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Verfügung zu stellen. 3m Jahre 1912 waren in Deutschland 200 000 Wohnungen erforderlich, da­von entfielen auf Gießen rund 200 Wohnungen. daS ist der Tausendste Teil. Heute ist aber diese Zahl in Gießen auf 1000 Wohnungen ge­stiegen. Die Mitzslande sind derart schlimm ge­worden, daß beispielsweise in einem Zimmer mit Küche 3 Familien mit 14 Personen wohnen müssen. Daß unter solchen Verhältnissen Tuber­kulose und Geschlechtskrankheiten überhand neh­men, darf uns ntd)t wundern. Unter den heu­tigen Verhältnissen ist es den Wohnungsuchen­den kaum möglich, die Miete aufzubringen. Von den 1028 Wohnungsuchenden können sich etwa 600 nur Kleinwohnungen mit 12 Zimmern leisten. Der zweite Redner war Rechtsanwalt Hornberger, der u. a. die Liste Der Mittel- standSvereinigung kritisch beleuchtete. Eine Aus­sprache wurde nicht beliebt.

Turnen, Sport und Spiel.

Stand und Vorschau der Bezirks!igain Hessen-Hannover

tz. Inzwischen hoben sich im Bezirk im Ver­lauf der Spiele vier Gruppen gebildet, deren Zusammensetzung sich bis zum Ende der Serie wohl kaum noch ändern dürste, wenn nicht ganz ausgefallene Ergebnisse oder Proteste diese Vor­aussage über den Haufen werfen sollten. Es sind dies Die Spitzengruppe: Sport und Kur­hessen Kassel, die sich noch in keinem Falle einig darüber sind, wer Meister wird. Dann die Mittelgruppe, die alle anderen K a s s e le r, G ö t° tinger, Marburger und Fuldaer Ver­eine umfaßt. Des weiteren die beiden .anschei­nend" dem Abstieg glücklich entronnenen Wetz- l a r und Hann.-Münden und zum Schluß die, denen wohl nicht mehr zu helfen ist: Gie­ßen und Osterode (mit den auSgeschiedencn Kurhessen Marburg). Wie verlautet, wird Hcmn.-Münden wohl noch die zwei Punkte des so überraschend gegen Hessen 09 mit 3:2 ge­wonnenen Spiels verlieren, da der Wetzlarer F. Cer Reinel, der den Anfang der 2. Serie noch für W. spielle, alsReumeldung" mitgewirkt hat.

Sport Kassel 21 Spiele 34 Punkte.

Kurhessen Kastel 20 Spiele 33 Punkte.

05 Göttingen 21 Spiele 28 Punkte.

Borussia Fulda 20 Spiele 26 Punkte.

Sptelv. Kassel 21 Spiele 25 Punkte.

Hellen 09 Kassel 19 Spiele 24 Punkte.

S. Vg. Göttingen 21 Spiele 23 Punkte.

S. C. 03 Kassä 18 Spiele 21 Punkte. Marburger S. Vg. 19 Spiele 20 Punkte. Wetzlarer F. C. 05 21 Spiele 16 Punkte.

S. Vg. Hcrnn.°Münden 22 Spiele 16 Punkte. Gießen 1900 21 Spiele 10 Punkte.

Kurhesscii Marburg 26 Spiele 9 Punkte.

Osterode 22 Spiele 7 Punkte.

Kommenden Sonntag spielen: FuldaSport Kassel. (Fulda konnte für Sport ein Stein deS Anstoßes sein.) Hessen 0903 Kassel. (Unent­schieden.) S. Vg. GöttingenSp. D. Kassel. (Göttingen gewinnt eher als Kästest) Marburger S. Dg.Gießen 1900. (Gießen hat keine Chancen, es sei beim, daß der alte Rivale sie zu besonderer Gegenwehr aufstachelt.)

Eine Liste der Besten.

