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Einiges über den Baumläufer.

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Arbeiter immer mehr Gelegenheit geboten wird, in Wärme- Hallen oder Speisekästen ihre mitgenommenen Speisen uRjj Getränke warm zu halten oder leicht wieder aufzuwärmen. Die Arbeitgeber aber sollten dies im Interesse der Gesund­heit und Leistungsfähigkeit ihrer Arbeiter nach Kräften ördern bestrebt sein. Es bildet das einen bedeutsamen Faeyr zur Lösung der hygienisch-socialen Frage!

Redaction: SL Tcheyda. Druck und Verlag der Brübl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei (Pietsch & Scheyda) in

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Der Baumläufer, für den ich durch diese Zeilen ein gutes Wort einlegen möchte, ist ein Standvogels das Gefieder desselben ist oben grau mit weißen Tupfen, unten wchj durch die Flügel geht eine weißgelbliche Binde, und feine steifen Schwanzfedern gebraucht er zum Anstemmen wie der Svecht, dem er das Klettern um die Wette thut.

Denn wer hätte nicht schon mit großer Bewunderung gesehen, wie ungemein behend, geschäftig und gewandt der kleine Baumläufer in spiraler Linie an einem Baumstamm aufwärts steigt, und wie er, kaum an der Spitze angelangt, schon wieder pfeilschnell von der Höhe herabschießt, um auf einer neuen Bahn hinaufzuklettern. Er wird gar nicht müde, fast den ganzen Tag über diese höchst beschwerlichen und gewiß sehr anstrengenden Wege zu beschreiten, und wer da glaubt, er thue dies zu seinem Vergnügen, der irrt gewaltig, denn der weise Schöpfer hat ihm zum Nutzen der Menschen diese schlimme Kletterbahn angewiesen, denn bei dieser Ge­legenheit holt er aus den Ritzen der Rinde die schädlichen Jnsecten, deren Puppen und Eier in ungeheuren Mengen, die berühmte Naturforscher sogar nach Millionen zählen, hervor.

Der Landmann kann sich nur freuen, wenn sich der kleine Baumläufer, dem eigentlich nur sein langer Schwanz ein größeres Ansehen giebt, als dem Zaunkönig, auf feinen Obstfeldern oder in seinen Gärten einstellt, denn er erzeigt seinen Obstbäumen die größte Wohlthat, indem er dieselben von dem schädlichsten Geschmeiße reinigt, das unzählbare Blüthen vernichten wiirde. Der Baumläufer ist ein Höhlen­brüter, er schlägt seine Wohnung in einem kleinen Loche ziemlich hoch in einem Stamme auf, und bei gutem Wetter liegen schon Anfangs April 8 bis 9 trübweiße, roth- punktirte Eier darin, die Männchen und Weibchen abwechselnd bebrüten. Beide füttern auch die Jungen gemeinschaftlich sehr fleißig nur mit schädlichem Ungeziefer.

Im Winter freilich bei strenger Kälte, bei Eis, Reis und Duft findet der Baumläufer seinen Tisch sehr kümmer­lich gedeckt, aber er verdient doch gewiß, daß man ihm dann Futterbretter, namentlich an Bäumen anbringt, die er, wie ich in unseren Anlagen gesehen, regelmäßig aufzusucheu pflegt.

Wir müssen überhaupt diesem lieblichen Vogel, der gleichzeitig sich als Förderer, wie schon oben gesagt, der Garten- und Landwirthschaft sich nützlich erweist, Schutz, Schonung und Hegung in hohem Maße zu Theil werden lassen. Schließlich bitte ich nun noch freundlichst, auch der übrigen hungernden Vögel in diesem Winter nicht zu vergessen.

Gießen, im Januar 1897.

