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Am Dienst um 51/, Uhr SRitgli M wozu ll Ruhegehalts«
Die Reichs- Herstellung der Gewähr für die SichLchell Und zusehen. Mb Die Freiheit der Völker. Hmsrchtlrch der 2Drü-
Brauns Wiederwahl
der
nächsten Sitzung noch bekannt gegeben werde.
Aütin. Fabrik.; G. Cordts & Co^ HannovtrMu. Mmdtn.
versuch
ternommen. Während des Gottes
gegen nervöse
£r&SK
und ‘Frost.
— 3n allen Apotheken ta erfragen.
vielleicht den wertvollsten Teil der Londoner Vereinbaurngen darstellt, im internationalen Leben immer allgemeiner zur Geltung kommt. Sie will, wie ich schon betonte, mitwirken an der
beitrag zu leisten.
Zur Beratung steht 2lbg. Kaul und Gen. rechtskräftig gewordenen f ä n g n i s st r a f e n bis gleich mit diesem Antrag
Dienstes in der ruMchen Hauptttrche fiel aus Reihe bet Kirchenbesucher ein Schuß. der gegen den Patriarchen gezielt war, doch fehlging. Die Menge, die dem Attentäter die Waffe ent» riß, konnte nur mit Mühe davon abgehalten werden, ihn zu lynchen. Der Attentäter wurde dem Gericht zugeführt.
As Deutschland akzeptieren, regierung ist bereit, sich dafür etnzusehen, MH der Schiedsgerichtsgedanke, dessen Verwirklichung
strmg hat sie eine gewaltige Vorleistung bewirkt und kan nnur hoffen, dah der un Decsarller Vertrag angegebene Grund für diese Vorleistung bald in die Tat umgesetzt wird.
Ein AltenLaLsversuch gegen T chon
Äbg. Roth und Gen. über die Amnestie politischer Gefangener behandelt. Ferner liegen noch mehrere ähnlich lautende Anträge vor. Berichterstatter ist Abg. Schreiber. Die Abg. Dr. Greiner (Kom.) und Sturmfels (Soz.) begründen die Anträge ihrer Parteien mit starken Ausfällen gegen die Rechtspflege und den Richterstand. 3n der Abstimmung werden die Ausschutzanträge angenommen und
Hessischer Landtag.
Darmstadt, 30. Van. (Eigener Bericht.) Die Galerien des Landtags sind auch heute stark besucht: jedoch entbehren die Punkte der heutigen Tagesordnung eines besonderen Interesses. Die Beratungen zogen sich sehr in die Länge; es herrschte im allgemeinen große Tlnruhe im Hause und die Redner wurden vielfach durch Zwifchen- i-ufe unterbrochen. Die ganze Tagesordnung hatte bequem in einer Stunde erledigt werden können, so aber zog sich die Aussprache bis in Die Rachmittagsstunde hin. Präsident Adelung eröffnet die Sitzung um 10V4 Mr.
Eine Regierungsvorlage zum Gesetz über die Umlegung von Bauland vom 6. Aov. 1920, die sich auf die Gemeinden Butzbach und Vilbel bezieht, wird ohne Debatte angenommen. Eine Regierungsvorlage über einen Erweiterungsbau der Lupusheil st ätte in Gießen veranlaßt eine längere Aussprache, da die Abgeordneten Dr. Werner (Deutschnational) und Leucht- gens (Dbd.) erklären, Die vorhandenen Anlagen genügten für hessische Verhältnisse; für Die Vergrößerung Der Heilstätte müsse eigentlich das Reich aufkommen. Mehrere sozialDemokratische Redner treten für Die Vorlage ein, auch Der Abg. Külb (Dem.) unterftü^t Die ForDerung. Er ■weint aber, man muffe ■ Das Reich Dafür in» lereffieren. Gießen fei auf dem Gebiete Der Lupusheilung führenD in Deutschland, man nusse ihm diese Stellung erhalten.
