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Bornotizen

Bon der Gießener Theolog schäft wird uns geschrieben: Die Welckonfe

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19 2 3 wurde begutachtet und dem Kreiskasserechner

den leichtathletischen ' festen, Hessen-Nassau)

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Waschanftatten.

vorbehaltlich der Prüfung der Rechnung durch die Oberrechnungskammer Entlastung erteilt.

Der Verwaltungsbericht des Kreis-

unterzogen. Näheres im heutigen Anzeigenteil!

Sin Palästina-Film soll am nächsten Sonntagvormittag im Lichtspielhaus Bahnhofstraße vorgeführt werden. Näheres in der heutigen Anzeige.

und Land.

n. btn 20. Juli 1925.

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sitnung über tue Sr- vom bebauten ®nmb* etliche 6onbtr« ichspsennig von voll« Werts erhöht worden, i Pro;, der Frieden-, wir hören, beabsichtigt, it aus 84 Pro», der MtR. Die Srhbhmig ng des Wohnungsbaues

abgelehnt. Nach längerer Debatte wurde beschlossen, daß der Kreis Büdingen vorerst noch beim Hess.- Nass Wirtschaftsverband verbleiben soll. Allgemein war man der Ansicht, daß die Straßenunterhallung in dem gleichen Maße wie seither fortgesetzt werden müsse, zumal der Verkehr, insbesondere durch die Kraftfahrzeuge ständig Aunehme. Aus Ueberschussen des Voranschlags wurden 5000 Mk. der Rubrik ,etra- ßenneu« und Umbauten" als erste Rate zum Neu­bau einer Kreisst raße von Büdingen nach Michelau überwiesen. Nach Durchbera-

parkassenverkehr hinaus betrieben, mit ihrem Se­

tzungen, interessante Dressuren von Pferden, Ssel. Hunden und Bären füllten den Abend. Sin russi­sches National-DalleU und schließlich als Höhe­punkt des Gebotenen gewagte Trapezlüntze am sausenden Miniaturflugzeug vervollständigten das reichhaltige Programm. Launige Spaßmacher übertchütleten in den Pausen dar. Publikum mit

aussage.

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Für Nervenkranke

U. Nervös-Erschöpfte. EFexUlkerasstelt Bef- heim I. ¥aun bei Fra kfurt a M Behatrl eingerichtet, vorrtigliche Verpflegung tauch Diät-Kuren). Mäßige Preise Prospekt durch Dr. M. Schnlze-Kahleyee. Nervenarzt.

" Zirkus Corth-Althoff, der auf Oswalds Garten für einige Tage seinZweimasten- ^lt aufgeschlagen hat, erfreute am Samstag und Sonntag ein zahlreiches Publikum durch ein viel- ^staltiacS und gediegenes zirzensisches Programm. IuteS Pserdematerial, vorzügliche turnerische Lei­

des Protestantismus in Stockholm steht bevor. 3m Hinblick aus dleseS außerordentlich bedeut­same Ereignis läßt die Gießener Theologenschast über den auherdeutschen Protestantismus Beruht erstatten; für Frankreich hat sich Pfarrer Lic. Dr. Hans Hartmann - Solingen auf Grund einer Studienreise dieser Aufgabe

ihren mehr oder minder faulen Kalauern, so daß trotz der großen Hitze die drei Abendstunden im Zirkus Sorty-Althoff im Fluge vergingen.

* Auftrieb auf dem heutigen Frankfurter Schlachtviehmarkt: 482 Och'en, 76 Bullen, 1099 Färsen und Kühe, 463 Kälber. 136 Schafe 3672 Schweine

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den Nückfalle, aus 6 Monate Gefängnis und Auferlegung der Kosten des Verfahrens. Der Staatsanwalt hatte 1 3ahr 3 Monate Zuchthaus und Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf 3 3ahre beantragt. Die beiden Angeklagten M. uitd M. wurden freigesprochen, da ihnen eine strafbare Handlung nicht nachzuweisen war.

