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Die Oberwälver.

Äoman von Alfred Dock.

4. Fortsetzung (Nachdruck verboten.)

Draußen auf dem Schulhof hob er an; .Herr Ochrer. Sie waren fo freundlich, meiner Jrau die Christine Schmalbach auS der Eichgasse als Dkenflmädchcn zu empfehlen. Ich habe cs Ihnen schon neulich gesagt, wir sind recht zufrieden mit ihr. Sie ist anstellig und fleißig. Bor allen SHngcn hat sie den Garten in Ordnung gebracht, der heillo- vernachlässigt war. 2Blr hatten das Gefühl sic ist gern bei uns Gestern erfiärte sie meiner Frau, sie müsse ihren Dienst auf» geben und dem Philipp Airtel bei der Feld» arbeit helfen Meine Frau. die. nebenbei be­merkt. die Gutheit selber gegen die Dienstboten ist. hat sich lehr darüber ausgeregt. Ilnd mit Recht. Einmal hat sic für den Augenblick keinen Ersah, dann ist eS von der Ehristine unverant­wortlich. eine Stelle anzunehmen und mir und dir nichts wieder zu verlassen. Ich bin Im De- griff, zu den Eltern zu gehen. Zuvor möchte ich Ihre Ansicht hören."

.Der Schmalbach ist gestern abend bei mir gewesen", versetzte Weilandt. ..Seiner Tochter inat*» offenbar peinlich, was sie freilich gemuht hätte, sich Uipp und klar auszusprechen. Ich glaube, die Frau Pfarrer wird milder urteilen, wenn sie erfährt, wie die Dinge zusammen- hängen. Der- Schmalbach gehört zu den Ober- Wäldern, von denen eS im Doll heißt, sie sind gering geboren und bleiben gering. Er hatte iich als Holzmacher kümmerlich durchgeschlagen, batte immerhin soviel erspart, daß er eine Kuh einstellen konnte. Run wollt' er sich fein bihchen Futter ziehen und sah sich nach einem Acker um. Wenn hier Gelände bei einer Vergantung oder erbteilungshalber versteigert wird, bilden die großen Dauern einen Ring und kaufen alles auf. Das tun sie auS reiner GrohmannSfucht, zu­weilen auch, um ihren Desih abzurunden. Run unterstand sich der Schmalbach, auf zwei Aecker am Schützenhairg zu bieten. Er ging natürlich leer aus. weil der Mitbewerber den längsten Atem hatte. DaS war der Philipp Rickel, ge­nannt der Dutternickel. Der setzte hernach die

Miene deS Großmütigen auf und sagte zu dem Schmalbach; .Jetzt stellst du da wie die Kinder beim Dreck. Ich schätz'. 'S iS noch keine Kuh verloren. Du hast zu wenig auf die Zündpkann' gelegt. Konntst auch net mehr drauslegen. Ja, Peter, erst muh man den Deutel fragen und dann Len Kopf. Das is cmol so in der Welt. Ich mein', du brauchst dich net durcheinander! zu machen. Horch zu! Ich setz' dir deine Kar­tossel. zieh' dir dein Futter und versolerier dich'). Dadefür gehörst du zu meinem Personal. Lind deine Frau auch. Ich schätz', du fährst net schlecht dcbri. Hast keine Last und keinen Drast. Hast Sommer und Winter drin Brot." Der Schmalbach, der nicht weiter iah. als seine Rase lang war, ging auf den Vorschlag ein Unb war <wn Stund' an der Vasall des Dutternickel, Der schoh ihm Holzgeld vor. auch Steuern, und hielt ihn bald so sest am Kragen, daß er nicht mehr japsen konnte. In Ilsdorf rat sich das Dergwerk auf. Dem Schmalbach winkle die Ge­legenheit. das Doppelte und Dreifache zu ver­dienen. Er versuchte auch, von dem Dutternickel loszukommen. Der schnauzte ibn an: .Du gedenkst so eins, zwei, drei die Halftern auSzustrippen. Oha! Erst bezahl' emal. waS du schuldig bist." DaS konnte der Schmalbach nicht und blieb wie die Fliege im Spinnennetz. Die vorige Woche hat sich seine Frau gelegt. Für die springt nun seine Tochter ein. Gczvungenerweise. Denn der Dutternickel hat LaS alles vorher feftgemacht. Jetzt wissen Eie. warum die Ehristine Ihnen gekündigt hat."