Nachdem noch weitere Redner gesprochen hatten, ergreift auch Staatspräsident Ulrich das Wort und befürwortet die Vorlage; er teilt mit, daß das Reich 5000 Mark hei steuern rürbc. Abg. Rutz (Ztr.) und Abgeordnete Frl. Birnbaum (D. D. P.) erklären im Ttamen ihrer Fraktionen, Daß dies« bereit sind für Die Vorlage zu stimmen. Abg. Leuchigens wendet sich gegen Behauptungen Der Linken des Hauses als wären Die Mitglieder des Bauern- s.undes weniger sozial als andere; die Frage sei feine soriale, sondern eine finanzielle. Der Red» r.er wird andauernd durch Zwischenrufe der Sozialdemokraten unterbrochen.
Staatspräsident Ulrich wirst Dem Vor- rcDncr Unwahrheit vor und stellt iest, Daß die Lupusheilstätte nicht vom Staate unterhalten werde, sondern von einem Heilstättenverein und haß Der Staat nur Mk. 6 000 beifteure. Rach weiterer Debatte wird von dem Abg. D. Dr. Diehl,
Das Befinden Dr. Krafts.
Berlin, 30. Jan. (T. U.) Ein heute vormittag aus Belgrad e ngetroffenes Telegramm besagt, Daß das Befinden Dr. Krafts immer noch besorgniserregend ist; doch fei nach dem lehren ä-ztlichen Befund eine fetzte Hoffnung auf Rettung Dr. KraftS vorhanden.
damit die Anträge Kaul und Roth abgelehnt. Ferner wird ein Antrag Schreiber angenommen, der eine Begnadigung für besondere Fälle Vorsicht. Schluß der Sitzung 23/i Uhr. Vizepräsident Ruß teilt mit, Daß Der Zeitpunkt '
zur Verfügung gestellt. Dem Vernehmen nach beabsichtigt auch die hessische Regierung für dieses Werk sozialer und charitativer Betätigung entsprechende Mittel bereitzustellen.
" Aus dem evangelisch-kirchlichen Leben unserer Stadt. 3n der Evangelischen Kirchengemeinde Gießen tourhen •m Jahre 1924 402 Taufen vollzogen (Matthäus-
jetzt ein Antrag der über den Erlaß von Haft- und Ge- zu einem Fahr; zuwird ein Antrag Der
5)r. Werner und Dr. Müller ein Antrag
»ingebracht, Mk. 20 000 für Die Lupusheilstätte ,
;u bewilligen und das Reich anzugehen, Daß es schen Patriarchen Tichon ein Attenlctts- ünen Kostenbeitrag leistet I versuch unternommen. Während des Gottes-
Eine starke Spannung liegt am Freitagmittag Über Dem Preußuchen Landtag, als er sich zur Reuwahl des Ministerpräsidenten zusammenfindet. Dis zum letzten Augenblick ist das Hin und Her zwischen Den Parteien gegangen, erst um Die Mittagsstunde halte Das Z e n» t r u m sich endgültig festgelegt und Damit die Richtlinie auch für Die übrigen Parteien gegeben. Das Zentrum wollte einen Beweis seiner Koalitionstreue erbringen unD hat Deshalb beschlossen, ieineneigenen Kandidaten aufzustellen, sondern für den bisherigen sozialdemokratischen Ministerpräsidenten Braun zu stimmen.
Sie Rechtsparteien hatten infolgedessen nur eine doppelte Wahl: Entweder mußten sie künstlich eine Bes ch l utz u n f ä h ig ke i t herbeiführen oder eine aussichtslose Gegenkandidat ur aufstellen, da ihr Antrag auf Vertagung keinerlei Aussichten hatte. Aber auch eine Beschluß Unfähigkeit herbeizuführen, war nur möglich, wenn Die Kommunistische Partei sich Der Opposition anschloß. Die dazu keine Reigung zeigte, sondern in jedem Falle ihren eigenen Weg gehen wollte. Unter diesen .Umständen wäre eine Anzweiflung Der Beschlußfähigkeit oder Der Versuch, künstlich die Beschlußunfähigkeit herbeizuführen, eine nutzlose Demonstration gewesen.
