Besuches m ihren ersten beiden Sagen. doch Uetz das Geschäft von vornherein zu wünschen übrig. Die Bau messe ist augenscheinlich durch die Hoff- nung aus die starke Bautätigkeit in diesem Jahr lebhaft angeregt. Sie bringt neben den Baumaterialien der verschiedensten Zäunst- und Rcftur-- slcinarten eine erhebliche Zahl von Holzhäusern, deren Einrichtungen mit grotzem Interesse bc- ftchtigt werden.
Der Besuch war heute gut, jedoch nicht über- mätzig stark. Wie das Geschäft war. läß> sich am ersten Tage noch nicht abschähen. Es durste sich aber, wie auch aus den anderen Messen, in dem durch die allgemeinen wirtschastlichen Verhältnisse bedingten Rahmen halten. D?r erwartete starke Besuch aus dem Ausland machte sich heute noch nicht bemerkbar.
Wirtschaft.
Die Gründe
der Ruhrkohlenkrise.
Heber die Ursachen der schweren Absatzkrise km Auhrbergbau wird uns geschriebene
Gehen wir ein paar Jahre zurück bis zu den ersten Monaten nach der Beendigung des Weltkrieges, als alles nach Kohlen schrie. Damals lieferten die Ruhrzechen zwei Drittel der Friedensförderung und stellenweise darüber. Durch die Hungerblockade und die starken seelischen Erschütterungen war die Leistung je Kopf und Schicht bis auf 50 Prozent der Friedensförderung gesunken. Die Bergleute, die die Sechsstundenschicht forderten, sanden sich bereit, sieben Stunden zu arbeiten und eine achte Stunde als Heberstunde zu verfahren. Da infolge der Reparationslieferungen die Ruhrkohlenzechen trotz starker Belegschaftsvermehrung die verlangten Kohlen nicht liefern konnten, sondern noch immer unter der Friedensförderung blieben, so wurde der Braunkohlenbergbau mächtig forciert und viele Werke stellten ihre Feuerung aus Braunkohle ein. Technische Reuerungen (Zunahme der Erzeugung an Elektrizität durch Wasserkräfte, Hebergang zur Oelfeuerung usw.) trugen zur Verringerung der Rachfrage nach Steinkohle bei, zumal man gelernt hatte, die Kohle rationeller auszunutzen. Hinzu kam, daß Holland, einst unbestrittenes Absatzgebiet für Ruhrkohle, seine eigene Kohlenerzeugung um vier Millionen Tonnen jährlich gesteigert hat, daß schlesische Kohle bis Hannover vordrang und englische Kohle der Ruhrkohle an der Wasserkante und in Hebersee schwere Konkurrenz macht. So sind denn die Aussichten für einen vermehrten Absatz der Ruhrlohle recht unerfreulich. Erst wenn die verbrauchende Industrie wieder voll beschäftigt ist, kann mit gröberem Absatz gerechnet werden. Diese Absatzschwierigkeiten sind die eigentliche Hrsache, warum das Kohlensyndikat noch nicht zustande kam. Die großen gemischten Konzerne, die auch über eigene Handelsgesellschaften verfügen, stehen am besten da Würde man rein kaufmännisch verfahren, dann würde man nur die Zechen in Betrieb halten und ihre Leistungsfähigkeit voll ausnuhen, die mit Ruhen arbeiten. Das aber bedeutete für die schwächeren Unternehmungen den Tod und für zahlreiche Gemeinden den Ruin. So haben die Zechenstillegungen ein sehr ernstes Gesicht auch nach der sozialen und politischen Seite hin. Das Syndikat hat die Aufgabe, aus-- gleichend zu wirken. Ohne Syndikat würde ein Kämpf entbrennen, der manches Unternehmen aum Erliegen bringt. Der Staat als der Besitzer der nationalen Bodenschätze kann nicht, ohne Raubbau an der Zukunft zu treiben, zugeben, daß noch leistungsfähige und gut eingerichtete Gruben mit einer Lebensdauer von 50—200 Jahren stilk- gelegt werden. Es müßte versucht werden, der Magerkohle .die am allerschwersten unter her Absahkrisc leidet, größere Verwendungsrnöglich- keijen zu geben. Sie eignet sich zur Herstellung von Briketts, die sich auch recht gut zur Feuerung von Lokomotiven verwenden lassen. Man kann auch, wie das bereits mit gutem Erfolg geschehen ist, Magerkohle und Fettkohle mit Gas- ko h le vermischen und so eine gute Kokskohle Herstellen, die auch wertvolle chemische Produkte liefert. Darüber hinaus müßte der Staat auch durch Frachtermäßigungen der Ruhrkohle den Absatz erleichtern, cberfo die Wasserfracht herab- sehen. Da andererseits die Bergarbeiter neue Lohnforderungen gestellt haben, die aber unter dixsen Hmständen nicht erfüllt werden können werden sich sowohl der Reichstag als auch der Preußische Landtag nach ihrem Wiederzusammen- tritt diesen ernsten wirtschaftlichen Fragen zuwenden müssen, um beizeiten bedenklichen Zuspitzungen vorzubeugen.
