Ausgabe 
30.5.1925
 
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Nr. 125 viertes Blatt

Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen)

Samstag, 6(\ Mal 1925

Der Deutsche Rundflug 1925.

Don unserem Flugsonderberichterstatter Hauptmanna. D Schreiber.

Dur wenige Stunden trennen unS noch von dem Beginn deö Deutschen RundflugeS 1 92 5 am Pfingstsonntag früh um 4 Ahr auf bcm Zentral-FIughafen Berlin. Tempelhofer Feld. DaS über Erwarten günstig? MeldcrgebniS bat bewiesen, daß der den Ausschreibungen zu Grande liegende Gedanke durchaus richtig war Durch nahmhafte Preisstiftungen wurde unsere Cuft- sahrzeuginduftrie für diesen großen allgemeinen Flug wett bewerb angespornt, an der Schaffung betriebsticherer. brauchbarer Klein- und Sport- flugzeuge sowie an der Vervollkommnung zu­verlässiger deutscher Leichtmolore unverdrossen weiterzuarbeiten. Außerdem scheint hierdurch, trotz der unS durch den Feindbund wider Vertrag und Recht aufcrlcgten schweren Fesseln, endlich neues Leben in die Werften und Betriebe unserer Flugzeugwerke gebracht zu werden. Die Ren- nungSliste der Teilnehmer für daS wohl über­haupt größte slugfportliche Ereignis mit Motor­landslugzeugen des 3n- und Auslandes enthält jedoch noch manche andere erfreuliche Tatsache, die nicht nur wenige Kenner unteres Flug­wesens wissen dürsen, sondern die Gemeingut sein sollten jedes Deutschen, dem daS Wieder- erstarken unserer zühringenden Luftfahrt am Herzen liegt

Betrachten wir einmal zum Vergleiche ähn­liche Veranstaltungen der DorkriegSjahre, einer Zeit, da unsere edle Fliegerei noch in den ersten Anfängen steckte. Zunächst wäre der Deutsche Rundflug 1911 zu nennen, für dessen Teilnahme sich 22 deutsche Zivilslieger hatten einschreiben lassen. 3n 13 TageSstrecken wurden insgesamt 1 900 Kilometer durch meist mit französischen Mo­toren ausgerüstete Flugzeuge zurückgslegt; die durchschnittliche Tagesleistung betrug somit 145 Kilometer. ZumDritten ZuverlässigkeitSsluge am Oberrhein 1913, der nach dem Protektor der beiden ersten Flüge und stets treuen Freunde deS Flugsports. Prinz Heinrich von Preußen, genannt wurde, tvaren 23 Flugzeug? gemeldet, von denen sich 12 im Besitze der Heeresverwaltung und 11 im Privatbesih befanden Dieter Wett­bewerb konnte schon alS ein Kennzeichen heimi­scher Technik gewertet werben, da die Motoren deutschen ArsprungS waren. Beim .Prinz- Heinrich-Zlug 1914" erhielten 40 Teili»ehmer. darunter 20 Zivilslieaer. die Startberechtigung. Die vier Etappen und die Aufklärung-Übungen umfaßten gegen 2 200 Kilometer

Der Deutsche Ruirdslug 1925 dauert 10 Tage, der Streckenplan weist eine ungefähre Länge von 5 300 Kilometer auf. durchschnittlich wären also 1 100 Kilometer zu bewältigen. Aus den ersten Blick scheint eS. dast diese gewaltigen Flug­strecken zu erhebliche Anforderungen an die Be­werber stellen. Dieser Teil der umfangeichen Ausschreibungen ist deshalb auch in der Oeffent- lichkeil bereits scharf angegriffen worden. Denen, die von teilweise irrigen Voraussetzungen aum­gingen, mag aber cntgegengehalten werden, dast hinter jedem Starttag ein Ruhetag liegt, der von Sen Dachzüglem zum Aufrucken benutzt werden kann. Andererseits können die maßgeblichen AuS- schußmitglieder die Steigerung der Flugleistungen früheren Veranstaltungen gegenüber, trotz Der schwächer gehaltenen Motore, auf Grund der an­der deutschen Segelflugforschung gewonnen acro- dtznamischen Erfahrungen jederzeit verantworten. Sieger im Deutschen Rundflug 1925 ist das Flugzeug, welches die größte Ktlomelerzahl inner­halb der 10 Fluglage zurückgelegt hat. Der Wett­bewerb ist also in erster Linie eine Dauer- und Zuverläsfiakeitsprüfnr.g. wohingegen beim un­mittelbar Im Anschluß zum Qhiltrog kommenden Otto-L.tienthal-Pr? s" die Maschinen hinsichtlich ihrer Flugeigenschaften und Einzelleistungen er- propt und belohnt werden. Zugel-asfen sind hier überhaupt nur Flugzeuge, die beim Deutsch.n Rundslug bestimmte Mindestleistungen erfüllt haben. Ein Sonderpreis in Höhe von 40 000 Mk. zum Ankauf von Sportflugzeugen, die für den ländlichen Kleinflugverkchr geeignet sind, durfte von ganz besonderer Bedeutung fein, da er Den Kreis privater Flugzeugbesiher in erheblicher Weise zu fördern imstande ist