Die rechten Parteien verzichteten infolgedessen darauf, die erbitterte Gefchäf tsvrd- nungsdebatte, mit der man auf allen Seiten gerechnet hatte — und die sich offenbar auch die überfüllten Tribünen versprochen hatten —, fiel volllommen unter Den Tisch, ein kurzes Präludium der K o m m u n i st e n, Die wieder ihre Amnestieanträge beraten haben wollten, aber Damit nirgends auf Gegenliebe stießen, Dann war man schon bei der Wahl. Auch hier ein kleiner Vorstoß der Kommunisten mit Dem Antrag, ausnahmsweise Den Kandidaten Die Entwicklung ihres P rogramms zu gestatten, ein Antrag, Der aber als verfassungswidrig gar nicht zur Abstimmung gebracht werben konnte, dann war man, ehe man sich versah, schon mitten in der Abstimmung Drin.
Rach Den Erfahrungen des vorigen Males haben die Auszähler diesmal ihres Amtes sehr vorsichtig gewaltet, so daß der Wahlakt ungefähr eine Stunde in Anspruch nimmt Das Ergebnis kann aber eigentlich gar nicht zweifelhaft sein, es kann sich nur darum handeln, ob Der Kandidat Der Weimarer Koalition im ersten Wahlgang gewählt wird ober in den zweiten Wahlgang hineinkommt, wo dann seine Wahl mit relattver Mehrheit sicher wäre. Die Deutsch- nationalen, die Deutsche Doll-Partei, die Wirtschaftspartei und die Freiheitspartei haben sich zusammen auf den deutschnationalen Vizepräsidenten v. KrieS geeinigt, bei Der Wirtschafts- Partei haben allerdings die sechs Welfen Die weißen Zettel abgegeben und damit Die Aussichten des sozialdemokratischen Kanidaken verbessert, toäßrenD die Kommunisten Der Form halber für ihren Häuptling Pieck stimmen.
Endlich ist das Zählgeschäft vollendet Unter, man kann schon sagen, atemloser Spannung verliest Der Präsident Bartels das Ergebnis. . Js sind abgegeben 441 Stimmen — also nur neun * Abgeordnete haben gefehlt —, davon gehen Die »sechs welsifchen Zettel als ungültig ab, Die abso- üte Mehrheit beträgt also 218. Herr Braun hat v >21 Stimmen erhalten gegen 175 Stimmen für >. Kries und 39 für Pieck, Braun ist als o gewählt, ein Resultat, das bei den Sozialdemokraten mit jubelnder Zustimmung aufge- -kommen wird, obwohl niemand Herrn Braun um
Abg. Scholz (D. V. P.) bedauert. Daß Die Aussprache so scharfe Formen angenommen hat. Der StaatspräsiDent habe nichts Dazu getan, Den scharfen Ton zu mildern. Wenn Der Abg. Leuchtgens sich geirrt habe, so habe Der Staatpräsident kein Recht, ihm deswegen Den Vorwurf einer Lüge zu machen. Auch fei Der Staatspräsident zu weit gegangen, als er sagte, er wolle Darauf sehen, Daß Das (Stenogramm Durch Den Abg. Leuchtgens nicht abgeändert werde. Staatspräsident Ulrich erllärt demgegenüber, er glaube nicht zu weit gegangen zu fein.
Der Antrag Des Hauses, 20 000 Mark für Die Lupusheil st ätte z u bewilligen, wird nach weiterer Debatte rin stimmig angenommen. Ebenso wird einstimmig ein Zusatz hierzu angenommen, wonach das Reich energisch annorraugen werden soll, einen Kosten-
Die schwere Aufgabe beneiden wird, Die jetzt vor ihm liegt. Denn noch hat er fein UHiniJtc- rium nicht zusammen. Um ihm dazu Zett zu geben, vertagt sich das Haus spätestens bis zum 5. Februar, weil Dann Die endgültige Wahldes LanDtagspräfidiums erfolgen muß.
Sitzungsbericht.
Berlin, 30. 3an. Das HauS ist sehr stark besucht. Die Tribünen sind überfüllt. Die Ab» geordneten stehen in erregten Gruppen umher, da das Ergebnis der bevorstehenden Ministerpräsidentenwahl noch ganz ungewiß ist. Eämtllche Fraktionen haben ihre letzten Leute herangeholt. Auch die Kranken find aufgefordert worden, wenigstens an dieser entscheidenden Sitzung teilzunehmen. .
