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Nr. 38 Vierter Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für tvberhefien) Samstag, H. 8eoruar (925

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Die Zersetzung der Nation.

Don Dr. OB. Echübler.

Professor an der Llniverfität Rostock

Die Feier der Reichsgründung mit ihren Reden und Aussätzen und anderseits die Ab­lehnung. die sie durch einen beträchtlichen Teil unseres DolkeS erfahren hat, haben wieder ein­mal mit erschreckender Deutlichkeit gezeigt, dah ein abgrundtiefer Rih durch Deutschland geht, dah die eine Hälfte geistig und politisch eine Sprache spricht, die von der anderen gar nicht verstanden wird. 3a. wenn man die Parteiwut sich äuhern hört, dann denkt man an die schrecklichen Worte, die der Herausgeber der .Süddeutschen Monats- hefte" einmal schrieb: Dah die Deutschen das Volk der Fernstenliebc. aber deS Dächstenhasses seien.

Dicht, als ob diese Zerklüftung des deut­schen Volkes etwa nur die Filge des verlorenen Krieges toärc; auch im Falle des Sieges oder auch nur der Vehauptung hätte uns dte unge­heure Erbmasse der ungelösten, zum groben Teil aus dem 13. Jahrhundert stammenden Probleme in ein Chaos gestürzt. Aber der Verlust des Krieges durch den Zusammmenbruch hat alle Fragen unendlich verschärft.

Wenn man fragt, was und denn eigentlich am meisten in unserer neuesten Geschichte von den alten, festgefügten westlichen Dationen unter­scheidet. so ist die Antwort: Dah wir Deutschen gc- ' zwangen waren, in der kurzen Zeit von zwei bi- höchstens drei Menschenaltern zu schaffen. waS die anderen Völker in viel längeren Zeiträumen organisch leisten und aufbauen konnten. Was verlangte das 19. Jahrhundert von und? Die Lösung des nationalen Problems, der konsti­tutionellen Frage (Verfassung), des sozialen Problems. Und dazu muhten wir das konfessio­nelle Problem im Einklang mit den andern zu lösen suchen. Während die anderen Völker da- vornehmste der genannten Probleme, das natio­nale, d. h. die Gründung eines nationalen Staate- schon im 17. und 18. 3ahrhundert oder noch früher, und zwar meist in engstem Zu­sammenhang mit dem konfessionellen im Sinne 6er Einheit auf diesem Gebiete gelöst hatten und also an das feit der französischen Devolution drängende, da- 19. 3ahrhundert charakterisierende konstitutionelle und Versassungsproblem in Duhe ,unb auf Grund de- erworbenen nationalen 3n- stinkS Herangehen konnten, muhten die Deutschen infolge ihrer wirrenreichen Geschichte das natio­nale zusammen mit dem Verfassungsprnblem in Angriff nehmen. Die Führer in den Befreiungs­kriegen wollten schon den deutschen Staat, 1848 versuchte eS das deutsche liberale und demokra­tische Bürgertum. 1866 und 1870 kam der deutsche Staat mit Waffengewalt zustande, und es be­stimmte der Sieger Bismarck . wieviel an parlamentarischen Rechten das deutsche Volk erhalten sollte.

Wieviel Feindschaft aller Derjenigen, die 1848 mehr erstrebt hatten, oder Derer, Die ein Deutsch- . land ohne Oesterreich und den österreichischen Katholozismus nicht wollten, oder Der neuen Demokratischen Arbeitermassen, Die Dieses mo­narchische Deutsche Deich Bismarcks verleugneten, erhob sich gegen Den neuen Deutschen (Staat I Das Verfassungsproblem war noch nicht für alle endgültig gelöst, ebensowenig wie das kleindeutsche Deich von 1871 allen als der wahre Ausdruck der nationalen Einheit galt.