Der „Köln. Ztg." wftd aus dem Ruhrgebiet berichtet. Während bisher von Betriebsstillegungen oder größeren Betriebsein- schrankungcn nur die Magerkohlenzechen betroffen wurden, sind jetzt auch die Kohlenzechen von der Stillegung bedroht. Die Verwaltung der Schachtanlage Westend I und II Duisburg-Weiderich, Schlaswig in Drake bei Dortmund beantragen die Genehmigung zur Stilllegung. Die Belegschaft Efer Zeche Westend II, die der Pho.nix-A.-G. für Bergbau und Hüttenbetrieb gehört, beschäftigt zur Zeit 1072 Ar- beiter und 37 Beamte. Zu.r Weiterführung der Verwaltungsarbeit über und unter Tage werden ettoa 200 Wann weiterbeschäftigt. Weitere 100 □Kann Jollen auf der Schachtanlage Westend III und I\ untergebracht werden, so daß rund 800 Arbeiter und Beamte entlassen werden. Auf der Schachtanlage Schleswig soll der Betrieb in ähn- ucher Weile aufrechterhalten werden. Aus dieser Schachtanlage werden 650 Arbeiter und Beamte entlaflen werden. Inzwischen schreitet auch die Stillegung der Magerkohlenzechen selbst fort. In hen Verhandlungen vor dem Demobilmachungs- kommisfar uber die Stillegung der zur lothrin- glsäxn Grupve der Msgerlohlenzechen Schierbant und Charlot ienburg und Johannessegen wurde festgestellt, daß die Stillegungen wegen der schwierigen Absahverhältnisse und der Lohnerhöhungen nicht zu umgehen seien. Von den Magerkohlenzechen hat nunmehr auch die Ge- sellschaft Herdener Steinlohlenbergbau in Bochum hie Stillegung des Betriebes beantragt. Zur Entlassung kommen auf dieser Zeche 500 Arbeiter, 12 kaufmäLnische und 12 technische Angestellte.
* *
'Groß-Berliner Tachak messe. Am Samstagmittag wurde in Anwesenheit vieler diplomatischer Persönlichkeiten die achte Großberliner ^Tabakmesse eröffnet. Sämtlich: Verbände der Sabaiinöuftrie und des Tabatgewerbes in ^ord- und Süddeutschland, sowie zahlreiche Firmen aus Mexiko, Brasilien, Italien, Bulgarien
und der Tschechoslowakei sind an her Ausstellung beteiligt. Alle Arten Tabake aus aller Herren Länder sind zur Schau gestellt. Dazu kommen alle erdenklichen Rauchutensilien, sowie Dekorationsstücke für die Ausstattung von Schaufenstern des Tabakhandels.
* Bayrisch e Konkurse im Mär z. Im Monat März wurden in Bayern 75 Konkurse neu eröffne!. gegen 6.3 im Februar und 77 im Januar. Geschäftsaufsichten wurden 21 angeordnet.
