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i. vom. 1^ M , 4 auf 24 Shrnbtn). - 8@rab Celsius, Tlini. ite vormittag 7.25 Uhr

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den 25. Juli 1925.

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die Straßenbahn Menschen möglichst alles werden. Die Reklame öhe von Reklame - e ihres Angesichts Re- r 2 Marl - onsettigen ute den Menlchen nicht e moderne Weise em, Wippenftofe In Som ; gereimten rbawrnm-

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>fes Studiums steige ich : in eine stark befehle weiter als bis gcrob; earifs. mich zu sammeln Stoß nn Rücken, und ein junger Mann aus überlegte rasch:

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er Stoß und Tritt! nauffällig zog ich mein und bemühte mich, den nden Schmerz zu ver- auch bald, weil meine aud), welchen mit ein rernd wohlwollend int brennen und ton"J* ch mein weher Untertrn rachen konnte.

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fchbpfl hLttc, sah ich mich im Wagen um. Mir gegenüber laß eine Dame eine .Illustrierte". Zwei Augenpaare links und drei rechts be­mühten sich eifrigst, möglichst viel davon mit- zubekommen:

Gin jeder Meirsch sei jederzeit Jur Weiterbildung .spick"bereit!

Meine Augen blieben an dem Unterbau der Zeitungsleserin hängen. Dieser war schick und modern bekleidet, aber die Äniee waren einen halben Meter voneinander entfernt und die Füße noch mehr, nur die Fußspitzen strebten nach einer Zusammenkunft. Mein Interesse mußte bemerkt worden sein, denn die Elegante sah zu mir auf, folgte der Richtung meines DlickS und rührte sich nicht:

Din ich nur elegant auf Geben.

Kann Grazie mir gestohlen werden!

Ich wandle mich begeistert von dieser neuen ßebre ab und einem jungen Mann in der Ecke zu. der gerade in größter Seelenruhe seinen rechten Zeigefinger erhob, um in seinem linken Rasenslügel. . .

Wenn nur der Finger hält, Erlaubt ist, waS gefällt!

Glücklicherweise war ich inzwischen an meinem Ziel angelangt und durfte die Strahenbahn ver­lassen. bevor der Finger abgebrochen war. Ejlenbs ging ich nach Hause und schrieb schnell auf. was ich alles an erfreulichen Fortschritten der Iehtzeit im Umgang mit Menschen gelernt habe. Sicher kann ich dadurch meinen lieben Mitmenschen die Anschaffung eines Werkes wie .Der gute Ton" ersparen. Und ganz bestimmt wird sich jeder, der die Benimmreime aus­wendig lernt und überall eifrig anwendet, bald in allen Kreisen der größten Beliebtheit rühmen Bnnenl A. K. A.

gum Kreisturnfest in (Sieben.

Als Dorläufer des Kreistumfestes werden morgen nachmittag die Darbietungen der 3 u - genbt utn er Gießens (Reichsjugendwett- ßmpfe) vor sich gehen. Wenn der Wettergott ungnädig ist, toeröen die Kämpfe zur vorgesehe­nen Stunde (2 Uhr) in der Fe st Halle statt­finden.

In Derbindung mit dem großen turnerischen Ereignis des Mittelrheinkreises der D. T. wird in der Festhalle eine historische Ausstel­lung veranstaltet werden, zu deren Beschickung mit entsprechenden Gegenständen im heutigen An­zeigenteil aufgefordert wird.

Zu Gunsten der Saarturner, die unter den Folgen der Franken-Entwertung außer­ordentlich zu leiden haben, werden gegenwärtig hier Sammellisten in Umlauf gesetzt, deren Ertrag dazu verwandt werden soll, den Saar- turnern und -turnerinnen kostenlose Ver­pflegung zu bieten. Das nationale Ge­meinschaftsgefühl sollte jedermann be­stimmen, diese Sammlung, die auch wir empfehlen, mit einer Beisteuer zu bedenken.

Die Anmeldungen der Turngäste gehen jetzt in großen Mengen ein. Dis heute sind ereits rund 1 3 000 Turner und Turnerinnen angemeldet. Fortdauernd gehen noch viele Meldungen ein, so daß man wohl da­mit rechnen kann, daß unsere Stadt in den Tagen deß Turnfestes von etwa 20 000 Iüngern und Iüngerinnen 3abnd besucht sein wird. Wer nodx Raum hat zur Unterbringung von Gästen, möge ihn beim WohnungSbureau (Telephon 317) an­melden.

