Siebener Anzeiger (Seneral-AnzeigersurGberWen)
Hl 190 Drittes Blatt
Samstag, 15. August 1925
Wirtschaft.
Börse und Geldmarkt.
3m Mittelpunkt der Börse steht zur Zeil der Montanaktienmarkt und hier wieder die Phönix 21. ®. für Bergbau undHütten» betrieb. Rachtem der Fall Etinnes der Börse nunmehr nicht weiter die Möglichkeit zu dauernd neuen Kombinationen gibt, muh man natürlich ein anderes Objekt aus'uchen, mit bem sich die Phantasie der Spekulation beschäftigen kann. Die Phönix-Altien waren hierzu gerate deshalb geeignet. weil vor kurzem bereits ter veröffentlichte Prospekt in der Oefsentlichkeit lebhafte Kritik sand und wenig Aufschluß über die finanzielle Lage te* Unternehmens gab Da in diesem Papier nun jüngst verhältm»mäßig starkes An- gebot an den Markt gelangte, da- man aus Der- auherung von Borratsaktien zurückführte, betätigte sich die Ba isse- Gruppe, ausgiebig mit eigenen Abgaben von Phönix und anderen Montanaktien, die dann auf bic übrigen Gebiete ter Effektenbörse stark verstimmend ein- wirktcn. Leider haben die Erklärungen ter Phönix-Verwaltung. daß keine Dorratsaktien ter Gesellschaft verkauft seien oder demnächst ver- kaust werten, bisher nicht die gewünschte Wirkung gehabt. Der Pessimismus ter Börse erfährt anscheinend auch durch die jetzt wieder zahlreicher vorliegenten stimulierenden Momente keine Verringerung. denn e- ist auch nach den immerhin doch beträchtlichen Kursverlusten der letzten Zeit bisher nur zu ganz vorübergehenden und un- wesentlichen Rückkäufen und damit KurSbesse- rungen gekommen.
3m Augenblick scheint eS zwar, als wenn die Stimmung eine gewisse Besserung erfahren soll, denn die KurSentwicklung geht nicht mehr so ausschließlich nur nach unten, wie noch vor einiger Zeit. Hierzu dürfte wesentlich die fortschreitende Erleichterung am Geldmarkt beitragen, an dem jetzt eher die Geldgeber nicht ankommen. Die verhältnismäßig flüssige Lage ergibt sich auch auS den zweimal erfolgten Herabsetzungen des Zinssätze- für Privatdiskonten mit langer Sicht In dieser Woche Die Veranlassung hierzu war. daß die Rachfrage nach Privatdiskonten in chiesen Tagen verhältnismäßig rege war und eine gewisse Materialknappheit bestand. Die an der Festsetzung ter PrivatdiSkontnotiz beteiligten Bankhäuser einigten sich daher auf eine leichte Ermäßigung des geforderten Diskontes, der für Wechsel mit einer Laufzeit von 56 bis 90 Tagen zur Zeit Z»/8 Proz. beträgt. Auch ter neueste Reichs- bankausweis zeigt die Erleichterung der Lage ter Bank nach Ueberwindung der Ultimo- At^prüche
Für den bevorstehenden Medio sind bei dieser Verfassung des offenen Geldmarktes Befürchtungen nicht mehr angebracht, er darf vielmehr als bereits überwunden gelten. Wenn zu dieser günstigeren Verfassung des Geldmarktes noch einige weitere erfreuliche Momente vorlägen, würde fix die Börse, wenigstens vorübergehend, die Voraussetzung einer besseren Tendenz auch der 2lktienkurse gegeben fein.
verkehr war ft i 11. Holland konnte sich gegen London leicht befestigen (12,07)). Sonst waren überhaupt keine Veränderungen in den Wechselkursen 5U ver^ichnen. Die Reichsmark notierte in London 20,40, Paris 5,10, Amsterdam 59,15.
Börsenkurse.
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Reichsbankausweis.
