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bestreicht damit sanft die versengten Theile dec Wäsche- Lrt man gestärkte Wäsche, B. Oberhemden, Kragen, Manschetten re., mittelst der Pläiteisens versengt, so muß vor der Be­handlung der Wäsche mit Chlorkalklösung die Stärke mittelst heißem Wasser beseitigt werden. Sobald die versenkte Stelle verschwindet und die Wäsche wieder weiß wird, wäscht man mit kaltem Wasser gründlich die Chlorkalklösung aus

Bankier gab ein glänzendes Gastmahl. Als dasselbe zu Ende war, bemerkten die Gäste, daß er seine Serviette mit einer ganz ordinären, großköpfigen Stecknadel befestigte und sie wunderten sich darüber.

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Krautwürstektt. Ein Krauthäuptel (mittlerer Größe) wird fern geschnitten und auf Butter mit Salz und Pfeffer recht weich gedünstet, dann auskühlen gelassen. Ist "dasselbe kalt geworden, so gibt man zwei Eier darein, Mehl so viel

Die Kleine war ein schönes, braves Mädchen geworden, schon ein wenig alt, denn sie zählte bereit» mehr als dretßia Sommer. Noch hatte sich kein Freier gefunden, weil sie eben arm war.

völlig wiederhergestellten jungen Deutschen Georg Stralendorf brachte, auch eine unmittelbar vor Redactionsschluß eingetroffene ? zu lesen war, die in'wIMW

- "Soeben erfahren wir, daß der wegen Mordversuchs SrS Untersuchungsgefangene Thomas Ellis - der be- kanntlich auch unter dem dringenden Verdacht steht, mit dem ShiLJrh6» ^rett ??rsteblich gesuchten vierfachen Mörder Philadelphia identisch zu sein in der

Nacht bei Gelegenheit einer mit beispielloser Tollkühn« h.er»un!ernommenren von dem Gefängnißwärter Kanaua durch einen Revolverschuß in den Kopf getödtet wurde"

Hauflrhandel und bald hatte er einen kleinen Kasten auf dem waren Schnallen, Fingerhüte, Knöpfe, Zwirne und Nadeln von allen Sorten.

un£bSiegen, in Schnee und Hitze wanderte er ®OrL durchlief fast ganz Frankreich und mit Jahren eröffnete er einen kleinen Kram in einer der Vorstädte von Pans. Er handelte mit Allem, was Vortheil S S* N" speculativer Kopf traf immer das breißig Jahren besaß er hunderttausend Francs und legte dis Hälfte davon in Werthpapieren an. Seine guten Berechnungen wurden vom Glücks begünstigt; in wenigen Jahren war er ein Millionär. u 9

3^* dachte er an die Stecknadel, die er als Vagabund ?r Ä -?-»te und an das kleine, schwarzäugige Mädchen, dem er mtt eben dieser Stecknavel die Schläge erspart hatte-

Er reiste in das Dorf, wo er gebettelt hatte; er war Ä % lu *' was aus dem Mädchen geworden war, ^ä<ld)en Nähnadeln den Handelsgeist in ihm vIWCUl yßllß.

Der Pariser Bankier suchte sie auf und sagte kurz: Jungfrau, ich haoeeine Million Francs im Vermögen, wollen Sie mich heirathen? '

Das Mädchen wurde blaß und roth und stotterte endlich: Herr, ich glaube, Sie wollen mit mir Scherz treiben I"

Dow dieser fragte ernsthaft:Können Sie sich noch an den Knaben mit der Stecknadel erinnern?"

O gewiß," sagte sie lebhaft,ich sehe ihn noch vor K wie er mit seinen weißen Zähnen so begierig in den Apfel einhieb, den ich schon angebrssen hatte."

Der Fremde erwiderte lächelnd und bewegt:Dieser Betteljunge war ich; aus den Kernen jenes Apfels ist mein Glück erwachsen. Wollen Sie es theilen und meine Frau

bas Glück meines besten Freundes Obacht und darum ist sie mir werther, als die prächtigste goldene Nadel mit Diamantenknopf. 9,1

Der besagte Freund war einst ein kleiner Vagabund von zehn Jahren; barfuß, in Lumpen gehüllt, bettelte er von Dorf

Thür 1« y. & ,w»,,*«

Ä?un b" weder in die Schule, noch hielten sie ihn zur Arbeit an und so wurde er ein Faulenzer und Tagedieb.