Aus dem Fe ft Platz herrscht rege Bau­tätigkeit. Dori toerben jetzt die Erfrischungs- Hallen, Unterhaltungsstätten usw. aufgebaut. Die Arbeiten nehmen einen raschen Fortgang.

Die Bezirkssparkasse (Stehen hielt dieser Tage in der Turnhalle der Mädchen­schule unter dem Vorsitz von Direktor Z a ch e i s ihre diesjährige Mitgliederversammlung ab. Die Aufsichtsbehörde war durch Regierungsrat Dr. Braun, die Stadt Gießen mit 33 und die Dezirksgemeinden mit 42 Stimmen vertreten.

Der Vorsitzende, Direktor Z a ch e i s , wid­mete zu Beginn der Sitzung dem verstorbenen Rendanten Christian Haas tiefempfundene Worte des ehrenden Gedenkens.

Bei der Prüfung der Rechnung für 1 92 4 ergaben fich feine Anstände. Die Ver­sammlung genehmigte, den Reingewinn in

Höhe von 31 046,80 Wk. wie folgt zu verteilen: Der Rücklage sollen 15 524 Mk. zugeführt wer­den, und zur Bildung eines Aufwertungsfonds für Einlagen find 15 522,80 Mk. vorzufehen. Der Vortrag von 1923 mit -14 036,89 Mk. soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Aus dem Geschäftsbericht für 192 4 sind folgende interessante Angaben hervvrzu- heben: Mit einem Spareinlagenbestand von 67 074,32 Billionen Mark und 21 690.47 Renten­mark bzw. 26 001.99 Goldsparmark und einem Bestände von 35 615,83 Billionen Mark Konto­korrent-!Giro- »Einlagen war die Sparkasse in das Geschäftsjahr 1924 eingetreten. Im Lause des Berichtsjahres wurden neu eingelegt a) im Sparverkehr 1 402 459,21 R.-M., b) im Konto- forrenroerteßr 4 398 035,46 R.-M., während au- rückbezahlt wurden: a) im Sparverkehr 472 386,35 R.-M., b) im Kontokvrrentverkehr 4 267 239.80 R.-M. Der Einlagenbestand betrug Ende des Berichtsjahres: a) im Sparverkehr 1 024 030,42 R -M b) im Korrtokorrentverkehr 771 174 05 R.- M., während die Debitoren im Kontokvrrent- verkehr 649 809,91 R.-M. betrugen. AuSgegeben waren im Sparverkehr Ende 1923 nach 11 eher gang der Billionen-Mark in R.-M' noch 152 Bücher. In 1924 wurden neu errichtet 3356 Sparkonten, Bestand also 3508. Ganz zurückbezabll wurden 123. Ende 1924 bestanden somit 3385 Sparkonten (Bücher). Im Kontokorrentverkehr bestanden Ende 1923 noch 120 Konten, in 1924 tour*-en neu errichtet 890 Konten, Bestand also 1010 Konten. Aufgelöst wurden 15 Konten, bleibt Gnde 1924 ein Bestand von 995 Konten. Ein Anfang zur Spartätigkeit, zur Reubildung von Kapital ist somit im Berichtsjahre wieder gemacht worden. Die Bevölkerung gewinnt nach und nach, wenn auch zunächst ntxß in bescheidenem Umfange, das Vertrauen zu den Sparkassen wieder, der alte Sparsinn ist wieder erwacht. Dem im Geschäfts­jahre 1924 an die Sparkasse in außerordentlichem Umfange herangetretenen Darlehens- und Kredit­bedürfnis konnte in zahlreichen Fällen entsprochen werden, doch zwang die außerordentliche Geld­knappheit die Sparkasse zur Einschränkung des Kredit- und Darlehensgeschäftes. Ende 1924 be­trugen die Darlehensbestände einschl. Kontokor- r ent Debitoren insgesamt 899 502,06 M. Die Ver­waltung mußte bemüht bleiben, im Interesse der Guthaben unterhaltenden Kunden der Sparkasse den Grundsatz der größtmöglichsten Liquidität aufrecht zu erhalten. Das ist auch geschehen. Den Verbrndttchkeiten der Sparkasse im Gesamtbe­träge von 1 800 000 R.-M. stehen an sofort greif­baren Geldern rund 900 000 R.-M gegenüber, so daß die ersteren mit 50 Prozent gcbedl sind.

