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Las Hol- ist mit ,g bei hinreichender rHWeam 1.3uli , 2ei Darzahlung 70 Dachlah.
„Soljlubmifltrn ß bis zum Mitt- rr 1925, vormiteinzureichen.
leigewstg dtwalde.
fentaute, N-trn- stopf werden nach B am Waldein- ch—5)Ltienrvd am
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Br. ft Drittes Blatt
(Siebener Anzeiger ^General-Anzeiger für ®herReffen)
Samstag, z\. Februar 1925
Giehen und die Entwicklung des Rundfunks 1924.
Wer sich heute nach getaner Arbeit behag- fl$ mit Zigarre ober Pfeife In feinen Sorgen- ^uhl schmiegt, um durch gütige Vermittlung seine- Radio" apparates etwa eine Oper des Frank- Wertet Opernhause-, ein Konzert einer Londoner laMbanb oder der Züricher Hau-kapelle zu ge» nj.eüen, oder gar der melodischen Stimme der römischen Sprecherin zu lauschen, wenn sie die nmiften Zeitung-rneldungen durchgibt, Kenner ,»ehen die- letztere jeder Arie vor. denkt wohl fcum daran, daß vor einem Jahre hier tn ®lcf)cn n liziell noch niemand in der Lage war, sich einen derartigen Genuß zu verschaffen, wenn tnan absieht von der vorwiegend zu anderen -wecken gebrauchten Anlage im Physikalischen Institut der Universität.
Inoffiziell gab e- ja einige Glückliche. die heimlich und hinter verschlossenen Türen ihrer .Äadio"letdenschast sröhnten undSngiattdempsang betten. Aber nur die vertrautesten Freunde öurf- tei mitunter an dem Genuß teilnehmen, denn Ittoere Strafe bedrohte und bedroht auch heute > »ch, mehr al- je zuvor, jeden, der ohne amtliche '*mchmigung eine drahtlose Empfangsanlage er» rbßtet over auch nur versucht zu errichten. Die t i/rtfl tauschten jene Unentwegten ihre Srfah- i ungen gegenseitig auS, wenn sie im Dunkel der 'r-chen Winterabende mit einem geheimnisvollen R ist en unter dem Arme, der ihren wertvollsten lchatz barg, zusammen kamen. Mit der Einrich- iitig deS ersten deutschen Aundsunksenders in '5<rlin im Dofhaus, der am 29. Oktober 1923 ' ßerlich tn Betrieb genommen worden war, wuchs die Zahl der Schwarzhörer, wie wir heute tagen, :uch hier bei uns. Größer noch war aber die Zahl lerer, die von der Errichtung de- Frankfurter Inders die Befriedigung ihrer kühnsten Erwartungen erhofften. In jene Stimmung fiel der von der Universität veranstaltete grobe (Bi- kerimentalvortrag von Herrn Geheimrat Pros. KBnig Über .Drahtlose Telegraphie und Tele- rhonie". Die überfüllte neue Aula bewies die :-ge Anteilnahme weitester Kreise Giehens an diesen Problemen. Sicher ist dabei ein Teil der 3uijöret nicht auf feine Kosten gekommen, nämlich :(le diejenigen, die nun irgend ein wunderbare- 5c>nzert oder dergleichen, womöglich auS Eng- i'iamd oder Amerika mit Lautsprecher in der gan- )ew Aula zu hören erwartet hatten. Technisch ‘täte die- natürlich durchaus möglich gewesen. '?□ aber die beschränkten finanziellen Mittel km physikalischen Institute damals die Anfchas- ♦utig der erforderlichen kostspieligen Apparate xtbeten, und die angegangenen grvhen Firmen ihre Mitwirkurtg versagten, so muhten wir un- jal Kopshörerdarbietungen nach dem Dortrag 6c- chränken.
