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lalfungen größeren HmfangeL beantragt hat In der Verhandlung vor ßem Itemobi.madfrungS« kommissar am Donnerstag wurde die -um 15. Juni angekündigte Entlassung von 165 000 Ar­beitern genehmigt Weiter wurde die Ent­lassung von 850 Belegschaftsmitgliedern cin<d)L Beamten zum 1. Juli bewilligt.

Hessen-Äassauische ©a# A.-G.. H Sch st a 2H. Die ordentliche Hauptversamm­lung genehmigte den Abschluß sür 1924. setzte die Dividende auf 4,5 Prozent fest und billigte die Kapiialserhöhung um 1,28 Mill. Rm. auf 5.12 Mill. Am.

Hessen-Rassauische Installa­tion« 21-®-. Hüchst a. M Die ordentliche Hauptversammlung der Gesellschaft, die durch Personalunion der Verwaltung mit der Hessen- Äassauischen Gas A-G Höchst verbunden ist, setzte die Dividende auf 8 Prozent fest.

' AeuePetroleumlagerin Frank­reich 3n Pechelbronn (®Haß) führten die Bohrungen zur Gntdeckung neuer Petrvleum- fager an vier Punkten. Die zwei ersten befinden sich innerhalb der schon ausgebeuteten Regi­onen in einer Tiefenlage, bei der man weiteres Petroleum nicht vermutete, nämlich bei LampertS- loch. Diese Bohrung liefert täglich 3 030 Liter Petroleum bei einer Tiefe von 215 Meter. Bei K tzrnhau'e i im Rorbostei be'äufl sich d c tägliche Menge auf 12 000 Liter bei einer Tiefe von 484 Meter. Die dritte Bohrung befindet sich bei Wintershaufen, fünfzehn Kilometer von der bis­her bekannten Region entfernt. Die Tiefe der Bohrung bemißt sich auf 340 Meter, die tägliche Petroleummenge auf 15 000 Liter. Die vierte und letzte Bohrung liegt bei Reimersweiler und liefert täglich 3 000 Liter: die Tiefe ist hier nur 196 Meter: man nimmt an, daß In dieser Gegend mit weiteren Petroleumvorkommen gerechnet wer­den kann. Hinsichtlich der Qualität sollen diese Quellen mit zu den besten der elsässischen gehören.

Berliner Börse.

(Eigener Drahtbericht des ..Gießener Anzeiger«"^

Berlin. 12. Juni. Die Auswirkungen der gestern spater fühlbaren Interventionen Haven sich nicht lange behauptet. Nachdem noch die gestrige Nachbörse neue Kursbesestigungen gegenüber den bereits erhöhten offiziellen Schlußnotierungen brachte, war man heute bereite wieder zu Ge­winnentnahmen geneigt, die zu Beginn des Verkehrs einiges Angebot auf den Markt brachten. Das Niveau der ersten offiziellen Kurse lag daher auch einige Prozent unter den Höchstsätzen der er­holten Donnerstagbörse. An der Börse mies man dabei vor allem übereinstimmend auf die schwie­rige Lage in der Forstwirtschaft hin, wo die große Knappheit an flüssigem Gelde die Bctriebsfuhrung ungeheuer erschwert. Auch führte die Tatsache zu Besorgnissen, baß die im <51 i n n es-Konzern verwandten geliehenen Gelder zu einem beträchtlichen Teile nur kurzfristig waren und bereite In der nächsten Woche wieder fällig werden. An dieser Beunruhigung über die chro­nischen Kreditschwierigkeiten in Deutschland konnte auch die Tatsache nichts ändern, daß im Gegensatz zu der allgemeinen Lage des Kapitalmarktes der Börsengeld markt für kurzfristige Mittel außerordentlich günstig lag. Tägliches Geld 7 bi» 9 Proz., Monatsgeld 9t bis 11 Prozent. Gegenüber den schwachen Kursen der Dividendenpapiere lagen heimische Staats-

Börsenkurse.

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anleihen bei lebhaften Umsätzen verhältnismäßig fest. Schutzgebietsanleihen wurden dop börslich mit 5 Proz. gehandelt, später mit 4,9 Pro­zent, während Kriegsanleihen auf angebliche Käufe von Großbanken vorübergehend den Kurs von 0,4 erreichten, später mit 0,385 umgingen. Einige Nachfrage bestand ferner für verschiedene Kolonialwerte, insbesondere für Diamant- Shares. Arn Devisenmarkt bewirkten die Nach­richten, daß die Wallstreet für eine neue französische

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Anleihe vor Erledigung der interalliierten Schul- benfroge keinerlei Neigung zeigt, ein neuer­liches erhebliches Sinken des Fran­ken tu rfe?. Paris gab auf 100,60 gegen London nach Lonbon-Brüisel schloß sich mit einem Kurse von 102,5 an. Das englische Pfund zeigte vorüber­gehend eine leichte Senkung, doch wurde gegen Mit- tnp der Stand de» Vortages wieder erreicht. Die Mark notierte in London 20,41, Pari» 4.90*, Zürich 122,57*, Amsterdam 59,25.

