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mit Frankenberg.

in Kobur,

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worden ist.

für die Gründung der Deutschen Turnerschast (1868) auf dem Turn tag in Weimar. So hatte sich allmählich in vertikaler Richtung der Organi-

wettkämpfe auf dem Deutschen Turnfeste in e weitertem Rahmen durchgeführt, und bei dem 9 wattigen 13. Deutschen Turnfest in München e streckten sich die Schwimwettkämpfe auf einen Z« raum von mehreren Tagen und erbrachten &

dige Kampf wenigstens das Gute gehabt, baßJ* schwimmerischem Gebiet um so eifriger um Anh^ ger geworben worden und so zur Gesunderhalu» und Ertüchtigung des deutschen Volkes beigetE

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fett ttatoetar; Satte» 6oMir<Baad»»'W*n e* Lich am 23. Mai 1886 *n AH tat Lah»<DetZI Gau gegründet und erfuhren üvch ^wachö

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»der Stadt auf: D liaöi, Ecke Desto nläge; Marklpla: 3ütianlage; M Weiter Kimm m

Wesen.

Rur langsam geht die Entwicklung des Hessengaues in seinen ersten 25 fahren voran; aber gegen Ende dieses Abschnitts findet. er doch die Kraft, diejenigen organisatorischen Grund­lagen zu legen, die ihn im zweiten DierteHahr- hundert seines Bestehens so mächtig aufblühen liehen. _

Zunächst waren es die Kriege 1864, 1866 und 1870/71, die manche Ablenkung (das Wehr­turnen) und manche Unterbrechung in dem jungen Turnbetrieb mit (ich brachten. Dazu kam, daß neben den Bemühungen, den inneren Zusammen­halt zu stärken, auch Abfplitterungsbewegungen einhergingen. Der Turnverein Wetzlar hatte (1865) einenSieg-Dill-Gau" gegründet, von Marburg kam sogar ein Antrag, den Bezirk Hessen aufzulosen, der Oberlahngau trat (1866) aus; jedoch blieben diese Erscheinungen nur vor­übergehend, weil die zusammenstrebenden Kräfte einen festen Rückhalt in dem Gedanken fanden, daß ihre vom Mittelrheinkreis geschaffene Organi­sation sich nicht eigenmächtig auflösen dürfe. Auch die turnerische Ausbildung innerhalb des Bezirks ringt noch nach einer befriedigenden Form. Mit der Anstellung von Wanderturnlehrern hatte man alsbald begonnen und, um ihre Tätigkeit möglichst erfolgreich zu gestalten, sämtliche innerhalb des Bezirks bestehenden Turnvereine in zehn Unter­abteilungen eingeteilt. Unter der Oberleitung von Christ. Rübsamen nahmen neun Gießener und ein Rtarburger Turner ihre Lehrtätigkeit bei freier Station in den Vereinsorten auf, aber schon nach vier Zähren (1866) muhte diese Ein­richtung wieder aufgegeben werden, zum großen Teil durch die Schuld der Vereine. Zusammen­künfte der Leiter der Vereine und Vorturnerkurse traten an die Stelle; 1875 wird Karl Demuth- Gießen zum Bezirkst umwart gewählt, der spätere Bezirks- bzw. Gauvertreter. Auf dem G cm tum- fest zu Marburg 1877 wird zum erstmrmal eine Musterriege vorgeführt, und zwar von dem Mar­burger Verein selbst. 3m 3ahre 1880 wird der Puritz" eingeführt, ein Vorturnerbuch, da« äußerst segensreich gewirkt hat, gleichzeitig wird der Gau zur Abhaltung der Dortumerstunden in zwei Bezirke geteilt, Gießen und Friedberg, unö jeder Verein hat auf 50 Mitglieder einen Vor-

