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des „Stützers", dicht an der Rückenwand, um (9er»
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Eine Stunde lang ging es dahin über die glcidi mafoig starr» Eivlandschast. die von molrtten 1 an zenförrntgen Strahlen bet - .efen Sonne tnirdifliui inert war Schwalbe" lag letzt in gleicher 'höbe mu „Stätzer'. kanm 106 Meter entfernt.
..Meerestiefe 2500 Meter', meldete Sand«». ,£d) glaube, nur mutzen das Neuland, nne wir oer muten, mehr in Richtung flleeta suchen."
Gerade drehten die ^higjeuge roteber nach Unt» ab, als „Schwalbe" anries, das, rechts vorn im (fifc ein aufsallende-r öfbllbe zu sehen sei. Rage! eich deckte nach einigem Suchen einen dunklen Okgen stand aus der blendenden Glitzerfläche. aus den ei sofort den „ötöfjer“ zulettken sich Aast sah « au. wie em menichUche» Bauwerk. ,a. bemi genauen chinichauen glaubte er sogar seinen Rauch aufsteigen zu sehen.
Während (Beding den „Stützer“ nach unten lenhe, nahmen sie die 0Mä|er an die äugen. 9hm trat es deutlich hervor
Ein Schis'.“ schrie Stratost, ..em un 6i|c sesi- gefrorene» Sdtzff'“
Tatsächlich war es ein Schiss mit völlig vereisten Masten, die man daher erst b*tm 91aherkonunen ei blickte. Nun sah man auch Menschen in der Nähe auf dem Eise, die etfng winkten
Nagel teilte Sander!) nstt. datz er landen gedenke, utäbrenb die „Schnralbe" zur Sicherheit in geringer Hohe bleiben sollte beoot groti-, sei, bafi man ohne (Befahr nicdergehen könne.
d« Schisse» ein grötzeres, leidlich glattes Schnoeseld des Schiffes ein gröberes, leidlich glcttees Schneeield als Landungsstelle aus. ?,ier gmq er nieder Hituor waren die Räder etngc-.oaat. und weich letzte Ma schine aus den so-oohl zu Wisser- rote au Srnr.c/iau düngen geeigneten Ihifcn aus, rutschte etwa 50 Meter im klirrenden Schnee und stand sicher und unoei lehrt.
Wenige Minuten später setzte auch ./Schwalbe" zu Boden, als bereits zwei Männer in (FeHmoflci düng herangelaufen kamen. Nagel ging ihnen ent gegen. Der erste Mann mit kupferfarbenem Gejichi und wildem Bartwuchs hob die Aanb erst zum (Bruf-, an die Eisbärfestmütze tmd ffrerftc sie Ihm dann ent gegen.
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Feuer am Nordpol.
Technisch-palchschee Roman aus der (Begeneort Bon Karl-August von Laffert.
26. -aer^tzung tNachdruck verboten.,
Ss könnte sich also Der gleiche Fall wie bei meinem Rivalen Hook ergeben, der hie Behauptung ouiftclltc, bereits im Jahre 1008, also ein Jahr vor mir. den Pol entdeckt ’,u hoben. Es ist wohl noch allgemein bekannt, wie cs mir gelang, die vcr ricintiidK Entdechung Esoks als 3d>e»mbel ,ju enh larpen. obgleich ich gern zugeben will, dost mein Gegner vielleicht einer groben Selbsttäuschung zum Opper stet.
illlo ^vlsicht. iaUs bie Deutsche» mit uhillichen Dehauptunacn kommen • ollten?
41a dnlle Möglichkeit ist noch zuzugeben, datz die j^tugzeitoe tatiüchlich über das Polarmeer hin den tjlug nach Alaska verjucht haben. Dann werde» rotr wohl nie wieder etwas von ihnen hören. Aus eigenen Erfahrungen weist ich, dost fast de» ganzen Sommer hindurch die heftigsten Winde aus 'Ri^v tung Rordumeelka Qegen den Pol wehen. Betr t die Strecke von Spisibergen nach Maska in Lt linie beretfr.» über XXX) Kilometer, also fast soviel ^n^lands non Nordamerika. |u wird diese ungeheure etretfe durch die entgegen- wehenden Stürme in der Praxis noch weit größer.
Dazu kommt die Unmöglichkeit, vom .Zlugzeuge aus mit irgendwelcher Sicherheit da» Sap Barrow ober einen bewohnten Ort Alaskas anzuslcuern. Da. her ist mein zusammenfassendes Urteil über die mit groster Kühnheit, aber mit ebensoviel Leichtsinn wie Unverständnis unternommene deutsche Expedition.
Sie sind verloren, unrettbar verloren, wie so viele ihrer Vorgänger, die der geheimnisvolle Drang
,.2llso in einer Stunde sind wir am Pol', sagte her 'JtuHe. .Immerhin auch ein gewtsier Höhepunkt Un menschlichen Leben, wie er wenigen bisher vergönnt war."
„Wo ist die „Schtvalbe'?' rief Rogel in» Telephon.
„Sie fol^t aus 500 Meter, liegt etwas tiefer als wir', tönte die Antwort vom Ingenieur der Hünen befindlichen '8eobad>tungdtahon.
Nagel blickte auf die Reqistriertofel.
