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ft gen Zahlemnarken gedruckt vorliegen bic erft aufgebracht werben müssen.

ee Die Vorführung m c biz i n rsch - wissenschaftlicher Filme in bet Frauen­klinik beginnt heute nachmittag 5 Llhr, nicht, wie am Mittwoch berichtet, um 81 - llpr.

* Linns- Feier 1 925. Der diesjährige Birins-Vortrag. den der Direktor der Botanischen rlnstalien, Prof. Dr. E. Küster, am 19. Mai im Satanischen Hörsaal hielt, behandelte die Orchi­deen und die wunderbare Mannigfaltigkeit ihrer Formen. Oer Vortragende jprach einleitend von der geographischen Verbreitung der Orchideen und non den wichtigsten Typen, die ihre äußere Erscheinung yi unterscheiden gestattet (erdbewohnende Orchideen. i?piphytisch aus Baumkronen des Urwaldes lebende mitten und die bräunlichen, blassen Humusbewoh­ner). Die Besprechung der Blüten der Orchideen fühle jur Schilderung des in ihnen besonders mannigfach sich entwickelnden ..Labellum' , die grö­ssten Veränderungen der Blütenbloticc (Ealadcnio), der serielle Dimorphismus der Blüten (Catasetum), ei? .^ebrostreisung (Odontoglossum u. o.) sowie das rai)thmische Massenblühcn des Dendrobium crumen» t H an wurden behandelt. Neben den schon seit langer .»eit bekannten Erscheinungen der Bestäubung ichil-

!' Pros. Küster d>e wunderlichen Bewegungen, die an den Blütenteilen von Eatosetum und Ptcro- styü> wahraenommen werden, und welche ebenfalls m Dienste der c estäubung stehen. Zum Schluß war von den Same.' der Orchideen die Rede und von den unlängst ausgebecktan Dcdingunaen ihrer Keimung. - Der Dort »p wurde burd) zahlreiche farbige Licht-

' 'r" erläutert. Die Gewächshäuser der botanischen "iiobrn hatten eine Reihe blühender Orchideen cusgestellt.

Vom Dünsbergvercin. dessen vor- ' v sie Ausgabe es ist. für die Erhaltung und Ul'pe des Dünsbergturmes und seiner Tchunl-ÜUen. der :;.j-iänfl: aieflc und im Verein L-;- V. H. C. ni ',.n auch für die Markierungen yim Diinsberg . fr., m, hat int vergangenen Jahre mit dankens- irf.-ter llnterstüpi na opserivilliger Naturfreunde den - urm non tüchtigen Fachleuten wieder Herstellen lilsen. Aus diesen! Ansatz sowohl, wie aus dein Um- stand, datz der Turm dpi 25 Jahren errichtet worden ist. wSt im Herbst Porigen Jahres eine arotzere Tagung auf dem Berge geplant, die jedoch leider durch die Unbilden der Witterung buchstäblich zu Wasser wurde. Runniehr will der Vorstand das Ver­säumte nachholen und labet alle seine Mitglieder und Freunde de-'- Dünsbergs auf kommenden Sonntag zu einer gemeinsamen Tagung auf der setzt im schönsten Maicnjchmuck prangenden Höhe herzlichst ein. (Siehe Anzeige.) Für die nötige Unterhaltung ---------------i i' Tiri n iiii

und Labung ist bestens gesorgt. Gemeinsamer Ab­marsch 7 Uhr von der Laynbrücke oder für Rach- zügler Abfahrt 8.20 Uhr noch Bieber, gegebenenfalls mittels Sonntagskotte.

** Auftrieb auf dem heutigen Frankfurter Sch l a ch t di e hm a r? t: 22 Ochsen. 7 Kühe. 863 Kälber. 197 Schate

Bornotizen.

LageSkalender für Freitag. Erster Welcker-Vortrag 81 . ilbr PhnsikalitcheS Institut (Stephanstraße) Vortrag Professor Dr. R. Herzog. Lichtspielhaus Bahnhofstraße. TBic sage ich'S meinem Kinde Asioria- Ltchtspiele ,Flammen der Leidenschaft".

