Turnen, Sport und Spiel
für die
nicht mehr von der Spitze verdrängen lassen.
heutige Stand der Ligajugend-
Eigentlich ist dieses Resultat eine Sen- . Alsfeld, vor kurzer Zeit noch Tabellen- schlägt den Tabellenführer auf eigenem in ganz einwandfreier Weise. Gießen hat
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treffen
Verl.
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nun
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Spiele
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Punkte 4 4 2 2 0 0 0 die fast : zusam- die Ent-
Nachstehend der klaffe:
1900 Gießen B. f. D. Gießen B. C. Wetzlar F. C. Wetzlar Butzbach Dillenburg 04 Gießen
Am kommenden
£ sation. letzter, Platz i
3. Klinkel, Lollar: 4. Broggi, Wetzlar: 5. Spaar, Gießen.
3000 Meter: Mannschaftslauf: Fr. T. Heuchelheim. Einzellauf: 1 O. Dach und E. Schleenbecker, Heuchelheim: 2. O. Schleenbecker, Heuchelheim, 3. Dechlinger, Rodheim: 4. Becker,
H sind an dem Rand ohne 3: an der schlechten Sanbctfr Recht und Freiheit", sowie da i Spruches teils in Liedchch Dort ,Einigk' in den RM,
rIn der .Stadt Lich" trafen sich am späten Nachmittag die Bad-Rauheimcr Besucher mit ic.i Gießener Kameraden und ihren Angehörigen ~u einem gemütlichen Beisammensein, das bei frohem Song und herzlichen Reden die Kameradschaft im besten Sinne des Wortes pflegte. Wiederholt kam die Freude der Gäste über die in Gießen gefundene gastliche Aufnahme und Sie gebotenen lehrreichen Eindrücke und Erleb- riffe in herzlichen Dankesbezeugungen zum Aus- Lruck. Allgemein war man der Meinung, daß solche Lehrgusflüge unserer Sanitätskolonnen in Ser Provinz nach der „Zentrale der medizinischen Wissenschaft" viel zur All- zsemeinbilbung und damit zur Hebung unseres Lettischen KolonnenwesenS beitragen können. Solche Desichtigungsreisen sollten, möglichst mit Anlerstühung der betreffenden Gemeinden, nach umb nach von allen hessischen Kolonnen ausgeführt werden.
*• Dien stjubiläum. Der Oberheizer Johann Funk, Hammstrahe 17 wohnhaft, kann
Harburg in der Meisterklasse unb die „Zweiten" von Butzbach und Dad-Rauheim mit dem Turnverein Schlitz in der ^-Klasse. Wäh- rcnb in der .^-Klasse die Runde erst beginnt, hat die Meisterklasse mit Ausnahme von D. f. L. Rlar- ;urg die Vorrunde schon beendet. Dabei zeigte ich Butzbach noch immer auf der Höhe und chlug 1860 Marburg hoch 8:2, Mtv. Gießen 6:0. Hoch die jungen eifrigen Äauheimer ftanben ihnen licht viel nach, denn auch sie vermochten sowohl Marburg 2:1, als auch Gießen 3:0 zu schlagen.
