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Samstag und Sonntag SOG i M.
Nr. 255 Drittes Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhesien)
Zreltag, 30. Gttober (925
Turnen, Sport und Spiel.
Spiele getv. Verl. Tore Punkte
Dittoria Nidda
Aenderungen zeigt nach-
18 Spiele 31 Punkte
die
Durch die Vereinigung
dem Marburger
CB. f. B. ausgeschiedenen Kurhessen eingefügt. Sie werden nach wie vor amtlich in der Tabelle
slowakei
Jugoslawen 7:0
4 4
4
4
2
0
D. f. D. Oberschmitten Sportverein Schotten
18:3
12:6
4:15
0
2
4
8
4
0
19
19
21
20
18
18
19
18
20
20
19
26
21 der mit
Dor etwa 30 000 Zuschauern standen sich am Mittwoch die Ländermannschaften der Tschechoslowakei und Jugoslawien auf dem Slawiaplatz in
weitergesührt.)
Kommenden Sonntag starten: Kurhessen Kass' el—Borussia Fulda. Sport Kassel—Giehen 1900. S. Dg. Münden—S. Bg. Göttingen. Kassel und Göttingen werden Sieger bleiben.
rsuhball - Länderspiel Tschecho-
-mderen geringfügigen liehen de Tabelle:
Kurhessen Kassel Sport Kassel Borussia Fulda 05 Göttingen Spielv. Kassel Hessen 09 Kassel S. S 03 Kassel
3m Endspiel um die Gaumeisterschaft stöbt Nidda auf den Meister des 1. Bezirks, Polizei- sportverein Friedberg.
Stand und Vorschau der Bezirksliga in Hessen-Hannover.
Die Tabelle ändert sich zunächst durch die eigentümliche Entscheidung des techn. Bezirksausschusses: „Das Spiel 05 Göttingen—Borussia Fulda 2:1 ist für Göttingen infolge unzureichender Platzmarkierung verloren." Unzureichende Plahmarlierung kann selbstverständlich ein Grund lein, die einwandfreie Durchführung eines Spieles zu unterbinden, doch dann mühten die Linien schon ziemlich kreuz und quer gezogen sein. Das eine hat der Ausschuß erreicht: Die Vereine Verden in Zukunft ihre Plahmarkierung mit größter Sorgfalt vornehmen. Dah gerade 05 Göt- lingen das warnende Beispiel abgeben mußte, 'ist eben persönliches Pech. 3m übrigen trifft <s einen Bemittelten, einen Punktreichen. Bo- nussia-Fulda rückt dadurch an die 3. Stelle. Die
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Tabelle sind
Die FuhballverbandLrunde im 2. Bezirk des Taunus-Gaues im Süddeutschen Fuhball-Derband.
c. Mit dem Spiel Nidda — Schotten (3:1) am Sonntag fanden die Derbandsspiele des 2. D^irks im Taunusgau (Nidda-Schotten) ihren Abschluß. Ursprünglich nahmen fünf Vereine, „Viktoria" Nidda, Sportverein Schotten, D. f. B. Oberschmitten, „Vorwärts" Echzell und „Viktoria" Eichelsdorf, an den Pflichtspielen der S-Klasse teil. 3nfolge verschiedener Umstände, namentlich mangels Unterstützung, traten Echzell und Eichelsdorf von den Spielen zurück, so dah in dem an und für sich kleinen Bezirk nur drei Bewerber um die Bezirksmeisterschaft antraten. Seit 3ahren stellt Nidda schon eine gute Mannschaft, die sich auch in dieser Spiel- runde vollauf behauptete und alle Spiele gewonnen hat, somit auch dktz B ez i r ks m e ister- s chaf t. An zweiter Stelle kommt V. f. D. 06er- S chm i tten, der Schotten im Vor- und Nachspiel einwandfrei schlagen konnte. Schotten, daS eine recht eifrige und ansprechende Mannschaft stellt, konnte nie als Sieger das Spielfeld verlassen und beschloß ohne jeden Punkt die erste Spielrunde im neuen Verband. Die Tabelle hat folgenden Stand:
S. Da. Döttingen Marburger Sp. Da.
S. Dg. Hann.-Münden
Wetzlarer F C. 05
" Gießener 6. C. 1900
- Kurhessen Marburg Osterode
(Zur Vervollständigung
Prag gegenüber. Das Spiel ergab den erwarteten Sieg der Tschechen, wenngleich man die tatsächliche Ueberlegenheit nicht so hoch angenommen hatte. Schon beim Wechsel führten die Einheimischen 5:0, und sie hätten diese Torziffer leicht verdoppeln können, begnügten sich aber mit einem 7:0 Sieg. Am Schluß gab es einen wahren Beifallssturm für die Nationalmannschaft.
Lporlvocschau
für Sonntag, 1. November.
Da der Reformationstag in verschiedenen Ländern als Feiertag gilt, finden auch schon am Samstag, 31. Oktober, mehrfach größere Sportveranstaltungen statt, insbesondere in Sachsen.
Rasensport.
Dresden trägt zwei Städtespiele aus, gegen Leipzig und Plauen (31. Oktober); Städtespiel Chemnitz—Stettin in Chemnitz (31. Oktober). — Landesverband Norddeutschland—Westdeutschland in Hamburg (1. November). — Städtehandball- spiel Dresden—Berlin in Berlin (1. November). — Sonst finden im Fußball, Handball und Hockey nur die üblichen Punkt, und Freundschaftsspiele statt.
Turnen.
Dereinswettkampf im Kunstturnen zwischen Nürnberg, Frankfurt, Hannover und Kassel in Kassel.
Schwimmen.
Berbandsoffenes Wettschwimmen des Neuen S. D- Breslau; Berbandsoffenes des Berliner S. C. Delphin; Jubiläums-Wettschwimmen des S. V. Eisenach.
Boxen.
Boxkampfabend in Frankfurta. M. (31. Oktober); Internationale Boxkämpfe in Gelsenkirchen: Samson-Körner—Frank Rose (31. Oktober); Hay- mann—Grimm (2. November) in Leipzig.
Fechten.
Mannschafts-Säbelfechten um den „Großen Sachsen-Wanderpreis" in Leipzig.
Reit- und Turniersport.
Großes Reit- und Fahrturnier in Berlin.
Sport[piegel.
Für die deutschen Winterkampfspiele in Garmisch-Partenkirchen ist folgendes Programm festgelegt worden: 12. Februar Großer Langlauf über 16 bis 18 Km.: 13. Februar Staffelmeister schäft über ca. 40 Km., Damenlauf, Ausscheidungsspringen; 14. Februar Großer Sprunglauf an der Kochelbergschanze.
Zahlreiche Vereine des Deutschen Stiuer- b a ndes haben sich entschlossen, ihre Vereinshütten sämtlichen Mitgliedern des D. S. D. zugänglich zu machen.
Der 5. Reichswehr-Marathonlauf wurde bei seiner Austragung in Langen - salza von Wanderer, Potsdam, in 2:50:52 gewonnen.
Den Länderkampf im Ringen De ft erreich—Ungarn gewann Ungarn mit 25:11 P.
Den Tennis-Länderkampf Deutschland-Schweden gewann Schweden mit 3:2 Punkten.
Del den Leipziger Radrennen wurde im Gesamtergebnis des Dauerrennens über 100 Kilometer (in zwei Läufen zu 40 und 60 Kilometer Sieger der Holländer Dickentmann 99,850 Kilometer vor Feja, Breslau, 97,980 Kilometer; Wegmann (Schweiz) 97,880 Kilometer; 3unghans, Chemnitz, 94,070 Kilometer und Rommel, Leipzig, aufgegeben
Bei der Kilometerrekordfahrt des Gaues VII a des A. D. A. C. erzielte der BMW.- Fahrer Werner eine Stundengeschwindigkeit von 135,3 Kilometer.
