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^ustwirt Retchert ist bereit, fernen neuerbauten Saal für die gewerbliche Fortbildung s- schule zur Verfügung zu stellen gegen eine jährliche Miete von 500 Mk. für 80 Schultage. Ter Gemein der at hält eine Entschädigung von 300 Mk. für genügend und angemessen. Die Hebamme erhält auf ihren Antrag 50 Pro­zent Erhöhung ihrer Gebühren-Dezüge, so­lange sie allein am Orte tätig ist. Daß das Krankenheim für unseren Ort ein Bedürfnis ist. geht daraus hervor, daß eS dauernd überfüllt ift. An Stelle der längere Zeit hier tätig gewesenen Diakonissenschwestern traten vor kurzem zwei freie Schwestern.

Kreis Wetzlar«

1 Dutenhofen, 20. Febr. Dieser Tage fand in unserer Gemeinde ein gutbesuchter' O b st- bau-Wanderkursus statt, wie sie der Kreis alljährlich in mehreren Ortschaften seines Bezirks veranstaltet. 3n kurzen aber klaren Wor­ten schilderte Kreisobstbaulehrer K i l p. Wehlar, zuerst den Ruhen und Zweck des Obstbaues und machte dann in allgemeinverständlicher Form die Teilnehmer mit den wichtigsten vorkommenden Arbeiten des Obstbau treibenden Landwirtes be­gannt. wie hauptsächlich das Pflanzen und Be­schneiden der jungen und die weitere Psllege und Unterhaltung der älteren Obstbäume, die Be­handlung und den Schnitt der Beerenobststräu­cher und des Weinstockes, sowie der wichtigsten Krankheiten und Schädlinge des Obstbaues und deren Bekämpfung. Was Herr Kilp die Teil­nehmer in Wort und Bild lehrte, wurde an- schließend unter seiner Aufsicht praktisch aus­geführt. Allabendlich fanden dann auch für die Allgemeinheit bestimmt, äußerft lehrreiche Dor- träge auf dem Gebiete deS Obstbaues statt. Hof­fentlich hat dieser Kursus mit dazu beigetragen. die Pflege und die Fördeurng unseres einhei­mischen Obstbaues weiten Kreisen als eine Rot- wendigkeit vor Augen zu führen.

Hessen-Nassau.

T WaldgirmeS, 20. Febr. Bei unserer ersten diesjährigen Rutzholzverstei- g e r u n g, zu welcher sich viele auswärtige Käufer eingefunden hatten, wurden sehr hohe Preise er­zielt. Es kostete der Festmeter Eichenstammholz bis 223 Mk., Fichtenholz 36 Mk., Stangen 1., 2, und 3. Kl. je 5, 4 und 3 Mk. Selbst der Fest» metet Erlenholz wurde mit 36 Mk. bezahlt. Bei der gleichzeitigen Dersteigecung zu Bieber aus den staatlichen Forstungen muhte der Berkaus des Rutzholzcs wegen Mangel an Käufern ausgesetzt werden.

fpd. Frankfurt a. M., 20. Febr. Die an der Eschersheimer Landstraße b l?g neu Gärt­nereien werden feit einiger Zeit in wachsen­dem Maße von Dieben heimgesucht. Besonders werden gestohlen: Eiben, hochstämmige Bosen, Blautannen usw. Die Diebe werdeit wahrschein­lich versuchen, die Bäume bei Privaten abzu- setzen. Die Gärtnereien haben nunmehr einen Sicherheitsdienst eingerichtet.

fpd. Fulda, 20. Febr. Der unter dem dringenden Verdacht des Gattenmordes In Frankfurt a. M. verhaftete Techniker Max Seidel aus Leipzig wurde heute vormittag von Frankfurter, Dresdener und Fuldaer Kri­minalbeamten nach hier verbracht, um den Be­amten die Stelle, an der er feine erschossene Frau vergraben hat, zu zeigen. Die Leiche wurde tatsächlich zwischen Petersberg und Margreten­haun aus einem Ackerstück nahe am Walde völlig entkleidet vergraben aufge­funden. Die Kleider hat Seidel nach dem Morde einzeln im nahen Walde vergraben. Er hat den Mord nach feinem Geständnis am 25. Oktober d. 36. vorsätzlich ausgeführt, da er mit seiner Frau in Ehescheidung lebte.