* Philipp Holz m ann A.-G. Frankfurt a. M. Der Geschäftsgewinn für 1924 beläuft sich auf 3 318 992 RM. Auf der anderen Seite beanspruchten allgemeine Hnkosleu 1 051 024 Reichsmark. Rach Abbuchung von 45 029 RM. als Verlust auf Wertpapiere und Abschreibungen mit insgesamt 693 971 RM. verbleibt An Reingewinn von 1 528 971 RM. Hieraus sollen 7 Prozent auf die Stamm- und 6 Prozent auf die Vorzugsaktien verteilt, sowie 173 462 RM. aus neue Rechnung norgetragen werden Der Hmsatz des Jahres 1924 stieg wesentlich üb erden des Vorjahres, wenn e> auch denjenigen der Vorkriegszeit noch nicht hat erreichen können. Die Gesellschaft führte zahlreiche Siedlungsbauten, Wohnhäuser, Fabrikbauten, Hm- und Reubauten ton Geschäftshäusern und Tiefbauten aus. Die Sleinmetzfabrilen und Zicgelcien, sowic die Bau- fabrit seien ausreichend beschäftigt. Die Bemühungen, das Auslandsgeschäft wieder auszu- nebmen. sind von Erfolg gewesen, als der Gesellschaft in Suez ein Auftrag zur Erweiterung der Hafenanlagen und in der asiatischen Türkei ein größerer Bahnbau übertragen worden sind. In Griechenland seien erfolgreiche Studien zur Gründung einer besonderen griechischen Gesellschaft gemacht worden. Das Grundstückgeschäft habe im Berichtsjahre keine nennenswerten Umsätze zu verzeichnen-gehabt. Die südamerikanischen Gesellschaften, bei denen das Unternehmen beteiligt ist, haben sich befriedigend entwickelt und angemessenen Gewinn erzielt. Die Verrechnung der Gewinne ist im Jahre 1924 noch nicht erfolgt.
* Adler-Werke vorm. Heinrich Kl eher A.-G., Frankfurt a. Ma i n. In der o. H.-V. der Gesellschaft, in der 16 Stammaktionäre mit 348 115 Stimmen sowie das gesamte Vorzugskapital vertreten waren, wurde der bekannte Geschäftsbericht sowie die Reichs- markeröffnungsbilanz einstimmig genehmigt und beschlossen, das Aktienkapital von 636 Milt. Pm. aus 25,44 Mill. R.-M. umzustellen; auf die Vorzugsaktien ist ein Betrag von 2798 R.-M. ein- gezahlt, so daß das Vorzugsaktienkapital nunmehr 21 000 R.-M. beträgt. Der gesetzlichen Rücklage werden 2,6 Mill. R.-M. zugewiesen.
* Deutsche Dank, Berlin. In der o. H.-D wurde der vorgelegte Rechnungsabschluß für das Geschäftsjahr 1924 einstimmig genehmigt. Das Gesamterträgnis des Jahres 1924 beläuft sich bekanntlich auf 18 758 995 Rm. Hiervon erhalten die Attionäre 10 Proz. Dividende, der Reserve werden 5 Mill. Rm. und dem Dr.- Gcorg-von-Siemens-Wohlfahrtsfonds 1,5 Mill. Rm. überwiesen. Der Aufsichtsrat erhält 496 774 Rm. und der Rest von 762 221 Rm. wird auf neue Rechnung vorgetragen. Auf Anfragen von Aktionären führte Direktor Wassermann zur Gestaltung des Geschäftes aus, daß die Entwicklung der Danken im ersten Quartal d. I. nicht ungünstig gewesen sei, und daß die gesamte Umsatz- tätigfeit bewiesen habe, daß die Geschästsent- wicklung nicht rückgängig war. Im Anschluß daran wurde von der Versammlung die Aufnahme der Essener Kreditanstalt sowie der Siegener Bank, unter Ausschluß der Liquidation, beschlossen.