Der Pfarrer schlug die Hände zusammen.

.Mein Gott, das ist ja die reine Leib­eigenschaft!"

Jawohl, die reine Leibeigenschaft." be­kräftigte der Lehrer und fügte hinzuDer Fall steht nicht vereinzelt da. Ich kenne so und so Viele."

In das Gesicht des Geistlichen kam ein Aus­druck von Entschlossenheit.

.AIS Vertreter des Evangeliums, als Seel­sorger. an den die ganze Gemeinde gewiesen ist. darf ich mich dieser Rot nicht verschließen. Eie

) versorg dich

sollens erfahren, die Gewaltmenschen, die auf das Recht des Stärkeren pochen, daß das Wort deS Herrn ein Schwert ist. das da haut nach unten und nach oben!"

.Herr Pfarrer." antwortete der Lehrer. .Sie kommen auS einer anderen Gegend und stehen den Verhältnissen hier noch fremd gegen» gegenüber. Ich bin weit davon entfernt, den Einfluß deS Geistlichen zu unterschätzen, aber glauben Eie mir. mit kirchlichen Mitteln rotten Eie das Hebet nicht aus. Die rohe Gewalt bat eS geboren, und nur Gewalt kann es ersticken. Im Vertrauen gesagt: ich trag' mich schon lange mit einem Plan, doch braucht er Zeit zum Reifen Wenn die Stunde voll ist. werden Sie'S fchla- gen hören."

Der Pfarrer, der den Einwand dcS Lehrers nicht erwartet hatte, dessen Berechtigung aber nicht bestreiten mochte, verharrte eine Weile schweigend, dann sprach er: .Ich habe allerdings seither unter wesentlich anderen Verhältnissen amtiert. Zwischen Menschen und Menschen ist ein Unterschied. Wenn Sie im stillen Ihre Waffen schmieden, werden Sie wissen, warum. Wo es sich um praktische Versuche handelt, soziale Gegen­sätze ausruglcichcn, sind mir als Diener der Kirch? Schranken gezogen, die ich nicht gern vurchbreche Was Eie im übrigen tun. den Armen und Elenden in der Gemeind« au einem besseren Dasein zu verhelfen. Sie werden mich an Ihrer Seite finden."

Damit verließ er das Thema und berührte andere Gegenständ? Erft beim Mittagleuten schied er unter Gruß und Händedruck.

Auf dem Schulhof lag ein Hausen Drenn- hvlz geschichtet. Dahin ging der Lehrer, die rund­lichen Knüppel mit Sage und Dell zu zerkleinern. Wählend der Arbeit kehrten seine Gedanken zu der Unterhaltung zurück, die er mit dem Pfarrer gepflogen. Dessen Predigten ließen feinen Zweifel darüber, daß er nicht für den Anwalt der Dors- Magnaten gehalten werden wollte, manche Wen­dung offenbarte im Gegenteil, daß er die Partei der wirtschaftlich Schwachen ergriff. Immerhin, ob er das Geschick besaß, bei der Hebung der Schäden mitzuwirken, die das Gemeindewesen durchdrangen, war zum mindesten ungewiß. Von Deruss wegen war er nicht verpflichtet, auf den

Markt deS Lebens zu treten Er lal'S wohl auch nur widerstrebend. Das hatten seine Worte an- gedeutet Unb zuletzt er. Weilandt, brauchtze keinen Bundesgenossen Er setzte seinen Stolz darein, was er sich ausgedacht, allein zum guten Ende zu führen.

Aus seinem Simulieren weckte ihn der Zu­ruf: .Gu'n Tag. Herr Lehrer !"