Wirtschaft.

Börse und Geldmarkt.

Der kommende Ultimo steht als dunkle Wolke am Dörscnhimmel, und mit großer Besorgnis sieht man ein schweres Getollter heranziehen. Die Ansichten über die W rkungen schwanken täglich und bewirken innerhalb der Spekulation eine große Unsicherheit, außerhalb berfetben ab­solute Zuückhaltung. Wie gewöhnlich zu Zeiten solcher Zustände, wird nach der einen oder an­deren Seite hin versucht, durch Gerüchte mit mehr oder minder positivem Hinterg-und die Stimmung zu b'arbeiten. Die Erfahrungen, die man bei der Abwickelung der illtimo-Sagage» mente im 3anuar gemacht hat, und die Furcht vor der wesentlich verschärften Wiederholung die­ser Vorgänge zum Ultimo Februar haben jeden­falls bewirkt, dah man ernstlich an ba$ Problem der Wiedereinführung des offiziell.n Effekten- terminhandels herangegangen ist und in den Vor­bereitungen ein gutes Stück weiter ge'ommen ist. Die in Auss cht stehende weitere Ermäßigung der Börsenumsahsteuer hat hierzu das Ihrige beigetragen, wenn auch nach Einführung des ermäßigten Satzes die steuerliche Belastung der Prolongationen immer noch kaum tragbar er­scheint. Man glaubt, in der kommenden Woche zwischen der Stempel'pereinigung und der Gemein­schaft der Privatbanllers zu einer Verständigung über die Schaffung einer Garantiekasse zu ge­langen, und sich alsdann auch bald mit der Maklerschaft verständigen zu tön xen. Dah man nicht zu der Wiederholung der Vorkriegszu­stände. da völlig freier Terminverkehr bestand, zurückkehren kann, darüber herrscht eine Mei­nung. Die Verhältnisse aller an der Börse be­

teiligten Kreise sind hierzu nicht konsolidiert ge­nug. Wenn einmal der Terminhandel einge­führt ist, werden auch die sprunghaften Kurs­änderungen, wie ipir sie heute noch täglich er­leben, ein Ende nehmen, und die Börse wird ein wesentlich gesunderes Aussehen erhalten.

Auch der Geldmarkt steht stark unter dem Einsluh der kommenden Ultimo-Abwickelungen, was sich namentlich durch den starken Bedarf an Monatsgeldern dokumentiert. Der große Uebersluh, den die Deichsbank an täglichen Gel­dern zur Zeit besitzt, hat zu dem etwas töricht anmutenden Gerücht geführt, dah die Deichs­bank schon in den nächsten Tagen au einer DiS- kontermähigung zu schreiten beabsichtige. Die starke Kreditanspannung, die nach wie vor in der Wirtschaft herrscht, ist alles andere, als ge­eignet für einen derartigen Schritt. Wie seiner Zeit Deichsbankdirektor Schacht ausiührte, ist die Vorbedingung für eine D<skontermähigung die Wiederauflichtung eines Prioatdiskontmarkies. Tie Großbanken sind aber nach wie vor, für so dringend erwünscht sie den Diskontmarkt auch halten, unter den gegebenen Verhältnissen nicht geneigt, das für den Privatwechselmarkt not­wendige Material zu schaffen, solange sie nicht die Gewähr haben, jederzeit in ausreichendem Maße Rediskonteure hinter sich zu haben. 3n- folge der Finanz-Skandale befindet sich der ge­samte Geldmarkt zur Zeit in einem Umstellungs- Prozeß, den schnell zu überwinden in der Hand der Deichsbank liegt und ihre wichtigste Ausgabe der nächsten Zeil sein wird.