Ferner sand der Vorn ii schlag über die Derwaltungskosten s ü r 1926 Genehmi­gung. Der Voranschlag rechnet auf der Einnahme- feite mit223 000 Mk., auf der Ausgabeseite mit 212 500 Mk., mithin mit einem ileberfcßuß von 10 500 Mark.

Die ausfcheidenden AufsichtsratSmitglieder Kirchenrat S1 r a cf - Gießen, Bürgermeister Horn- Annerod, Bürgermeister i. R. L e u n» Grvßen-Linden, Bürgermeister Kreiling- Heuchelheim, Kaufmann C. Röhr sen.-Gießen wurden wiedergewählt. An Stelle des Rentners Drbig in Gießen, der eine Wiederwahl mit Rücksicht auf sein hohes Lllter ablehnte, wurde Kaufmann Wilhelm Horn in Gießen gewählt. Dem ausscheidenden Aufsichtsratsmitglied wid­mete der Vorsitzende Dankeswvrte.

Reu wurden die Gemeinden Bellers­heim (Wefterau) und Eberstadt (Kr. Gießen) als Dezirksgemeinden aufgenommen.

An Stelle des beworbenen Rendanten HaaS wurde der seitherige Inspektor Wilhelm Braun einstimmig zum Rechner der DezirkSsparkasse Gießen gewählt.

(Hiestener Wochettinarktpreisc.

am 24. Juki (Händlerpreise).

Es kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt: Butter 180200, Matte 40, Käse 60, Wirsing 35, Weißkraut 40, Rotkraut 40, gelbe Rüben 40, rote Ruben 15, Römischkohl 15, Bohnen 2540, Erbsen 40, Tomaten 60, Zwiebeln 2025, Kartoffeln 8, Frühäpfel 5070, Dirnen 50, Kirschen 60, Heidel­beeren 50, Stachelbeeren 30, Himbeeren 50, Pflau­men 80, Zwetschen 70, Honig 40, junge Hahnen 100, Suppenhühner 120 Pf. je Pfund: Eier 14, Blumen­kohl 30120, Salat 1020, Salatgurken 60, (Ein- machflurfen 35, Ober-Kohlrabi 15, Rettich 10 bis 15 Pf. je Stück: Radieschen, Bd. 1520 Pf.

Bekanntmachung.

Rach Beschluß der Stadtverordneten- Versammlung vom 2. Juli 1925 und mit Genehmigung der Hessischen Ministerien deS Innern und der Finanzen sind die AuSschlagsätze der Gemeindeumlagen für daS Rj. 1925 wie folgt festgefetzt worden: a) allgemeine Grundsteuer:

1. 20 Pf. für je 100 Mk. Steuerwert der Gebäude und Bauplätze:

2. 20 Pf. für je 100 Wk. Steuerwerk des land- und forstwirtschaftlich ge nutzten Grundbesitzes sowie des Dergwerkseigentums;

b) Gewerbesteuer:

1. 70 Pf. für je 100 Mk. Steuerwert vom gewerblichen Anlage- und De- iriebskapital:

2) 30% von den Vorauszahlungen auf die Sichseinkommen- und Körper- fchaftssteuer als Abschlagszahlung auf die später stattfindende Veran­lagung des Gewerbeertrags.

Die Zahlung der unter a) 1 und 2 und b) 1 genannten Steuern hat in 4 Zielen zu erfolgen und zwar bis zum 30. derMonctte Iuli, September, Dezember 1925 und Marz 1926. Die Anforderung dieser Steuern erfolgt durch besondere Steuerbescheide, die den Steuerpflichtigen in den nächsten Tagen zugestellt werden.

Die Zahlung der unter b) 2 genanten Steuer hat an die hiesige Finanzl^ ju erfolgen, worüber das Rähere aus meiner Bekanntmachung vom 14. Juli 1925 zu erleben ist.

Gießen, den 24. Juli 1925.