Da- nun einmal vorhandene rege Interesse hjr alles Drahtlose zeigte sich auch bald barauf bei IVv Gründung des Gießener RadioHubs. einer Di!6gruppe des Südwest deutschen Radioklubs in jranffurt a. M
Die Radioklubs sollten nach dem Plane der leichstelegraphenverwaltung eine Rolle spielen bi der endgültigen Organisation des deutschen undfunkwesenS. nachdem sie ursprünglich, be- svabers der in Berlin gegründete Deutsche Radio- flub, eine gewisse Kampfstellung gegen die RTD. tlngenommen hatten, die auf das starre Festhalten ter letzteren an ihrem Monopol und das nur i'arrnde Eingehen auf die Einführung deS Unter- ^llungsrundfunkS zurückzuführen ist In anderen .Ländern war ja damals schon der Hnt'rbaftunq6- tanbfunl Gemeingut der weitesten Vll's'reise ge- brrrben. Dasselbe wurde auch für Deutschland an- jeftoebt. In erster Linie waren eS wohl die großen heiligten Firmen, wie Telefunken. Huth, Lorenz tnD andere, die einen dahingehenden Druck auS- iften. Daneben haben sich aber auch die .Radio- <n flteure", Funkliebhaber sagen wir jetzt, ein pvhes Derdienst um die kommende Entwicklung tnoorben.
Hier tn Gießen hielt der neugegründete Deren daS Interesse wach durch Deranstaltungen ttrichiedener Art. Ich erwähne nur einen Dor- t:j.fl«abenb im März und die erste Lautsprecher- ttefübrung des am 1. Avril in Betrieb genom- r een en Frankfurter Senders am 2. ApnL Die Iln Vollkommenheiten, die damals der Dorführung cnBafteten. sind auch heute noch in genau Scm- fdnen Maße vorhanden. Das Problem einer einwandfreien Lautsprecherdarbietung für n»he Räume ist heute genau so brennend wie arnal6, da der Lautsprecher, der dem Ideal n Zeit wohl am nächsten kommt, der Dändchen- riksprecber von S. u. H.. fü-" a^wöhnliche Sterb- chr infolge feine- enormm Preise- unerschwing- ch ist. Bei Heineren Räumen und geeigneten hiofangSapparaten ist aber auch mit den qe- rr cblichen Lautsprechern immerhin ganz Erbliches zu leisten. In 9 von 10 Fällen ist imtich nicht der Lautsprecher an sich die Ur- der unvollkommenen Dorführung, sondern ie unsachgemäß gewählte oder unsachgemäß ein- (■'teilte Empfangsapparatur. Damals wie heute ritbe und wird oft der Dergleich mit einem kemmophon herangezogen. Denn nun auch eicrseitS behauptet wird, jedes anständige Gram- i^rhon müsse es als tätliche Beleidigung auf- i'lm, mit einem Lautsprecher auf gleiche Stufe f (teilt werden, so muß doch andererseits enn festgehalten werden, daß der Gebrauch rS Kopfhörers beim Empfang einen Heber- rnq darstellt, der vielleicht rascher überwunden r.c5, als man glaubt. Ich erinnere nur daran, auch beim Grammophon oder genauer beim lh mographen ursprünglich mit etwaS ganz tricbcm gearbeitet wurde. Man steckte sich cri-.lich zwei Hörschläuche in die Obren, wenn iar dem Apparate lauschte. Dann kamen die ^rechmaschinen mit den bekannten Trichtern
auf, und heute erinnert bei einer eleganten Sprechmaschine nichts mehr an jene KiiwheitS- periode mit all ihren Mängeln.
Dieselbe Entwicklung läßt sich unschwer auch beim .Radio" Voraussagen Hochantenne. Kopfhörer und umsanareiche Batterien, diese drei Steine deS Anstoßes werden im Lause der Zeit verschwinden. Schon heute sind aussichtsreiche Ansätze dazu vorhanden. Leider ist hier nicht Raum genug, um sich in diese technischen Einzelheiten zu vertiefen, so reizvoll dies für mich auch wäre.