Rock ein Wort über die Flugzeugführer selbst! Manch klangvoller Dame befindet sich darunter. Von der alten Motorgarde nehmen teil die ehemaligen Zivilslieger Dipl.-3ng. Wit- terstätter, bereits beteiligt am Deutschen Rund­flug 1911, Basser, Landmann, 3ngenieurc Offet- mann und Angewitter, die Prinz-Heinrich-Flic- der Earganico. Frhr. v. Frehbera. der Gewinner deS Kaiserpreises im Ostmarkenflug 1914 sowie die ehemaligen Militärflieger Adet, Lötzer, Bäu­mer. Blume, 3akobS, v. Balow, Zander, Student, Ritter, Lorenz, Krupp und v. Kötzpea. Die Sport- flieget sind vertreten durch Raab, Dietrich, Rie­seler, v. Bismarck. Dechert, Dillik und Röhr, die motorlose Elite durch Dotsch, Hackmack, Mar­tens, Spieß, O ZuchS, Thomas, Stainer. Kegel. Don den Verkehrspiloten beteiligen sich Zimmer­mann und Dörr.

Wie auch der Deutsche Rundflug 1925 letzten Endes ausgehen mag, wir werden unS die Zu­versicht nicht nehmen lassen, daß deutscher Geist und Zähigkeit sich auch im Reiche der Lüfte be­haupten und das wieder aufbauen, waS unS fran­zösischer Haß vernichten wollte. Aneingeschränkter Dank gebührt daher allen denen, die durch Stif­tung namhafter Preise den Wettbewerb über­haupt ermöglichten, und den vielen stillen Mit­arbeitern, die sich für diese gewaltige flugsport­liche Veranstaltung voll und ganz einfehten. Die deutsche Luftfahrt ist eine Angelegenheit der Ra­tion, die Angelegenheit jedes einzelnen. Es han­delt sich nicht nur um das Ansehen Deutsch­lands in der Welt, sondern vor allem auch um die Weiterentwicklung einer 3ndustrie, die Tau­

senden wieder daS täglich? Brot geben könne, darum:

Deutsches Volk, fliege du wieder

And du wirst Sieger durch dich allein."

Ansere Stadt Gießen wird am 2. und 3. 3 uni von den Teilnehmern des Deutschen RunbflugS überflogen werden. Gießen ist alS Rotlandeplatz vorge'ehen, und zwar ist dafür der Hintere Teil des Triebs be- reitgeftellt. Ob Landungen erfolgen, kann heute natürlich nicht gesagt werden.

Wirtschaft.

Börse und ( elbmarfct.

