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K

b:n (Empfang seiner Löhnung von ihm quittieren zu lassen. Der Gbergrenadier beachtete die Aufforde­rungen des Unteroffiziers zunächst nicht, setzte sich dann aber plötzlich in seinem Bette auf und schrie ihn an:Sie junger Unteroffizier haben überhaupt nichts zu sagen, lassen Sie mich gefälligst in Ruhe und machen Sie, daß Sie hinauskommen. Eie haben hier nichts zu suchen." Als ihm der Unteroffi­zier darauf den wiederholten Befehl gab, sofort auf­zustehen, bemerkte er:Wir haben unsere Unteroffi­ziere selbst hier." Der Angeklagte will von dem ganzen Vorfall nichts wissen und behauptet, er leide infolge einer Dienstbeschädigung an Zuständen von Dewußtlosiigkeit. Rach dem Sachverständigengutachten ist er zwar eine psychopathische Persönlichkeit, jedoch bei dem hier in Betracht kommenden Vorfall zweifel­los völlig bei Sinnen gewesen. Mit Rücksicht hierauf erhielt er wegen Achtungsverletzung und Gehorsams­verweigerung vier Wochen Mittelarrest.

Wirtschaft.

Börse und Geldmarkt.

Es ist ein böser Stern, der in diesem Jahre über der Börse zu stehen scheint. Kaum hat sich mit der Wahl Hindenburgs die politische Lage etwas konsolidiert, und hat auch anschei­nend das Ausland wieder mehr Vertrauen zu den Verhältnissen in Deutschland gefunden, als mit einem Schlage die Zuspitzung der außen­politischen Lage die freundlichere Stimmung wie­der hinwegfegt. Wenn auch die Bote der Allierten in der Entwaffnungsfrage noch immer nicht vorliegt, so lassen doch die verschiedenen Andeutungen in der alUerten Presse über das, was man Deutschland erneut zuzumuten scheint, das Schlimmste befürchten, und die Börse wurde schon hierdurch von großer Mutlosigkeit ergrif­fen, die in ihren Lösung der eben erst geschlos­senen Engagements zum Ausdruck kam. Die außenstehende Kundschaft, wie auch das Aus­land, die sich in den letzten Tagen, wenn auch nur tastend, am Markt gezeigt hatten, waren schnell wieder verschwunden, und die Speku­lation bleibt auf sich selbst angewiesen, was stets zu Vorstößen der Baisse-Spekulation führt. Die Mißstimmung ist wieder so allgemein, daß günstige Momente, die in der langsam sort- schreitenden Erleichterung des Geldmarktes liegen, ohne Beachtung bleiben. Diese dauernde Depres­sion an der Börse ist um so kedauerlicher, als sie die Erfüllung der so wichtigen Aufgaben der Börse, die Heranziehung des Sparkapitals zur wirtschaftlichen Verwaltung, unmöglich macht. Die Börse macht alle Anstrengungen, um die weiteren Kreise, ohne deren Hilfe sie nicht existieren kann bezw. nur ein Scheindasein führt, heranzuziehen. Immer und immer wieder wird auf die Ermäßigung der Ankosten hingearbeitet, aber da das Verständnis der gesetzgebenden Stel­len zu fehlen scheint, sind auch diese Bestrebungen zum Mißerfolge verurteilt, soweit ihre Durch­führung nicht in der Hand der Börfen-Inter- essenten selbst liegt. Aach dieser Richtung hin dürfte der Beschluß de^ Stempelvereinigung, durch Einführung des Effektenschecks Wertpapier­umsätze zu vereinfachen und zu verbilligen, einen Schritt vorwärts bedeuten. Es ist zu hoffen, daß die Erkenntnis über die volkswirtschaftliche Bedeutung dieses Schrittes Allgemeingut wird und daß er auch bei der Privatkundschaft Ver­ständnis und Unterstützung findet, denn ohne die Mitwirkung aller Effektenbesiher läßt sich das neue Verfahren nicht lückenlos durchführen. Wir' müssen dazu kommen, daß der gesamte deutsche Effektenbesih, soweit er für eine Samm­lung geeignet ist, bei dem Maklerverein konzen- tiyrt wird. Das bedeutet für alle am Effeüen- verkehr beteiligten Stellen eine gewaltige Ver­einfachung und für die Kundschaft eine Ver­billigung ihrer Effektenumsähe, die in ihrer Gesamtwirkung nicht verkannt werden dürfen.

