Meisterstück
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Hr.68 viertes Blatt
Giehener Anzeiger (General-Anzelger für Gverhehen)
Samstag, 2b Illittz 1925
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Außenpolitische Umschau.
Don Professor Dr. Otto 5) o e tz s ch, M. d. R.
Die Loge in der 2 i ch e r h e i t s f r a g e ist fetzt, nach dein 'Ausgong der Dölkerbundstogung in Genf^ ziemlich eiriudj Es ist nämlich alles in der Schwebe! Nicht einmal darüber ist man sich einig, daß man einen Garantiepati, wie Chamber- lain ihn will, auch sonst wünscht. Noch weniger be- : stehen Vorstellungen, wie ein jacher Pakt im einzelnen aussehen soll. Fest steht lediglich, daß das Genfer Protokoll erledigt ist, da es Chamberlain so bestimmt ablehnt. Damit verläßt England die Linie der Völkerbundspolitik, die Macdonald eingeschlagen hatte.
Wenn die deutsche Politik jetzt nicht ans der Hut ist, ergibt sich für Deutschland ein gefährliches Spiel. Denn ohne daß irgendwelche Klar eit über den Garantiepakt besteht, wird der Versuch weiter »erfolgt, Deutschlandin den Völkerbund he re in zu ziehen. Die Vorteile dieser Methode für Frankreich und England liegen auf der Hand, ßat man einmal Deutschland in dem Völkerbund drin, ist es für dieses viel schwerer, ja vielleicht unmöglich, seine besonderen Sicherheitswünsche durchzusetzen. 'Aber wo wären die Vorteile für Deutschland, wenn es sich so locken ließe? Wenn es ohne eigene Sicherheit, ohne Klarheit vorher in den Völkerbund einträte?
Die Antwort des Völkerbundsrates auf die deutsche Note vom 12. 12. vor. Jahres ist entgegenkommend. Sie will Deutschland goldene Brucken bauen. Der gewünschte Sitz im Not wird Deutschland zugestanden. Man versucht die deutschen Bedenken gegen den Artikel 16 aus dem Wege zu räumen, indem die militärische Lage des einzelnen Bundesgenossen für entscheidend erklärt wird dafür, ob er zu der militärischen Exekuttve hcrangezogen werden kann. Aber die Stellung zum wirtschaftlichen Boykott wird als durchaus bindend festgehalten.
Dos alles ist uns viel zu vage und zu gc- iahrlich. Die Antwort beseitigt die deutschen Bedenken und Einwände nicht. Abgesehen davon, daß andere wichtige Vorbehalte wie die Militär- ko n t r o l l e , auch noch do sind. Aus allem ergibt sich als Richttchnur der deutschen Politik äußerste Kühle und Zurückhaltung.
Deutschland hat das seine getan, hat die Initiative ergriffen und sich in die Diskussion eingeschaltet. Es hat keine Deranlasiung, jetzt auf dem Pfade der Garantiepaktsverhandlungen weiterzugehen, und noch viel weniger, sich auf die Völkerbunds- frage einzulassen. Wir warnen ganz nachdrücklich vor Uebereilung. Wir warnen besonders davor, da Deutschland in dem W a h l t a m pt f, in dein cs sich jetzt wieder befindet, verständigerweise von keinem fremden Kabinett weittragende Entschlüsse verlangt werden können. Wir erinnern daran, wie Europa monatelang vertröstet worden ist, wenn nordamerikaische Wahlen in Aussicht waren. Das gilt nun auch für uns! Wir wollen nicht noch einmal Festlegungen erleben wie im Wahlkampf des vorigen Frühjahrs, und wir warnen vor einer Politik des Zwielichtes, vor Festlegungen, die keine sein sollen und dann doch solche sind. Wir warnen davor außenpolitisch wie innenpolitisch!
Die Erörterung zwischen London und Poris, bic nicht von der Stelle kommt, wird durch den Blick aus Washington noch schwieriger. Die Absicht E o o l i d g e s ist deutlich, nämlich den Ab- rüstunasplon des Vorgängers weiter zu verfolgen. Aber schon steht er im Kamps mit seinem S e - not, der in seinen außenpolitischen Absichten alles andere als klar und bestimmt ist. Das nötigt Coo> lidge zu vorsichttgem Vorgehen. Aber mit ihm rechnen muß die englische und auch die deutsche Politik. Denn über allem Hin und Her der Einzelverhand- limgen steht das fest. Ohne die entscheidende Mitarbeit der Vereinigten Staaten wird die Garantiefrage, wenn sie überhaupt eine Lösung finden kann, nicht gelöst werden, genau so wenig, wie die Reparationsfrage im letzten, oder die Angelegenheit der internationalen Schulden in diesem Jahre.