Die letzten Tage des Mai scheinen die Fonds-Börse in eine i krisenhaften Zustand zu bringen, der sich getoif'ermaß?n als Re mgun tz Z- prozeß nach Aus hör.'n der 3nslationseerhäl'.- nisse darstellt. 'Bekanntlich t nb der Bar e wäh­rend und nach der 3nslationSzeit zahlreiche Elemente »ugeströmt, di? einem regulären, nor­malen Geschäft finanziell n cht g.wachsen lind. Da sich nun gegenwärtig aus d?n v.'rschcden- ften Anlässen zahlreiche Kreis« von ihre Wert» papierbesitz trenn?n und hierdurch ginz ee ebliche Kursverluste cingctrcten sind, scheinen sich m.chr Hände in Verlegenheit zu befinden, als man ge­meinhin annimmt. Daß auS dem Warenhandel viel Effekten verkauft werden, um die bring mften Verpflichtungen et füllen zu können, il bekannt. Daß aber auch erste Firmen, denen man sonst den denkbar besten Ruf beilegt, in ernsten Geld- beschaffungSsorgen sich besinven. scheint neuer- dingS gleichfalls ein starker Anlaß zu den Po- siticnSlosungkn an der Börse zu fein. So erhält sich seit Tagen hartnäckig ein Gerücht daß ein erstes Berliner Privatbankhaus in größere n Um­fange Effekten realisiere und Kredite zurückziehe, sowie Reuausleihungen weitgehendst einschläi.1 . Daß man die Vorgänge im StinneS-Konzern gleichfalls mit Verkäufen von Wertpapieren von dieser Seite in Verbindung bringen will, ist von unS in den täglichen Börsenberichten bereite erwähnt worden. Ob diese angeblichen Abgaben tatsächlich den Umfang haben, wie man an her Börse vermutet, steht jedoch dahin und i l nach den bisher vorliegenden Erklärungen aus tem StinneS-Konzem kaum zu vermuten. Jeden­falls stehl fest, daß hinter der Baisse-Bewegung dieser Woche einige schwache Hände flehen, die ihrerseits angesichts der fehlenden Aufnahme­fähigkeit der Börse Mitläufer in Eftektenvrnkäufen nach sich ziehen Di? Großbanken kündigte: zwar vor Wochen die Absicht einer Stützungsaktion für die Effektenbörse an, lassen aber entsvrechcnde Maßnahmen ausbleibcn Möglich, daß sie einem ReinigungSprozeß innerhalb Der Börse, wie er sich bei einem auch nur kurzen Anhalten der der­zeitigen Verstauung ergäbe, nicht norgreifen wollen, um für die bevorstehende Einführung des offiziellen Terminhandels eine gesündere Grundlage zu schäften. Es sind noch zu viel Leute an der Börse tätig, die zu den eingangs erwähn­ten 3nflationSgästen gehören und jeßt dieses Gebiet lieber wieder verlassen sollten Daß nach ihrer heutigen Verfassung die Börse einen leb­haften Terminhandel aufbringen kann, erscheint unS zum mindesten fraglich, wenn man den Ver­lauf des Prämien-ErklärungstageS am letzten Mittwoch betrachtet. Wenn auch im allgemeinen die Abwicklung der Geschäfte glatt e folgte, so ist doch zahlrriches Material herausgekommen, daS die Mutlosigkeit noch weiter verstärkte 3n- folge der Verknappung deS Geldmarktes zum MonatSwecksel zogen doch zahlreiche Kontrahen­ten die Zahlung der Rücktritt-Prämie der Ab­nahme da Effektenstück? vor rend also da- Termingeschäft grundsätzlich kursregul e'cn > toir- ken soll, hat sich in diesem Monat zum mindesten eine recht fragwürdige Erfüllung dieser Auf­gabe ergeben.

Jur Arbeitsmarktlage,

3n der zweiten Aprilhälfte ist die Zahl der aus Mitteln der öffentlichen Erwerbslo'enfür- sorge unterftüßtej Vollerwerb lolen laut .ReichS- arbeitSblatt" Weiler zurück.pe. anpc - An foq. HauptunterstützungSempsän! ern (?a3 heißt Voll­erwerbslose ohne die mit unterstützten Fa- milienangehörigen fog. Zuschla a emvfänger^ wurden gezählt: 1 Avril 1925 465 731: 15. April 1925 393 287; l.Mai 1925 320 831. Für daS männliche Geschlecht war die Cntw'cklung etwas günstiger alS für daS weibliche Bei beiden Ge­schlechtern ergibt sich in der Zeil vom 15. April biS l.Mai bei den männ.iten Anterstüften eine Besserung um 10,4, bei den Frauen um 8,3 v. H. Die Bewegung auf dem Aroenarkle zeigte im April bei den öffentliche i Aroeit'n? weilen der Städte mit mehr als 50 000 Einwohne.u e:n An­halten der bisherigen günstigen Cntmicfung.

