Ausgabe 
26.5.1925
 
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Feuer am Nordpol.

Technisch-politischer Roman aus der Gegenwart.

Aon Karl-August von CafferL

50 tforfleRung (Nachdruck oerboten.)

Don hier aus begaben wir uns durch bas Hauptportal in die Wohnstadt Eine breite, hohe Strohe nahm uns aut, in die kleinere Neben­gassen munden, Längs der Hauptstraße licken immer in einzelnen Eisblocks die Speiscanstaltcn, Urholungs- und Vergnügungsstätten. Ein flino exi­stiert bereits, ein Theater ist im Bau begriffen, und nu einem gewaltige« großen Park mit tiemüjc- seldern und Blumenanlageti wird mit vollen flräf- len gearbeitet

Hier machte zunächst die Beschaffung der nö­tigen Gartenerde Schwierigkeiten. Wohl lieferten die aus dem Bohrloch geforderten Erdmassen, die muii nach den Erfahrungen der Bodenchemic oer otbeitete, ein brauchbares Material, nur fehlten diesem gänzlich sterilen Boden die notigen Erd- bozillen, ohne die kein Pflonzenwuchs möglich ist. Einige Ladungen Oberflächencrdc wurden daher von Platinia herangebracht- außerdem beschaffte man von Europa mehrere Kubikmeter bester Gartenerde, mit der die ganze Fläche des Parkes gewissermaßen geimpft wurde Die in einer kleinen Dörflich;- gortnerei ongestclltcn Probepflanzungen verliefen ourchmis erfolgreich. Unter dem stets regulierbaren künstlichen Sonnenlicht wuchsen die ausgesätcn Ge- milfe in überraschend kurzer Zeit heran.

21 n den Nebenstraßen liegen die Wohnblocks der Angestellten und Arbeiter. 3m allgemeinen Haufen die Mitglieder einer Abeitskolonnc zusammen, doch iverden auch besondere Wünsche respektiert. Für die Verheirateten und die Angestellten sind Einzclwoh- nungen vorgesehen. Alle Räume besitzen elektrische Heizungs- und Lüstungsanlogen.

Die Arbeitszeit ist eine achtstündige, die aber in zwei völlig verschiedene Tätigkeiten zerfällt: vier Stunden dienen der Schwer-, vier Stunden der Leichtarbcit. Als erstere rechnet alle bergmännische und maschinelle Tätigkeit. Als leichte Arbeit gilt die Beschäftigung in der Wohnstadt, im Park, beim Entladen der Flugzeuge und ähnliches. Dadurch wird eine einseitige Uebermüdung vermieden.

Die breite Straße der Wohnstadt mündet an einem zur Arbeitsstadt führenden Portale. Doch auch der Flugzeughasen besißt dorthin eine direkte Ver­bindung. Am Eingänge der Arbeitsstadl liegt der große Verwoltungsblock, der auch die Wohnräume der höheren 'Angestellten und ein Logierhaus für

^öste enthält. Alle Gebäude bestehen aus hölzernen, lcicht zusammenlegbaren Teilen.

Vom Verwaltungsblock laufen strahlenförmig breite Straßen nach verschiedenen Richtungen. 3te miUelsle suhrn uns direkt -ur Bohranlage Diese unterscheidet sich von den bekannten oberirdischen Bohrtürmen nur dadurch, daß kein Turm vorhanden ist. Die Bohrung ging anfangs im Eise sehr schnell und leicht oorwäris. 3n der Bohrkrone befand sich eine elektrische Heizanlage die das Eis zum raschen Schmelzen brachte, worauf das Wasser ausgepumpt wurde. Die so gewonnene Flüfsigkeii wird jetzt ob Spülwasser benutzt. Augenblicklich ist man in zwei hundert Meter liefe angelangt und rechnet in den nächsten Tagen mit dem Ausbruch des Deles. Große Tanks, die einfach nur in das Gis hineingejchmol- zen wurden, und zwei gewaltige Rohölmotoren war­ten nur daraus, ihrr aus dem Innern der Erde kommende Heiznahrung aufzunehmen.