I turnet zu schicken. Auch zu gemeinsamen größeren Turnfesten im Gau reichte in den ersten wahren die Kraft nicht zu. Zum erstenmal traf sich der Bezirk Hessen auf einer Tumfahrt im Kloster Arnsburg am 28. 3uni 1863 bei volkstümlichen Wettübungen (Laufen, Springen undSteinstoßen), die zweite fand am gleichen Ort am 15. Sept. 1867 statt mit Freihochsprung, Freiweitsprung, Steinstoßen und Wettlauf. Erst am 6. und 7. 3uni 1869 fam es zum 1. Bezirksturnfest in Vuhbach, das glanzvoll verlief, und von da ab regelmäßig alle Zähre seinen Rachfolger erhielt. Dafür aber mußten die Gautumfahrten ausfallen, denn für zwei Wetturnen größeren Stils reichte die Kraft

I scheinbar noch nicht aus. Erst am 12. Oktober 1879 veranstaltete der Gau wieder eine ^.um­fahrt. diesmal nach Münzenberg, mit dem Er­gebnis. daß sie in Zukunft alljährlich, und zwar am ersten Sonntag im Mai, abgehalten werden sollte; dieser Beschluß wurde getreulich gehalten, und wenn die Münzenberger Gautumfahrt auch allmählich bis weit in den Juni vorrückte, so hielt sie sich doch neben ihrem größeren Bruder, dem Gcmtumfest.

Zm Zahre 1882 zog der Gau die Lehren aus den vergangenen 20 Zähren und schuf sich die Grundlagen für seinen Aufstieg. Durch eine neue Gausahung wurde zunächst die schwerfäl­lige und unruhige Einrichtung der Vorortschaft, die alle Zahre wechselte, abgeschafft und die I Verwaltung des Gaues einem Gauausfchuß mit vierjähriger Amtszeit übertragen; damit wurde die ganze Verwaltung vereinfacht und'erleichtert, und ein frischet, gleichmäßiger Zug kam in die Leitung der turnerischen Angelegenheiten. Der erste, am 5. Rovbr. 1882 in Gießen gewählte Gauausfchuß bestand aus den Turnern Karl D e m u t h - Gießen, 1. Gauvertreter, K. Kalb­fleisch- Butzbach, 2. Gauvertreter und Gau- rechner; Hch. D ö l z e l - Wieseck, Gauschrif twart; Fritz E n g e l - Marburg, 1. Gautumwart; Al­bert Röh rig-Wetzlar, 2. Gautumwart. So­dann wurde der Gau, wie oben schon erwähnt, in sechs Bezirke eingeteilt und diese neben den Gauvorturnerstunden mit eignen Dezirksvortur- nerstunden ausgestattet, eine Einrichtung, die heute noch besteht. Schließlich sollte das volls- tümliche Gauwetturnen (die Gautumfahrt) sur die südliche Hälfte des Gaues abwechfeliw nach Münzenberg und dem Hochwald bei Dad-Rau- heim und für die nördliche Hälfte nach dem Hainig bei Lauterbach stattfinden; die erste nach dem Hochwald war am 10. 3uni, bieerste nach dem Hainig am 12. August 1883. Mir seh^tz wie die Kräfte des Gaues gewachsen sind nicht in der Ausbreitung, Wohl aber in der innerlichen Vertiefung; die Verwaltung wird vereinfacht, die turnerische Arbeit vervielfacht, und diese neue Verteilung der gleichen Kraftmenge bahnte den Weg zum Erfolg und au ungeahnter Entfaltung in die Breite. Allerdings schien es am Ende 1 dieses Abschnittes, als wollte gerade das Gegen-

ftuttz führte. Und wenn nun nach dem Gießener Kreisturnfest der Weg so manchen Mittelrheiner nach Lauterbach führt, so vergesse er nicht, in stil­lem Gedenken dem großen Meister von neuem zu hiildigen und ihm an seiner Geburtsstätte das Ge­löbnis zu geben, in echt turnerischem Geiste zu wirken und zu schaffen für die deutsche

und damit für deutsche Freiheit und deutsches Va­terland!

