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teUungen nimmt die Kriminalpolizei entgegen.
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Allgem. Ortskrankenkasse Giehen-Stadt.
Die rüdfiänbtgen Beiträge zurKranken- lasse, Invaliden- und Erwerbslosenver. sicherung für den Monat Januar 1925 können noch biS zum 3. Marz dS. IS. ohne Kosten bezahlt werden.
Dach Qlblauf dieser Frist erfolgt Beitreibung und Kostenberechnung. Die Einzahlung kann DienStagS von 8 biS 1 Llhr bei unserer Kasse, oder auf unser Postscheckkonto, Amt Frankfurt
Verloren.
Die einem unserer Gäste am 21. Februar abends im Gasthaus „Ium Rebstock abhanden gekommene Brieftasche mit Inhalt von größerem Geldbetrag u. wertvollen Erinnerungen wird von dem Fin, der an das Polizei-Fundbureau zurückerbeten. Geldinbalt als Belohnung. 1049D Club Lüdeeke.
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Hochschulnachrichten.
Von der Landes Universität (Rieften.
ß. 11. Dr. phil. Stoltenberg, der sich für Sozialpsychologie und allgemeine Soziologie zu habilitieren wünscht, wird am Mittwoch, 25. Februar, 6.15 Uhr, in der Kleinen Aula der Universität eine öffentliche Borlesung über da- Thema „Seele und Gesellschaft" hasten.
Neuorganisation des ForstinstitutS der Landesunivcrsität Gießen.
DaS Forstinstitut der Hessischen ßandeSuniversitüt Giehen wurde durch Verfügung des Hessischen Landesamts für das Bildungswesen vom 20. Januar 1925 mit Wirkung vom 1. April 1925 an m drei felbftän- dige Abteilungen ausgestellt und für jede Abteilung ein eigener Direüor bestellt. 1. Abteilung für Produktionslehre (Direktor Prof. Dr. Danselow), 2. Abteilung für Betriebslehre (Direktor Pros. Dr. Borgmann), 3. Abteilung für Jorstpolitik usw. (Direktor Prof. Dr. We- b e r). Für die gemeinsamen Angelegenheiten wurde ein Geschäftsführer bestinnnt, der in jährlichem Turnus unter den ordentlichen Professoren wechselt.
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flitut“. Dor Ankauf wird gewarnt. Zweckdienliche Mitteilungen zur Ermittlung der Täter und zur Wiedererlangung deS gestohlenen GuteS nimmt die Kriminalpolizei entgegen.
•• Gefunden wurde in der Ludwigstrahe ein Drahtgitter von einem Kellerfenster. Dasselbe ist bei dem I. Polizet-Revter sichcrgestellt, wo sich der Eigentümer melden kann.
•• Mehabzeichenverkauf für d i e Leipziger Frühjahrsmesse. Für die Leipziger Frühjahrsmesse ist das Mestabzeichen zu Vorzugspreisen erhältlich durch den ehrenamtlichen Vertreter deS Westamts für den Han- delSkammerbczirk Giehen. Herrn. Fuhr, i. Fa. I. H. Fuhr, Giehen, Sonnenstr. 25, sowie durch den Dorddeutschen Lloyd, Giehen, Kirchenpl. 13. Diese Stellen erteilen auch alle Auskünfte über die Messe. (Siehe Anzeige in unserer SamstagS» nummer.)
•• I n der Gesellschaft der Giehe- n e r Kunstfreunde sprach am Freitag Professor Paul S ch u b r i n g (Technische Hochschule Hannover) über .Dantes Hölle Im Bilde der Jahrhunderte von Voticelli bis Feuerbach". Dach
Filialleiter
für eine in «tieften zu errichtende Filiale eineß Schreib- und Bur au MalchiNtN-GelchästeS neludit 1HI2»» Nur seriöse und kaolinlkrältige Herreuwollen sich meiden unter L. It. 5f>4 1 an Kudolf Moeee, Leipzig.
