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«. Gchtyda. DrwS m» «erisg derBrüHr'fchM D«vrrM8^dich. mrd Stnndruckrrei (Pirsch * Sch«Y»«) in Eich»

Za, Rene/ antwortete der Besuch etwas sicherer., Empfehlung bei dem 4. Artillerie-Regiment wäre nutzlos, ,,3n dem Freiwilligencorps von Mayenne-et-Loire, zu dem | sogar schädlich, ich kenne Niemanden in Paris, lebe allein, ich mich anwerben ließ, nennt man mich auch der hübsche | warte selbst auf eine Protection. Aber ich kenne den Bruder Sergeant." | eines einflußreichen Mannes, des ehemaligen Deputirten

Sie verdienen diesen Beinamen," sprach Bonaparte I Maximilian Robespierre. Er wohnt ganz in der Nähe,

lächelnd.In der That, Sie sehen für einen Soldaten sehr I Rue Saint-Honor«. Suchen Sie ihn auf, vielleicht kann er sanft, sehr kokett aus." | Ihnen erwirken, was mir abgeschlagen werden würde ia,

Sie werden mich im Feuer beurtheilen, Herr Kapitän," I suchen Sie den jungen Robespierre auf I"

antwortete der zierliche Freiwillige prahlerisch. IO, tausend Dank, Herr Kapitän! Wie kann ich

Bonaparte machte eine etwas schwermüthtge Grimasie. i Ihnen meine Dankbarkeit beweisen!"

Im Feuer!" brummte er vor sich hin. «Ob ich je I Bonaparte hob den Finger und sagte langsam halb dahin geschickt werde?" I lächelnd, halb ernst:Indem Sie mir mittheilen, wackerer

Dann betrachtete er den unerwarteten Besuch etwas | Sergeant, was Sie bewog, die Kleider Ihres Geschlechtes aufmerksamer. w I abzulegen, um sich anwerben zu lasten, und sich den Gefahren

Kommen Sie zur Sache . . . was wünschen Sie? Was I bes Krieges auszusetzen?"

kann ich für Sie thun?" | Der hübsche Sergeant begann zu zittern.

Herr Kapitän, mein Bataillon, das von Herrn von |£>, Verzeihung, Herr Kapitän, verrathen Sie mich nicht 1

Beaurepaire commandirt wird ..." i Seien Sie großmüthig! Verrathen Sie nicht meine Ber-

Ah, diesen tapferen Soldaten kenne und schätze ich!" I kleidung, stürzen Sie mich nicht ins Verderben, indem Sie

unterbrach Bonaparte.Und wo ist in diesem Augenblick I meinen Betrug aufdecken! Ja, ich bin eine Frau!" Ihr Bataillon?" fuhr er mit erhöhtem Interests fort, IIch habe gleich diesen Verdacht gehabt," sagte Bona»

indem er nicht aushörte, den so jungen und anscheinend so j parte gut gelaunt.Aber Ihre Kameraden, Ihre Chef-

schüchternen Sergeanten mit größter Aufmerksamkeit zu be« I haben nichts gemerkt?" trachten. |In unserem Bataillon sind eine Menge ganz junger

In Paris, aber nur für wenige Tage. Wir kamen j Leute, kein einziger hat ein behaartes Kinn und dann, in Eilmärschen von Angers und bewerben uns um die Ehre, I Herr Kapitän, ich versehe meinen Dienst sehr ernsthaft!" ries

als Erste nach der Grenze abzugehen man schickt uns ! die junge Kriegerin stolz.

Verdun zu Hilfe." , ,1Daran zweifle ich nicht. Sie sind also Freiwilliger,

Ah, das ist schön! Wie glücklich seid Ihr, daß i und wenn ich Sie recht verstehe, wollen Sie, daß auch jener

Ihr Euch schlagen dürft!" sagte Bonaparte mit einem | Arzt jener Assistent, Namens Marcel, der Ihnen gewiß Seufzer und fügte hinzu:Aber was wünschen Sie von ß mehr als ein Bruder ist, zur Nordarmee kommt. Wahr» mir?" | scheinltch haben Sie sich seinetwegen anwerben lasten. O,

Herr Kapitän, ich habe einen Bruder, Marcel . . 1 ich will Ihre Geschichte nicht misten, bewahren Sie Ihr Ge«