ES war die Maraolfsmarie. die täglich uni diese Stunde erschien, ihren Eimer am Schulborn zu füllen. Nirgends im Dors, behauptete sie. ui daS Walser so gut wie hier. Jin Backhaus freilich tralatschten die Weiber. eS fei ihr mehr um den Lehrer zu tun als um den Dom.

Eie hatte just das zwanzigste Jahr vollendet Ihr dunkelblondes Haar war kunstvoll zum Schnatz" verschwungen. Fehlte ihren Zügen auch daS Ebenmaß. lieh die Jugend ihnen doch ihrer Reiz Aus ihren Augen 'prachen Tatkraft unb Verstand

Weilandt hatte sic zu seinen besten Schüle­rinnen gezählt. ES war für ihn eine Lust gewesen, zu sehen, tote rasch sie die Lchrgegenstände er­faßt.-. Bei der Schulnisitation lag s auf ihrem Gefickt wie Festtagsglanz. Er wußte, daß ct sich auf sie verlassen konnte.

Schon am ersten Sonntag, den er im Dors verbrachte, trat er auf sie aufmerksam geworden. Am Hegweg schüttelten Tuben Mrikäscr von bei Bäumen und rupften ih"e.i die Flügel aus Zu fällig sckritt die MargvlfSmarie vorüber, bamali ein Mädchen von zwölf Jahren Eie verwies den Tierquälern ihre Schandtat und teilte ein paar häftige Ohrfeigen aus Er hatte von fern den Vorgang b obachtet. Die energische Art. wie fk für die hilslosen Tierchen eintrat, war bezeich­nend für ihre Gesinnung.

Don den Unterrichtsfächern war ihr die Ra- turkund? am liebsten. Erklärte er die Wunder des Zellenbaus an einer Glaube, die er mit­gebrach! hatte, brugle sie sich mit einem Eifer darüber, als wollte fi? das Geheimste ergrün­den Sprach er von den Beziehuirgen der Pflanzen zum Leben d-r Meirichen iöfh sein Vortrag Fragen bei ihr aus, die ihn ost in Erstaune» setzten.

l Fortsetzung folgt.)

rtwar

'4

FLEISCH-EXTRAKT

Liebig Fleisch-Extrakt ist nichts anderes als ein- \ gedickte Fleischbrühe, durch Auskochen von bestem : i Ochsenfleisch ohne Zusatz Jremder Stoffe gewonnen ;

Lieber ein halbes Jahrhundert das bewährte, fürGesunde und Kranke gleich wertvolle, bei d. heutigen Flelschteuerung un­entbehrliche u. unersetzliche Küchenhilfsmittel

Brennholzversteigerungen

Aus den Waldungen der Stadt Gießen allen versteigert werden:

l Mittwoch, den 25. Februar 1925, vor­mittags 9' . Uhr beginnend, Bezirk des Försters Geisel, Abteilungen 56a und 56a (Stadtwald)

67,2 Rm. Buchen-, Lichen- u. Fichienscheiter.

98,4 Rm. Lichen- und Kiefernknüppel.

2890 Wellen Sichenreisig.

Zusammenkunft: Anncrbder Weg - 5. Schneise (an der Schutzhütte).

2. Freitag, den 27. Februar 1925, vor- mittags 01 Uhr beginnend, Bezirk des Försters Arft, Abteilung 97 (Stabtwolb) 176,4 Rm. Buchen-, Eichen-, Erlen- und Fichtenscheiter,

68,2 Rm. Buchen-, Eichen- u. Lschenknüppel, 2740 Wellen Buchen-, Lichen-u. Fichtenreisig, 106.3 Rm Buchen-, Lichen- u. Fichtenstöcke.

Zusammenkunft: Sicher Straße -

9. Schneise. 18698

Gießen, den 19. Februar 192p.

Der Oberbürgermeister. 3. D.. Dr. Rosenberg.

HolzsubmMon.