Von der Leipziger Messe«

Leipzig, 20. Febr. (WTD.) Aus dem Ge­lände der Technischen Messe wurde heute nachmittag die betriebstechnische Aus­stellung in Gegenwart einer großen Anzahl 3nteressenten eröffnet. Die Ausstellung verfolgt hauptsächlich den Zweck, Einrichtungen vorzufüh­ren, durch die ein Betrieb wirtschaftlicher ge­staltet werden kann. Dazu dienen instruktive Ta­feln und praktische Vorführungen. Unter den Ausstellern befindet sich auch die Deichs Po st, die Siemens^Schnelldrucker und Einrichtungen des Leipziger Fernsprechamtes DorfüßrL

Die Indexziffern. Die auf den Stich­tag, 18. Februar, berechnete Großhandelsindex-- zisfer des Statistischen Reichsamts ist mit 133,1 (Vorwoche 136,0) unverändert. Die 3ndexziffer für Lebensmittel lautet 134,5 gegen 134,4 und diejenige der 3ndustriestoffe 139,1. gegen 139,2. Auch die Reichsindexziffer für die Lebenshal­tungskosten lGrnährung, Wohnung, Heizung, Be­leuchtung und Delleidung) für den 18. Fevruar mit 125,2 ist gegenüber der Borwoche unver­ändert geblieben. lBorwoche 125,1.)

* Der Erzbergbau Im 3 a n u a r. Die zuversichtliche Erwartung der Siegerländer 3n- dustrie, daß im 3anuar Vie schon seit Monaten erwartete Ermäßigung der Frachten für Erz und Brennstoff eintreten würde, war der Anlaß, daß mehrere Hochöfen ihren Betrieb wieder auf­nahmen, und halle zur Folge, daß auch die Gruben ihre Produktion erhöhen und glatt zum Versand bringen konnten. Diese Belebung der Siegerländer 3ndustrie wurde seitens der Ar­beiterschaft freudig und dankbar begrüßt Aus dem Eisenerz markt des Lahn- und Dillgebietes haben sich im 3anuar gegenübe; dem Dormonat zwar Anzeichen einer gewissen Belebung be­merkbar gemacht: indessen gelang es nicht, selbst die geringe laufende Förderung abzusehen, so daß die Lagerbestände noch weiter angewachsen sind. Die Aussichten für eine weitere Besserung sind angesichts der kürzlich erfolgten Ablehnung der Einräumung weiterer Frachtermäß'gungen für den Erzversand nach Rheinland-Westfalen durch den Verwalt ungSrat der Reichsbahngesell­schaft ziemlich trübe.

Frankfurter Abendborsc.