3n der ersten Maihälfte (von: 1 :-i5 15. Mai) hat sich die <ahl der Hauptu..erstützungsemp- fänger in der Erwerbslosenfürsorge die nicht zu verwechseln ist mit der größeren Zahl der Er­werbslosen überhaupt, von 320 000 auf 274 000. d. h. um rund 14 v. H. vermindert. 3m einzelnen senkte "sich die Zahl der männlichen Hauplunter- stützungSempsängcr von 283 030 auf 245 000, der weiblichen von 32 000 auf 29 000. Die Zah- der ZuschlagSempsänger, unteräützungSberechtigie An­gehörige von Hauptui erstüyungkempfängcrn, ist von 437 000 auf 367 000 zurückgegangen. Die Entwicklung entspricht der Jahreszeit.

* Der Abbau der Außenhandels­kontrolle. Durch eine in diesen Tagen im .ReichSanzeiger" zur Deröf . ntlichung kommend? Verordnung des Reichsw'rt'chaftSminitterS wird wieder eine Anzahl von Waren zur Einfuhr freigegeben. ES handelt sich hauptsächlich um 'Daren folgender Gruppen: Einzelne Warm

des ersten und zweiten Abschnitts deS Zoll­tarifs; Wachs- und Ceresinwaren mit wenigen Ausnahmen; einzelne chemische und pharmaz?u- tischr Erzeugnisse; gewisse Waren au5 ti?rischen

la: -:;3 n Spinnstoffen: fünft

gewisse Kautschukwaren und Waren auS Schnitz- und Forn:erstossen; eine Anzahl von Papierwaren, Dücs^r. Bilder und Gemälde; einzelne Glas- waren; verschiedene Waren auS edlen und uned­len Metallen und Maschinen sowie Wand- und Standuhren.

Der Frankfurter Effekten-Giro- Derk e h r wirb jetzt al-baib ausgenommen wer­ben, wahrend der interurbane Verkehr noch einer Verständigung mit dem Berliner Kassenvercin be­darf. Die Frankfurter Bank als Stelle deS Giro­verkehrs glaubt, baß die schwebenden Verhand­lungen bald zum Mschluß kommen werden. Die Gebühren sind von dem VerwaltungSauSschuß für den Frankfurter Platz folgendermaßen in Aufsicht genommen worden: bei Einlieferung von Effekten pro Aktie bzw. Anteil 2 Pf., für aus­geschriebene weiße oder tote Schecks pro Scheck 10 Ps. und für grüne Scheck- «Berp'andungS- scheckS) bei Ausstellung und Rückgabe 20 Ps. Ferner eine mäßige Provision auf den durch­schnittlichen Bestand der hinterlegten Wert­papiere, welche vom Verwaltung-auSschuß jeweils feftgefeßt wird. Die Mindestgebühr betragt im Monat 15 bis 30 Rm. Als Einschreibegebühr kommen bis zum 1.3uni d. 3. 50 biö 100 Rm. in Anrechnung.

Sie Kruppinteressen in Spa­nien. Die Firma Krupp hat, wie der DHD. erfährt, ihre technischen Erfahrungen auf dem Gebiete deS Eisenbahnwesens, deS Schiffbaues (durch die Oermaniatrerft) und der Stahlerzeu­gung spanischen Unternehmungen zur Versügung gestellt, und zwar der Lokomotw- und Maschinen- sabrik La Maquinista Terrestre Maritima in Barcelona, der S. A. Union Raval de Levante Wersten in Valencia und Tarragona, Maschinen­fabriken in Gomez und Ruevo Vulcano- und der MinaS Fabrica de Miere- S. A., Miere-, die Kohlengruben und Erzbergbaue, ferner Hochofen- Werke Stahlwerke, Walz- und Konstruktions- Werke sowie eine Kokerei betreiben. Die Verträge der Krupp A. D. mit diesen Firmen beziehen sich auch auf die Belieferung der Unternehmun­gen mit Kruppfabrikaten.

Börsenkurse.

Votum:

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Berltnei Dör'e.

