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Modewarenhaus Carl Nowack
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Futtcrerbsen 21 bis 24, Peluschken 21 bis 23, Llckerbohnen 21 bis 22. Wicken 24 bis 26. Lupinen, blau 11 bis 12.50. do gelb 14,25 bis ' ' '* Leinkuchen
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Erenx-Drog. Augaxl Noll Nenslsdt-Drsg. Bus Noll P. J. Efföbs, Seifenfabrik Drog. 6g. Wallenfels.
Drog. Otto Winterholf ________________46c
Hoffen und die FranKsurter Messen.
Ein Blick auf die Karte Deutschlands genügt. um sich davon zu überzeugen, baö jranl- furt für die Gebietsteile Hessens die Rolle eines Gelenkpuniles zukommt. Ts ist denn auch oft genug scstzustellen, tx1Ö W<*)2 Vertreter der verschiedensten Interessen in der Ma nMetropole , zu Tagungen sich treten Me neutaebten Frank, furtcr internationalen Messen haben aus Hessen eine ausgezeichnete Beschickung aufzuweisen und erfreuen sich auch in der hessischen Einkäufer» schäft wachs enden Vertrauens Erweist sich die gec^'.aphische Lage Frankfurts für den gesamten europäischen Westen als aust er ordentlich zentral, so im besonderen für die hesfuchen Lande Das wirkt sich natürlich auch auf ihren Grvßmärklen nus
Aach Angaben aus dem Handbuch für die vergangene außerordentlich erfolgreich verlaufene Z.ükjahrsmesse waren aus folgenden Städten und Orten Aussteller an dec Messe beteiligt:
Alsield, Alz Y. Arhriligen, Auerbach, Bensheim. Bickenbach, Bingen, Brenzbach, Butzbach, Dahlsheim, Darmstadt/ Dieburg, Dietesheim. Dudenhofen, Eberstadt, Eppertshausen, Erbach, Friedberg, Gießen. Gonsenheim, Groh-Bieberau, Grof'-Gcrau, Groh-Steinhnm, Groß-Umstadt, Groß-Zimmein, Grohen-Buseck, Heppenheim Heusenstamm, Kirch - Brombach. Lämmerspiel, Langen. Lauterbach. Mainz. Michelstadt i. O, Mühlheim a. M, Aeckarsteinach, Reu-Isenburg, Rieder-Erlenbach, Aieder-Ramstadt, Offenbach, Dieder, Osthosen, Raunheim. Rüsselsheim, Sprendlingen, Unter-Waldmichelbach, Worms am Rhein
Am itä tuen vertreten' ist Offenbach mit rund 80 Zirmen (darf daran erinnert werden, dah emes der großen Ausstellungshäuser der Frankfurter Messeanlage den Aamen .Haus Offenbach führt.) cd folgen dann jeweils mit größeren Konti,ig nten an Ausstellern Darmstadt Mainz, Reu-Isenburg, WormS usw.
Aach den Branchen gesondeist. sind so gut wie alle Erz^ugungsgruvpen vertreten nämlich: Tcxilirn de A t Lederwaren, Sch h:. HuS- haltungsgegenstände, Bürsten, Besen, Pinsel, Korbwaren. Ocfcn, Möbel, Deleuchtungsartikel, technische Apparate, Maschinen, elektrische Fabrikate, Lebensmittel, Tabike, Zigaretten, Kunst» gewerbe, Bücher, Bürobedarf, Parfümerien, Radio-App 'rate, chemische Erzeugn s e. Galanteriewaren. Bijouterien, Sportbedarf us'v.
In di s m Zusamm nh ng darf darauf hin» gewiesen w rden. daß nach Lc.i vorliegenden Anmeldungen aüj) die Herbstmesse vom 4. bis 7. Oktober mit einer starken Beteiligung hessischer Fabriken und Werkstätten rechnen kann. Die Der- binbung n aus Hessen nach F ank urt inb zum Teil wesentlich verbes'<n.t worden D s Me s amt selbst sorgt für R i evergunstigungei rer chieden- ster Qlit Anderersüts ermöglicht die Einrichtung eines modernen Berkehrsbüros, wie es vom Messeamt im Frankfurter Hauptbahnhof (Rekle- dienst) unterhalten wird, auch die Aufrechterhaltung guter Beziehungen in den Zeiten, in denen keine Messen stattsinden. Der „Reisedlenst erteilt über alle Reife- und BerkehrSfragen be-
• Weitere Arbeiterentlassuugcn im westlichen Kohlenbergbau. Aus Köln wird dem D. H- D. gemeldet: Die Zeche Aeumühl bei Hamborn sieht sich infolge verschärften Absatzmangels an Kohlen veranlaßt. 500 Arbeitern zum 15. Juli zu kündigen, so dah mit den vor erniger Feit ausgesprochenen Entlassungen von 500 Arbeitern die Belegschaft um insgesamt 1000 Mann vermindert sein wird- 3n brr Hauptsache sollen die ledigen und auswärts wohnenden Arbeiter zur Entlassung kommen, die man anderweitig, u. a. in der Landwirtschaft unterzubringen hofft
• Keine Ba nks pesen für Postscheck- eingänge in Bayern. Die Mitglieder der bayerischen Bankvereinigungen haben sich bereit erklärt, für die im Postscheckwege an sic ge- gelangtcn Eingänge keine besonderen Bankgebühren zu berechnen.