* Friedrich Krupp 21.®., Essen. Die zunächst versuchsweise auf dem nordamerikanischen Markt cing(führten Textilmaschinen der Friedrich Krupp 21. G. haben, wie die „Deutsche Derg- Werls-Zeitung" schreibt, dort gute Ausnahme gefunden, so daß die Firma Stöhr & Söhne sich veranlaßt sah, ihre vorläufigen Abmachungen mit Krupp in einen endgültigen Vertrag über die Derkaufsvertretung für diese Maschinen umzuwandeln. In diesem Vertrag übernimmt die Firma Stöhr die Garantie für den Umsatz einer Mindestmenge. Die Aussichten für den Vertrieb her Kruppschen Textilmaschinen werden in der nordamerikanischen Textilfachpresse als günstig bezeichnet.
* Continental- C a outschouc- und Gutta-Percha-Com Pag nie in Hannover. In der H.-D. waren 2 555 274 Stimmen mit einem Kapital von 22 210 960 Mk. vertreten. Das umgestellte Kapital der Gesellschaft beträgt 40 Milb Rm.. davon sind 30 Milt. Rm .begeben, 10 Mill, befinden sich im Depot. Es werden 10 Proz. Dividende auf 30 Mill. Rm. 2ütien= kapital verteilt. Auf die 100 000 Rm. Vorzugsaktien werden 5020 Rm. Dividende aus geschüttet. Insgesamt beziffert sich der ausgeschüttete Gewinn einschließlich der Tantiemen auf 3 017 977 Rm. Auf neue Rechnung vorgetragen wird her Rest mit 12 977 Rm.
* Konkursnachricht. Heber das Vermögen der Firma Medawerke Paul Meltzer, Aktiengesellschaft in Darmstadt, Holzbauwerk, ist das Konkursverfahren eröffnet worden. Forderungen sind bis zuin 31. Mai beim Amtsgericht Darmstadt I. anzumelden.
Frankfurter Börse.
(Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeigers '.) Frankfurt a. M.. 18. April. Tendenz: schwacher. Die gestern infolge einer leichten Kaufbewegung hervorgetretene Erholung erwies sich als eine nur vorübergehende Erscheinung, denn bei Dörsenbeginn waren wiederum größere Rückschläge auf einigen Gebieten zu beobachten. Die Enttäuschung war um so größer, als das Börsengeschäft anfangs wieder durch größere 'Abgaben beeinflußt wurde und völliger Staufer mangel herrschte, doch ist immerhin fest- zustellen, daß trotz des stagnierenden Geschäfts der Martt ettoa» Wider st andskrafl zeigte, wodurch die Rückgänge allgemein eine Milderung erfuhren. Die Abgaben drückten besonders den Chemiemarkt, dessen Werte auf ihre gestrige amtliche Rotierung zurückgingen, Sum Teil sogar noch weitere Einbußen erlitten. 2im Montanmarkt erfolgten nur vereinzelt Abschwächungen, so für Rheinische Braunkohlen und Harpener, während die anderen anfangs zur Rotierung gelangenden Werte nur wenig verändert waren. Dasselbe Bild bot der Elektro- mar ft. Lahmeyer, die bisher start unter Druck lagen, konnten sich mäßig befestigen. Der Dankenmarkt lag, wie die meisten Gebiete, un- e r n he i t l i ch , doch im allgemeinen gehalten Sch'f fahrt sakt ien gebessert. Auto- Z ucker - und Z e l l st o s f a k t i e n behaup- t e t c n ihren Kursstand. Der K a s s a in a r k t der >3ndustriepaplere zeigte bet äußerst stillem ®c- i®a|t nur unwesentliche Veränderungen. Der
86
85
134
1
76,5
79
Börsenkurse.
(Ohne Gewähr.)
83
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ZI 73,25 8,60 55 10 46,8 101,5
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0 625 0,685 0 675 0,740 0 741 0,720
0 79 0.70 94,75
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i 143,5 >109,50 136 12
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15,7.