Turnen, Sport und Spiel. S.C. 190V bei denleichtathletisch en VezirbsmeisterschafteninWetzlar

Man berichtet uns: Die besten Vertreter der Leichtathletik aus den Gruppen Weilburg, Wetz­lar, Vuhbach-Gießen und Dillenburg kamen im Wetzlarer Stadion zur Austragung der Bezirksmeisterschaften zusammem Es wurde in den drei Jugendklassen, der Anfänger- und der offenen Klasse gestartet. Wiegt man die Erfolge des S. C. 1900 in diesen Klassen gegeneinander ab, so fällt den Jugendlichen der weitaus größte Anteil zu. Die bessere Allgemein- durchbilbung der in Stärke von etwa 40 (I) Mann erschienenen Sportclub-3ugend trat hier deutlich zutage. In der Ansängerkonkurrenz hätten die 1900er wesentlich besser abschneiden können, wenn nicht verschiedene aussichtsreiche Bewerber die durch das Fehlen einiger außer Gefecht gesetzter Leute (Fischer, Dirkenstock, Wallenfels) entstan­denen Süden in der Seniorenmannschaft hätten ausfüllen müssen. Daraus ist es auch zu er­klären, daß sich die 1900er in den Sprinterstrecken weniger gut durchsetzen konnten. Auf dem Ge­biete der Wurfübungen und des Hochsprungs hingegen reichte nur das Können eines Paulus (F. C. Wetzlar) aus, um die Clubleute nicht zu Meisterehren kommen zu lassen. Da man sich keiner allzu schnellen Abwicklung befleißigte, mußte auch noch zuguterletzt Seipp aus den ihm sicheren Sieg im Weitsprung verzichten. Die Ergebnisse, soweit sie für die Plazierung des 1900er in Betracht kommen, sind:

Jugend Jahrgang 11 und jünger: 50-Meter-Lauf: 1. Müller 7,3 Sek.; 2. Kon­rad 2 Meter zurück: 3. Speyer weiter 1 Meter zurück (sämtlich S. C. 1900). Speerwerfen: 1. Müller (1900) 33 Meter; 3. Speyer (1900). Hochsprung: 1. Müller (1900) 1,35 Meter. 4x50-Met er-Staffel: 1. S. C. 1900 erste Mannschaft: 2. S. C. 1900 zweite Mannschaft, 3 Meter zurück: 3. g. 6.05 Wetzlar weite« '/, Meter zurück.

Iahrgang 1909/10: Dreikampf: 1. Lohne« (1900); 2. Drill (g. S. 05 Wetzlar); 3. Heilmann (1900). Weitsprung: 1. Lohnes (1900) 4.71 Meter; 3. Heilmann (1900). Kugel- stoßen: 1. Drill (S. S. 05 Wetzlar); 2. Heil- mann' (1900); 3. Lohnes (1900).

Iahrgang 1907/08: 100- M eter - Lauf: 1. Eidracher (Butzbach) 11,8 Sek.. 2.Häuser (Butzbach) 2 Meter zur. 3. Lohnes (1900) weiter 1 Meter zurück. 1 000-Meter» Lauf: l.Dep- perling (1900) 3,02 Mm.. 2. Friedrich (F. 6. Wetzlar), 3. Meyerhofs (1900). 60-Meter- Hürden: 1. Hopfenmüller (1900) 9,3 Sek. 2. Laichinger (1900) 4 Meter zurück. Hoch- sprung: 1. Schneider (1900); 2. Guhot (1900); durch Lo« entschieden. DiSkus: 2. Depperling (1900); 3. Hohmann (1900). 4xl00-Meter-

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außerordentlich zahlreichen Zuschauern weiter span- nende Rümpfe der Leichtathleten ausgesoch- ten, besonders die erbittert durchgesuhrten Läuse be- geifterlen das Publikum. Unmöglich ist es, hiervon Einzelheiten anzugeben. In dem arohartig angeleg­ten Schwimmbassin tummelten sich die Wasser­sportler. Den braunen Gestalten sah man es an, wie gesund dieser Sport ist, und wie wohlig sie sich in ihrem nassen Element fühlen. Auf dem Kleinen Sportplatz zeigten die starken Männer ihre staunenerregenden Künste, wie sie mit scheinbarer Leichtigkeit die schwersten Gewichte in der Lust her- umjonglierten. Auch die Arbeiter-Radsatz» rer fehlten nicht und fanden mit ihrem Massen- reigen stürmischen Beifall.