* Eine von englischer Seite aufgestellte lieber- sicht über die Beteiligung de» verschiedenen Staaten am Weltflugverkehr besagt, daß Deutschland mit 17 im Betrieb befindlichen Flugstrecken anderSpitze steht, vor Frankreich mit 13, England mit 5 und den U. S. A. mit 2 ständigen Luftverkehrslinien.
Wirtschaft.
* DieamilicheGroßhandelszifser. Die auf den Stichtag des 28. Oktober berechnete Srohhandelsindexziffer des Statistischen Reichs» ocmtes ist gegenüber den: Stand vom 21. Oktober (123,3) um 0.6 Proz. auf 122,5 zurückgegangen.
* D I e Fusionsverträge in der chemischen Großindustrie. Wie die Badische Dnilin- und Sodafabrik mitteilt, hat der Auf- srichtsrat in seiner gestrigen Sitzung den Abschluß wan Fusionsverträgen mit den Firmen Farbenfabriken vorm. Fr. Beyer in Leverkusen, Höchster Farbwerke vorm. Meister, Brüning & Lucius, Höchst a. M., A.-G. für Anilinfabrikation, Berlin, Chemische Fabrik Griesheim Elektron, Frankfurt a. M., Chemische Fabriken vorm. Weiler btt Mer, Aerdingen a. Rh., sowie den dadurch bedingten Kapitabserhöhungen, Statutenänderung »m und sonstigen Anträgen zugestimmt.
* Zum Lohnkampf in der chemi- sHen 3 n d u st r i e. Die Zahl der Streikenden wirb Ausgefperrten in der chemischen und Gummi- Industrie beläuft sich zur Zeit in 26 Betrieben auf 15 413; davon entfallen allein auf die Höch- sSer Farbwerke in Höchst a. M. etwa 9000 Arbeiter. Es kann damit gerechnet werden, daß in der nächsten Zeit weitere Aussperrungen erfolgen, wodurch die Zahl auf etwa 26 000 ftei» g cn dürfte.
* Deutsche Dunlop-Gummi-Comp-, T.-G., Hanau. Die Dunlop-A.-G. hat infolge des Tussperrungsbeschlusses in der chemischen Industrie her gesamten Belegschaft gekündigt. Von der Aussperrung werden 1500 Mann betroffen.
• Philipp H olzmann A. - G., Frankfurt a. M. Die Compania General de Ob ras Publicas in Buenos Aires, an der die Holzmann A.-G. in Frankfurt a. M. maßgebend beteiligt ist, hat den Auftrag auf die Gründungsarbeiten für ein neues großes Kraftwerk in Buenos Aires erhalten. Das Objekt soll sich vorläufig auf 11 Millionen Goldmark belaufen.
* A.-G. für Automobilbau (Aga), Ser« l i n. Wie der D. H. D. erfährt, hat das Reichswirtschaftsministerium seine Intervention in der Aga- Angelegenheit versagt. Auch kommt ein Kredit von feiten der Reichskreditgesellschaft nicht mehr in Betracht. Die Verhandlungen mit den Banken zwecks Sanierung der Aga haben ebenfalls noch zu keinem Ergebnis geführt, jedoch hat Dr. Edm. S t i n n e s sich zu weitestem Entgegenkommen bereit erklärt, da es ihm nur auf die Befriedigung der Gläubiger anfommt, und sein Aktienpaket zur Verfügung gestellt. Durch die Geschäftsaufsicht ist erreicht worden, daß das gesamte Vermögen der Aga-Dinos-Bugatti dem Zugriff der Gläubiger unterliegt. Auch haben sich die Verhältnisse inzwischen so geklärt, daß mit einem schnellen Verlauf eines evt. Konkursverfahrens gerechnet werden kann. Hinsichtlich des Aktiengeschenkes an die Arbeiterschaft des Unternehmens dürste mit Schwierigkeiten nicht zu rechnen fein, da man der Ansicht ist, die Angelegenheit durch Errichtung eines Unterstützungsfonds leicht aus der Welt zu schaffen. Nachdem der Bericht der Treuhänder einen durchaus aktiven Status und die Rentabilität des Unternehmens ergeben fjat, hofft die Geschäftsaufsicht noch immer, daß, wenn die Gläu- bigerfrfjaft durch langfristige Stundungen den Wiederaufbau^ des Werkes unterstützt, auch die Banken mit Rücksicht auf das Entgegenkommen von Dr.