So trafen sie punktgleich am Sonntag zum nichtigsten Spiel in Butzbach zusammen. Der Papierform nach mußte man Butzbach den Dorzug «eben. Gauspielwart Seibert-Wetzlar pfiff erst um r/z5 äl^r das Spiel an (weil der B. f. R. Butzbach vorher kein Derbandsspiel, wohl aber ein „Trainingsspiel" angesetzt hatte), ein ümftanb, Cer sich besonders in der 2. Halbzeit recht störend ’ unb beeinträchtigend bemerkbar machte und für ■ ; die Zukunft doch zu beachten wäre. Butzbach weiß n»hl, was auf dem Spiele steht, und legt sich mächtig ins Zeug, doch auch Nauheim ist voller Wer, so daß ein Spiel voller Schnelle und Spannung entsteht, ein echtes Turnerkampfspiel und rechtes Werbespiel. Butzbach findet sich besser, und dar Zuspiel sowie Verstehen ist gut, so daß es auch mrl 2:0 in die Pause gehen kann. Danach kommt liouheim sichtlich auf, jeder 2lugenblick kann den Lriolg bringen, muß ihn bei diesem Spiel bringen, üoch die Butzbacher Verteidigung ist gut, und bei fiauheim scheitert's ost am linken Flügel, bei dem ts gar nicht klappen will. Bei Butzbach war der rechte Halbstürmer durch Verletzung ousgeschieden. So nur mit zehn Mann spielend, konnte die Mann- chaft doch mit 50 den Platz als Sieger verlassen, kutzbachs Mannschaft war im ganzen gut; der Er- atz fiel kaum merklich aus dem Rahmen ab. Anders )ci Bad-Nauheim, wo außer dem Tormann noch Btener im Sturm fehlte. Läuferreihe und vor allem
7o%ma^öoni|$e unß 30% fßrinafatij$?5a!?afe entsaft unsere ÄverjioH-Fiyarette^Ner^nc^mann öezeüHnet diese Mischung a^sechtsöenn es jrnö ihr weder ßuhariMe, oder astgriechische noch jonstige^uneöst^ffrovenienZen ßei^ gemijM.^luch der Pnucher erkennt die in öieserAreislage mcgewöhnstche Rualität. Sonst wäre tsstierstosz nicht meiftgerauchte SPstnnig HaretteHeutsthlanösr
T.
2.
G.
Treis: 5. Theis. Treis.
5000 Meter: MarmschaftSlauf: 1. Fr. : Gießen. Einzellauf: 1. Otto Balser, Gießen: O. Rüspeler, Gießen; 3. Stern, Beuern: 4. 1 Rüspelcr, Gießen; 5. Dorsches Gießen.
Freie Turnerschaft Gießen l—Freie Turnerschaft Alsfeld I 2:3.
E.9395.., M l- W FaWcheme Halm a rstrn. teils ausgeprägte M d tdlä schlecht nachgeahul. 2 nlrkßiicke tauchen toiebn i' I
sich zwar mit aller Kraft gegen die Riederlage bei feinem letzten diesjährigen Serienspiel gewehrt. aber Alsfeld hatte einen starken Siegeswillen mitgebracht, den es mit zäher Energie in die Tat umsehte. Gießen trat komplett an, während Alsfeld sich mit einem Ersatzmann dem Schiedsrichter stellte. Schon in der ersten Halbzeit schaffte der Alsfelder Sturm recht gefährliche Situationen vor dem Gießener Tor. ohne vorläufig zu einem Erfolg zu kommen, unverkennbar war noch eine gewisse Aufregung im Sturm. Gießen war zunächst glücklicher: Einen Schuß von linksaußen wehrte der Torhüter Alsfelds unsicher ab. der nachsehende Mittelstürmer schoß das erste Tor für Gießen. Alsfeld ist als äußerst flinke Mannschaft bekannt, nach diesem Erfolg der Gießener wurde das Tempo noch rasender, dem Gießen nur mit großer Mühe folgen komrte. Rach einer Flanke des geradezu vorzüglichen Halbrechten Alsfelds erzielte der Linksaußen durch einen Prachtschuh das Ausgleichstor. damit das Signal zu neuem Kampf um die Führung gebend. Alsfeld war hierbei
5. Dorsches Gießen.
1500 Meter für
OVERSTOLZ
* nach wie vor 540f&.>
der unermüdliche Mittelstürmer waren hier die Besten. Das Ergebnis 5:0 ist keineswegs verdient, eine 3:1 würde eher dem Spielverlauf entsprechen. Schiedsrichter Seibert-Wetzlar war gut und jederzeit den Anforderungen gewachsen.
Mit diesem Spiel kam Butzbach mit drei Siegen und einem Torverhältnis von 19 zu 2 an die Tabellenspitze, dem Bad-Nauheim 1860 mit 2 Siegen und dem Torverhältnis von 5:6 vor 1860 Marburg folgt. V. f. L. Marburg ist jetzt erst in die Runde eingetreten und soll eine sehr tüchtige Mannschaft unter Leitung von Oberleutnant Münch heraus- gebracht haben, so daß Ueberraschungen und Veränderungen nicht ausgeschlossen sind.