.oe teuren auogezayu äi oen t>or genommen en Wahlen wurden sämtliche Auslcheibendea durch Zuruf wiedergewähtt. Der Sozialpoltt.sche Aus- schuh wurde durch Zuwahl von Kaufmann Horst und Werkmeister Möller erweitert. Dem Vorschlag des Vorstandes, die lange Jahre bestandene GesangSabtcilung. die längere Zeit geruht hat, wieder in Tätigkeit zu sehen, wurde zuaestimml. Zum Schlust sand noch eine elngehende Aussprache über die künftigen Ausgaben des Vereins statt.
ee Erledigte Schulstelle. Das Landesamt für das BildungSwesen gibt bekannt: Erledigt ist eine Lehrerstclle für einen evangelischen Lehrer an der Volksschule in Rudingshain, Kreis Schotten. Wohnung ist vorhanden.
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eener kurz otc geinigen «runoiogen aurjetgenoen Einführung zeigte der Debner, wie sich das Bild Dante- in der Phantasie der Dachwett gestaltet. Insbesondere fein Werl blieb im Vordergrund der Betrachtung stehen: ab und zu unterbrochen von Finzcrzeigen auf di« totale Bindung der Geschehnisse. Mit den neun Din- gen stiegen wir hinab in die Gräuel der Hölle von den Lauen bis hinab zu dem Sitze des furchtbaren Luciser DaS reiche Bildmaterial, alles wesentliche Stücke von der Renaissance bis zur Romantik, ermöglichte eine fast lückenlose Einfühlung in den Geist der Jahrhunderte, die das Werk des groben Florentiners spiegelten.
Familienabend der Lukasge- m ein de. Der Familienabend, den die Lukas- gemeinde am Sonntag in ihrem Gemeindet aal veranstaltete, war, wie immer, gut besucht. Herr HanS Thiemer brachte auf dem Klavier Kompositionen von Richard Wagner und Mendelssohn mit vollendeter Meisterschaft zu Gehör. Frau Gretel Wölke, die von Herrn Herbert Weber auf dem Klavier begleitet wurde, fang Lieder von Wilhelm Friedemann Bach und Brahms und fand wie immer eine dankbare. verständnisvolle Zuhörerschaft Lehr« Fritzel hielt einen Vortrag über .Kirche und Volksleben in Oberhessen". Was der Dortra« genbe darbot. gründete sich auf eigene Erlebnisse und innige Vertrautheit mit der Eigenart unserer Landbevölkerung. Er schilderte das kirchliche Leben eines oberhessischen Kirchspiels, wie eS sich in enger Verbindung mit dem Volksleben feine eigentümlichen Formen geschaffen hat. Der Vogelsberger Canbmann hängt fest und zäh an der Art fein« Vorfahren und ist nur schwer zu bewegen, Aeuerungen, auch wenn diese durchaus berechtigt sind, zuzustimmen. Eigentümliche Sitten und Bräuche bei der Fei« des heiligen Abendmahls, bei Begräbnissen, überhaupt bei der religiösen und kirchlichen Betätigung führte der Vortragende in anschaulich« Form vor. Er beschrieb daS Kirchlein d« Vogelsberg« Gemeinde, von der er ausging, beschrieb die Kirchenorgel, das Wappen, das in dem Gottes- Hause hing, und gab ein Bild von dem Kirchen- gefang; besonders wies er darauf hin, dah bas kirchliche Leben in diesen Landgemeinden recht rege ist und dah Zucht und Sitte dort noch nicht geschwunden sind. Auch wenn man sich gelegentlich bei der Kirchweihe v«gnügt, Ausschreitungen kommen niemals vor. Herr Frihel gestaltete seine Ausführungen in sehr humorvoller Weise, stets aber merkte man, bah er von inniger Liebe zu unserem oberhessischen Landvolke erfüllt ist und dieses biS in die verborgensten Regungen seines Seelenlebens kennt. Bei ein« Auhenseite und bei Gewohnheiten, die dem Stadt- bewohn« recht verwunderlich sind, ist der Vogelsberg« Dau« ein frommer, fleißiger und zuverlässiger Mensch. Die Versammlung nahm diese interessanten und zu Herzen gehenden volkskundlichen Schilderungen mit grobem Interesse entgegen.