Bei der »eichsbank war während der ersten Augustwoche wie Üblich nach Abwicklung des Ultimobedarfs ein Nachlassen der Kredit- und Zah° lungsmittelanfprüche zu beobachten. Nach dem Bankausweis vom 7. d. M. nahm die gesamte Kapital- anlagc um 119,6 auf 1931,6 Mill. Reichsmark ab. Während an rediskontierten Wechseln nochmals 13,5 Mill. Rm. zur Bank zurückfloffen (als Summe der ausstehenden Rediskonten verbleiben danach 445,3 Mill. Rm.), wurden von privater Seite 96,6 Mill. Reichsmark an Wechfelkrediten und 36,4 Mill. Rm. an Lombardkrediten zurückgezahlt. Das Wechselporte, feuille senkte sich dadurch auf 1706,1 Mill. Rm., das Lombardkonto auf 23,8 Mill. Rm.
Der Banknotenumlauf verminderte sich um 57,7 auf 2472,7 Mill. Rm., der Umlauf an Rentenbank- scheinen um 81,1 auf 1621,9 Mill. Rm. Im ganzen gelangten also 138,8 Mill. Rm. an papiernen Zah- lungsmitteln zur Reichsbank zurück. Dabei haben sich die Bestände der Reichsbank an Rentenbankfcheinen von 134,5 auf 215,5 Mill. Rm. erhöht.
Die fremden Gelder der Bank wuchsen um 110,7 Millionen auf 810,4 Mill. Rrn. — im wesentlichen durch Eingänge bei den öffentlichen Guthaben.
Die Gold- und Deckungsdevifen- b e ft ä n b c erscheinen in ihrem Gesamtbeträge — 1472,2 Mill. Rm. — gegenüber der Vorwoche u n - verändert, wovon 1113,7 Mill. Rm. auf Gold und 358,5 Mill. Rm. auf Devisen entfallen. Die Notendeckung durch Gold und Deckungsdevisen zeigt eine Besserung von 58,2 auf 59,5 Proz., die Deckung durch Gold hob sich von 43,6 auf 45 Proz. — Die Scheidemünzenbestände nahmen um 0,4 von 67,1 Millionen Reichsmark zu.
Inkrafttreten der (Getreide und Mehlzölle.
Wie ter „DHD." meldet, find dem Verein Berliner Getreide- und Produktenhändler Mitteilungen zugegangcn. wonach die Einfuhrzölle für Getreide und Mehl in der Zeit zwischen dem 29. August und 1. September in Kraft treten werten.
Berliner Börse.
B e r l i n, 14. Aug. Die B c r u h i g u n g hat sich nach dem freundlicheren Verlauf der gestrigen Börse heute fortgesetzt. Die Spekulation sah sich anfangs an den Aktienmärkten zu Deckungskäufen veranlaßt, die insgesamt eine allmähliche Weiter- führung der Kurs st eigerungen des Vortages zeigten. Allerdings hielten sich die anfänglichen Gewinnzuschläge der Kurse in engen Grenzen und meist unter 1 Proz., da man den Gerüchten über eine finanzielle Hilfe der Reichsbahn für den Kohlenbergbau wenig Glauben schenkte. Nachdem sich gegen Schluß der ersten Börsenstunde noch weiteres Kaufinteresse geltend gemacht hatte, trat bann nach Bekanntwerben bes Nichtzutreffens ber erwähnten Gerüchte wieder eine Verstimmung hervor, so daß sich die Tendenz schwankend gestaltete. Die Verfassung des Oelbmarf = t e s war weiter leicht, tägliches Geld wird zu 8 bis gj Prozent angeboten. Monatsgeld 101 bis 111 Prozent. Das Geschäft im internationalen Devisen-
Devisenmarkt Berlin—Frankfurt a. TL
(ftn BüUoaen Mart auSgedrürtt- ®nen*HtteS, Lvwsou, 3icu- y«t. Japan, Rio be Janeiro für eine Einheit. Zt<m and Bnbopefltfr 100000 Einheiten, alle« Übriffe für 100 Einheiten.)
Telegraphische Auszahlung.
13 August
14. August
Amtliche Nvti.rung
Keld ' Brief
Amtliche Notierung
Geld Brief
Nmlt.-Rou. vmii.-AirrS Brss.-Antw- Shristiffnia. Kopenbaffcn Gtocfbolm - ßclfiitflforS. Italien. . London. • VJeunort .. Paris - ■ . Schweiz . . Spanien - Japan . . ■ Wo de Jon Wien «n D - Cefl. abgest. Prag - . - Belgrad . . Dudapeft. . Bulaarieu Lissabon - Danzig. . . Äonft.ntin.