Die Erleichterung am Geldmarkt hat in den letzten Tagen solche Fortschritte gemacht, daß man, auch unter Berücksichtigung der jeweili­gen Schwankungen, von einer ganz allgemeinen Besserung und nicht von einer vorübergehen­den sprechen kann. Dies kommt vor allem darin zum Ausdruck, daß der Privatdiskontsatz etwas unter 8 Prozent liegt, während die Herab­setzung des Zinssatzes für Exportwechsel eher als eine gewollte Maßnahme bezeichnet werden muh, die jedoch in ihrer Endwirkung auch das ihrige zur Herabdrückung des allgemeinen Zins- niveaus beiträgt.

.*

* Abwicklungstag der Börsen - g e s ch ä f t e per Ultimo Mai. Für Ge­schäfte, die per Ende oder per Ultimo Mai ab­geschlossen sind, gilt als Fälligkeitstag der 31. Mai 1925. Bei Gelddarlehen, die auf diesen Zeitpunkt abgeschlossen sind, läuft die Zinsberechnung laut B.T." ebenfalls bis 29. Mai 1925.

* Herabsetzung der Stickstoff- preise. Die Preise für synthetischen Stickstoff werden, wie dieTägliche Rundschau" meldet, demnächst eine stärkere Ermäßigung ersahren (die

Ermäßigung vollzieht sich in sämtlichen Gat­tungen des synthetischen Stickstoffes), zum Zwecke der Förderung des Verbrauchs innerhalb der deutschen Landwirtschaft. Diese Ermäßigung hängt nicht mit den bekannten Bestrebungen in Chile zur Verbilligung des Produktionsprozesses und Steigerung der Erzeugung in Salpeter zu­sammen, sondern ist eine unabhängige Maßnahme zur regelmäßigeren Gestaltung von Produktion und Absatz, angesichts der automatisch gestei­gerten Stickstofferzeugung in den deutschen Wer­ken. Die Ermäßigung darf nicht mit den üb­lichen Sommerrabatten verwechselt werden, denn die Differenzierung findet diesmal auf einer ganz anderen Grundlage als der der Saison­abgabe statt. Wie derD.H.D." dazu erfährt, soll die Preisermäßigung ab 1. Juni in Kraft treten.

* Motorenwerke Mannheim A. G., vorm. Benz, Abteilung stationärer Motorenbau. Die Gesellschaft, die ihr Aktien­kapital im Verhältnis von 10 zu 1 umstellt und im D^emder ihre Interessengemeinschaft mit der MaschinenbaugeseUschaft Karlsruhe vertieft hat, berichtet, daß in den letzten Monaten des Be­richtsjahres der Auftragseingang zugenommen hat. Die infolge von Verhandlungen mit einstun- diger Verspätung eröffnete Generalversammlung verlegte die Tagung auf den 25. Juni. Der Vor­sitzende erklärte, daß sich die Verwaltung im letzten Augenblick noch mit außerordentlich wich­tigen Beschlüssen zu befassen gehabt hatte. Cs hapdle sich um eine Interessengemeinschaft mit der Knorr-Bremse A. G. Wie gemeldet wird, ist beabsichtigt, daß diese Gesellschaft die Her­stellung eines neuen, der Mannheimer Gesell­schaft gehörenden Fabrikationsartikels in ihren Münchener Werken aufnimmt.

* Belgien a u s dem Rhein. Im Jahre 1924 haben die belgischen Schiffe von Straßburg aus 329 418 Tonnen flußabwärts befördert, gegen 296 000 Tonnen im Jahre 1923. In de: Richtung Straßburg wurden 1924 44? 000 Tonnen transportiert, gegen 414 600 Tonnen im Vor­jahre. Belgien besitzt zur Zeit eine Flotte von 941 Schiffen mit 530 000 Tonnen auf dem Rhein, das ist ungefähr ein Zehntel der gesamten Rhein­tonnage.

Devisenmarkt BerlinFrankfurt a. M.

(In WLtkmen Mark ausgrdrückt. Buenos-Aires, London, Neu« hort, Japan, Rio de Janeiro für eine Einheit, Wien und Budapest für 100000 Em beiten, alles übrige für 100 Einheiten.) Telegraphische Auszahlung,

22

Mai

23. Mai

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

(Selb

! Brief

Geld

Brief

Bmft.-IHott.

108.72

169,14

168,69

169,11

Buen.-AIres

1,705

1,709

1.698

1,702

Brss.-Antw.

20,97

1 21,03

20,95

21,01

Christinnia. Kopenhagen

70,66

70,84

70,54

70,72

78,95

79,15

78,90

79,10

Stockholm .

112,26

1 112,49

112,21

112,49

HEngfors.

10,577

10,617

10,576

10,618

Italien. . .