185 Sanitäter und 60 Samariterinnen versahen den Sanitätsdienst und leisteten in etwa 80 Fällen Hilfe. Alle Verletzungen waren leichter Natur, wie sie eben vei derartigen sportlichen Veranstaltungen unvermeidlich sind. Für schwere Fälle stand das Krankenauto der Höchster Arbeitersamartter zur Verfügung, während die Frankfurter ihr geräumiges Sanitätszelt aufgeschlagen hatten.

Den Höhepunkt der Veranstaltung bildete em Fußballspiel Baden gegen Hessen- Nassau. Die Badener Mannschaft entschied das ruhig und fair durchgeführte Spiel mit 3:2 für sich und zeigte infolge einer glücklicheren Aufstellung ein besseres Zuiammenspiel. 15 000 Zuschauer waren Zeugen dieses hochinteressanten Treffens.

Mit der Vorprobe war die Austragung Meisterschaften in den leichtathletischen W> kämpfen im 9. Kreis (Hessen, , , bunbm. Hierbei gelang es dem Sportler Otto R u s p e l e r, Freie Turnerschaft Gießen, Im 5000- Meter-Lauf mit gutem Vorsprung Erster und somit hierin Kreismeister zu werden. Zeit 18,6:2 Minuten.

Hauptverdienst in bet , Hinzu kommt tue flt- »« d°- 2« freilich mehr, al» sonst war es Abendroth O«- i besonderen Leistungen > Musiker lebten in bem 'l Streicher, MM« niteinander - P yas Urdeutsche.u"b J« sik hatte alle berührt und >*£*»*

sSS* lose HniSabeseo« Mitn an l die Zuhörer j wie er im .

Rundfunk-Programm

des frankfurter Tenders.

(Aus der .Radio-Umschau".)

Montag, 20. 3ulL

4.306 Uhr: Nachmittagskonzert des Hausorchesters: Mozart-Opern. 6 Uhr: Wirtschaftsmeldungen. 6 bis 6.30 Uhr: Die Lesestunde (Die Novelle):Michael Kohlhaas" von Heinrich von Kleist. 7 Uhr: Wirt- schastsmeldungen. 77.30 Uhr: Stunde des Süd- westdeutschen Radioklubs. Vortrag von Schauf: Wechselftrommaschinen I: Die Einphasen - Syn« chronmaschine". 7.308 Uhr: Sprachliche und prak­tische Hinweise für Italienrestende. 88.30 Uhrr Stenographischer Fortbildungskursus für alle Snsteme (Diktat von 80 Silben aufwärts). 8.30 bis 9.30 Uhr: Uebertragung von Kastel: 2. Lieder-Abend. 1011 Uhr: Ein gebildeter Hausknecht. Poste mit Gesang von D. Kalisch.

Dienstag, 21. Juni.

12 Uhr: Nachrichtendienst 3 Uhr: Wirtschafts­meldungen. 4 Uhr: Wetterbericht der Gießener Wet- terdienststelle. 4 Uyr: Wirtschaftsmeldungen. 4.20 Uhr: Nachrichtendienst. 4.306 Uhr: Nachmittags­konzert des hausorchesters :od)lager. 6 Uhr: Wirt- ichaftsmeldungen. 66,30 Uhr: Die Lefestunde (Mei­sterwerke der Weltliteratur): AusSoll und Haben" von Gustav Freytag (Fortsetzung). 7 Uhr: Wirt­schaftsmeldungen. 77.30 Uhr: Die Bücherstunde. 77.30 Uhr: Funkhochfchule. Vortrag von Prof. Küntzel:Aus der Geschichte des deutschen Unter­nehmertums" (2. Abt., achter Vortrag). 88.30 Uhr: Uebertragung von Kastel. Stunde der Stadt Kassel:Die Kasseler Hofmusik zur Zeit des Land­grafen Moritz des Gelehrten", Vortrag von Dr. Friedrich Stichtenoth. 8.30 Uhr:Die schöne Gala- thee'. Komische Oper in einem Akt. Musik von Frz. von Supp». Hierauf: Fritzchen und Lieschen. Sing, spiel in einem Akt von Sagues Offenbach. Anschlie­ßend Nachrichtendienst, Wettermeldung, Sportfunk- dienst. __________________________

tung Loranichlags beantragte der Vorsitzende, I die Erhebung einer Kreissterier unter Zugrunde­legung der im Voranschlag vorgesehenen Steuer- arten und Ausschlagssötze zu genehmigen und den Voranschlag unter Berücksichtigung der vom Kreistag beschlostenen Aenderungen anzunehmen. Der Antrag wurde gegen eine Stimme, die mit der Steueroer­teilung nicht einverstanden war, angenommen.