„45 Grad unter Null bei einer Höhe von kaum 2000 Meter', lagt» er. „<ks scheint doch kälter hier, als ich erwartete.'
..Nicht gerade sehr aussichtsreiche Gegend für Ihr industrielle» Unternehmen“, mein«? Stratoö
Nagel prüfte den Geichwind,ake,tsmesfer. blich» dann durch ei* festgeichraudre» kleines Fernrohr mr tveisten Schneelandschast hinab.
„Wir machen nur noch 180 Kilometer', sagte er nach einiger Jett.
Ich rechne den Gegenwind auf 40 Sekunden, meter', meinte Gerling.
„Ein höllischer Sturm also", sagt« Stratoff. „Man kann e» deuttich an den Schnee wirbeln am 'Hoben erkennen. Gut, da st wir hier nicht >>u landen brauchen, es würde unser Ende sein.'
„Wir werden wohl ständig mit starken Gegenwinden zu rechnen haben", meinte Gerling. „Eriksen in Spitzbergen erzählte mir, daß die Winde fast das ganze Jahr von Nlaska her nach dem Pol zu wehen."
„Dann hätten wir besser die umgekehrte Tour gemacht'.saote Stratvff.
„Wir konnten keine Zeit verlieren", erklärte Nagel. „Unsere Alugzeuge sind auch den stärksten Sturmen gewachsen."
Die Fernsprechzentrale meldete
„Seit einigen Minuten erreichen unsere Zeichen die Funkenstation in der Adventbai nicht mehr. Wahrscheinlich beträgt die Entfernung schon mehr als 600 Kilometer. Wir dagegen nehmen alle Funksprüche, selbst die von Nauen her, gut auf.*
„Dann müssen wir bereits in der Nähe des Poles sein", sagte Nagel. „Ich werde sofort Messungen machen."
Er visierte die mattglänzende Sonnenscheibe an, die in nicht zu groster Höhe über dem röllich schimmernden Horizont links hinter ihnen stand. Dann blickte er zur Uhr.
„(Einen Strich mehr links', bedeutete er Ger fing. „Die Bezeichnung Ost und West muffen wir uns letzt abgewohnen. denn am Pol kehren sich die J>immrl9ridnunaen um. In etwa sinn Minuten sind wir dort. Dann gibt es auch fern "'korben und Süden mehr, weil in jeder Richtung Norden wnb Süden, aber auch Osten und Westen liegen
Wir muffen die Fürstin auf den hiüorifchen Augenblick aufmerksam machen', sagte Stratcstf.
Stratoff rief hinein
..In der nächsten Minute überfliegen wir den Pol, Fürstin. Leider besitzen wir keinen Ehampag' ner, um den Augenblick würdig zu feiern. Ich wünsche Ihnen aber trotzdem alles Gute wie zum neuen Jahre, da» ich hoffentlich mit Ihnen u- |amen erleben werde
Liegt hier wirklich td>cui der Nordpol*" »tagte Linda zurück. ,Hch sehe nichts als Schnee- und Eis- selber mit wogenden Nebeln. Ich hätte mir diesen Punkt bedeutend interessanter vorgestellt."
„Das ist häustg so im Leben. Erreicht man ein lang begehrtes Ziel, so sieht man erst, wie wenig erftredenswert e» war Also ist es beöer. seine Ideale nie zu verwirklichen.'
„Es freut mich, diese Selbstbescheidenheit von Ihnen zu hören", rief Linda lachend zurück ,Lch werde gern dos meinige dazu tun, dost Sie das von Ihnen gewünschte Ziel sobald nicht erreichen."
Nagel bat, mit Sonders sprechen zu dürfen.
„Ich möchte wissen, welche liefe da» Meer hter hat", sagte er. „Sind Sie imstande, sestzuftollen, wo der feste Boden beginnt?"
„Ich machte bereit» feit unserer Abfahrt von Spitzbergen von Zeit zu Zest Messungen mit der Nute", antwortete jener. „Die größte Meerestiefe sand ich vor etwa einer Stunde mit 4000 Meter. Seitdem steigt der Meeresgrund allmählich an und ist augenblicklich noch croa 1800 Meter von der Oberfläche entfernt. Sobald ich irgend etwas Wichtiges beobachte, erhalten Sie sofort Bescheid.
„Ich mochte jetzt von der geraden Route abweichen und eine Zeitlang den 110. Längengrad in Richtung Kap Tscheljuskin verfolgen. Bitte, teilen Sie mir mit, ob die Tiefe des Meeres dorthin ab» oder zunimmt."
Auf die gleichlautenden Woifui'.aen drehten die Flugzeuge scharf nach rechts ab, so daß sie die Sonne jetzt fast im Rücken hatten.
Alleinvertretung u. Niederlage:
ROBERT SCHÖNAU
Saltersweg 91 4W7a Telephon 1260
Bekanntmachung
Aus die in den AuShängekasten ver» öTentlichteBekanntinachrmg betreffenl1 den 2chfchluh oon ®runöTuden ar. die städtische Kanalisation wird hiermit hingewiesen.
Meßen, den 20. April 1923.
Dec Oberbürgermeister.
3. D-: vr. Seid, 4313B
sind die Preise
ermäßigt