Für den nordamcrikanischen Präsidenten wird a, um so schwerer, die Linie festzuhnllen, weil er sichtlich nicht so konsequent den fernöstlichen Fragen mehr fernhalten kann, wie dos im ganzen in den
Die Oberwälder.
Roman von AlfredBock.
27. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.)
Kaum. ba hder R-rvisor geendet hatte, zogen Vorstand und Aufsichtsrat völlig niedergeschmet- bcrt ab, um unter sich zu beraten, wie sie sich - verhalten sollten
Der Hennerskarl ries ihnen nach: „Das heißt iran auf gut Deutsch Dreck am Stecken!"
Sich an den Revisor wendend, sagte er: „Sie 'ein mein Mann! Sie haben was übrig für uns' Torf. Die Kass' muh bleiben. Ein Hundsfott, wer degegen is!"
Der Kappes am Hirscheck. der seine Einlage gerettet sah. war vor Freude ganz aus dem Häuschen.
„Herr Revisor", rief er. „mir fallt ein Stein wt Herz. OStc die Kass den Karren aufschnäp-- ven lieh, hab ich mir Krot «Kummer) und Gedanken gemacht. Ich hab noch gest' wider meine Stau gesprochen: .Ammiche, ich sein's dicksack. Dann ich's doch emal erleben tat. daß ich mor- pms mit meinen alten Knochen tot die Trepp' herunter kam. Krieg die Krammenot! Alleweil mein ich grad. ich wär wieder jung geworden. Könnt hoppeln wie das Kalb aus der Wies' l"
Sprach s und führte zum Ergötzen der Der- cmmlung ein paar Luftsprünge vor. die eines ^irmesburschen würdig waren.
Rachdcm der Revisor sich entfernt hatte, ic&en alle ihrer Lustigkeit freien Lauf.
Der kleine Kumpf aber erhob seine warnende Stimme. Den Herren vom Vorstand und Auf- 'ichtsvat fiel's nicht schwer, aus vollem Deutel i>i6 Geld zu zahlen. Das hals soviel wie ein Tropfen aus einen heißen Stein. Solange die (inen, bei der vollen Schüssel saßen, die andern sich lümmerlich durchschlagen muhten, solange die Kluft nicht überbrückt war. die die besitzlose Klasse
Rätsel-Ecke.
Rätsel.
ES rft ein Volk in Afrika.
Mit verändertem Kopf steht ein Tonkün stier da. Die erste fällt vom Himmel, Die zweite erfreut jedes Kind. Das Ganze blüht im Lenze
' Amfächelt vom FrühtingSwind.
Ich ging mit meinem 3 Zur Ausstellung ganz fr«. Es ist schon lange her Ein Bild gcf.el mir sehr „Ach 1. 2. 3". so flehte ich. „Kauf doch dies schöne Bild für Mtch ES ist von 1. 2. 3." Run rate, wer es feil
Namcurätsel.
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Aus jeder der vorstehenden Buchstabenreihen bitte man einen Mädchennamen. Die Ansangsbuchstaben der gefundenen neun Rainen nennen eine Muse.
Auflösungen.
Kreuzworträtsel.
p 11 k
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Silbenrätsel.
I. ArfansaS. 2 Mistel. 3. Geneval. 4. Orgel 5. Leda. 6 Dietrich. 7. Erato. 8. Hild^rand. 9. Achat. 10 Eiienberg. 11. Hänfen. 12. Granate. 13 Tatra 14. Roander 15. Abälard. 16. Chemie. 17. Geduld. 18. Odol.
Zitat aus Goethes Faust:
„Am Gölte hängt, nach Gölte drängt doch alles."
Rätsel.
Zweisilbig: Dom — Pfaff: Dompfaff.
Diersilbig: Grave — Lotte: Grave! ottc.
Zitatenratsel.
Das Leben ist das einzige Gut des Schlechten.
Die Narrenkappe.
Splitter und Sparren vom RedaktionSttfch.
Stumpfsinn.
Trotz allem Forschen und Spähen
Kann ich es nicht erfassen.
Darum die Krähen das Krähen Den Hähnen überlassen.
(Aus den Meggendorfern.)
Sport und Theaterkritik.
Der Kritiker kühlte sich unpäßlich und hatte deshalb den Kollegen vom Sportteil gebeten, ihn zu vertreten, aber er wird es nie wieder tun. Denn am nächsten Tage las er folgende Kritik im Matt: Tell-Uri besiegt Gehler-Schwytz, Zu dem gestrigen Match hatten sich leider nur wenige Zuschauer ringet unten, von denen überdies die Mehrzahl lediglich die Kartensteuer bc» zahlte.
