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tocnn dadurch die Interessen Wiesecks gefährdet erscheinen, oder die Wiesen Schaden erleiden könnten. Der Gemeinderat stimmte dieser Rege­lung zu. Die in unserer Gemeinde umlaufen» den Gerüchte gaben dem Bürgermeister Veran­lassung, die Geldbeschaffung für die von Privaten begonnenen Reubauten als be­sonderen Punkt zu behandeln. Bekanntlich wurde von der Gemeindevertretung ein Kredit von 100 000 Mk, der auf 120 000 Ml. erhöht wurde, »u verbilligten Zinssätzen den Daulustigcn zur Derfügung gestellt. Rachdrm die unsicheren po­litischen Verhältnisse in Deutschland ein plötz­liche- zugeknöpftes Verhalten der ausländischen Geldgeber verursachten, maßte sich auch bei unS ein Geldmangel in der Weise bemerkbar, daß die benötigte Summ« nur zur Hälfte herein- gebracht werden konnte. Vach dem vorn Bürger­meister verlegenen Schriftwechsel in dieser An­gelegenheit m.t bet Kommunalen Landesbank x|t irgendwelcher Vorwurf weder ihm noch der ®c- meinbevertretung zu machen. Der bestehende Geldmangel ist eben durch Verhältnisse bedingt, die stärker sind als Menschrnwllle. GZ besteht aber begründe.« Aussicht, in Dälde Geld zu c-alter damit die begonnenen Bauten veiter- ge'ührt werden können. Gleichzeitig wurde hier- ?c:. eine Gingabe der betreffenden Bauherren ver- ' ande.'t, die sich in der angezogenen Richtung bc-e'.e, und bei die'er Gelegenheit daraus hin- ge'jic'cn, bafj es fast unmöglich ist, in Deutsch- sand langsri^ige Baugelder zu erhallen. Die ciih eforfce-'en Borans chläge für die beab­sichtigten Waslerleitungs-, Kanalisa­tion s- und Strahenbauten im Dech* nungsjahre 1925 lagen vor. Es wurde be'chlos en, Deren der außerordentlichen Schwierigkeiten auf dem Geldmark:« das Programm nicht im vollen Urn'angc auszuführen. Danach sollen ausgelührt werden die Kanalsiaüon der Ludwigstraße, ebenso die des Lichtenauer Weges. Hier soll auch die Wasserleitung gelegt werden, die vorqe'ehme Chaussierung unterbleibt für die es Iaht. Im Qieuen Weg soll ein Fußsteig gelegt und die Wasserleitung eingebaut werden. Für einen ge­nügenden Wasserabfluß soll ebenfalls Sorge ge­tragen werden. Die Anschaffung eines neuen feuerfesten Bücherschranks für die Unterbringung der sehr wertvollen Elandesamts­register und Grundbücher sowie sonstiger wich­tigen Akten wurde beschlossen. Eine Kom­mission. bestehend aus den Gemeinderälen Adam Kümmel, Heinrich Kümmel. Karl 0 6* Wald und Ludwig Wagenbach soll aus den vorliegenden Gesuchen um Zuweisung einer Wohnung in dem seiner Vollendung entgegen- gehenden Doppelwohnhaus der nächsten Sitzung deS Gemeinderats geeignete Vorschläge machen. Der Gemcinderat behält sich die endgültige Ver­gebung dec Wohnungen vor, beauftragte aber noch die Kommission, die Höhe der Miete für diese Wohnungen festzusetzen. In den beiden Gießener Zeitungen erschien im Rahmen des Berichts über die letzte Gießener Stadt- v e r o r d n e t e n s i h u n g eine Erklärung des Beigeordneten Dr. Seid zur Frage der Straßenbahn Gieße nW i e s e ck. die es notwendig machte, daß sich der Verkehrs* au-schuß Wiesecks nochmals mit der Angelegen­heit befassen mußte. Ein Mitglied des Ver- kehrSausschusseS gab im Rainen desselben eine Erklärung ab, über die noch berichtet wird.