♦ Harpener Bergbau A. G-. Dortmund. Die Gesellschaft hat in der Aachbarfchaft der Zeche Hugo zwischen Rhein-Herne-Kanal und Emscher eine neue Hafenanlage errichtet Dieses Projekt, das schon seit langer Zeit bestand, ist infolge des neuen Syndikatsvertrages und der schwierigen Absatzverhältnisse dringend geworden. Die Zeche, die unter der Absahkrise und Feierschichten schwer zu leiden hat. hofft durch Ausführung dieser neuen Anlage auch eine wesentlich« Verbreitung ihres Absatzgebietes
• Benz & Cie.. Rheinische Automo- bib UNd Motorenfabrik 2L-Q., Mannheim. Die Hauptversammlung genehmigte den Abschluß für 1924 und beschloß, den Reingewinn von 248 930 Reichsmark oorzutragen. Eine Dividende gelangt nicht zur Verteilung. Wie die Verwaltung mitteilt, war im abgelaufenen Geschäftsjahr der Beschäftigungsgrad in den Werken Mannheim und Gaggenau zwar gebessert, jedoch der Absatz außer^ ordentlich erschwert, weil das Ausland nicht wie in früherem Umfange zu den Abnehmern zählt-, dasselbe gilt auch für das laufende Geschäftsjahr.
• Stillegung von Gruben in Polnisch - O b e r s ch l e s i e n. Wie dem »Ober- schlesischen Kurier" mitgeteilt wird, steht letzt fest, daß ein Teil der Plehschrn Gruben ftill- gclegt wird. Den davon betroffenen Arbeitern ist gekündigt worden. Gin« große Anzahl von Gruben hat Kündigungen in größerem Umfange vorgenommen. Die Cleoptasgrube beabsichtigt, den Walterschacht stillzulegen und hat 1000 Arbeitern. die Brandenburggrube 800 Arbeitern und die Schlesiengrube rund 700 Arbeitern gekündigt Insgesamt kann angenommen werden, daß 30 Prozent der Arbeiterschaft im Bergbau entlassen werden. Mehrere Deputationen sind nach Warschau gefahren, um von der Regierung Hilfsmaßnahmen zu fordern.
Berliner Produktenbörse.
Berlin, 27. Iuni. Der Produktenmarkt war behauptet, auf Preissteigerungen in Liver- pool. Für Hafer bestand aus Schlesien etwas Aachfrage. Es wurden bezahlt für 1000 Kilo: Weizen, märt. 266 biS 269, do. Iuli 262 bis 263, Roggen, märt. 218 bis 222, do. Iuli 213,50, Gerste, märt 226 bis 245, Futtergerste 200 bis 216, Hafer, märt 231 bis 239, do. Iuli 192,50 RapS 360 biS 370, für 100 Kilo: Weizenmehl 34 bis 36,25, Roggemnehl 29,75 bis 31,50, Weizen-
Büchertisch.
Aach kurzer Ruhepause während her In» laiion erscheint die Zeitschrift m etwas geändertem Gewände. Zwar für einen breiteren Leserkreis eingestellt, bringt sie doch stets eine erlesene Auswahl von dem. was gegenwärtig von In- teresse ist: rein ästhetische Aufsätze historische Beiträge, die literarischen Beziehungen zur Musik. Phänomene deS Alltaglebens in musikalischer Beleuchtung u. a. m. Ausführliche Musikbriefe aus allen bedeutenden Städten, Besprechungen von Büchern über Musik und Roten vervollständigen das Gegenwartsbild. Wer sich dem Urteil der Zeitschrift anvertraut, der ist in allen musikalischen Fragen wohl beraten; die Zeitschrift für die musizierende und musikliebeiche deutsche 5a- miste. Die Rotenbeilage ist eine willkommene Gabe für die Hausmusik.
— D i e schöne Literatur (Verlag Sd. Avenarius, Leipzig, Rosstraße 5) eröffnet das Iuniheft mit einem Aussatz über Frank Thieß. Ein zweiter Aufsatz berichtet über Die geistigen Strömungen der nordischen Länder und führt die Hauptvertreter der nordischen Gegenwart vor.
