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Max Behrens.

zurückzugewinnen.

Donnerstag, den 17. ds. Mts., 8 Uhr abends

Die Beerdigung findet Donnerstag, den 17. Dezember, mittags 2 Uhr, statt

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Iteplo: Jaan Speyer. Hauptdarsteller: Wilh. Dieterle, Erika Glllner, Rosa Valetti, Fri da Richard. Blandine Ebimrer, Balpb Arthur Roberts. Reinhold Sehflase!, Paul Morgan, Carl Plateo, Maria Kamradeck. Gewöhnliche Eintrittspreiset u7e,c

Generalvertretung und Kommissionslager: A Ph. Herrmann, Gießen Telephon 1165, Bureau u. Lager Seltersweg 12 H.

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C. Rübsamen, Gießen, Fernsp. 1659.

Rödgen, Wieseck, Steinberg, Trohe, den 15. Dezember 1925.

Die Beerdigung findet Freitag, den 18. Dez-» nachmittags 2 Uhr, statt 010024

Danksagung.

Für die vielen Beweise aufrichtigster Teilnahme beim Heimgang meines lieben Mannes, unseres guten Vaters Herrn Karl Ludwig Schäfer -owie für die schönen Blumenspenden und den er­hebenden Grabgesang des Gesangvereins Cacilia sagen herzlichsten Dank

Frau Johanette Schäfer Witwe und Kinder.

Lieh (Oberhessen), den 15. Dezember 1925. 11782D

Heute nachmittag x/t4 Uhr verschied sanft nach langem, schwerem Leiden mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwieger­vater und Großvater

Heinrich Balser V.

Zigarrenmacher

im Alter von 78 Jahren.

In tiefer Trauer:

Frau Katharine Balser geb. Hof Familie Wilhelm Balser

Familie Georg Weimer Katharine Balser und Tochter Familie Ludwig Döll I.

Familie Heinrich Kraushaar Ww.

für die Samstagsnummer können nur bis Freitag vormittags verbindlich angenommen werden. Zwecks wirksamer Satzausstattung erfolgen Bestellungen zweckmäßig bereits im Laufe des Donnerstags

Nimes«semUMis

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2. Januar gesucht. Cchriktiche Angebote mir VebenSltnif. Zeugnissen und (Mebaltft- ansorUcheu unter 010U16 an denGießener Anteiaer erbeten. __________________

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5 M Aohkiw;^tz<t» CT» n-shause 6nanatVi-- jlilt in$tui^»5ißa ibNche Tie vermochten nur vier $$- d fünf nicht mehr Ins i f e n werden konnten. Sie haben ergeben, daß für den (Erjie^rirmen verantwort n, unb bo& er auf einen «n flufall technischer 2fr, utz. Mr lobtwMt 'st

von MenvMa; leib m Sachen *mt sein Zöglinge haben nach ®ic> i^tleins uberelnftitnmenb an- i bemerkt unb nitz die ge­lt haben, sondern chz ein-

Humor. Gesangsabend

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i in der Nacht in die i|th- olizeireviers wegen pot® fjrer eigenen Sicherheit M- orqentotin denZeli^ rb?n. Nach gerichbrM b buch Einatmung von herbeigefiihrt worden Jn M»n benutzten Ofen hatte öft Db dieser Zustand duch ° . ,u lobe Gekommenen

Kohlen« und einem Personenwagen mit Werk zum Ausziehen, sowie den dazu aehörigen Schienen für sage und schreibe 90 Pf. Den Hang zum Sol« Voten spiel Hai auch die Revolution nicht einzu« dämmen vermocht, und insbesondere in den oft* und westpreußischen Provinzen bilden Kinderuni* formen, Zinnsoldaten, Bürgen, Schilderhäuser und Trommeln das Hauptgeschäft für Die Spielwaren* Händler.

Der Export, der sich seit September erfreu* licherweise nicht unroefentiid) gebessert hat, verzeich* net eine seltene Erscheinung, die wohl einen politi­schen Hintergrund hat: Indien, das früher nur eng* lische Spielsachen kannte, läßt sich diese jetzt aus Deutschland kommen. Unsere deutsche Spielwaren- inbuftrie, die lange vor dem Kriege ihren Sieges* zug durch die Welt angetreten hatte, ist bereits wieder aus dem Wege, ihre alte Vormachtstellung

Bornotizen.