* Lang-Göns, 17. Juli. Die Ortsdurch - fahrtLang-Göns wird wegen Vornahme von Walzarbeiten vom 18. bis 31. Juli für jeden 23er- kehr gesperrt. Die Umleitung des Durchgangs­verkehrs erfolgt von Pohl-Göns über Nieder-Kleen, Dornholzhausen, Hochelheim, Großen-Linden oder von Butzbach über Gambach, Holzheim, Grünin- gen, Steinberg, Gießen und umgekehrt.

' Grün berg, 17. Juli. Die Kreis st raße GrünbergBeltershain wird wegen der Ausführung von Wasserleitungsarbeiten auf die Dauer von 14 Tagen gesperrt. Der Verkehr wird über Göbelnrod und Stangenrod geleitet.

Kreis Büdingen.

*? Aus dem Riddatal, 17. Iuli. Heute in der Mittagszeit entlud sich über un­serem Tale ein Gewitter, das der durstigen Pflanzenwelt erfrischenden Regen brachte. Die sengenden Sonnenstrahlen der vergangenen Tage haben das Getreide rascher Reife ent­gegengeführt, so daß bei trockener Witterung in nächster Woche die Ernte beginnen dürfte. Augenblicklich hat der Landwirt eine äußerst

Haltung

Essig? Nein!

Citrovin-Essig soll es sein!

Selbst Sinsen leiden den ist der Gen uh von Salat und Eimnachfrlichten mit Homburger Cltro- Vln-Ksels »übereilet ärztlich empfohlen.

Kreis Alsfeld.

Merlau. 16. Iuli. In der heutigen des KreiS ausschusses in Als.eld

östlichen und nördlich:» Stadtteilen und weiter dem TaunuS zu richtete ein Hagel schlag, der etwa 15 Minute» währte, bedeutenden Schaden an. Die Hageldecke lag noch längere Zeit nach dem Octo.ttcr auf den Fluren. Die vielen, sehr starke» elekrr schen Entladmrgen ver­ursachten verhältnismäßig geringen Schaden. Einige Male wurde bie Oberleitung der Straßen­bahn getroffen. Dagegen entstanden durch die euren Wassermassen zahl»

Sitzung

wurde die angefochtene Wahl des Landwirts Wilhelm Kochendörfer zum Bürger-

Fröste, die tn dte Bluteze.t fielen, Haven ix.x ersten Schaden angerichtet Dann trug die lange Trockercheit, trotzdem di« Heidelbeere eine Trok- kenlandpflanze ist, dazu bei, daß di« Beeren frühzeitig abfielen. Die armen Bevölkerungs­kreise, für bie die Heidelbeerernt« ein wichtiger Bestandteil ihrer IahreSeinnabmen ist, sehen ihre Hoffnung noch aus di« zweite Blüte. Jedoch kann diese den Ausfall der Haupternte nicht mehr gut machen

enburg und Rheinhessen.

Darmstadt, 17. Iuli. Der Dienstknecht Heinrich Götz auS Wintertasten hat den Dienstknecht Heinrich Merkel aus Pfung­stadt in der Rähe von Klein-Bieberau nach einem WirtshauSstreit durch einen Mes­serstich so schwer verletzt, daß er bald darauf starb.

fpd. Offenbach 17. Iuli. Im Wald­park haben Dubenhände zahlreichen jun­gen Birken die Kronen abgebrochen. Die Täter konnten leider nicht erwischt werden.

Kreis Weimar.

ruhige Zeit, die der weibliche Teil dum 6 in­fam m c l n der Himbeeren ausnutzt, die in diesem 3obre reiche Ernte liefern und jeden Tag neue Fruchte zur Reife bringen. Man verwendet sie zum größten Teil in der eigenen Wirtschaft, nur einzelne bieten Himbeeren zum Verkauf an.

)( Ortenberg. 17. Iuli Heute vor 10 Iahren wurde von 17 Frauen der evangel. kirchliche Frauenveretn unserer Ge­meinde gegründet, der inzwischen aus 100 Mit­glieder angewachsen ist und in Krieg und Frie­den eine außerordentlich segensreiche Tätigkeit zum Besten der Allgemeinheit entfaltet hat. DaS 10jährige Bestehen soll am Sonntag, 26.3ult, festlich begangen werden. Am Vormittag fin­det ein Hestgottesdrenst statt, für den Pfarrer Wagner* Darmstadt, ein Vorstands­mitglied des Verbandes, die Feftpredigt über­nommen u d auch der Kirchengesangverein Orten-

Kirchliche Nachrichten.

