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7
Danknoten.
ist
Wasser ebenfalls sehr wirksam.
833ss
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Jtfi sage Sir
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Aber für uns bleibt die Verschlechterung Handelsbilanz doch wesentlich bedenklicher für England, das nicht durch Verarmung Zwangs-Reparationen auf einen Liebers hutz
der als und aus
Dörsenku-fe.
(Ohne Gewähr.)
bis 29, 19, 20, 12, bis
kl eie 14, Tendenz stetig, Roggenkleie 14,40 14,50, Tendenz stetig, Diktoriaerbsen 22 bis kleine Erbsen 18 bis 20, Futtererbsen 18 bis Peluschken 19 bis 20, Ackerbohnen 19 bis Wicken 18,50 bis 20, Lupinen, blau 11 bis do. gelb 13,50 bis 15,50, Serradelle, neu 13
15, Rapskuchen 15,30 bis 15,60, Leinkuchen 21,20 bis 21,70, Trockenschnihel 9,90 bis 10,10, Torfmelasse 9,10 bis 9,20, Kartoffelflocken 18,90 bis 19,10.
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Frankfurter Abendbörse.
Frankfurt a. M. 25. März. Die im Schlußverkäufe der Mittagsbvrse eingetretene seichte Erholung übertrug sich auch auf den heutigen Abendverkehr, der für Attienwertc bei kleinen timsätzen eine freundliche Haltung erkennen lief}. Die Kursveränderungen waren aber belanglos. In Anleihen konnte sich nennens-
4.18 °1 34 76 23 20 05 -« 96 1'6 90
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Ikvtz opferet ürmot ift SeuU,!M reld an kochsalzhaltigen Quellen, besonders im Taunus. Aus zwei der besten werden durch Abdampfung dir berühmten Fays echten Sodener Mineral-Pafttlle» hergestellt, die als Hausmittel bei Husten, Heiser» feit usw- B eltruf geniesten. Trinkkur mit Sodenec
e Der Dörsenvvrftand Frankfurt üm Main teilt mit: Einer vom ‘Berliner Börsenvorstand gegebenen Anregung folgend, hat der Frankfurter Börsenvorstand im Einvernehmen mit der Kommission für Zulassung von Wertpapieren an der Börse zu Frankfurt beschlossen, ab 1. April die Reichsmarknotiz in der Regel mit dem fünften - Börsentage vor - Ablauf der Abstempelungsfrist auch dann einzuführen, wenn der Erlast der timftellungsbekanntmachung oder ihre Prüfung noch nicht beendet fein sollte.
* Erhöhung der Kalipreise. Der Reichskolirat beschäftigte sich in seiner Sitzung am 24. März mit dem Antrag des Kalis,)ndikats auf Erhöhung der Kalipreise für das Inland. Der Antrag des Syndikats ging dahin, die Preise vom 16. April ab um durchschnittlich 5 Prozent zu erhöhen, wobei sich das Syndikat bereit erklärte, im Falle, datz seinem Anträge entsprochen werden sollte, für die Sommermonate weitgehende Rabatte und Kreditmöglichlei'en zu gewähren Der Reichskalirat beschloß, dem Anträge des Syndlkats entsprechend, gegen die vier Stimmen der Vertreter der Landwirtschaft. Der Vertreter des Reichswirtschaftsministeriums behielt sich die Stellungnahme des Herrn Reichswirtschaftsministers vor.
6 Verzinsung von Roggen- und Goldrenten briete n der Roggen- re n t e n b a n l 21.-®., Berlin. Der Berechnung der Aprilzinsen für die 5proz. Roggenrentenbriefe Reihe 12—18 wird ein Durchschni ts- preis von 11,34 Rm. für den Zentner Roggen zugrunde gelegt. Demgemäst werden kostenlos eingelöst die Zinsscheine über den Geldwert von 25 Pfund Roggen mit 2,83 Rm.. 125 Pfund Aoggen mit 14,17 Rm., 250 Pfund Roggen mit 28,35 Am. und 500 Pfund Roggen mit 56,70 Rm. -Die am 1. April fällig werdenden Zinsscheine der 5- und 8proz. Goldrentenbriefe der Roggenrentenbank werden zu drm atllgrdruck- ten Preis in Reichsmark kostenlos eingelöst.