LageSkalender für Mittwoch. Stadtthvater: ZVt ^IhrLanzelot und Sanderein" (Ende 10 Uhr). Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: »Die Blumenfrau vom Potsdamer Platz".

Allen Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, daß es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, heute morgen meine liebe, gute Frau, die treusorgende Mutter ihrer beiden Kinder, meine liebe Tochter und Schwester, Schwiegertochter, Schwägerin und Gote Frau Katharine Freund geb. Stein nach kurzem, schwerem Leiden im Alter von 33 Jahren zu sich zu nehmen.

In tiefer Trauer:

010028 Heinrich Freund und Kinder

Familie Stein

Alten-Buseck, 15. Dezember 1925. Familie Heinrich Freund II.

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ment wählte mit 45 gegen e Äabinctt, in dem 3ot crcimgung) Minister der nant, Präsident der estni- wa, war Dvrsihender del resleS von 1905. Er wurde endjt jum Tode verurteil!, der Hof seinerJätete tion niedergebrannt wurde.

eKnischer Generälsto-üe*

V. unt(.a 6«ie

* Aus der heimischen 3 n b u ft r I e. Eine ansehnliche Detriebserweiterung hat die Giehe- ncr Stempel* und Farbenfabrik Joseph Kreuter, Frankfurter Straße, in Der jüngsten Zeit oorge* noinmen. Anschließend an das bisherige Betriebs* gebäude hat die Firma einen Neubau erstellt, der cs ermöglichte, den früher durch empfindlichen Platz* mangel beengten Betrieb auf eine breitere Raum- grunblage zu stellen. Die Betriebsraume entfprcchen in allen Teilen sowohl in ihrer Höhe, wie im Ein­fall des natürlichen Lichtes und auch hinsichllich der hygienischen Einrichtungen vollkommen den Erfor* dernissen der Neuzeit. Als besonders interessant ist aus der Fabrikation des Unternehmens hervorzu- heben, daß es als größte Finna der einschlägigen deutschen Branche für die Porzellan-. Glas* und Steingutindustrie die sog. Dekorationsstempel (Or­namente. Slumcnmufter, Schriften u. dgl.) herstellt, die auch zu maschinellem Aufdruck auf Tafelservice, Gläser und sonstiges Küchcngeschirr Verwendung finden. Weiter ist bemerkenswert, daß die Erzeug* nisse dieses Unternehmens den Namen unserer Stadt weil hinaus in die wichtigsten Länder Europas und sogar bis nad) Afrika, Indien, China und Japan tragen, denn bis in jene Länder und Erdteile er- streckt sich Das Absatzgebiet für die vielseitigen Fa­brikate dieses Hauses. Hieraus ergibt sich, daß die Firma in dem auf Erport eingestellten Teil der hei* mischen Wirtschaft eine beachtenswerte Stellung einnimmt. In etwa zwei Jahren kann das Unter* nehmen übrigens auf fein 25jähriges Bestehen zurückblicken.

RDD. Arbeiterrückfahrkarten zu Weihnachten. Die Arbeiterrückfahrlarten werden nächste Woche bereit- am 23. Dezember, allo am Tage vor Heiligabend, ausgegeben und gelten vom Tage' vor Heiligabend oder am Heiligabend selbst zur Fahrt nach dem Wohnort der Angehörigen bis zum Montag, 28. d. Mts. einschließlich zur Rückfahrt nach dem Arbeitsort.

" Eine Weihnachtsbitte zugunsten fremder Wanderer richtet der Hausvater der Herberge zur Heimat im heutigen An'-elgen- teil an die Bürgerschaft. Möge diese Ditte in weitem Ausmaß freundliches Gehör finden.

Bestandene Prüfung. Der Dentist Hans 6. Koch, Sohn des verstorbenen Zahn­arztes W. Koch, bestand in Darmstadt die staat­liche Pru'ung für Dentisten nach § 123 der Aeichsversicherungsordnung.

