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pollo, mit Au« Füßen unserer ichen Haaren!" g des Fräuleins während seine
eiten. „Unter bezüglich seiner i müssen. Statt rezvouL mit dem
attisch — sein verloren. Nicht u nennen." an. „Also ein
e man ihr einen
jies gleichbedeu« ", sagte sie in ihn in Pflege mir, daß der en jungen Eng. Sturm in der ea haben. Als stieß sein Kopf tbare Verwun- Rathr gezogene offnungslo» —
I
ist sein Gönner i?"
dreizehnten ab." je Schwester zu Ihr an diesem
In verdunkeltes n Unglücklichen t zu erheitern orsingen, kurz suchen."
Nur gebt Acht, blo» erheuchelt, petrn Gower's igem Verdachte. Netnung, daß m Verwandten
Verwandten." chaupt?"
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saute da« junge
Benehmen ist
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merkwürdig, der junge Mann heißt allerdings so, GEr^ett sich krampfhaft an einer Stuhllehne;
die Auaen schienen ihm aus den Höhlen treten zu wollen und dicke Schveißtropfen perlten von seiner
Oll'a wer erschrocken über die sonderbare Auf- reauna ihres Vormundes; dennoch wiederholte str ihrs Angabe und bestätigte, daß der Name des jun- aen Engländers wirklich Jasper Lowder sei.
„Und er ist blödsinnig, habt Ihr gesagt?" schrie Herr Gower noch immer In dem schrillen Tone; „blödsinnig sür's ganze Leben?"
Olla bejahte.
H-rr Gower athmete tief und schwer und saßt? nach der hohen Stuhllehne, um das Zittern seiner Gestalt zu verbergen. .
Olla schaute ihn neugierig prüfend an.
„Ihr habt den Namen schon früher gehört", sagte sie. „Vielleicht kennt Ihr den jungen Mann?"
Herr Gower trocknete sich hastig die Stirne und bemühte sich, seine Selbstbeherrschung zu erlangen.
„Nein, ich kenne ihn nicht", antwortete er heiser, „ich habe nur den Namm schon gehört, das ist Alles. Der Name hat mich erschüttert. Ich habe einmal eine Person gekannt, welche Lowder hieß."
Er ging einige Minuten lang unruhig und schwer athmend hin und her.
(Fortsetzung folgt.)
Gin vetteßles Helränk.
Kulturgeschichtliche Plauderei von H. Sundelin.
„Ein Täßchen Kaffee gefällig, Herr Doktor? Oder sind Sie ein Verächter des „Weibergetränks?"
„Behüte! Ich nehme es mit Dank an, denn ich bin im Gsgenthril ein Freund und Verehrer des Kaffee."
„Bravo, Doktor! Dann sollen Sie sogar zwei Taffm bekommen! Aber ist es auch ernsthaft gemeint und sind Sie nicht etwa im Stillen doch ein Spötter?"
„Meine Damen, was denken Sie! Schon aus reiner Menschlichkeit habe ich mich stets ins allerdings ja besonder« bei der Frauenwelt beliebten Getränks angenommen. Hat es doch so manche schwere Anfechtung zu bestehen gehabt und werden seine schönen Verehrerinnen doch noch heute oft von bösen Zu-gen auf's Schrecklichste verlästert! Kennen Sie die Geschichte des Kaffee?--Nun, leicht ist es
ihm nicht geworden, seine schätzens werthen Eigen- schäften als Genußmittel den Menschen begreiflich zu machen, und lange Zeit hindurch war e« ihm nicht möglich, die Grenzen seiner Heimath zu überschreiten; erst in der Mittr des 15. Jahrhunderts gelang ihm das. Bis dahin war her Grnuß des Küffeegmäuks auf das romantische Bergland K-rfa im südlichen Abessinien beschränkt — ob die Damm
dieses Landes schon in geselligen Kreisen bm K ffes zu sich genommen habrn, ist historisch nicht fest- gestellt."
„Für dis letzte Bemerkung, mein Liebrr, wollen Sie gefälligst dieses Stück Kuchen verrehren! — Ich denke, Arabien ist bis Hsimath des Kaffee?"
„Ja, das glaubte man früher, aber aller Wahrscheinlichkeit nach wächst der Kafferbaum — Coffea arabica nennen ihn dis Botaniker — wild nur in einem sehr kleinen Stück des östlichen Afrika und wurde dann bald, wie gesagt, in Abessinien und im sog. „glücklichen Arabien" angcpflsnzt; von dort ass verbreitete er sich sodann über die anderen tropischen Länderstrichs. Der Baum erreicht eine Höhe bis zu .20 Fuß, wird jedoch häufig beschnitten, damit er seins Krons ausbreite; feine Blätter stehen einander regelmäßig gegenüber und haben mit denen des Lorbeerbaumes, vornehmlich in der Farbe, große Achnlichkeit: dis Frücht« find fleischig und gleichen an Form und Farbe in etwas unseren Kirschen. Jede Frucht enthält zwei Samenkörmr, die Kaffeebohnen, welche mit der flachen Seite aneinander liegen. Geerntet werken diese! bm gewöhnlich vom vierten Jahre seit dem Pflanzen des Baumes , doch trägt er schon im zweiten. Unerläßlich für sein Gedeihen ist reichliche Bewässerung und vor Allem ein warmes Klima, weshalb man den Kaffeebaum auch höchstens bis zum dreißigsten Breitengrads fruchttragend antrifft."
„Puh, wie gelehrt! Sagen Sie uns lieber, wie man darauf kam» aus den Bohnen ein Getränk zu bereiten, mit anderen Worten: Kaffee zu trinken?"
„NW« Gewisser weih man nicht!' würde da der Berliner antworten. Nur die Araber erzählen Folgendes: Im glücklichen Arabien lebte ein armer Derwisch. Eme elende Hütte bot ihm sein Obdach und wenige 3 egen bildeten seinen Reicht hum. Dtesen Thieren hatte er seine ganze Liebe zugewenket, sie waren seine einzigen Gesellschafter und es fiel ihm daher bald auf, daß die Ziegen, von der Weide heimkehrend, zuweilen eine außerordentlichs L bendig- keit und Munterkeit an den Tag legten. Um der Ursache auf die Spur .zu kommen, folgte er ihnen eines Tage« auf die Weide und bemerkte zu seinem Erstaunen, daß die Lustbarkeit der Z e;en eintrct, sobald sie von den Blättern, Blüthen und Früchten eines keftimmten Baumes genascht hatten. Auch er prüfte nun die Wirkung an sich selbst; frelliÄ. wie er es angestellt, sich aus den Früchten das b.him'e Getränk, den Kaffee, zu bereiten, davon schweigt des Sängers Höflichkeit. Wohl aber berichtet die Sage, d:r Derwisch hake nach dem Genüsse des Gebräus wie seins Ziegen eine so ungewöhnliche Lebhaftigkeit entwickelt, daß er bei seinen Mit-Derwischen den Verdacht erregt hätte, den Muselmännern verbotenen Wein genossen zu haben. Allein unser Derwisch reinigte sich von dem Verdacht, indem er seine Entdeckung mitihMte, welche von seinen Eeaosseu mit Freude aufgevommm wurde, denn sie besaßen nun


