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Die Oberwalder.

Roman von AlfrebVock.

b. Tottsetzung ('Satynauf Deuteten.)

5er ßobrer begab sich in daS Stäbchen, nahm auf einem vom 2Uiei gebräunten Lehn' ftuljl Platz und begann.Sie wisfen, ich hänge schon lang dem Gedanken nach, wie ich die Drohen und die kleinen hier ^ufammenbring*. Sie haben wahrscheinlich nft gedacht, der Lehrer hat mehr Stangen wie Dohnen Allerdings, Kramerskarl. mit beni Mundspihen ist's nicht getan, 's muh endlich gepfiffen tonten ;3m Dorf fehlt das Gemeinfch^ftSgefuhl. Wecken kann'- nur eine Ge­nossenschaft Und waS wir vor allem brauchen, ist eine Spar- und Darlehnskasse. Die hab ich im Sinn. Sie soll die geringen Dauern von den Wucherern freimachen und von den Ausbeutern 'm eignen Dorf Sie soll den Handwerkern unter die Arme greifen. Sie soll auch den gröberen Desihern dienstbar sein. Sie soll einen neutra­len Boden schaffen, auf dem sich alle die Hände reichen. Sie werden sagen.Das ist ein bihchen viel auf einen Dagen geladen." Einerlei! Mein Programm ist fertig. Die Kleinen, schätz ich, hab ich auf meiner Seite Die Drohen zu ge­winnen, wird viel Schweiß und Arbeit kosten."

.Man soll sich nicht einbilben .dah man einen Menschen kennt", sprach der Krämerskarl bei sichIch dab gemeint, den Weilandt kenn ich Und kenn ihn so wenig wie den Kaiser von Marokko Das seh ich erst jetzt. Tat er nicht immer, als wär er durchsichtig wie Glas? Und heckt hehlings die Kasse aus. Der Heimduckser der Schuhspitzengucker! WaS will er ? Er will sich einen roten Rock verdienen. Und will seinen Schnitt machen nebenbei Er hat'S auf den Rechner abgesehen Das ist so gewiß wie das Amen in der Kirche."

Sin bitteres Gefühl stieg in ihm auf Gr durchmaß ein paarmal daS kleine Gelaß und blied dann, die Hände auf dem Rücken, vor dem Lehrer stehen.

Der Pfarrer Hoffmann selig hat am Palm­sonntag einmal von der Kanzel herunter ge- donnert, das ganze Dorf fäm ihm vor wie ein

gwher Sumps. Auf dem täten allerlei DM- «rtH « b"* 6*«

Dell)ft sucht, den Aetd und die Hinterlist. Dazu- «s In dem Pfarrer seiner Predigt i» W vergeht einem der S#af. * »ar aber Z>en Ochsen ms Horn gepetzt. Jeder zog seinen Karre« weiter. Und tut's M auf bea heutigen Tag Angenommen. Sie heben Ihr Kind aus der Taufe. Glauben Sie, daß es anders, wird?"

Äarf, das glaub ich Die Genossenschaft tst eme Macht, der sich alle beugen müssen. Sie « ~, ?°n sozialem Geist getragen und hat für Selbstlinge Feinen Platz"

Weilandt stand auf.

.34) den!, die im Vorstand und Aufsichisrat fitzen sollen, hab ich bald beisammen. Die Seele des Ganzen ist der Rendant."

Der Krämer runzelte hie Stirn.

»Und der sind Sie."

.Rein. Karl, der bin ich nicht Einmal möcht ich mir von niemand nachsagen lassen, daß ich an der Kaffe ein persönlich^ Interesse hätte, dann geht mir die Geschäftserfahrung ab, die ich für unbedingt nötig halte, wenn man so einen Posten ausfüllen will. Gerad' deswegen komm ich zu Ihnen."

.Zu mir? stotterte der Krämer.

Ja, zu Ihnen. Der berufene Mann, da­ist doch fiat, sind Sie. Hoffentlich geben Sic mir keinen Korb "

Der Karl, obwohl er ein wenig beschämt war. weil er den Lehrer so falsch beurteilt hatte, wußte sich schnell zu fassen und fagte:DaS Amt weist auS. was einer kann. Wann ich gewählt werd', nehm ich's an.