Die Deutsche Sportbehörde für Leichtathletik veröffentlicht eine Liste bcr zehn Besten aus allen 23 Gebieten b:r Leicht­athletik im Jahre 1925 (nach dem Stande vom 15. Oktober). Die erzielten Zeiten sind zum Teil deutscher Rekord. Die Liste der 23 Besten dieser besten Sportkämpfer stellt sich folgender­maßen dar:

100-Meter-Laufen H o u b e n - Krefeld, 10,5 Sek. 200-Meter-Laufen Büchner- Berlin, 21,6 Sek. 400-Meter-Lausen Dr. P e l tzer - Stettin, 48,8 Sek. 800-Meter>Lausen Dr. P e l tz e r - Stettin, 1,52,8 Min. 1500-Meter-Laufen Dr. Peltzer-Stettin, 4,00,2 Min. 3000-Metcw- Lausen W a l p e r t - Kassel, 8,56,5 Min. 5000- Meter-Laufen Frandsen- Oldesloe, 15,20,2 Min. 10 000-Meter-Lausen D e t t e r - Hamburg, 32,37,1 Min.

110°Meter°Hürbenlaufen T r o h b a ch-Derlin, 14,5 Sek., 400-Meter-Hürdenlaufen Troßbach- Derlin, 55 Sek.

Viermal-100-Meter-Staffel Verein O. S. E.- Derlin, 42,2 Sek.

Schwedenstaffel (4, 3, 2, 100 Meter) Teutonia- Berlin, 1,58.

Olympische Staffel (8, 2, 2, 400 Meter) Phö­nix-Karlsruhe, 3,39,8 Min.

Dreimal°1000°Meter-Staffel Verein Zehlen­dorf bei Berlin, 7,44,5 Min.

Weitsprung: Dobermann- Köln. 7,26, Meter, Hochsprung: SkoczinSki-Berlin, 1,88, Stabhochsprung: . Reeg°Reu°3senburg, 3,80 Meter.

Kugelstoßen, beflarmig: Söllinger- D a r m st a d t, 14,33 Meter: beidarmig: Bre­ch e n m a che t - München, 24,68 Meter.

Diskuswerfen, bestarmig: Hoffmeister- Hannover, 45,97 Meter: beidarmig: Buch- meister- Freiburg i. Dr., 75,83 Meter.

Speerwerfen, bestarmig: Zimmermann- Dreslau, 58,88 Meter: beidarmig: Schnurr- Berlin, 96,70 Meter.

Um die Südbayrische Wasserballmeisterschaft.

dd. 3n Augsburg trafen sich Delphin- Augsburg und SV. München 99 in einem Ent- scherdungs-Wasserballspiel um den Aufstieg in die A-Klasse. Da von beiden Seiten sehr hart gespielt wurde, sah fid) der Schiedsrichter ge­nötigt, mehrere Spieler herauszustellen. So kam es, daß München mit 6 Mann im Spiel sich den Augsburgern mit nur 4 Mann im Wasser gegenüberfaß, jedoch trotzdem keinen Erfolg bu­chen konnte. Erst kurz vor Schluß gelang es den Augsburgern, das einzige und siegbringende Tor zu erzielen.

Buntes Merlei.

Wie Benz den Krastwa gen erfand

Aus feinen Erinnerungen.

Der Kraftwagen Hal heute die ganze Welt erobert und bei seinem Siegeszuge das Verkehrs­leben besonders in den großen Städten voll­kommen verändert. Dem Erfinder dieses um­wälzenden Dekehrsmittel. Dr. Carl Benz, war es vergönnt, diese ganze Entwicklung noch mit­

zuerleben, und der 81jährige erzählt jetzt die Geschichte seiner Großtat in seinen Erinnerungen.

3n der jahrhundertealten Dorfschrniede des Schwarzwalddörfchens Pfaffen rot hatten seine Ahnen geschmiedet und gehämmert: sein Vater aber, der auch Schmied geworden war, drängte ins Leben hinaus, und ans der ersten Lokomotive, die im April 1843 die Strecke Karls­ruhe-Heidelberg befuhr, stand er als Lenker. 3n Ausübung seines Berufes wurde er früh feiner Familie entrissen, und der junge Carl hat den Vater nicht gekannt. Aber sein Vorbild lebte in ihm fort, und als er auf dem Poly­technikum in Karlsruhe sich zum Techniker aus­bildete, da stand ihm als höchstes Ziel vor Augen, ein Fahrzeug zu schaffen, wie das. auf dem der Vater zuerst gefahren, ohne Pferde aber auch ohne Schienen. Ein se.bstfahrendes Straßen- fahrzcug sollte es werden, und mit seiner Kon­struktion hat sich der junge Erfinder schon auf der Hochschule abgequält. Bis in die kleinsten Einzelheiten hinein entwarf er ein schienenloses Fahrzeug, ohne eine Ahnung zu haben, daß diese S t r a tz e n l o k o m o t i v e" damals in England und Frankreich schon längst praktische Form und Gestalt gewonnen hatte. 2hm selbst fehlte es an Geld, Zeit und Gelegenheit, seine 2dee durch­zuführen.

