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pitel seines ersten Briefes an die Korinther. AlleS. waS tn ihm war, seinen duvch wissenschaft­liche Studien geschulten Schar ft nm. seine strenge Logis, seine Fähigkeit jur Veranschaulichung, seine dichterische Straft bietet er auf. um nachzuweisen, daft ohne den LInsterblichkeitSglauben. der in 3cfu Auferstehung verankert ist, alles mensch­liche Streben ziellos und hoffnungslos ist. Es ist in der Tat so. Wären wir Menschen nichts andere« als Sandkörner, die im ewigen Kreis- lam der Natur hin und her bewegt werden, märe unser Sein zu Ende, wenn die irdische Ge­stalt zerfällt, bann lohnte es sich nicht. Treue und Geduld zu bewähren, an dein Aufstieg eines Volkes zu arbeiten, der Äultur und Gesittung neue Gebiete zu erobern. Alle Erziehung des MenschengeschliMeS wäre dann ein Phantom, wir Menschen mit unserem Aufwärtsringen wären die Glendesten unter allen Geschöpfen, wir wären dem Manne der griechischen Sage gleich, der ein Fah einen Berg hinauf rollt und sieht, wie es alsbald wieder abwärts gleitet. Seitdem aber Oiefit« in der Welt war. und seitdem seine Gläu­bigen die Lleberzeugung haben, bat) er lebt,

-her Geisteskraft in das Licht i in dem berühmten 15. Ka-

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tottrtMflc 5Cunbc um, einer raunte c® Dem an­deren in das Ohr: Er lebt, er ist auteeftanben. T&ic leiser Morgenwind war diese Kunde zuerst, dann wurde sie zum brausenden Orkan, und dieser Orkan fuhr über den Erdball dahin. Jesu Le benSkraft regte sich an allen Orten, sie stürzte. das alte, morsche Heidentum um. Könige und Gelehrte, der syrische Kaufmann und der si -llianische Landarbeiter, der Ascher in der Bre tagne und der sächsische Bauer, sie kamen unter die Gewalt Jesu und glaubten der Botschaft, die ein unbekannter deutfcher Dichter in die Worte saht: Ehrist ist erstanden von der Marler alle. DeS folln wir alle froh fein, Christ will unftr Trost fein. Halleluja!

Es ist völlig verfehlt das Geheimnis der Auferstehung mit dem menschlichen Verstände er­gründen zu wollen. Die Maler aller Zeiten, namentlich die Deutschen und die Italiener unter ihnen, haben hier mehr das Rechte getroffen als so mancher kritisch angelegte Historiker, der, im Kerne seines Wesens ein Rationalist, für das lleberweltliche kein Auge hatte. Sie stellen den Vorgang im Garten des Joseph von Arimathia in einem gewissen Helldunkel dar. 3m Zwie­licht des Morgens begegnet 3esus den Frauen, die seinen Leichnam mit Spezereien salben wol­len. man spürt an diesen Bildern so recht die heilige Morgenfrühe, die Stille des grauenden Tage-, die über den Blumen und Gräsern liegt, man fühlt aber auch: Hier waltet ein göttliches Geheimnis, das Menschenaugen nicht durchdrin­gen können. Aber ein Geheimnis ist es. das nut Menschenseelen die gröhtc Gewalt hat. Keiner

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erschienenen Bieter die Eröffnung erfolgt. Auch können die Derkaufsbedingungen vor der Eröffnung eingesehen werden. Der Verkauf erfolgt unter günstigen Zahlungsbedingungen.

Odenhausen, den 11. April 1925. Bürgermeisterei Odenhausen.

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Sams'ag, den 18. April d 3 . nach- mittags3Uhr, kommen aus dem Gemeinde­wald Odenhausen folgende Holzsortimente

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Gießen, den 11. April 1925.

Angebote find neter getrennt nach Sortiment und Klassen nit der AufschriftHolzsubmission" bis spä° astens Samstag, den 18. April l. Zs., mit­tags 1 Uhr, bei unterzeichneterDürgermei- fterei einzureichen, woselbst die (Eröffnung ktattfinbet. Man bittet, das Holz vorerst «inzusehen und wird von Herrn Förster keil vorgezeigt. Etwaige spätere Rekla- mationen werden nicht berücksichtigt. 37£^D

Ettingshausen, den 8. April 1925. ' Hestjjche Bürgermeisterei. Dpper.