Auf der Tagesordnung steht als einziger Punkt: Wahl des Ministerpräsidenten.
Abg. Pieck (Komm.) berntragi die sofortige Beratung der kommunistischen Amnestie- anträge. Gegen die Beratung wird von der Rechten Widerspruch erhoben. (Die Kommunisten rufen nach rechts: So ein Lump muß selbst ein* gesperrt werden?)
Abg. Svbottka (Komm.) verliest unter großer Unruhe eine lange kommunistische Erklärung, in der daS gegenwärtige ‘Kcginie al- eine einseitige Begünstigung deS Kapitalismus bezeichnet wird. Er beantragt am Schlüsse die Festsetzung von Neuwahlen für den Landtag zum 22. März 1925. .
Präsident Bartels stellt in dem allgemeinen Lärm fest, daß er bereits vor einigen Minuten dem Abg. Sobottka das Wort entzogen habe, ohne baß dieser sich darum gekümmert habe.
Präsident Bartels eröffnet hierauf d e Wahl deS Ministerpräsidenten, die nach der Geschäftsordnung ohne Aussprache durch Stimmzettel stattzusinven hat.
AlS Ergebnis der Abstimmung verkündet der Präsident: Es sind abgegeben worden 441 Stimmzettel. Der Landtag ist also beschlußfähig. Unbeschrieben waren 6 Stimmzettel, un- güllig 1. Don den übrigen 435 Stimmen beträgt die Mehrheit 218. Es heben erhalten: 2lbg. Braun (Soz.) 221 Stimmen (lebhafter Beifall llnks znb im Zentrum), Abg. v. KrieS (Dntl.) 175 Stimmen und Abg. Pieck (Komm.) 39 Stimmen. Der Abg. Braun ist also zum Ministerpräsidenten gewählt. (Beifall.) Die sechs weißen Stimmzettel, die bei der Abstimmung abgegeben wurden, rühren von den Deutsch-Hannoveranern her.
Der Präsident wird ermächtigt, den Tag Der nächsten Sitzung zu bestimmen.
Um das neue Kabinett.
Berlin. 31. Jan. (TU.) Der preußische MinisterpräsiDent Braun hatte gestern abend eine längere Besprechung mit Den Führern Der LanDtagssraktionen Des Zentrums, Der Demokraten unD Der Sozialdemokraten. Es bestand E i n- m ü t i g f e 11 Darüber, Daß Der Mini- sterpräsiDent zunächst Den Versuch machen möge, ein Kabinett Der großen Koalition Durch Verhandlungen mit Der Deutschen Volkspartei und Der Wirtschastlichen Verewigung wieDerherzustellen, Daß aber auch beim Scheitern Dieser Lösung Der Versuch einer Kabinettsbildung Durch Den Ministerpräsidenten unter allen Umstanden fortgesetzt werden soll.
gemeinde 81, MarkusgemeinDe 87, LukaSgemeinde 127, Johannesgemeinde 107). Konfirmirl wurden 513 Kinder (Matthäusgemeinde 120, Martusge- meinDc 115, Lukasgemeinde 178, Johannesge- meinDe 100). Die Zahl Der Trauungen belief sich auf 175 (Matthäusgemeinde 47. MarkusgemeinDe 30, LukasgemeinDe 55, Johannisge» meinDe 43). Kirchlich zu Grabe gebracht wurden 234 Gemeindemitglieder (Matthäusgemeinde 56, MarkusgemeinDe 42, LukasgemeinDe 63, Iw hannesgemeinde 73). Am heiligen AbenDmahf nahmen 4712 GemeinDemitglieDer teil (Matthäus- gemeinDe 906, MarkusgemeinDe 894, Lukasge- meinde 1606, Johannesgemeinde 1306).
e Unsälbe. Bei Rcparaturarbeiten an einem Aufzug stürzte gestern vormittag ein hiesiger Schlossermeister in Den Aufzugschacht unD zog sich eine schwere Oberschenkelverletzung zu. Rach An- legung eines VerbanDes Durch Arzt unD Sanitätsleute kam Der Verletzte ins Krankenhaus. — Ein weiterer bedauerlicher Unfall ereignete sich in einer hiesigen größeren Werkstätte, wo ein Arbeiter mit Der linken Hand in eine Stanzmaschine geriet und sich Dabei eine schwere Quetschung Der HanD zuzog, welche eine Ueberführung nack Der Klinik Durch die Sanitätskolonne erforderte.
