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G-mernnÄtzrg-s.
Schutz der Obstbäume gegen Frost. Dem Wechsel zwischen der strengen Kälte bei Nacht und der Wärme, welche an Hellen Wintertagen die Sonnenstrahlen verbreiten, ist der Frostschaden an den Obstbäumen zuzuschreiben. Es kann deß- halb nicht eindringlich genug empfohlen werden, frisch gesetzte und überhaupt jüngere Obstbäume, welche noch glatte Rinde haben, im Winter am ganzen Stamm vom Boden bis zur Krone mit Tannenreis einzubinden.
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Einfaches Mittel gegen Hasenfratz. Man nimmt eine Sp.ckschwarte von Rauchfleisch und reibt damit die Stämmchen in entsprechender Höhe vom Boden ein.
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Die Uederwinterung unserer Kakteen ist sehr leicht, denn diese Pflanzen, welche im Sommer die grellste Sonne und zugleich wie die übrigen Gewächse reichlich Wasser und feuchte Luft verlangen, wollen im Winter nur einen hellen, trockenen Platz und Ruhe. Lagert sich auch ein wenig Staub auf ihre saftstrotzenden oder nadelbesetzten Körper, so schadet ihnen dies nicht und ist ihnen viel lieber als die Berührung mit einem feuchten Schwamme.
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Fuchsten halten sich im frostfreien Keller gut und be- nöthigen im Winter weiter keine Pflege. Sobald die Herbstfröste das Einräumen nothwendig machen, stellt man sie, wie der „Practnche Wegweiser", Wwzburg, schreibt, in den Keller, die Töpfe am besten in den Sand eingegraben. In trockenen Kellern wird es manchmal nöthig sein zu gießen. Es schadet aber durchaus nicht, wenn die Pflanzen längere Zeit trocken stehen, denn sie verlieren ohnedies alle Blätter und sollen ruhen, damit sie im Frühjahr um so kräftiger treiben und blühen.
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Die Jsmenen gehören zu den schönsten Zwiebelgewächsen, die die Natur geschaffen hat. Schon aus weiter Ferne leuchten sie einem mit ihren großen doldenartigen Blumen, die rings um den grünen Stengel sitzen, entgegen. Will man sie zur Zimmercultur heranziehen, so werden die Zwiebeln im Januar dtrect in Töpfe gepflanzt- hierzu bediene man sich sandiger Mistbeererde,' statt des Gießens mit verdünnter Jauche werden Hornspähne in Wasser aufgelöst, um hiermit die Töpfe zu gießen. Im warmen Zimmer an Hellem Standort beginnt die Vegetation der Jsmene sehr bald und bei etwas Aufmerksamkeit wird man nach circa 6 Wochen die ersten Blumen bewundern können. Zur Verwendung in große Vasen-Bouquets, größere Blumen-Arrangements, Kränze rc. bleibt die Jsmene eine sehr gesuchre Blume.
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Woran erkennt man das Veste Mehl? Man wiegt je 5 bis 10 Gramm ab, mischt diese mit genau derselben Menge Wasser (am besten mit dem Fingerhut zu messen) und läßt die Teige einige Tage stchen, damit alles Wasser aufgesaugt wird. Da, wo der festeste Teig sich gebildet hat, ist die beste Sorte, da wo der dünnflüssigste, die schlechteste Sorte Mehl.
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Grove Bürsten reinigt man, indem man sie mit grüner Seife bestleicht, welche man nach zwei bis drei Stunden abwäscht.
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Gefrorene Eier findet man oft, wenn die Hühner, wie der „Pcactische Wegweiser", Würzburg, schreibt, außerhalb des Stalles im Winter verlegen. Sie sind aber noch brauchbar, wenn man sie in frisches Brunnenwasier legt und
। twas Salz beigibt. Nach einiger Zeit ist der Frost vollkommen ausgezogen.
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Die vollen Fässer im Keller müssen wir mit nassen Lappen abreiben, wenn sie Schimmel angesetzt haben. Edens» dürfen der Boden und die Wände des Kellers wieder einmaL sauber gemacht werden- Unrcinlichkeit im Keller ist das Allerschädlichste!
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Verkitten der Fußböden und Fensterfngen. Neben Gement, Asphalt oder Glaserkitt empfiehlt man einen Kür aus gewöhnlichem frischen Käse und ungelöschtem Kalk (1 Theil Kalk, 5 Theile Käsestoff). Benutzt man den Kitt für Fuß? böden in Wohnungsräumen, so setzt man Ocker oder Erdfarben zu. Man versäume das Verkitten nicht, weil in den Ritzen die Schlupf- und Brutwinkel für parasiiäre Jnsecten, wie Kornwürmer, Flöhe, sowie für Krankheitskcime sind.
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Blutflecken aus Fußböden zn entfernen. Man scheuert mit verdünnter Schwefelsäure, die cn rti Stelle der Flecken entstandene Weiße s, cht man durch Putzen zuerst mit Wasser und dann mit sehr verdünnter Soda- oder Potaschenlauge wieder zu beseitigen. Blutflecken aus Taschentüchern und Wäsche entfernt man, wenn man einen Theil Jodkalium in 4 Theilen Wasser löst und darin die fleckigen Stellen ein- weicht, worauf sich die Flecken rein auswaschen lassen.
Hrrnrsvistifches.
Verschwiegen. Herr (zum Diener): „Ich habe erfahren, Franz, daß Sie der Sohn des Raubmörders Franz sind, der vor einigen Jahren bingerichtet wurde. Warum haben Sie mir nichts davon gesagt?" — Franz: „Ich wußte es gar nicht; ich entsinne mich absolut nicht, daß Vater mit mir darüber gesprochen hätte, daß er hingerichtet worden ist."
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Laute Worte, stille Gedanken. Verwaltungsrath (in der Generalversammlung): „Ich spreche dem Vorstand unfern Dank für die umsichtige Leitung der Gescbäfte aus und fordere Sie auf, ihm Decharge zu ertheilen." — Director: „Es ist nur gut, daß Keiner weiß, wieviel Geld ich in meine Tasche heimlich habe gleiten lassen." — Aktionäre: „Der Kerl hat zwar sein Schäfchen ins Trockene gebracht, aber doch für eine gute Dividende gesorgt." — Verwaltungsrath: „Wer ist für Ertheilung der Decharge?" (Alle Actionäie heben die Hand hoch.)
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Schöne Aussicht. Principal (zu seinem Commis): „Seien Sie fleißig, halten Sie sich brav, wenn Sie so bleiben — können Sie bei mir sterben."
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In der Hitze. Vertbeidiger: „Ja, meine Herren Geschworenen, wenns nach dem Herrn Staatsanwalt ginge, müßten wir alle längst im Zuchthaus sitzen!"
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Bedenkliche Erscheinung. Vater (mit feinem auf Ferien gekommenen Studiosus ausgehend): „Emil, Emil — Dein Hund knurrt jeden Gerichtsvollzieher f»- zornig an!"
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Anknüpfu ng. „Mein Fräulein, darf ich Ihnen vielleicht meinen Schirm anbieten?" — „Aber Sie haben ja gar keinen Schirm!" — „Das ist ja auch gar nicht nöthig, es regnet ja auch nicht!"
Redaction: A. Scheyda.— Druck und Lerlag der Brühl'fchen UniversitätS-Biich- und Steindruckerci (Pietsch & Scheyda) in Gießen.
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