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Auf dem Schweinemarkt dürfen auf- getrieben werden:

1. Tiere aus Beständen des Kreises Gießen und Alsfeld, soweit fie nicht aus Sperr- und Beobachtungsgebiet entstammen. Senter muß durch Ursprungszeugnisse der Ortspolizeibehörden bestätigt sein, daß die Tiere aus der eigenen Zucht derjenigen stammen, der die Tiere zum Markte bringt.

2. Schweine aus dem Kreise Marburg, sofern sie aus der Zucht des Besitzers stammen und auf dem Ursprungszeug­nis. durch den Kreistierarzt oder die Polizeibehörde vermerkt ist, daß der ganze Kreis Marburg frei von Maul- und Klauenseuche ist.

Der Aufttieb darf nur in der Zeit von 8-9 Uhr vormittags stattsinden.

Hess. Bürgernteisterei Allendorf a. d. Lda.

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Zur Reichs Präsidenten wähl. Aus einem Runderlast des preußischen Ministers des Innern an dre Nachgeordneten Behörden teilt der Amtliche Preußische Pressedienst folgendes mit: Für den zweiten Mahlgang ^ax Reichspräsidenten- wohl sind die gleichen 'Stiytnltften imb citmtnfnr ten wie im ersten 'ÄoJ^irtfang zu verwenden. Ihre Berichtigung darf ,edoch nicht nur auf die Streichung etwa ^-drhondener verstorbener Personen usw. bcfdjräntJt, sondern muh auch den Zu und Abzug umf-^sfen. Der Stimmzettel erhält am Stopf den Aufdruck ,,Reichspräsidentenwahl, 2. Mahl- gang'\ Um die versehentlichte Verwendung von Sti-ismzetteln, die für den ersten Mahlgang be- hfmmt und unoerwendet geblieben waren, ,zu ver­hüten, wird der Reichsinnenminister anordnen, dast für die Stimmzettel grünes Papier ver wendet wird. Der Reichswahllester wird noch Ab­lauf der für die Einreichung von Wahlvorschlägen gesetzten Zrist, also am 17. April, 1 Uhr morgens, den Text des Stimmzettels wieder unmittelbar den Amtsstellen ober den Druckereien Mteilen und ihn auherdem durch Wolffs Telegraphisches Bureau ver­öffentlichen. Auch beim zweiten Wahlgang gilt die gleiche Wahlzeit wie beim ersten Wahlgang, also von 9 Uhr vormittags bis 6 Uhr nachmittags.

" Einweisung einer Köhler- Büste. Eine fttrnmungsvolle. aasirrordentlich zahlreich besuchte Feier wurde von dem Kreis- bauernbunde Giehen im Eifenbabnhotel Hopseid, dem Versammlungslokale des Hess. Bauernbun­des. zur Einweihung einer Büste des im 3ahre 1911 verstorbenen Vorkämpfers der hessischen Bauembewegung, des Reidhs- und Landlags­abgeordneten Köhler, veranstaltet. Landtags-

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4^ 3ahrc seine- Lebens deut genannten linier* nehmen gewidmet hat. Zwisdhendurch wer Herr Aeftchardt 14 Jahre als IDcrhnetRer bei der früheren 5irma Äauffmann & Co. Lampenfabrik dahier, tätig. Am Tage des Jubiläums wurde Herr Reinhardt von der Direktion unb den An­gestellten der Firma Schaffstaedt in gebührendet Weise durch Glückwünsche und Geschenke geehrt, während ihm vorgestern im Ramen her hessischen Staatsregierung durch einen Vertreter de» Krei»- amts Giehen mit anerkennenden Torten ein Dekret für seine langjährige treue Dienstzeit überreicht wurde. Der alte Herr. Der im 7h. Le­bensjahre steht, erfreut sich seltener körperlicher und geistiger Frische, er läßt es sich nicht nehmen, nachdem er seit 60 3ahren an praktische Arbeit gewöynt ist. auch heute noch regelmäßig feinen verantwortungsvollen Posten auszufüllen. obgleich ihm feine Firma schon vor 10 3ahren den wohlverdienten Ruhestand angeboten hatte.

* Fahrrad diebst Sh le. Der Pollzei- bericht meldet 2lm Donnerstag, abends 8l , und gegen 12 Uhr, wurden aus dem Hvfe von zwei verschiedenen Wirtschaften zwei Fahrräder g.*- stvhlen: 1 Marke Reumann. Rümmer unbefamtt schwarze Felgen, gewöhnliche Lenkstange, gelbev Sattel mit daranhängcndem Schlosst die Gabel an beiden Enden vernickelt, der rechte Gri'l etwas dftchäd'g! 2. Marke Vienelmann'Blele selb. Llunrmer unbekannt, schwarzer Rahmen­bau. gelbe Felgen, gelber Sattel und Tasch weifte Bereisung (Brunio), normale OcnTftang. mit schwarzem Griff. Vor Ankauf wird gewarnt sachdienliche Mitteilungen nimmt die Kriminal- Polizei entgegen .