Die Maschinen sind imstande, 32 uOO P,erde- hohe herzugeben. Ein Teil dieser Kräfte wird Aum Betriebe aller Anlagen der Fabrik- und Wohnstadt verwandt werden. Der gesamte Ueberjchuß aber dient dem Dortreiben der beiden großen Eislunnels in Richtung Platinia einerseits und nach Alaska andererseits. Rach Platinia kann der Tunnel nur bis an den Anfang des Gebirges fortgesetzt werden, weil dort das ewige Eis unterbrochen ist. Die Fort- führung der Berbindung über das Gebirge muß zu­nächst weiter durch Flugzeuge erfolgen Später ist die Anlage einer Schwebebahn vorgesehen, doch muß hierzu die Errichtung einer Erzgrube mit anschlie­ßendem Hüttenwerk abgewartet werden, was eine Arbeit des nächsten Jahres sein ivird. Ein großes, reickchaltiges (Eijcngcbiet wurde bereits durch den Präsidenten von Nova Thule, den genialen Herrn Sanders, in nicht zu großer Entfernung von De- trolea mit Hilfe der Wünschelrute aufgefunben. Die dort zu errichtende Erzftadt wird Ferreata heißen.

Man bestätigte mir, daß die Länge des projef- lierten Tunnels fast 1400 Kilometer betragen wird, eine Entfernung, die derjenigen von Berlin bis Si­zilien gleichkommt. Meine Ansicht, daß hierzu Jahr­zehnte nötig seien, begegnete fröhlichem Lächeln. Herr Nagel, der erste Direktor der Kompagnie, hat eine besondere Eisbohrmaschine erfunden. Ihr Kops besteht aus einem mächtigen, stets glühenden Eisenkranze, der einen Durchmesser von drei Meter aufweist. Dieser Kops frißt sich bei schneller Rota- tion in das rasch schmelzende Eis hinein. In der Mitte bleibt ähnlich wie bei dem Kern einer Bohr­maschine ein runder Eiskegel stehen, der von Zeit zu Zeit abgebrochen und nach rückwärts entfernt wird.

Dadurch schafft man ziemlich rasch ein kreisrundes Tunnelloch.

Man beabsiwltgt. von mehreren Stellen aus gleichzeitig zu arbeiten. jRaturlith müfien diese weit voneinander enlcmlen Stationen zuvor emGerichlet und mit Starkstrom aus der Zentrale in Petrsleo versorgt mertten

Nun komme ich zu einem der gemalftcn Ge- danken dieses Unternehmens. Man will in den Tunnels keine Etsenbahnschienen legen, sondern dte Anlage nach dem Prinzip der Berliner Rohrpost pneumatisch betreiben. Die eisglatten Tunnelwande, die dann allerdings ständig unter (Befriertemperatur zu hallen sind, bieten die Möglichkeit, einen geschoß- artig konstruierten Wagen mit einer Geschwindigkeit von 250 300 Kilometer die Stunde durch Lustdriick vorwärts zu treiben. Sollte die Druckluft auf grö­ßeren Entfernungen wegen der Porosität des Eise» versagen, dann ist eine elektrische Fortbewegung vorgesehen, die Fahrzeuge in ichlittenartiger Weise vorwärts treibt. Auch hierbei hofft man große Geschwindigkeiten .zu erreichen.

Ich hatte bereits Gelegenheit, ein probemäßig angelegtes Tunnelstück von etwa einem Kilometer Länge in einem pneumatischen Wagen zu durchstie­gen. Das Ansahren und Bremsen geschah so plötzlich, du . man sich fcsthalten mußte D«e Fahrt selber oer- lief ohne Erschütterungen und dauerte insgesamt 50 Sekunden

Ei>v Beschreibung des Maschinenhauses, bei Funkenitation unb sonstiger Anlagen erübrigt sich, weil sic nichts Bemerkenswertes aufweifen. Ich möchte nur eine kurze Aufzählung ber sonst noch ge­planten Anlagen machen.

