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Aufregung des Lowder anfing, fei, rief Str
aber nicht mehr, hast noch immer Mutter."
ast von Lowder'r jetzt wieder zu
Ausdruck.
Later", sagte et;
der Knabe, den ch Hause kommen rändert; Krank, ten knabenhaften \t die Zett nicht eben so aufrecht, Stirne so glatt, 1/
n nicht erwartest, bart mit 44 Iah«
Lowder erröthrnd ib. „Ich erwar- , derselbe schöne legte. Ich hoffe, haben, auf mich ih! es ist so süß, utcuil und lehnte
unge", sagte Sir egung und Dein cch Deinen Schiff.
er. „Der ©turnt t solcher Gewalt ; ich mir fast den >m Schicksale mei> Mühe entronnen, aß ich die Folgen Zeit fühlen werde, r ich den ganzen
r arglose Baronet, e Gedächtnißkräfte lieber ganz wohl sein, daß Du vor as Deinen armen ein Sohn gewesen rde? Ich glaube, ,en können. Wir Guy, und Deine rden zurückkehren, wie der liebevolle, ffchickt habe, aber ß Du noch immer hast. Es ist gut,
II
tzr drückte Lowder's Hand warm.
Es standen Thränen in den Augen des Baronets, er wischte ste aber fort und sagte dann lächelnd:
„Wie selbstsüchtig ich bin. Guy. In der Aufregung, Dich zu sehen, vergeffs ich ganz, daß Andere Dich auch sehen wollen."
Slnbctc ?"
'Ja, die kleine Blanche, Du weißt doch. Wohin kann sie gegangen sein? Sie hat den Wagen zuerst erspäht. Sie muß in die Bibliothek geflüchtet s-in, um uns bei der ersten Begrüßung allein zu lassen! Ich weiß, Du bist ungeduldig, sie zu sehen, Guy. Ich will sie holen."
" Er stand auf und ging, um Blanche zu suchen.
„So ist'« gut", murmelte Lowder. „Ich habe den Vater getäuscht. Jetzt heißt'«, die goldlockige Blanche täuschen. Wird sie argwöhnischer sein, als Sir Arthur? Horch! Sie kommen!"
Elftes Kapitel.
Lowder wird mit seiner neuen Umgebung bekannt.
Jasper Lowder hatte seinen Zügen kaum jenen Ausdruck gegeben, den er für diese Gelegenheit angemessen hielt, als Sir Arthur Trefstlian in Begleitung seiner Mündel in den Salon zurückkehrte. Lowder ging ihnen einige Schritte entgegen, während sich eine große Aufregung feiner bemächtigte. Blanche trat auf ihn zu, kindlich und reizend, eine feenhaft zarte Erscheinung, die frischen Wangen sanft ge- röthei und die klaren grauen Augen schüchtern zu ihm empor gerichtet.
Lowder schaute sie bewundernd an. Er hatte ein Wesen gesehen, so rein und unschuldsvoll, wie ihre Züge ste erscheinen ließen — so engelhaft lieblich, wie er sie fand.
„Die leibhaftige Verkörperung meines Ideals!" dachte er. „Wie wundervoll schön und zart ste ist!"
Hoch erröthend streckte Lowder seine Hand aus und rief:
„Dies ist die Blanche meiner Träume. Welch' herrliche Heiwkhr!"
Er machte eine Bewegung, als wollte er sie küssen, da er nicht recht wußte, welche Art von Begrüßung von dem Heimgekehrten erwartet wurde; aber das Mädchen wich dieser L-ebkosung instinctiv aus. Für sie war ein Kuß etwas zu Heiliges, um so leicht erlangt ober gegeben zu werden. Ein zwischen ihr und Guy Treffilion gewechselter Kuß, dachte sie bei sich selbst, konnte nur ein Verlobungrkaß sein.
Sir Arthur schaute das junge Paar einen Augenblick an, als sie seiner ganz vergessen dastanden, dann trat er zu einem Fenster an dem unteren Ende des Zimmers.
Die Begrüßung, von Seite Lowder's laut und überschwenglich, verlegen und schüchtern von Seite des Mädchens, war bald vorüber, und Blanche wagte cs, zu dem jungen Manne aufzuschauen.
Guy Trefstlian war jahrelang der Held ihrer
Träume gewesen. Sie hatte ihn mit allen edlen Eigenschaften ausgestattet, und jetzt umgab der Heiligenschein ihrer feurigen Einbildungskraft den Mann, der Guy's Stelle ufurpirt hatte. Ihrer unerfahre- nen Phantasie erschien der zurückgekehrte vermeintliche Erde als die Ve'.köiperung alles Schönen und Edlen; und sie gestand sich in der Tiefe des Herzens, daß es ihr nicht schwer werden würde, ihn zu lieben.
„Ihr habt Euch sehr verändert, Herr Tressilian", sagte ste, ihm ihre bebende Hand entziehend.
„Herr Trefstlian!" wiederholte Lowdcr vorwurfsvoll. „Bin ich dem alten Namen Goy entwachsen? Ober wollt Ihr mich belehren, daß meine fünfjährige Abwesenheit mich den Freunden meiner Kno- benjahre entfremdet?"
,,O nein, nein!" versetzte Blanche verwirrt. „Ich — ich glaube — die Jahre haben uns nicht als Knabe und Mädchen gelassen, wie wir waren, als Ihr sortgingt. Aber wenn es Euch zu kalt und förmlich klingt, daß ich Euch Herr Trefstlian nenne, so will ich künftighin Guy zu Euch sagen. Und Ihr müßt mich Blanche nennen, wie Ihr es stets zu thun pflegtet."
„Etz ist also ein Vertrag?" sagte Lowder lächelnd. „Ich hoffe, Ihr findet mich nicht zu meinem Nachtheile verändert?"
„Ich will Euch nicht schmeicheln, indem ich Euch meine Meinung sage", entgegnete ihm Blanche lächelnd und erröthrnd. „Alur verzeiht mir! Ihr seht er- mübct aus. Möchtet Ihr nicht lieber auf Eure Zimmer gehen?"
Sir Arthur kam auf ihren Ruf herbei.
(Fortsetzung folgt.)
Wie matt zu einem Schloß, einem Aorst und einer Iran kommen kann.
Ein sehr reicher Finanzmann unter Ludwig XV. von Frankreich war der Beamte Bouret, dessen sehnlichster Wunsch war, einmal dem Könige vorgestelli zu werden. Nachdem er es endlich mit vieler Mühe bahingrbracht hotte und dem Könige im Park des Schlosses Marly in stummer Ehrfurcht gegenüber stand, sprach dieser lemsrlig zu ihm, daß er sich freue, ihn kennen gelernt zu haben, und schaß er bei nächster Gelegenheit ihm einen Gegenbesuch machen werde, um aus seinem Landsitz Obst mit ihm zu essen I — Das war nun freilich eine große Ehre, dem armen Bouret aber war es doch, als rührte ihn der Schlag I Der König wellte ihn — ihn ouf feinem Landsitze besuchen, dort Obst bei ihm verspeisen und — er hatte ja gar keinen Landsitz.schatte keine Obstbäume I Alles sah erwartungsvoll ouf ihn — die schadenfrohen Hofleule kicherten verstohlen — da ermannte sich Bouret soweit, um erwidern zu können, daß des Königs Besuch auf feinem Landsitz


