gvlfSpeter. sich Gehör zu
(Rachdruck verboten.)
U. Fortsetzung
die
du
ein'
Klubfümpf
der Wen Gießener Viklardclubr
Der Vorstand.
2694c
Kostüm
4,22
Fstm.,
im
2ß53as
auf dem Gelände
3,68
Berth.
2657c
Fichtenstämme 3. Kl. 1 St. m. 0,60 Fstm.
0,45
IIAIMW
26,
Nleiderschränke
1- und 2'tür.
März 1925.
2672V
der Landes-Heil- und Pflegeanstalt.
Nachtschränkchen
mit Holz oder Marmor
Klasse
4
Waschkommoden
Klasse
wie eben
Emaillieren
Waschkonsolen
und
Spiegel
Tanne gestrichen. Nutzbaum poliert. Eiche gebeizt.
5240
2664c
Ausmärker beizutragen.
2696V
9
8
5
13
19
22
34
15
23,36
17,14
17,73
3,54
18
54
13,92
6,51
ab» der
3.
4.
5a.
5b«
Lumda, 13. März 1925.
Bürgermeisterei Lumda. Schultheiß.
3.
4.
5a- 5b.
16,81
9,55 21,19
3,74
1,14
3
4
5a
zur ’j&mabme verholten hatte SS gab chwn Heidenspektakel.
19,70
10,63
Erstklassige Qualitäten außergewöhnlich preiswert.
1. Erd unb Maurerarbeiten,
2. Kunststeinlieferung,
3. Beton, und Eisenbetonarbeiten,
4. Zimmerarbeiten,
5. Grobschlosserarbeiten,
6. Dachdeckerarbeiten,
7. Spenglerarbeiten
öffentlichen Wettbewerb vergeben
Los 3. Bordcrcr Kuhtricbswald: Fichtenstämme 2. Kl. 1 St. m. 2,64 Fstm.,
ng «s dem Utor- ffcn.
3.
4.
53'
otc erfolgt.
Die Verkaufsbedingungen werden im
Loo 5. Distrikt Hainbcrg: K iefernstämme 3. Kl. 3 St. m. 1,75 Fstm.,
11 Nhr, bei vorgenannter Zweigstelle zugcben, woselbst sie in Anwesenheit crsdiiencnen Bieter geöffnet werden.
Zuschlagsfrist: 4 Wochen.
Gießen, den 12. März 1925.
Hessisches Hochbauamt Gießen.
Zn unser Handelsregister Abt. B wurde vm 26. Februa^ 1925 eingetragen: Die Firma Stückrath u. Bender, Gesellschaft
werden.
Die Bedingungen und Zeichnungen liegen,von Montag, dem 16. März ab, auf unserer Zweigstelle im Physikalischen Institut, Eingang Stcphanstraße, 1. Türe, zur Einsicht offen.
Angebotsvordrucke werden, folanae der Vorrat reicht, zum Selbstkostenpreise ab- gegeben.
Die Angebote sind verschlossen, mit ent- sprechender Aufschrift versehen, postfrei bis Freitag, den 27. d. Mts., vormittags
/7 AitoteUen \ ' Motor- X
Fahrrädern. \
V ernickelungs- j i werk j \ Kaiserallee /
\ 45. V
Lm'wirtschaftliche Halle
Frankfurt a. M. OatendatraUe.
Fachm. Beratung zurVerfütrunff; unverst Fahrzeuge müssen geschleppt werden!
Meßen, den 12. März 1925. Hesstsches Amtsgericht.
Arbeitsvergebung.
Auf Grund der ministerlellcn Bestimmungen sollen die beim Neubau des Be- amtcu-Miethauscs 9 in Gießen vorkommenden Rohbauarbeiten:
LoS 2. Kalter Buchwald: Fichtenftämme 2. Kl. 1 St. m. 2,14
Holzsubmission
AuS den Waldungen der Gemeinde Altcu-Vufeck soll nachstehendes Bau- und Nutzholz im Wege des schriftlichen Angebots verkauft werden.
Los 1. Distrikt Reustrauch: Fichtenftämme 2. Kl. 2 St. m. 4,87 Fstm.,
Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, den 12. Mär; 1925.
Direktion
14
12
42
Fichten 2,8, Weichholz 8.
Reisig, Wellen: Buchen 7900, Eichen 4700, Weichholz 800.
Stöcke, Um.: Buchen 32, Eichen 2.
Lich, den 10. März 1925.
Hessische Bürgermeisterei Lich.