Gehler war gut in Form, im Angriff ausgezeichnet, sorgte hingegen in ter 'Verteidigung nicht für genügende Dettung Am besten gefiel mir bic Frau Stausfacher als Sturmführer. Aul der Rütliwiese gutes Kombinationsspiel, das Innentrio verfügt über gesunden Schuß. Frieß» Hardt und Leuthold als Flankenläufer unmöglich Teil holte sich einen Ertrabeisall, als er den Apfel herunterlickte.
Aach der Halbzeit machte Attinghausen schlapp und schied aus. Kur?, vor Spielschluß machte endlich Teil das erwartete Tor, da Geßler von seiner Hintermannschaft jämmerlich im Stich gelassen wurde Im ganzen wurde gute Arbeit geleistet, nur müssen sich die Leutchen noch besser zuspielen. Die Verteilung war mitunter recht mangelhaft. Melchtal gehörte wegen seines unfairen Gebrülls disqualifiziertl —- Morgen auf demselben Spielplatz. Othello gegen Jago. Voraussage: Jago siegt. (Jugend.)
Buntes Allerlei.
Die vorläufige Schließung des neuen Pharaonen-Grabes.
Das neuentdeckte Grab von Gizeh, das man für die letzte Ruhestätte des Pharao S n o f r u hält, wird vorläufig wieder geschlossen. bis der Direktor ter Doswn-Har» vard-Cxpedition, die die Grabung vorgenommen hat, Dr. George ReiSner, auS Amerika zurückgekehrt ist, um die Grabkammer in ihrem Originalzustand zu besichtigen und die überaus schwierige Bergung des Inhalts zu leiten. Bis zu feiner Rückkehr werden keine weiteren Mitteilungen gemacht. Die letzte Rachricht der Expedition bringt aber noch eine Reihe interessanter Einzelheiten.
.Unmittelbar südlich von dem Grabe, und zwar et'ra 40 Fuß von der Mündung des Schachtes entfernt, befinden sich die Grundmauern einer kleinen Steinphramide. Der Schacht und die Treppe scheinen zusammen mit dem Tempel, der ursprünglich zwischen ihnen und der Pyramide stand, eine Einheit gebildet zu haben. Oeft- lich von der Pyramide des Chaops sind drei
beschloß die Pörtegritt. sich Gewißheit zu verschaffen. wie es um ihren Herrn stünde Der Dölbelsheinrich. als alter Borger, war ihr feit langem zu Dank verpflichtet. Er würde ihr gern eine Gefälligkeit erweisen. Mit feierlichem Emst übergab sie ihm ein we.ßeS, leinenes Hemd des Krämerstarl und bat ihn. damit auf den Toten- kippel bei Meiches zu gehen, wo die alte Toten- kirche stand. Aus dem Altar sollte er das Hemd nieterlegen. Blieb alles still, würde der Kranke wieder genesen, gab es — was Gott verhüten wollte — ein Geräusch, muhte er das Zeitliche verlassen.
Der Dölbelsheinrich machte sich auf den Weg nach M"iches. Er wanderte durch den Heiligenwald und war bei sinkendem Tag auf temToten- kippel. In ter Kirche breitete er ba£ Linnenhemd über ten Altar und lieh sich auf einer der Holzbänke nietet. Er hatte noch nicht so fange gesessen. daß man ein Vaterunser beten konnte, da tat's in der Kirche einen schrecklichen Schlag, und um das Gemäuer draußen fuhr ein starker Wind.
Dem Dölbelsheinrich standen die Haare zu Berg. Er nahm das Hemd vom Altar und lief, was er laufen konnte, bis er fein Dorf vor sich sah.
Für bie Pörtegritt war's jetzt ausgemacht, daß chr Herr ft erben muhte. Sie umgab ihn mit all ter Liebe und Treue, deren ihr Herz fähig war und verabfäumte mchts, was ihm ein wenig Erleichterung schasste.
Zur selben Zeit, da ter Revisor aus Darmstadt die Kassenmitglieder bn „Ritter" um sich versammelt hatte, riet der Krämerskarl seine Pflegerin zu sich heran und fragte: „Wieviel hast du in ter Latenkass'?"
„Gest' abend waren'- achtzehn Mark und siebzehn Penning," antwortete die Gritt. „Was heut eingangen is. is net ter Rede wert."
