Ausgabe 
27.2.1925
 
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IM) Drittes Blatt

Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Vderheffen)

Wirtschaft.

Die kommende Deutsche Rentenbank-Kreditanftalt.

Der Gedanke, die Rentenbank in eine 2ten^ kenbank-Kreditanstalt umzuwandcln dzw. neben der Rentenbank, die in Liquidation getreten ist. eine lediglich den landwirtschaftlichen Ärebit* »wecken dienende Kreditanstalt zu gründen, ent­springt bekanntlich der Rotwen^igkeit. die durch die Rentenbant der Landwirtschaft übermittelt en Kredite von etwa 870 Millionen, innerhalb dreier Jahre vom 1. September 1924 ab. abzudecken. Ta hierdurch die Landwirtschaft in eine schlimme Lage geraten wäre, muhte man eine Stelle f(paf­fen. die der Landwirtschaft die zurückgezahlten Kredite auf8 Reue gewährte Das Gesetz über die Liquidierung des Umlaufs an Rentenbank- scheinen lieht infolgedessen auch diese Gründung im § Q bereits vor und regelt auch die Frage der Mittelbeschaffung für dieses Institut. Dieser S a bestimmt hah die Rentenbank ihre verfüg- baren Mittel, soweit darüber in dem Gesetz nicht anderweitig verfügt ist. dem neuen Institut zur Verfügung stellen kann, weiter erhält es jähr- lid) bis zu 25 Millionen aus der Verzinsung der Rentenbank-Grandschuld Rachdem bereits im Rovember v. 3. ein entsprechender Gesetz­entwurf vorgelegt war. über den man sich jedoch im Reichsrat nicht einigen konnte, wurde bekannt­lich die Rentenbank-Dreuhandstelle errichtet, um eine Möglichkeit zu haben, die Derfügbaren Mittel der Rentenbank der Landwirtschaft zur Ver­fügung zu stellen.

Ls liegt nunmehr dem Reichsrat ein neuer Entwurf eines Gesetzes über die Errichtung der Deutschen Rentenbank-Kreditanstalt vor. Die Aufgabe des neuen Institutes, das als Dachge­sellschaft gedacht ist, also, ohne direfte Geschäfte mit den Kreditnehmern zu machen, sich der be­reits bestehenden Organisationen für die Flüssig­machung des landwirtschaftlichen Kredites be­dienen will, ist zweierlei Einmal will das neue Institut den Personalkredit für die Landwirt­schaft beschaffen, der nach dem Verkauf der Ernte immer wieder abzudecken ist. Diesem Personal­kredit sollen die eigenen Mittel des Institutes, die bis zu der Höhe von 500 Millionen anwachsen können, dienen. Vermittler für diesen Personal- lredit werden in erster Linie die Preuhenkalle und die Genossenschaften sein. Andererseits will die Rentenbank-Kreditanstalt auch für den Real- lredit der Landwirtschaft forgen, der der 3nten* slvierung der Landwirtschaft und der Deschasfung der Betriebsmittel dienen soll. Zur Flüssig­machung dieses Kredites ist beabsichtigt, im Aus- land Schuldverschreibungen auszugeben. Der Real­kredit wird der Landwirtschaft vermittels der Hypochekenoanken und landwirtschaftlichen Dan­ken zugeführt Diese Institute treten als Ver­mittler auf; sie besorgen die hypothekarische De- faftung und geben der Kreditanstalt entweder Pfandbriefe oder die Hypotheken selbst als Sicher­heit. Die Sicherheit gegenüber dem Ausland ist dadurch eine dreifache, erstens die dingliche 'Be­lattung des Kreditnehmers, zweitens Die Pfand­briefe der Vermittler-Banken. drittens die Kre­ditanstalt selbst Ein Absatz der Schuldverschrei düngen im Inland ist nicht beabsichtigt, man denn jedoch daran, bat) die Mittel, die dem teparationsagenten im Inland zur Verfügung stehen, hierfür herangezogen werden konnten. Um zu vermeiden, dast die Auslandgelder zu un- vnchukftven Zwecken Verwendung finden, ist in dem Gesetzentwurf eine Destimmung vorgesehen, bah der Erlös von Schuldverschreibungen nur zur Gcwahiung von Krediten zur wirtschaftlicheren Gestaltung der landwirtschaftlichenBetriebe ver­wendet werden darf. Man rechnet vor allem damit, bah die aus der richtigen Verwendung der Auslandmittel sich ergebende Intensivierung der Landwirtschaft eine Erhöhung de« landwirt- schaftlichen Ertrages ergibt und somit mittelbar günstig auf unsere Handelsbilanz einwirkt. Or­gane des Instituts, das eine Anstalt des öffent­lichen Rechtes werden soll, sind der Vorstand, der Verwaltungsrat und eine Anftaltsverfammlung. Der Vorstand wird vom Verwaltungsrat bestellt. Der Derwaltungsrat besteht aus dem Vorsitzen­den, elf von der Anstaltsversammlung berufenen Personen, acht von dem Reichsrat bestellten Per- fernen, außerdem kann der Verwaltungsrat mit Zweidrittel-Mehrheit ein bis zwei Dankfachver- ständige hinzuwählen. Don den elf von der Anstaltsversammlung berufenen Personen sollen drei dem Deutschen Landwirtschaftsrat, zwei dem Reichslandbund, zwei der Vereinigung der Dauernvereine, zwei der Raiffeisengenossenschaft und zwei dem Reichsverbande der landwirtschast- lichen Genossenschaften entnommen werden. Die Anstaltsversainmlung besteht aus 110 Mitglie­dern, die im selben Verhältnis den einzelnen sandwirlschastlichen Organisationen angehören.