Fechten im Gau Hessen (D. T.)
Dutzbach. 26. Oft. Gestern fand hier das diesjährige Ausscheidungsfechten des Turngaues Hessen mit leichtem Säbel für Oungmannen statt. 26 jugendliche Fechter waren am Morgen zu den interessanten Kämpfen angetreten. Der Vorsitzende des Turn- und Sportvereins Dutzbach, Redakteur Schneider, entbot in kerniger Ansprache herzlichen Willkomm, und auch unser neuer Bürgermeister Dr. Jansen richtete an die Mitkämpfer herzliche Begrüßungsworte, darin viel Verständnis für die hohe Bedeutung der Leibesübungen bekundend. Die anstrengenden Wettkämpfe, die den ganzen Vormittag ausfüllten, hatten das folgende Ergebnis:
I. Sieger Edgar Vogel. Mtv. Gießen (20 Treffer, 5 Siege); 2. H. Hennig, Mtv. Gießen (19 Treffer); 3. L. Krämer, T. u. Spv. Dutzbach (16 Treffer. 5 Siege); 4. K. Kühn, Tgm. Friedberg (17 Treffer, 4 Siege): 5. Otto Lach- mund, T. u. Spv. Marburg (14 Treffer, 3 Siege); 6. E. Lancke, T. u. Spv. Marburg (10 Treffer, 2 Siege); 7. H. Derlich, Tv. 1860 Bad-Rau- heim (8 Treffer. 2 Siege); 8. Hrch. Lampert, Tv. 1860 Dad-Rauheim (10 Treffer, 1 Sieg); 9. W. Fink, T. u. Spv. Marburg unb L. Gerhart. Tv. 1846 Gießen: 10 R. Malehke, T. u. Spv. Dutzbach und R. Lichte. T. u. Spv. Marburg; 11. F. Schlier. Mtv. Gießen, O. Brack, Tgm. Friedberg und Dethge, T. u. Spv. Dutzbach.
Die vier ersten der oben genannten Sieger traten auf Grund ihrer Leistungen zur A l t - mannenklasse über.
Der sich an die Wettkämpfe anschließende Gaufechtertag behandelte wichtige interne Fragen. 11. a. wurde beschlossen, den nächsten Gaufechtertag im April in Dad-Rauheim abzuhalten und ein Schulfechten damit zu verbinden.
Verbunden mit der Veranstaltung des Gaues war die Feier des 5 0jährigen Bestehens
Sonntag gleich starken beiden Spitzenmannschaften men. Aller Voraussicht nach wird hierbei i scheidung um die Meisterschaft fallen.
morgen, 29. Oktober, auf eine 25jährige Dienstzeit im hiesigen städtischen Elektrizitätswerk zurückblicken.
** Ihren 70. Geburtstag begeht morgen Frau Katharina Kimmel Wwe., Schillerstraße 27 wohnhaft. Die alte Dame ist trotz ihrer sieben Jahrzehnte noch sehr rüstig und regsam.