ilnö während Die Parteien nach diesen po­litischen und konfessionellen Gesichtspunkten sich bildeten und bekämpften, erhob sich das grobe so­ziale Problem. Deutschland wurde, so ungefestigt im Innern, so manchem seiner Bürger proble­matisch hineingerissen in die Welt des Hoch- kapitaliSmus, Der Weltwirtschaft. Des Imperia­lismus unD erlebte sofort Die Kehrseite Dieses glänzenden Aufstieges: Das soziale Elend, die riesigen Arbeitermassen, DaS Wohnungselend, die Dot, das Ernährungsproblem, Die Bildung Der groben sozialdemokratischen Partei, Die des­halb so leicht Der Internationale anheimfiel, weil Der starke nationale Staat, Der seine Bürger im Laufe Der Jahrhunderte Den nationalen In­stinkt anerzieht, ja in DeutschlanD eben erst ent- standk UnD diese groben sozialdemokratischen Massen widerstrebten der Monarchie, Der poli­tischen Führung Der sozial mächtigen Schichten, bekämpften Die nationale Machtpolitik und be­griffen nicht Die tiefe unD sittliche Berechtigung des starken und geachteten Staates, Der seine Bürger schützt und auch geraDc Den unteren Schichten am besten die Möglichkeit sozialen Auf­stieges sichert. So wurden deutscher Staat und deutsche Arbeiterschaft gegeneinander geschleudert, und Der soziale AbgrunD tat sich auf.

Aber nicht Das war DaS Schlimmste. fonDern das) im, 19. Jahrhundert die Kultur vollständig der Zivllisation gewichen war und dah mit einer verderblichen Erneuerung Der Aufklärung Daturwisfenschaft, Zusammenbruch Der iDealifti- schen Philosophie auf der einen Seite die völlige religiöse Verwilderung und Kirchenfeindschaft ein- setzte, von Der Die Sozialdemokratie zu ihrem schwersten Schaden auch heute nicht läßt, und auf Der anDercn Seite jene Vergottung des Staates, Die auf einer Vergröberung Hegelfcher Gedanken und ebenfalls auf materialistischer Weltanschau­ung beruht. Die grobe Kulturkrisis ist der Hinter­grund, auf Dem Die Lösung des nationalen, des konstitutionellen, des sozialen Problems versucht wurde. In jeder Beziehung unfertig so ging Deutschland in den gröbten Kamps seiner Ge­schichte. Die Gleichzeitigkeit aller dieser Probleme war das Verhängnis im Zusammenhang mit der Kulturkrisis: und die Erbitterung unserer heutigen Kämpfe erklärt sich zum Teil daraus, dab allo Parteien diese Probleme lösen wollen und gerade im Bewusstsein ihrer ungeheuren Bedeutung für das Schicksal des deutschen Volkes je nach ihrem Standpunkt und ihrer geistigen Herkunft ihre Cofung für die allein richtig halten und gerade angesichts der furchtbaren deutschen Dot ihr Aeuberstes daran sehen, um ihre Gegner zu be­siegen. weil diese in der augenblicklichen Lage ja zugleich als Feinde der Dation erscheinen!

So kommt es, dab das deutsche Volk über das

Problem des nationalen Staates, über seine Ver­fassung und über DaS soziale Problem mit allen leinen politischen, wirtschaftlichen und ethischen Konseguenzen uneinbeitlidhr denkt als jemals. Gedankenmassen der verschiedensten Herkunst: deutscher, westeuropäischer, ru'stscher Art kreuzen sich Dazu kämpfen Pazifisten und Machtpo­litiker. Dealisten und Schwärmer, Heiden. Juden und Christen, alle mit verichiedenen Idealen unt> verschiedenen Göttern, hciben sie nun BiS- martf. Wilson oder Lenin und Mars.

Was aber Den Parteikamp* am meisten ver­bittert. ist der Streit um die .Schuld" an unserem Schicksal. In immer neuen Wendungen wird von den einen das .fluchwürdige alte Regime" für unser ilnglüd verantwortlich gemacht, während von den anderen auf denDotchstob" in den Dücken der Kämpfenden hingew'elen wird. Ja die Lieberzeugung, dab »die anderen' in ihrer Verbohrtheit undDiedertracht an allem schuld sind, treibt Die Erbitterung dcS Parteikampfes zur SieDehitze. Diese gegenseitige Verbitterung unD VerfeinDung geht bis in Die Familien, in Die Gesellschaft, vergiftet Die einfachsten menschlichen Beziehungen unD Droht zu einem allgemeinen Chaos zu führen. Ja. man kann behaupten. Dab augenblicklich von allen Volkern Der Welt Die Deutschen am wenigsten Den Damen einer Dation DerDicncn. Denn Dation heibt ein Volk Dann, wenn eS im Innersten von dem Bewusstsein durch­drungen ist. dab der Dächste der Bruder ist. daß gegenüber dem AuSlande aller Zwist zu schweigen hat. Dab über Die Frage des nationalen Staates eine allgemeine Liebereinstimmung herrscht, wenn die Geschichte eine- DolkeS gemeinsamer, stolz gepflegter Besitz aller ist. wenn ein Volk zu denselben Heiligen betet