Die Aufgabe der Deutschen Turnerschaft.

Von Dr. Edmund Reuendorff.

1. Gau Hessen (Mittelrheinkreis). Don Rektor Bach, Großen-Linden.

Wenn unsere Tumbrüder aus dem weiten Mittelrheinkreis zu ernster Arbeit und festlicher Freude in Gießen einziehen, so sind sie damit auch herzlich willkommene Gäste in ihrem Bru- dergau, dem 1. Gau Hessen des Mittel- rheinkreises. Don der alten, turmreichen Reichsstadt Friedberg, der Perle der goldenen Wetterau, bis hinauf zu der vielbesuchten Eder­talsperre, von der weltbekannten 3ndustriestadt Wetzlar bis hinüber zu dem romantischn, füllen Städtchen Schlitz und der lieblichen Ridder, die in einem der schönsten Täler im Strahlenkranz der Bergflüsse von dem uralten Dulkankegel des Vogelsbergs zu Tal rinnt, spüren weit über 10 000 Hessenturner freudig den frischen Hauch echt turnerischen und vaterländischen Geistes, den die Turnerschast ihres geliebten Mittelrhein­kreises, besonders auch die Saarbrüder, in diesem Iahte in unseren Gau Hessen tragt.

Lind fein Gebiet hat sich gleich von Anfang an für den Geist und die 3deale Friedrich Lud- ig 3ahns empfänglich gezeigt. Ein Echo seines jftttreuen Wächterrufes vom ersten deutschen Turnplatz in der Hasenheide bei Berlin (1811) hallte ihm auch entgegen aus den Städten unserer westhesfischen Senke, einer alten Hauptschlagader oes nvrdsüdlichen Verkehrs durch die mittet- X'utsche Debirgsschwelle. Hier in der regsamen Bevölkerung dieser Verkehrslinie, die heute als Bahnlinie FrankfurtKassel bekannt ist und das geographische Mittelstück des Gaues Hessen bil­det, waren es hauptsächlich die Städte Gießen, Marburg und Butzbach, die die Wellen der turnerischen Bewegung auf fingen und auch Weitergaben. 3n weitesten Kreisen bekannt wur­den die ersten Gießener Turner durch ihren Fuh-

sationstahmen aufgebaut und gefestigt, in dem sich unser Gau Hessen entfalten konnte.

Ueberblicken wir seine Entwicklung in den 63 3ahren seines Bestehens, so glauben wir, drei Abschnitte unterscheiden zu dürfen. Wenn wir dazu je 25 3ahre zusammenfafsen 18621887 und 18871912, und dieReuzeit" mit 1912 beginnen lassen, so scheint diese Einteilung nach Diertel- jahrhunderten auf den ersten Blick vietteicht etwas äußerlich und schemattsch; ein Blick auf die Sta­tistik indessen wird uns diese (Einteilung auch fachlich begründet erscheinen lassen. Am 1. 3uli 1862 zählte der Bezirk Gießen (oder Hessen) 21 Vereine mit 2047 Mitgliedern, und nach 25 Zähren, also 1887, verfügt er über einen Bestand von 27 Vereinen mit 2107 Mitgliedern;

mein den a. d. Wohra. Aber der Äamtf Geister, aus einer Reihe * r wgl täntmiffe entsprungen. Mente Endes b» Wohle des Ganzen. Rach vierjährigem schacht Wettbewerb fanden sich die feindlichen QWß wieder zusammen (1890), und der Lahr^'Wetty, Gau leitete den Aufschwung des Gaues -H«, im zweiten Vierteljahrhundert dadurch kräftig ein daß er ihm nahezu 2000 Mitglieder auf etrmy zuführte. Außerdem war noch in Gießen £ Männerturnverein entstanden.