*■'* Vortrags-Vereinigung. Das Ko- nigsgrab des Tut auch Amun, Lichtbildervvrtrag von Prvfefsor Dr. H. Ranke- Heidelberg in der Universitäts-Aula: Tut and) Amun ist Mode geworden vor zwei Jahren — und ist es eigentlich noch bis heute geblieben. Und doch war es zweifellos mehr als Eitelkeit ober SensationS-- lüsternheit, die am Donnerstagabend die Universitätsaula bis auf den letzten Platz gefüllt hatte. Der Vortragende gab einleitend einen ttilturgeschichtlichen Uebevblick über Die Entwickelung der europäischen und asiatischen Kulluren in ihrem Abhängigkeitsverhältnis zu den Aegyptern, um dann mit knappen Zügen Die geschichtliche und politische Situation deS Zeitabschnittes zu um- reißen, den er durch das angekündigte Thema näher behandelte. Und dann Barnen Lichtbilder, ein- unD mehrfarbig, Die in Den Kult Des Sonnengottes unD des großen Ammon schauen ließen, die Die erhabene Stare gottesQniglicher Gebärde lösten und den Herscher in menschlicher Haltung und menschlicher Umgebung darstellten. Immer von erläuternden Worten Des Vortragenden begleitet, entstand so ein sinnlich-lebendiges Bild von dem Leben des ägyptischen Königs Tut auch Amun, der, eine Ironie Des Schicksals, als der unbedeutendste seines Geschlechts nach Jahrtau- | senden wiedererweckt worden ist. Die überaus zahlreichen Zuhörer folgten den Darbietungen von Professor Dr. Ranke mit großem Interesse.
Landkreis Gießen.
)) Lich, 30. Jan. Von der Gesellschaft »Gemütlichkeit" Lich wurde am Sonntag in Steins Saalbau dahier ein Operetten-,
Warschau. 30. Jan. (TU.) Rach Meldungen aus Moskau tourM gegen Den ruffi»
Aus Stobt und Land.
Gießen, den 31. Januar 1925. ।
Hypothekerizins, Treppenbeleuchtung, SpirgelglaSversicherung.
Des hefs. Ministerium für Arbeit und Wirtschaft gibt im Zusammenhang mit der gestern berichteten Festsetzung Der Februar-Miete folgende Erläuterungen bekannt:
»Wir verfehlen nicht. Darauf aufmerksam zu machen. Daß. soweit Hausbesitzer auf gewertete, nicht wertbeständige pri- vatrechtlicheLaften (Hpotyhelen usw.) nach Der 3. ©teuemotöerorDnung verzinsen müssen, sich auf Antrag beim Finanzamt die zu zahlenDe SonDersteuer vom bebauten Grundbeich um Den Wert Dieser laufenDen Zinsverpslichtung vermindert. .
Wir benutzen Diesen Anlaß, um zwei Fragen klarzustellen, Die wieDerhvlt Den Gegenstand von Anfragen bei dem Ministerium gebildet haben, nämlich, wer Die Treppenbeleuchtung vorzuneh- men unD Die Spiegelglasversicherung (D. h. Schau- ensterversicherung) zu tragen habe.