Eine Crzschwindlerin. Der Po­lizeibericht meldet: Festgenommen wurde die ge­schiedene Pudmacherin Helene Johanna D l o ch, geb. am 11. 3. 96 zu Berlin, die mit ihrem vierjährigen Knaben in Deutschland umherreiste. Sie nahm in Hotels und Privat'pen'ionen mit ihrem Kinde Wohnung, ohne überhaupt über Geldmittel zu verfügen. Aachdem sie eine Zech- schuld, In manchen Fällen mehr als 100 Mk., gemacht hatte, verschwand sie heimlich. In Gießen hatte sich die Schwindlerin in einem Hotel ein- quartiert, wo sich jedoch bald herauSstellte, daß sie mittellos war. Nachforschungen ergaben dann die Rotwendigkeit, die Person der Polizei zu übergeben. Die Bloch wird von mehreren Be­hörden wegen Betrugs steckbrieflich gesucht.

Fc st genommen wurden hier, wie der Polizeibericht meldet, zwei Prostituierte weaen Llcbertretung der Kontrolloorschriften, sowie sieben Personen wegen Betrugs bzw. auf Grund von Er­suchen auswärtiger Behörden.

** Aus der Untersuchungshaft ent* lassen. Der Hilfsarbeiter Wilhelm Degen von Großen-Linden, her bekanntlich in der Notwehr seinen Later mit der Axt erschlug, ist am Samstag aus der Haft entlassen worden.

WSR. Warnung vor einer Betrü­gerin. Die angebliche Gva Kühn, geb. am 12. Juni 1904. wohnhaft in Bürstadt, betreibt in Frankfurt a. M. und in der Umgebung Betrüge­reien. Sie besucht kranke Personen und gibt an, sie käme im Auftrage des Kreisgesundheit5amtes, und bietet den Leuten Tuberkulin oder Lysol zum Kauf an. Für 8 Mk. gibt sie den Käufern zwei kleine Fläschchen ihres Geheimmittels ab und er­klärt, daß die andere Hälfte bereits vom Wohl­fahrtsamt bezahlt sei.

Nundsunst-Programm

-eSSreinUrtrtf? Feri^erS.

(Aus der .Radio Umschau".)

Donnerstag, 17. Dezember:

4.306 Uhr: Nachmittagskonzert des Haus* Orchesters: Wunsch-Nachmittag. 06.30 Uhr: Die Lesestunde. 6.307 Uhr: Die Ducherstunde. 7 bis 7.30 Uhr: Stenographischer FortbilDungskursuv für alle Systeme (Diktat von 80 Silben auswärts). 7.308 Uhr: Uebertragung von Kassel: Vortrag von Schriftsteller Wilhelm Ide, Kassel, über hes­sische Adventslieder unb -bröuche. 8.30 Uhr: Auf vielfachen Wunsch! Wiederholung:Alt-Heidel- berg". Schauspiel in fünf Akten von Wilhelm Meyer-Förster.

Neues vom alten Augsburg.

Am Augsburger Dom sind dringende Renovie- r.ingsarbeiten oorgenommen worden, um den archi* tektonisch wertvollen Bau $u erhalten. Unter an* Deren wurden das Querschistdach, die Kapelle, der Westchor und die Nordseite des Langhauses einge- deckt. Die Südfassade und der Südgiebel wurden durchgreifend neu gestaltet, dos Mähwerk mußte an vielen Fenstern durch vereinfachte spitzgiedlige Form ersetzt werden. Die Erneuerung wurde nach Bildvorlagen aus dem frühen Mittelalter vollzogen, so daß der wuchtige Charakter des Augsburger Doms unverändert erhalten ist. Das berühmte Pentingersche Haus am Domplatz in Augsbura ist gleichfalls durchgreifend erneuert worden. Die sthön gegliederte Rolokofafsade und das al» einzigartig geltende Portal bilden einen besonderen Schmuck der alten Reichsstadt Auc-burp.

** Eine öffentliche Stadtoerord­netensitzung findet am nächsten Freitig, nach* mittags 4.30 Uhr beginnend, im Stadtverordneten­sitzungssaale statt. Auf der Tagesordnung stehen u. a. folgende Vorlagen: Neuregelung der elektri­schen Strompreise; Festsetzung der Gemeinde-Hunde­steuer für das Kalenderjahr 1926.