Der Antrag des LandwirtschafdsLammeta-us- schusses der Provinz Oberdessen, die Kör- Kommission um ein weiteres Htttglicb für Fragen der Ziegenzucht zu verstärken, wurde angenommen. Zum Mitglied wurde Landwirt- fchaftsrat W e n z e l - Büdingen und zu dessen Stellvertreter Philipp O st he i m - Schnell er­nannt

Mitglied Storck- Kohden brachte nach­folgende Resolution em. die vom Kreistag gutgeheihen wurde: .Der Kreistag spricht sein Bedauern darüber aus, daß der Staat den: Kreis zuerst als Daudarlehen die Summe von 80 000 Mk. in Aussicht gestellt, tatsächlich bann aber nur 55 000 Mk. überwiesen hat, so daß viele Daulustige in eine schwierige Lage gekom­men sind. Der Kreistag bittet die Negierung, den Nest der versprochenen Summe noch auSzahlen zu lassen."

Da keine weiteren Anfragen gestellt wurden, schloß der Vorsitzende die Sitzung

Amtsgericht Wetzlar.

2 Wetzlar. 18. Iuli In der Person des ArbeUerS Friedrich H. aus Hermannstein saß ein wegen Detruges wiederholt vorbestrafter Mann auf der Anklagebank. Die Anklage lautete auf Betrug in mehreren Fällen, begangen im strafschärfenden Nückfalle Mehrere Leute, teils Geschäfts-, teils Privatleute aus Wetzlar und Umgebung, waren durch den Angellagten ge­schädigt worden. Der Ang^lagte hat sie unter allen möglichen AuSrÄxm und Versprechungen zur Hergabe von Waren und Darlehen ver­anlaßt, aber niemals seine Versprechungen ein­gelöst. Sin besonder- krasser Fall verdient der Erwähnung. Der Angellagte traf in Wetzlar den Zeugen Zimmermeister K. auS Klein-Alten- städten mit einem Fahrrad. Sr bat diesen um Uebctlalfung des Fahrrads auf kurze Zeit, da er unbedingt mal nach ^aufe fahren müsse, in etwa einer halben Stunde wolle er wieder zurück sein und dann das Fahrrad zurückgeben. Der Zeuge wartete auf die Rückkehr des Angeklagten, doch vergebens. Nachdem mehrere Stunden verflossen waren, ging der Zeuge nach Hermannstein. um sich nach dem Angeklagten zu erfunbigen. Doch die Angehörigen wußten nur, daß er des Morgens früh zur Arbeit gegangen war. Der Zeuge be­gab sich nun zur Polizei und erstattete Arrzeige. Die Polizei stellte dann fest, daß der Angellagte das Nad am gleichen Tage in Niedergirnres an den Händler M. in Niedergirmes verkauft hatte. Dieser hat es dann wieder am selben Tage an den Kaufmann M. aus Wetzlar weiterverkauft. Diese beiden Käufer des Fahrrades hatten sich heute wegen Hehlerei zu verantworten. Der An­geklagte H. gab die ihm zur Last gelegten De- trugssälle im großen und ganzen zu. während die beiden wegen Hehlerei Angeklagten eine strafbare Handlung bestritten. Sie wollten in gutem Glauben. daS Nad sei rechtmäßiges Eigen­tum des Angellagten H., gehandelt haben. Das Gericht erkannte gegen den Angellagten H. wegen Betrugs in 5 Fällen, begangen im strafschärfen-

K r e i s k i n d e r h e i m" und für l a n b ro i r t schaftliche Zwecke kam es zu längerer Aus­sprache. Verschiedene Diskussionsredner nahmenStel-

Staffel: 1. V s. R. Butzbach 4) Sek.. 2. 6. & 1900 ; 3. 5. 5. 05 Weylar. 10 < lOO-OHtter- Staffel (4 Iugendl 11 u. jung.. 2 I^gendl, 09/10. 4 Iugendl. 07/08): 1. S C. 1900 «Otto. Konrod. Gräf. Speyer. Lohnes. Kraushaar, Dickel. Hopfenmüller. Bepperling. Guyst); 2. D. f. R. Butzbach 50 Meter zur.; 3. F. C. 05 W tzlar.