Evangel fche Gemeinden.

Gießen. Sonntag, den 19. Juli 6 n. Trinitatis. Stadtkirche. 8: Psr. Mahr Zu gl. Ehristenlehre für die Reukonstrmierten aus der MatthauSgemeinde. 9l . Pfr. Becker. Beichte und heiliges Abendmahl für Matthäus- und MarkuSgemeinde. 11'/,: Kinder­kirche f. d. MarkuSgemeinde. Pfr. Becker. IohanneS- kirche. 8: Pfarrafl. Schultheis. Zugl. Christenlehre für die Reukonstrm. aus der Lukasgemeinde. 97,: Zugs. Militärgvttesdienst. Pfr. Ausseid. 11: Kin­derkirche für die IohanneSgemeinde. Psr. Ausfeld. 8: Bibelbesprechung im JohanneSsaal. Pfarrast. Hertel. - In der Reuen Aula. 11' ,. Univerfltäts- gottesdienst mit Predigt von Professor O.Dr. Frick. Kirchberg. 10. 11 Christenlehre für die männ­liche Jugend. - Lollar. 1' -. - Wieseck. 8' Christenlehre: 97,: Hauptgoltesdienst. Watzen- born-Garbenteich. Watzen (wrn-Steinberg: 10 Pfr. Haupt, Gießen. Festgottesdienst zur Feier des cd. Bundes. (Kirchenchor. Posaunen höre, Kollekte), anschließend Kranzniederlegung und Feier am Ge­fallenendenkmal. 1' . Abmarsch deS FestzugeS zur Feier auf dem Schiffenberg. Garbenteich: Siehe Watzenborn-Steinberg.

Katholische Gemeinden.

Gießen. Samstag, den 18. 3ult. 47, u. 7 Beichte. Sonntag, 19.Juü. 7. Sonntag n. Pfingsten. 6' /,Beichte, 7 Meste. Kom. der Iungfrauen u. Hausangestellten. 8 Kom., 9 Hochamt m. Predigt, 11 Meste mit Pred., 2 Sakramentalische Bruderschaftsandacht, 3 Ver­sammlung der Jungfrauen-Kongregation und der Hausangestellten. - Grünberg. 97, Meste mit Predigt. Hungen. 8 Meste mit Predigt. Laubach. 10 Meste mit Predigt. - Sich. 10 Hochamt mit Predigt.

u n g e v - - -

reiche Rvhrbrüche. de durch die fortwäh­rend alarmierte Feuerwehr beseitigt werden muß'.«». Menschenleben kamen nicht zu Schaden. Der Fernsprechbetrieb war nahezu vier Stunden gestört. Rach 3 Ubr zogen aber­mals Gewitterwolken über die Stadt und ent­luden sich in kurzen deftigen Schlügen und einem auSgiebigen Regen. - Der 23jährige Auslauser Anton Hill auS Bocken b«m wurde Donners­tag nachmittag ein Opfer feiner Hilföb.reitfchast. In der Mertonstrahe gewahrte er einen Last­kraftwagen. von dem eine Kiste abzuftürzen drohte. Hill rief den Führer an und trat habet dicht an den Wagen heran. Durch einen unglück­lichen Zufall wurde der junge Mann über* fahren und auf der ©teile getötet.

über -OC ciud Rowich und etwa 60 Ziegen. Die von zahlreichen Landwirten auS den genannten Kreisen und dem Kreise Alsfeld besuchte Schau liefert de» BcwecS, daß die Zucht des hoben- ständischem Vogelsberger Rindes gute Fortschritte macht Auch schönes 3iegemnatcral. besonders auS dem Kreise Marburg, war vertreten.

fpd. Frankfurt a M.. 17. Iuli. Em ©cmit ter entlud sich heute mittag kurz nach 12 Uhr in fast einundeinhaldstünd gern Wüten mit furchtbarer Kraft, da e^ sich in dem Winkel zwischen Rhein, Main und Taunus versina, über der Stadt und tobte sich hier völlig au». In den

berg fein« Mitwirkung zugesagt hat. RachwittagS wird eine Festversammlung bte Frauen mit ihren Töchtern Kas.ee und Kuchen vereinen. Ver­schiedene Ansprachen werden der Bedeutung deS Tages gerecht werden, außerdem sind zur Unter- verschiedene Darbietungen geplant.

meister bestätigt.