Der Oberbürgermeister: Keller. 71588

Ein jüngerer unbrauchbarer

Vogelsberger Bulle soll verkauft werden. Angebote für den Ztr. Lebendgewicht find mit bezüglicher Aufschrift bis zum 27. d. M., nachm. 5 Uhr, bei der unterzeichneten Stelle einzureichen.

Daubringen, den 25. Juli 1925. 7186V Bürgermeisterei.

Bornotizen.

Tageskalender für Samstag. Licht- lpielhaus Bahnhofstr.:Die schönste Frau der Well". Astoria-Lichtspiele:Abenteuer auf dem Meeresgrund".

Tageskalender für Sonntag. Eo. Arbeiterverein: 8 Uhr vorm. Waldgotlesdlenst auf dem Schiffenberg. Mittelrheinisches Kreisturnfest: 2 Uhr nachm. Iugendwetturnen auf dem Trieb. Deutschnationalcr Handlungsgehilfenverband: 3 Uhr nachm. im Kausmänn. Dereinshaus Zusammensein mit Familien. Lichtspielhaus Bahnhofstr. 11 Uhr oorin. Dorführung des Palästina-Films. Licht­spielhäuser wie Samstag.

Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Am Freitag, 31. Juli, findet eine Wiederholung des jo überaus beifällig aufgenomme­nen SchwanksDer wahre 3afob" statt. Die Der- fasier Arnold und Bach sind bestens bekannt durch Die spanische Fliege",Die vertagte Nacht" usw. Der wahre Jakob" übertrifft seine Dorgänaer noch an komischen Situationen: dem Publikum steht ein recht heiterer Abend in Aussicht.

(Sin ausgiebiger Landregen geht seit den gestrigen Spätabendstunden nun auch hier nieder. Den Hackfrüchten kommt diese De- seuchiling natürlich sehr zustatten, im Interesse einer guten Einbringung des bereits gemähten und in Haufen draußen stehenden Getreides möchte man aber wünschen, daß die erheblichen Rieder!chlage doch nicht allzu lange anbauern.

* Da s städtische Volksbad bringt im heutigen Anzeigenteil die Badezeiten und Bäder­preise zur öffentlichen Kenntnis. Man beachte die Anzeige.

< Tödlicher Unglücksfall. Bei der Abfahrt des Abend-V-Zuges TrierGießen er­eignete sich auf dem Bahnhof Riederlahn - stein gestern ein tödlicher Anglückssall. Der Strafanstalts-Sekretär Matthias Ferdi­nand aus Freiendiez sprang auf den bereits in Ausfahrt befindlichen O-Zug auf. Er kam dabei zu Fall und wurde durch üeberfaßren auf der Stelle getötet.

** Der Landgraf-Philipp-Platz an der Alten Kaserne, der jedem Angehörigen des ehemaligen Regiments 116 in besonders guter Erinnerung ist, verändert jetzt allmählich sein Aus­sehen. Die Lindenbäume, die ihm umgeben, sind größer und schöner geworden, und nun ersteht auf seinem vorderen Teile inmitten eines flachen Bassins der Sockel für das Denkmal, mit dem der Ver­band ehe mal. 116er feine toten Helden ehren will. Die Figur, die das Ganze krönen soll, ist im allgemeinen sertiggestellt und wird bis Mitte August zur Aufstellung gelangt sein. Die Enthüllung des Denkmals soll am 6. September erfolgen. Möge im Hinblick auf die aufgewandte Kraft, die Zeit und die Mittel dem Feste des Berdandes ehemal. 116er am 5., 6. und 7. September in Gießen ein voller Erfolg befchieden fein und der dritte 116er-Tag auch wirk- lich der große 116er-Tag werden.