Den Anlatz zu weiterer Arbeit an einem pferde'osen Wagen" gab ihm erst das Zweirad. 2m 2ahre 1867 kam ein altes Fahrrad durch Zu­fall in seinen Besitz: er arbeitete es um, so daß das Vorderrad durch Tretkurbel angetrieben wurde. Aber bald erkannte er, daß ein Zwei­rad nicht genügte, sondern daß man einen richti­gen Wagen brauchte, und daß die Menschenkraft unter allen Umständen durch Maschinenkraft er­seht werden müsse. 2n der eigenenHeim- und Werkstätte", die er nach seiner Heirat 1872 be­gründete. suchte er nun diese Maschine zu schaffen und arbeitete an der Verbesserung des Gas­motors, den der Franzose Lenoir im 2ahre 1860 erfunden hatte. Diese Rachahmung der Dampf­maschine war aber noch nicht über die Eigenschaft hinausgekommen, bei einem gewaltigen Verbrauch von Material mehr als 10 Minuten zu funktio­nieren. Benz probierte nun an dem Motor herum, und schließlich an einem Silvesterabend, den er denschönsten" seines Lebens nennt, hatte er den Motor so weit, daß er regelmäßig mit starken Schlägen arbeitete. Dieser gleich­mäßige Takt der Schläge erklang ihm wie die fdjönfte Musik.Auf die Glückwünsd)e der Welt konnten wir an die'em Reujahrsabend ver­zichten," schreibt er.Denn wir hatten ja das leibhaftige Gluck an der Arbeit gesehen in un­serer ärmlich-kleinen Werkstätte, die an diesem Abend zur Geburtsstätte eines neuen Motors wurde."

Zunächst wollte freilich die Welt von diesem Benz'schen Explosionsmotor, der eine so große Zukunft hatte, nichts wissen. Er konstruierte einen neuen Zweitakt-Motor und hatte damit das Ge­samtproblem des Motorwagens gelöst. Rach 20- jährigcm Ringen war er so weit, daß er das motorgetriebene Fahrzeug in seinem Kopf und im Modell vollständig fertig hatte: aber es mutzten noch eine Menge von Einzelproblemen, wie das der Zündung, des Vergasers, des Kühlers, der Kraftübertragung usw. glücklich aus­gearbeitet werden, bevor die neue Erfindung ins Leben trat. Das 2ahr 1884'85 wurde zum

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Geburtsjahr des Benz'schen Motorwagens, .,2m Frühling 1885," erzählt er, hatte mein Lebens- träum, wie durch die Gnade einer großen Stunde, greifbare Form und Gestalt angenommen. Her- ausaehoben aus der Welt des Gedankens und hinelngesleilt in die Welt der Wirklichkeit, stand das jüngste Kind der Technik eines Tages int Fabrikhofe. Um den Reuling herum stehen Frau, Kinder, Arbeiter. Mitten unter allen aber steht der, den die Arbeiter unter sich ihrenPapa" nannten. Aller Augen leuchten! Stolz ist jedes vom jüngsten Kinde angefangen bis zum älte­sten Arbeiter."

Zunächst macht der neue Wagen seine Fahr­ten nur auf dem Hofe, dann aber darf er ft* auch auf die Straße wagen, und gegen Ende 1885 reicht Benz eine Patentschrift ein über ein ..Fahrzeug mit Gasmotorenbetrieb", und am 29. 2anuat 1886 wird seine Erfindung patentrechtlich geschützt. Diese Tatsache sichert Benz auch den Vorsprung vor Daimler, der mit seinem Motor­rad erst Ende 1886 die ersten erfolgreichen Ver­suche anstellte. Ford hat erst 1892/93 feinen ersten Kraftwagen gebaut.Heute, wo wir die großen Entwicklungslinien des Automobilismus ihrer ganzen Länge nach überfdjauen können," schreibt Benz,dürfen wir stolz darauf sein, daß es zwei Deutsche wa.en, die der Menschheit das erste Motorrad schenkten: Daimler und Maybach, deren schöpferischem Schassen die Welt auch sonst viele wesentliche Fortschritte in der Entwicklung des Automobils verdankt. Dagegen darf ich ohne Selbstüberhebung Anspruch da-auf machen, daß ich den ersten betriebsfähigen Motorwagen mit elektrischer Zündung, mit Wasserkühlung und Ausgleichsgetriebe (Differentia ) zur Besörderung von mehreren Personen baute und ihn zuerst öffentlich vorführte."