Statt dessen sehen wir bei unS das Chaos. Dicht einmal der fürchterliche Druck des Aus­landes hat die Deutschen in ihrem Dächstenhab gemildert. Lind das Schlimmste ist: Es handelt sich um eine Erscheinung, die von Hoch und Die- drig, Deich unD Arm. Gebildet und Lingeb'ldet gilt, und eS gibt keine Partei, die nicht ihr Mab von Schuld an der immer weiteren Verhetzung und Zersetzung trüge. Als Dabindranat Tagore in Deutschland war, erklärte er. in Europa keinen Linterschied zwischen den einzelnen Volkern machen zu können: Aussen, Engländer. Fran­zosen, Deutsche. Italiener, es sei alles dasselbe Europa, nämlich .organisierte Selbstsucht". Diese ist es gewesen, die mit Hilfe der modernen, irdischen Dreieinigkeit: Dativnalismus, Kapi­talismus, Militarismus unseren alten Erdteil in ein Trümmerfeld verwandelt hat: aller KosmoS ist infolge des hemmungslosen Aus­rasens Der entfesselten Kräfte in ein gänzlich hoffnungsloses Chaos verwandelt worden. Jetzt droht den Völkern im Innern dasselbe, wenn nicht in letzter Stunde ein Held ersteht, der Den Stürmen Halt gebieten und mit starker Hand das zerberstende Schiff aus der Brandung retten kann. Die Gegenkräfte find in Europa noch da: damit sie Den Sieg erringen können, muh aber erst Der letzte Grund aller Zersetzung beseitigt und muh Die Aufklärung überwunden werden und ein neues Zeitalter der Bejahung, Der Religion be­ginnen. Lind sei es auch Die Zeit der .späten Frömmigkeit", wir wollen sie begrüßen. Vielleicht, dah spätere Geschlechter Dann einmal diese zu erhoffende Zeit als den eigentlichen Beginn des Christentums betrachten. Ober ist diese Zersetzung der Staaten und Rationen weiter nichts al- der Anfang des von Spengler sogenannten ,Fel- lachen-Zeitalter-". wo die groben Bevölkerungs­massen, Der ewigen Kämpfe müde. Dem ersten besten Eroberer und Söldnerführer zur Beute werden also der Beginn der Barbarei? 3m tiefsten Innern sträubt sich etwas gegen diese Annahme, wie überhaupt gegen jeden Fatalismus Die leuchtenden Sterne unserer Zeit sind noch nicht verblichen, und an uns ist eS. sie im Dunkel dieser Dacht nicht aus den Augen und dem Herzen zu verlieren: Gott, Freiheit. Vaterland, die, so hoffen wir. einer groben, geläuterten, einigen deutschen Dation trotz allem und allem noch ein­mal Den Weg ins Freie weisen!

Buntes Allerlei.

Die Geschichte von den tausend Affen.

Man könnte diese tragikomische Geschichte, die sich vor kurzem auf hoher See an Bord eines Dampfers, der eine Ladung von mehr als tausend Affen nach Europa brachte, zugetragen hat, mit schönen Linterüberschriften nach amerikanischer Zeitungsarl versehen, wie etwa: Das sidele Schiff. Der Kapitän schiebt, die Matrosen haben Assen. Vier Tage Affenjagd auf Deck. Der Gorilla als Schupomann usw.