Kehren wir vielmehr zurück zu unfern Gießener Verhältnissen. Mit der Eröffnung des Frankfurter SenderS waren wir auf einmal dem Rundfunk mit all feinem Für und Wider ganz nahe gerückt. ES war nun möglich, bei einer guten Hochantenne mit dem denkbar einfachsten Apparate, d. h mit gar keinem, an den Darbietungen Frankfurts teilzunehmen, sofern man nur einen Detektor und einen Kopfhörer befaß. Ich habe jedenfalls des öfteren auch im Sommer und bei Tage mit folgender Anordnung Empfang gehabt: Antenne. Detektor, Kopfhörer, Erdleitung. Zugegeben, daß man dabei keinen besonderen Genuß hatte, aber etwaS Ueberwäl- tigendes hat dieser einfache Versuch doch an sich, wenigsten« für den, der nicht gewohnt ist. mit vornehmer Blasiertheit auch über die schwierigsten und tiefsten Probleme zur Tagesordnung überzugehen. Vor der Eröffnung des Frankfurter Senders hörte man außer Morsezeichen höchstens mal den Eiffelturm oder Königswuster- haufen oder auch eine englische Station und benötigte dazu im allgemeinen hochwertige Empfänger, die trotzdem ihre glücklichen Besitzer zumeist enttäuschten, da sie durchaus nicht den gewünschten Empfang jederzeit gewährleisteten. Denn der Fernempfang ist in hohem Maße abhängig von der Wetterlage, wie jeder Desiyer eines Drei- oder Mehrrvhrenapparates schon oft zu seinem Leidwesen erfahren haben wird.
Die Tätigkeit des Frankfurter SenderS wiikte hier wahrhaft erlösend. Heber die Entwicklung Der Teilnahme am Rundfunk hier in Gießen feit der Eröffnung des Frankfurter Senders gibt folgende Heine Tabelle Auskunft.
Anzahl der R.-F.-Teilnehmer am:
1.1.1924 1.4.1924 1.7. 1924 1.10.1924 1.1.1925 - 26 49 88 219
Darunter waren Audion vers. etL:
- 3 5 29
Diese Zahlen wurden in dankenswerter Weise von dem hiesigen Telegraphenamt zur Verfügung gestellt. Sie beziehen sich nur auf daS Stadtgebiet Gießen. Die umliegenden Landorte sind dabei nicht berücksichtigt. Mit 219 an* gemeldet en und genehmigten Empfangsanlagen hält sich Dießen durchaus im Rahmen der entsprechenden Zahl für ganz Deutschland. wo zur Zeit etwa 500 OOO angemeldete Rundfunkteilnehmer vorhanden fein dürsten. Diese Zahl würde noch gewaltig anwachsen, wenn im besetzten Gebiete nicht jede Teilnahme am Rundfunk aus daS strengste verboten wäre. Aber auch oßnebite nimmt die Zahl täglich um 2000 biS 3000 zu.
Bei 500 000 RF.-Tellnehmern haben also beinahe zwei Millionen unserer Volksgenossen täglich die Möglichkeit, den Darbietungen der zahlreichen deutschen und ausländischen Sender zu foIgVL Oder, um in der Rahe zu bleiben, bei 219 gcmbmiqten Empfangsanlagen können annähernd 1000 Gießener täglich nach deS Tages Last unk Mühe sich erholen durch ein Stündchen am .Radio". Es gibt wohl keine einzige Errungenschaft unserer Kultur, die in gleich schnellem Maße Gemeingut fast aller Dolkskreise geworden ist Denn das ist gerade das Schöne an diesem jüngsten Kinde unserer Technik: Es g:bt jedem Gelegenheit, nach seinem Vermögen daran tellzunehmen. Der Begüterte läßt sich einen kostspieligen Röhrenapparat ausstellen, er hört London und Hamburg, Wien und Zürich und ärgert sich über die zahlreichen Störungen, die ihm sein empfindlicher Apparat natürlich auch von allen Seiten und aus allen Entfernungen getreulich zu Gehör bringt. Der einfache Arbeiter baut sich mit wenig Kosten seinen Empfangsappavat so zusammen. daß er Frankfurt ausreichend hört, und ist dabei ebenso zufrieden und vielleicht noch zufriedener als der vorerwähnte Besitzer des teuren Röhrenapparates, der sich wahrscheinlich auch noch über die große Lautstärke der benachbarten Sendestation ärgert, die ihm bei seinem Fernempfang mitunter ebenfalls lästig wird Roch mehr wird sich das Bild zugunsten b't einfachsten Apparate verschieben wenn Frankfurt demnächst seinen neuen stärkeren Sender von 5 Kilowatt- ßeiftung haben wird. Dann braucht wohl auch in Gießen niemand mehr aus Scheu vor den entstehenden Kosten auf die Teilnahme am Rundfunk zu verzichten.