Warum haben wir den Krieg verloren?
3n der Samstagnummer Ihres gesch. Blattes
Amtsgericht Gietzen.
* Giehen, 24. März Im letzten Sommer fasten ein Hilfsarbeiter und ein Hausierer von hier in einer Brannttoernteirtschaft jufammen. Als sie ihr Geld vertrunken hatten, beschlossen sie, auf den Bettel zu gehen, um dann mit den erfochtenen Beträgen weiter zechen zu können. Auf ihrer Dettelfahrt kamen sie auch in ein Haus in der Walltorstraste, in dessen Flur, wie ihnen gesagt worden war, ‘'in Kinderwagen unbeaufsichtigt stand. Der Hilfsarbeiter ging fjtnrin, holte den Wagen heraus und stieh ihn dem Hausierer, der inzwischen auf der St raste Wache gestanden hatte, zu mit den Worten: „Der ist zu verkaufen, jedoch nicht unter 10 Mk." Der Hausierer nahm den Wagen und verkaufte ihn alsbald an eine Frau für 7 Mk., worauf die beiden Genossen den Erlös teilten und sofort wieder in Schnaps umsehten. Beide sind vielfach vorbestrafte Personen, der Hilfsarbeiter hat schon 45 Vorstrafen, während der Hausierer deren! nur 25 aufzuweisen ha!. Ersterer ist rückfälliger Dieb, während die Diebstahlsstrafen des Letzteren bereits 25 Jahre zurückiiegen. Ersterer wurde deshalb zu neun, letzterer zu zwei Monaten Gefängnis verurteilt.
Ein Dienstknecht aus Polen hat im ketzten Sommer die deutsche Grenze ohne Pah und ohne Einreiseerlaubnis überschritten und sich seitdem in Deutschland aufgehalten. Mit Rücksicht darauf, dast er in der letzten Zeit mehrere Wochen auf einem Gut gearbeitet hat, kommt er mit einer Haftstrafe von drei Tagen davon.
Dr. W. Hellpach 183 Seiten. In Leinenband 5 Mk. Verlag von Quelle & Meyer in Leipzig. In diesem hervorragenden Werke ergreift der badische Unterrichtsminister Professor Dr. W. Hellpach, der gegenwärtig zugleich' Staatspräsident feines Landä ist, das Wort zu dem grundsätzlichen Problem des deutschen Schulwesens. Seine Arbeit steht auf dem festen Boden der Wirklichkeit und unternimmt es, aus dem Gewirr der heutigen Entwicklungen die Idee der Schule herauszuarbeiten, der künftigen Gestaltung die Prognose zu stellen und ihr zugleich der Weg zu weisen. In diesem Geiste werden allc akuten Fragen des schulischen Erziehungswesens analysiert — von der Volksschule bis zur Hochschule. Dabei tritt klar hervor, dast der Verfasser, bei aller Sorgfall, die er jenen beiden Schulformen zuwendet, dennoch die brennendsten Probleme im Gebiet des sogenannten mittleren Schul Wesens (Fortbildungs. Fach-, Mittel- und Bürgerschule. einfache Realschule) und des höheren Schulwesens erblickt. Hellpach hebt an mit einer Huldigung an Platon, der den Menschen dic „Idee' geschenkt hat und klingt aus in einem mutigen Ausblick auf die national?. Zukunft unseres Volkes. Eine Anzahl von Idealplänen der einzelnen Schulsormen und von Aufbauplänen vervollständigen die Schrift, die sich in wesentlichen Gedanken und Forderungen sehr beträchtlich von derjenigen des preuhifchen tinterrichts^ ministeriums scheidet. 156
... eine Besprechung des von Prof. Dr. Hans Schmidt, Giehen, verfahten Buches „Wa^um
haben wir den Krieg verloren?' veröffentlicht, die ebenso, wie das Buch selbst, geeignet ist, die grohen Taten unserer braven Frontkämpfer abzufchwächen.