Die Sache war Die: Das Schiff strich Durch Die Wellen, und es kam an Bord fast täglich zu Konflikten zwischen Dem Kapitän unD Den Ma­trosen. Der Kapitän hatte Die Boxwut unD ruhte nicht eher, als bis er icgenDeinen von Der Mannschaft f. o. geschlagen hatte. Als man fast am Ende Der Fahrt war, geschah es eines Dach­mittags. Dab Der Kapitän Durch einen groben Lärm auf Deck aus Dem Schlafe gestört wurde, woraus er sofort hinaufeilte, um Ordnung zu schaffen. D. h. irgenD jemand zu verprügeln.

Sein erstes Opfer war ein Heizer, der nach wenigen Sekunden niedergeboxt und besinnungs­los auf der Erde lag. Es trat Dann sofort Ruhe ein. Der Heizer aber sann auf Rache und öffnete im Dunkel Der Dacht Die Käfige, in Denen sich die mehr als tausend Affen befanden und an Europa dachten. Als es Tag wurde, sah man die Bescherung: Wohin man auch blickte, überall standen, sprangen, kletterten, lausten sich Scharen von Affen. Etliche Affen sprangen in ihrem Liebermut ins Wasser und machten während des ganzen Tages Schwimmkunftstückc.

Der Kapitän war in solcher Wut, dab er einen Revolver nahm und blinb darauflosschob, was mehreren Affen das Leben kostete. Plötzlich aber fiel von oben herab ein schweres Ding auf feinen Kopf und schlug ihm fast Den Schädel ein: Einer der Affen war auf einen Ma st bäum gc-

Rätsel-Lcke.

Kreuzworträtsel.

Kreuzworträtsel sind nicht nur in Amerika Die grobe Mode, auch bei und haben fie schnell viele Liebhaber gefunden. Der Rätselonkel. stets um

Den Ausbau Der Rätselecke bemüht, bringt freut« seinen Freunden zum cr|l ^Male ein (er gesteht: mit vielem Schwech zusammengeleimtes) Koeuz- worträtsel. Möge cd allen Rätsellösern viel Freude machen. Frisch an Die Arbeit(

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ES bcDeuten: Auflösungen.

a) die Wörter von linkS nach recht-:

1. Dichter, 2. Heldengestalt aus den Dibelun- gen, 3. Blume, 4. Mundwasser, 5. Wasserstand, 6. Tier, 7. Vorort von Berlin, 8. Verbum, 9. Feder, 10. Liebhaber, 11. Besitz, 12. Raubtier. 13. männlicher Vorname. 44. Gewürz. 15. Präposi­tion. 16. Teil eines Dramas, 17. Fett, 18. Lei- tungSmittel, 19. griech. Gott, 20. Wein, 21. Dichter, 22. Hunnenkönig:

b) die Wörter von oben nach unten.

23. GewichtSmah, 24. Muse, 25. Vereinigung. 26. Indianerstamm, 27. Farbe, 28. himmlische Er­scheinung, 29. Charakter, 30. Philosoph, 31. Baum. 32. Wurffpieb. 33. Wild. 34. biblischen Berg, 35. Hülsensrucht, 36. Heiligenerzählung, 37. Funk­station, 38. Werk von Gerhart Hauptmann, 39. musillaisches Zeichen. 40 weiblichen Vor­namen. 41. Hotelangestellter, 42. Wasserpflanzen, 43. Staatsmann.

Schieberätsel.

Die Wörter sind ohne Ver­änderung ihrer Reihenfolge seit­lich Derart zu verschieben, Dab zwei nebeneinanDet stehende senkrechte Buchstabenreihen, von oben nach unten gelesen, eine AnkünDigung für RaDiofreunde ergeben.

Silben-Rätsel.

al an bro do dro e ge Hy i le mo nat nau nie now path ra fit ta the ti Wörth zi.

Aus den vorstehenden Silben sind neun Wörter von folgender Bedeutung zu bilden: 1. Zeitabschnitt, 2. Gebirgszüge in Asien, 3. weib­licher Vorname, 4. Wasserarzt, 5. berühmter Ma­ler, 6. Stadt in Bayern, 7. Fluh in Spanien, 8. Stadt in der Mark, 9. schöpferische Geisteskraft.

Die Anfangsbuchstaben der Wörter von oben nach unten, und die Endbuchstaben, von unten nach oben gelesen, bezeichnen die stärkste Kraft im Menschenleben.

Scharade.