(Sigener Drahtbericht deSGießener Anzeiger-"^ Berlin, 29. Mai. Die Erwartungen, die man vielfach in Bezug auf eine Befestigung o»r Aktienkurse am heutigen Wochenschluß hegt.', haben sich nicht erfüllt. Vereinzelt fanden zwar bei Beginn der Börft geringfügige Deckungen statt, die eine unwesentliche Erholung der Kurse berbeifüßrten, im Ganzen genommen erhielt! sich aber die schwache Tendenz der Vortag? aufrecht. Ramcntlich Montanwerte waren verein^?lt weiter befestigt, vor allem rheinisch-westfälische Werte auf die bevorstehenden Arbeiterentlas­sungen hin. Der heute bereit« bekannt gewor­

dene dividendenlose Abschluß der Deutschen Erdölaktiengesellschaft ist in deren Aknekursen, die bekanntlich seit kurzem starke Ein­buße erfahren hatten, bereits auegeöriidt. Die günstigen Ausführungen in der gestrigen Auf- fichtSratSfiyung der Gesellschaft bewirkten nun heute einige Rückkäufe, die den KurS etwa- be­festigten. Die Geldfühe haben neuerlich eine Anspannung erfahren. Der Satz für tägliche- Geld zog auf 9 . bis 11 Prozent an. doch ist nach unseren 3nsormationen mit dem Beginn de- 3uni wieder mit einer Erleichterung der gegen­wärtigen steifen Verfassung des Dörsengeldkur'e- zu rechnen Monatsaeld unverändert mit 9'/, biS ll1 , Prozent. Am Devisenmarkt trat heute vormittag keine wesentliche Veränderung ein. DaS englische Pfund konnte sich gegenüber den ermäßigten Dortagskurs en und gegen den Dollar eine Kleinigkeit befestigen. Auch Die Franc-Devise und Mailand erholten sich etwa-. Der DeschäftSumfana am Devisenmarkt war je­doch gering Die Mark notierte vormittags in Amsterdam 59,20' , Paris 4.74' ,. Zürich 122,95, London 20,43. Das englische Pfund behauptet damit gegenüber der Mark den seit kurzem er­reichten Üeberparistand.

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Holländische Roten Olnlierrifrfie Roten ..... Rorweaifche Roten Demjt Ceficrr-, i 100 Kronen Rumänische Roten......

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Frankfurter Schlackstviehlnarkt.

(Eigener Drahtbericht de-Gießener Anzeiger-".) Frankfurt a. M, 29. Mai. Es wurden notiert: Weizen, Wetterauer 22,75 bi- 24,50, Roggen, inlänb. 20,25 bis 24, Sommergerste für Drauzwecke 21,50 bis 26, Hafer, inländ. 19 bis 23, Mai- (gelb) 21,25 bis 23,50, Weizenmehl, inländ., Spezial 0 39 bis 40, Roggemnehl 31,75 bis 33, Weizenkleie 13, Roggenkleie 14,25. Tendenz fest.

Berliner Produkt'

Berlin, 29. Mai. Der Produktenmarkt war bei großer (tzeschäftsstille anfangs befestigt, später trat aber wieder ein kleine Abfchwächung ein. Nächste Börse Dienstag, 2. Juni. (£s wurden notiert für 1000 Kilogramm Weizen, mark. 264267, Wei­zen. Mai 274272, Roggen, märt 214218, Rog­gen, Mai 221 Roggen, Juli 218,25217,50, (tzerste, mark. 226242, Futtergerste 200218, Hafer, mark. 235243, do. Mai 220-222, do. Juli 198, Mais 208211. Es wurden notiert für 100 Kilo­gramm Weizenmehl 3436,50, Roggenmehl 29,75 bis 31,75, Weizcnkleic 13,80, Roggenkleie 14,40 bis 14,50, Biktoriaerbfen 2327, kleine Erbsen 22 bis 25, Futtererbsen 1921, Peluschken 18,5020, Ackerbohnen 1921, Wicken 2022,50, Lupinen, blau 1011, Lupinen, gelb 11,5014, Serradelle 1315,25, Rapskuchen 15,2015.60, Leinenkuchen 22 4022,80. Trockenschnitzel 9,8010, Kartoffel- flocken 19,1019,30.

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