17,03

17,07

16,005

16,945

London. .

20,386

20,4.38

20,3;6

20,438

yicuport . .

4,195

| 4,205

4,195

4,205

Paris. . . .

Schweiz . .

21,55

21,61

21,425

21,485

81,125

| 81,325

81.125

81,325

Spanien. .

61,12

61,28

61,06

61,23

Japan . .. Mio de Jan. Wien in D--

1,761

1,765

1,758

1,762 0,443

0,439

| 0,441

0 441

Oest. abgcst.

59,055

59,19a

59,055

>9,155

Prag ....

12,43

12.47

12,43

12,47

Belgrad . .

6,835

i 6,855

6,86

6,88

Budapest. . Bulgarien.

5,897

3,035

5,917

3,045

5,897

3,035

5,917

3,045

Lissabon

20,425

: 20,475

20 425

20,475

81,07

Dornig. . . Konstantin.

80,86

81.05

80 87

? ,305

2,315

2.295

2,305

Athen. .

7,34

i 7.36

7.34

7.38

Banknoten.

Berlin, 22. Mai.

Geld

Bries

Amerikanische Noten . » , , » Belgische Noten

Dänische Noten

Englische Noten. .......

Jraniösische Noten ......

Holländische Noten......

4,178

20,92

78,72

20,362 21,515

168,31

17,03 70,5? .

59,05

111,92

81,08

61.025

12.45

5.867

4,198

21,02

79,12 20,462 21,615 169,17

17,11

70,88 59,35

112,48

81.43

61,325

12,51 5,887

Italienische Noten ......

Norwegische Noten......

Deutsch-Oesterr-, äioo Kronen Rumänische Noten......

Schwedische Noten......

Schweizer Noten ....... Spanische Noten..... .

Tschechoslowakische Noten ..

Ungarische Noten . ...

Berliner Dorfe.

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeigers"^

Berlin, 23. Mai. An der heutigen Börse hielten sich die Banken vom Geschäft zurück, und die Spekulation und das Publikum schlossen sich dieser Bewegung an. Die ersten Kursfest­setzungen hatten daher auf vielen Gebieten nur formale Bedeutung und mangels Umsatzes kamen für eine Reihe von Werten Erstnotierungen über­haupt nicht zustande. Im allgemeinen eröffneten die Effektenmärkte zu den Schlußlursen des Vortages. Das Angebot war heute jedoch geringer als gestern. Das Hauptinteresse der Spe­kulation wandte sich den Schutzgebiets­anleihen zu, die recht lebhaft verkehrten. Der Kurs für Schutzgebietsanleihen stellte sich nach Schluß der ersten Stunde auf 6,55, nachdem be­

reits vorher ilmfätje zu 6,8 stattgefunden hatten. Der Geldmarkt ist unverändert leicht. Täg­liches Geld 79 v. H., Monatsgeld 9,511,5 vL. Die Aachsrage hat sich zwar etwas verstärkt, doch kam dies in bezug auf die innere Lage des Geldmarktes nicht zur Auswirkung. Im inter­nationalen Devisenverkehr erlitt der französische Franken einen neuen Sturz auf 95,20 in 'Pfundparität (gestern 94,50). Auch Mailand war mit 120,5 gegen London erheblich ermäßigt. Die Mark wird aus Aeuyork unverändert mit 4,199 gemeldet.

Börsenkurse. ___________

Frankfurter Börse.

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeigers".) Frankfurt a. M., 23. Mai. Tendenz: Un­einheitlich. Der gestern eingetretene scharfe Kursein- biuch, der auf das anhaltend sich häufende An­gebot zurückzuführen war, kam heute zum Still­stand. Die Stimmung zeigte zwar im allgemeinen wenig Neigung zu einer weitergehenden Erholung, doch kann man insofern von einer Besserung be­richten, als das Angebot heute den Markt weniger stark belastete und die Kursrückgänge sich weniger scharf ausprägten. Die Abschwächungen, die wieder für einzelne Werte zu verzeichnen sind, waren ge­ringer. Erholt waren eigentlich nur Chemie- Werte, die auf Deckungen hin ihre gestern abend erzielten Besserungen etwas zu erweitern vermoch­ten. Die Spekulation hielt sich heute stark zurück, auch sonst bestand auf keinem Gebiete irgendwelche Kaufneigung. Infolgedessen nahm das Geschäft den üblichen trägen Samstag-Verlauf. Am Montanmarkt waren Phönix leicht erholt. Am Elektromarkt gaben AEG. weiter nach, während Schlickert mäßig ge­bessert waren. Schiffahrts- und Bank­aktien lagen ruhig. Die übrigen Gebiete verkehrten in unregelmäßiger .Faltung, Abschwächungen und Besserungen hielten sich die Wage. D e u ts ch e ^An­leihen wiesen keine Veränderungen auf, ebenso gingen ausländische Renten und Pfand­briefe in behaupteter Haltung aus dem Verkehr hervor. Der Freiverkehr war geschäftslos, die Kurse kaum verändert. Api 0,975, Beckerstahl 1, Beckerkohle 5,7, Benz 72 Proz., Growag 68 Proz., Kunstseide 298 Proz. Im späteren Verlauf blieb die