2US Weilandt gegangen war. hieß der Ärä- merSkarl die Pörtegritt. die in der Küche Kar­toffeln schälte, auf den Laden achtzugeben Er wollte einen Sack Weizenmehl bestellen. Darauf verließ er daS Haus und schritt talabwärtS ber Mühle zu Der Dach führte reichlich Wasser. Hie und da sprang eine Welle luftig über den Userrand. Auch der KrämerSkarl suhlte sich von frohem Mut gehoben. Das Schreckgespenst des Konsumvereins zerfloß vor dem Plan der Spar- und Darlehnskasse tn nichts. Der Lehrer Wei- landt war fein Häbling. Was der sich vornahm,

küvrte er durch W« hatte er gesprochen?Tic Seele des Ganzen ist der Rendant " Dis ^ieß auf gut deutsch- Vorstand und Lufftchisnu wur­den von der Kasse so viel verstehen tote die Äub vom Kalender. Ihm, dem Kiamerskarl, war ajdaegeben. das göltet Rädchen laufen zu lass«. Unb er locht« »toet Suppen tn einem Topf. Er behielt sein Geschäft und strich den Gehalt des Rechners ein. All die Jahre war er im grauen Einerlei schier erstickt. Das würde mit einem Male anders werben Die Kasse brachte Leben ins Dorf. Wan mußte auch außerhalb Mitglieder werben. Großer Umsatz war Grundbedingung. Daß man den kleinen Leuten Kredit gewahrte, ihnen aufhalf, wenn sie's halbwegs nerbienten. darüber war kein Dort zu verlieren. Aber davon würde der Schornstein nicht rauchen Es galt Geschäfte za machen, die den Kassenschrank füll­ten. Er hatte den Schlüssel. Er hatte das Geld. Er hatte die Macht.

Unwillkürlich blieb er stehen* Fern im Westen glitt die Sonne hinter den Kegelbergen der Rhön hinab. Der Himmel war wie in Gold getaucht. Gold, nichts alS Gold! Dem Krämers- fad war s. als schaute er in eine neue Welt

Plötzlich seuszte er auf. Seine Hrau würde es nicht miterleben, wenn fein Glücksstern zu leuchten begann Ihr Unverstand hatte sie fort- getrieben. Vielleicht, daß sie jetzt QJtangel litt. Er hätte fein Letztes bingegeben. ihr eine gute Stunde zu machen. Er rieft ihren Ramcn. Sie hörte ihn nicht. Und doch, er lieh die Hoffnung nicht sinken. Es war nur eine Frage der Zeit, daß sie den Weg wieder zu ihm fand. Unter­dessen wollte er anfangen, das Eckstubchen im Oberstock für sie einzurichten. DaS konnte er sich erlauben, denn feine Einnahme würde um das Doppelte wachsen. Er stellte ihr eine Räh- maschine hin. Die hatte sie sich oft gewünscht Die Wände schmückte er mit Dildern ihrer west­fälischen Heimat. Die mußte er sich irgendwoher verschaffen. Die Dechenhöhle durfte dabei nicht fehlen, von der sie Wunderdinge erzählte. Und der Lünkenhohl. wo fie mit ihrer Mutter ge­wohnt hatte. Wenn er fie dann hinaufführte, würde fie ihren Augen nicht trauen. Lach«, und Weinen hatte sie immer in einem Säckchen beisammen gehabt. Run würde sie Freuden­

tränen vcrgwßen Uno er, er wurde vor Jkr» arrugtbeti nicht wissen, wo er in seiner Hara bietoen sollte.

OJon heiteren Dildern umgaukelt, setzte er feinen Weg fort, und der Dach mit melodischem Rauschen begleitete seine .Träumereien.