Anfänger: Kugelstoßen: 1. Birken- stock (1900 ) 9,10 Meter. Weitiprung:2. Lang- wtz 5,85 Meter (durch Stechen mit Heyer. Hessen- Giehrn. entfch).

Offene Konkurrenzen: 3. Bachmann (1900). 1500-Meter-Lauf: 1. Nodrbach (1900 ) 429 Min. 2. Gehrhardl (Weilburg) 60 (Bieter zur. Die übrigen aufgegeben. Kugel­stoßen: 1. Paulus < F. E Wetzlar); 2. Frey (1900); 3. Langlotz (19CW). Diskus: 1.Paulus (F. E Wetzlar); 2. Langloh (1900); 3 Frey (1900). Speerwerfen: 1. Paulus (F. T. Wetzlar); 2. Langlotz (1900).

Dom Arbeiler-Turn- und Sportbunb.

£ Bei herrlichstem Wetter fand im Frankfurt» Stadion eine Dorprobe zur 1. Internatio­nalen Arbeiter-Olympiade statt. Die Be­teiligung aus dem 9. Kreis (Hessen und Hessen- Nasfau) war sehr stark.

In der Kampfbahn traten zunächst die Leicht­athleten zu ihren interessanten Wettkämpfen an, die von den zahlreichen Zuichaucrn mit großer Spannung verfolgt wurden. Gleichzeitig marschier­ten die Knaben und Mädchen auf der großen Festwiefe zu den Freiübungen auf, um erstmalig im großen Verband zu üben. Hier muß die Zeit bis zu den Festtagen noch fleißig genutzt werden. Aber man ist sicher, daß die Vegeisterung und opfer- müdige Hingabe der Funktionäre dafür sorgt, daß alles klappt. Das Reichsbanner erschien mit Banner und Musik, die gesamte Frankfurter Sanitätskolonne marschierte auf, um in ihr Arbeitsgebiet eingewiesen zu werden, alles wett­eiferte in der Hilfe, das große Werk zum Gelingen zu bringen. Für Verpflegung und Unterkunft ist ebenfalls bestens gesorgt.

War der Dormitag den Einzelkampfen offen ge­halten, so war der Nachmittag in der Hauptsache den Massen zugedacht. Den Anfang machten auf der großen Festwiese die Knaben und Mädchen, die dies­mal ihre Freiübungen nach Musik übten, in deren Rhythmus die Kleinen sich bald hineingefunden hat­ten. Ein recht schönes Bild boten die Freiübungen der Turner und rhythmischen Uebungen der Turnerinnen. In der j.ampfbahn wurden vor

Kreisausschuh beschlossen habe, beider Provinzial­direktion die Auflösung dieser Stelle zu beantragen, lieber die RubrikenWohlfahrtspflege",

steuerpsticht Sparkassen.

i0 bes M&sfinanM it fid) auf btn 6 bbtt 8t, sind ösienM ober nende Sparkassen, wenn

Taaeskalender für Montag. Zir- kus Corty-Althoff 8 Uhr Vorstellung. Licytspiel- haus, Bahnhofstraße:Kammermusik".