* Streit und Schtefteret. Gefkeri- nachmittag entstand in einer hiesigen Wirtschaf zwischen Schirm- und Kesselflickern ein Wort- wechsel, wobei einer der Beteiligten aus einem Revolver einen Schuft abgab. der an der Türe abprallte und eine Person durch Prellfchuft w lchtc. Der Täter wurde kurz darauf von einem Poli.zeiwachtmerster verhaftet und ihm die Schuft- wafte abgcnomntcr.

' Grober Unfug. Der ^olizetbericht meldet Vier- junge Leute von hier verübten groben Unfug dadurch, daft sie in der ^cchauraes strafte sämtllche Haustüren, dzw die Schlosser und Türdrücker mit Oelfarbe beschnrierten. Du Täter wurden ermittelt und zur Anzeige ge bracht. _ _

- Verhafteter Schwindler. Der vor einigen Tagen hier aufgetretene Stoffschwinble: Alb^ Zendel wurde in Stuitgart sestgenommEn Soilutarsdieust v. kler.tte »i. Apotbekengm 12.4.2a. Or.Menerhon. ^;nbin-ki. ^naelavotll

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aogecooneur nche 1 - OoeryorgerL. V«.' Kr«2^ vorfitzerrde des Bauerrchundes. betit die Be­grüßungsansprache. in ber er warme Dörte kxnb für den Mann, dellen Mirksr von den ober- hessischen Bauern niemals vergessen UXT-ben wird. Die Festansprache hielt Herr K n a u ft-Giehen. der das Wirken und Streben des allzu früh ver­storbenen echten deutschen Bauemführers in zu Herzen gehenden Dorten schilderte. Rach dem Mange des Deutschlandliedes sprachen als Ver­treter der perwnlichen Freunde Köhlers in ferner engeren Heimat die Kreistaasmitglleder Landwirt Bommersheim - Langsöorf und S a m c S - Dettenhaufen. Darnach tarn der Prvvinzvvrsitzende des Landjugendbundes, Schmidt- Stcinheim. zu Wort, der die bettHebe Landjugend in beqctftcr- ten Worten zur Racheiferung der Ziele anfcueric. die der 2tbg. Köhler vertrat. Reichs- und Land- tagsabgeordneter Prof. Dr. Werner erinnerte die 3ungcn unb Alten an die ersten Anfänge der hessischen Bauern- und Dollsdewegung. die voir Dr. Böckel ins Hefsenland getragen und von Köhler Langsdorf weitergeführt wurde. Echtes deutsch« Volkstum, die alten deutschen Sitten unb die schönen alten Volksgrfänge. die sich besonders in den hessischen Gauen erhalten hatten, wurden sowohl von Dr. Böckel. wie von Köhler gesammelt und dadurch der Rachwelt überliefert. Grnlsie von der Fraktion des Hellifchen Bauernbundes überbradhte Adg. Dr. Leucht - gens - Friedberg 21ad> weiteren Ansprachen des Bürgermeisters 3 ö ckel - Grünberg und der alten Freunde und Parteigenossen Köhlers.Postbeamter R o r t h - Gieften. B o I l e r - Lang-Gons und

Rdalteur Thomas R eu ter - Offenbach, fand die eindrucksvolle Versammlung ihr Gnde. - Die Düste ist im 3ahre 1912 vom Bildhauer Schwarz- Darmstadt entworfen. Die Aufstellung wurde ver­zögert. weil die Ansichten über den Platz, den sie erhalten sollte, aueetnanbergingen. Gs ist ein BerdiTnst des Kreisvorsthenden, Landtags­abgeordneten Fenchel, daft sie in Gieften ihren ehrenvollen Platz erhalten hat.

" Die Anlage eines Siadtparko im Wiesengelände der Wleseck wurde nicht, wie wir am Donnerstag im Stadtverord- neten-Sihungsbericht schrieben von einem Mit­glied der Deutschen Volkspa<tei, sondern mm einem Mitglied der Freien Vereinigung der Dcutschttationalen und der Zentrumspartei im Stadtparlament angeregt.

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