Völker. 2667V
4. „ 10
4. „ 34
5. „ 24
„Seid ihr dann ganz Dom Verstand." donnerte er, „daß ihr euch hier meffcrt und mit Dreck be- schmeißt? Der un£ die Supp eingebnxft hat. soll sie auch auSessen."
Er hatte den Krämer-karl auf dem Korn und durchbohrte ihn mit seinen Blicken.
..Du stellst dich. alS konnt'st du kein Wässerchen trüben und seist dem Teufel aus der Kietz' gehüpft. Hältst du das bös Jahr! Du hast uns den Bisping hergebracht. Seist sein Leibmann gewest. Hast für die Hypothek gepredigt u>ic fürs Evangelium. Alleweil deck ich dir da- Töpfche auf. Jeden Morgen seist du auf dem Bruch herum-
Termin bekannt gegeben.
Alten-Buseck, den 13.
gekrabbelt. Du hast doch die Gän- nel für Knvttel pebüt’?“
„Rem," stammelte der Karl.
„Heraus mit der Färb'. Was hast grfrtcgt?“
..Taufend Mark."
zurcichcn, woselbst die Eröffnung der An- geböte erfolgt.
woch, den 18. März, nachmittags 3 Uhr, auf der unterzeichneten Bürgermeisterei einzureichen. Die Berkaufsbcdingungen können auf derselben eingesehen werden und werden im Termin nochmals bekanntgegeben.
Ruttershausen, den 13. März 1925.
Bürgermeisterei Ruttershausen.
Schwarz. 2700V
.Betrüger!" brüllte Der ganze Thor
Da faßte den Karl eine sinnlose Wut. Da- spitze Gesicht zur Grimasse Derzerrt, mit funkelnden Augen die Stube durchmusternd, ergriff er einen der Klöppel, die unter dem Ofen lagen und ging auf den Peter Margolf los
Plötzlich entsank da- Holz seinen Händen, er wankte und schlug mit einem Aufschrei zu Boden.
Die Pörtegritt. die angstvoll vor der Türe gelauscht hatte, stürzte herein.
„(Xbr Unfläter." heulte sie, „bringt ihn um. Ich leg dte Hand für ihn ins Feuer. He is so unschuldig wie ein neugeborenes Kind!"
21ht schier übermenschlicher Kraft richtete sie den 'Setoufitlofcn aut und schleppte ihn in ferne Kammer.
.Hier hat unser Herrgott im Himmel gerichtet," sprach der Direktor in feierlichem Ton .Da müssen mir Menschen geschweigen. Ob he sonst was detseit geschult oder vernaunutzt hat. kann keins von uns mitten. Wir fein BauerSleut und haben in die Sachen kein Einblick. 'S must einer von Darmstadt herbei. Bis dahin bleibt die Kass' geschlossen. Der D^ldschrank und die Bücher kommen tiefen Abend noch zum Bürgermeister. Wir haben eine böse Schlapp gekriegt, 's trifft ein wie all. Wir müssen uns miteinander trösten."
Damit hob er die Sitzung auf. Die meisten mochten sich noch nicht treimen und begaben sich in den „Ritter".
Wie ein Lauffeuer flog die Nachricht durch das Dors, die Spar- und Darlehnskafse sei bankrott. Große Summen wurden genamit, die ter Rechner im geheimen Einvernehmen mit dem flüchtig gewordenen Bauunternehmer veruntreut hätte. In den Gassen standen hi: Leute in Gruppen, auf den bleichen Gesichtern malten sich Sorge und Schrecken. Der KappeS am Hirscheck schlug sich auf die Brust und -eierte: „Heijajei, ich mein, ich müßt gerat all werden vor Der zweislung!" Die Matternslene, die ihre Spar Pfennige der .Kasse übergeben hatte, jammerte: „Etz sein ich so arm wie das Ackermännche!' Der Hennerchkarl fuchtelte mit einem dicken Stock herum und wollte den Krämerskarl verhauen, daß ihm die Schwarte trachte. Männer und Weiber, bedrohliche Reden führend, schlossen sich ihm an.
(Fortsetzung folgt.)
5a- „ 1
Lchcitcr, Rm.: Buchen 88.
Knüppel, Nm.: Buchen 30, Eichen
lr aenieurschuld rx&fcdtiAÄtirnte.-A BlJtfStMtikoma.} *^«chlo«nb.S'ektn>- tscbaJM«toraot>nb PreU-. Verpflege« n 8t«<Mere’^Ek.-<
alV-vUW
11 Stück- 5,16 Fstm. 132 „ = 34,61 „
Fichtenftämme.
3 Stück— 5,52 Fstm.
Glaserei Einrahmungen, Spiegel, Bilder, alle Reparaturen billigst 1694 D
Kanzleiberg 7,
am Alten Schloß.