H. Cur schmann, Lehrer i. P.

our Winterzeit find also als gute Wärmebildner besonders geeignet: Fettes Fleisch, Speck, mit Schmalz bereiteter Brer von Hülsenfrüchten jeder Art, fetter Käse, Vollmilch, Gebäck von Mehl und Butter (Buttergebackenes), und zwar sind möglichst alle Speisen und Getränke warm zu genießen. Denn abgesehen davon, daß fette Speisen im kalten Zustande schlecht schmecken, schlecht bekommen, ja sogar theilweise ungenießbar werden (wie Hammelfett), sind warme Speisen auch für den Wärmehaushalt unseres Körpers viel vortheilhafter und billiger. Denn wird ein Nahrungsmittel kalt genossen, so muß erst ein gut Theil der darin enthaltenen Kraft dazu verwendet werden, sie im Magen bis auf Körpertemperatur zu erhöhen. Diese Kraft geht also für die wirkliche Er­nährung verloren. Wenn wir dagegen z. B. eine heiße Tasse Kaffee von 52 Grad trinken, so nehmen wir dadurch einen Wärmeüberschuß von ungefähr 15 Grad in uns auf, welcher sofort dem Organismus zu Gute kommt und sich in einer wohlthuenden, über den ganzen Körper erstreckenden Erwar­mung äußert. Freilich dürfen Speisen und Getränke auch nicht zu heiß genossen werden, weil dadurch Zähne und Magen leicht großen Schaden erleiden.

Zur schnellen Erwärmung in der kalten Jahreszeit und zur energischen Anregung vor oder unmittelbar nach großen Anstrengungen ist am geeignetsten und billigsten heißer Kaffee oder Thee, der ungefähr 10 bis 12 Grad wärmer ist als die Bluttemperatur. Wenn ich immer die billigste Ernäh­rungsweise besonders hervorhebe, so geschieht dies deshalb, weil es gerade im Winter Tausenden und Abertausenden von Familien sehr schwer fällt, sich genügend und rationell zu ernähren- da wird denn meist zu Trugmitteln gegriffen, um sich die nöthige Körperwärme zu verschaffen, unter denen der Alkohol der größte Betrüger ist. Zwar gewährt er zunächst ein vorübergehendes Wärmegefühl, aber dies wird nur auf Kosten des Organismus hervorgerufen. Bald tritt die Reaction ein, die Reservestoffe des Körpers sind verbraucht, der Mensch friert um so mehr, sieht hohläugig und herunter­gekommen aus und ist allen gesundheitschäolichen Einflüssen kraft- und machtlos preisgegeben. Möchten doch daher alle Leute, welche mit dem Groschen rechnen müssen, endlich ein­sehen, daß warmer Milchkaffee oder Milchthee, oder eine warme geschmelzte Suppe weit billiger ist und viel anhalten­der wärmt und nährt, als der trügerische Alkohol. Beim heißen Kaffee und Thee kommt dazu noch der günstige Ein­fluß auf die Steigerung der Herzthätigkeit und Blutcirculation, was für die kalte Jahreszeit von großem Vorrheil ist.

Ganz zu verwerfen ist im Winter steter Genuß aus­schließlicher oder fast ausschließlich kalter Nahrung, da hier­durch das Allgemeinbefinden in ungünstigem Sinne beeinflußt wird. Individuen, welche andauernd nur kalte Mittagskost zu sich nehmen, fühlen sich nach der Mahlzeit trotz Sättigung weniger befriedigt und infolge dessen körperlich wie geistig weniger elastisch, als wenn sie warme Mittagskost erhalten. Ich habe darüber wiederholt Umfrage gehalten bei Arbeitern, welche durch die Verhältnisse gezwungen waren, monatelang an allen Wochentagen ihr Mittagessen kalt zu genießen. Meist waren es Männer, deren Frauen das Essen in einem Topfe aus der Vorstadt oder vom Dorfe auf den Arbeitsplatz brachten und welche nun das Gericht, z. B. häufig Kartoffel­brei, Sauerkraut und Schweinefleisch, im Freien ganz er­kaltet einnehmen mußten. Sie gestanden offen ein, daß sie sich weniger befriedigt und leistungsfähig fühlten als _ bei warmer Kost. Der lang anhaltende Genuß ausschließlich kalter Nahrung schädigt allmälig nicht nur die gesammte Ernährung, sondern giebt auch sehr leicht Anlaß zu Alkohol­mißbrauch. So weist Schuler in seinem BucheZur Alkohol­frage" ausdrücklich darauf hin, daß die schweizerischen Fabrik­arbeiter ungemein oft durch den Genuß erkalteter Mittags­speisen zu demjenigen des Branntweins geführt werden. Es ist deshalb mit besonderer Freude zu begrüßen, daß dem

Aus der Schule. Lehrer:Was ist ein Fußgeher?" Schüler:Ein Fußgeher ist ein Mensch, der kein Geld hat, um sich ein Rad zu kaufen."

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Höchster Grad.Mein Bräutigam ist so verliebt in mich, daß er sogar dichtet!"Und mein Bräutigam hat mir zuliebe sogar aufgehört, zu dichten!"