Die Treppenbeleuch tu n g gehört zu Den Betriebskosten unD ist Daher in Dem Zuschlag hierfür von uns eingerechnet toorDen. Wir haben jedoch mit Rücksicht auf Die gerade in Dieser Beziehung sehr verschiedenartig gelagerten Verhältnisse keinen besonderen Satz für sie in dieser Berechnung eingestellt, sondern die Treppenbeleuchtung ist in einem Pauschale enthalten, DaS ein Entgelt für alle Diejenigen Betriebskosten Darstellt, Die nicht in jeder Gemeinde ober in jedem Hause üblich sind. Daraus ergibt sich nur, Daß Die Hauseigentümer nicht berechtigt sein sollten, neben Diesem Entgelt noch Die Treppenbeleuchtung besonders in Rechnung zu stellen. Keineswegs kann aber hieraus eine Verpflichtung für Den Hauseigentümer abgeleitet werden, nunmehr von sich aus für eineTrePpen- beleuchtung zu sorgen, wo DieS nicht schon bei Inkrafttreten Des Reichsmietengesehes Der Fall gewesen ist. Auch Der § 20 Des Reichs- mietengesetzeS kann eine Derartige Verpflichtung nicht begründen; er bestimmt nur, daß sich bei Der gesetzlichen Miete Die Tragung Der Betriebskosten nach Den Vorschriften Des Bürgerlichen Gesetzbuches zu richten habe. Rach diesen Bestimmungen im Zusammenhang mit Der hierüber ergangenen Rechtsprechung ist Der Vermieter ... jeDoch im allgemeinen zur Beleuchtung Der Trep- I abend veranstaltet. Zur Aufführung gelangte penaufgänge und Fluren nicht verpflichtet, so- I Die Vollsoperette »Der Jäger aus Der Pfalz" fern er sie nicht vertraglich übernommen | von Hermann Marcellus, Musik von Johannes hat. RicharDy. Die GinstuDierung war Durch Herrn
Die Spiegelglasversicherung ae° Ja kob Llhrhan erfolgt, auch Die Spiellet- hört nicht zu Den Betriebskosten, sondern ist eine I tung lag in seinen Händen. Die MitwirkenDen. Rebenleistung (vergleiche Artikel 2 der Hessischen I größtenteils aktive Mitglieder hiesiger Gesang- Ausführungsverordnung zum Reichsmietengesetz vereine, spiellen die außerordentlich schwierigen vom 13. Juni 1922). Diese Kosten sind daher I Rollen meisterhast. DaS bekundete ihnen auch nicht in Der von uns festgesetzten Miete eiithalten; I Der lebhafte Beifall Der stark interessierten Beste sind in voller Höhe von Dem Ruhungsberech- I sucher. AuSgewählte Trachten boten oft herr- tigten zu tragen." I ließe Bühnenbilder. Auch DaS vollbesetzte O r -
• ehester wußte sich geschickt Durchzusetzen. Siche»
Mrtrttrtfttet» rem Vernehmen nach findet eine nochmalige
öffentliche Wiederholung dieser Ausführung auf
— TageSkalender für SamStag. I vielseitigen Wunsch an einem der nächsten SamS- Rad-Club Germania: 8V2 Mr Turnhalle Winter- tage statt. — Der Zahntechnikerlehrling W a l - fest. — Gießener Ruder-Gesellfchaft: 9 Mr Ge- t e r Tamm von hier wird feit dem 14. d. M. neralberTammlung im Bootshaus. — Männer- I vermißt. Er wird wie folgt beschrieben: 16 chvr Harmonie-Gemüllichkett: Kctthvl. Vereins- I Jahre alt, 1,63 Meter groß, blonde Haare, Haus Maskenball. — Lichtspielhaus Bahnhof- Dunkle Augen, hohe Stirn, gefunde Gesichtsfarbe, ftraße: „Die Nibelungen". kräftige Statur. Kleidung: grünliche Joppe,
— Tageskalender für Sonntag: kurze Sporthose, Sportstrümpfe, genagelte Schuhe Stadttbeater: 3Vg Mr „3m weißen Rößl", 71/2 I und trägt Hittierkappe.