* Oberhessischer Kun st verein. Bei der am Montag stattgehabten Jahresverlosung wur­den 13 Anrechlscheine im Gesamtwert von 700 Mk. und 19 im Laufe des Jahres anaetaufte Kunst­blätter unter Die Mitglieder verlost. Es entfielen die Gewinne 113, Anrechtschetne auf Architekt Emst Schmidt (150 Gm.), Ingenieur Johann M e o e s und Juwelier Wilhelm R e u s ch (je 100 Gm.), Bergassessor Th. Petri, Kreisschulrat Fischer, Kaufmann Paul Schild, Architekt Hans Burg (je 50 Gm.), Holzbildhauer Max Berlc, Kaufmann Jughardt, Oberschwester Freise, Kommerzienrat Mueller, Stadt Gießen, Fabrikant Hermann Hammer- schlag (je 25 Gm.). Kunstblätter gewannen: Professor Dr. G tn e l i n , Bankdirektor Grieß­bauer, Architekt Ernst Schuchardt, Fabrik- Direktor Karl Wenzel, Zahnarzt Hau doch, Kaufmann I. Heilbronner, Kaufmann .Hd). Dilges, Reg.-Medizinalrat Dr. Szubinski, Zahnarzt Kockerbeck, Staufmann Karl Dra- bing , Frau A. Z u r b u ch Wwe., Profestor Dr. Gundel, Kaufmann Gg. Schuchardt, Frau Heddy Schön, Professor Dr. Zwick, Prokurist Karl Roth, Veterinärarzt Dr. Stein, Rektor Johann Reul, diese alle in Gießen-, Heinrich Dumur in Wetzlar. Die Anrechtscheine können zu Ankäufen in der derzeitigen Ausstellung Künstleriahr 1925 benutzt werden. Für die nächsten Montag stattsindende Ausspielung angekaufter Aus­stellungswerke ist noch eine Anzahl von Losen er* hälllich. Die Gewinne werden voraussichtlich Ende dieser Woche in der Ausstellung ausgehängt werden.

Turnen, Sport und Spiel.

Doxkämpse in Frankfurt.

Bei völlig ausverkaustem Haufe fanden gestern di« m t öpairnny erwarteten Dorkämpse im Schuman.ttheater tn Frankfurt a. M. statt, uxlche unter der vorzüglichen Leitung des deut­schen Gr-Meisters A o l a u f olS Ringrichter eilten flotten Berlauf nafomex. 3m «rfben Tressen konnte der auswürtsstrebrnde Franllur-er Federgewicht­ler Lenz II. gegen den Berliner Sasse ein knappes LI nen t sch leben herauS^olerr Der vorzüg­lich disponierte O Griese, Sx-Lnateur-Meister verlor gegen den ringerfahrenen deutschen Welter- geuichtsmeister Ernst Drimm nach Punkten. Mit lebhastzer Witeilnahme versolgte das Publi­kum die Dvrführung Franz Dieners, des näch­sten Meisterfcha^tsaesnecs van HanS Dreiten- sträter. Seine Schlagkra't bewies Dienet recht deutlich in einem C$?bluLlcn6matct> über sechs Runden gegen den bekcumten Berliner Schwer­gewichtler Kroger, der in der frchsten Runde, trotz der 12 Unzen Handschuhe DienerS. ausgab.

Aach einer kingeren Pauk Barnen d.« Schwer- iiewichtler an die Reihe. Als erster betrat der icrüorrageiüx? Münchner Lrrdwig Haymann, Äihast begrüßt, den Ring. Jchm folgte der aus­gezeichnete Kanadier. Larry D a i n s. Rach har­tem Kampf, in dem Hay:nann in den ersten Rmi- drm sich recht tapser schluz, vnn der fecMten an aber nachlieh urck» in der achten bis fechS zu Boden mußte, foimte er mit Aufbietung aller Energie über die Zeit durchhalten xerb verlor nach Punkten.

Wieder in Beziehungen.

Dens, 15. Dez. Aus der heut« in Lau­sanne ob^ehaltenen e fien Tagung der deut­schen und französischen Leichtathle­tikverbände wurde beschlossen, die Be­ziehungen, die feit dem AuLb uch deS Krie­ges bis heute uniecbrochen w->r<m, wieder aufzunehmen. Der ersle Match soll zu Dreien zusammen mit den Schweizern im Juni 1 9 2 6 in Dens ober Lausanne ausgetra­gen werden. Für August 1927 ist der erste deutsch-französische Match im Pariser Stadion für die Olympischen Spiele angesetzt worden.

Am der provinzialhailptstadt.

_ Dießen. den 16. Dezember 1925.

Was der

Spielwarenhändler erzählt.