„Sie werten kommen und werden mir's nehmen, mit allem, was nicht niet- und nagelfest
kleine Pyramiden von Mitgliedern der königlichen Familie. Der Tempel und eine dieser Pyramiden wurden aus den Ruinen des Tempels des kürzlich entdeckten Grabes errichtet unf sind daher späteren Datums. Die erste Pyramide und das neue Grab müssen also früher sein al# die Regierungszeit deS CheopS. Die vergoldete Watte, die auf dem herrlichen Alabaster- Sarkophag deS Grabes lag, zeigt eine Inschrift, die jetzt entziffert ist und nichts enthält als Hamen und Titel des Pharao Snofru. Die Matte kann ein Geschenk des Pharao gewesen fein, die dem Begrabenen mitgegeben wurde: eS besteht aber natürlich auch die Wahrscheinlichkeit, daß es das Grab des Königs selbst ist. Dielleicht löst eine Inschrift, die sich unter der Matte auf dem Deckel des Sarkophags findet, das Rätsel.
Unbegreiflich ist es, wie die alten Aegyp- ter diesen mächtigen Sarkophag in die sehr tief« gelegene Kammer herunterbrachten, ohne ihn zu beschädigen. Der Zugang zu der Grabkammer ist außerordentlich schwierig. Der Besucher wird an einem Seil heruntergelassen, das zunächst etwa 60 Fuß hinuntergeht, bann macht der Schacht eine Biegung, und man muh von neuem angeseilt werden, um weitere 25 Fuß herabgelassen zu werten.
ist " sagte bet Karl. „Horch zu! Droben in meinem Kleiderfchrank steht ein braunes Kästchen. Dadrin liegen vierhundert Mark — Gott verzeih mir die Sund'! — aber die kriegen sie nicht. Die sind für meine Frau, wann sie aus Amerika kommt. Sie ist ganz blott (arm). Drüben jagt ein Bankrott ten andern. Das ganze Land zehrt sich auf. Die Menschen sind aus Rand und Band. Wär meine Frau nur erst hier! Du glaubst nicht, ©ritt, was ich für eine Angst aus steh. Vierhundert Mark, das ist ja nicht viel. Aber sie hat doch was in ter Hand. Sie kann'S zu einem Dermögen bringen. Rur Glück muh sie haben und ein bißchen Courage. Ein Dermögen erwerben ist nicht so schwer. Genießen, was man erworben hat. da liegt der Hase im Pfeffer. Sie soll's genießen! Weiht du, Gritt, was das Beste ist? Sie fängt das Kleitermachen an. Da drin ist sie immer ge-- schickt gewesen. Sie tonnt aus jedem Läppchen was machen. And was sie für sich geschneidert hat. sah thr wie angegossen. Sie wird auch bald Kundschaft fnegen. eie ist eine gar leidliche Frau. Eie hat so was an sich, das nimmt die Menschen für sie ein. Die Weibsleut werten sie überlaufen Sie trnrd Geld verdienen wie Heu. 's ist ber Staat all!"
Er verlor den Atem Schweißtropfen perlten auf seiner Stirn. Seine Stimme sank zum Flüstern herab.
„Gritt, du versprichst mir's in die Hand hinein, du gibst ihr die vierhundert Mark. Ich kann sonst nicht ruhig sterben!"
„Sei stät." sagte die Pörtegritt mit nassen Augen. „Ich tu das Geld fort. Unb geb's deiner Frau. Auf Mhr' und Gewissen!"
Run war er zufrieden Hebet sein Gesicht ver» breitete sich ein Ache In
Er bat die Gritt, ihn ein wenig hoher zu betten. Das tat sie. Gleich darauf fdjftef et ein.
(Schkuh folgt.)
Lilben'Rätsel.
In
on —
re — re
skal — stein — ta
Bcsnchsknrtcnrätscl
A. H. Branka
Schweinfurt
die
ein die
mit Ziffern bezeichneten Rechen Wörter von folgender Bedeutung: 1 bis 2 Messestadt, 3 bis 4 Schreib- und Zeichenkunst, 5 bis 6 Singvogel, 7 bis 8 Edelstein.
von den Kapitalisten trennte, war kein Grund da, zu frohlocken.
Auch der Polenschmied stimmte nicht in die allgemeine Fröhlichkeit ein.