-i- Gesangswettstreite. Soweit sich die Verhältnisse auf dem Gebiet bet Gesangs- Wettstreite schon jetzt übersehen lassen, scheint das kommende Fahr nicht die hohe Zahl der Wettstreite aufzuweisen, wie sie uns dieses Fahr bescherte. Das Zahr 1925 wird jedenfalls Rekord- fahr in dieser Hinsicht bleiben. War es ihm doch beschieden, den Rahmen für die unter der Einwirkung des Krieges und der Inflationszeit verschobenen Zubiläumsfestlichkeiten der Gesangvereine zu bilden und so die Zahl der Wettstreite über Dedarf zu steigern. Für das kommende Jahr haben bereits Cinkadungen ergehen lassen die Gesangvereine ..Sängerkranz", Watzenborn. .Sängerkranz". Großen- Duseck; „Lieder kränz". Windecken. „Liederkranz". Herborn. .Frohsinn, Soden
_ *• Postscheckkonto an geben! Diele Geschäftsleute, die ein Posffcheckkonto besitzen, unterlassen es immer noch, in ihren Zeitungsanzeigen, Werbedrucken, Briefbogen, Rechnungen, Postkarten usw. ihr Postscheckkonto anzugeben. Hierdurch ist mancher Geschästskunde im Zweifel darüber, ob der betreffende Lieferant ein Postscheckkonto hat unb begleicht seine Schuld anstatt mit gebührenfreier Uebertoeifung ober der billigeren Zahlkarte des Postscheckverkehrs mit der kostspieligeren Postanweisung; auch wird mancher Kunde auf eine Bestellung verzichten ober die Bestellung bei einer anderen Firma vorziehen, die ihr Postscheckkonto in den Werbeanzeigen angibt unb dadurch auf die billigere und bequemere Zahlungsmöglichkeit hinweist. Deshalb Geschäftsleute: Gebt in Zeitungsanzeigen, auf Rechnungen, Briefköpfen. Werbedrucffachen, auf Postkarten usw. das Postscheckkonto an einer leicht in die Augen fallenden Stelle und mit recht deutlicher Bezeichnung der Kontrollnummer an!
Die Handballverbandsspiele im Turngau Hessen D. T.
c. Dutzbach, 27. Oft Wenn der Herbst ins Uanb zieht, dann rüsten auch die Turner zu ihrem Winterspiel: dem Handball. Seit Beginn Megt auch der Hessengau dieses schöne Kampf- Ifiel, das in hohem Maße dem Spieler geist- und Srperbilbende Kräfte zuführt. Wenn auch imancherlei Umstände bewirkten, daß nicht mehr aJle Vereine Mannschaften für die Spielrunde ß-dfen, so sind es doch immerhin 8 Mann- schaften, die um die Meisterehre der Meiskr- icreb A-ÄIalfe kämpfen, einmal der langjährige Saumeister Turn- und .Sportverein 1 846 Dutzbach, 1860 Dad-Rauheim, H t». Dietzen, 1860 Marburg und D. f. L.
zielbewußte Leitung bekommen, der es gelang, in angestrengter 'Arbeit die seit annähernd Jahresfrist emgeschlafenen Jugend - Meisterschafts- spiele wieder in Gang zu bringen. Am 18. d. M. begannen die Kämpfe auf dem grünen Rasen. Die Spiele werden in zwei Klassen husgeftagen, und zwar „Ligajugend" (1. Jugend-Mannschaft der Ligavereine) unb A»3ugenb, in der sämtliche übrigen Jugendmannschaften eingerecht sind.
Gleich der erste Spieltag brachte in der 1. Klasse drei Begegnungen. Es siegte der B. C. Wetzlar über Dillenburg 4:0, der V. f. B. Gießen über Butzbach 3:1 und der Sportcluhl900 Gießen über den F.C. Wetzlar mit nicht weniger wie 8:1 Toren. In der 2.Klasse stieg nur das Spiel Weilburg I. gegen 1900 Gießen II. Die Gießener Jungen hatten einen schwe ren ©an, ' ‘ ~
jmals: Personalaus! d erforderlich! We Wi teilt wirb, kommen noch inrnz’.
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ng zu machen, da Weilburg als Favorit Meisterschaft galt. Nach prächtigem Kampf kamen aber die beiden Punkte durch einen 4: 2-Sieg (Halbzeit 2: 0 für Weilburg!) doch nach Gießen.
Der vergangene Sonntag sah abermals drei Spiele der Ligajugend. Sieger blieben in überlegener Weise V. f. B. Gießen gegen B. E. Wetz- lar 5:1, F. C. Wetzlar gegen Butzbach 4:2. 1900 Gießen gewann in Dillenburg nur ganz knapp 2:1, während man gerade hier ein hohes Resultat für 1900 erhoffte. Schuld daran mag wohl der kleine unbekannte Platz und der infolge Erkrankungen eingestellte Ersatz gewesen sein. Jedoch auch Dillenburg war daran beteiligt, das in ganz unritterlicher Weise in diesem Jugendtreffen Spieler Mitwirken ließ, die man erst kürzlich in Gießen bei Dillenburgs Liga spielen sah.