Weihnachten, das Fest Der Kinder, steht vor der Tür, und da ist es selbstverständlich, daß' die Spielwarengeschöste in der jetzigen Hauptkonjunktur alle Hände voll zu tun habe», um Den zahlreichen Wünschen Der Käufer nachzukommen. Mag der Mensch noch so leiden unter der Ungunst der 93er* hältnisse, jo arm ist er nie, daß er feinem Kinde nicht ein wenn auch bescheidenes Spielzeug auf den Gabentisch zu stellen vermag.

Dennoch", so sagt mir ein Vorstandsmitglied der Deutschen Spielwarenhändler, Der jich vermöge feiner Stellung einen Situationsbericht über die Gesamtlage im deutschen Spielwarenhandel er­lauben darf,hat überall der November arge Ent­täuschung hervorgerufen, weil sehr wenig gekauft wurde. Und ba Die Geschenke für die Kinder meist von Den Damen besorgt werden, so brachte auch Der Dezemberanfang infolge Der unerwarteten Kälte nicht Den Ansturm, Den wir erwarteten, und Der erst jetzt eingesetzt hat. Die 93 er lüfte Der letzten^vier Wochen werden wohl nicht wieder a u s zuh olen sein."

Dann plaudert unser Gewährsmann, der unter feinen vielen Spielsachen selbst ein Mann mit einem großen Kinderherzen geblieben ist, über alles das, was sich in seiner Branche im letzten Jahre verändert yat:

Ist es nicht eigenartig, daß Mah * Iongg, Das große asiatische Modenspiel von 1924, augenblick­lich in Süddeutschland fast gar nicht verlangt wird, wahrend im Norden Der Berkaus hierfür über (Er­matten gut ist? Sehr still lag im Sommer Das Radio geschäft, doch die voraussichtliche Freigabe des Rundfunks im besetzten Gebiet hat neuerdings einen erfreulichen Wandel geschaffen. Don Den Neuheiten wirdder mufikalstche^ Molly" viel be­staunt, wenn plötzlich, beim Berühren des weißen Felles, aus feinem Innern klar und deutlich ein Weihnachtslied bringt. Solange es deutsche Mädchen gibt, solange werden auch Puppen verlangt werden: es ist das alte, ewig neue Spielzeug der Jugend. Die Käte-Kruse*Puppe hat an Ansehen nichts eingebüßt, wenngleich dem deutschen Erzeug­nis eine nicht unerhebliche Konkurrenz in der sehr beliebten Italiener-, der Turiner Öenci puppe er­wachsen ist, die mit ihrem echten Haaar, dem filz* gemalten sprechenden Ausdruck im kindlichen Ge­sicht und Der farbigen Kleibung befonbers nett aus­sieht. Nur kaufkräftiges Publikum kann sie sick; jeboch erwerben. Denn ihr Preis schwankt von 15 bis 120 Mark. Billiger Dagegen, unb schon für 2,50 Mark erhältlich, finb Die neuen Gummipuppen zum Aufblasen, Die mit ins 93aD genommen werden können unb schon manche kleine Wasserscheue zur Ruhe gebracht Haden. Auch die Schweizer Saba- Puppen mit ihrer erstaunlichen Gelenkigkeit und ihren auseinander zu nehmenden Gliedern, seit dem Vorfahre volkstümlich, finden noch recht zahlreich ihre Abnehmer, genau wie der immer noch moderne Teddybär, Der in dem aus Der Wembley-Ausstellung stammenden Felix, dem Kater, einen englischen Ge* nossen befotflmen hat.

Die Buden sind konservativ; Eisenbahnen, Dampfmaschinen, Schaukelpferde, es wird ewig das­selbe bleiben. So stark wie vergangenes Jahr wer­den Die Schaukelpferde allerdings nicht ge* kauft werden können, Denn damals herrschte un* begreiflicherweise eine wahre Sucht nach diesen Holztieren-, Anfang Dezember waren alle Pferde ausrortauft, und noch am Morgen Des heiligen AbenDs kamen sie waggonweise per Extrazug an und mürben sämtlich sofort verlangt. Gleichmäßig stark heute wie früher ist Der Verkauf an Eisen- bahnen, wobei zu bemerken ist, daß Die elektrischen Bahnen Doch immerhin unter 25 Mark nicht zu haben finb. In dieser Industrie schießt wohl Deutsch* land Den Vogel ab, denn eine Nürnberger Firma liefert eine fertige Bahn mit einer Lokomotive, einem

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