Frankfurt a. M., 20. Febr. Die Abend- börse verkehrte Reigung zu neuem Rach­geben der Kurse in sehr Reinem Geschäft. Bei b^r lustlosen Haltung und dem aelchäftslosen Verkehr konnte der Rücktritt Mars keinen nennenswerten Eindruck h>rvorrufen, wenngleich darüber eine gewisse Verstimmung nicht zu ver­kennen war, die sich aber mehr in ebner starken Zurückhaltung als wie furdm^ßiq ausdrückte. Am Montanmarkt lag das. Geschäft fast völlig darnieder. Eine leichte Besserung erzielten Har- pener. Auch auf den übrigen Märkten ging kaum etwas um. Rur für Bankaktien, wo die Haltung unverändert blieb, bestand geringes 3nternffe. Die Börse schloß still und zuruck- halt-^d. Deutsche Renten: övrozeatige Reichs- anleifn 0,665. 1923er K-Schätze 1,91, 3vroz»ntige Preußische Ko-so's 1000. Ausländische Renten: Zolltürken 11,-ken von 1905 8 12, 4,.5broxenttae O^st'N'reichsfche ßMat6rt>nte 3,15. Barckakt'en: Berliner Handels 159, Kommerzbank 6 6"', Darm­städter Brak 13,60. Deutsche Bank 13,20, Dis- ko-lloa-seNschaft 124,62, Dr sdner Dank 115,25, Mllallbank 18. Mitteldeutsche Kredi'bank 2, R^ichsbank 78,50, Oester'-eichisch' ÄrebiWf en 9,^0. Mo'llanalli'm: SSar^e-«- 148,75. Manssell>"r 4,85, Teil''s 3.70. Knls A'ch-r^le^en ia,25 Kall Wester- rvretn 24.25. Chemische Aktien: Bnd'sche An-lin30. Th. Goldschmidt 23.50. Holzver'o^lung 9.'ne s- to-'tfe 18,25. Elektroaktien: AEG 12.10, Vicht v-h a*r~ft 8. T^n-Sportak'im: Schant'ingbrchn 4,70, 3prozentige Salonique-Monastir 9,75. Son» stjie 3ad^istrieakti«n: Kletzer 4.05. Deutscher Eilen- banb->f 6.25. Dtzckerhofs 4, Holzmann 5 8. Gebr.

Uungban« 12,5, Kemp-Stettin 0,55, 3ulluS vtcyex 2,925, Rheinisches Metall 10,50, Wayss & Freytag 3,70, Frankenthalzucker 4,62, Preußenkali 4.15.

Börsenkurse.

(Ohne Gewähr.)

5®/. Deutsche NclchSanleihe . 4% Deutsche RcichSanleihe . 3;/,% Deutsche R.ichr-anlethe 3°/. Deutsche Neichsml«n,e . Deutsche Svarpramienanleihe 4*/o Preußische Konfols . . . <°o Hessen...........

3V,% Hessen 3°/o Hessen Deutsche Wertb. Dollar-Anl. dio. Doll. Schay-Anwetlng/) 4% Zolltürken 5% Gvldmcrifaner ....

Berliner Handclsoefellschaft. Commerz, und Privat-Bank Darmft. und Nailonalvank . Deutlche Bant.........

Deutsche BeretnSdank .... Disconto Commandit .... Metnllbank...........

Miileldculichc Creditbant. . Lester reichliche Lredttanstalt Westbonk

Bochumer Guß .....

Buder -S............

Caro Deulsch-Lurembura Getsenktrcheucr Bergwerke. . Harpeuer Bergbau......

Kaliwerke Aschersleben. . . . Kaliwerk Westeregeln tsaurahütte.........

Lbcrbedarf Phönix Bergbau Ryciniiahl......... .

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Hamburg-Amerika Paket. . . Norddeutscher Llovo.....

Cheromische Werke Albin . . Zementwerk Heidelberg . . . Plsiliuv Holzmann......

Anglo Cont -Guano Badische Anilin........

Cliemilche Mayer Aloptu . . Goldiaunidt . . GrieS cimer Electron .... Höchster Farbwerke Holzverkohlung.....

öiütgcrsiverke.........

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Malnkraitwerke Schlickert........ . .

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Adlerwerke Kiener ......

Daimler Motoren Hcnligenstaedt cgutn.............

Motorenwerke Mannheim

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Konservenfabrik "Braun . . . Metallgesell ckaft Frankfurt. Tct. Union A--G Schuh'abrik Herz Sichel..............

Zcllstock Waldhof.......

Zuckerfabrik Frankenthal . . Zuckerfabrik Wagbautel . . .

Devisenmarkt BerlinFrankfurt a. M.

(<*n Billionen Mark ausgedrückt. BuenoS-Aires, London, Neu« York, Japan, Rio de Janeiro für Hut Etulxii, Wien und Budapest für 100000 Einbeiten, allcS übrige für 100-veiten.)