.Jeder Familie ein Eigenhetin. Ein öffentlicher Vortrag über dieses Thema findet heute. Freitag, abend im Gcwcrbehous Kirch- strafte, statt. Äüheres im Anzeigenteil.

Dom Hessischen Stäbtetag.

) Darmstadt. 20. Mai Der Hessische Städte tag hat in seiner letzten Sitzung den Oberbürgermeister von Mainz zu seinem Vorsitzenden gewählt. Rach den cayungen bilde, der Hessische Städtetag die Gesamtoertretung der hessischen Städte in den sic gemeinsam betreffen­den Angelegenheiten. Er übt das Wahl und Vor- schlagsrechr hinsichtlich derjenigen Äorperschaften. Veranstaltungen und Einrichtungen aus. in denen den hessischen Städten eine Mitwirkung eingeräumt ist (Vorstand des Deutschen Slädtetags. Äommiffion für Verwaltungsreform u. dgl.). Den'Stadtetog bil­den die Verwaltungen der Städte, die der hessischen Städteordnung unterstehen. Die Mitglieder des 51. i. :afls versammeln sich einmal im Jahr zu einer ordentlichen Tagung. In der Regel am Amtssitz des leiDciliflcn Vorsitzenden. Die Sitzungen sind nicht öffentlich Zur Leitung der Angelegenheiten des Stadtetogs wählt die Mitgliederversammlung aus ihrer Mitte jeweils auf zwei Jahre einen Vorstand, der aus dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vor fitzenden und dem Schriftführer besteht. Der Vor­stand hat den Stäbtetag nach nutzen zu vertreten.

Die Einweihung

des Frankfurter Stadions.

3b. Frankfurt a. M., 21. Mai. Frank­furts großartige Sportplatzanlage, das auf dem Ge­lände der ehemaligen Militarfchietzftande im Stadt- wald geschassene weiträumige Stadion, wurde heute unter den denkbar günstigsten Voraussetzungen der Oessenllichkeit übergeben. Leuchtender Sonnen­

glanz, der im Frühtingskleide prangende Stadtwald, eine nach Zehnlaufende zahlende, unübersehbare, festlich gekleidete und festlich gestimmte Menschen­menge und eine Gesellschaft hervorragender Gäste aus ollen Teilen des Reiches gaben diesem bedeut famen Ereignis den glanzvollen äußeren Rahmen. Sd)on von 12 Uhr ab setzte eine wahre Völkerwan­derung nach dem Stadtwald ein. die ihren Höhepunkt gegen 3 Uhr. dem Beginn der Feierlichkeiten, er reichte. Strahenbahn auf Straßenbahn folgte in Ab- ftänben von einer halben Minute aufeinander. Eine ausgezeichnet vorbereitete Organisation hatte dafür geforgt. datz sich der Aufmarsch und später auch der Abzug des Menschenmeeres fast reibungslos vollzog. Als um 3 Uhr Fanfarenklänge den Einmarsch von etwa 17 000 Turnern, Radfahrern und anderen Sportsleuten, den Schulen, der Studenten und anderer Körperschaften ankündig- tert, umsäumte das weite Dnal der Kampsbahn eine Menschenmenge, deren Zahl auf mindestens hundert tausend geschätzt werden konnte. Grandios war der Anblick der eininarschicrendeii Turner und anderen Sportler, ein entzückendes Bild, das symbolisch das roiebr- erwachende und wieder ausbauende Deutsch­land nach schwerer Zeit andeutete und wider- spiegette. Brausend erklang der von 1000 Sangern ror^ctragcne Mozartsche ChorO Schutzgeist alles Schönen" uber da« mächtige Feld und löste stüt milchen Beifall aus. Dann feierte Oberbürgermeister Dr. Landmann in begeifernden Worten die Bedeutung biete» Tages für Frankfurt und ganz Süd und Westd-utschland, er pries die hohe Werbe­sraft körperlicher Betätigung und übergab bann das Stadion an die Frankfurter Verbände mit der ein­dringlichen Bitte d-oies Kleinod zu hegen und zu hüten zu Franksurts und Deutschlands Ruhm und Ehre^ Das Kalliwodasche ..Das deutsche Lied" gab der Feierstunde weihevollen Ausklang. In bunter Folge reihte sich nunmehr eine Fülle leichtathletischer Kmnpfe dem Festprogramm an: Radiahrreigen. Frei­übungen. Läuse. Speerwerfen, Springen. Ringen, Stemmen und Geräteturnen. An diesen Hebungen beteiligten sich neben den Frankfurter Verbänden auch zahlreiche spor'Iiche Vereine aus der näheren und weiteren Umgebung.