L Boraari
Bismarckstr. 6
Bürgermeisterei Alten-Buseck.
Rau. 2670V
„Sauftg Marl! Feuer und Wacht! Uni Spihbub zu fangen, mußt dec Spitzbub von Lauterbach kommen. Erbgrind. d.i feist bestochen'"
Lremcholzverfteigerung.
im Licher Stadtwald.
In den Tlstrikten roter Busch und Kleinhäuserberg werden am Freitag, dem 20. d. Mts., vormittags 10 Uhr, nach vorheriger Zusammenkunft im roten Busch hinter dem Erlesbergerteich versteigert:
Stoffs
Cheviots Homespun Gabardine Kammgarn Covercoats Ripse Tuche
Markusgemeinde.
Sonntag, den 15. März, abends 8 Uhr, in der Stadlkirche: Eemeindeabend der Markusgemeinde mit Dortrag von Herrn Kreisschulrat Fischer über „Unsere Kinder"
Außerdem Sologesang, sowie musikalische Darbietungen aus Violine und Orgel. Alle Gemeindeglieder sind herzlich eingeladen. Eintritt frei. - Gesangbücher mitbringen.
Die Männer u. Frauenoereinigung Der Kirchenvorstand der Markusgemeinde. 26?id der Markusgemeinde.
Der Nachtwächter hörnte zwölf, da der Krä- tnerflarl über die Schwelle feines Häuschens schritt. Seife, daß er die Pörtegritt nicht störte, ging er durch den Laden in das Kassenzimmer und zündete btt Lampe an. Darm schrieb er, dem Bäte deS Hausbesitzers m Lauterbach folgend, on seinen alten Chef, den Herrn Peter Schutte in Dortmund, und bat ihn, Sachkundige zu befragen, ob bei der Zwangsversteigerung des HauseS Ba- roper Strafe drei für die zweite Hypothek etwas zu erhoffen fei.
Seine Hand zitterte, fo hinfällig war er, fv iodesmatt. Doch fetzte er die Feder nicht eher ab, bis er den Brief beendet hatte. Den warf er in den Kasten, der vor dem Hause hing und in aller Frühe auSgeleert wurde. Qlun erst suchte ■er seine Kammer auf und gönnte sich em paar Stunden Ruhe.
5. „ 27 ,, „ 9,20 „
Los 6. Distrikt tzangelstein: Kiefernstämmc 3. Kl. 20 St. m. 15,48 Fstm.
Kartoffeln gelbe und meine, empfehlen c,13°
Welse & Petri
Grabeostr.7,Tel.l313
Vernickeln
von :toeD
Alle hatten sich von ihren Plötzen erhoben und schrien durcheinander-.
„Erd', tu dich auf und verschling mich!"
, He hat fein' Pfiff über uns gehabt!“
„Das hat he sich all so zurecht geschmissen.“
„DaS is einer, der sich beischmieren kann." „Unb nimmt's von den Lebendigen."
„He tat so. als trüg er für uns den Weizen unb für sich keine Spreu. *
„Unb was he bet', fein Lügen."
Unter der Wucht der schweren Beschuldigungen knickte der Krämerskarl wie ein Rohr zusammen. Aber nur ein Augenblick war's. daß er feiner Schwäche nachgab, da.in ermannte er sich und stieß mit heiserer Stimme heraus: „Ihr Leul. ich gab zu. ich bin zu gutgläubig gewesen und unversonnen. Aber ich hab nix Unrechts getan. Aus Ehr und Gewissen! Wann ich nicht die Wahrheit sprech, soll mein ICamc an den Galgen!"
„Betrüger!" schleuderte ihm der Margolfs- peter entgegen. „Noch ein Wort, unb ich hau dir aufs Maul, daß die rote Brüh' nachkommt!"
Bekanntmachung.
Ter durchberatene Voranschlag der Gemeinde Lumva für Rs. 1925 liegt vom 16. bis 22. d. M. einschließlich auf unserem Bureau zur Einsicht der Interessenten und Erhebung von Einwendungen offen. Zu der beschlossenen Umlage haben auch die
Lander-heil- und Pflegeanstalt Gießen.