— Euphorion. Zeitschrift für Literaturgeschichte. Herausgegeben von Iosef Radler und August Sauer. Sechsundzwanzigster Band, zweites Hest. Leipzig bei Earl Fromme. G. m.b.H. Eduard Fuchs weist in einem ergebnisreichen Aufsatz die Quellen zu Thomas Murners „Badenfahrt" nach. Arthur Hübscher stellt neue Untersuchungen über die Chronologie der Gedichte Hosmanswaldaus an. — In zehn Folgen werden ungedruckte Gedichte, Abhandlungen und Briefe aus Dem 17 bis 19. Jahrhundert vor» gelegt, Darunter Briefe von Lavater an 3ung- Stilling (Heinrich Funck in Gernsbach) von Dem Buchhändler Crusius an Schiller (C. Faber du Faur in München) und von Fallmeraher als Probe einen von Franz Dabinger in Berlin vorbereiteten Sammlung der Briefe des Frag» mentiften. __
— Alphonse Daudet: Briefe aus meiner Mühle. Uebersetzt von Peter Scher. (Dolksverband der Bücherfreunde, Wegweiser-Verlag G. m. b. H., Berlin-Charlottenburg. Berliner Straße 42/43.) Durchblättert man dieses Werllein, so strömt uns eine ganz eigensinnige Wehmut entgegen. Eine Wehmut, die uns manchmal packt, wenn wir so vieles Alte entschwinden sehen, das uns aus unseren Kindertagen lieb geworden; wenn es vernichtet wird, zertreten von den eisernen Schritten der rasend fortschreitenden Technik. So wurde auch eines Tages die Romantik der guten alten Windmühle vom kalten, herrisch auf st rotzenden Stein- kolop Der Dampfmühle verdrängt und unsere alt vertraute Freundin ihrem verfallenen Schicksale Überlassen. Doch noch einmal entsteht sie und ihre Well vor unseren Augen, trauliche Erlebnisse flechten einen Erinnerungskranz, und
Mein
Saisonausverkauf
humorige Warme entführt uns dem Alltag. Diesem zarte fein abgeftimmtc Kunstwerk, ba# auch bei uns in Deutschland feit langem zu den Perlen der Weltliteratur gezählt wird, hat der emsig arbeitende DolkSveroand Der Bücherfreunde als entzückende Taschenausgabe in feinet neuesten Auswahlrcihe berauSgebracht. Kein glücklicherer Liebers eher konnte dazu Stunden werden, als "Peter Scher. Da die AuSwahlbände des Verbands nur für seine Mitglieder käuflich sind, tveist auch diese reizvolle Buchausgabe auf Den Vorteil hin. die kostenlose Mitgliedschaft zu diesem Verbände zu erwerben, Denn die Vielseitigkeit der dargebotenen Erscheinungen wird leibst noch in einem literarisch verwöhnten Liebhaber neue Wünsche austösen 342
.Melos". Zeitschrift für Musik. (Schriftleiter Dr. Hans MerSmann.) Monatsschrift. Melos-Verlag G m b. H-, Berlin-Friedenau. Stubenrauchstr 40. Vierteljährlich 2.50 Mk.! Einzelheit 1 Mk. Unter Der Leitung von Dr. Hans Mersmann hat die Zeitschrift ein anderes Gepräge gewonnen. Die Anlage der Hefte zeigt ein sichtliches Bestreben, die Fragen der Gegenwart nicht bloß zu erwähnen, sondern sie zu verarbeiten. z uihnen Stellung zu nehmen und so führend einzugreifen in das GegenwartSmustk» leben, und Damit wird sie zu einem wirksamen Kultursaktor. Zu ihren Mitarbeitern zählt sie Die ersten ihres Faches: Gustav Becking. Ernst Kurth, Hermann Reichenbach, Erich Katz. Ernst Bucken u. a. Sie beschränkt sich nicht nur auf ein engumgrenztes Gebiet, sondern bringt Dpe- zialarbeiten über alle Die Stoffe, die heute im Mittelpunkte des Interesses stehen und imstande sind, die Geister zu sammeln bzw. auch zu scheiß den. Das theoretische Schrifttum über Mustk Habet in besonderen Besprechungen seine Würdigung und Auswertung. Für Die rein wissenschaftliche Orientierung Der Zeitschrift spricht da- Fehlen von Musikberichten.
— „Zeitwende" Das Iuniheft wird eröffnet durch einen zeitgemäßen Aufsatz über Die Arbeitslrifis Der Gegenwart, Der die Auswirkungen Der Arbeitsmethoden von Taylor und Ford auf unser Gesellschaftssystem kritisch behandelt. Es ist rühmenswert, dah die „Zeiv- wende" dieses wichtige Problem von einem so guten Kenner Der Materie wie Dr. IohanneS Gerhardt beleuchten läßt. Professor Willy Andreas stellt Helmut von Moltke hinein tn me großen Bildungsbewegungen des 19. Jahrhunderts. Alsons Paquet erzählt in der Rovelle „Lusikas Stimme" in verhaltener, beinahe lyrt- scher Weise, durch die die Härte der Ereignisse gedämpft wird, Das tragische Schicksal einer russischen Sängerin. Den lünstlerischen Teil des Hestes bestreitet Der Maler Karl Caspar, über den Conrad Weiß innerhalb Der neuen Kunstbewegung berichtet. (C. H. Beck, Verlag, München.)