Der 3ufforöcrung des Lehrers folgend, kamen am anheim Abend im .Ritter" etwa drei- ßig Männer zusammen. Damit sie ungestört feien wies ihnen bei Wirt die Oberftube an In de, Mehrzahl waren c* geringe Dauer», doch waren auch ein paar größere Besitzer erschienen. AI« der letzte stellte der Krämerslari sich ein. Wei­landt. der eine stärkere Drteiligung nicht erwarte! hatte, erklärte, er wolle über eine Angelegenheit 'prechen. die für alle von höchste. Bedeutung fei. Der Ortsdtenei habe bereits befanntgemadit, worum es sich handle, um die Gründung einer Spar- und Dahrlehnvkasse. In Deutschland hab« das Denoffenschaftswefen einen ungeahnten Aus- fchwung genommen. Drunten in Davern Hatter die Kafsenvereine im vergangenen Jahre acht­undvierzig Millionen Mark umgefehl Das sei ein schlagender Deweis dafür, dast die öffentlichen Sparkassen den Forderungen des modernen Wirt­schaftslebens nicht mehr genügter Was bezweck« die Genosscnschaftskassc? Sie unterbinde die Ver­einzelung. die gerade auf dem Lande Die schlimmster Blüten treibe, und schließe alle Kräfte Zusammen. Sic schütze den Landmann vor gewissenlosen Geld- verleihern und Leuteschindern. Sic gewähre die Mitgliederschaft nur Männer», deren Lebens« und Wirtschaftsführung unantastbar sei. Sie er­kenne an. daß auch de- Aermstcn Arbeitsleistung ein Kapital terstelle man in Rechnung ziehen müsse Darum fehle sie den Landarbeiter an die Scholle und wirke der verderblichen Landslucht entgegen. Durch Bürgschaftsleistung beuge sie menschlichen Wechsellälten vor. Indem sie die Genossen zu solidarischer Haftung verpslichte. biete sie den Sparcinlcgem volle Sicherheit CBcbcnfc man, daß die Genossenlchaftsbanl auch für die öffentliche Wohlfahrtspflege eine Stühe abgeben könne, so dürfe man gewiß lagen, daß fie den Einrichtungen beizuzählen fei, die Segen säen unh Legen ernten.

(Fortsetzung folgt.)

Bekanntmachung.

Am Mittwoch, dem 4. März 1925, nachmittags 3 Uhr, wird in der Turn teile der Stadt - Mädchenschule, Schillerstraße 8, ein

öffentlicher Impftermin abgehalten, in welchem diejenigen Ange­hörigen odii Impspflichtigen, die in den letzten Wochen eine Aufforderung durch die Polizei erhalten haben, ihre Kinder kostenlos der Impfung unterziehen lasten können. Di« Aufforderung ist mitzu­bringen. 3u den Terminen haben nur solche impst)süchtige Kinder zu erscheinen, die im Jahre 1923 und früher geboren sind. Impfpflichtige, deren Zurückstellung aus aefunbhcitlid)en Gründe» gewünscht wird, können in den Terminen dem Impfarzt vorgestellt werden.

Die Kinder müsten rein gewaschen ober gebadet und mit frischer Leibwäsche zur Impfung gebracht werden.

Am Mittwoch, dem 11. März, rinhet xur selben Stunde am gleichen Ort die gesetzliche Nachschau und Aushändi­gung des Impfscheine« statt.

Gießen, den 20. Februar 1925.

Der Oberbürgermeister.

_______ I. V.: Krenzien. 1989V Bekanntmachung Liehmarkt in Giehen.

Der nächste Diebmarkt findet wieder am 3. und 4. März 1925 statt, und zwar: Dienstag, den 3. März, Rindviehmarkt Mittwoch, den 4. März. Schweine- und Schlachtviehmarkt.

Die AuftriebSzeit zum Rindviehmarkt ist am Markttage von 8 9 Uhr vor« mittags, vor diesem Zeitpunkt darf das in den Ginstallungen untergebrachte, noch nicht untersuchte Vieh nicht auf die Straße gebracht werden. Für den Schweine- und Schlachtviehmarkt findet der Auftrieb am Markttage von 8-9'/, Uhr vormittags statt. 2006B

Dießen, den 25. Februar 1925.

Der Oberbürgermeister

______I D. Klingfpor.________

Arbeitsvergebung.

Für den Bau eines Dierfainilienhauses Am Augeiberg sollen die Tüncher und Anstricharbeiten,sowie die Kanalisterungs-, TDaflcr: und Gasleitungsarbeiten ver­gebe» werde».

Näheres durch Architekt Hamann, Berg­straße II. Angebote sind verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen bis Montag, den 2. März, nachm. 5 Uhr, daselbst einzureichen. 1998V

Gießen, den 24. Februar 1925.