Roch ein Wort an die Hebervorsichtigen, die da meinen: .Die Sache muß erst noch vervollkommnet werden. Der Apparat, den ich jetzt an- febaffe. wird nächstes Jahr zum alten Eisen geworfen werden müssen usw." Das kommt natürlich ganz auf den Apparat an. und gerade so wie nicht alle stets das allermodernste Kleid oder den allermodernsten Anzug tragen, gerade so wenig braucht man den allermodernsten, aller- raffnrierteften Empfangsapvarat sich «uzulegen. Mehr als eine Station auf einmal kann man schließlich mit Genuß nicht hören, und die Apparate. die heute dies leisten, erfüllen ihren Zweck vollkommen, Denn der Fehler, daß man zuviel auf einmal hört, ist viel häufiger als das Gegenteil.
Der Rundfunk marschiert! Besser als viele Worte mögen dies einige amtliche Zahlen ver
deutlichen. die einen Heberblick geben über bk Zahl der Teilnehmer der neun deutschen Rundfunksender Ende Oktober und Ende Rovembcr:
Sendestelle
Zahl d. Teilnehmer
Zunahme
End« Ott.
EndeRov
im Monat
täglich
Berlin
148 472
186 158
37 686
1256
Hamburg
56 059
66 839
10 780
360
München
49 247
61 406
12 159
405
Leipzig
32 962
40 021
7 056
235
FranksurtM.
33 212
38 444
5 232
174
BreSlau
30 226
35 020
4 794
160
Stuttgart
12 176
15 637
3 461
115
Königsberg
8 150
10 282
2 132
71
Münster
6114
9 099
2 985
100
376 618
462 906
86 285
2876
Wie die Zahl der zu gelassenen Rundfunkteilnehmer in unserer Gegend sich entwickelt hat. davon möge die folgende Tabelle für den Bezirk der Oberpostdirektion Frankfurt a. M. eine Vorstellung geben.
Es waren vorhanden im
Rovern der 1923 zahlende R.-F.-Teilnehmer 8
Dezember ... 36
Januar 1924 „ „ 86
Februar ... 123
März ... 174
April ... 622
Mai . . . 7118
Juni . . . 10 295
Juli . . . 11 434
August ... 16151
September 1924 „ „ 20 773
Oktober . . 25 584
Rovember . . 29 256
Der Rundfunk marschiert! Die Teilnehmerzahlen wachsen und werden wachsen, allen Miesmachern zum Trotz. Selbst das Märchen von der durch die Antennen verursachten Dlitzgefahr kann dies nicht hindern.
Dr. H. Müller.
Aus der Provinz.
Landkreis (ließen.
* TreiS a. d L d a., 20 Febr. Bei der gestrigen H o 1 z v er ft e i g er u n g im Staatswald der Försterei Treis a. d Lda wurden erlöst für Eichenschnittholz 1. Kl 141 Mk., 2 Kl. 114 Mk.. 3 Kl 94 Ml, Fichtenstammholz 5b. ÄL 24 Mk.. Eichenderbstangen 1. Kl 29 Mk, Fichten- derbstangen 1.K1 21 Mk.. 2 Kl 18 Mk. je Fstm.. Eichennuhscheiter 2. ÄL 13,50 Mk-, Buchenscheiler 12 51 Mk.. Eichenscheiter 6.06 Mk., Duchenknüppel 9 38 Mk., Gichenknüppel 4,87 Mk. Kiejernknüppel 5.60 Mk., Buchenreisig 1.59 Mk.. Eichenreisig 0,76 Mk.. Duchenstöcke 4,50 Mk, Eichenstöcke 3,08 Mark je Rm.