f. Der Evang. Arbeiterverein hielt am Samstagabend seine Hauptversammlung ab. Aus dem vom Vorsitzenden, Stadtv. Kirchner, erstatteten Iahresberich: ist zu entnehmen, daß der Verein, der 264 Mitglied« zählt, auch im abgelausenen Jahre segensrc ich gewirkt hat. Die Kassenverhältnisse sind günstig. Die Sterbeunter- stühungskasse des Vereins, der auch Frauen von Mitgliedern beitreten können, zählt 335 Mitglieder, sie hat in vielen Fällen den Hinterbliebenen der »«ftorbenen Mitglieder wertvolle
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** Die Vergünstigungen für die Hot ge biete. Vach ein« Mitteilung der Hess. Landwirtschaftskammer ist es wahrscheinlich, das) nicht nur die Vermögenssteuervorauszahlung und die Sinko mmen st euer vorauSzahluna die Im Februar fällig werden, ebenso wie da- 4. Ziel für das Kalenderjahr 1924 her genannten Steuern im Votgebiet gestundet werden, sondern dah auch die Umsatzsteuervorauszahlungen biS zur Ernte 1925 weit« gestundet werden. Die LandwtrtschaftS- famrn« empfiehlt eine abwartende Haltung bezüglich d« Zahlung ber genannten Reichssteuern im Ostgebiet Verhandlungen wegen der end- qüliigen Abgrenzung deS Aotgeb,eteS würden voraussichtlich in d« nächsten Woche stattsinden. «Die ganze Provinz Obcrhe'sen ist bekanntlich alS 7!otg2»iet anerkannt. D. Red.)
•• Personalien. Ernannt wurden die Lehr« Heinrich G ö rz und Theodor Zeit l er an der Volksschule zu Giehen zu hauptamtlichen Forlbildungsschullehrem an der Fortbildungsschule duselbst. bet Fvrstwartaspirant Karl Hedderich zu Grebenau zum Förster d« För- ' crei Reimenrod. Forst amt Grebenau, der prak- i lche Tierarzt Dr. Gustav Schneider in Friedberg zum AmtSveterinärarzt: d« KreiSvet«inär- nrzt Deterinärrat Karl Blume zu Grünberg >um Kreisoeterinärarzt des Kreisveterinäramts Beosheim uni« Belassung sein« bisherigen Amtsbezeichnung .Deterinärrat" mit Wirkung hom Tage seine- Dienstantritts.
•* Vermißt wird seit dem 20. Februar d« Kaufmann Karl Görtz au- Weilburg. D« Mann ist 41 Jahre alt. 1,68 Met« grob, von hager« Gestalt, trägt gestutzten Schnurrbart, hat auffallend schlechte Zähne und schnelles Sprechen.
Brieskasten der Redaktion.
(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der,
Redaktion.)
H. T. Bei der Beantwortung Ihrer Frage ist von grober Bedeutung, wer die Schuld an der Zerstörung deS Gegenstandes trägt. Es müsste zunächst sestgesteltt werden, ob bei beti Ausstellung alle Vorsicht-- und Sicherungsmah- nahmen beobachtet wurden, ferner mühte klar- gestellt werden, ob der Mieter etwa fahrlässig oder mutwillig mit der Sache umgegangen ist. Wir raten Ihnen, die Angelegenheit doch mal bei der Instandsehungsstelle beim Mreteinigungs- amt vorzubringen.