Der Erbohrung ber ersten kleineren Oclquellen sollen im Lause bes Winters wettere folgen, bic von weit größerer Ergiebigkeit sind. Gleichzeitig mit dem Dau des Tunnels erfolgt die Legung bes Hochlpon- nungskapels zunächst bis Kennanland, ber äußersten Spitze Nova Thules. Alaska gegenüber und etwa 30 Kilometer von Kap Borrow entfernt, von h^r beginnt die wett schwierigste Arbeit: bas Legen bes Untcrfcefapels über biese große Entfernung in einem nur fetten eisfreien Meere. Ein bereits in Rußland im Dau begriffener starker Kabeldampser wird im nächsten Jahre in Begleitung von zwei ber größten Eisbrecher mit btefer Arbeit beginnen.

Zu glecher Zeit erfolgt ber Bau ber Hochspan­nungsleitung in Alaska, zunächst bis Nome, ber Hauptflabt bes Landes, und dann an der Küste ent­lang nach Süden mit einer Abzweigung nach Ka­nada und einer nach den Vereinigten Staatev Der Oelreichtuin von Petrolea ist so unermeßlich, daß man nach Aufstellung genügender Rohölmotoren

und Dynamos den halben Jtontinenl von Nord­amerika mit elektrischer Krott au versorgen hofft.

Ein bisher noch nie in diesem Maße versuchte» Problem bitb.i die Kraftübertragung einer Energie­menge von vielen Millionen von Vferbekrüsten auf derartige ungeheure Entfernungen. Doch Herr Nagel versichert, daß die eigenartige Konstruktion feines Hochsponnungskadel» diesen 21 nforberungen gewach- f»n fei."

(Wettere Drittel folgen.»

9.

Heller Sonnenfchem weckte Lindo in ihrer Ka­bine. Sie f".'hr auf unb blickte erschrocken nach de, Uhr. Drei Uhr morgen». Da» konnte bodj nicht stimmen' Ilm diese Zett war e» Anfang August no stockfinster. Da erinnerte sie sich, daß das Flug­zeug Unterbetten bereits in ber Nähe de» Poles an- gelangt war wo der hakbiährige Tag noch etroa lieben Wochen lang bauerte. Beruhigt legte sie sich ruf» neue nieber unb schließ sanft geschaukelt unter dem leichten Vibrieren bes großen Doget», wieder em.

vinige Stunden später klopfte e» an die Tur, unb Stratoff rief

.Linda mach auf' Es ist sieben Uhr. Um halb neun sind wir in Platinia "

Lch komme bald", tönte es hell zu ruck. ,Loß in einer halben Stunde den Tee onnchten!"

Stratoff faß bereit» am gedeckten Frühstücks ti -st vor dem fummenben elektrischen Samowar, al» seine Frau eintrat.

.^Diesmal ist die Fahrt zum Pol schon etwa» bequemer unb vor ollen Dwqm uugesährlicher o(» die unserige im vergangenen Jahre", meinte er.

Und alles verdanken wir nur dem Genie von Nagel und Sanders!" tagt stmdo. ,Lch möchte es ihnen wirklich gönnen hoü ihr Herzenswunsch in Erfüllung ginge unb Nova Thule eine deutsche Ko- nie roü rdc. die den Ausgangspunkt für die Gesun­dung ihres Vaterlandes bedeutete."

Stratosf rückte etwas unruhig hin und her. Dann erwiderte er ;

Selbst die Schätze Nova Thules würden Deutschland > chts helfen. Dieder ausrichten kann cs sich nur durch eigene Kraft. Und dazu gehört in erster Linie intensivste 2lrbeit unb sparsamste Wirt­schaft. Dir in Rußland haben den eminenten Vor­teil einer wirklichen Revolution hinter uns. Nachdem Ehao» erhob sich die Diklotur, die mit eisernem Be sen eine Arbeit Stätigkeit verlangt und durchsetzt, wie sie nie vorher bei uns geleistet wurde. Darum iverden wir in zehn Jahren wieder obenauf (ein.