Stinnes sich bewogen fühlen, zur Sanierung des Unternehmens beizutragen.
• A us la n da n 1 eih e der Stadt Ful- d a. Die Stadtverordnetenversammlung von Fulda stimmte der Aufnahme einer Ausland- anlcihe in Höhe von 1,25 Mill. Reichsmark zum Ausbau der Gas- und Wasserwerke und der Kanalisation zu.
* Die Düsseldorfer Amerika-Anleihe überzeichnet. Die in Neuyork und Chicago aufgelegte Dollar-Anleihe der Stabt Düsseldorf in Höhe von 1750 000 Dollar ist überzeichnet worden. Der Emissionskurs bewegte sich zwischen 937,'s und 100 Prozent je nach der Fälligkeit. Die Anleihe ist bekanntlich mit 7 Proz. verzinslich.
Börsenkurse.
______________(Ohne Gewähr )
Frankfurt a.M.
Berlin
S8)lu ,• Kur.
1-H6C- Rute
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Anfang
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ü 2175
0 2
1 225
0.225
4% Deutsche Ncichsanleihe .
0,25
0.253
0 25
3'/»% Deutsche ReichSanleibc
0.25
0.26
0.2421
0,245
3% Deutsche Rcichs.inleibe -
0 4
—
0.4'5
0,412
Deutsche Sparprämienanlcihe 4°/o Brcusuiche ökonsols . . -
0,126
■
0,13
0,235
—
0.235
1,2425
4% Hessen.........
—
—
0 22
3V«°/o Hessen..........
—
—
——
3% Hessen ...........
0.21
0.22
-
Deutsche Serlb. Dollar-Aul.
90.25
92
dto- Doll.-Schav-Anweisng.')
97
—
97 1
—
4% Bodtürtcn.........
5% Goldmcrikaner ... .
7.55
43,.-)
7.5
44.5
7,5
—
Berliner Handelsgesellschaft. Commerz- und Privat-Bank
—•
-
124,5'
135 5'
95*
94.75'
95'
94.75*
Darinsl. und Nationalbank -
105*
UM.,-
105 ?'
105,6'
Deutsche Bank.........
106.2*
107,2'
10 *
Deutsche DereinSbank ....
6G
DiLconlo Commandit . . .
102.7*
102.2-
103
103'
Metallbank..........
78.25
78,25
Mitteldeutsche Crcdjtbank. . Ocsteireichische Credilanstalt
— ’
89,75'
89.75'
90
7 05
7
7
7.13
Weltbank .........
0,03
0.03
-
Bochumer (Suh . .......
—•
—
69,75'
Buderus ........
41.75
39 75
40,5
40
Caro ............
39*
38.75
37.75
Deutsch-Luxemburg......
Gelsenkirchener Bergwerke. .
70-
69 25-
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69.25*
78-
77.in-
79'
,7 5'
Harpener Bcrgban......
Zkalnverke Aschersleben....
— •
105'
105,5'
105.4*
113.25
112,10
Kaliwerk Westeregeln.....
117
—
117,75
117.25
Laurabütte. ..........
—
36
35,4
35,13
Obcrbcdarf...........
Pbönir Bergbau ......
___*
48-
47*
- -
71-
■ 2 25'
70.9*
Rheim'tahl ..........
Niebeck Montan........
56,75 :o
G48.5
55.5
69,25
56.62'
W3*
Tellus Bergbau. ......
48
Hamburg-Amenka Paket. . .1 Norddeutscher Llovd . .
69*
69.5' 73'
71.25'
74,5'
69.13'
72.25'
Chcramtsche Werk» Albin . .
_
Zementwerk Heidelberg . . .