„Linser Wissen und Derstand ist von Finsternis umhüllt", sprach er mit einem Gesicht, als wollt er die Pfalz vergiften. „Der Krainerskarl kann net mehr Mattemaul schwätzen, den Schullehrer haben wir fortgeekelt, und die Margolss- marie is abgewantert. Lind 's war all net nötig gewest. Weswegen war ter ganze Spitakel? Wegen tem verfluchten Geld! Wo sich's ums Geld dreht, hat ter Teufel fein Spiel dabei. Das Geld macht die Menschheit narrig und schlecht. Guckt emal so ein Markstück an, das zehn, auch zwanzig Jahr durch hunterttausig Händ' gangen is. Wie viel Haß Hebt dadvan. wie viel Reid, wie viel Sündhaftigkeit. Unb vielleicht wie viel Blut! Gebrüder, 's schuckert mich! Ihr könnt's ja gemachen, wie ihr wollt. Meine Sag' :s: das Geld is net mehr wert, als daß man's ra^ch ausgeben tut. Schorsch. ich kauf mir ein Aff'!"
Der "Wirt, der eben die Plohkrüge brachte, bot ihm ein Kännchen Branntwein dar. Das goß er mit einem Zug hinunter.
2
Rach Ordnung der Buchstaben ergeben
Was ist ter Herr?
Figurcnrätscl
1
3n feiner Kammer lag der Krämerskarl regungslos mit halbgeschlofsenen A.'gen da. Seine linke Körperhälfte war gelähmt. Die Sprache, die er bei dem Anfall verloren hatte, war am andern Tag wiedergekehrt. Der Arzt, den ter Rachbar Dölbek aus Herbstein herbei- geholt hatte, verordnete kühle Umschläge auf Stirn und Hals. Die machte die Pörtegritt. Roch einmal flackerte das öebenSflämmlcin des Kranken auf. Er sagte, ter dumpfe Schmerz im Kops fei verschwunden, er fühle sich freier. Auch der Appetit stellte sich ein. Aber die Besserung dauerte nicht an. Da ter Doktor sich ausschwieg,
nen — rot — scher — fer — ta— tc — ter — thur
ti — tt
Ztvet Fässer Bier wurden angerollt, und Gelage begann, das über Mitternacht hinaus Genossenschaftler beisammen hielt.
letzten Jahren, cigentlid) seit Ende des Krieges geschehen ist. Der russisch-japanische Vertrag muß allmählich feine Fernwirkungen äußern, und die Konsolidation in China niadjt, wie es scheint, unter Tuan Chi Fui Fortschritte, vielleicht oder sicher erleichtert durch den Tod des Südführers Sun Patfen (Anfang März).
Alles also Zusammenhänge, die, von wo aus man sie betrachtet, das fordern, worauf wir bestehen: Schärfste Beobachtung aller Vorgänge in ihrer Wirkung auf Deutschland, aber äußerste Zurückhaltung und Kühle, keine übereilten Entschlüsse und Beschlüsse. Denn es ist so und bleibt so: Man will uns in die Abreden über den Garantiepakt, der ohne Anschluß Deutschlands ja in ber Luft hängt, und man will uns in den Völkerbund hereinhaben. Dann m u ß eben den Lebensnotwendigkeiten Deutschlands Rechnung getragen werben. Sonjt schließe man von vornherein bie Akten darüber! Aber nehmen wir das Ergebnis von Genf, bie französische Ausfassung und bie englische Methobe in biefer ganzen Frage heute zusammen, so finben wir keine entsprechenben unb ausreichenden Ansätze dazu, daß Deutschlands Lebensinteressen Rechnung getragen werde.
tit — tri — von — wak — win
a — bart — bi — bitt — Bra — breit — che chen — te — te — ter — te — bor eh — eus — gelt - glet - hi — i in — kir — la — le — lis — ma — men mt — mi — mis — mus — no — no — nu
wo — zenz.
Rus den vrstehenten 6Uten sind 19 Wörter von folgender Beteutung zu bilden:
1 Stadt im Kanton Zürich. 2. Hrftoffe.
3. Rechnungsart. 4 Amerikanischer Industrieller. 5. Rochahmung. 6. Stadt im Reg.-Bez. Koblenz.
7. Halbinsel Rordamerikas 8. Stadt im Reg.-Bez. Köln. 9. Altnordischer D chter 10. Truppenlager. 11. "Beiname eines deutschen Kaisers. 12. Reten- fluh der Elbe. 13. Sammlerzweig 14 Hoch- gebirgserfcheinung 15. Groß le ter Gefellfchafts- infeln 16. Zeitabschnitt. 17. Rame eines Papstes. 18. Philosophischer Begriff. 19. Gesellschaftsspiel.
Der erste und dritte Buchstabe eines jeden Wortes, beide von oben nach unten gelesen, ergeben ein bekanntes Zitat aus Goethes Faust I.