(Fortsetzung folgt.)

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in Hohensolms am sog. Woll­markt 15. Jnni 1925.

Schau mit Prämiierung beS Vogels­berger Rindviehes aus Teilen beS Kreises Wetzlar und Biebenkovf, sowie Ausstellung von landwirilchaftlichen Maschinen und Geräten. Konzert, Volksbelustigungen, Tanz. Feuerwerk. Besitzer von Schau-, Verkaufsbuden, Karustells, Luftschaukeln ustv., sowie Fabrikanten und Verkäufer von landwirtschaftlichen Maschinen wollen sich wegen Vergebung der Plötze bis zum 5. Juni schriftlich unter Angabe der Größe des beanspruchten Platzes an den Vorstand, z.Hd. des Landwirts Do ff in g wenden.

Der Vorstand. 5335D lllllllllllll.....IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII

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Das 30 m lange, In de> Reitbahnstraßc gelegene Verwaltungsgtbaudcdcr Kukirol-Fabrik, lu welchem ungefähr lOOi.aatatilnBtoche Beamte beschäftigt sied

UnsereRehklahhmeh

Die Kukirol-Fabrik wurde vor 6 Jahren begründet. Damals kämpfte sie nur gegen die Hühneraugen, heute für eine Kulturidee: die richtige and systematische Fußpflege.

Damals arbeitete sie In gemieteten Räumen, heulesiehe oben.

Der Weg zu diesem Erfolge war durch unzählige Drahtverhaue gesperrt. Wir haben sie arte mit den Tanks unserer Propaganda niedergebflgelt

Unsere Propaganda wird verschiedenartig beurteilt. Markt­schreierisch, widerlich and geschmacklos nennen sie die Leute, die von Propaganda zwar nichts verstehen, sieb aber trotzdem berufen fühlen, über diese ein Urteil abzugeben.

Zupackend, lebendig und großzügig nennen sie andere.

Wieder andere behaupten, daß die großeRehklahhmeh" (Reklame) die Ware verteuert

Dazu wäre verschiedenes zu sagen.

Eine Reklame, die gelesen werden soll, muß in Wort oder Bild eine besondere Kote haben. Sie darf nicht dürr und nüchtern sein. Auf welche Weise man das PubHkinn veranlaßt, sie zu be­achten, das ist schließlich Nebensache.

Die besondere Note unserer Propaganda kann man durch die Worte Ausdrücken

Es hat mir so wollen behagen,

Mit Lachen die Wahrheit zu sagen.

Nicht nur die Wahrheit über die guten Kukirol-Präparate, denn das ist selbstverständlich, sondern auch über so manche Narretei in unserem öffentlichen Leben.

Wer unsere Propaganda genau gelesen hat, wird ment be­streiten können, daß sie bei allem teilweise groteskem Humor einen ernsten Unterton hatte.

Die Geißelung des Schieber-, Kokotten- und Wuchertums in der Serie .Der Valutaprolet* z. B. hat uns, dessen brauchen wir uns nicht zu schämen, einen großen geschäftlichen Erfolg gebracht, aber schließlich härten wir diesen auch erreichen können, wenn wir unserer Propaganda mit anderen Mitteln Beachtung erzwungen hatten.

Es ziemt sich deshalb nicht, ans zu schelten, weil wir die Bekämpfung von Zersetzangs-Erscheinungen in unserem Volksleben mit unserer Propaganda verquickten Einen Vorwurf könnte man uns nur machen, wenn wir auf die schlechten Instinkte spekuliert hätten, statt sie an den Pranger zu stellen.

Aber .die große Reklame verteuert die Ware*, hatschi Ein Drohst in einem kleinen Städtchen äußerte dieser Tage .Die Kukirol-Fabrik ist die erste deutsche Firma, die eine großzügige Reklame nach amerikanischem Muster gewagt hat"

Man mag üßer die Amerikaner sonst denken, wie man will, aber daß sie in Geldsachen kurzsichtig seien, wird niemand de- behaupten wollen. Eine Propaganda, wie wir sie In Europa machen, wird in Amerika von tausenden Firmen gemacht

Die Folge müßte sein, daß die meisten Bedarfsartikel in Amerika viel zu teuer wären.