Ihr Bruder heißt Marcel?" fragte Bonaparte im | heimniß! Sie haben mich interessirt, und wenn ich Ihnen mißtrauischen Ton. 8 nützlich sein kann, rechnen Sie auf mich. Suchen Sie de»

Marcel Rens," beeilte sich der hübfche Sergeant zu j jüngeren Robespierre auf und sagen Sie ihm, daß fein ergänzen, indem er die Augen vor dem Jnquisitorblick des I Freund Bonaparte Sie schickt."

strengen Artilleriekapitäns senkte.Mein Bruder ist Arzt I Damit reichte er dem jungen Sergeanten die Hand, der er ist als Assistenzarzt dem 4. Artillerie-Regiment in Valencia | stg freudig drückte.

zugetheilt worden ..." I Napoleon sah Rens nach, die sich ganz strahlend ent-

Meinem Regiment! Bester gesagt, meinem ehemaligen I cernte, unb |e|n Gesicht hellte sich ein wenig auf.

R'giment!" L ,, ISie lieben sich und sie werden zusammen für das

Ja, Herr Kapitän und da hoffte ich als ich i Vaterland kämpfen!" murmelte er neidifch vor sich hin.Die Ihren Aufenthalt in Paris von einigen Nationalgardisten | Glücklichen!"

erfuhr, die ich heute beim Kampf um die Tusierien traf | ^on Neuem legte sich tiefe Schwermuth über seine darunter war auch der Sergeant Lefebvre, der sre kennt... | gnxne Er setzte sich wieder an den Tisch, ließ den Finger

Der brave Lefebvre, ja, den kenne ich. 3cun was hat | über ble Karten gleiten und betrachtete lange und sinnend Lefebvre Ihnen gesagt?" . , i die Stadt Toulon, diesen wichtigen Punkt des Südens, indem

Daß Sie vielleicht... durch Ihre Protection durch ö m(t «3ege^erm!g sprach:O, wenn ich die Engländer eine Verwendung beim Commandanten bewirken könnten, | könnte! Denn ich würde sie schlagen da! da!"

daß mein Bruder versetzt wird." I fetne g.dernbe Land deutete auf der ausge-

ft%t^OnsattertnÜtPttrleflÖbiutomben der in immer ^größere | breiteten Karte einen unbekannten, nur ihm sichtbaren Punkt

hüb chen Sergean en abzuwenden , der immer größere dem aus er in Gedanken die englische Flotte zer-

Verlegenheit gerieth und in überstürzter Hast fortfuyr.Ich i sFortsebuna folgt.)

möchte nämlich, daß mein Bruder von dem Regiment in | schmetterte. ---- 8 81 8 J

Valencia zur Nordarmee versetzt wird. Da wäre er bei mir I

- ich würde ihn nicht aus dem Auge verlieren - wir MeiNSiNNNtzigSS.

wären beisammen und wenn er verwundet würde, wäre ich in I »

seiner Nähe . . . könnte ihn pflegen, vielleicht retten! O, |

Herr Kapitän, thun Sie uns diese große Freude! Wenn | Einmachen der Johannisbeeren in Zucker, wir vereinigt sind, werden wir Sie segnen, Ihnen ewig I Für diesen Zweck wählt man zumeist die rothen großfrüchtige» dankbar sein!" i Sorten. Die Johannisbeeren werden gewaschen, auf einem

Bei diesen letzten Worten stockte die Stimme des jungen Siebe ablaufen lasten und alsdann von den Stielen entfernt.

Mannes, ein ersticktes Schluchzen unterbrach sie. I Hierauf gibt man 1 Pfund Beeren und 375 Gramm fei»

Bonaparte hatte sich erhoben. Er schritt geradewegs I gestoßenen Meliszucker in eine pastende Kasserolle und W

auf den Sergeanten zu und sprach in seinem abgehackten I sie, unter stetem Schütteln, ohne sie umzurühren oder ao

Ton! allem, mein Kind, !am ich «der fte Sie, noch ,u!ch-ume», eine Vie-Ielstmde lochen Awa- -bgelah», W

für den, den Sie Ihren Bruder nennen, etwas thun. Lefebvre i man sie in Einmachgläser, legt Rumpapier darüber unv v» hätte Ihnen sagen sollen, daß ich keine Anstellung, keinen 8 schließt sie luftdicht. Die Beeren bleiben schön roth und halten Grad besitze mein Degen ist zerbrochen worden! Meine I sich recht gut zwei Jahre. , ,