Frankfurt a.M

Berlin

Schtu«. stur»

1-Uhe. stur«

Schluß stur»

Anfang iurc

Tiotnm:

23 5.

22. 5

23. 5

5% Deutsche NclchSanlethr

O."6

0.555

0,5575

0.5525

4% Deutsche Neichsanleihe

0,58

3/.% Deutsche Neichsanleihe

0,54

0.57

3% Deutsche Neichsanleihe .

0.60

0,705

Deutsche Eparprämienanlcihe

0,352

0,355

4% Breubiiche Konsols - .

0,61

0.615

0,715

4% Hessen..........

0.725

0.73

SWo Hessen .......

3% Hessen ...........

0,68

0.72

0,665

Deutsche Gertb. Dollar-Anl.

94,75

94.75

dto. Toll-Dchav-Anweisug..)

92,3

92,3

-

4% Zolltürken......

8,85

-

9

5% Goldmexlkaner ....

37.75

-

Berliner Handelsgesellschaft.

129,5

131

129,5

Eommerz- und Privat-Bank

102

102

102

102.25

Darmst. und Nalionalbank

125

125

125

Deutsche Bank......

124,62

125

125

Deutsche Bereinsbank

77

Disconlo Conimandit

113,50

113,40

113,50

113,5

Metallbank.......

Mitteldeutsche Creditbank. . Ocsterrelchischc Kreditanstalt.

99

98

_

102,25

7.50

102

7,5

102,5

7,50

Westbank ......

0,1

Bochumer (?>u9 . .......

-

67.5

69,50

BuderuS .........

67

67

64,75

Caro ...........

70

Deuticb-Luremburg......

Gelsenkirchener Bergwerke .

90

90,25 71

91,13

71.75

harveuer Bergbau ...

Kaliwerke Aschersleben....

123,25

-

123..'.

121

15,50

15,30

15,75

Kaliwerk Westeregeln.....

17,75

18

18,20

Laurahütte..........

61.75

63,40

63

Oberbedarf...........

7,2

7,12

7,25

Phönix Bergbau ......

110,75

111,5

110,40

111

Rheinstahl ........... Riebeck Montan........

90

93,50

90,25

93,25 91

93

91

Tellus Bergbau. ......

3

2,9

Hamburg-Amerika Paket. . . Norddeutscher Llovd . ...

65,5

68

__

65,75

70

66,25

69,50

Ehcramische Werke Albi« . .

_

Zementwerk Heidelberg . . .

74,75

75,25

Philipp Holzmann......

70,5

72

Lnglo-Eom.-Guano .....

_

114

112

Badische Anilin........

133,25

133,5

133

133,75

Chemische Mäher Alapst, ..

Goldschmidt.........

Griesheimer Electron ....

95,50

97

96.5

96,25

121,90

123

121.75

Höchster Farbwerke......

Holzverkohlung . .......

123.40

6,8

123,50

6,95

122,75

Rütgerswerke .........

81

81,5

Scheideanstalt ........

113

113

_

»llg. Elektrizttäts-Gesellschafi

106

105,25

105,25

105,5

Bergmann ..........

83

84

84

Mainkraftwerke ........

87,5

Schuckcrt ........... Siemens & Halske ......

75

75,25

74,50

75

65,75

66,25

66,75

l'ldlerwerke Kleyer ......

3

3

3

Daimler Motoren. ......

4,4'.

4,50

1,50

^ehligcnstaedt. . .......

47

6,1

Motorenwerke Mannheim .

99,25

Frankfurter Armaturen . . , Konservenfabrik Brann . . .

0,48 1.12

1

114,5

2.3

_

2,25

Schukstabrik Herz . . ....

2.9

- -

Sichel..............

Zellstoff Waldhof.......

Zuckerfabrik Frankenthal . .

49,25

49

__

11,25

10.90

11.4

11

3.55

3,50

Zuckerfabrik Waghäusel . . .