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Banknoten.
Berlin, 14 August.
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Belgische Noten Dänische Noten Englische Noten ■*•«•••« Rr.miD'if.te .'toten ...... Holländische Noten......
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Frankfurter Abendvörse.
Frankfurt a. M. 14. Aug. 3m Einklang mit ten schwächeren Rotierungen ter Rachbörse nahm die Abendbörse bei unbedeutenden Umsätzen erneut eine rückläufige Bewegung an. die durch verstärkte Abgaben namentlich beim Morttan- und Chemicmarkt zum Ausdruck kam. Bankaktien blieten behauptet. Schiffahrtsaktien umsatzlos Am deutschen Rentenmarkt gaben bprozentige Reichsanlechen gleichfalls nach. Die Aberchbörse schloß in lustloser und schwacher Haltung. Deutsche Anleihen: öproz. Reichsanleihen 0,135. Bankaktien: Berliner Handelsgesellschaft 125, Commerzbank 93,75, Diskontogesellschaft 103,50, Dresdner Bank 100,50, Mitteldeutsche Credit- bank 93. Rcichsbank 122, Oesterreichische Kredit- aktien 7,50. Montanaktien: 3lse Bergbau 80.50, Mansfelder 59, Phönix 60. Rheinische Braunkohlen 111, Rheinstahl 50. Kali Aschersleben 119. Chemische Aktien. Badische Anilin 121. Höchster Farbwerke 113,62, Holzverkohlung 4,70. Jndustrie- aktien: Adlerwerke Kleyer 48. AEG. 92,75, Daimler 39, Dyckerhoff & Widmann 2725, Licht und Kraft 90,12, Rheinmetall 26, Zucker Heilbronn 55.
Rätsel-Ecke.
Die Buchstaben in obigem Dreieck sind derart
Dkastisches Dreieck.
i n o
umzustellen, daß die drei äußeren Reihen, wie die vier Querreihen Wörter mit folgender Bedeutung ergeben 1. Tonkünstler, 2. griechischer Sänger. 3. Halbedelstein, 4. Säugetier, 5. geographische Bezeichnung, 6. spanischer Fluh.
Ltreichholzspicl.
Von 15 Streichhölzchen sollen zwei Personen abwechselnd deren je eins bis vier fortnehmen. Wer daS letzte fortnimmt, hat verloren. Wie ist dies anzustellen 2
Silbenrätsel.
chi — vil — co — dal — be — des — dur — e — eck — fug — ger — heim — her — hil — im — in — fa — le — kla — Io — lach — les — li — rne — mer — na — na — ne — ni — pos — re — rei — rot — so — stein — fien — te — te — tha — the — to — un — war. — Aus vorstehenden 43 Silben sind 18 Wörter mit folgender Beteutuna zu bilden: 1. Römischer Geschichtsschreiber, 2. landwirtschaftliche Beschäftigung, 3. Arzneimittel, 4. Siadl in Hannover, 5. weiblicher Personenname. 6. musikalische Form, 7. Stadt in Baten 8. geschäftliche Anpreisung. 9. strafbare Handlung, 10. deutscher Dichter, 11. Stadt in Steiermark. 12. Gemüse, 13. griechischer Philosoph, 14. Stadt in der Provinz Sachsen, 15. asiatisches Reich, 16. deutscher Maler, 17. Rebenfluß der Oder, 18. Bad in Böhmen. Hat man die Wörter richtig gebildet, ergeben diese in ihren Anfangsbuchstaben von vorn nach hinten und ihren Endbuchstaben von hinten nach vorn ein Zitat von Lafontaine.
Arithmogriph.
24 1 10 5 6
9 11 5 13 10 2 13 8 4 2
14 3 13 8 10 15 2
12 10 2 13 2 4 15
14 3 5 15 3 2 10
16 4 12 6 17 11 13 16
18 10 2 7 8 10
67 82341 10 5
18 11 5 15 9 4 2 19
6 10 10 18 3 5 15
17 3 5 13 20 19 11 20 10
16 11 12 10 4 5 10 2
Es bedeuten die wagrechten Zahlenreihen: 1. Riederländischer Maler, 2. Stadt im Kanton Zürich, 3. Lehrstuhl, 4. weiblicher Vorname, 5. Zaumzeug der Pferde, 6. höchster Gipfel des Deutschen Reiches, 7. Singvogel, 8. Bestandteile von Maschinen, 9. fabelhaftes Ungeheuer, 10. größte Insel Dänemarks, 11. theatralische Darstellung ohne Worte, 12. Wandervolk.