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0 67 0 68 94,75 11.70
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14 t 10)
136 132.90
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0,11
115,90
100 8.25
0.2 73,13
16
80 69 50 74 90 129,4
15.6 21,20
72.5 8 90 55,3
' 620 0.695 0 675
0 78 0,340
0,71 0.72
0,7 0 70
94.75
92 | 9'L3 143,25 i 1)9.25 ..6,13
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1 18
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2,1
52
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4 20
134.25
0,46 104 80 129,5 129.9
7.12
14,25 132,50
10 4)
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59
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3,30
5,12
7,25
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2,12
2,2
12,62
3,3
Hamburg Amerika Paket. . . 1 75,50
Norddeutscher ülobb.....| 78,5
heimische Renten markt verkehrte wieder schwächer. Von ausländischen Renten waren Türken werte gefragt und zogen im Kurse leicht an. Die Stimmung im Freiver - kehr war etwas abgeschwächt. Api 1.35, Decker Stahl 0,8, Decker Kohle 5,6, Denz 4,75, Growag 0,115, Krügershall 9,62. Petroleum 14,5, Ufa 78,5. Der weitere Verlaus brachte bei Rach- lassen des Angebots vereinzelt Erholungen, die aber auf die Gesamttendenz einen Einfluß nicht ausübten. Die Stimmung blieb schwankend und unsicher. Der Geldmarkt zeigte zum Wochenschluß wieder eine Versteifung. Monatsgeld ist unter ersten Adressen umsatzlos, zweite Ädressen bezahlen 10 bis 11 Prozent. Der Devisen- verkehr lag ruhig. Paris war bei einer Pfundparität von 91,20 bis 91,30 leicht schwächer, während das englische Pfund mit 4,78Vs bis 4,78ü/4 eine leichte Erholung aufwies. Die Mark liegt unverändert.
0,630 1
0,67
0,77
0,30
0,710
0,68
0,68 ।
94 7. | 01 70
9,75 I 37,25 !
142,5 ।
109,25
136
133,7.5
89 75
115 75
111,25
99.75
8.1 0,11
104 25 75 128,75 |
10.9 I 87,12
i 59,49 I 69,25 ; 3,39 I 5,20 \ 7.25
I 10»
5% Deutsche NclchSmiielhe . 4% Deutsche NcichSanlcche . 3V36/n Deutsche 9icich^anleihe 3°/„ Deutsche Ncichsanleibe . Deutsche Sparpraniicuanlcthe 4°/o Preußische ÄonsolS . . . 4° 0 vcsscn...........
3V9% Hessen 3% Hessen Deutsche Wertb. Dollar-Ant. dto. Doll.-Schatz-Anlretsng.tz 4e/o Zolltiirken S% Äoldmerikaner Berliner Handelsgesellschaft. Kommerz- und Prtvat-Bank. Darmst. und Naiionalbank . Deutsche Bank Dcuische Bereinsbank . . . . Disconto Connnandit . . . . MctaUbank...........
Mitteldeutsche Kreditbank. . Deste» rcichische Kreditanstalt. Westbank ...........
Bochumer Guß ...... ByderiiS........ .. . .
Caro Deutsch-Luxemburg ..... oiclsenkircheucr Bergwerke. . Harncncr Bergbau......
ztaiilverke Aschersleben. . . . Kaliwerk Westeregeln. . . . . Laurahütte Oberbedars Phönix Bergbau Rueinstabl...........
Riebcek Montan Tellus Bergbau
0,655
1 18
126,5
21 1
3,75
12,62 |
■1,25
3,10
135
0,43 104 2 127,75
131
7,1z 14,65
1 3 50
10 85 I
87.50
90.5 .
115,75
1ÖÖ | 8 12 I 0,2
I 73
15,8
80 69,50 72,90 i32
15,6
CDeramische Werke Albin . . I Zementwerk Heidelberg . .
Philipp Holjniaiiil......I
Anglo Cont -«uano ..... Badische Anilin.......
Chemische Mayer Alavirr .. Goldschmidt........ .
Gries! eimer Electron .... 1 Höchster Farbwerke Holzverkohlung .......
Rülgerswerke .........