Telegraphische Auszahlung.

(Ohne Cöeronbr.

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DerNner Dorfe.

(Eigener Drahtberichi des .Gießener Anzeigers".)

Berlin, 20. Febr. Die Börse eröffnete heute in uneinheitlicher, aber doch überwiegend fester Haltung. Wenn auch die Borteile der neuen Steuervorlage erst im 3ahre 1926 zum Ausdruck kommen und gegenüber dem laufenden Jahre keine nennenswerten Erleichterungen brin­

gen, to genügte da« bet Der gegenwärtigen Sagt doch, daß sich eine freundlichere Auffassung durch­zufetzen vermochte. Auch die Herabsetzung bet Reillenbank-Zinsen wird an der Börse günstig ausgenommen. Am Montanmarkt über­wiegen die Kursbefserungen, wenn auch die Um- sähe meist gering sind. Lebhaftes 3nteresse be­stand für Harpener und Gelsenkirchen. Der Clektromarlt und der Bankenmarkl lagen still, ebenso Textilwerte. Der Markt der chemischen Werte lag uneinheitlich. Höchster leicht befestigt, während Elberfelder an­geboten waren. Auch für Spritwerte setzte sich eine leichte Kursbefestigung durch. Am Bahnmarkte konzentrierte sich im Zusam­menhang mit der Tariiheraussetzung das Inter­esse besonders auf Hochbahn, die ihre Kurse nennenswert befestigen konnten. Bon auslän­dischen Bahnwerten waren Canada befestigt. Sehr matt, aber leicht befestigt lag der hei­mische Rentenmarkt. Die Lage am Geld­markt ist unverändert, tägliches Geld ist aus­reichend vorhanden, dagegen Monatsgeld mit 11 bis 14 Proz. stark gesucht. Privatdiskont 8 Proz. Am internationalen Devisen­markt ist eine weitere Abschwächung des fran- zosis-'sten und belgischen Franken sestiustellen. Vorsicht zu betrachten, da sie bei einem allzu groß n Um ange unter Umständen zu Unzuträg­lichkeiten führen müßten. -

Frankfurter Getreidebörse.

(Eigener D xrhtberich' des .Gießener Anzeiger-*.)

Frankfurt a. M., 20. Febr Es wurden notiert: Weizen 21.25 bis 25,50, Roggen, inlänö. 22 bis 25,25, Sommergerste für Drauzwecke 24 bis 31, Hafer, inlänb. 17,50 bis 22,75. Mais, gelb 22,50, Weizenmehl, inlänb., Spe'ial 0, 41 vis 44,25, Roggenmehl 35,75 bis 39, Weizenkleie 14 bis 14,25, Roggenkleie 14,25 bis 14,50. Ten­denz: Ruhig.

Zinsermästiqunq der Rentenbank.

Berlin, 20. Febr. (WTB. Funkspruch.) Zwecks Verbilligung der landwirt­schaftlichen Produktion hat der Der- waltungsrat der Deutschen Rentenbank beschlossen, eine Ermäßigung der Zins­sätze sowohl für die eigenen Mittel der Deutschen Rentenbank, wie auch für die Abwickelungs- Kredite eintreten zu lassen. Die Rellenbank gibt ihre Gelder an die Kredit-Vermittler nunmehr zu Bedingungen, die es j:bem Geldgeber ermög­lichen, alle von der Deutschen Rentenbank her­rührenden Kredite zu 12 Prozent an die Land­wirtschaft zu leiten. Dieser Beschluß tritt, wie der Nachrichtendienst erfährt, sofort in Straft. Der Zinssatz von 12 Prozent ist als Höchstsatz auf aufaff en, eine Ermäßigung unter brfen Sah kann ftattfinben. Bei laufenden Wech­seln sollen von der ersten Fälligkeit ab ebenfalls Verbilligungen eintreten.

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