<Deut?tf)nationaler Landesparteilag Hessens. 2lm Sonntag fand in Frankfurt a. M.

ein ftarkbesnchter Parteitag der Deutsch nationalen VolkSpartei statt, der durch den zweiten Vorsitzenden. den LandtagS.ibgeor- netcn Di. Werner, eröffnet wurde. Dem frü­heren Landesvorsitzenden, dem Fabrikanten Karl

Ä l i na f p o t in Offenbach, der vor einigen Mo nalcn See Ami des Lande-vvrfitzenden niodergk- legt hatte, wurde der Dank der Partei ausge- fprvchen und an feiner Stelle General a. D von Hahn, der bereits die Geschäfte des Vor­sitzenden dcHeben hat, zum Landes Vor­sitzenden der Partei getrübd Hierauf wurde auch der engere Landesvvrftand gewühlt, und zwar durch Zuruf Bei her Zusammen­setzung dieser Körperschaft wurde besondere. Rücksicht auf die Berufe genommen, soweit nicht eine Wiederwahl erfolgte. Aus dem von dem Geschäftsführer Frecheren von So tft ner er- üatteten Geschäftsbericht ging hervor, daß die Partei von Wahl zu Wahl stark an Stimmen zu­genommen bat 3n Rheinhesfen wurden 24 neue Ortsgruppen gegründet. Rach Erledigung des Kassenberichten wurden Anträge beraten. Es wurde u. a. ein Antrag angenommen, der die Bekämpfung der Schuldlüge fordert, und ein Antrag gegen den deutsch-spa­nischen Handelsvertrag. Ferner wurde beschlosien, in dem Parteinamen das Wort .Hessische' zu st reichen. Weitere An­träge wurden den Reichstags- oder den Can- tog-abgeordneten alS Material überwiesen. Abg. Dr Werner erstattete einen längeren Bericht über die politische Sage im Reich und in Hessen, der mit lebhaftem Beifall ausgenommen wurde Der Parteitag wurde hierauf geschlossen. An den Reichspräsidenten wurde ein Tele­gramm gesandt mit dem Gelöhnt». an dem Werk nationaler Wiedergeburt in Treue mitzuarbeiten

Kirche und Schule.

)( Büdingen. 19. Mai. Gestern vormittag fand im hiesigen Gemeindefaal cimr Pfarr- f o n f e r e n j unseres Dekanates statt. Reben einer Reihe geschäftlicher und amtlicher Ana> legenhcilen stand im Mittelpunkt der Ver­handlungen ein Vortrag von Pfarrer Göbel (Büding ii > über ..gemeinsame Arbeiten und Aus­gaben aller im Dienst der evgl. Kirche stehenden Theologen" Fetner wurden die Gemeinden und die Tage für die diesjährigen Vustav-Abols- Feste festgeleg! Da in diesem Llahr die große Gustav- Adolf -Tagung für ganz Deutschland in Gießen stattsindet, wer­den in jedem Dekanat 3 Gustav - Adolf-Fe st e gefeiert, in unserem Dekanat vor- aussich'lich am 21. Juni in Lindheim. am 19. ouli in Eckarlshauseit und am 16. August in WeningS. Die Haupiv rsammlung deS Gustav- Adolf-VereinS in Gießen findet vom 20. bis 22 September statt.

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