Wie dem D H. D. noch mitgeteilt wird, hat der Gesetzentwurf bereits das Einverständnis sämtlicher beteiligten landwirtschaftlichen Organi- sativnen gefunden.

* Generalversammlung i nt Rhein- Elbe Union Konzern Am Mittwoch fan­den in Berlin die Generalversammlungen der Gelsenkirchener Bergwerks A -G. Essen Ruhr der Dentsch-Luremburgiichen Bergwerks- und Hutten- A -G. Bochum und des Bochumer Vereins für Bergbau und Guststahlsabrikation statt, in denen die Reichsmai kcröfsnungsbilanzen vorgelegt wur­den. In der Hauptversammlung der Gelsen­kirchener Bergwerks A°G. wurde i>ic bereits bekannte Reichsmark Umstellung genehmigt, wobei ein Aktionär Widerspruch zu Protokoll gab. Ebenso wurde den hieraus sich ergebenden Satzungsänderungen und dem dividendenlosen Jahresabschluß zugestimmt. Die Verwaltung wies darauf hin. dast infolge der Ruhrbefehung grohe Verluste eingetreten seien und von einem Geschenk bei der Rückerstattung der vorgelegten Summen keine Rede sein könne. Es sei weiter nichts ge­schehen. als dast die für Rechnung des Repara­tionskontos gelieferten Kohlen nachträglich und