Eines Morgens - es war ein schöner Tag - schlen- dette er durch die kothige Straße eines Dorfes und knupperte ^beietfriganeiner Brodrinde, die fein Frühstück ausmachte. Plötzlich glitzerte etwas zu seinen Füßen. Er bückte sich, hob as glänzende Drng auf, und es war eine große Steck« nadel, wie sie die Bauernmädchen haben, um ihre Halstücher n anzustecken. Gleichzeitig betrachtete er im Gehen die Nadel und wollte sie schon wieder wegwerfen, als er vor « m , einem mit Weinreben umrankten Häuschen vorbeikam. L r, Antwort war em herzhaftes Ja- Die Trauung er«

Auf der Thürschwelle saß ein kleines Mädchen, um einige I foIßte 6atb n*r im Dorfe." -

Ure jünger al» er; es zerrte sein Halstuch hin und her, | . Der Bankier schwieg und blickte seine Frau an, die über al» ob es eifrig nach etwas suche und weinte unaufhörlich | unb über erröthste.

dM- m i m »Ja, meine Herren," rief er dann wieder laut, der

Der Betteljunge blieb stehen, gaffte die Kleine eine Zeit | Betteljunge ist nicht nur reich, sondern auch glücklich geworden lang an und fragte endlich:Warum weinst Du?" | Gott hat ihn unermeßlich belohnt für eine kleine, gute Timt , . Das Mädchen antwortete schluchzend:Weil ich meine I b*e """S Mitleid vollbracht hatte. Und, meine Herren, der Halrtuchnadel verloren habe; die Mutter wird mich schlagen." I ehemalige Vagabund bin ich und meine gute Frau hier ist hont ^ne andere," sagte der Knabe gutmürhig, Ae weinende Kleine und das hier ist die einst gefundene

dem Mädchen die gefundene Nabel gebend. | Stecknadel!"

Dieses langte hastig darnach und jubelte:Jetzt werde I ich keine Schläge bekommen." i

Da bemerkte sie, daß der Knabe an einer B-odkruste I

und sagte:Ich habe einen Apfel in der Tasche, willst I ------

£gut, ich habe ihn schon angebiffen, aber das Versengte Wäsche. Hat man mittels des Plätt« thut nichts. Brod und Apfel, das schmeckt gut." i eiser^ die Wäsche ver'engt, so kann man, ohne der Wäiche

ihn. Antwort biß der Betteljunge herzhaft in den 1 im Geringsten zu schaden, diesen Uebelstand wie folgt beseitigen,

ihm ze chten Apfel und ging seiner Wege. I Man bereitet aus 100 Gramm Chlorkalk, den jeder Drogu st

Einige Wochen später kam er wieder in das Dorf, als ! vorräthtg hält, und 900 Gramm heißem Wasser eine Calor«

SÄ6 begegnete dem Mädchen wieder, | kalklösung. Nachdem diese sich geklärt hat, taucht man in

das in rhm ihren Wohlthäter erkannte. Diesem konnte man | dieselbe einen Wattebausch oder ein leinenes Läppchen und den Hunger von Weitem ansehen. Die Kleine griff in ihre 1 ******* ««- --

Tasche, aber es war heute kein Apfel darin und sie wollte ihm doch etwas schenken- Glücklicherweise hatte sie als Markt­geschenk einige Päckchen Nähnadeln und Stecknadeln von ihrer Pathin bekommen, die einen kleinen Kram auf dem Markte hielt. Sie gab also dem Knaben eines der Päckchen und sagte:Verkaufe die Nadeln, da kannst Du Dir dann Aepfel und Kuchen für das Geld kaufen."

Dem Jungen ging ein Licht auf. Er kehrte mit den Radeln in sein heimathliche» Dorf zurück und verkaufte die Radeln an die Bäuerinnen. Aber das erlöste Geld vernaschte er nicht, vielmehr kaufte er neue Nadeln, verlegte sich auf den