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ihr auf
— denn wer ewig verfallen.
iinung sanken hinunter in die Fluth und ihre Liebe knüpfte sich in stiller, sprochencr Uebereinstimmung an das Damals an.
ls sie endlich nach Hause kehrten, Arm in Arm vor die Mutter hintraten, pte diese, daß Gott ihr Gebet erhört, ihre Kinder glücklich waren. Hatte uch sie genug gebüßt für ihre Schuld. ,
Nach wenigen Wochen schon wurde das schwergeprüfte Paar durch Pnester- hand verbunden und die kleine Villa am Genfer-See ein Tempel des reinsten, irdischen Glücks. , ,,
Don dem furchtbaren Ende Bruno's erfuhren die beiden Frauen niemals ein Wort, sie wähnten ihn verschollen wie einst und sehnten sich auch Nicht dar
nach, ihn wiederzusehen. , , r,,,
Wohl dem Unseligen, der mit einer guten That aus dem Leben geschieden, der Hölle einmal Raum gegeben in seiner Brust, ist V" n"f
E i n P l a g i a r.
Mexikanische Erzählung von Friedrich Gerstäcker. (Nachdruck verboten.)
Erstes Kapitel.
Die beiden Freunde.
In der Calle de Santa Teresa, in einem der großen, noch aus der altspanischen Zeit herstammenden Häuser, die mit wunderlich geformten Giebeln versehen und mit Fliesen belegt waren, wurde heute ein großes Fest gefeiert: Die Verlobung der einzigen Tochter Dolores mit dem Sohn eines der bedeutendsten Hacienderos aus Mexiko's Nachbarschaft: Sennor Don Auzustm
* Die hohen luftigen Räume erglänzten auch in wahrhaft luxuriöser Pracht, denn Sennor Ärvila gehörte zu den reichsten Minenbesitzern des weiten Landes und fand Freude daran, seinen Reichthum zur Schau zu tragen.
Mexiko selber befand sich nach langen blutigen Kämpfen wieder einmal — auf kurze Zeit wenigstens - in einem Zustand der Ruhe; es ^standen sich wenigstens augenblicklich keine Heere mehr feindlich gegenüber. Die Franzosen chatten das Land räumen müssen; Der Kaiser Maximilian — em so wackerer als edler Fürst, vielleicht - und sicher der Erste und Einzige, der es wirklich treu und ehrlich mit Mexiko selber gemeint — war in Queretaro wie ein Kaiser und Held gestorben, oder gerichtet worden, und der Indianer Juarez, eine zähe, verbissene Natur, wenn auch in seiner Weise wohl ein tüchtiger Mann, hatte die Zügel dieses Volkes wieder in die Hand genommen.
Aeußerlich war dadurch die Ruhe auch, wie es schien, wieder gesichert, innerlich trieb aber das unruhige und an ein geregeltes Leben nicht mehr gewöhnte Volk noch immer sein altes Spiel. Hie und da in dem weiten Land gährte und konspirirte es schon wieder, und Räuberbanden tauchten aller Orten auf, vermieden nur die gegen sie ausgesandten Truppenkörper und plundetten und brandschatzten, wo sie sich eben sicher fühlten, — aber es lag darin nichts AnßerordentUches.^e einem halben Jahrhundert keinen Frieden gesehen;
die fetzige" Bevölkerung wenigstens war zwischen Krieg und Blutvergießen, wwie ewigen Revolutionen aufgewachsen, während alle friedlichen Veschaftigunge, ..