nicht in voller Höhe von der Regierung bezahlt worden seien. Der früher gesahte Deschluh. den Sitz der Gesellschaft nach Berlin zu verlegen, tourtte rückgängig gemacht Heber die Dividen­den iegelung des Konzerns wurde seitens der Ver­waltung mitgeteilt, dast das Abkommen zwilchen Geilenkirchen-Deutsch-Luremburg einerseits und Rech um andererseits, nach dem der Bochumer Berein während der ersten zehn Bertragejahr? Don dein Gewinn bet Interessengemeinschaft im vknaus jährlich 7 Millionen Mark zur Zahlung einer Uebcrdividende von 10 Proz des Kapitals erhalten und daneben die gleiche Dividende wie die übrigen Gesellschaften verteilen soll, dahin ab- gcanbeit ist, bafj bei einer 5prozentigen Dividende Gelsenkirchens und Deutfch-Luremburgs der Bochumer Verein jährlich 1 Proz. bei 5 10 Prozent Dividende Doch.m 2 Pt ez und bei mehr als 10 Proz. Gelsenkirch.ns und Deutsch Lurcm- butgs Bochum 3 Pro; Uebcrdinidendc verteilen soll Wie bereits cimdhnt, läuft dieses Abkommen zehn Jahre. Infolge der Währungsperhältnisse der letzten Jahre konnten die entsprechenden Buchungen zur Durchliihrung des Abkommens zwischen den Elektrizitäts- und Bergwerksgefell- Idbaften bezüglich des gemeinsamen Gewinnes nicht durchgesührt werden. Man bat deshalb be­schlossen. einen Strich unter die Vergangenheit zu ziehen und nunmehr mit der Goldmarkbilanz das erwähnte Abkommen cintieten zu lassen. Heber die Aussichten wurde mitgeteilt, das) die Kohlenindustrie zur Zeit wenig günstig arbeite in­folge der fehlenden Mittel Der Absatz wurde im Ausland durch die auf ReparatioiiStonto zu lie­fet nben Ruhrkohlen sehr erschwert. Die Hauptversammlung der D e u t s ch - L u r e in b u r- gischen Bergwerks- und Hütten- Ä -G genehmigte gleichfalls die vorgelegte Reichsmarketöfsnungsbilanz und das Rechnungs- wetk für 1923 24, sowie die entsprechenden Sat­zungsänderungen. Ein Aktionär gab gegen diese Beschlüsse Protest zu Protokoll Der Beschkuh über die Beilegung des Sitzes der Gesellschaft nach Berlin wurde ebenfalls ausgehoben und seitens der Verwaltung mit geteilt, dast das Ab­kommen über die Gewinnverteilung mit Gelsen­kirchen und Bochum entsprechend den Mitteilun­gen in der Hauptversammlung der Gelsenkirchener Bergwerks-AG. erst mit 6er Reichsmarkeröss- nungsbilanz in Wirksamkeit trete. Die ordent­liche Hauptversammlung des D o ch u in er Ver­eins f ü r B c r g b o u undGuststahlfabri- falion genehmigte die bekannte Umstellung des Aktienkapitals, wobei auch hier ein Aktionär Widerspruch zu Protokoll gab. Es handelt sich bei allen drei Gesellschaften der Interessenge­meinschaft um denselben Aktionär, der keine De- gründung für seinen Widerspruch gab. Die ent­sprechenden Satzungsänderungen wurden geneh­migt und Deschlust gefastt. dast die Aktionäre auf» gefordert werden sollen, ihre Ramensaftien in Inhaberaktien umzuwandeln. Die Verwaltung wurde ermächtigt, die sich nach Durchführung dieses Beschlusses notwendig machenden Acade- rangen der Satzung voizunehmen Der Deschlust, den Sih der Gesellschaft nach "Berlin zu verlegen, wurde aufgehoben. Der dividendenlose Abschlust wurde genehmigt und die mit der Interessenge­meinschaft Gelsenkirchen-Deutsch Lui abgefchkvssene Vereinbarung über die Gewinn-Verteilung k»c- fanntgegeben.

* Erweiterung des Konzerns der Mannesmann röhrenwerke A. G. Die Mannesmannröhrcnwerke A. G. in Düsseldorf ha­ben durch Erwerb eines Aktienpostens an der im Siegerlande gelegenen Hochofen- und Stahlwerks- 21. G. vorn,. Storch & Schöneberg Cinslust ge­wonnen. Diese Gesellschaft ist aus der vor einigen Jahren erfolgten Vereinigung der Aktiengesell­schaft Storch & Schöneberg und Bremer Hütte entstanden.