Echeideanstalt......... 1
Alla Elektrizitäts-Gesellschaft Bergmann Mainkrastwerke Schuckert........
Siemens Je Halske Adlerwcrke Kleyer ...... Daimler Motoren. ..... Hcyligenstaedt eguin
Motorenwerke Mannheim .
stranksurtcr Armaturen
Konservenfabrik Braun . . .
Schulnabrik Hcrj . . ....
Sichel . ......
ZcUslon Äaldhos.......
Zuclenabrik strankenthal . .
Zuckerfabrik Waghäusel - . .
ftrcmTfiirtv M.
Derl'i
RUrS börlc
Totum:
17. 4. | 18 4.
17. 4. ! 18 4.
Devisenmarkt Berlin—Frankfurt a. M.
(In Billionen Mark auSgedrückt. BuenoS-AireS, London, Neu« York. Japan. Nio de Janeiro für eine Einheit. Wien und Budapest für 100000 Einheiten, alles übrige für 100 Einheiten.)
elegraphische Auszahlung. (Ohne Gewähr.)
Banknoten.
17. April
18. April
Amtlich, Oirlb
Diotkrirtfg
Brie "
Sinnlich: ■JtoHernit!
cheld
tzrief
klinst.-Nott.
167,64
)i>7.96
167.r>l
167.93
Bnrn. AiroS
1,106
1,6 1
1.6'1
1,605
Brss Äntw.
21 215
21 275
21,19
21.25
Ehristiania.
(8.1t
<8 29
58.56
18 54
flovenboQcn
57.67
77,87
77,70
77,90
Stockbolm .
113.04
113,32
113,04
113,32
Hcyingfors.
10,56 t
10,601
10,563
10,002
»lalicn. . .
17 28
17.32
17.195
17,235
London. . .
20,074
20,125
20,8 i
20.132
WcuDort . .
4,195
4,202
4,195
4,205
Parid....
22,05
22,11
21,98
22,04
Schweiz . .
81,(8
81,26
M 1'8
Hl 28
Spanien. .
W 93
60,07
60.40
60,60
Japan .. .
1,773
1,777
1,768
1,771
’Xio de Jan.
U39
0,441
0,141
1*443
Wien in D.«
Oest. abgeft.
50,085
69,325
59,01
69,23
Prag ....
12,18
12,47
12,43
12,17
Belgrad . .
6 75
6,77
6,75
6,77
Budapest. .
5,812
5,832
5,814
6,834
Bulgarien
8,055
8M5
3,055
8,065
Itzssabon
20,271
20.325
20,221
20 275
Danzig. ...
79 70
79 9)
79,70
79,90
.cronstantin.
2 (83
2,193
2,16
2,19
Athen. . •
7,59
7 61
7,79
7,81
Berlin, 18. April.
(Bet')
Brl»)
Aincrllanilchc Noten .....
4.177
4,197
Belgische Noten . .......
21.15
21,25
Dänische Noten........
77 51
77 92
Englische Noten........
Yrancvnsche Noten ......
20 052
20 153
12 08
1 Uli
Holländische Noten......
1(7 15
118 01
Italienische Noten......
Norwegische Noten......
17 9)
17-98
iS 18
l>8 82
Deutsch Oesterr .-i 100 Krone«
18 97
19,27
NUmünische Noten......
—
t chwcdische Noten......
Schweizer Noten.......
112 82
113.28
8'1,flK
M,38
Spanische Noten.......
Tschechollowalische Noten . .
59,87
12 40 .
60,17
12,465
Ungarische Noten ... ...
5,785
5,805
Berliner Börse.
(Eigener Drahtbericht des ..Gießener Anzeigers".)