Zn diesem zweiten Abschnitt nun bildet sij allmählich eine Kraftquelle aus, die berufen war, sowohl die einzelnen Vereine als auch ber Gau im ganzen auf eine hohe Stufe turnerische, Vollendung zu führen: der Gauturnausschuß 3m 3ahre 1893 wurde der Keim dazu gelegt. Zur Entlastung des Gautumwarts und zur 6n ledigung der sich immer mehr steigernden turne, rischen Arbeit wurde die Bildung eines standi. gen technischen Beirats beschlossen und in diese, die Turner C. H e u s e r, Marburg, K. Wen. z e l, Gießen, F. Wiegand, Gießen, und D. Will, Wetzlar (jetzt Gießen),** gewählt. Dir Tätigkeit dieses Beirates wurde bald merklich, die Turner nannten ihn diedrei W". Um Bi? turnerischen Leistungen denen im Kreis anzu- nähern, wurde 1899 das Einzelwetturnen in Ober- und Unterstufe eingeführt. Unser jetzig?? Gauoberturnwart Wilhelm Will ist ay diesem Beirat herausgewachsen und hat atz Mitglied und später als Führer im Turnaut schuß ein gutes Stück Lebensarbeit dem ®c Hessen geopfert. Wenn die Turner in Statz und Land nicht nur innerhalb der Gauvercmstatz tungen Gutes, ja Vorzügliches leisteten, wem sie außerhalb des Gaues Hessen einen geachtet» Rainen erwerben konnten im Kreis, auf bei Feldberg, der Wasserkuppe usw., so danken si, das der strengen Schulung durch den Gautm» ausschuß.

Der dritte Abschnttt der Entwicklung bet

JA.)

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3n demselben 3ahre 1860, in dem das erste Mittelrheinische Kreisturnfest zu Offenbach abge- halten wurde, sand auch das 1. Deutsche Turnfest g statt, und damit wurde die Dahn frei Gründung der Deutschen Turnerschast

Riesenteilnehmerzahlen gute Leistungen.

Im Zusammenhänge damit steht das Aufblüh« der Turnerschwimmerbewegung in den letzten Ja! ren. Fast kein größerer Turnverein unterläßt « wo es die Wasseroerhältnisse gestatten, Schwime abteilungen einzurichten. Vereins-, Gau-, Krev schwimmfeste, Städtewettkämpfe, Hallen schwtnw feste, Staffelschwimmen u. a. m. geben den Tum« schwimmern reichlich Erfolgsmöglichkeiten, so dc überall blühendes Leben erwacht ist. Der 1924 f- folgte Anschluß der rheinischen Schwimmerschast,^ die Deutsche Turnerschast hat dem Turnerschv»»' men weitere Anregung und Festigung gegeben, W auch in der Herausgabe der Schwimmerzeituntz # Deutschen Turnerschast zum Ausdruck gekommen >!

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rer. den Studenten Karl Folien, der zugleich I am Schluß der nächsten W«, afio 1912, hnö SSaubt der foa Gießener Schwarzen war. dagegen hat ei sich auf 114 Vereine mir 11 D/i UebeiJm?f)t als 100 Zahre hinaus aber reichen sie Mitgliedern.ZehobenrdieZahl der Vereine hat uns heute die Bruderhand; denn derTrieb", sich mehr als vervierfacht d e.. Zahl der Vill­aus dem unser 32. Kreisfest eine so glänzende glieder mehr als verfünffacht Ehrend sie in den SSermftätte aesunden bat war auch schon ihr ersten 25 Zähren nahezu gleichgeblieben ist. Und Turnvlan U1S tmä erste größere Tupfest, das nach 1912 ist der Bestand erheblich Weiter- Gießen in seinen Mauern sah, wurde am 22. 3u(i gestiegen, wenn auch die Kriegs- und Rachkiegs- 1818 gefeiert Bekanntlich war der turnerische zeit nicht ohne Schwankungen verlaufen ist. Zn Gedanke bei seinem ersten Auftreten mit außen- diesen statistischen Verhältnissen, die mit je 25 und innerpolitischen Zielen und Idealen der Zeit 3ahren zusannnenfallen, dürfen wir aber neben verwoben und mußte deshalb auch an ihren äußeren Ursachen gewiß mit Recht auch die Aus- Schwankungen teilnehmen. Wirkung innerer Kräfte sehem