Aus den Waldungen der Gemeinde Mainzlar soll nachstehend angeführtes Holz auf dem Submissionswege verkauft werden:

1. Lichen Stämme:

2. Klosse 1 Stück mit 1,23 Fstm.

3. ., 13 ., 11,26

4. 71 50,72

5. 13 ,, 6,17

2. kiesern-Stämme:

3. Klasse 18 Stück mit 16,03 Fstm.

4. 13 . 8,08

3. Fichtcn-Stämrnc:

3. Klasse 2 Stück mit 2,20 Fstm.

4. 5 5,91

5. a 15 9,22

5 b 172 48,0 l .,

4 Fichten-Derbslangen:

1. Klasse 157 Stück mit 20,66 Fstm.

Die Angebote sind verschlossen mit Auf- lchriftHolzsubmission'' getrennt nach Sor­timenten und Klassen in Reichsmark bis

Montag, den 2. März I. I , nachmittags 4 . Uhr, auf unterzeichneter Bürgermeisterei einzu­reichen. wo dis (Eröffnung der Angebot« erfolgt.

Die Derkaussbedingungen werden vor der Eröffnung bekannt gegeben, der jetzigen Zeit entsprechend.

Die Besichtigung der Hal,es vorher er- wünscht, da später Reklamationen nicht be­rücksichtigt werden.

Mainzlar, den 21. Februar 1925.

__Bürgermeisterei. Bogel.

Nutzholz-Verkauf.

Der Unterzeichnete läßt Dienstag, den 24. b. M-, nachmittags 2 Uhr. folgendes

Nutzholz: 1, 5 Eichenstämme

2,33 Fichtenstämme

3.28 Kiefernstämme

an Ort und Stelle vor der Mittelmark, öffentlich meistbietend versteigern.

Karl Dechthold

_ LaunSbach, Haus-Rr. 66. 1876D Drucksachen aller Art liefe-» fn jeder gewünschten Ausstattung stilrein und preiswert die Brühl'iche Univ.-Druckerei, R. Lange.

MMsWMW

Oer MfillM Mröriletei M.

Montag, den 23 Februar, werden in den Distrikten Fuchsstrauch unb Haler ver­steigert: Rm. Scheitholz: Buche 152, Liche (Nutz) 2, Fichte 1; Knüppel: Buche 110, Eiche 47, Birke 1, Weichholz 6, Fichte 8; Stockholz: Buche 77, Liche 35, Fichte 11; Reisholz. Buche 370, Elche 332, Weich- Holz 20, Fichte 15 (darunter 190 Rm Forstreiser); Derbstangen: Fichte 167 Stück mit 7,48 Fstm., ca. 1000 Bohnenstangen und ca. 70 Rm. Nuhreiser (Schichthaufen), 3 T. mit Bohnenstangen.

Zusammenkunft g' , Uhr am Kolnhäuser- hopf; etwa um 11 Uhr am Waldeingang Straße Lich - Garbenteich, um 2 Uhr am Pctristein. Bei sehr schlechtem Wetter wird von 11 Uhr ab in Steins Saalbau (Lich) versteigert.

Dienstag, den 24. Februar, kommt das Holz aus den Distrikten Riedwald, Meildach, Mönchwald zur Derfteigerung, und zwar Raummeter: Scheitholz : Buche 137, Eiche 6, Fichte 35; Knüppel: Buche 197, Liche 22 (dabei Nutzknüppel), Dirke ufw. 18, Lmde 9, Kiefer 4, Fichte 32; Stockholz: Buche 107, Eiche 17, Fichte 212; Reisholz Buche 798, Eiche 62, Hartholz 20, Weich­holz 10, Kiefer 5, Fichte 440 und 2^0 Wellen; Derbstangen: Fichte (dabei Weißbinder, (langen) 813 Stück mit 37,40, Esche 106 St. mit 1,58, Hainbuche 11 St. mit 0,29 Fest­meter; Nutzreisig (Schichtbaufen); 42 Rm.