Sechster Welckervortrag. Mor-

Zur Warnung. Ls kommt ab und zu o«* daß einzelne Freimarken auf den nut der Post !efSrbertcn Briefsendungen nur geringfügige ober >chVache Entwertungszeichen, oftmals nur Striche der schwärzliche 0>ccke tragen, weil sie beim (Stempeln in der (Eile nicht getroffen worden sind. Selbstverständlich ist ec verboten und auch straf- fällig, solche unvollständig entwerteten Freimarken, ochdem sie von den Umschlägen abgelöst worden sind nochmals zur Freimachung von anderen Post- rndungen zu benutzen. Trotzdem geschieht dies sehr lfh in der falschen Voraussetzung, der Betrug wurde ucht bemerkt. In den meisten Fallen werden diese tzedührenhinter-ikHungen aber bei den Postanftal- <n die angewiesen sind, hierauf besonders zu achten, itdeckt; gegen die Absender wird bann von der jeren Postvehörde bin dafür in dem Postgesetz vor- ;Fehene Geldstrafe verhängt. Allem Anschein nach «erben derartige schwachentwertete Freimarken auch

DarumGtutObermann^ber I gen (Dienstag) wird Professor Rauch über

i unannebmli^eilen edoa«n will' gut, Freimar- Gotik und Renaissance sprechen q. Inse-

m Ne er nicht leibst am Vostschaltt.- gekauft hat, rat vom 9. 3ult). Diese ursprünglich rein kunst-

«ihrer verwenLng genau zu besichtigen. Bei ver- geschichtlichen Begriffe werden jetzt schon ganz

L.;" winhrrphmunaen insbesondere auch beim allgemein zur Bezeichnung gewisser getfltger

Men do^KlMosfes aus der Rückseite, empfiehlt Gegensätze in den Weltanschauungen gebrauch.

> £ eine Anfrage über ihre Gültigkeit am Post- sie sind für viele zu Seworden.

inj eine unyragr * Diese Derallaemetnerung chrer Bedeutung hat

|3,Ql-»r' or.. f«,hnhene Straßensperre, die eigentümliche Rückwirkung gehabt, daß sie

ni» %uni anawrbnete Sperrung bep nun auch in der Kunstwissenschaft selbst zur niLrf^rtnp5' imifdien Äterwea uni) Schottstraße Kennzeichnung von Gegensätzen im künstlerischen L? n^m Solütiamt öieber aflufgeboba7 toorbem Schaffen alle Zeiten dienen. Diese Entwicklung -st vom Poltzetamt wieoer zu veranschaulichen ist. wie man uns mitteilt,

** a l s ch e Re n t e n b a n! bi c in e. In Ausgabe, die sich der Redner gestellt hat. btn letzten Tagen wurden in Frankfurt a. M. >s '2*. . -- -

ixetxr falsche Rentenbankscheine zu 10 Mark '2stgestellt, die auf ganz aewöhnliches Papier «druckt sind unter Nachahmung des Waster- -eichenS. Infolge deS unsauberen Drucks sind 'ir leicht kenntlich; auch die rötliche Tönung t «r Rückseite ist ein ziemlich sicheres Erkennungs- eichen.

" Die Antenne als Blitzableiter.

Oaß die Antenne als Blitzableiter dienen kann, zeigte sich während des schweren Gewitters, daS ich am Freitagnachmittag, wie berichtet, über Frankfurt a. M entlud. Dabei schlug der Blitz i oiidb in ein HauS der Wittelsbacher Allee cm. Die darauf befindliche Hochantenne leitete dank

""S | Kreistag des Kreises Büdingen, zur Erde ab, ohne daß Schaden angerichtet !! Büdingen, 18. Juli. Dieser läge fand im mrbe. GS hat sich also erneut gezeigt, daß oberen Rathaussaal zu Bübingen bie diesjährige

tU gute geerdete Hochantenne einen sicheren ordentliche Sitzung des Kreistages

Schutz gegen die Desahren des Blitzes darsteltt. des Kreises Büdingen statt. Der Vorsitzende,

!! (Ein Fortbildungsschulkursus I Kreisdirektor Dr. Gähner, leitete die Sitzung. für Lehrer an den Fortbildungsfchu- An Stelle de verstorbenen Mitglieds Bürgermeister

Dien fand gestern seinen Abschluß. Es beteiligten Erk-Nidda war erstmals das neugewählte Mitglied L sch etwa 75 Fortbildungsschuttehrer aus allen Teilen Hüttenbeamter Stein-Hirzenhain erschienen. Er vberhessens. Der Zkursus dauerte vier Wochen. Vor- wurde vom Vorsitzenden verpflichtet, irage hielten Dr. F e ld und Dr. Ra a b. Dr. F e l d Die Rechnung der Kreiska ijrad) überBerufspädagoge". Dr. Raab behan- r beite in erschöpfender Weise das Thema:Wirt- chaftliche Ausführung der Reparationsverpflich- : »ngen und des Londoner Vertrages".