Baugenossenschaft 1894 zu Gießen, , e. Gen, m. b. H.

Einladung

Aur Ergänzungswahl des Vorstandes der israelitischen Neligionsgemeinde

Gießen.

Es wird zur Kenntnis der Interessen, len gebracht, daß in Gemäßheit der Ve- ftimmungen der Wahlordnung für die des Vorstandes der israelitischen Neligionsgemeinde Gießen vom 4. Aug. 1871 infolge Ausscheidens der Serren Strauß, Leopold Mader und? Ludwig Liebmann eine Ergänzungswahl notwendig geworden ist, und daß diese Wahl

Sonntag, den 1. Marz 1925 im ^itjungöfaal des Gemeindehauses in der Landstraße dahier stattfinden soll.

Alle nach § 2 und 6 der Wahl­ordnung stimmberechtigten werden tu dieser Wahl mit dem Bemerke» ringe- laden, daß die Abstimmung in den Stun­den von 10 Uhr vormittags bis 1 Uhr mittags ftatt finbet

Zum Wahlkommissar wurde Herr Adolf Baer ernannt. 1996V

Gießen, den 24. Februar 1925.

Der Vorstand der israelitischen Neligionsgemeinde Gießen.

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Drei Mark fünfzig, Frau Muth."

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für Schüler(innen) mit Obersekundareife bzw. Reife der Höheren Mädchenschule. Einjähriger Kursus mit 32 Stunden vormittags. Verkürzung der kauf­männischen Lehrzeit. Berechtigung zum Hochschul- studium für Wirtschaftswissenschaften.

2. Geffentl. zweijährige Handelsschule für Dolksschüler(innen). Bestehen einer Aufnahme­prüfung am 24. März, 81/- Uhr, erforderlich. Befreiung von der Fortbildungsschule. Verkürzung der kaufmännischen Lehrzeit. Zugang zu mittleren Deamtenberufen.

Anmeldungen werden bis zum 15. März entgegen­genommen. Dr. Feld.

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Holzsubmission.

Aus den Waldungen der Gemeinde Mainzlar soll nachstehend angeführtes Holz auf dem Submissionswege verkauft werden:

1. Eichen-Stämme:

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Beginn neuer Kurse.

Prospekt frei. ^J\

2. Klasse 1 Stück mit 1,23 Fstm.

3. 13 11,26

4. 71 50,72

5. 13 ,, 6,17

2. Kiefern Stämme:

3. Klaffe 18 Stück mit 16,03 Fstm.

4. 13 8,98

3. Fichten-Stämme:

3 . Klaffe 2 Stu» mit 2,20 Fstm.

4 . 5 5,91

5 .a 15 9,22

5 .b 172 48,01

4. Fichlen-Derbstangen:

1. Klaffe 157 Stück mit 20,66 Fstm.

Die Angebote sind verschloffen mit Aus. schriftHokzsubmission" getrennt nach Sor­timenten und Klaffen in Reichsmark bis

Montag, den 2. März I. I., nachmittags 4 . Uhr, auf unterzeichneter Bürgermeisterei einzu­reichen, wo die (Eröffnung der Angebote erfolgt.

Die Verkaufsbedingungen werden vor der (Eröffnung bekannt gegeben, der jetzigen Zett entsprechend.

Die Besichtigung des Holzes vorher er­wünscht, da später Reklamationen nicht be­rücksichtigt werden.

Mainzlar, den 21. Februar 1925. __________________Bürgermeisterei. Bogel.

Der vom Gemeinderat beratene Dor« anschlag der Gemeinde Bellersheim für 1925 Rj. liegt vom Donnerstag, den 26. Fe. bruar ab 1 Woche lang auf der Bürger meisteret zur (Einsicht offen. (Einwendungen gegen seinen Inhalt können van den Be­teiligten innerhalb der Offenlegungsfrift schriftlich oder zu Protokoll erhoben werden.

Ls ist eine Umlage beschlossen worden, zu der auch die Ausmärker beftzutragen haben. . 1999B

Bellersheim, den 22. Februar 1925.

Bürgermeisterei Bellersheim. Müller

Holzsnbmifsion.