Spielplan der Frankfurter Theater.

Opernhaus. Sonntag. 15. Rov.: Eine Rächt in Venedig. Montag, 16.: Figaros Hoch­zeit. Dienstag, 17.: Die lustigen Weiber von Windsor. Mittwoch, 18.: Das Rheingold. Don­nerstag, 19.: Die Fledermaus. Freitag, 20.: 2n- termezzo. Samstag, 21.: Der Fräschütz. Sonntag, 22.: Die Walküre. Schauspielhaus. Sonntag, 15. Rov., norm. 111/4 Alfyr: Vortrags- Matinee von L Hardt: Abends 8 Uhr: Der Un­widerstehliche. Montag, 16.: Wie es euch gefällt. Dienstag, 17.: Der Unwiderstehliche. Mittwoch, 18.: Lanzelot und Sanderein: hierauf: Die Ge­schwister. Donnerstag, 19,: Ein Volksfeind. Frei­tag, 20.: Der Unwiderstehliche. Samstag, 21.: Wie es euch gefällt. Sonntag, 22.: Romeo und 3ulia.

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(veffentliche Aufforderung

zur Abgabe einer Dermögenserklärung für 1925.

A.

I. Zur Abgabe einer Erklärung über ihr gesamtes steuerpflichtiges Vermö­gen sind verpflichtet:

l.alle natürlichen Personen (Deutsche und Richtdeutsche), die im Bezirk des unterzeichneten Finanzamts entweder ihren Wohnsitz haben ober sich im Reichsgebiet mehr als 6 Monate auf­halten, wenn sie bei Beginn des 1. 2anuar 1925 entweder

a) ein steuerpflichtiges Gesamtvermo- gen (in- und ausländisches Der- gen) ün Werte von mehr als 5000 Rm. besessen haben, öder

b) inländisches landwirtschaftliches, forstwirtschaftliches oder gärtnert- sch es Vermögen oder inländisches Grundvermögen besessen haben, «Ter

c/ «^.indisches Betriebsvermögen im Werte von mehr als 5000 Rm. besessen haben:

2. a) Aktiengesellschaften, Kommandit­gesellschaften auf Aktien, Kolonial­gesellschaften, bergbautreibende rechtsfähige Vereinigungen und nichtsrechtsfähige Berggewerkschaf- ten, Gesellschaften mit beschränkter Haftung, Genossenschaften, Ver- sicherungSvereine auf Gegenseitig­keit, Hypothekenbanken, Schisss- beleihungsbanken,

b) rechtsfähige und nichtrechtsfähige Vereine. Anstalten, Stiftungen, andere Zweckvermogen und son­stige. nicht unter a fallende Kör­perschaften des bürgerlichen Rechts, c) offene HandelZaefellfcha'ten und Kommanoitgefelstcha'ten,

d) Kreditanstalten deS öffentlichen Rechts, wenn der Sitz oder der Ort der Leitung irn Bezirk des unterzeichneten Finanzamts liegt.

II. Zur Abgabe einer Erklärung über LaS im Beziü des unterzeichneten Fi­nanzamts belegens landwirtschaftliche,

forstwirtschaftliche und gärtnerische Ver­mögen, Betriebsvermögen und Grund­vermögen sind ohne Rücksicht aus den Wert dieses Vermögens verpflichtet: 1. alle natürlichen Personen, die im

Deutschen Reich weder ihren Wohn­sitz haben noch sich mehr als 6 Mo­nate aufhalten:

2. alle Körperschaften, Personenvereini- gungen, Vermögensmassen, Gesell­schaften und Anstallen, deren Sitz und Ort der Leitung im Ausland liegen.

B.