Waggon u n d Maschinenfabrik A G. Heinrich Kayser i u Offenbach. Die austerordentliche Hauptoersammlung geneh­migte einstimmig die Auslösung der Gesellschaft. Die abgelehnte Kapitalserhöhung bildet vornehm­lich den Grand zur Liguidation

* Konkurs. Heber das Vermögen der Hoch- u n d T i e f ba u g c f e 11 s ch a s t m. b. H., vormals Rückert und Mettel in Eberstadt bei Darmstadt, wurde das Konkursversahren eröff­net. Forderungen find bis zum 21. März beim Amtsgericht II Darmstadt anzumelden.

Frankfurter Abendbörse.

Frankfurt a. M.. 26. Febr. Die weiter ungünstig lautenden Berichte über das Befinden des Reichspräsidenten beherrschten den 2Ibenb- verkehr, der unter starker Zurückhaltung der Spe­kulation und mit Bcigung zum Rachgeben der Kurse verlies. Die Stimmung war gedrückt und die Abschwächungen übertrugen sich säst aus den ganzen Markt. Rur der Ehemiemarkt war etwas gehalten. Die Umsätze hielten sich wieder in den engsten Grenzen. Die Börse schlost unter starker Zurückhaltung mit Neigung zum weiteren Rachgcbcn der Kurse. Deutsche Anleihen öproz. Reichsanleihe 0,680, 4prozentige Preustische Äon- sols 1060, 3' prozentige do. 1087, Zprozentige Schahanweisungen von 1923 1,95. Banlalticn: Allgemeine Deutsche Ereditanstalt 3.90. Baye­rische Hypotheken- und Wechselbank 4.25. Ber­liner Handelsgesellschaft 158. Commerzbank 6.40. Darmstädter Dank 13.62. Deutsche Bank 131.62, DiScontogeseUschast 123,87. Dresdner Dank 115.50, Metallbank 114. Mitteldeutsche Grebitbanl 2. Reichsbank 77,25. Rheinische Ereditbank 3.50, Ocsterrcichifchc Kreditaktien 9,50. Blontanallien: Harpener 149, Klöckner 61.25. Mansselder 4.90, Rheinische Braunkohlen 49,37. Rheinstahl 57,75, Stinnes-Riedeck 46,57, Oellus 3.70, Äali Aschers­leben 19. Westeregeln 1425. Chemische Aktien: Badische Anilin 3320. Anilin Berlin 25.25. Che­mische Griesheim 25.37. Scheideanstalt 145 Elber­felder Farben 26. DH. Goldschmidt 23.10. Höchster Farben 25.87. Rutgerswerke 18.70. Gleltroalticn: AEG. 12.10. Licht und Kraft 8.10. Felten 48,50. Dransportaktien Rordd. Lloyd 4.10 Sonstige In­dustrieaktien: Kleyer 4,12, Dycker Hofs 4.45, Gebr.

IunghanS 12.62. Kemp-Stettrn 0,54, Lechwerke 21,80 Thüringer Elektrizität 84, Wanst und Frey- tog 3,60.

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(An Billionen Mark ausgedrückt Buenos AtrrS. London, Ihu- tiprf, Japan. iHio de Ocuicrro für eine Ein hei», Wien und Budapest für 100000 Tinhetreo, alles übrige für 100 Einheiten.)

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Berlin, 26. Februar.

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Berliner Börse.

(Eigener Drahtbericht desOicßenci Anzeigers".)