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Frankfurter Abenddörfe.

Frankfurt a. M., 12. Juni. Die Abend- börse nahm einen schwachen Derlaus. Bei lust­losem Geschäft setzten sich die Abgaben fort und führten zu neuen Kursverlusten. Am Akontan- unb Chemiemarkt, wo die Ginbußen wiederum ein größeres Ausmaß annahmen, verschärfte sich der Abgabedruck. Auch die anderen Märkte hatten mehr oder weniger Rückgänge aufzuweisen. Bank­aktien bröckelten leicht ab, aber Reichsbank­anteile schärfer gedrückt (minuS 1.5). Am An­leihemarkt. wo die Umsätze etwas lebhafter waren, trat eine neue Ermäßigung für Kriegs­anleihen auf 0.365 ein. Der Pfandbriefmarkt schwächte sich gleichfalls ab. Die Börse schloß zu weiter nachgebenden Kursen bei starker Zu­rückhaltung. DeutfAe Anleihen: 5proz. Reichs­anleihen 0.365, SchuhgebietSanleihe 4.7, 3proz. Reichsanleihe 0.500. Bankaktien: Commerzbank

100 Darmstädter Bank 122. Deutsche Bank 120.50. Diskonto 108.37, Dresdner Bank 103. Metall­bank 90 Mitteldeutsche Kreditbank 99. Reichs­bank 119.50, Rheinische Kreditbank 93.50. Oester- reichi'che Krebitaktien 7 30. Montanaktien: Mans- felder 61. Rheinische Braunkohlen 113 50, Rhcin- staht 67.75. Sbern.sche Aktien Bi bische Anilin 110.75. GneSlxim 102. All'erlelder färben 10325. Td Goldschmidt 81. Höchster Farben 103.12, Holzverkohlung 6.25. Rillgecswerke 55. 3n-

dustrieaktien: AAG 89 50. Dvckerhofs & Wid­mann 42, Krauß Lokomoliv 50, S4ektrisch Licht und Kraft 92.37. Lechwerke 79. Bvigt und Häff­ner 75, Frankenthalzucker 3.30.

Frankfurter bcbörle.

(Otgcncr Drahtbericht desGießener Anzeigers".) Frankfurt. 12. 3uni. E» wurden notiert: Weizen. Wetterauer 2224, Roggen, nnänbischer 2022,50, Sommergerste für Brauzwccke 2125, Hafer, inländischer 1923, Weizenmehl, inländische». Spezial 0 3839,25. Roggeninehl 30,7532, Wei- zenkleie 12, Roggenkleie 13. Tendenz: Ruhig.

Berl'n-r M3yt

Berlin, 12. 3uni. Olm Produktcnmarkt trat bei ruhigem Geschäft eine mäßige Befesti­gung ein. Gerste ohne Interelle, bagcaen Hafer ziemlich fest. Das Mehlgeschäft blieb still, ebenso Futterartikel. Ls notierten pro Tonne: Weizen (märk.) 267 bi« 270, Weizen (3ufi) 271 bis 270, Roggen (märt.) 216 bis 221, Roggen (Juli) 215,50 bis 214, 75. Gerste (märk) 226 bis 242, Futteraerste 200 bis 218, Hafer (märk.) 237 bis 245, Hafer (3ulii 200,50, MaiS (La Plata, loko Berlin) 210 bis 213 Raps 370 bi« 380; pro Doppelzentner Weizenmehl 34 bi« 36,50, Roggenmehl 29,50 biS 31,50, Weizenkleie 13,80 bis 13,90, Roggenkleie 14,20 bi# 14,30, Biktoria- erbfen 24 bis 28, kleine «Srblen 24 bi# 26, Futtercrbsen 21 bi« 23, Peluschken 20 bis 22. Ackerbohnen 20 bi« 21, Wicken 22 biS 25, Lu­pinen (blau) 10 bi# 11, Lupinen (gelb) 13,50 bi# 14, Rapskuchen 15,40 bl« 15,60, Leinkuchen 22,40 bis 22,80, Trocken schnitzel 10,10 bis 10,20, Torsmelasse 10, Kartosselsiocken 19,30 bi« 19,40.

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