Das Holz wird von 8 .. Uhr ab durch dos Forstperfonal vorgezeigt. Treffpunkt: Sttaßenkreuz Lick - Hattenrod, Burnhards- selben-Nieberbessingen. Versteigerung von 10 Uhr ab am Meilbach - Häusch n(Pflanz- garten), bei schlechtem Wetter im Saale von Gastwirt Dörr, Hattenrod.

Rot unterstrichene Brennholznummern kommen nicht, blau unterstrichene Nutzholz- nummern kommen zum Ausgebot. 1629D

Holzversteigerung in den Freiherrlich von Vordeck zur Rabcnauschen Distrikten Kahleberg 3a. Rinnwege 5a, 8c. 11b, 16a, Kirchgeheeg 3b, Steinberg 3a, 4a, 4b, 5a und b; Rinn- vege 17 und 9b, 18a, 19a, Steinberg 13a und Verschiedene.

Freitag, den 27. Februar 1926.

Versteigert werden. Stämme Fstm. Eschen 5.SU , 161.0,20; Derbflangen Fstm. Fichten 1 Kl., 71 St. 13,46, 2 Ku. 00 Et. 5,23; Rutzknüppel Rm. Eichen 2,20 Mtr. lang, 5, Fichten 3 Mtt. lang 3; Scheiter Rm. Buchen 18, Eichen rund 13, Fichten 1. Kl. 10, 2. Kl. 3; Knüppel Rm. Buchen 162, Eichen 142 Erlen 8. Birken 2. Kl. 2, Alpen 1. Kl. 18, 2 Kl. 6 Lärchen 2, Kiefern 85, Fschten 1. Kl. 129. 2. Kl. 21; Knüppelreisig Rm. Kiefern 38, Birken 2. Fichten 100; Reisig Rm Buchen 418, Eichen 398. Erlen 18, Fichten (Schicht- Hausen? 70; Stöcke Rm. Buchen 10, Eichen 10, Kiefern 2, Fichten 126.

Beginn der Versteigerung 9 Ahr vor- mittags am Holzapfeldruschwcg-Wald- eingang. '

Londorf, den 20. Februar 1925.

Hessisches Forstamt Rabenau.

L ö b e r. 1863V

Konkursverfahren.

Heber daS Vermögen der Firma S. Monk, S. m. b. H. In G'.ehLU, wird heule am 19. Februar 1925, mittags 12 Uhr, das Konkursverfahren eröffnet.

Der Kaufmann Louis Althoff in Gießen wird zum Konkursverwalter er­nannt. 1850.

KvnkurSforderungen sind bis zum 10. März 1925 bei dem Gerichte onzu- melden.

Es wird zur Befchlußsaffung über die Beibehaltung des ernannten oder die Wahl eines anderen Verwalters, sowie über die Bestellung eines Gläubigercus- schusses und einirelenden Falls über die in § 132 der Konkursordnung bezeichneten Gegenstände und zur Prüfung der ange- meldeten Forderungen auf Freitag, den 27. März 1925, vormittags 10 Ubr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Zimmer Rr. 103, Termin anberaumt

Allen Personen, welche eine zur Kon­kursmasse gehörige Sache in Besitz haben oder zur Konkursmaffc etwas schuldig sind, wird aufgegeben, nichts an dcn Ge­meinschuldner zu verabfolgen oder zu leisten, auch die Verpflichtung auferlegl, von dem Besitze der Sachs und von den Forderungen, für welche sie aus der Sache abgesonderte Befriedigung in Anspruch nehmen, dem Konkursverwalter bis zum 10. März 1925 Anzeige zu machen.

Hessisches Amtsgericht in Gießen.

Holzversteigermg in den Freiherrlich von Vordeck zur Ra- benau'schen Distrikten Roll 6a, 7a, le u. 2b Donnerstag, den 26. Zebruar 1925.