!'! Ober-Oh men, 17. Iuli. Der Ohm- Lumda-Sängerbund hielt hier unter star­ker Beteiligung von etwa 30 Gastvereinen des nordwestlichen Vogelsberges sein Bundes- s ä n g e r f e st ab. Gleichzeitig feierte der hiesige GesangvereinS ä n g e r l u st" seine gab*, nenweihefest. Ein stattlicher Festzug be­wegte sich durch das geschmückte Dorf nach dem Festplatze. Die Begrüßungsansprache hielt der BundeSvorsitzende Lehrer Sommeriad. Pfr. Iung hielt die Weiherede der neuen Fahne. Eine Fahnenschleife widmeten die Iungfrauen des Dorfes. In gesanglicher Hinsicht wurde von den Landvereinen Gutes geleistet, waS allge­meine Anerkennung fand.

* Brauerschwend, 16. Juli. Dem Land­wirt St Fischbach von hier gingen heute beim Kleehclen die durch Mückenstiche unruhig ge­wordenen Pferde durch. F. geriet mit einem 2lrm zwischen die Speichen eines Rades und muhte schwerverletzt noch dem Krankenhaus in Als­feld gebracht werden.

t Aus dem nördlichen Oberhessen, 16. Iuli. Während die Heidelbeere auf dem Basaltboden des Vogelsbergs nicht die für sie nötigen Lebensbedingungen vorfindet, ist der san­dige Boden des sich im Rorden und Rordosten an den Vogelsberg anschließenden großen D u n t- s a n d st e i n g e b i e t e s f ür das Fortkommen der anspruchslosen Pflanze besonders geeignet. Der nördliche Teil des Kreises AlsfelS und im Kreise Lauterbach besonders das waldreiche © ch l i h e r l a n d sind daher daS Hauptverbrei- tungSgcbict der Heidelbeere in Oberhessen. Hier und in den sich anschließenden preußischen Landesteilen bildet di« Heidelbeere in den Wal­dungen, vor allem in den Radelbeständen, un­ermeßliche, ausgedehnte Bestände, wie man sie sonst tn Hessen nur noch int hinteren Odenwald antrifft. Für die Bewohner der Hei- delbeergegenden bietet die Zeit der Heidelbeer- ernte eine wichtige DerdienstmöglichLeit, zumal vor allem auch die Schuljugend, für die es in vielen Orten Heidelbcerferien gibt, helfend tätig fein kann. In den Heidelbeerorten des Schützer» landes und des Kreises Alsfeld herrscht auch in diesem Jahre wieder eine starke Rachfrage. An den Stationen der Bahnlinien Alsfeld Riederaula und SalzschlirfRiederaula sind die Händler zur Zeit noch fleißig mit dem Verladen der köstlichen Waldfrucht beschäftigt. Die Leute aus der Alsfelder und Schützer Gegend, die früher mit ihren Tragkörben nach Gießen und in die Orte der Wetterau tarnen und von der Jugend mit dem bekannten Reim,Heidelbeern, wenn fe not so teuer toeam begrüßt wurden, brauchen heute die weite Reise nicht mehr an­zutreten: sie werden das Ergebnis ihrer müh­seligen Tagesarbeit schon am gleichen Abend bei den Aufkäufern los. Dis jetzt wurden für das Pfund von letzteren 30 bis 35 Pfennig be­zahlt. Leider entspricht der Ertrag der heurigen Ernte nicht den Erwartungen, die man nach dem reichen Dlütenansay hegen durfte. Leichte

d. Lützellinden, 17. 3uli. Die hiesige Gemeindevertretung hat die Erhebung einer G e - meindehundesteuer beschlossen. Für jeden gehaltenen ersten Hund sind 5 Mark, für jeden zweiten 8 Mark und für jeden weiteren Hund 20 Mark jährlich zu befahlen. Ein von der hiesigen Gemeinde auf der Rheinischen grünen Messe (Ausstellung deS Landwirt­schaftlichen Vereins für Rheinpreuhen und des Messeamts Köln) in Köln ausgestellter Vogelberger Zuchtbulle erhielt den 1. Preis.

