246

Eine heil«

Die Stoiloff Katsersto hatten fi aus ihn durch bi von ihre bereits i Schani in allen diverses Herr £)6 betreffen stünderl Aker bii Geschäft ließen fi mal, n Dcr H der Her vomF Wiener Ntum riki" rc.

Ruhe: silis trü was bei Oss B net zufr könn' i Candida

Das

/traurige, Stein gk msnfchliä

--Ich finden", steigend. 2000 Fi von feir Neapel;

Er ß zurück.

Eire Teresa S in welch vierzehn Hochzeit

Dies bei ihrer fich das

stummem Entzücken lauschte er dem Wohllaut ihrer s süßen Stimme, und nur während sie sang, blitzte es i hie und da wie verständnißvoll über seine schönen - Züge und traten Thränen in seine blauen Augen. ; Olla's Interesse für Tressilian wuchs Tag für Tag. Es war nicht Liebe, was sie sür ihn fühlte, aber seltsames, zärtliches, ja fast schmerzliche« Mitleid. Sie fühlte jene beschützende Lüde für ihn, wie sie hochherzige Menschen immer sür die Hilflosen fühlen; und es schien Olla, als hält« Tressilian in feinem namenlosen Unglücke und seiner Verlassenheit einen Anspruch an sie. ,

Sie war jedoch nicht sein einziger Besuch, Pa- lestro kam oft in die Fischerhütte, angeblich um Teresa zu besuchen, in Wirklichkeit aber, um sich nach Tressilian zu erkundigen.

Der Schreiber war, wie es schien, ernstlich fe# müht, das Geld zn verdienen, dar ihm Jasper Low­der für seine Mühe als Spion gab.

Tressilian hatte eine seltsame Scheu vor Palest ro, al« ob ihn eine innere Stimme warne.

Einige Tage nach dem Besuche Devererx Gower'S bei Tressilian kam Palestro in einer Barke von Palermo nach dem Hause der Vicini'r.

Wie gewöhnlich wich Guy mit sichtbarer Abnei­gung vor ihm zurück. Der Schreiber, der auffallend gut gekleidet war und eine goldene Uhr an einer goldenen massiven Kette, sowie einen großen Siegel­ring und eine Busennadel mit einem großen Amethyst trug, erkundigte sich daher bei Mrs. Vicini nach dem letzten Ausspruche Doktor Spezzo's über den jungen i Engländer.

Ei, Jacopa, habt Ihr eine reiche Erschüft ge­macht?" fragte Mrs. Vicini neugierig.Ich sah Euch noch nie so elegant!"

Meine Arbeit wird gut bezahlt", erwiderte der Schreiber, der sich wohl hütete, ihr zu sagen, wem er seinen neuen Wohlstand verdankte.Und es ist, wie Ihr sagt, Teresa, ich habe vor kurzer Zeit eine Erbschaft gemacht und kann nicht leugnen, daß es mir besser geht wie früher.

Das ist erfreulich", verletzte Teresa.Aber wen habt Ihr beerbt, Jacopo? Wir haben keine Verwandten, die ein Vermögen hinterlassen könnten."

Ihr vielleicht nicht", entgegnete Jacopo Palestro etwas hochfahrend.Ich aber hatte einen Onkel, der ein reicher Fluchthändler in Messina war. Doch um auf das zurückzukommen, was ich Euch sagen wollte, Ihr erinnert Euch wohl, daß, als ich im vorigen Jahre in Nec pel war, ich mich in ein junges Fräulein Namens Giuditta Carvelli verliebte. Ich machte ihr einen Heirathsantrag, aber sie wies mich ab. Sie war die Erbin eines Gasthofes und schönen Weingartens und wollte sich nicht an einen armen Schreiber wegwerfen. In meiner Wuth warf ich ihr vor, daß ihre Familie aus Räubern bestehe, daß der Räuberhauptmann, welcher der roch- Carvelli genannt wird, ihr Bruder sei. Sie kehrte sich aber nicht daran und sagte mir, daß sie mich heirathen würde, wenn ich ihr eine Jahresrente von 2000 Frcs.

zubrächke. Ich erklärte ihr, daß cs unmöglich sei, und ging fort, ihren Hochmuth verwünschend. Aker die Zeiten haben sich geändert. Ich habe jetzt die Jahresrente von 2000 Fr cs. - ja noch mehr"

Unmöglich Jacopo!" fick ihm Teresa in's Wort. Aber Ihr wäret immer ein Prahlhans!"

Ich schwöre, daß es wahr ist, Teresa I Dir alte Onkel, der vergangene Woche in Messina starb, hüt mir da« Geld hinterlassen. Und j tzt kehrt mein Sinn wieder zu Guiditta und ihrem kleinen Gasthof in Neopel zurück. Man könnte durch denselben reich werden. Und d'e hübsche, schlaue Guiditta ist spar- sam wie rin Geizhals."

Wann werdet Ihr nach Neapel gehen?" .Morgen, Teresa, mi dem Dampsboote." Aber vielleicht ist die hübsche Guiditta schon vcrheirathet?"

O nein", rief der Schreiber, einen Brief in seiner Tasche hkvumdrehend.Ich schrieb ihr vor einigen Tagen und fragte sie, ob der alte Handel noch giltig sei und heute habe ich ihre Antwort er­halten; sie schreibt mir, daß er noch gelte und daß ich nach Neapel kommen könne, wenn ich die 2000 Frcs. jährlich habe. Ich habe mich sür die Ueberfahrt eingeschrieben und bin gekommen, um Euch um eine Gefälligkeit zu bitten."

Gut, was ist das?"

Er ist nur eine Kleinigkeit", sagte der Schreiber etwas unruhig.Ich w'll Euch nur bitten, doß Ihr mir wöchentlich schreibt, während ich fort bin. Ich komme jeden Monat einmal nach Palermo und wäh­rend der übrigen Zeit schreibt mir, was es hier Neues giebt."

Aker ich kann nicht schreiben und ich werde Euch wenig Neuer zu schreiben haben."

Ich will Jemanden bezahlen, der statt Euch schreiben kann", entgegnete Palestro eifrig,oder die schöne, schwarzäugige Engländerin, die zu dem armen Wahnsinnigen kommt, wird sür Euch schreiben. Sie spricht unsere Sprache sehr gut und was die Neuigkeiten betrifft, so schreibt mir, wie es Tomaso bei seinem Fischfänge geht, was man sich in der Nachbarschaft erzählt und und von dem jun­gen Engländer, der ro'e ein Steinbild draußen sitzt. Ich interesstre mich sehr für ihn und möchte gerne hören, war er thut und wie es mit ihm weiter geht."

Er nahm au« seiner Tasche ein Fünffrankenstück, schob e« Frau Vicini zu, welche zu ihm sagte:

Ich sehe es ganz gut rin, daß Ihr Euch sür den armen Unglücklichen interessirt, Jacopo, und ich will Euch jede Woche einen Brief schicken. Ich wünsche Euch Glück zu Eurer schönen Braut und ich hoffe, daß es Euch gut gehen wird!"

Das wird der Fall sein!" rief der Schreiber. Jetzt will ich Euch Lebewohl sagen. Grüßt mir Tomaso, den Fleißigen es würde mich t ödten, so i arbeiten zu müssen, wie er."

Er nahm Abschied von ihr und entfernte sich, i Neben Tressilian blieb er stehen und sagte einige . Worte zu ihm, erhielt j-doch keine Antwort. Dar