In dem Auftrieb der vierziger Zahre ent- Einen symbolischen Ausdruck der Sache kann stand diesmal vorwiegend aus bürgerlichen Krei- man vielleicht darin sehen, daß die fahrige m in Gießen der T u r n v e r e i n v 0 n 1 8 4 6", Zubelfeier des Gaues in dem kleinen Der^ der in turnbrüderlicher Zusammenarbeit mit dem stadtchen Biedenkopf stattfmid, die 50ja^nge 1885 gegründeten Männerturnverein uns Zubelfeier dagegen den ungleich größeren Rah- baö Kreisfest aetüftet hat. Um dieselbe Zeit men der Stadt ® 1 en aufsuchte. Uebrigens flößen wir auchO schon auf die ersten Verbands- war dies die bisher erste und einzige Gelegercheit, beftrebungen in unserem Gaugebiet. Die Anre- wo Gießen ein regelrechtes ©autuimfeft ßaüe. gung ging von dem heute noch durch und durch Gießen ist turnfreundlichen Städtchen Butzbach aus. Der rheinischen Kreisturnfeste. 1862 1874 1883, 1895 Leiter der dortigen Surngemeinbe und spatere 1925, und damit hat sie zur Zeit die Hochstzahl Gau- und Kreisvertreter Moritz Kuhl faßte unter alten Städten des ^ttelrheinkr^ er- auf einer Zusammenkunft in Ziegenhain am reicht. Dem Gau Hessen aber hat die Gießcmer 6. April 1847, der auch Aug. R a v e n st e i n Turnerschast - und Lms sottrhr nie vergesim aus Frankfurt beiwohnte, die Turngemeinden Verden I wahrend des Weltkrieges, unterstützt, von Butzbach Friedberg, Gießen, Homburg v. d. durch ihre zentrale Lage im Gaugebiet, einen un- Höhe, Marburg und Ufingen zu gemeinsamem f<f>äßbaren, lebenswichtigen Dienst ^viesen inneren Ausbau und besonders zu weiterer Aus- durch, daß sie sechs Zahre (1915 biS 1920) einfache breitung des Turnens zusammen. Gauturnen vorbereitete und erfolgreich durch-

orellung ves 0 1 führte; sie ist damit dem Zusammenhalt und

Bald aber wurde diese löbliche Tat überholt, turnerischen Leben des Gaues in schwerer

und z'war j>on oben her^durch ^^en ^größeren cine außerordentlich wirksame Stühe ge-

Gaues wird durch den Weltkrieg eingeleitet. Rach seiner langen schweren Zeit erleben wir jetzt einen Auftrieb der Leibesübungen, der auch do, , Gau Hessen neue und schwere Aufgaben steU An ihnen mitzuarbeiten ist die Gauleitung fetz 1 entschlossen und wird nichts versäumen. Aebn i den seitherigen Dezirksturnwarten find du; Sondergaüwarte aller Teilgebiete der LeLetz I Übungen in den Gauausfchuß eingetreten, W einzelnen Bezirke werden zu größerer Derart wörtlicher Mitarbeit herangezogen; neben de Bezirksturnwart ist der Bezirksvertreter gesteh und seine Gautreue wird insbesondere dazu be tragen, den ausgedehnten Gau innerlich zu festi gen. Möge es dem engeren Gauvorstand ä Gemeinschaft mit dem Gauausfchuß und de» Turnausschuß unter der bewährten Führung bti 1. Gauvertreters Arthur Pfeiffer (Wetzlar und des Gauobertumwarts Wilhelm Wil; (Gießen) beschieden fein, auch unter den neuen, stark veränderten Verhältnissen unseren lieb« Gau Hessen in feiner Blüte zu erhalten und zu mehren.