Personalien. Ernannt wurden: Der l ausschusses für 1923 wurde angenommen Iilstizsekretär bei dem Amtsgericht Gießen, Hein- und die Genehmiauna für die darin aufgeführte ' rich Gustav SaintongeS, zum Iustizsekretär Abgabe von Kreisstrahengelänbe erteilt.

bei dem Amtsgericht Mainz; der Amtsrichter Jahresbericht der Wanderhaus- bei dem Amtsgericht Lauterbach, Amtsgerichtsrat h a 11 u n g s s ch u l e. Der Vorsitzende teilte mit, Aurkhard Xfjurn, zum Amtsgerichtsrat bei daß die Lehrerin Frau Friedmann auf ihren » bem Amtsgericht Friedberg, mit Wirkung vom Wunsch aus dem Kreisdienst entlassen worden sei. - I Juli der Schulamtsanwärter Ludwig Kam- Eine Nachfolgerin fei bis jetzt noch nicht angefteUt, um er aus Steinheim (Kreis Gießen), zum Lehrer da der Haushaltungsunterricht fetzt ein Lehrgegen- V' an der Volksschule zu MIri±,ftein (Kreis Schotten), stand der Fortbildungsschule geworden sei. Mitalied i/i (£in ertappter Einbrecher. In der Seitz-Höchst a. N. forderte die alsbaldige Aus- ftalfcraUce bemerkten drei junge Leute, wie ein schreibung und Wiederbesetzung der Lehrerinstelle, Spitzbube in ein Haus einstieg. Als er sich beobachtet da das Unternehmen dock; sehr segensreich gewesen s s.ih, entfloh er. Sie verfolgten den Kerl, holten ihn sei. Landtagsadg. Wolf sprach sich mit Rücksicht auf beim Stadthause ein und überlieferten ihn der die Finanzlage dafür aus, daß von einer Wieder- Polizei. eröffnung der Schule vorerst abgesehen werde. Bür-

Zur Tagung der Gießener Hoch- germeifter Lehr- Eckartshausen stellte den Antrag, Ichulgesellschaft. In unserem Bericht in erst in den Gemeinden festzustellen, ob genügende Qtr. 161 über die Ausstellung anläßlich der Ta- Beteiligung für die Kurse der Wanderhaushaltungs- siung der Gießener Hochschulgesellschaft ist Der» schule vorhanden sei, und den Kreisausschuß zu er- iehentlich die Firma M. Hensoldt & Söhne, mächtigen, gegebenenfalls die Kurse wieder einzu- tdptische Werke, in Wetzlar nicht er- richten. Dieser Antrag wurde angenommen, tvähnt worden. Die Firma hatte in gleicher Kreiskassevoranschlay für 19 2H und : Weise wie die anderen Aussteller Mikroskope, Spezialooranschlag für das Kreiskinderheim Mein-Mikroskope und Prismen-Feldstecher aus» Bingenheim für 1925. Im voraus bemerkte geftcllt. der Vorsitzende zu diesem Punkt, daß man trotz größ-

Zur Richtig st ellung. Wie uns mit- ter Sparsamkeit nicht hätte vermeiden können, daß geteilt wird, hat Rechtsanwalt Peters bei in diesem Jahre eine höhere Umlage erhoben wer, der Trauerfeier für Justizrat G rünewald den müsse. Vor allem werde diese Erhöhung durch nicht für den Katholischen Armenverein, fon- bic größeren Ausgaben für die Kreisstraßen und die dem im Namen des Vereins für Kran- Wohlfahrtspflege bewirkt. Er wies weiter darauf kenpflege gesprochen. Einen Katholischen hin, daß auch in anderen Kreisen eine bedeutende Armenverein gebe es hier nicht. Erhöhung der Kreisumlagen nicht zu umgehen ge-