In der /^-Klaffe siegte im Lokaltreffen 19 00 II. Jugend gegen die gleiche des V. f. B. mit dem Bombenergebnis von 8: 0. Bereits nach 12 Minuten Spielzeit stand der forsche Kampf 4: 0 für die tech nisch weit besseren 1900er. Weilburgs I. schlug F.E. Wetzlar II. 7:1. 1900s II. Jugend führt somit weiterhin in dieser Klaffe ungeschlagen und ohne Punktoerlust und wird sich auch so leicht
der FechterabteNung des hiesigen Turn- und Sportvereins. Ein sehr feierlicher Festkommers fand abens im „Hessischen Hof" statt. Zahlreiche Ehrengäste und Vertreter der Vereine und Behörden nahmen daran teil. Auch der neue Bürgermister Dr. Jan sen weilte in der Mitte der tfeftgemeinbe unb nahm, wie am Vormittag, Anlaß, in einer kurzen, inhaltsreichen Ansprache der edlen Turnerei seine volle Sympathie zu bezeugen. Redakteur Schneider hielt die treffliche Begrüßungs- unb Festrebe. Ein langer Reigen ber Gratulanten übermittelte anschließend der Jubiläumsabteilung Glückwünsche unb überreichte ihr zur Erinnerung an ben denkwürdigen Tag kleinere ober größere Angebinde. Wir nennen hier nur bic Vertreter ber auswärtigen Fechterriegen, bie in ihren Ansprachen alle Bezug nehmen konnten auf bic engen Freundschaftsbande, bic sie mit Butzbach seit langem verknüpfen. Es sprachen für Mtv. Gießen Gg. Z ö r b, für Tv. 1846 Gießen A. Noll, für T. u. Spv. Marburg Groos, für To. 1860 Bad-Nauheim H. Reich- mein, für Tde. Friedberg F. Schütz. Im turnerischen Unterhaltungsprogramm des Abends nahm selbstverständlich das Fechten eine bevorzugte Stellung ein. Die Fechterriege des T. u. Spv. Butzbach zeigte unter Führung ihres Fechtlehrers, Karl Noll-Gießen, em erfreilliches Können. Lebhaften Anklang fanden auch bie Darbietungen ber feit vorigem Jahr bestehenden Gauwerberiege (fürs Fechten), bie einige Gänge in Säbel unb Florett meisterhaft durchführte. Höhepunkte turnerischen Erlebens waren bann noch bie Reigen unb volkstümlichen Tänze ber Frauenabteilung des Turn- und Sportvereins sowie bas gewandte Barrenturnen ber aktiven Turner.
Aus dem
Arbeiter-Turn- und Sportbund.
Der Herbsttoaldlauf.
L Als Abschluß der diesjährigen leicht ach le- ttschen Veranstaltungen fand am Sonntag bei herrlichstem Herbstwetter der Herbstwaldlauf im Gießener Stadttvald statt. Die Beteiligung der Sportler und Sportlerinnen war sehr gut. Die Laufstrecke befand sich infolge der letzten Regentage in nicht gerade einwandfreier Verfassung. Trotzdem wurden recht befriedigende Zeiten gelaufen. Lieber das am besten eintrainierte Läufermaterial verfügen Gießen und Heuchelheim, die denn auch auf den von ihnen belegten Korrkurrenzen den Vogel abschossen. Die Veranstaltung bewies, daß auch dieser Sportzweig in dem 3. Bezirk ausgezeichnete Fortschritte gemacht hat und sich sehr gute Kräfte herangebildet haben, die an den kommenden Kreisveranstaltungen in erfolgvers brechender Weise teilnehmen tonnen. Die Äegerliste ergibt:
40 0 Meter für Sportlerinnen: Mannschaftslauf: 1. Fr. T. Gießeir Einzellauf: 1. Elise Diehl, Gießen; 2. Magdalene Flick, Gießen; 3. Höhs, Gießen, 4. Riim, Gießen;
zunächst der Ue&etlegene: eine vvm Halbrechten getretene Ecke wurde direkt verwandelt. Gießen wurde jetzt wieder gefährlicher, um es nicht zu einer Riederlage kommen zu lassen, wobei schließlich das Glück ein toemg mithalf, indem ein Alsfelder Läufer in der Abwehr den Ball ins eigene Tor jagte. 2:2! Gießen hatte jetzt allgemein mehr vvm Spiel, eS gelang aber nicht, dies in Torei^ auSzudrücken, während Alsfeld ein weiteres Tor, daS anfangs zweifelhaft war, vom Schiedsrichter als gültig zugesprochen erhält. Alle Anstrengungen der Gießener Mannschaft, wenigstens cm Unentschieden herauSzu- holen, waren vergebens, die ganze Ausbeute waren 2 weitere Ecken, die aber verschossen wurden. Das Eckenverhältnis war 5:4 für Gießen.