Kreuzworträtsel.
Cs bedeuten: Von links nach rechts: 1. Kleiner Wald. 4. Weiblicher Personenname.
6. Badeort in Belgien. 8. Bolksstamm. 9. Körperteil. 10. Stadt in Vorarlberg. 14. Name einer lebenden Königin. 15. Messenische Bergfeste.
Von öben nach unten: 1. Kopfbedeckung. 2. Englisches Bier. 3. Alkoholisches Getränk. 4. Nebenfluß ber Rhone. 5. Stabt in Türkisch-Kleinasien. 6. Bad in Hessen. 7. Metallhaltiges Gestein. 11. Biblischer Name. 12. Wurfgeschoß. 13. Weiblicher Personenname.
Auflösungen.
Zahlenrätsel.
Pfauenauge. Jeuerrabe. teberpilz, Anemone. Uferfinf, Maulwurf, Erika. Neuntöter, Sellerie. Papagei. Admiral. Iladmgall, Ressel. Engerling. Roggen — Pslaumenspanner.
VesuchskarlenRösielsprung. henrif Ibsen.
Silbenrätsel.
1. Sexagesima, 2. Chopin. 3. Wurmfarn. 4. Eskadron, 5. Irawadi. n. G.nee, 7. Ephraim. 8. Ni^za. 9. Unterwalden, 10. Neufundland. 11. Dorn sink, 12. Donner. 13. Erika 14. Novelle. 15. Kamin. 16. Ekliptik, 17. Nelke. 18. Kaplan.
BerroanbtungMufqabc. „Arbeit schändet nicht."
Kreuzworträtsel.
fiuBoranren ®niSmmnnran w nssrnb riBö 131300
n pnEimra i?i
Die Narrenkappe.
Splitter und Sparren Dom RedakttonStisch.
Sein Beruf.
Der Richter: „Sie sagen, der Beamte hätte Sie verhaftet, während Sie ganz ruhig Ähren JBeruj ausübten?" Angeklagter: „Jawohl, Herr Richter. „Und Sie haben wirklich nichts anderes getan, al» sich Ihrem Beruf zu widmen?" „Nichts anderes, Herr Richter." „Das ist aber doch sonderbar. Was ist denn Ihr Beruf?" „Einbrecher, Herr Richter."
Anschauungsunterricht.
Die Lehrerin will den Kindern der unlerften Klasse eine anschauliche Erklärung des Wortes „langsam" geben und gehl daher mit gemessenen Schritten vor ihnen auf und ab. Als sie bann bie Klasse fragt, rote sie benn gegangen sei, ruft ein Junge von ber letzten Bank: „O-beinig, Freilein."
Der stunde.
„Sagen Sie mal, Fräulein, warum hat denn der Kunde, den Sie eben bedient haben, nicht» gekauft? Er war doch so nett und liebenswürdig?" fragt der aufmerksame Geschäftsinhaber die junge Verkäuferin. „Was wollte er denn?" „Mich heut abend um 8 Uhr", antwortete sie errötend.
Der llebungsfah.
Eben erst Oberlehrer geworden, schuf Herr Dr. phil. Müller — ledig noch, aber schon lange verlobt — ein Uebungsbuch. Einer der Einzelsätze zum Uebersetzen ins Lateinische, der für die Einübung des Aolativus bestimmt war, lautet also: „Das Leben der Junggesellen entbehrt der Freuden." Das Buch fand einen Verleger, und zusammen mit dem bescheidenen Gehalt setzte bas Honorar den Verfasser in den Stand, die Erwählte seines Herzens heimzu- führen. Jetzt, nach kaum drei Jahren, ist die zweite Auflage herausgekommen. Sie nennt sich mit Recht „unverändert", da schon die erste Fassung voll gelungen war. Bloß eine einzige Abweichung hat man festftellen können. Der genannte Satz lautet nämlich jetzt: „Das Leben der Junggesellen entbehtt nicht der Freuden."