70,5

70

2,9

Membran-

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ein vornehm u.Mich Sröpflcin/einfitör/fo ein -feindranä vmKlasse imti wohlfeil ßaM

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-

Paris erneut einen starken Rückschlag. Die Pfund­parität stieg auf 95,13 bis 95,20, die Dollarparität auf 19,68. Auch Italien lag schwächer mit 120,25 gegen London. Das englische Pfund liegt sehr fest mit 4,86ei::halb bis 4,86dreisechstel gegen Kabel Reuyork. Die Mark ist iinverändert. -. ....

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeigers".) Frankfurt a. M., 22. Mai. Auftrieb:

29 Rinder, darunter 22 Ochsen, 7 Färsen und Kühe, 863 Kälber, 197 Schafe, 565 Schweine. Preise für 1 Zentner: Kälber: 75 bis 80, 65 bis 74, 56 bis 64, 50 bis 55. Schafe: 45 bis 52, 38 bis 42, 15 bis 20. Schweine: 67 bis 69, 60 bis 66, 65 bis 68, 65 bis 68. Marlverlauf: Schweine bci langsamem Geschäft Ll:berstand. Fettschweine nah:zu unverkäuflich. Kleinviehmarkt bei ruhigem Handel geräumt. In der Psingstwoche findet der Hauptmarkt Dienstag, 2. Juni, statt.

berliner Ty.?'. ";: ?.

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeigers".)

Berlin, 22. Mai. Weizen (mäil.)--267 bis 269, Weizen (laufender Monat) 280 bis 298, Wei­zen (per Juli) 223, Sommergerste 226 bis 242, Winter-Futtergerste 200 bis 214. Hafer (mark.) 227 bis 235, Hafer (laufender Monat) 220 bis 219.50, Hafer (per Juli) 190 bis 189, Mais (loko Beilin) 208 bis 210, Mais (frei Woggvn Hamburg) 200, Weizenmehl 34 bis 36.75, Rog­genmehl 30.75 bis 32.50, Weizenkleie 14.20, Roggenkleie 15, Biktoriaerbsen 22 bis 27, kleine Spciseerbsen 22 bis 25, Futtererbsen 19 bis 21, Peluschken 18.50 bis 20, Ackerbohnen 19 bis 21, Wicken 20 bis 22.50, Lupinen (blau) 10 bis 11.50, Lupinen (gelb) 11.50 bis 14. Serradelle 13 bis 15.25, Rapskuchen 15.25 bis 15.60, Leinkuchen 22.40 bis 22.50, Trockenschnitzel 9,80 bis 10, Kar­toffelstöcken 19.60 bis 19.80.

Kirchliche Nachrichten.

Evangelisch« Gemeinden.

Gießen. Sonntag, den 24. Mai. Exaudi. Stadt­kirche. 8: Pfr. Becker. Zugl. Christenlehre für die Reukonfirmierten aus der Markusgemeinde. 91/,: Pfr. Mahr. 11: Kinderkirche für die Matthäusgem. Pfr. Mahr. - Iohanneskirche. 8: Pfr. Ausfeld. Zugl. Christenlehre für die Reukonfirmierten aus der Iohannesgemeinde. 91/,: Pfr. Bechtolsheimer. 11 Kinderkirche für die Lukasgemeinde. Pfr. Dechtols- heimer. 8: Bibelbesprechung im Iohannesfaal. Pfarrass. Schultheis. - In der Reuen Aula. 11'/«: älniversitätsgottesöient mit Predigt von Professor D. Dr. Frick. Kirchberg. 10. 11: Heiliges Abendm. f. b. Igd. v. Ruttershausen. Mainzlar l'/2. Watzenbvrn-Garbenteich. Watzenborn-Steinberg: 9'/.,. Garbenteich. 1. - Wieseck. 9'/?.

Katholische Gemeinden.

Gießen. Samstag, den 23. Mai. 4'/2 u. 7 Beichte. Sonntag, den 24. Mai. 6. Sonntag n. Ostern. 6'/, Beichte, 7 Meße, 8 Kom., 9 Hochamt m- Predigt, li Messe m. Predigt, 21/a Christenlehre u. Andacht. Grünberg, 9'/3 Messe mit Predigt. - Hungen. 9'/o Hochamt m. Pred. Lich. 71/., Messe m. Pred.

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haben häufig nach einiger Zelt ein Gelühl von Schwäche und Erschöpfung. Hier wird oft Scott's Emulsion am Platze sein, weil sie In vielen Fällen den Verlust gewisser Stoffe,- Insbe­sondere der Phosphate, ersetzen kann. Dabei Ist sie leicht verdaulich und gut zu nehmen. Man bestehe aber auf der echten Scott's Emulsion.