Versteigert werden: Stämme, Fstm.: Eiche 2 St 1,80, Dirke 4. Kl. 2 St. 0,70; Derbstangen, Fstm.: Fichte 1. Kl. 9 St 0,85, 2. 61. 25 St. 1,35; Ruhscheiter, Rm.: Eiche 10 (rund); Rutzknüppel, Rm.: Liche 2,20 Mtt. lang 4. Fichte 3 Mtr. lang 2; Scheiter, Rm.: Buche 1. Kl. 44, 2. Kl. 4, Eiche 18, Aspe 2. Kl. 2, Fichte 2. Kl. 16; Knüppel, Rm : Buche 1. Kl 120, 2. Kl. 2, Liche 62, Lrlc 10, Lärche 22, Dirke 1, Aspe 2. Kl. 2, Kiefer 14, Fichie 14; Knüppel, reisig, Rm.: Kiefer 12, Fichte 16, Reisig, Rm.: Buche 708, Licke 278, Erle 32, Fichte (Schichthaufen) 138; Stöcke, Rm.: Ducht 50, Liche 53, Kiefer 20, Lärche 12, Fichte 46.

Beginn der Derfteigerung 9 Uhr vor­mittags an der Ncllchauffee am 'Pflanz, garten.

Londorf, den 20. Februar 1925.

Hessisches Forstamt Rabenau 1862V Loder.

Bekanntmachung.

Der vom Gemeinderat beratene Dor. anschlag der Gemeinde Watzenborn-Srein- berg für das Rechnungsjahr 1925, liegt von Samstag den 21. Februar 1925 bis einschließlich 27. Februar 1925, auf unserem Amtszimmer zur Einsichtnahme offen. Inner­halb dieser Zeit können Einwendungen hier- gegen vorgebracht werden.

$5 ist die Erhebung einer Umlage be­schlossen, wozu auch die Ausmärker bei. zutragen haben.

Watzenborn.Steinberg, den 19. Febr. 1925 HeN. Bürgermeisterei Watzenborn-Steinbero.

Schäfer. 1868V

Holzsubinifsion.

Dienstag, Öen 24. Februar 1925, nachmittags 2' Uhr, kommen aus dein ©emeinbcroalb Odenhausen folgend, Holz- fortimente zum Verkauf:

1. Fichtenst. 2. Kl. 4 StA. mit 9,08 Fstm. 2. 3. 27 41,84

3. 4. 49 , 47,75

4. 5a» 83 52,24

5. 5b» 193 48,28

6. Kiefernst. 2. 1 1,82

7. 3. 3 w 3,07

3. 4. 2821,43

9. 5. 155 ,, 69,84

10. Kirschbaumst. 3. Kl. 1 Stck.m. 0,83 Fstm.

11. Eichenst. 2. 2 3,51

12. 3. 4 ,, 4,05

13. 4. 3 2,17

Die Angebote sind verschlossen, nach Sortiment unb Klassen getrennt, bis zum Dienstag, den 21. Februar 1925, nachm. 2 , Uhr, bei der unterzeichneten Bürger» meifterei cinzureichen, woselbst in Anwesen­heit der erschienenen Dieter die Eröffnung erfolgt. Angebote mit zusammengezoaenen Sortimenten ober mit Vermerk versehen, haben keine Gültigkeit. Die Verkaufs- bebingungen werben vor der Eröffnung bekanntgegeben und können auch an dem­selben Tage vorher eingesehen werden. Für die Bezahlung werben günstige Zah­lungsbedingungen gewährt.

Obenhausen, den 19. Februar 1925. Hessische Bürgermeisterei Odenhausen.

___Nachtigall.______1813V

Holzverfteigernng

Mittwoch, den 25. Februar d. I. vormittags 9' 2 Uhr beginnend, soll aus ben Walbungen ber Gemeinbe Mainzlar nachstehend angeführtes Holz öffentlich ver^ steigert werben.

a) Fkchle-Derdstangen

1122 Stück mit 76,84 Fstm.

b) Reisstangen

988 Stück mit 28,51 Fstm. c) Eiche Nutzscheiter

7 Rm.

Die Zusammenkunft an ber Hachborner Straße am Walbeingang.