64
—
—
_
Pbilivv Holzmann......
I 49,75
49,5
49.5
Anglo Cont -Guano.....
—
—
87
Badische Anilin........
120,4
119,9
120,75
120
Chemische Mayer Alapia . .
—
—
Goldschmidt.........
Gries i eimcr Electron ....
65
——
67.1
' -
118.75
118.25
118.25
118,2.5
Höchster Farbwerke......
Holzverkohlung ........
119.13
17,6
118.4
47
119
118,62
Rütgerswerke .........
62-25,
62,1
62,25
Scheideanstalt ........
90
88.5
Allg. Elektrizitäts-Gesellschaft
94'
94.75'
94,13'
94'
Bergmann ..........
Mainkraitwerke........
—
—
77,75
74
70
—
Schuckcrt...........
Siemens & HalLke ......
67,75*
—
67'
66 5'
85,5'
86'
85,5'
Adlerwerke Äleyer ......
30,5
28.25
30.5
29
Daimler Motoren.......
33
31,75
29,75
Heyligenftaedt.........
Meauin.............
27 5
31
_
Motorenwerke Mannheim .
•W
——
Frankfurter Armaturen . . . Konservenfabrik Braun . . .
26
—
—
Metallgesell'chaft Frankfurt.
95
95
—
Pct. Union A.-G......
57
57
67
—
Echuhlabrik Her; ......
—
—•
25,25
—
Sichel. .......... .
2,8
2.9
2
——
Wellston Waldhof.......
84
83 5
84,1
—
Zuckerfabrik Frankenthal . .
Zuckerfabrik Wagbäusel . . .
55,5
61.5
65
51
—
—
Devisenmarkt Berlin—Frankfurt a. M.
Telegraphische Auszahlung.
28 Oktbr.
29 CttJr.
Amtliche Noti rung
Geld 1 Brief
Amtliche 'Notierung
Geld 1 Bries
Amst.-Non Bucn-Aircö Brss.-Antw Cbristiania. Kopenhagen Stockholm - HclsingforS Italien. . . London. . 'Jkutjotl . . Poris. . . Schweiz . . Spanien. . Iavan . . . Rio de Jan Wien in D-- Oest. abgest Prag .... Belgrad . . Budapest. . Bulaarien Lissabon Danrig. . . Konstantin. Alben Canada. . . Uruguay .
168.79 1.727
18 98
85,37
103,72
112,2 •
10.55
16.54
iO.335
4.195
17,41
80 87 60.02 1.725
0 639
59.085
12.42
7.42
5.88
3,035
21 175
80 70
2, “75
5 61
4,197
4,255
Dc
169,21 1.731 19.02
85.59
103,98
112,57
10,59
16.58
20,385
4,205
17.45
81,07
60,18 1,729
1.641
59,225
12,46 7,44 MO
3,045
2t,22o
80 90
2.385
5.6**
4,207
4.2'i5
nlnote
168,?2 1.726 19,04 85,69
104,42 112,29 10.545
16,56 20,33 4.195 17,55 80,82 69,97 1,727 9.633
59,125 12,42
7,4 i 5,88
3,035 21.175
80.65 2.365
5.52 4.197 4,255
n.
169,24 1.730 19,08 85,91
104,68 112,57 10,585
16,60 20,38 4,2)5
17,59
81,02 60,13 1,731 0.635
69,265 12,46
7,45 6,90
3,015 -0,225
80.85 2,375
6.64 4,207 4,26j
Berlin, 28 Lktbr
Geld I Briet
Amerikanische Noten .. . .. Belgische Noten ...... Dänische Noten ...... Englische Noten........
Französische Noten ...... Holländische Noten...... (stalicnische Noten ...... Norwegische Noten......
Dcuisch.Oesterr., ä 100 Kronen Rumänische Noten......
Schwedische Noten......
Schmetter Noten.......
Spanische Noten.......
Tschechoslowakische Noten .. Ungarische Noten . . ...