" Zur Vertilgung her Raupen­ne st e r ist für den Kreis Gießen eine Po­lizeiverordnung erlassen worben, in der bestimmt wird: Auf Qlnorbnung der Bürgermeisterei und nach erfolgter öffentlicher Bekanntmachung, oder nach vorausgegangener besonderer Aufforderung durch die Bürgermeisterei sind innerhalb von 14 Tagen Bäume, Sträucher, und Hecken von Ra'tpenneftern zu reinigen. Zuwiderhandlungen werden mit Geldstrafen bis zu 150 ReiAmark oder mit Haft bis zu 14 Tagen bestraft. Außer­dem kann, wenn der Besitzer eines Grundstücks die angeordnete Reinigung nicht oder nicht ge­hörig ausführt, diese auf seine Kosten auf An­ordnung der Bürgermeisterei vorgenommen toer- den. Dne hierdurch entstehenden Kosten werden aus der Gemeindekasse vorgelegt und von dem Besitzer auf dem Verwaltungsweg bei getrieben. Wird die Reinigung der Bäume, Sträucher und Hecken von der Bürgermeisterei angeordnet, so haben dir Eigentümer und Besitzer keinerlei An­spruch auf Entschädigung wegen einer infolge der ungeordneten Maßnahmen eingetretenen Beschä­digung oder Minderung der Ertragsfähigkeit der betroffenen Grundstücke. Die Polizeiverordnung ist mit ihrer Verkündung im MntSverkündigungs- blatt vom 24. Iuli 1925 in Kraft getreten.

* * Personalien. Ernannt wurde der Der- messungsrat Heinrich Dietrich zu Gießen vom 1. August ab zum Vermessungsrat beim Bermes-

jungsami (Brünberg. Entlassen wurde der orbenl- liche Professor in der philosophischen Fakultät der Landesunioersitat Gießen, Dr Ernst Siegsried Becher, mit Wirkung vom 1. Oktober an auf sein Nachsuchen aus dem hessischen Staatsdienst.

Die Aufwerttingspslicht der hessi­schen Gemeinden betragt 272 Millionen Go!d- marf, von denen 12,50 Prozent, das lind 24 Mill. Goldmark, auszuwerten sind. Die Verschuldung der dessischen Gemeinden stellt sich im einzelnen wie folgt: Jnhaderanleihr n au der

31. Dezember 1918 150 Millionen, Schuldscheindar- lehen aus der Zeit vor dem 31. Dezember 1918 70 Millionen, Inhaberanleihen aus der Zeit nach dem 1. Januar 1919 24 Millionen, Schuldscheindo: lehen aus der Zeit nach dem 1. Januar 1919 27 Millionen.

D i c Darlehen an Ausgewiesene. Die Reichsregierung hat besondere Richtlinien für die Niederschlagung der den AuSgewirfenen aus Reichsmitteln gewährten und noch nicht in EntschädigungSverfghren abgebeckten oder zurück- gezal)lten Vorschüsse und Beschassungsdarlchen erlassen. Hiernach kann von einer Wiederein- »iehung der Schuld ganz oder teilweise abge­legen werden, wenn hierdurch die wirtschaslllche Eristenz des Schuldners <v chrdet. ober er in schwere wirtschaftliche . - u.n würde. Die Arrträge sind bis tixilefl .< u August von den ehemals auSgewics^nei: is .cche- und Vänr-erbeam­ten und den ihnen nach Ent ' ^igungsricht- linien gleichgestellten "Perlonen bei ihrer vor­gesetzten Dienstbehörde, v . den Kommtmalbe.ini- ten bei der für sie zuständigen Fursorgestelle und von den übrigen Au -gewiesenen bei der örtlich zuständigeit Fürsorgestelle des Roten Kreu­zes zu stellen. Zur Antragsbegrünbung ist ein Formblatt zu benutzen, daS bei den Aimtelde» stellen mrzufordern ist.

Kirchliche Nnchrichten.

Evangelische Gemeinden.

Gießen. Sonntag, den 2o. Juli. 7. n. Trinitatis. Stabtkirche. 8: Psr. Decker. Zugl. Christenlehre für die Reukonsirmierten aus der Markusgemeinde. 9V,: Pfarrast. Hertel. - Zobanneskirche. 8: Psr. Ausfeld. Zugl. Christenlehre für d. Reukonfirmierlen a. d. Johannesgemeinde. 97,: Pfr. Bechtolsheimer. Wieseck. 97,: Crntegottesdienst. 107«: Kinder­kirche. Watzen-born-Garbentelch. Watzenborn- Steinberg : 1. Garbenteich: 97, mit Christenlehre.

Katholische Gemeinden.

Dießen. Samstag, den 25. Juli. 4 , u. 7 Beichte. Sonntag, 26.Juli. 8. Sonntag n. Psingi'en. 67,Beichte, 7 Messe, Kom. der Frau«,. 3 Me-m., 9 Hochamt m. Predigt, 11 Meste mit Pr«-i,t., 2 Andecht. - Grünberg. 9' , Meste mit Predigt. Hungen. 97, Hochamt mit Predigt. Lich. 7'/, Meste mit Predigt.