Alsbald nach Beendigung des grohen Weltkrieges wurde von amtlicher, wie auch von privater Seite, mit allen Kräften versucht, neben der Aufklärung der Schuldfrage, die tirsachen des Zusammenbruchs in 1918 zu ergründen. Hierbei war zu berücksichtigen, datz vor allem die große Zahl der Feinde, die lange Dauer des Krieges, nicht zuletzt aber auch das teilweife Versagen unserer Bundesgenossen, die Widerstandsfähigkeit unserer Kampftruppen ungünstig Beeinflußte. Hierzu kommt das Eingreifen Amerikas zu einer Zeit, wo unsere Truppen schon sehr abgekämpft waren, die ungünstig wirkenden Ernährungsschwierigkeiten, sowie die im Jahre 1918 besonders stark betriebene politische Einwirkung auf unsere Frontsoldaten. Alle diese tirnstände sind bei der Prüfung der Ursachen des Zusammenbruchs oder der Frage „Warum haben wir den Krieg verloren" von so weittragender Bedeutung, dah andere Erwägungen, so auch die Frage der Einwirkung des Alkohols auf die Kampffähigkeit unserer Truppen nicht ausschlaggebend sein können. Es wird durchai^ nicht Beitritten, dah auch drauhen im Felde der M i h b r a u ch von Alkohol ungünstige Wirkungen ausgeübt hat, dah hierdurch aber der Ausgang des Weltkrieges aucschlagiebend Beeinfluß! worden sei, wird im Ernst wohl niemand glauben. Andererseits erscheint es aber doch nutzer- ordentlich gewagt, derartige schwere Anklagen gegen Millionen unserer Volksgenossen zu richten, die Jahre hindurch mit großer Aufopferung unser Vaterland verteidigt haben.
Julius Körner, 1. Vorsitzender des Gastwirtevereins von Giehen und Umgegend.
Arankfnr'er (Sefrc^ebörfe.
(Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeigers".) Frankfurt a. M, 25. März. Es wurden notiert: Weizen, Wri'.erauer, 19 53 bis 25, Roggen, inländischer. 19.5) bis 23.25, Sommergerste für Drauzwecke 23 bis 30, Hafer, inländischer, 17 bis 22.25, Mais (gelb) 20, Weizenmehl, inländisches, Spezial 0, 38.50 bis 40, Roggenmehl 32.50 bis 33.50, Weizenkleie 13 bis 13.25, Roggenkleie 14.25 bis 14.50. Tendenz: Etwas schwächer.
Berliner Produktenbörse.
Berlin, 25. März. Der Produktonmarkt war auf den Preisrü^ang in Amerika schwächer. Besonders für Roggen. Gerste nur beste Sorte verlangt. Hafer still, auch Mehl still, besonders Weizenmehl. In Futterartikel nur Roggenmehl verlangt. Es wurden notiert für je 1000 Kilo: Weizen, märt. 24 bis 249, do. April 270 bis 265,50, do. Juli 267 bis 266, Tendenz schwacher, Roggen, märf. 230 bis 234, do. Juli 236 bis 235,50, Tendenz schwächer, Gerste, märf. 225 bis 246, Futtergerste 205 bis 224, Tendenz ruhig, Hafer, märf. 183 bis 190, do. Juli 183, Tendenz matter, 2Rais, Mai 180.50, do. Juli 173, Tendenz, still, Raps 395 bis 400, Tendenz stetig, Leinsaat 390 bis 400; für je 100 Kilo: Weizenmehl 32,75 bis 35,50, Tendenz schwächer, Roggenmehl 31,25 bis 33,50, Tendenz schwächer. Weizen-
Kirchlich^ TiciChristen.