Richtfest in der Volk-Halle. Am wesen wäre. Landtagsabgeordneter Wolf führte Samstagnachmittag wurde in der Dolkshalle den aus, daß auch Kreise vorhanden seien, die ihr Bud- en dem Bau beschäftigten Arbeitern ein Nicht- get nicht in dem Maße erhöht hätten, wie Büdingen. Isst gegeben, dem die Spitzen der städtischen Die einzelnen Rubriken des Voranschlags wurden Behörde zahlreiche Stadtverordnete, sonstige nun der Reihe nach durchgesprochen. Der Frage, ob Herren des öffentlichen Lebens und der Vorstand der Kreis mit einer geringeren Anzahl von Bau- des Volkshalle-Bauvereins beiwohnten. Die De- inspektoren auskommen könne, soll erst näher Wirkung der Leute mit Wurst. Brot. Bier und getreten werden, wenn feststeht, ob die Straßen dem Zigarren war recht reichlich und lieh gar rafch Kreis verbleiben. Zur RubrikP r e i s p r ü - eine srohlaunige ©tinnnung zum Durchbruch | f u n g 6 ft e U e n" teilte der Vorsitzende mit, daß der frmmen. Etadtv. Winn. der unermüdliche För- -........" ' ' m

derer deS großzügigen Unternehmend, sprach den Arbeitern herzlichen Dank aus für ihre eifrige inb tatfroöc Mitarbeit, der man die rasche Fertigstellung des Rohbaues hervorragend zu sanken habe. Beigeordneter Dr. Seid feierte ......

Bie großen Verdienste des Stadtv. W i n n um hing dagegen, daß der Staat durch Schaffung neuer Biesen Bau. Weitere Ansprachen von verfchie- Aemter oder neuer gesetzlicher Verpflichtungen den lenen Rednern hatten natürlich das glücklich ge- Kreisen noch mehr sinanzielle Lasten auferlege, selbst 'baffene Werk zum Gegenstand. Bei frohem aber nicht für die erforderlichen Mittel sorge. So sei .'iebertlang biteben die Teilnehmer einige ©tim- es bei der sozialen Fürsorge und den Landwirt- >en gemütlich beisammen. Hervorgehoben fei. dah schaftsämtern. Zu RubrikDerDeutscheLand- nan bei den Gesängen und den Reden eine gute Kreistag" billigte der Kreistag den Beschluß des Mufti! des Baues feststellen konnte. Kreisausschusies, wonach der Austritt aus diesem

ee Das Lichtspielhaus Bahnhof- Verband beantragt werden soll. Die Ausgaben zu trabe wurde am Samstag nach geschmackvoller RubrikK r e i s ft r a fj e n u n t e r b a 11 u n g in Renovierung wieder eröffnet Das Lustspiel Gemeinschaft mit der Provinz waren bereits im Kammermusik", nach dem gleichnamigen Lust- Vorjahre angenommen. Auch hier «urd« darauf hin- viel von Ilgenstein für den Film bearbeitet, gewiesen, daß der Staat und bte Provinz zum jar ein guter Griff zur Wiedereröffnung. Der erstenmal den Ersatz oon je einem Srtüel Der not« berfasser ist durch sein Lustspiel Liebfrauen- wendigen Unterhaltungskosten abgelehnt und sich nur mich" in Gießen nicht mehr unbekannt, ^nd zur Zahlung der Beitrage aus der DmkriegsM be- sa inKammermusik' die bekaimte Filmdiva reitgefunben hatten. Dies habe eine wesentliche Er- Henny Porten die Trägerin der Hauptrolle Höhung der Steuerlast des Kresies zur Folae. Eine st, konnte auch hier der Erfolg nicht ausbleiben. Eingabe der Gewerkjchast Hesi. Gemeindebeamten Sie Leistungen der übrigen Mitwirkenden stehen auf Lohnerhöhung der Kreisst raßen wa r te r wu r de Unfalls auf künstlerisch hoher Stufe, besonders ' ' ' -------

Ferdinand von Walden, der als Intendant ein« hervorragende Figur macht. Alles in altem, ein Lustspiel, daS dem deutschen Fllmmarkte Ehre nacht.2.

ng des Kammeraenchis Entwendung der Mfchr. bildet keinen Enllastun-5' zu größerer Vorsicht eine Versicherung gegen