Infolge des zwischen den SportoerbändenJ der Deutschen Turnerschaft ausgebrochenen Sampl1! hat diese die Schwimmbewegung selbständig orgac - fiert mit dem Endergebnis, daß sie heute ber«c- nach kurzer Lebensdauer eine beachtenswerte v» lang im deutschen Schwimmleben einnimmt, um/* mehr, als sich gerade die Turnerfchwirnmer c® volkstümlichen Betriebsformen des Schwimm^- widmen, im Gegensatz zum Schwimmverband, »*- haupt ächlich den Wettkampf und die Leistung w den Vordergrund stellt. So Hot dieser sonst so w

Der Aufschwung des Turnerfchwimmens.

Turnen und Schwimmen gehören eng jufam men, ja. Schwimmen ist im Sinne des Vaters btr Turnkunst, F. L. Jahn, Wasserturnen und bom ein Teil des vielseitigen Turnbeariffs. Schon be ersten Turner, die sich um Jahn sammeltrr schwammen eifrig und tummelten sich in der m Pfuelfchen Badeanstalt an der Spree. Stets ist bt: Schwimmen in den deutschen Turnvereinen k trieben worden, und keine sommerliche Wand» fahrt ging vorüber, bei der nicht eifrig tzeschw» men wurde. Viele Vereine richteten Schwimm- ui Badetage ein und setzten Uebungostimden an, c denen das Schwimmen gelehrt wurde und forip> schrittene Schwimmer sich ausbildeten, um sich gtflt benenfalls an Schwimmwettkämpfen zu beteilige

Aus dem anfänglichen allgemeinen Schwim» betrieb in den Turnvereinen erroudrfen dann bi Schwimmriegen und Schwimmabteuungen, bi allmählich zur zielbewußten Pflege des Schwi» mens und Wasserspringens in allen seinen Forwa übergingen. Schon am Ende des 19. Iahrhwidelt war eine Anzahl von Schwrmmabtellungen tw Händen. Sie mehrte sich gewaltig, als die Eam und Kreise der Deutschen Turnerschaft und ttiW die Deutsche Turnerschast selbst dazu überginga bei ihren großen turnerischen öeranftattungen as schwimmerische Wettkämpfe auszuschreiben ul durchzuführen.

Das Deutsche Turnfest in Frankfurt a. M. 190 sah erstmalig auch die Austragung von SchwiM wettkämpfen in größerem Maßstab bei guter Se teiligung. 1913 in Leipzig wurden die SchwiM

Aus bet Rot unseres Volkes ist das deutsche Turnen geboren. Der Rot sollte es abhelfen: es sollte ein wehrhaftes Geschlecht schaffen, das in der Lage war, mit der Kraft seiner Arme das Franzosenjoch abzuschütteln. 3ebe Zeit hat ihre eigenen Röte und ihre eigenen Bedingthei­ten Wiederum schmachten wir unter dem Zrar^ zosenjoch. Aber das wissen wir auch: durch die Kraft der Arme allem werden wir uns niemals von ihm frei machen. ®axu bedarf es vielmehr zuerst und vor allem einer völkisch- sittlichen Erneuerung von innen heraus. An ihr muß die Deutsche Turnerschast arbeiten, wenn sie daseinsberechtigt sein soll. Kann sie das mit den Arbeitsmitteln, die ihr sur Verfügung stehen? Wir sagen tausendmal: jal

Worüber klagen wir denn heute? Ueber die Zerrissenheit unseres Volkes, das wehr als WMZMWMLßMMI SJÄJKÄunb, der Turngemeinden 3u .^meinen «erteJ

,l" firhurtir für Deutschland und aus den Turngemeinden Butzbach, Friedberg, unö in §em man nur Gießen, Grünberg, Laubach, Marburg Rauschen- deutsches Volk arbeiten uno in Wetzlar, denen dann noch Homburg

S Ä v.d H., Alsfeld unö Homburg a. 0. Ohm folgten, von parteipolitischen Unterschied ^,Turngemeinde" war her übliche Vereinsname,