Das würden sich aber die Verbrauche.- nicht lange gefallen assen die Konkurrenz würde sie autkllreo und die Folge wäre, -laß Firmen, die solche Propaganda machen, sldi nicht halten könnten.

Sie können sich nicht nur sehr gut halten, sondern sie haben ^roße Erfolge und du Publikum beweist ihnen keine Abnetgeng, andern Wohlwollen. Das ist durchaus begreiflich, denn

Reklame verteuert die Were nicht!

Allerdings unter zwei Voraussetzungen:

1 Die Reklame muß gut sein, muß so großen Umsatz schallen, daß Ihre Kosten im Vergleich zu diesem Umsatz keine groß« Rolle spielen, und _ ,

2 . die Ware muß gut sein, denn es lohnt sich nicht, kostspielige Reklame für eine Ware zu machen, die man einmal und nie V^Und weil beide Voraussetzungen bei der Kukirol-Propaganda und bei den Kukirol-Präparateo zutretien, deshalb verteuert unsere gute Propaganda unsere guten Präparate nicht.

Unsere Prepaeanda schafft große UmMtee, denn wir verkaufen jährlich viele Millionen Packungen unserer Kuklrol-Präparatc und wir werden za künftig noch mehr verkanten, denn unsere Aufforderung ätuMlroien Siel

wird von Millionen befolgt. Sie würden das nicht tun, wenn sie nicht die Güte unserer Präparate zu schxUeo wüßten.

Unsere Fabrik ist die g oiMc derartige Sperialiabrik der WclL Ihre Bedeutung wurde von der Stadt Groß-Salze dadurch anerkannt, daß sie eine an unserer Fabrik gelegene Straße Kukirol-Straße benannte. Die Postvcrwaltung ist genötigt, ein neues, großes Postamt für unseren riesigen Postverkehr zu errichten

Also die Voraussetzung 1 ist reichlich erfüllt, der Umsatz tat da, ein vieJ größerer, als ihn vor wenigen Jahren selbst erfahrene Fachleute für möglich gehalten hatten.

Auch die Voraussetzung 2 ist erfüllt, denn unsere Präparate werden In Fachkreisen als erst« Klasse bezeichnet

Zahlreiche Aerztc. darunter Kapazitäten, die unsere Präparate selbst ausprobiert haben, setzen sich für sie ein und beben sie glänzend begutachtet. __

Die Wiederverkäufen die ihnen trüber teilweise mCht gewogen waren, well viele noch größere Posten veralteter Konkurrenz- Präparat e vorrätig hatten, haben mit Ausnahme ganz weniger, die noch nicht umlernen können ihren Widerstand längst aufgegeben, well sie ebenfalls lieber eine gleichmäßig gute Ware verkaufen, als eine, die das Publikum abiehnt

Und gleichmäßig gut sind unsere unter der Leitung eines approbierten Apothef Jr und eines Chemikers hergesteltten Prä­parate Daran wagen heute selbst diejenigen nicht mehr zu zweifeln, die unseren Präparaten (röher infolge unserer neuzeit­lichen Propaganda etwas skeptisch gegenüberstanden.

Die volIrtAixlige KuklrDt-Kur

enthält afle 3 Kukinri-PrAperatc: Kukirol-Fußbad, Kokirol-SUeupuder und Kakirol-Hühneraugen-Pflaster, kostet nur 2 Mark und ist ta allen Apotheken und rachdrogerien zu haben.

Führt sie ein Geschäft nicht, so hat sic das nächste, oder wir veranlassen die Zusendung durch eine hterfge Apotheke oder TS Kukirol-Präparate werden selbstverständlldi auch einzeln abgegeben. Sie sparen jedoch beim Einkauf einer ganzen Kur- Packung 26 Pfennig.

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Kukirol-Fabrik Kurt Krisp, Groß-Salze bei Magdeburg

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