* .177 18,92 103.44 20.30'
17,41 168,40
16.51 85,16 58.94
112,04 80, 2 59.81
12,38 6,84
4,197
19,02 103,96 20,400
17 49
169.24
1 > ,59 85.58
69,24
112,60
81,02 i0.ll
12.44
5,88
Berliner Börse.
(Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeigers".)
Berlin, 29. Oft. Während der Vormittagsstunden trat im Freioerkehr von Bureau zu Bu- reau der Banken eine neue ft arte Kurs- abschwächung der Effektenwerte ein. Der offizielle Börsenbeginn brachte zwar gegenüber diesen ermäßigten Sätzen eine gewiße Erholung, doch hielt sich die Mehrzahl der ersten Notierungen unter dem Vortagsnioeau. Das G e -
schäft war dabei völlig bedeutungs- l o s. Die Spekulation hielt sich wegen der Unklarheit über den Verlauf der innerpolitischen Schwierigkeiten zurück und neigte eher zu Abgaben, während die Beteiligung des Publikums fast gänzlich fehlte. Infolgedessen haben die bisher führen- den Marktgebiete von ihrer Bedeutung viel verloren. An ihre Stelle traten auch heute eine Reihe von Spezialwerten, insbesondere ausländische Renten, von denen wiederum Mexikaner infolge der nunmehr bevorstehenden endgültigen Wiederaufnahme des Zinsendienstes bevorzugt waren. Die Werte, für die die amerikanische Ver- mögensfreigabe von Bedeutung ist, konnten sich der allgemeinen Verstimmung nicht entziehen, sondern gaben, wie die Mehrzahl der sonstigen Papiere, mäßig nach. Völlig einflußlos blieb die Lage des G e ldmarktes. Die Zinssätze haben im Hinblick auf den bevorstehenden .Ultimo unabhängig von der bestehenden Flüssigkeit eine leichte Erhöhung erfahren. Tägliches Geld 8,5, bis 10,5 Pro- gent, Monatsgeld 10,5 bis 11,5 Prozent. Die leichte Veranlagung des Geldmarktes wurde auch durch den neuesten Ausweis der Reichsbank dokumentiert. Am Devisenmarkt zeigte Paris gegen London leichte Schwankungen, es stellte sich auf 115,75 bis 116. Im übrigen hielten sich die Kursveränderungen in engsten Grenzen, nordische Devisen waren unwesentlich befestigt. Die Reichsmark notierte gegen Mittag in London 20,36, Paris 5,67, Amsterdam 59,174, Zürich 123,75.
Frankfurter Getreidebörse.
(Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeigers".) Frankfurt a. M, 29. Oft. Es worben notiert: Weizen, Wetterauer 24, Roggen, inlänb. 17,25 bis 17.50, Sommergerste für Drauzwecke 23 bis 25, Hafer, inlänb. 19 bis 21,50, Mais, gelb 18,75 bis 19, Weizenmehl, inlänb., Spezial 0 38 bis 38,50, Roggenmehl 25 bis 25,50, Weizen- fleie 10, Roggenkleie 10,25 bis 10,50. Tendenz ruhig.
Frankfurter Schlachtbiehmarkt.
(Eigener Drahtbericht des .Gießener Anzeigers".) Frankfurt a. M, 29. Oft. Auftrieb:
4 Ochsen, 12 Färsen und Kühe, 766 Kälber, 732 Schafe, 563 Schweine. Es wurden bezahlt für 100 Pfd. Lebendgewicht: Kälber: Feinste Mast- kalber 75 bis 82, mittlere Mast- und beste Saugkälber 65 bis 74, geringere Mast- und gute Saugkälber 58 bis 64, geringe Saugkälber 45 bis 50: Schafe: Mastlämmer und Masthämmel 40 bis 46, geringere Masthämmel und Schafe 30 bis 38, mäßig genährte Hämmel und Schafe (Merz- fchafe) 20 bis 28: Schweine: VoUfleischige von 80 bis 100 Kg. 87 bis 90, unter 80 Kg 84 bis 86, von 100 bis 120 Kg. 88 bis 91. von 120 bis 150 Kg. 88 bis 92. Marktverlauf. Bei Kleinvieh gedrückter Handel, Schweine ruhig und ausverkauft. Norddeutsche Mastkälber wurden über Notiz gehandelt.