Der Bedarf an:
1. Fleisch-, Burst- und Fettwareii,
2. Milch,
3. Backwaren (Brot und Brötchen usw.), 4. an sonstigen Berzehrungsgegenständen (Del, Essig, Zucker, Kaffee, Reis, Erbsen, Linsen, Bohnen, Butter, Handkäse, Margarine, Marmelade usw.),
8. ReimgungSmaterialienlKernseife, Soda, Scheuertücher usw.),
6. Soll- und Webwaren usw.,
7. Werkstättenmaterialien (verschiedene Sorten Leder, Sohlennägel usw., Leinöl, Gips, Terpentinöl usw.),
8. Schreibmaterialien, 9. Fuhrleistungen usw.
soll im Wege des öffentlichen Anerbietens für das Rechnungsjahr 1925 zur Lieferung vergeben werden.
Die in Anlage A des Erlasses der Hess. Ministerien vom 16. Juni 1893, das Verdingungswesen betreffend, enthaltenen Be^ dingungen für die Bewerbung um Arbeit und Lieferungen, sowie die hiefigen Liefe rungsbedingungen und Muster, soweit letztere vorhanden, liegen nur am 18., 19. und 20. März d. Is., vormittags von 9 bis 12 Uhr und nachmittags von 2 bis 5 Uhr bei uns offen.
Die Angebotsformulare können gegen Erstattung der Selbstkosten bezogen werden. Ein Versand von Mustern nach auswärts findet nicht statt.
Angebote sind verschlossen und versehen mit der Aufschrift: „Angebot zu der am 12. März 1925 ausgeschriebenen Lieferung" bis zum Eröffnungstermi!': Mittwoch, den 25. März d. Is., vormittags lo Uhr, hierher einzureichen. In den Angeboten sind die Bedingungen anzuerkennen.
Die einzureichenden Warenmuster müsicn getrennt von den Angeboten, ver- vackt und mit bet Aufschrift: „Muster zum Ausschreiben vom 12. März 1925" versehen fein.
Die Oderrvalder
Ttnman von Alfred Bock.
Holzsudmifsiou.
Die Gemeinde Ruttershausen verkauft im Wege schriftlichen Angebots nachverzeichnetes Holz.
A iefernstämme.
Los 7. Distrikt Neustrauch: Lärchen 3. Äl. 4 St. mit 4,12 Fstm.,
„ 4. „ 4 „ „ 2,80 „
,, 5. „ 3 „ „ 0,70 „
Angebote find verschlossen mit der Aufschrift „.Holzsubmission" versehen, getrennt nach Losen und Klassen, bis zum Samstag, dem 21. März l. I., nachmittags 2% Uhr, auf unterzeichneter Bürgermeisterei ein-
im Ulubheim Lase Amend
beginnen Samstag, den A Marz, 5 Uhr nachm
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Telephon 894 Lmdenplatz 1
2705a
IX.
Drei Lage spät« traf die Antwort von Dortmund ein. Die Industrie Im Kohlenrevier, schrieb der Herr Peter Schutte, habe ein paar fette Jahr gehabt. Danach sei ein Rückschlag gekommen. Der mache sich in allen Geschäftszweigen fühlbar. Die Bautätigkeit stocke, und Zwangsversteigerungen seien gang und gäbe. Der Eigentümer des HauseS Daroper Strrrße drei stecke bis -an den Hals in Schulden. Ein Prozeh, den er wegen des AuSbaus der Strafte gegen die Stadt angestrengt, sei durch alle Instanzen verloren worden. Die Baroper Straße führe nämlich ins freie Feld. Don wohlunterrichteten Deuten erfahre man, bei der bevorstehenden Zwangsversteigerung werde im besten Falle die erste Hypothek gedeckt, die zweite scheide jedenfalls aus. Daher lohne eS sich nicht, ent Gebot abzugeben unb an den mißlichen Handel noch Kosten zu wagen.
Aachdem der Krämerskarl nun Gewißheit erlangt hatte, dalß die Kasse das Geld einbüßen werde, beauftragte er die Pörtegritt, die Mitglieder deS Dorstands und Aufsichtsrats zu-
n 5d- „39 „ „ 9,85 „ Los 4. Distrikt Lccacker: rtiefernftämme 3. Kl. 9 St. in. 4,92 Fstm.,
Holzversteigerung.
Dienstag, den 17. Erz l. Is., anschließend an die Versteigerung aus dem Grüningcr Tors-Gitter Markwald, werden aus dem Grüninger Gemeindewald in der Turnhalle zu Grüningen versteigert:
Stiefcrn Lchnittholzstämme 2. Kl. 3 St. — 2,49 Fstm.. 3. KI. 9 et = 6,76 Fstm.; Kiefern-Baubolzstämme 3. Kl. 8 St.— 4,95 Fstm., 4. Kl. 12 St. -- 6,49 Fstm., 5. Kl. 1 St. — 0,37 Fstm.: Kiesern-Rutz- schcitc 2,8 Rm. Tas Hol; wird nicht vor- gczeigt und kann vorher eingesehen werden.