Lavaren-8alz zum yacire-waschen.

Hedwig S. sagte neulich an dieser Stelle, daß sie für 30 Pfennig Lavaren-Salz fo viel erhielt, daß es zu mehreren Haarwäfchen ausreichte. Es ist dies möglich. Aber ich möchte es doch als falsche Sparsamkeit bezeichnen, denn wenn man sein Haar nicht nur waschen und locker haben, sondern auch erhalten will, fo kommt es wirklich nicht da­raus an, ob man für em Haarbad 15 oder 30 Pfg. ausgibt. Ich jedenfalls denke fo und bin froh, dieses Mittel kennengelernt zu haben, einesteils, weil mir die Haarwäfck-e jetzt keine Qual mehr,sondern ein Vergnügen ist. AuSgekämmte Haare wie früher gibt es jetzt einfach nicht mehr für mich. Elfa R.

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Friedberg, den 21. Juli 1925. Hessisches Hochbauamt.

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5S Televbon 149.

Bekanntmachung die Erhebung einer Sondersteuer vom be­bauten Grundbesitz für das Rechnungs­jahr 1925 betreffend.

Durch Verordnung vom 17. Juni 1925 ist der Steuersatz für die staatliche Sonder- steuer vom bebauten Grundbesitz vom 1. August 1925 ab auf 80 Reichspfennig je 100 Mark Steuerwert erhöht worden. Es ist deshalb vom dritten Ziele ab der seitherige Zielbetrag um ' , erhöht zu ent­richten. (Beispiel: Seitheriger Zielbetrag 48 Mk, vom dritten Ziele 484-16 = 64Mk.

Reue Steuerbescheide werden nicht aus­gefertigt. Die Zahlung der Steuer an den einzelnen Fälligkeitsterminen, am 6. August, 18. Oktober, 6. Dezember 1925 und 6. Februar 1926 hat auf Grund dieser Bekanntmachung zu geschehen.

Darmstadt, den 14. Juli 1925.

Der Hessische Finanzminister.

Henrich. 7604c

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Arbeitsver^ebung.

Folgende Arbeiten und Lieferungen juc Errichtung eines Doppelwohnhauses der Gemeinde Heuchelheim sollen ver­geben werden.

Grd- und Maurerarbeiten Zimmerarbeiten Eisen lieferung Schlofserarbeiten Dachdeckerarbeiten Spenglerarbeiten Glaserarbeiten Schreinerarbeiten Weißbinderarbeiten.

Voranschlag und Bedingungen liegen auf dem Bureau der Bürgermeisterei während den Geschältsstunden zur ©in- sicht offen. Angebote sind schriftlich bis zum 4. August 1925, abends 67, Llhr, daselbst einzureichen.

Zuschlagfrist 3 Wochen.

Heuchelheim, den 25. Juli 1925.

Hessische Bürgermeisterei _______Kreiling__7175D Bekanntmachung.

jViehmarktin Gießen

Der für 4. und 5. August 1925 vor­gesehene Rindvieh-, Schweine- u. Schlacht- viehmartt wird auf Dienstag, den 11. und Mittwoch, den 12. August 1925 verlegt.

Gießen, den 25. Juli 1925. Der Oberbürgermeister.

Dr. Rosenberg. 71526

Arbeitsvergebung.

Die beim Aeubau von 4 Wohnungen für die Gemeinde Hungen erforderlichen Schreinerarbeiten bestehend in 309 qm tannenen Fußboden, 52 Stuck Fenster­futter, 320 Isd. m Futzsockel, 4 Stück (3in- gangstüren, 36 Stück Ziminertüren, 4 Stück Treppen je 15 Stufen, 16 Stück Rui- und Federtüren sollen durch schriltliches An­gebot vergeben werden. Arbeitsbefchrei- bongen. Bedingungen und Zeichnungen liegen bei uns »ur Einsicht offen, daselbsi find auch Angebvtsvordrucke zum Selbst­kostenpreis erhältlich. SrösfnungSzeit 1. August 1925, vormittags 9'/, älhr. Zuschlagsfrist 5 Tage.

Hungen, den 23. Juli 1925. Bürgermeisterei Hungen.

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