Berlin, 18. April. Der frischere Zug, der gestern durch den späteren Verkehr gegangen war, ist am Wochenschluß einer erneuten'Verstimmung der Börse gewichen. Bei Beginn des Verkehrs hielten sich die Kurse zwar auf dem cr= Buiß cpacwl ‘gaßDpag; Ksq nosaiustnschD usrhatz die Spekulation bald wieder mit Glattstellungen vor. Es hat den Anschein, daß die vorübergehende Befestigung nur auf die Eindeckung von Blanko-- abgaben zurückzuführen war. Ramentlich der M 0 n t a n m a r f t verzeichnete reiches herauskommendes Material, wobei die Rachrichten über weitere Zechenslillegungen und die Ausführungen des Reichskoblenkommifsars über die allgemeine
Sage des Kohlenbergbaues mitgewirkt haben. Rur Anilinwerte setzen ihre Steigerungen weite.- entschieden fort, da die Gerüchte über eine Dividendenverteilung von 10 Proz. beim Anilinkonzern von der Verwaltung nicht widerrufen worden sind. Die Börse glaubt hieraus günstige Gewinnverteilüngsabsichten ableiten zu können, so daß die Kurse der chemischen Werte allgemein weiter um einige Prozent fester lagen. Arn G c ld- markt hörte man tägliches Geld mit 7' , bis 9l _■ Proz., QKonat5gefb mit 91bis 11' SBroA. Der Bedarf bleibt weiter verhältnismäßig leicht' Arn Devisenmarkt war das Geschäft international still. Der Pariser- Franken hielt seinen gestrigen festen Stand aufrecht und wurde gegen London mit 91,10 genannt. Die Devise Bulgarien blieb durch die Vorgänge in diesem Lande unberührt.
Berliner Produttenbörse
Ser l in, 18. April. Der Produktenmarkt hafte weiter etwas erhöhte Preise^gufzuweisen. das Geschäft jedoch blieb ziemlich interesselos. Es mHerten pro 1000 Kg.: Weizen (märf.) 247 bis 248, Weizen (Mai) 255. Weizen (Juli) 2521 • bis 252, Roggen (mark.) 223 bis 225, Roggen (Mai) 220 bis 219.75. Roggen (Juli) 219 bis 218, Gerste (märt) 210 bis 230, Futtergerste 185 bis 205 $afer (Mai) 189 bis 188, Hafer (Juli) 184 bis 182.50. Mais (Mai) 180. Raps 390, Leinsaat 380 bis 385; für je 100 Kg.; Weizenmehl 32.25 bis 34.50, Roggenmehl 30.00 bis 32.25, Weizen- riete 14.25, Roggenkleie 15.25, Diktoriaerbsen 22.00 bis 28.00, kleine Erbsen 20.00 bis 22.00. Futter- erbfen 19.00 bis 20.00, Peluschken 19.00 bis 21.00. Ackerbohnen 19.00 bis 20.00. Wicken 20.00 bis 21.00, Lupinen (blau) 10.50 bis 12.00, Lupinen (gelb) 12.50 bis 14.50, Serradelle 14.75 bis 16 00. Rapskuchen 14.70 bis 16.00. Leinkuchen 22.20 bis 22.50, Trockenschnitzel 10.30 bis 10.40, Torfmelasse 9.30, Kartoffelflocken 19.30 bis 19.50, Zucker 17.75 bis 18.50.
Rundfunk-Programm
des Frankfurter Senders.
(Aus der „Radio-Hmschau*.>
Montag, 20. April:
4.30 bis 6 Hhr Rachmiftagskonzeri des Hausorchesters; Böhmische Musik. 1. Karneval- Ouvertüre. Dvorak. 2. Phani a. d. Op. ..Dali« bot“. Smetana. 3. Böhmische Rationallieder. Potp. 4. Suite poetique, Dvorak. 5. Aus Böhmens Hain und Flur, Smetana. 6. Moldauklänge, Walzer, Dvorak. 7. Marsch a. d. Op. „Die verkaufte Braut", Smetana. 8. Furiant, Dvorak 6 Hhr; Wirtschaftsmeldungen. 6 bis 6.30 Hhr. Die Lesestunde (Die Rovelle): „Die Legende vom weihen Elefanten'', Dilliers de l'Jsle-Adam. 6.55 Hhr: Wirtschaftsmeldungen. 7 Hhr: Hebertragung aus dem Frankfurter Opernhaus. „Mignon". Oper in drei Aften von A. Thomas. (Aenderung Vorbehalten.) Anschi. Rachrichten, Wettermeldung, Sportbericht.