Israelitische Gemeinden.
Isr. ReNgionSgemeinde. Gotters, k. d. Synagoge (Südanlage). Samstag, den 28. März. Vorabd. 6.30, morg. 9.00, abds. 6.55 u. 7.35.
Isr. RettglonSgesellschast. Sabbafteier,28.Märi Freitag abd. 6 20, Samstag vorm. 8.30, nachm. 3.30, Sabbatausgang 7.35. Wochengottesdienst morg. 6.45, abends 6.00.
Bücherlnch,
D ie Har t j es. Von August Hinrichs. 2. Auflage. 391 Seiten. Preis in Leinenband Mk. 5.—. Verlag von Quelle & Meyer. Hinrichs neuester Roman „Die HartjeS" war beim letzten Wrihnachtsfest wohl auf allen Tischen seiner zahlreichen Freunde und Verehrer zu finden, und einstimmig stellte die Kritik fest: endlich wieder ein echt deutscher Roman. Auch wir freuen uns, heute das 6. bis 10. Tausend dieses urwüchsigen Buches ayzeigen zu können, tim die den roten Faden des Romans bildende Geschichte gruppiert sich eine Fülle fesselnd gezeichneter Bilder und Gestalten aus jener Welt der droben auf der hohen Geest wohnenden niedersächsischen Dauern. Eine Menge kulturgeschichtlich interessanten Stoffes, alte Sitten und Bräuche bei Geburt, Taufe, Hochzeit, Tod und Begräbnis sind meisterhaft verarbeitet. Der glänzend geschriebene Roman vermittelt uns einen tiefen Blick in die gewaltige, urwüchsige Kraft, die noch immer in diesen niederdeutschen Stämmen steckt. 162
— Ethik. Don Oberschulrat Professor Dr. August Messer (Handbuch für höhere Schulen herausgeg. von Ministerialdirektor Dr. Richard Jahnke). Zweite, verbesserte Auflage. 137 S. Preis in Leinenband 4 Mk Verlag von Quelle 8- Meyer in Leipzig. Messer fügt mit dieser Schrift einen bedeutsamen Baustein in fein umfängliches literarisches Werk. Er gibt in ihr, nachdem er sich wiederholt schon ethischen Einzelfragen zugewendet hatte, einen gut geschlossenen Mintz der Lehre von der Sittlichkeit. Die Vorzüge, die seine Geschichte der Philosophie aus- zeichnen, gelten auch von diesem Buch. Dor allem eignet ihm eine durchsichtige Klarheit ein meisterlicher didaktischer Zug, eine schön 'auf- steigende Linie der- Gedankenführung und ein architektonischer Aufbau, tieberall merkt man in der vorliegenden Auflage die bessernde Hand des Verfassers, ber fein Buch auf der Höhe der Wisfenschaft hält. Es wird nicht nur, dem Programm der Sammlung entsprechend, dem Schulmann sondern jedem dienen, der sich in ethische Probleme etnfüljren lassen will. 160
. , — Wes ens gestalt ung der deut- scheu Schule. Don Staatspräsident Professor
tottiey «sewyltft nicht entwickeln, vprozennge Reichsanleihen schloffen zu 0,632. EtwaS lebhafter ging es am Pfandbriefn^rrkte zu, wo das Interesfe neu auflebte, ohne indessen höhere Kurse zuwege zu bringen. Einige Rachfrage stellte sich auch für Bankaktien ein, von denen Reichsbank- anteile weitere l7/s Prozent gewannen Auch Deutsche Dank, Handelsgesellschaft und Diskonto notierten höher. Don Pfandbriefen wurden genannt: Frankfurter Hypothekenbank 7,40. Rhei« nische Hypothekenbank 7,25, Preußische Zentralbodenkredit 7,25. Rheinisch-Westfälische Doden- kerdit 6,75, Süddeutscher Dodenkredit 6,55, Meininger Hypothekenbank 6.95. Die Börse schloß zuversichtlich und in gebesserter Haltung. Bankaktien: Berliner Haichelsgesellschast 156, Commerzbank IO8V2. Darmstädter Bank 317,50, De rische Dank 134,75, D skoitogeftt'schaft 126,50, Dresdner Dank 114.50, Metallbank 117.50,Mittel- d'utsche