d. Hörnsheim, 17. Juli. Der ec- rn ein berat hat in seiner letzten Sitzung be­schlossen. die Ruine bei dem Helmschen Hause herzustellen und die Arbeit insgesamt an einen Unternehmer zu vergeben, dessen Auswahl dem Bürgermeister in Gemeinschaft mit dem Ge­meindevorsteher überlassen bleibt. Außerdem sollen etwa 200 lausende Meter WegIn der Au' ausgebaut und die Stück* und Decksteine hierzu von dem Bauunternehmer Schäfer von Dornholzhausen bezogen werden. Di« Stücksteine sollen in der Frohnde und die Decksteine von dem Unternehmer Schäfer, der auch den Aus­bau übernimmt, angefahren werden. Die Er­weiterung der Lichtleitung zu den neu gebauten Häusern soll auf Gemeindekosten ge­schehen. Der Antrag des Presbyteriums auf Erhöhung der Organi ft -(Sntfdj ab i- gung auf 150 Mk. wurde genchmlgt, ebenso die Erstattung des Lohnausfalles für besondere Anlässe (z. B. bei Beerdigungen). Des weiteren wurden der Kirchengemeinde die zur Zahlung der Synodalbeiträge erforderlichen Vorschüsse aus der Gemeindekasse zur Verfügung gestellt.

b. Dornholzhausen. 17. Juli. Der Gemeinderat beschloß, das Anfahren der Steine zum Straßenbau nach La na-GönS im Eigenhandbau vornehmen zu lassen. Wer sich weigert, die auf ihn entfallenen Fuhren zu leisten, muß die durch die Anfuhr der Steine durch Dritte entstehenden Kosten tragen. Der Auweg" soll durch die Verwendung von 60 Kubikmeter Kleinschlag teilweise au8gebaut werden. Die Lieferung des Kleinschlages ist dem Bauunternehmer Schäfer von hier zum Preise von 5,50 Mark je Kubikmeter übertragen. Der Weißbinder Heinrich ©Dingen stürzte beim Brechen von Kirschen auf dem Grundstück seines Schwiegervaters infolge Bruches der Leiter vorn Baurn und zog sich hierbei erheblicheDer- letzungenzu.

d. Oberkleen, 17. Juli. Der Jagdaufseher Otto Eigen st etter von hier erlegte im hiesigen Gemeindewald ein Wilds chwein (Uebcrläufer) im Gewichte von einem Zentner.

Hessen-Nassau.

][ Marburg, 16. Juli. Die vorn Mar­burger Pferdezuchtverein veranstaltete Fohlenschau mit Prämiierung brachte einen Auftrieb von 72 Fohlen. Es erhielten erste Preise für Kaltblüter Höhl-Reuhof, Bauerbach- Ginseldorf und Brühne-Fleikenbühl: für Warmblüter Fischer- Beltershausen und Preis- Bortshausen.

][ Kirchhain, 16. Juli. Der Verband kurhessischer Rvtviehzüchter für die Kreise Kirchhain, Marburg und Frankenberg hiett gestern hier eine große Rotvieh- und zugleich auch eine Ziegenschau ab. Aufgestellt waren

SesWWi MMioels

für daS nördliche Oberhessen.

Telephon 254 Gießen Liebigstraße 16.

Kostenlose Arbeitsvermittlung und Be­rufsberatung für beiderlei Geschlecht u. a. für Kriegerwaisen und Kriegsbeschädigten- Kinder

Es können eingestellt werden:

a) bei hiesigen Arbeitgebern. 3 Aushilfs­kellner, 1 Polsterer:

b) bei auswärtigen Arbeitgebern: ein Spengler und Installateur, 1 junger Schmied oder Schlosser, 1 Wagner, 1 Konditor, 1 Schriftsetzer od.Schweizer- öegen.

Es suchen Arbeit.

Schlosser, Mechaniker, Schmiede, Elektro- Monteure, Heizung s Monteure, Bäcker, Schuhmacher, Kraftfahrer, Kaufleute, Schreiber, Heizer und ungelernte Arbeiter.