Mainzlar, ben 21. Februar 1925, Bürgermeisterei Mainzlar.

D o g el. 1880V

Bekanntmachung.

Der Voranschlag der Gemeinbe Burk­hardsfelden für das Rechnungsjahr 1925 liegt vom 24. Februar bis 2. März lauf. Jahres zur Einsicht der Interessenten und Erhebung von Einwendungen auf unserem Bureau offen. Zu den beschlostenen Um- lagen haben auch die Ausmärker beizuttagen.

Burkhardsfelden, den 20. Februar 1925.

Bürgermeisterei Burkhardsfelden 1888V "Albach.

Bekanntmachung.

Der Voranschlag ber Gemeinde Robheim für bas Rechnungsjahr 1925 liegt vom 24. Februar bis 2. März laufenben Jahres zur Einsicht ber Interessenten unb Erhebung von Einwendungen auf unserem Bureau offen. Zu den beschloffenen Umlagen haben auch die Ausmärker beizuttagen.

Rodheim, den 20- Februar 1925.

Bürgermeisterei Rodheim 1889V Hofmann.

Bekanntmachnng

Die Anmeldung der mit Beginn des neuen Schuljahres (20. April 1025) schul­pflichtig werdenden Kindern hat zu er­folgen:

1. Für alle Knabeu: Mittwoch, den 25. Februar 1925, vormittags 9 bis 11 Uhr, in der Stadtknabenschule, Nordanlage 8.

2. Für alle Mädchen: Donnerstag, den 26. Februar 1925, vormittags 9 bt< 11 ilbr, in der Stadtmädchenschule Schillersttahe 8.

Bei der Anmeldung ist ber Impfschein und bei auswärts geborenen Kindern auch der Geburtsschein vorzulegen.

Die Schulpflicht besteht für alle Kinder, die bis zum 1. Mai 1925 daS 6 Lebens­jahr vollendet haben. ES können jedoch zu derselben Zeit auch solche Kinder an- gemeldet werden, die bis zum 30. Sep­tember 1925 daS 6. Lebensjahr vollenden und die geistig und leiblich als schulreif erkannt werden.

Ein weiterer Termin für die Schul- aufnahme findet nicht statt.

Gießen, den 20. Februar 1925.

Stadtschulamt.

3. 23.: Dr. 2111 e S. 1825B

KM m Me IM

Aktiva. Mk.

An Warenvorrat......2 173.56

Kaffenbestand..... 638.19

Ausstände....... 518.34

Mobilar nach 10®,

3 340.3p Passiva. Mk Per Geschäftsguthab. d. Genoffen 476. -

Reservefonds..... 2,18

Roch zu deckende verw.-Kosten 1 049.18

Kreditoren...... 66.2c

Transpottkosten .... 86.24

Reingewinn......1661.14

XH*D 3 340.30

Die Zahl d.Mitglieder bett. Ende 1923 154 Zugang in 1924 .....-

Abgang in 1924 .... .___1

Stand Ende 1324 ..... 153 Höhe d, Geschäftsguthab. Ende 1923

Zugang in 1924 .... 476.-

Äbgang in 1924 .... -

Stand Ende 1924 . . 475. -

Gesamthaftsumme Ende 1923 . -

Zugang in 1924 . . . 7 700.

Abgang in 1924 . . . 50 -

Stand (Enbe 1924 7 650 -

Steinberg, den 21. Februar 1925.

6onfnmtirrein t.8.s.b.H. Steinberg

B Häuser XIV.

Dalth. Maid. ®g. Häuser XV!

Nutzholzversteigerung

Mittwoch, ben 25. Februar 1925, Nach­mittags von 4 Uhr ab, kommen bei Gast wirt Becker in Detzberg aus dem ®e- membewalb Detzberg zum Verkauf:

20 Kiefrmstämme 7,90 Fstm.

68 Fichtenftämme 40,85 Fstm. darunter Schnittslämme bis zu cm Dm.

14 Eichenstämme 5,04 Fstm.