Die hiernach zur Abgabe einer Ver- rnögenserllärung Verpflichteten wer­den aufgeforderts die Erklärung unter Benutzung des vorgeschriebenen Vor­drucks in der Zeit vom 20. Rovember bis 15. Dezember 1925 bei den unter­zeichneten Finanzämtern einzureichen. Vordrucke für die Dermögensertlärung können vom 20. Rovember ab von den unterzeichneten Finanzämtern bezogen werden. Auch werden Vordrucke wäh­rend der Dienststunden abgegeben. Die Dermögensertlärung ist schriftlich (zweck- mäßigerweise eingeschrieben) einzurei­chen oder mündlich während der Dienst- stunden den Finanzämtern abzugeben.

Die Pflicht zur Abgabe der Vermö- genserkläruny ist vom Empfang eines Vordrucks nicht abhängig.

Die Abgabe der Vermögensertlärung bei den unterzeichneten Finanzämtern ist nicht erforderlich, sofern die unter A bezeichneten natürlichen Personen, Kör­perschaften. Personenvereinigungen, Vermögensmassen, Gesellsd a'ten und Anstalten die Vermögenserklärung bei einem anderen Finanzamt bereits ab­gegeben haben und dies dem unter­zeichneten Finanzamt miiteilen.

C.

Wird die Frist zur Abgabe der Der- mögenserklärung nicht eingehalten, so kann ein Zuschlag bis zu 10 v. H. deS zur Erhebung gelangenden Steuer- vetrags festgesetzt werden. Die Abgabe der Vermögenserklärung kann durch Geldstrafe erzwungen werden. Wer aus

Vorsatz oder Fahrlässigkeit unrichtige oder unvollkommene Angaben über sein steuerpflichtiges Vermögen macht oder durch Richtabagabe einer Er­klärung steuerpflichtiges Vermögen ver­schweigt, setzt sich schweren Strafen aus.

Gießen, Butzbach, Grünberg, Hun­gen, den 13. Rovember 1925.

Die Finanzämter. 10 892 c

Bekanntmachung.

Abfallholzverfteigerring.

Montag, den 16. November 1925, wird das Abfallholz von den städtischen Bäumen öffentlich mcistbietend versteigert, und zwar:

a) vormittags 9 Uhr zirka 64 Haufen Abfallholz (Reisig und Knüppel) von den Bäumen rechts der Lahn gegen­über dem Felsen am allen Wihmarer Weg:

b) nachmittags 2 Uhr zirka 15 Haufen Abfallholz (Reisig und Knüppel) von den Bämen auf der Insel hinter dem Glektrizitälswerk. 107886

Die Versammlung findet jeweils an Ort und Stelle statt.

Gießen, den 7. Rovember 1925.

Der Oberbürgermeister.

3. V-: Vr. Rosenberg.

IPX,25.

GesMsMWMWlkU.

lieber das vermögen der Firma Siegmund Rosenbaum in Gießen wird mit Wirkung vorn 12. Rovember 1925, 11 Uhr vormittags die Geschäfts­aussicht angeordnet.

Zur Aufsichtsperson wird Herr Kauf­mann LouiS Althoff fen, in Gießen ernannt. 10886c

Gießen, den 12. November 1925.

Hessisches Amtsgericht

Uaeilülhmg stilrein a. ureignen öle BrOhl W Unla.-Drniferel, 1 Sange. Sieben. SrvnllN.7

Holzverkuuf der Gemeinde Wißmar am Samstag, bi m 21. November 1925, nachmittags von 4 Uhr ab, in der Gastwirtschaft Fehl zu Wißmar.

Distrikt 25b - 17 Rm. Eichennutzholz

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Distrikt 719 Rm. Kiefernnuhholz (1,5 Mtr lange Rollen)

Distrikt 26 = 1 Eichen-Stamm 5. Kl. 0,49 Fstm.

Distrikt 182 Rm. Eichen-Knüppel Distrikt 21b =- 132 Fichten-Stangen (42 1. Kl.. 40 2. Kl., 50 3. Kl.).

Die Bedingungen werden im Termin be'anntgegcben, u. 0. wird Zahlung vor Abruhr, spätestens bis 1. Dezember 1925 und Stellung zahlungsfähiger Bürgen ge­fordert. I0848D

Krofdorf, den 12. Rovember 1925.

Der Bürgermeister: Brockmeier.

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