tbank 107, R ".chsbant 143. Montanaktien: Ilso Bergbau 29,50, Kali Aschersleben 17.30, do. Westeregeln 22. Mannesmann 62.50, Phönix 61,25, Rhein stahl 55. Tellus 3 50. Elektro- all en: Akkumulatoren 129, AEG. 11.50. Elektrisch L'cht und Kraft 6.90. Transporrikt en: Rordd. Lloyd 91,75. Industrieakrien: Adlerwerke 3.70, Dad'sche Anilin 147, Dingwerke 4, Deutsche Erdöl 58,50. Sch^ideanstalt 143,50. Dycke-hoff und W dmann 4.75. Elberfelder Farben 27.62, Goldschmidt 113, Holzmann 5 675, Ho'zverk hlung 8,05. Iunghans 12,25, Kemp 0,52, Rheinisches Metall Vorzug 66,75, Rütgerswerke 16, Sichel 2,60, Waytz und Frehtag 3,475, Zucker Frankenthal 4,15.
nationalen Devisenmarkt lag Me
Franken-Devise erholt.
Devisenmarkt Derlia—Frankfurt e. M.
<9m Billionen Mart aufcitbrütft. BnenoS-AtreS, London. Wen« hort. 9tman, Rio be Janeiro fär eine Einheit, Wien and Vnbaoeü nh 100000 ein betten, alle- übrige für IW Einheiten.)
Telegraphische Auszahlung.
Berliner Börse.
(Eigener Drahtbericht des „Gietzener Anzeigers".) Der l in. 25. März. Die Tendenz, in der sich die Börse bereits feit einigen Tagen befindet. erfuhr auch heute leine Arnderung. Die Ge- schäftstätigkeit war äutzerst min mal, da sich die Beteiligung des Publikums durchaus nicht zu heben scheint und die Spekulation vor dem til- tiino keine nennenswerten Engagements ei gehen will. Ein stärkerer Kursdruck wird ih der Hauptsache nur dadurch vermieden, datz der Geldmarkt dauernd flüssig ist. Tägliches Geld unverändert 7 bis 9 Prozent, Monatsgeld 10 bis 12 Prozent. Privatdislont 8 Prozent. In den an sich schon lustlosen Geschäftsgang wurde noch ein weiteres versftmmendes Moment dadurch hineingetragen, datz am Anleihemarkt starke Kursfenkungen auftraten. Kriegsanleihe eröffneten Aum Schlutzkurs der gestrigen F.anksurter Abendbörse. Das Zutrauen der Spekulation zu diesem Papier scheint dadurch einen erheblichen Ruck bekommen zu haben, datz man jetzt hartnäckig behauptet, dah an der Trennung zwischen altem und spekulativem Besitz festgehalten wird, sofern eine Aufwertung erfolgt. Daneben wurde in Maklerkreisen auch heute noch der- Entwurf der Satzungen des Liquidationsvereins besprochen, dessen Einzelheiten bekanntlich für die Mehrzahl der kleinen Matter als untragbar bezeichnet wird. Wie wir erfahren, ist in der gestrigen Abend-Sihuna der Maklerschaft diese Auffassung deutlich zum Ausdruck gekommen mit dem Ergebnis. datz noch in dieser Woche neue Verhandlungen zwischen Mattern und den übrigen Interessenten ausgenommen werden. Am inter-
wer Du bist: Dein Gleicheres verrät es! Vornehmlich zeigt es die Pflege Deines Haares. Sie beutet gleichsam Dein inneres Ich, sie läßt Deine persönliche Eigenart erkennen. Nur auf einem gesunden, gut durchbluteten Haarboden, der frei von Schinnen und Schuppen, frei von allen Unreinheiten ist, kann schönes, volles, seidiges Haar wachsen und gedeihen! Tägliche Pflege des Haarbodens und Haares mit dem Kräuterhaarwasser Iavol wirkt nervenstärkend und zellbildend auf die Haarwurzel. Haar- persönlicher Eigenart und pflege Detntzaac rrui I°v°l Qacof mit Zett. Iavol oh^e Sett?*/, SLIM, 2İD^ppelE?4^^Iavol,G°lb (Tef^betS »Tht
lüftend) 2,- und 4,-. Iavvk.Golb.Kvpfw-schputv-r. prachtvoll schäumend, Deutel 0,20. In allen Fachgeschäften erhältlich sArikultur G.m.b.tz., Osfleebad Kolberg.