Weibliche Abteilung.

Gs können eingestellt werden:

a) bei hiesigen Arbeitgebern. 1 Köchin für Hotel. Lauffrauen, Dienstmädchen, Alleinmädchen,

b) bei auswärtigen Arbeitgebern: Küchen- mädchen,Dienstmädchen. 1 Haushälterin und Mädchen für die Landwirtschaft. Es suchen Arbeit:

Büglerinnen. Flickerinnen, Lauffrauen, Waschfrauen, Mädchen für tagsüber und 1 Stenotypistin. 6936B

Detr.: Feldbereinigung Dernsfeld, KreiS Alsfeld: hier die Ersatzwahl der Kommissionsmitglieder.

Bekanntmachung.

Auf Grund von Art. 24 des Feld- bereinigungsgesetzes gebe ich bekannt, daß am Donnerstag, dem 23. Juli 1925, vormittags 10-11 Ahr auf Bürger­meisterei zu Dernsfeld die Wahl eines Ersatzmannes für einen aus der Vollzugs- kommisfion ausgefchiedenen einheimischen Sachverständigen stattfindet. Die Wahl erfolgt geheim durch Abgabe von Stimm- zetteln während obiger Zeit. Jeder be­teiligte Grundeigentümer (Art. 10 des FeldbereinigungSgesetzeS) hat eine Stimme. Gewählt ist, wer die Mehrheit der ab- gegebenen Stimmen auf sich vereinigt. Beteiligte Grundeigentümer können nicht Schiedsrichter oder Stellvertreter sein. Kommt eine gültige Wahl nicht zustande, so hat die Landeskommisfion die Sach­verständigen und Schiedsrichter zu be» stellen. Beteiligte können sich durch Be­vollmächtigte, die mit einer von einer Be­hörde beglaubigten oder ausgestellten Voll­macht versehen find, vertreten lassen. (Art. 5 Absatz 3 Feldbereinigungsgesehes).

Lauterbach, den 10. Juli 1925.

Der Hessische Feldbereinigungskommissar. Ohly. Regierungsassefior. 6981D

Bekanntmachung.

Die Gemeinde Lollar beabsichtigt, auf dem Wege schriftlichen Angebots einen fetten Simmentaler Dullen zu verkaufen.

Angebote pro Zentner Lebendgewicht sind bis zum Dienstag, dem 21. Juli 1925, nachmittags um 7 Uhr, bei der unterzeichneten Bürgermeisterei einzu­reichen, woselbst auch die Bedingungen bekanntgegeben werden.

Lollar, den 16. Juli 1925.

Hessische Bürgermeisterei Lollar.

Schmidt. 6992O

Bullen-Submissiou.

Die Gemeinde Treis a. d. Lda. be­absichtigt, einen zirka 17 Zentner schweren Dullen zu verkaufen. Die Angebote auf pro Zentner Lebendgewicht find bis zum Dienstag, dem 21. Juli, nachmittags 4 Uhr, auf der Bürgermeisterei f$nftliä) einzureichen. ^988

Verkaufsbedingungen liegen offen.

Treis a. d. Lba.» den 16. Juli 1925.

Hessische Bürgermeisterei.

Will-

Der Herbstmarkt in Gießen findet in der Zeit vom 27. September biS 4. Oktober 1925 statt. Reflektanten wollen sich wegen Ueberlaflung vonPlähen für erstklassige Fahr- und Schaugeschäfte sowie für Verkaufsbuden, bis spätestens 20. August 1925 an die Stadtverwal­tung (Stadthaus Bergstraße 20, Zimmer Rr. 12) wenden, wo die Bedingungen er» hältlich sind. Angebote find unter Ver­wendung des vorgeschriebenen Angebots­scheines, schriftlich, mit der AufschriftAn­gebote für den Herbstrnarkt 1925 an die oben bezeichnete Stelle einzureichen. Da der Herbstrnarkt ein beschränkter Markt ist, erfolgt die Zulassung von Jntereflenten ganz nach dem dafür vorliegenden Be­dürfnis. Glückspielunternehmen jeglicher Art werden nicht zugelaflen; für Spezia­listen steht nur ein begrenzter Raum zur Verfügung, nach deflen Vergebung weitere Jntereflenten nicht mehr zugelaflen werden. Die Vergebung der Plätze geschieht nur durch die Stadtverwaltung.