Büchertisch.
— Carl Haeberlin, Blätter au8 meinem Lebensbuche, HeimatschoUen-Ver- lag, A Bernecker, Melsungen. (612) Das Werk eines Arztes und Seelenkünstlers. Man hört die Stimme eines reinen Herzens, man folgt einem Denker, den erhöhtes Lebensgefühl zu den Quellen der Weisheit führt. Haeberlin ist von der Notwendigkeit der Naturgesetze durchdrungen, darüber hinaus spürt man, wie für Ihn die letzten Gründe der Erkenntnis mit der Gottesnähe sich berühren. Wir begleiten den Arzt auf dem morgendlichen Gang zu seinen Patienten. Menschen, von dunklen Schicksalsgewalten nieder- gehalten, von wilden Schmerzen gemartert, treten auf den Plan. Daneben sprüht gesunde Lebens- energie auf, offenbart sich wunderbarer Einklang von Willenskräften. All diese Vlder. im Wandern und Schauen ersaht, wachsen in ihrer feinen Koloristik aus der täglichen Erfahrung des Menschenkenners und Arztes heraus. Uncebingt 3U loben in dem gehaltvollen Buch ist das Charakteristische des Stils. Haeberlin besitzt die Fähigkeit die Besonderheit feiner Gedanken auf «besondere Weise darzustellen. Wer in einer Feierstunde dieses Lebensbuch auf sich wirken läßt, der wird es nicht mehr vergessen. A. B.
— Die Aufwertungsformulare. Eine Mustersammlung der in Aufwertungsfragen benötigten Formulare von Dr. Warnetzer, Reichsgerichtsrat in Leipzig und Dr. Koppe. Rechtsanwalt in Berlin. Preis geb. 5 Mk. (Industrie- verlag Spacht & Linde, Berlin W. 10.) — Die Aufwertungsgefehgebung vom 16. 3uli 1925 stellt alle an der Aufwertung Beteiligten vor völlig neue Aufgaben. Eine Fülle von Fristen und Terminen sind zu beachten und Anmeldungen vorzunehmen, Anträge zu stellen, um alle Rechte, welche die neuen Gesetze bieten, richtig auszu- nuhen. Warneher und Koppe haben für den Handgebrauch in Aufwertungssachen ein Formularbuch zusammengestellt, in dem alle wichtigen Muster für derartige Anmeldungen und Anträge gegeben sind, so daß auch derjenige, der feine Zeit hat, sich mit der neuen Materie eingehender zu beschäftigen, ohne weiteres das für ihn zutreffende Muster übernehmen bezw. sich vergewissern kann, ob seine Anträge in Ordnung gehen. 628
— Was die gewaltigen Llmwälzungen des fernen Ostens für seine Völler und für uns zu bedeuten haben, nicht nur in nationaler, sondern auch in kultureller und religiöser Hinsicht, setzt auf Grund eigener Beobachtungen ein genauer Kenner, Dr. 3. Witte, in dem soeben erschienenen Novemberheft von Velhagen & Klassings Monatsheften auseinander. August den Starken schildert Prof. Dr. Paul HaaVe auf Grund neuer Forschungen. Der fesselnd geschriebene Aufsatz ist mit vielen seltenen Bildern geschmückt. Als eine Vorweihnachtsplauderei ist Käthe Kruses Beitrag „Wie meine Puppen entstanden" zu begrüßen. Der farbig illustrierte Künstle rauf sah des Heftes aus der Feder von Prof. Dr. Gerhard Schott gilt dem unerreichten Maler des Weltmeeres. Prof. Hugo Schnars- Dlquist, dem Siebzigjährigen.
i! Küchenchef:
Rahma - tmttcrqlekti#
W MARGARINE ?