^lhr „Die lustigen Weiber von Windsor". - Ge- Hungen. 30. Jan. „Ober h essischer
fangberetn Eintracht: 4 Mr Reue Aula der S ch ä f e r a p P e l l" nannte sich eine Zusammen- ihriMrfitat Konzern - Männer- unD grauen» funft ber Schafhirten, welche heute dahier statt- Verclnigung der Matthäusgemeinde. 4^2 ilnr jan$ Die zahlreiche Beteiligung der Schäfer, sowie Turnhalle GemeindeabemD. - Lukasgemeinde: Anwesenheit eines Vertreters des Landwiri-
8 Ubr Lukas Saal Vortragsabend. - Lichtspiel- schaftskannnerausschusses. eines Vertreters des Haus wie Samstag. . süDDeittschen Schäferverbandes aus Stuttgart,
~ Ma11haus-G em einDe ver- ^hl^icher Schafhaller HungenS und der Umge- Qin .Sonntag, den 1. Februar, abends I gab Der Veranstaltung einen offiziellen Cha- /?8 ^Ißr. tn ^er rakter. In diesem Sinne farck» die Begrüßung
Turnhalle (RorDanlage). Ern reiches Programm ^itenS Des Bürgermeisters Fendt statt; Oekv- wird geboten; Solisten haben ihre Mitwirkung nomierat Wagner dankte für Die EinlaDu-ny, jugefagt Die ^genDvereimgungen Der Ge- BorsihenM Des Schäferverbandes. Schäfer meinde bringen Reigenspiele. insMsondere Das Müller, hielt eine sehr beifällig aufgerom- ergretfenM Spiel aus Den Münchener Laien- mene Ansprache. RachMm ging ein Festzug mit spielen Gevatter Tod vonRuMlf Mirbt. Ehrenreitern mb Musikkapelle Durch Die Stadt JedMnann aus Der R^rtthäus-Gemeinde ist Herz- na($ Dem Darmstädter Hof. wobei gleichzeitig lich willkommen. (Siehe Anzeige.) I e|ne Ehrenbezeigung für die alten Schäfer»
Wcttet'voraustaae I Veteranen stattfand. Verschiedene züchterische unß
-BoW tootlig. «faW SÄÄ" X* «• £ Säfte noch
weitere Milderungen ein, so daß in unserem Mammen.
Bezirk Die Temperaturen maximal ca. plus Hungen. 30. 3an. OJet Der
9 Grad Celsius lagen. Die LuftDruckverieilung Holzverfteigerung tm 51X1(1110) Solms- über Europa hat sich wenig geändert, jedoch schen Forstrevier Hmtg^ Wurden.sagende Dur^ hat sich der Kern des Rorbmeer-Tiefs etwas fchntt^p^'s^
Östlich verlagert, so daß durch seinen südlichen K Am 9|35VZLI
auch Der hohe Druck in Ostdeutschland und Polen 6.19
überwunden wurde. Wir kommen zunächst auf Dom Kaufpreis
die Rückseite des Störungsgebietes, jedoch wird ^^uzahlmi, die restlichen 80 Proz. muff-n zu der llebergang zu trockenem, ruhigem Wetter gleichen Teilen am 1. 3-unt und 1. August ge» ganz allmählich vor sich gehen. zahlt werden.
* Kreis Friedberg.
€> Die Kinderspeisungen. Das feit z Dad-Rauheim. 29. Jan. Seither 6e- Dem Jahve 1920 durch Die amerikanischen Quäker I bier bereits eine Schülergruppe des De r» in zahlreichen deutschen Städten eingerichtete ^nS für das Deutschtum im Aus- Hilsswerk der Klnderspeisunaen soll am 1. April | .
ds. Js. eingestellt werden. Auch Hessen ist an '
diesem Hilfswerke in hervorragender Weife be- teiligt gewesen. BiS zum Jahre 1922 konnten in Hessen täglich 9500 Kinder gespeist werden. Zur ß
Zeit werMn täglich noch etwa 13600 Portionen ausgegeben. Rach den Mitteilungen des Deut- schen .Zentralansschusfes für die Auslandhilfe 'S #'
kann für Die Folge mit einer finanzvellen Hilfe /# IbSMW
für Das ÄinDerfbctfung’-’toerl aus Auslands» und '
Reichsmitteln nicht mehr gerechnet werden, ihn <V
Die Fortführung des Hilfswerks aber auch wei- jh Sä
terl?m ficherzustellen. haben eine Reihe von Län- zA «Tu «
Dein (Baden. Bayern. Thüringen) Staatsmittel Wry«