Wir klagen über Weichmuttgkeit unö Turnverein" der Derbanösname.) Die Organi-

lensschlafsheit, über feiges Sich-Ergebem uver ?afion geschlossen durch den am 14. Mai Mangel an Mut und Furcht vor dtt Veram lß4g in Mainz gegründeten Mittelrheini­wortung. Wir fuhren die fugend hinaus zu e z i r ks v e r ba n d. 2lber schon am

männlichem Tun und mutvollem -wagen, e-er J2 1852 wurde der Lahnbezirksverein unter Sport kennt nur wenig Mutübungen. -ueDim- Srucf t>er Reaktion wieder aufgehoben, nach- gen des Laufens, Werfens und Springens ( - i>em er tn &en Jahren seines Bestehens auf gesehen allein vorn Stabspringen) ersoroern $urntagcn un£> Bezirksfesten die Turnfache eifrig Kraft, Ausdauer, Geschicklichkeit, aber keinen geföri)ert ^ttc $n öcr turnerischen Leitung, Mut. Bei unferm deutschen Gerätturnen tote indbefonbere öer Ausbildung von Vorturnern, wir es in der Turnerschast pflegen, giot e tritt ^ieE schon der mit der turnerischen Entwick- zahllose Mutübungen sowohl für Anfänger wie Gießens und des Hessengaues eng ver-

für Gipfelturner. Die Deräte sind hart und I toa(^fene Christ. Rübsamen hervor, der oft hoch. Da kann man sich Schöpfer der Gießener Zugendfeste,

fallen Unö weil man es weiß, heißt es Die

3äbne zufammenbeißen unö Öen Willen fest in Wieder lam der Anstoß zum Zusammen- die Hand nehmen, wenn man ans Ueben geht, schluß in unserem Gebiet von oben her, diesmal Es gibt feine bessere Schule des Mutes, und aber mit dauerndem Erfolg. Auf Betreiben der sie tut öen verweichlichten unö feigen Menschen Offenbacher Turner traten die im Mittelrhein- I unserer Zeit so unenölich gut. gebiet noch bestehenden Turnvereine toicöer in

Sie Baben noch anöere Fehler. Sie sind engere Fühlung, unö so kam für Öen 27. Marz

SSE Lid Mittelrheinkreises am 27. März 1909 als Mit-

benfen nur baran, tot Turnerschaft locken die grünber des Kreises Erinnerungsurkunden. Das unb S der 1. Mittelrheinische Turnfest wurde am 5. unb b Mr aeben mtt^hr in 6. August 1860 zu Offenbach abgehalten und

St unb Seuen uS toenn toir aus unserem Gebiet von Gießen, Butzbach, Fried-

Tviid» im Wald den Leib durch berg, Marburg, Ridda, Usingen, Schotten, Vilbel nU nn im Turnen und Spiel und Wetzlar beschickt. Erster Sieger war Gg. L 0 h

und bi^siim mach^i Wir von Gießen. Auf dem mit dem 2. Mittelrheini-

Vokäm häfti?en unö ftnmen scheu Turnfest zu Oberstein (1861) verbundenen STrerMüb au*^iffS gefunöe ©eele, | Surntag wurde bad ganze Verbandsgebiet in nm rilntni-lichen unö Ehrfurcht vor I neun Bezirke geteilt; einer davon war berBe- Lt Sn 1^ 0eek beucht unser zirk Gießen", aus dem sich unserer jetziger

Volk beute Menschen mit solcher Seele verkom-1- Gau Hessen" entwickelt hat. Am 17./19.