Karpathen Potpourri Stenographie Edgar

Nauhfrost Ecuador

Rentenmark Kubikmeter

Das eine fällt dir schwer zu tragen, Sonst müht' es schon das andere sein. Wer nicht recht toeifr, ob ja, ob nein, Der wird vielleicht das ganze sagen.

Magisches Zahletiquadrat.

Denn aufeinander folgende Zahlen sind so auf die Felder des Quadrats zu verteilen, dah in die vier Eck- selber nur ungerade Zahlen, in die übrigen Felder nur gerade kommen und sich als Summe jeder wagerech­

ten, senkrechten und Querreihe die Zahl 144 ergibt

Entzisserung-ausgafre.

Emilie Heimwall), Waldheim.

Silbenkapselrätsel.

..Dord, Ost, Süd, West, daheim ist da- beff."

Magi

QuabraträtfeL

che- Dreieck.

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Silbenrätsel.

1. Monopol. 2. Amanda. 3 Stativ 4. Ka­mille. 5. Erwin. 6. Dotar. 7. Barbara. 8. Arrak. 9. Lavendel. Maskenball Karneval,

Die Narrenkappe.

Splitter unD Sparren vom Redaktion-lisch

»Mensch, Du kannst doch Den Frack nicht anziehen: der stammt ja von deinem Urgrofr« Vater."Allerdings! Aber Du glaubst doch nicht etwa, Dab jemand auf Dem Fest ihn seiner­zeit Darin gesehen hat?"

2a. meine Herrschaften, in China hat Dad ßeben Des einzelnen nur wenig Weick. Wenn ein reicher Chinese zum ToDe verurteilt wird, kann er sich leicht für Geld einen Vertreter beschaffen. 3n Der Tat verdienen viele fich ihren Lebens­unterhalt auf Diese Weise."

Der kranke Trinker. Arzt:Da- Dierlrinken muh ich Ihnen ganz verbieten!" Patient:Herr Doktor. Sie scheinen heute ganz schlechter Laune zu sein, ich komme in Drei Tagen wieDerl"

klettert unD hatte von Dort eine eiserne (Stange heruntergeworfen. Der Kapitän war so schwer verwunDet, Dab er das Kommando nicht mehr übernehmen konnte und auch noch bei der Lan­dung Des Schiffes in bedenklichem Zustand im Bett lag. Das Wiedereinfangen der losgelassenen Affen war mit groben Schwierigkeiten verbunden unD nahm fast vier Tage in Anspruch:hilfreiche Hand" legte hierbei ein Gorilla an: Er trat als eine An Schutzpolizist auf unD fing mit grober Energie Die renitenten Kollegen ein, wobei er nach rechts unD links Ohrfeigen verteilte, für jeDen Der gefangenen Affen erhielt er ein Bis­kuit als Belohnung unD Das spornte feinen Diensteifer mächtig an. Der letzte Affe, Der ge­fangen wurde, war ein Mandrill. Der drei Tage lang auf Dem höchsten Mast fab unD auf Die Llnt en stehenden herunterspuckte. Etwa fünfzig Affen fanden Den ToD im Wasser. Einige Ma­trosen mubten sich bei Der Landung sofort in ärztliche Behandlung begeben, Da sie nicht un­erhebliche Bibwrnden Daoongetragen hatten.

Die St.-PaulS-KatheDrale.

Ein Ausschub von BausachverslänDigen hat an Die Korporation Der Londoner City einen Be­richt erstattet, in Dem die Verstärkung der acht Pseiler. Die Die Kuppel Der St-Pauls-Ka-

tfjcDrale stützen, empfohlen wirD. Die Kosten würden ungefähr 130 000 Pfund Sterling (rund 2 600 000 Mark) betragen. Freilich würde die- angesichts Der Schäden. Die sich an dem Bau­werk herausgestellt haben, nur eine vorläufige Mabnahme sein. Die völlige Erneuerung der Kuppel soll im Hinblick auf Die groben Kosten. Die sie verursachen toürDe, späteren Zeiten Vorbe­halten bleiben. Die Korporation der Londoner City hat indes im Interesse Der Sicherheit Des Publikums weitgehenDe ForDerungen gestellt, zu Deren Durchführung eine halbe Million Pfund erforDerlich wären.__

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