* Londorf. 20. Febr. Die heutige Holzversteigerung des Forstamts Rabenau ergab folgende Durchschnittspreise Buchenfchcit«r 13.30 Mk., Buchenknüppel 11 Mk.. Eichenknüppel 5,70 Mk.. Kiefemknüppel 4,65 Ml., Buchenstöcke 7,05 Mk.. Eichenstöckc 3,70 Mk.. Fichtenstöcke 195 Mark. Buchenreisig 2 Mk.. Eichenre.sig 1,15 Mk. je Rm.
6 Harbach. 20. Febr. Am Freitag zog Lehrer i. R F a h vor hier fort, um zu seinem Schwiegersohn. Lehrer Zinser in Dusenborn au ziehen. Fast 20 Zahre hat Herr Fay hier verlebt, davon die letzten vier Jahre im Ruhestand. Wer die Vergangenheit kennt, der weiß, daß mit Herrn Fay vor 20 Jahren eine neue Zeit in der Har- bacher Schule hereingebrochen war. Rach sehr schlimmen Vorkommnifsen und Derhältnlssen in der Schule vor seinem Ausziehen, ging es unter ihm vorwärts und auswärts. Der neue Schulsaal, ein neuer Geist des Vertrauens zwischen Schule und Elternhaus, wo vorher offener Kamps gewesen war, das charakterisiert die Wirk'amkeit von Fay. Er war bis zuletzt auch Organist der Kirche Harbach und hat in den schwierigen Zeiten der Inslation und der Trennung von Kirche und Schule treu bei die Sache gehalten. Die Psarrer, die Herr Fay in seiner langen Wirksamkeit kennen gelernt hat, haben ihn allezeit als Organist und als Lehrer und Mensch geschäht. Mögen Herrn Fay noch lange Jahre der Ruhe an feinem neuen Wohnort befchieden fein, die besten Wünsche begleiten ihn. — Durch den Wegzug Fays ist nun auch unser SchulhauS frei geworden und der schon seit zwei Jahren ernannte definitive Lehrer 5 a- b e r in Reiskirchen wird mit dem neuen Schuljahr wohl hier ausziehen.
• Rieder-Bessingen. 20. Febr. Bei der gestrigen Holzsubmission wurden folgende Einheitspreise erzielt: Fichtenstämme 26 bis 28 Mk., Cichenstämme 21 bis 53 Mk.. Linden- ftämme 28 'M., Hai -buchenstämme 56 Mk., Fich- tenderbstangen 15 bis 23 Mk. je Festmeter.
L Hungen, 20 Febr Bei der Rutzholz- s u b m i f f i o n am 19. Februar wurden folgende Höchstgebote eingelegt: Eichen-Schnittholz 3. Kl. 90, Kiefern 44 Mk., Buchenstämme 1. Kl. 52.50. 2. Kl 49,60, 3 Kl. 46,10, 4 Kl. 39 Mk.. Hainbuchenstämme 4. Kl. 60, 5 Kl 58. 6. Kl. 56 Mk.. Eichenstämme 2 ÄL 70.50. 3 Kl. 55,50, 4. ÄL 42.26, 5. Kl. 33,56, 6. KL 19,10 Mk., Kiefernstämme 2. Kl. 38,60. 3. KL 37.20, 4 Kl. 29.20. 5. KL 24,20 Mk. Fichtenstämme Los 1 2. KL 35,65. 3 Kl. 35.65, 4. Kl. 33,65, 5a. KL 31,65, 5b. KL 28,65 Mk., Fichtenstämme Los 2- 4. Kl. 32,65, 5a. KL 31,65, 5b. Kl. 26.20. Fichten- Derbstangen 1. KL 22,05, 2 KL 13.05 ML je Festmeter. Bei der Vrennholzversteige- r u n g am 17. Februar wurden folgende Durchschnittspreise erzielt: Duchenschriter 17 ML. Buchenknüppel und Hainbuchenknüppel 12, Eichen- fnüppcl 6 ML, Frchtenknüppel 5 M. Duchen- aftretfer und Hainbuchenastreiser 1,50 ML. Eichenastreiser 0,50 ML, Buchenstöcke 8 ML, Eichenstöcke 5 ML. Fichtenstöcke 3 M. je Raummeter.