Grüningen, den 11. März 1925. Bürgermeisterei Grüningen.
Bingel. 2666V
4. „ 9
5. „ 4
17,38 „ 36,66 „
5b 121 „ -- 35,81 ,,
Angebote sind nach Sottimemten Klassen getrennt vr. Festmeter bis Mitt
Futterkatk Leberthran Schweinekrampfmittel Sauwohl Dürrere üigee eieraalbe Cuprex empfiehlt 26751)
ito-ßrogerie Gießen 39 Seltersweff 39 Inh. W. Waldickmidl
Apotheker vormals Otto Sekaal.
der Krämer-karl, eine wichtige Mitteilung zu machen habe.
Gs dauerte eine gute Stunde, biS die Ber- sammlung vollzählig war. Der BogelSheinrich beklagte sich bitter, daß er mitten in dringlicher 2lrbeit aufgehalten werde. Der Peter Margolf sagte zum Jockels Heinrich: .WaS is darm pasiiert? Der Karl steht sa da, alS hätten ihm die Hinkel das Brot gefressen."
„Ich weiß von gar nix." erwiderte der Di- reftor. „Wir werden'- ja gleich hören."
Scheinbar gefaßt, aber weiß wie die Wand trat der Krämerskarl vor die Männer hin und verkündete ihnen, was sich ereignet hatte. Anfangs sprach er seiner Gewohnheit gemäß fließend, den Oberkörper ein wenig vorgeneigt, dann, von der Aufregung überwältigt, in kurzen, abgehackten Sätzen und schloß mit dem Bekenntnis, er sei von einem abgefeimten Schurken überlistet worden. Daß et von Bisping gewissermaßen angeftellt war und zum voraus eine ansehnliche Vergütung erhalten hatte, behielt er für sich.
Die Hiobspost toirtte auf die Dauern wie ein elektrischer Schlag. Die Augen starr auf den Rechner gerichtet, saßen sie wie versteinert da. Erst allmählich wich die CBetäubung von ihnen.
„'s Unglück noch emal," schrie der Jöckels- heintich. .Wo sein dann die Statuten? Der Zoll muß doch dadrin vorgesehn sein."
„Fertig is es!" jammerte der Dogelsheinrich. „Ei bu liebes Gottche! Fufzigtausend Mark! Hält ich sie doch wenigstens emal beisammen gesehn! Eh müssen wir sie berappen!"
Mit einer Behendigkeit, deren er sonst nicht fähig war, sprang der alte Fink von der Ruhmauer auf unb rief: „Sagt' ich's bann net? Aus dem Westfälischen kann nix Gutes kommen. Sem- wegen mag's gehn, wie's will. Ich tu mich net Der Freudigen. Ich tret einsach aus."
„DaS wär so was," trumpfte ihn einer vom Vorstand ab, „wir sollen unS vor den Mistkarren spannen, und du willst dich drücken. Ha ha! Stvppelkalb, daß du seist! Hier heißt'S: mit- gegangen, mitgehangen."
Die in der Generalversammlung für das Gesuch des Bauunternehmers nicht zu haben gewesen waren, sielen nun über die Mehrheit her, die ihm
Auw-Borse
An- und Verkauf von Fahrrädern, Motorrädern, LuxtiH-, LaatoutoN uew.
(neu und gebraucht) jeden 3. Donnerstag im Senat, nlohstmala am 19. LlSra 1928, 9—1 Uhr vermittln*,
mit beschränkter Haftiing, in Gießen. Gegenstand des Unternehmens ist Möbel- lranSvottgeschäst, Spedition und Lagerung, r.ud) etwaiger Erwerb gleicher oder ähn- llckwr Betriebe und Beteiligung an solchen. - ÜS etammtapital beträgt 5000 Reichs- >nark. Bon dem Gesellschafter Carl Heinrich ^tuckrath ist auf seine Stammeinlage das 'either von ihm unter der Firma Stückrath U. Bender in Gießen betriebene Geschäft nebst der nichteingetragenen gleichen Firma im Wette von 2500 Reichsmark eingebracht worden. Geschäftsführer sind: Catt Heinrich Stückrath, Möbeltranspotteur, und Rudolf Weil, Kaufmann, beide in Gießen. Der Gesellschaftsvcttrag ist am 2. Januar 1925 errichtet und am 26. Februar 1925 geändert. Keder Geschäftsführer ist zur Vertretung bet Gesellschaft berechtigt. Be- kanntmachungen der Gesellschaft erfolgen im Gießener Anzeiger.