Frankfurter Getreidebörse.
(Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeigers"^ Frankfurt a. M., 14. Aug. Es wurden notiert: Weizen, Wetterauer 26,25 bis 26,50, Roggen, inländischer 21 bis 21,50, Sommergerste für Brau- zwecke 26 bis 28, Hafer, inländischer 20,50 bis 23,25, Mais, gelb 22, Weizenmehl, inländisches, Spezial 0 40 bis 40,75, Roggenmehl 29,75 bis 30,50, Weizenkleie 11,60 bis 11,75, Roggenkleie 12,50. Tendenz: Stetig.
Berliner Produktenbörse.
Berlin. 14. Aug. Der Produktenmarkt schwächte sich nach anfänglicher Befestigung etwas ab, infolge vermehrtem Angebot von Brotgetreide. Die Rachricht, daß vom 20. August ab die Getreideausfuhr freigegeben fei, blieb noch ohne Einfluß. Gerste und Hafer reichlich angeboten, Mehl blieb still. Es notierten pro Tonne: Weizen (märk.) 249 bis 253, Weizen (September) 259, Weizen (Oktober) 263 bis 261, Roggen (märt) 181 bis 187, Roggen (September) 200,50, Roggen (Oktober) 200,50 bis 205,25, Gerste (märk.) 240 bis 270, Futtergerste (neue) 190 bis 198, Hafer (märk.) 204 bis 210, Hase, «September 188.50, Mais (La Plata, lofo Berlin) 215 bis 218, Raps 355 bis 360: pro Doppel« zentner: Weizenmehl 32,75 bis 35, Roggenmehl 26,50 bis 28, Weizenkleie 13,90, Roggenkleie 13,65, Viktoriaerbsen 27 bis 35, kleine Erbsen 25 bis 27, Futtererbsen 23 bis 25, Peluschken 23 bis 25, Wicken 26 bis 28, Lupinen (blau) 12,50 bis 14,50, Lupinen (gelb) 15 bis 16,50, Rapskuchen 16,60 bis 16,80, Leinkuchen 23,60 bis 24, Trockenlchnihel 12,20 bis 12,50, Torsmelasse 10, Kartoftelflocken 26,20 bis 26,40. Zucker 22,60 bis 22,70.
Kirchliche Nachrichten.
Evangelisch« Gemeinden.
Gießen. Sonntag, den 16. August. 10. n. Trinit. Etadtkirche. 8: Pft. Mahr. Zugl. Christenlehre für die Reukonfirmierten a. d. Matthäusgemeinde. 9*/,; Pft. Becker. - JohanneSttrche. 8: Pft. BechtolS- heimer. Zugl. Christenl. für d. Reukonfirmierten a. d. Lukasgemeinde. 91/,: Zugl. WiiitärgotteSdienst.
Pft. Ausfeld. 8: Bibelbesprechung im Johannes- faal. Pft. Mahr. — Kirchberg. 10: Kollekte f. innere Mission. 11: Christenlehre für die männliche Jugend. — Daubringen. — Lollar. I1/,. — Wieseck. Gvang. ©emeinöefaal, Ludwigsft. 11,8",: Christenlehre. 9",; (Opfer für das Wichernheim). — Wahenborn-Garbenteich. Wahenborn-Steinbergt 1 mit Christenlehre. Garbenteich: 1 ?10 mit Christenlehre (Kollekte für innere Mission).
Katholische Gemeinden.
Gießen. Samstag, d. 15. August. 4’/, il7 Beichte Sonntag, den 16. August. 11. Sonntag nach P fing st. 6*/, Beichte, 7 Meße, Korn, der Jungfrauen, 8 Rom., 9 Hochamt m. Predigt. 11 Messe m. Predigt., 2 sakra- mentalische BruderfchaftSandacht, 3 (Jungfrauen* Kongregation. - Grünberg. 9*/, Meße mit Pred». — Hungen. 8 Meße mit Predigt. - Laubach. 10 Meße mit Predigt. — Lich. 10 Hochamt mit Predigt.
Verantwortlich für den totalen Teil: i. V. Ehrhard Evers.
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