Kreis Friedberg.
2L Bad-Dauheim. 19. Febr Nachdem Studienrat Weckerling (Friedberg) vor kurzem in einem Werbevortrag ei in t reif kicher Weife verstanden hat, für die Sache deS A u s - landSdeutschtumS au begeistern, fand beule abend im Hotel .Malepartus' die Grün- d u n g 6 d e r f a m m I u n g einer Ortsgruppe deS Vereins für das Deutschtum im AuSlande statt. Studienrat Dr K n i e r i e m sprach einleitend über den Zweck deS neuen Verein-, der alle Deutschen zu einer Rot- gemeinschast zweck- Erhaltung der deutschen Sprache und der deutschen Kultur vereinigen müsse. Die deutschen Schulen im AuSlande materiell, vor allem aber auch moralisch zu unterstützen. fei die vornehmste Aufgabe. Der neuge- wählte Vorstand fetzt sich zusammen auS: Dr. K n i e r i e m Dorsinender. Frau Dr. D r o t h u - s e n Schrif sichrer. Kaufmann Richard W ö r n c r Rechner. Frau Gabriel, Dr. Han st ein und Rleygermeister T h e i l Beisitzer. Aus Anregung von AmtsgerichtSdireltor Dr. Fuhr und Lehrer Oßwald wurde beschlossen, nut den hier bestehenden Ortsgruppen der Deutschen Kolonial g e f e 11 s cha s t Snd des SeevereinS in eine Arbeitsgemeinschast zu treten, deren Ausgabe eS sein müsse, durch gemeinsame Vortragsveranstaltungen den im wesentlichen gleichen Zielen zu dienen. — An der Oberrealschule besteht bereite feit Jahren unter Leitung von Dr. Knieriem eine Schulergruppe des V. D. A. mit zur Zeit 85 Mitglliedern. In Gegenwart von Ministerialrat Dr. D o r f e l d vom Landesamt für daS Bildungswesen sand heute an der E rnst »Ludwig-Schule (Oberrealschule) zum zweiten Mal die Reifeprüfung fiatt ES unterzogen sich ihr 11 Oberprimaner, die alle bestanden haben: 5 konnten von der mündlichen Prüfung befreit werden. Die Leistungen der noch jungen Anstalt fanden die volle 2lnerfennung der Regierung — Zugunsten des Iugendherbergswerks wurde heute der lehrreiche Film ,.K a 1 i, B e r g - bau und Industrie" im Viktoria-Theater aufgeführt, trefflich erläutert durch daS Begleitwort von stud. agr. LangSdors. Da alle Dem Verband deutscher Jugendherbergen ange- hörenden Iugendgrupven sowie die Turnvereine zum Besuche des Film- ausgefordert hatten, war ein stattlicher Besuch zu verzeichnen, so daß für den guten Zweck ein ansehnlicher Reinertrag erzielt sein dürste. Die vor kurzem hier gegründete Ortegruppe des Verbände- deutscher Jugendherbergen will möglichst rasch hier dir von der wandernden Jugend wiederholt geforderte Jugendherberge einrichten. Den Stadtverordneten ist bereits eine Eingabe zuge- gangen, die um Heberlaffung eines städtischen Raumes bittet. Ein Jugendheim für die hiesigen Iugendverbände soll mit der Herbeoge verbunden werden.