Volk h^lte 1 des Alltags August 1862 war dann ber Mittelrhein-

men nicht im Materialisnms des Alltag^ fr erftenma[ mit feinm Kreisfest in

Deoenken wir schließlich, wie stark unfer Gießen zu Gaste, und in demselben Zahre, Volk durch den Kneg und dieKriegsfolgen tor 5 ostober 1362, trat der 1. Dezirksturntag in perlich verschlechtert worden ist. mtt zusammen. Aus dem »Bezirk Gießen"

unserer Zugend.steht es ost bttter ^aurig aus^ tourbe alsbald berBezirks Hessen" unö feit dem Blutarmut, Bleichsucht Rachitis Ruckgratsv«: Turntag am 15. April 1877 zu Marburg der

frümmungen tauten fürchterlich unter ihr. Was AefÄ"

Ä Ä?^nT8^ nWU S ®er^e^irt Hessen" umfaßte vier Unter-

und Heilmittel schaffen. Kein gaue: Gau Gießen, Gau Oberhesfen, Oberlahngau QlnMann9 sie geben. Helfen und heilen kann gestand bis 1874) und Usgau (bestanö bis 1885). nu? Öta Ratur unb die natürliche frei-fröhliche DerGau Hessen" aber wurde auf dem 42. Turw- Bewegung in Sonne, Licht unb Wasser. Auch tag am 5. Rovember 1882 zu Gießen m sechs t.-. stellt sich die Deutsche Turner- Bezirke eingeteilt: 1. Bezirk Marburg, Bieden-

schast in den Dienst des Volkes. Das frohe und köpf, Homberg a.d. Ohm; 2. Dezstk Gießern Lich, kräftige turnerische Leben, in dem sie ihre Zu- Laubach, Wieseck, Hauseii b. ^\c6en, CSJeoIar n,,fjipfit ist das beste Mittel, der dro- unb Herborn; 3. Bezirk Ribda, Ortenberg, Qc^ot» SeÄSfl der deut- ten; 4. Md Lauterach, Alsfeld, Schliß; 5. De- Men M-nschen Wrtfam ,u begegnen.

Anspach, Butzbach und Wehrheim. (So tauschten im Laufe der Zahre die BezeichnungenBezirk" undGau" ihre Plätze im Aufbau der Organi­sation.) Wie man sieht, ragte der alte Usgau, ber übrigens stets ein reges turnerisches Leben zeigte, noch drei Zahre (1882 bis 1885) in die neue Bezirkseinteilung des Gaues Hessen hinein, so daß die betreffenden Vereine in einer Doppel- Organisation standen, die 1885 beseitigt wurde. Roch 1904 hielt der Gau Hessen sein Gautumfest in Ufingen ab, das trotz der weiten Entfernung zahlreich besucht war. Allmählich aber orientierten sich die Vereine dieses Abschnittes verkehrstech­nisch günstiger, so baß einige Zeit ber Gau fünf Bezirke zählte, bis er nach bem Weltkrieg burch Teilung des ftarlgetoorbenen 1. Bezirks Marburg wieder einen 6. Bezirk erhielt, diesmal im Rorden

Iaha^! 1 ijspji' gltanPalt 1 lciL Die

am Krer | Auhe.rden^ .verkehren rtj

Sonders«« : i Uhr Ut fli

-1 Uhr vm.

F&'Srt lb»» rc» *? wirb wie gewöhn« Nachzug 569 oetl 11.10 Uhr nm.

Strecke Giehen- Pz. 121 verseh Friedberg ab W om.

Pz. 182 6ie| nm 2. August bi 3ua 782 Sieben Friedberg, U 729 Siek bis Marburg.

Strecke Sir Die Züge verkr eoll. mit Nachzugei Lkrcke Sieh Die W verk eoll. mit Nachzüg * zum Montag rer

Metzlar. Siehe

" Ser 2 S kolonne vom M Staii"$utnf übertragen tootbi itigen fiänbige 2 int Kolomtenöepot Mg werden Sm ber Lohn, svtoie 1

M Mtttvoch ai jung, noch der Z bracht. Ob Steu, ober ob er ein S her noch nicht be das Urteil noch : D.,, .^u^geho whwamt teilt m ^ming des Le ZWtrahe und Rhoden.