Gießen, den 18. Juli 1925.

Der Oberbürgermeister.

I. D.: Dr. Rosenberg 6960B

waß'erlettungsarbeiten.

Mittwoch, den 5. August dS IS, vormittags 11 Uhr, sollen auf unserem Bureau die Angebote für die Waflerver- sorgung Salz, Keis Lauterbach eröffnet werden.

Los 1 Hochbehälter (80 cd in Inhalt) Los 2 Rohrleitungen 3000 m mit Haus- anschlüflen.

Angebotsvordrucke sind von uns zu erhalten für Los 1 zu 2 Mk., für Los 2 zu 5 Mk. Pläne und Bedingungen liegen auf unserem Bureau offen, freie Auswahl bleibt Vorbehalten. Zuschlagsfrist 3 Wochen.

Gießen, den 13. Juli 1925.

Hessisches Kulturbauamt Gießen-

5. Steinbach, Reg-Daurat. 6961c

Arbeitsvergebung.

Für den unterirdischen Anbau eines Krematoriums an die Kapelle des Reuen Friedhofes sollen die Erd» und Maurer­arbeiten vergeben werden. Angebote auf Vordruck sind bis zum Eröffnungstermin am Dienstag, dem 28. JuN d. I.» vor­mittags 10 llbr, bei uns einzureichen.

Zuschlagsfrist vier Wochen.

Gießen, den 17. Juli 1925.

Stadtbauamt Braubach. 70078

Sw&iinfl doii BkGiickrockitcn.

Unter Hinweis auf die staatlichen Der- dingungsvorfchristen sollen für den Reu­bau deS Physiologischen Instituts zu Gießen öffentlich vergeben werden: zirka 1550 qm Fafladenpuh, Oelsarbenanstrich an 800 qm äußeren und inneren Fenstern, 170 Ifd. m Hauptgesims, 365 Isd. m Dach- kandeln und Abfallrvhre usw.

Die DerdingungSunterlagen liegen auf unserem Amte, Stephanstrahe 18, zur Sin- sicht offen: Angebotsvorschriften find da­selbst, soweit der Vorrat reicht, zum Her­stellungspreis erhältlich.

Angebote sind verschloflen, mit ent­sprechender Aufschrift versehen, bis zum Mittwoch, dem 29. d. M., vormittags 11 Uhr, bei uns einzureichen.

Zuschlagsfrist: 3 Wochen.

Gießen, den 16. Juli 1925.

Hessisches Hochbauamt.

I. D.: Kuhlmann. 6998c

-Schlafzimmer-

Elche, Birke. Mahagoni.

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Inh.: A. Brumlik. Bahnhofstr. 29

Generalversammlung

deS lanbro. KonsumSvereinS ($. ®. mit unbelebt. H. zu Wroncn-Buseck. 2«. Juli l.I., nachm. 3 llbr, bet Gastwirt W agner.

TaneSordnnng: m ,,, , 1. Rechnungsablage für 192-1, 2. Ausschluß von Mitgliedern, 3. Verschiedenes.

Der Vorstand: H. Meuer, 1. Direktor,

K. Rohrbach, 1. Stellvertreter.

Die Bilanz liegt 8 Tage den Genossen »urEinsicht offen. Bilanz vom 31. Dez. 1924.

Aktiva

Warenbestand 3L Dezember

Kassebestand »

AuSstüude n

Mankoertatz «

v. Lagerhalter -

./< A 12409.45

7X50

395.-

321.70

13204.65

Passiva

Reservefonds aus 1923 Geschäftsanteile Vorlage von Genossen

Gewinn ,

Noch zu zahlender schalt _ Warenschuld

Maukooerg.

Ji ' A 659.- 4053.97

59L10 7800.58 100

1M5Z

Mitgliederbestand Ende 1923 273 ab in 1924 8

Daher Bestand Ende 1924 265

H, Meyer, Direktor, ft. Rohrbach,

1. Stellvertreter. 6980D

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