KrciS Büdingen«
„T Ridda. 19. Febr. Zum erstenmal konnten wir es heute erleben, daß von einem F i - l i a 11> d r f die ganze Hochzeitsgesellschaft in AutoS zur Trauung tn die h i e- fige Kirche gebracht wurde. 6 Personenwagen mußten mehrmals fahren, bis sie alle Hoch^ils- gäfte von Unter- und Ober-Schmitten hierher befördert hatten. Die Rückfahrt Airm Hoch- zeitShauS vollzog sich In gleicher Weise. Auch hieran merkt man. wie daS Auto als Verkehrsmittel auf dem platten Lande Eingana findet und imstande ist, bei besonderen Festlichkeiten Ps«d und Wagen zu verdrängen.
Arc io Schotten.
•-+- Schotten. 20. Febr. Der hiesige Ium«- Gesangverein, der sich besonders glücklicher DermögeaSverhälti.isse erfreut, Hal alle K i n der unserer Stadt, ohne Rücksicht auf Der- einszugehÖ7igkeit. auf Fastnachtsdienstag zum Kaffee in seine Turnhalle e i n g e l a - öen. Ihre Tassen müssen die Kleinen mit» bringen. Gleichzeitig sollen sie durch Humor- volle Darbietungen unterhalten toerZK-n.
EichelSdors. 20. Febr. Bei der gestrigen Brenn holzver st eigerung des staatlichen Forstamts wurden folgende Durchschintts- Pteife erhielt: Duchenscheiter 1. Kl. 13,65 Mk., 2. KL 8.90 ML, Eichenscheiter 7.45 Mk. Buchenknüppel 1. KL 10,60 ML. 2. Kl 8.10 ML. E'chen- fnüppel 6.75 ML. Eichenknüvpel 6,65 Mk. Di ken- fnüppel 5 ML. Obst bäum knüppel 8,10 M... E len- knüppel 6 65 M.. Aspenknüppel 4,8? Ml..Weiden- knüppel 4 ML, Äieiemlnüppel 8 M!.. Lärchenknüppel 6.60 ML. Fichtenknüppel 1. KL 5,60 Mk 2. KL 7,10 ML. Buchen reisig 2.15 Mk. Eichen- reisig 1 ML. Duchenstöcke 7,70 ML. Etchenstöckk 5,50 ML, Fichtenstöcke 220 ML je Rm.
§ Ulrichstein. 21 Febr. Gestern morgen begrüßte uns hier oben wieder einmal der „neue Rachbar", wie man hierzuland zu sagen pflegt, das heißt: es ist Schnee gefallen, — für die - f e n Winter sogar ziemlich ft a r L Er wird aber, da er jetzt schon recht naß ist. kaum lange liegen bleiben. Das andauernd wechselnde W.tter verursacht besonders unter den Kindern mancherlei Erkrankungen, zum Tell recht böser Art, im Rachbarort Feldkrücken tvar die Schule deshalb fast 3 Wochen lang geschlossen Es ist fast zu verwundern, baß babei bis jetzt nur ein Tobesopser, ein sechsjähriges Kind, zu bc^ Hagen ist.
lg. Gedern, 20. Febr. (Aus dem ®e- meinberat) Der Steinbruchpachtvertrag mit ben Heinrich und Emst O b e r h e i m würbe genehmigt — Als Pauschal st euer für Maskenbälle und Kappenaben de werden 250 ML pro Abend erhoben. — Aus Anregung von Oemeinberat Dauer sollen Skizzen und Voranschläge für ein s e ch s k 1 a s s i g e s Schulhaus von sachverstänbigen Stellen eingcholt werden. damit zu gegebener Zeit dem Dau eines SchulhauseS nähergetreten werden kann. —
denn dieser glänzt wunderbar, macht das Leder weich und geschmeidig und erhäll jedem Schuh jahrelang elegantes Aus sehen. Merken Sie sich deshalb Bubis Leibspruch:
Vüdo-Terpentinölcreme
Immer für die Schuhe nehme.
Bubi, was machst Du blos
mit Deinen Schuhen, daß dieselben immer wie neu aussehen? - Ich benutze nur den guten Terpentinöl-Schuhputz