Auö den Waldungen der Okmcinbe Rüddingshausen soll nachstehendes Nutzholz auf dem Submissivnswcgtz »er­geben werden.

Eichen Stämme:

3. Klaffe 1 Stück 0,61 Fstm.

4. 2

2 11 Fstm. Fichten-Stämme:

3. Klosse 9 Stück 15,02 Fstm.

4. 45 , 49,30

5s- (54 50,39

5b- 305 79,12

193,83 Fstm.

Kiefern-Stämme:

3. Klasse 5 Stück 5,04 Fstm.

4. 16 11,51

5. (2024) 20 8,43

5. (12-19) 2 ,, 0,54

25,52 Fstm.

Angebote sind bis spätestens Sams­tag, den 28. Februar, nachm. 3 Uhr, bei unterzeichneter Bürgermeisterei ein- zureichen, wo anschließend die Eröffnung ftattfinbet. Nähere Bedingungen werden daselbst betaimtgegebeii, bzw. sind vorher bei der Vltrgerinetstercl zu erfahren. Auf Verlangen erteilt Jöcrr Förster Kalber­loh Auskunft.

Nllddingshausen, 23. Febr. 1925.

Bürgermeisterei Nüddingshausen

(Post Londorf). 1975V

_______Müssig. ________ Nutz- und Brennholz" Versteigerung Nr. 3.

Montag, den 2. März, werden in der Gastwirtschaft Erb in Beltershain aus der Försterei Lumda versteigert: 9.30 Ahr vorn,.: Nutzholz:

Stämme: Eichen 1. Kl. 3,81 Fstm..

4. Kl. 0,85 Fstm., 5. Kl. 0,40 Fstm., 6. Kl. 8,59 Fstm ; Eschen 5. Kl. 0.15 Fstm.: Birken 5. Kl. 0,29 Fstm.: Kiefern 2. Kl. 0,48 Fstm., 3. Kl. 3,36 Fstm., 4. Kl. 5,45 Fstm., 5. Kl. 7,16 Fstm.; Grubenholz 8,44 Fstm.; Lärchen 5. Kl. 0,41 Fstm . Fichten 3. Kl. 0,88 Fstm., 5s-Kl. 20,57 Fstm., 5d-KI 14,20 Fstm., Grubenholz 1,43 Fstm.

1 Buchen-Haustock.

Derbstangen: Eschen 0,51 Fstm.; Fich- leit I. Kl. 0,92 Fstm., 2. Kl. 2,23 Fstm.

Neisstangen: Fichten 1,62 Fstm. Nuhscheit: .Hainbuchen 1 Nm.

Nuhknüppel: Fichten 2. Kl., 3 Meter lang, 6,3 Nm.

1.30 Uhr nachm.: Brennholz, Rm.. Sckeiter: Buchen 667, Hainbuchen 49, Eichetr 57, Birken und Erlen 6, Kiefern 20, Fickten 2. Kl. 25.

Knüppel: Buchen 165, Hainbuchen 97. Eichen 117, Eschen, Erlen und Aspcr 26, Kiefern 21, Fichten 36.

Reisig: Bucken 605, Hainbuchen 725 Eichen 271, Eschen und Birken 12, Kiefer» 4, Fichten 2.

Stöcke: Blicken 108, Hainbuchen 12, Eichen 67, Erlen 2, Kiefern 5, Fichlei 2. Kl. 32.

Die zum Ausgebot kommenden Num­mern sind rot unterstrichen. Es empfiehlt sich, das Holz vorher einzusehen, da spätere Beanstandungen nicht berücksichtigt wer­ben. Auskunft durch Herrn Förster Markart, Lumda. 1991D

Grünberg (Hessen), 21. Febr. 1925.

Hess. Forstamt Grünberg.

Fischerei-Verpachtung.

Montag, den 16. März b. I., mit­tag« 4 Uhr, wirb im ..Hessischen Hofe in Butzbach, die dem Fürstlichen Hause Golms-Draunfel- zustehende Fischerei in der Wetter innerhalb den Gemarkungen Aieder-Desfingen^ Gambach und Griedel auf 12 Jahre öffentlich meistbietend Per- pachtet.

Draunfels, den 24. Februar 1925.

Fürstliche Aenlkauuner 2010*