Gießens Mannschaft war auf altgewohnter Höhe, nur zeigte die Verteidigung eine ungewohnte Unsicherheit. 3n der Alsfelder Mannschaft ragte der Mittelstürmer, Halbrechte und Mittelläufer hervor. Auch hier ließ die Verteidigung, besonders die rechte Seite, zu wünschen übrig, während der Tormann reichlich unsicher im Fangen war. Der Schiedsrichter hätte in seinen Entscheidungen entschiedener sein müssen, manchmal traf er direkte Fehlentscheidungen. Daß beide Mannschaften die Ruhe bewahrten, zeugt von hoher Sportdisziplin.
Damit haben die Serienspiele ihr Ende gefunden. Rach dem Spiel überreichte der De- zirksspielleiter Kegel. Wetzlar, mit einer kurzen ermahnenden Ansprache dem diesjährigen Dezirksmeister, der Freien Turnerschaft Gießen, das diesbezügliche Diplom. Gießen muß nun sehr eifrig trainieren, um bei den beginnenden Kreismeisterschaftsspielen unseren heimatlichen 3. Dezrrk würdig zu vertreten.
Wieseck-Jugend—Wehlar-Jugend.
Die Wiesecker Jugend bewies auch bei diesem Spiel, das sie 3:1 für sich entscheiden konnte, ihre aufsteigende Form. Gelingt es Wieseck, diese Mannschaft zusammenzuhallen, so verfügt sie mit den Jahren wieder über ausgezeichnete Spieler, die den guten Klang der früheren Wiesecker 1. Mannschaft wieder Herstellen können.
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ö. Endlich hat auch bie Jugend im Gau Gießen-Wetz lar des W. S. D. wieder eine
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Jugendliche:
Mannschcrftslauf: 1. Fr. T. Gießen. Einzellauf: 1. Hirschhäuser, Odenhausen; 2. Eckstein, Alsfeld;
Sie Teilnehmer von Professor Lkessionek herzlichst begrüßt wurden. Anschließend hielt Privat- vozent Dr. Rothmann. von der Kolonnen- lagung in Dad-Rauheim h«r noch in bester Erinnerung ber hessischen (Sanitäter, einen kurzen Dortrag über die Dekämpfung der Geschlechts- Icankheiten, dabei an der Hand von Wachs- rwdellen seine Ausführungen treffllch veranschaulichend. Eingehend wurde dann die Lupus- kbeilstätte besichtigt, deren Einrichtung viel Lehrreiches bot. MU. einem Desuch der CHirur- zischen Klinik fand der Vormittag seinen Wschluß. Rach einem gemeinsamen Mittagsessen ’ '*>ot der RachmUtag Gelegenheit zur eingehenden Desichttgung ter Feuerwache und des der -Sanitätskolonne gehörenden Depots. Diese Anlagen sanden den ungeteilten Deifall der De- ücher, die wünschten, daß bie vorbildlichen Ein- nchtungen der Gießener Kolonne auch für die Dad-Rauheimer Kolonne nach und nach ge- 'chasfen werden, denn ein internationaler Dade- *DTa9 wie Dad-Rauheim bedürfe einer Kolonne, iic mit jeder anderen Kolonne konkurrieren könne.