Dienstag, 21. April:
12 Hhr; Rachrichtendienst. 4 Hhr; Wirk-- schastsmeldungen. 4.20 Hhr; Rachrichtendienst 4.30 bis 6 Hhr: Rachmittagskonzert des Hausorchesters: Weber. 1. Ouv. z „Prezivsa". 2. Aufforderung zum Tanz. 3. Kavatine a. d. Op. „Curyanthe". 4. Ouv. z. Op. „Abu Hassan". 5. Arie der Agathe a. d Op „ Freischütz". 6. Phant. a. d. Op. „Oberon". 7. Grande Polo naise Op. 72. 6 Hhr: Wirtschaftsmeldungen. 6 bis 6.30 Hhr: Die Lesestunde (Meisterwerke der Weltliteratur): Aus „Soll und Haben" von Gustav Freytag (Fortsetzung). 6.30 bis 7 Hhr: Die Besprechung (Literarischer Teil). 7 Hhr: Wirtschaftsmeldungen. 7 bis 7.30 Hhr: „Die japanische Familie", Vortrag von Hauptmann a. D. Bans<»° Münster i. W. 7.30 bis 8 Hhr: Vortragszyklus des Stadtgesundheitsamtes, Dr. Martin-Dad- Rauheim: „Die Geschichte der Tanzkrankheit". 8 bis 8.30 Hhr: „Reue Fragen der Berufspsychologie". Vortrag von Dr. phil. Bappert. 8.30 bis 9.30 Hhr: Hebertragung von Kassel: Liederabend. 9.30 Hhr: Rachrichtendienst, Wettermeldung, Sportbericht. 10 bis 11 Hhr: Blasmusik der Kapelle Georgy. ehern. Obermusikmeister de- Feldart.-Rgts. Rr. 66.
Spiclplan der frankfurter Theater,
Opernhaus. Dienstag, 21. April, abends 7 Hhr: Susannens Geheimnis. Hierauf: Tanzsuite Couperin-Strauß. Zum Schluß: Gianni Schicchi. Im Schumann-Theater. Gastspiel- der Mailänder Opernstagione: Cavalleria rusticana und Bajazzo. Anfang 7lHhr. Mittwoch, 22, abends 7 Hhr. Carmen. Im Schumann-Theater: Gastspiel der Mailänder Opernstagione: Rigo- letto. Anfang Hhr. Donnerstag, 23.. abends 7 Hhr: Susannens Geheimnis. Hierauf: Tanzsuite Couperin-Straust. Zum Schluß: Gianni Schicchi. Im Schumann-Theater: Gastspiel der Mailänder Opernstagione: Tosca. Anfang 71/,. H^r. Freitag, 24., abends 7' Hhr: Madame Butterfly. Im Schumann-Theater: Gastspiel der Mailänder Opernstagione: Troubadour. Anfang 71/» Hhr. Samstag, 25., abends 7> Hhr: Ariadne auf Raxos. Im Schumann-Theater: Gastspiel der Mailänder Opernstagione: Aida. Anfang 71/_> Hhr. Sonntag, 26., abends 7 Hhr: Das Rheingold. Im Schumann-Theater: Gastspiel der Mailänder Opernstagione: Cavalleria rustieana und Bajazzo. Anfang 7* Hhr.
Schauspielhaus. Dienstag, 21 April, abends 71Hhr. Liebes Lust und Leid. Mittwoch, 22., abeirds 5'/,, Hhr: Goethes Faust 1. Teil. Donnerstag, 23., abends 6 Hhr Goethes Faust 1. Teil. Freitag, 24., abends 71,J Hhr: Liebes Lust und Leid. Samstag. 25., abends 6 Hhr. Goethes Faust 1. Teil. Sonntag, 26., abends 6 Hhr: Goethes Faust 1. Teil
Geschäftliches.
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