W. 21. Wenn es sich im vorliegenden Falle um eine Zw angsinnung handelt, so gehört jeder selbständige Gewerbetreibende ohne weiteres zu dies« Innung. Der Vorstand einer solchen Innung ist auch berechtigt, im Falle unentschuldigten Fernbleiben« der Mitglied« von den Innungsversammlungen ©trafen zu verhängen. Die Aufhebung d« Strafe wäre unter Hinweis auf eine besondere Ursach; des Fehlens beim Innungsobermeister zu versuchen, allenfalls dann noch bei der Aussichtsbehörde. Für eine Innung, die nur für die Stadt Gieyen besteht, ist der Oberbürgermeister Aufsichtsbehörde, für eine Innung, die für die Stadt und den
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Rundfunk-Programm
deS frankfurter Lender-,
(Aus b« .Radio-Umschau".) Mittwoch, 25. Februar:
11.55 Uhr: Zeitangabe. 12 tthr. 21achrichten- dienst 4 Upr: WiNschaflLmeldungen 4.20 ilbv Rachrichtenbienft 4.30 bis 5 30 U&r Kinder- stunde, 1 ßteb«: a) Abendfrieden H L An- derfen, b) Freund Husch H Hermann, c) Tanr- lieb iSchwäbtsche Volksweise) d) Schlaf Kind lein hold unb füh (Volkslied), e) Frau Schwalb« ist 'ne Schwätzerin O. Kern; 2. Der Halskrag< lMä'-chen) H 5. Andersen. 3 Liede a) Schisslein. b) D« Storch (Litauisches Kind«lied), c) Hänschen sitzt am Fenster (Volkslied), (!> Puppenwiegenlieb E Reinecke, e) Mauskätzchcit (Volkslied)- 4- Vorn Schwaben, der da» Lever- lein gegessen (Märchen! L Bechstein. Aussüh- rende: Marga Wartenberg tSopran), Marn Gläf«- ilrban «Rezitation) 5 30 bis 7 Uhr Rachrnittags-Konzert des Hausorchesters unter Mitwirkung des Kornettguarietts des Frankfurter OpernhauSorchesterS — Programm u a Quartett Ar 2 von Ramsöe: llnt«hattui>gsstückc 7 biS 7.30 Uhr: Stenographischer Fortbildung-- kuriuS für alle Systeme tDiktat von 80 Silben auswärts). 7.30 bis 8 Uhr. Funkhochschule, Paul Deller. „Musikgeschichtliche Wandlungen. (t?lr lleberblick über die Geschichte ber Musik von bei’ Anfängen biS zur Gegenwart)". 11 Vortrag .Die Nachfolge Dachs und Händel--. 8 bis 8 30 älhr: Vom Detektorapparat bis zum Re- flerempfänger Vortrag von Dr Hardtke 8 30 ilfor: Trio-Abend 1. Trio Ar 7 in C-Moll für Flöte, Violine und Klavier (Cargo- Allegro-Anbante-Allegro) G F. Händel: 2 Au§ der Sonate Ar. 3 in F-Moll für Violine unt Klavier I. S Dach: 3 Sonate Ar. 3 für Flöt« und Klavier I. Matthefon: 4. Trio Op. 3 Ar. 1 für Flöte, Violine unb Klavi« (Andante-Menu- etto-Allegro) P. Locatelli. 2usfübre,tde^ Roll Schüttauf (Flötel. Ludwig Keip« (Violine) Johanna Flügge (Klavier). 9.30 Uhr: Aachrichten- dienst. Wett«meldung, D«kehrS nachrichten.
Sport. 10 biS 11 Uhr De- Durschen Heimkehr oder Der tolle Hund Darrnstädt« Lokal Posse von EliaS Aieb«gall- Ausführende: Mitglieder der Fvanksurt« Dühnen.
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- Auch eine „Russifizierung". Mil geheim« Freude steltt die Hausfrau fest, dast es anscheinend wieder .echt russischen Karawanen- Tee" gebe, prangen doch auf den Umhüllungen russisch Ausschlisten. russische Stempel unb Hoheitszeichen. die ganz echt auSsehrn. In Wirklichkeit haben dieses Tees genau so wenig ^Russisches" an sich, wie andere auch, sie werden ir Deutschland verpackt und legen einfach das russische Gewand an. Rußland trinkt zwar viel Tee. kommt aber alS Produzent nicht in Frage. Auch früher stammte d« gute .russische Tee" auS den bekannten Teeländ«n. (Ehina, Geh» fon. Java, Indien). Es liegt hier die Aach- toitfung einer Suggestion vor, von d« wir umsomehr Grund haben, unS zu befreien, als deutsche Tee-Importhäus« Tee- in den Handel bi Ingen wie beispielsweise die bekannten Teemischungen der „Marke Teekanne", die nicht «st ruilistzi«t zu werden brauchen, um ihre Güte zu erweisen.