Be r l i n, 26. Febr. Dem Antrag der deutsch­nationalen Landtagsfraktroa auf Herabsetzung der Zinssätze ist die Tat auf dem frühe gefolgt, da die Reichsbank heute die Herabsetzung des Dislontsahes auf 9 Prozent beschlossen hat. Dieses Moment steht im Vordergründe und regte die Börse austerordcntlich an. Als zweites Mo­ment tritt der gestrige Deschlust der Interessen­gemeinschaft der Berliner Privatbanken in Er­scheinung, den Derminhandel wiederein- z u s ü h r e n. Abschwächende Momente stehen nicht gegenüber, und so erwachte die Börse auS der Lethargie der letzten Wochen. Sic eröffnete Henle außerordentlich lebhaft, die Zurückhaltung ist auf der ganzen Linie einer bestimmten Zuversicht gewichen Auch die Ultimo-Regulierungen machten sich nicht mehr bemerkbar. Die Lage am Geld­markt ist flüssig, und so Ist auf allen Märkten

Sreitag, 21. Februar (925

eine gröbere und klare Aufwärtsbewegung fest» zustellen. Von M o n t a n - 2 k t i e n standen Hat* pener und Deutsch-Lur In reger Rachfrage, auch Phönir und Kattowitzer finden rege# Interesse. Am Markt der Elektrowerte verbesserten Siemens und Lchuttett ihre Kurse, auch A 0 G setzten trotz Rachrichken über ?eilftreil» höhc r ein Rur Akkumulatoren blieben vernachlässigt und abgeschwächt Der Markt der Schiss sahrtSwe rte zeigte eine feste Tendenz. Hapag und Hamburg-Süd wurden zu gebesserten Kursen lebhaft gehandelt Auch Banken werte steher im 3cid)cn der allgemeinen Aufwärtsbewegung Berliner Handel und Reichsbant gut befestigt Kali werte fetzte, durchweg mit höheren Kur fen ein Auch Petroleum aftien waren ge> befielt Sprit aftien waren gefragt und eben­falls höher Auch am Markt der chemischer Papiere konnte sich eine nennenswerte Aus- wärtsbewegung durchsetzen

Sranlfurlcr Getreidebörse.

Frankfurt a. M. 26. frebr. sEigener Drahtbericht desGiest Anzeigers".' Es wurden notiert: Weizen. Weiterauer 21,25 biS 25.75, Roggen, inländischer 22 bis 25,25. Sommergerste für Brauzwecke 24 bi« 31. Hafer, inländischer 17,50 bis 22,75. Mai- (gelb) 22 bis 22.50. Wei­zenmehl, inländisches (Spezial 0) 41 bis 14.50. Roggenmehl 36 bis 39. Weizenkleie 14 bis 14,25.

Frankfurter Echlarfttviehmarlk.

(Eigener Drahtbericht des .Gieh.'ue. Anzeiger»".) Frankfurt, 2d frebr. Auftrieb: 5 Rin­der : darunter 4 Ochsen. 1 Kuh, 1027 Kalber 493 Schafe. 874 Schweine. Es wurden bezahlt pro Zentner Lebendgewicht Kälber: feinste Mastkälber 70 bis 76, mittlere Vias' - rind beste Saugkälber 60 bis 69. geringere Mast und gut ? Saugkälber 50 bis 58. geringe Saugkälber 44 bis 49. Schafe Ma st lamm er und Blaff harn tncl 42 bis 48. geringere Mast Hammel und Schaf? 32 bis 40. mäßig genährte Hammel und Schafe iMerzschasei 18 bis 30. Schweine: boll- fleischige von 80 bis 100 Kilo bl bis 67. voU- sleischige unter 80 Kilo 55 bis 63. vollfleifchig- von 100 bis 120 Kilo und 120 bis 150 Kilo 65 bis 67. Marktverkauf Lebhafter S^inbtl, aus verkauft

Berliner Produktenbörse.