am ave dm jenege.
Haven wir durch politische timstände einen Teil unserer Absatzgebiete verloren und müssen dieselben mühselig zurückgewinnen. Hier ist freilich ein absoluter Pessimismus nicht am Platze Das letzte Jahr hat gezeigt, daS die deu schrn Daren vielerorts wieder benötigt und verlangt teerten, wie z. D. unsere Ausfubrbeziehungen zu Ländern wie Argentinien und Canada sich gebessert haben. Andererseits aber hat die Rachkrnegszeit nicht nur zu unserem Schaden, fonbem zu dem sehr vieler europäischer Exportländer, ein Erstarken des Protektionismus in überseeischen Ländern mit sich gebracht, das in immer neuen Zoll- erhöhungen zum Ausdruck kommt. So haben die Bereinigten Staaten von Amerika. Indien, Australien, Japan, Südafrika ihre Zölle wesentlich gesteigert. Dazu kommt, datz auch in Europa die Schuhzollwelle eher ansteigt als verebbt. Zu diesem wichtigen, unsere Handelsbilanz schwer benachteiligenden tim (taube kommt dann noch die Steigerung der Weltmarktpreise für die meisten Äahrungsmittel und Rohstoffe, unB gerade solche, die wir zu beziehen haben. Dor allem hat das letzte Jahr eine auherordentlichr Steigerung der Weizen- und Futtermit elpreise geb acht, im Zusammenhang mit dem schlechten Ausfall der eana» dischen Ernte und den grohen Käu'en Rußlands. Ferner haben wir eine noch nicht dagewesene Teuerung in australischer Wolle erlebt, welche alte Bezieherländer schwer belastet. Während aber die Rahrungsmittel- und Rohstoffpreise des Weltmarktes, von denen heute unsere Wirtschaft noch stärker abhängt als vor dein Kriege (da wir auch landwirtschaftliche Flächen und unsere Kolonien verloren haben), stark gestiegen sind, konnten die Preise der Fectigiabrikate nicht annähernd im gleichen Tempo mittleren, weil die internationale Kaufkraft für Fertigwaren geschwächt bleibt. Aus diesem Mihverhältnis allein muh sich schon eine wesentliche Verschlechte amg der Handelsbilanz ergeben. Richt nur Bei uns, auch 5. V. in England, brifen Handelsbilanz im Iah' e 1924 einen Einfuhrüberschuh von fast 7 Milliarden Mark (anstatt ca. 3 im Frieden) aufgewiesen hat.
der Handelsbilanz geradezu angewi.'sen ist.