Berlin. 26. frebr. Der Produltenmarlt war weiter fest, besonders im Derminverkehr. In effektiven Geschäft dagegen Zurrrtthaltung Mehl Gerste und Hafer still, ebenso Futterartikel. Brot­getreide wenig und und bei uiucntablcn Preisen angeboten. Es notierten je 1000 Kg Weizen (märt) 252 bis 260. Weizen (März) 279, Weizen (Mai) 291 bis 292 bis 291.50, Tendenz fester Roggen (märt) 249 bis 254, Roggen (März) 262'50 bis 262, Roggen (Mai) 280 l"S 281 bis 280.50, Tendenz fester. Gerste (märt) 252 bis 265. frutlergcifte 215 bis 238. Teitdcni ruhig Ha'?> (märt) 186 bis 193. Hafer (Mai) 208 bis 208.50. Tendenz still. Mais (loko Berlin) 223, Tendenz still. Raps 390. Tendenz still. Für je 100 Kg Weizenmehl 35.00 bis 37.25, Tendenz fester.

Roggenmehl 34.75 bis 37.00, Tendenz fester.

Weizentleie 14 70 bis 14.80, Tendenz matter.

Roggenkleie 14.70 bis 14.80 Tendenz matter

Diktoriaerbsen 27.00 biS 32.00, kleine Erbsen 20.00 bis 22.00. Futtererbsen 19.00 biS 21 00, Peluschken 18.00 bis 19.00. Ackcrbohnen 19.00 biS 2100. Witten 18.50 bis 20.00. Lupinen (blau) 1225 bis 13.75, Lupinen (gelb) 14 50 bis 16.00, Serradelle (neu) 14.25 bis 16.50, Rapskuchen 17.80, Lein­kuchen 23.60 bis 24.00. Trottenfchnihel 9.20 bis 9.40, Torfmelasfe 9.50, Kartosselflocken 19.80.

(In einem Teil der Auslage wiederholt.»

Der Reichsbank-Diskoni auf 9°/0 herabgesetzt.

Berlin, 26. frebr. (TU.) In der heutigen Sitzung des Zentral Ausschusses der Reichs bank ist beschlossen worden, den Reichsbank-Diskont mit Wirkung ab heute von 10 a u f 9 Prozent und den 2 o in - bard-Zinssust von 12 auf 11 Proz herabznsehen In der Begründung wird auSgesuhrt, daß sich der Status der Reichsbank seit Mitte Dezember günstig entwickelt habe und der Zahlungsmittel Umlauf am 23. Februar auf 3800 Goldmillionen zurüttgegangen sei. Auch Vie Absicht der Reichsbank, einen niedrigeren Privat diskontsatz zu erzielen, habe sich verwirklichen lassen. Die Kontingentierungspolitik der ReichS- banl wird grundsätzlich bcibchaften.

Rundfunk-Programm

dcs frankfurter Senders.

(AuS derRadio'Umschau".) 6am#tag, 28. Februar:

11,55 115v: Zeitangabe 12 Uhr Rachrichken' dienst 4 Uhr Wirtschaftsmeldungen 4,20 Uhr Rachrichtendienst 1.30 bis 6 Uhr Bunter Rach mittag, veranstaltet vom Hausorchester, unter Mitwirkung von Georg Lengbach. 6 Uhr. Wirt­schaftsmeldungen. h bis 6.30 Uhr. Die Lesestunde (An die Jugend«. Aus dem RomanDie Schatz- Intel von R L Stevenson. 7 Uhr: Der Brief lasten. 7,30 bis 8 Uhr ..Oscar Wilde", Bortnig und Vorlesung von Intendant Dr. Karl Hage mann (Wiesbaden'. 8 bis 8.30 Uhr: Stunde des Franklurtcr Bundes für Volksbildung Vortrag von Rektor Förster:Uebcr den Weit der 'Be schäftigung mit fremden Sprachen" 8,30 Uhr: Uebci tragang von KasselBallchnufilcn auS dem Rokoko (Rameau. Gluck. Mozart, 9.30 Uhr. Rach richten. Wettermeldung, Sportbericht. 10 Uhr: Zeitangabe. 10 bis 11 Uhr. Uebettragung von Kassel: Walzer-Abend.

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