Die höchst bedauerlichen Ergebnisse unserer Handelsbilanz sollten von weittragender wirt- schastspolit-scher W'rkung fein. Sie sollten unfern einstigen Feinden brrüber die Augen öffnen, wie weit Deutschland heute „in der Lage" ist. zu „zahlen"! Sie sollten vor allem die auswärtigen Wirischaftspoli Per b~rüB‘r befth'e'. wie wenig mit den sogenannten Z fs rn des Volkswohlstandes als Basis für Zwangs! ist nagen aiyri ngen ist, wenn man nicht m'tberücksichiizt, dah der'Wohlstand eines Dolles jederzeit durch neue wirtschaftliche Entwicklungen in Mitte d Schaft gezogen werden tann Man kann auch frer über Einnahmen erst verfügen, wenn sie da sind. Einen Ausfuhr Überschuh zu eskomptieren, ehe er vorhanden ift. ist unmöglich. Ferner aber können die Ergebnisse unserer Handelsb lau-, auch irmen= wirtschaftl'ch belehrend wirken. Sie können zeigen, wie verhängnisvoll es sein must, gerade in solcher Zeit eine Verkürzung der Arbeitszeit einzuführen, die anerkanntermatzen die Produktivität unfered Landes noch weiter verringern und die Möglichkeit der Ausfuhrsteig!"—ng noch weiter verkürzen mutz. Wenn die A-^fter mrinen, damit den Interessen des deutschen Arbeiters zu dienen, so vergessen sie, datz der deutsche Arbeiter bei verringerter Arbeitsleistung mittelbar seinen eigenen Interessen schadet, weil er die Ausfuhr verringert. Möge diese Einsicht noch rechtzeitig kommen.
SPerfln, 25 T?äri
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Belgische Noten Tmii'chc Noten
Englische Roten ....... ftraiuonicfic Noten ...... Holländische Noten ..... 5 t lienische Noten.....
Norwegische Noten D-'usttb-Lencrr, ä 100 Kronen Rumänische Noten......
Schwedische Noten Schwester Noten ..... Spanische Noten , Tschechoslowakische Noten • . Ungarische No:eu. . ...
Datnm:
5*7 Deutsche Netch?anteN>r 4%, Dcu'sche Ncichoauleide 3'/,u/n Deutsche N.-ich-onlelhe 3°, Deutsche Reichs inleihe Deutsche Svarpramienaulethe 4% Preußische Konsols . . . 4°0 Hessen...........
3Vi% Hessen 3°/o Hessen Deutsche Wertb. Dollar-Änl. dro- Doll "Schatz-Anneiing.'l **/o Zolltürken ........
5% Golomerikaner ....
Berliner HandclSqesellschaft. Commerz- und Pnvat-L'ank Tarmst. und yta.ioiiaüxmt . Teuk'che .........
Deutsche ^creinsbank .... DiSconlo Conimandit .... Metall dank Miueldcut'che Kreditbank . . Teste reichlieve Creduauslalt Weüdank..........
Bochumer Gaß .....
Buder..S............
Caro Deutsch-Luxemburg Gelsenkirchci.cr Bergwerke. . Harpei'er Bergbau Üalnvcrfe Slsäicrsleben. . . . Äaliivcrk Westeregeln.....
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Lberbedars Phönix Bergbau Rhciuuahl Riebeck Montau Tellus Bergbau ...
Samburg-Amerika Paket. . . Norddeutscher Llovd.....
Chcramische Werke Albin . . Zementwerk Heidelberg . . . Philrpp Holjmann......
Anglo Cour -Guano . . . .. Badische Anilin........
Chemische Mayer Alaptu . . Goldschmidt Gries eimer Electron .... Höchster F>irvwerke...... Holwcrkomutig........
Nütgerswerke Echcideanstalt Alla. Elektrizilats-Sesellschaft Bergmann Mainkraftwerke........
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Siemens 4 HalSke
Adlerwerke filfticc
Daimler Motoren. ...... Heuligcnstaedt.........
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Motorenwerke Mannheim . ^ranlfnrter Armaturen . . flo’ifcrocnfabrif Braun . . Metallgelell chast Frankfurt. Be« Union A G. . Echub'abrik Her; Sichel Hellstem Galdhof.......
Surtevfolirif Arankenthal . . ßueterfabrit Waghäusel - . .
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