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^Eenm Gemeind» 9-et. die gevissermben - ^ahre 1924 anzuspreche "ung soll so erfolge?, ®®» unö Kreis [i$ an und gleiche Deiche zur .erbet handelt es sich um

i..TL, 8. Oh. Seit 1. Ob SänMg der Vkahenbahn. tfte Autobuslinie in ^obn nicht bedienten Tort» htunoü'e-Escbenheiiner gaffe eingerichlrt vockn. ter neuen steinernen DM len bis zum Dahnjo/ 'vrtgefeyt werken soll. Dr nd den birahenbahniraM Ä seitlichem Zugang uni laben zedoch leine Mi|t t a. M, 8. Oft. Aus kc

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Mchharstadt wurde eie t plumpen Trick um mehr !prelll. Aus dem Bah» *?m Landwirt em UnSefanr- rauf ein zweiter Mtfanti i drei angeblich das gleich n den richtigen Zug fefly ine der Dauner den zwei» Mund, dah er richtig-M» l-i «e|ÜIltE,.?w Dach einiger &A ta« eine Brieftasche wieder. S- nächsten 3ua ,«WJ} ie folgenden wissen VE dvirt nochmal zum-ähr' itnsche mit über lovu K ,,tU W « e*

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Rlam, waren die beiden Bauernfänger nalürüd) über alle Berge. Man fragt sich wirklich, ob man mehr die Plumpheit des Tricks oder die WMmheit des Betrogenen belachen soll! Der Arbeitslose Heinrich Spieß hatte in dem Per- «enzuge 972 Frankfurt a. M.Darmstadt den ft fragen zwischen den Bahnhöfen Louisa inb Isenburg erbrochen und eine Reihe Pa- fde, die ihm wertvoll schienen, geraubt. Den Raub warf er nach und nach auf die Strecke, hat aber in der Dunkelheit nicht alle Pakete i>jedergcsunden. Dadurch und durch die Verletzung brr Plombe wurde die Eisenbahnpolizei auf Raub aufmerksam und konnte in der verflosse- nrn Rächt den Dieb auf frischer Tat unweit Isenburg ertappen und verhaften. Spies; rxttte sich beim Rahen der Beamten unter dem Sagen versteckt, wo er aber rasch entdeckt wurde.

' St will auS Rot gehandelt haben. Die Pakete ^hielten neben manchem anderen auch Pelze, Kleidungsstücke und Lebensmittel.

- Notlandung eines Nrohflugzeuges bei Grünberg.

t Grünberg, 8. Oki. Gestern nachmittag ondete zwischen Grünberg und Lauter ein breimotoriges Verkehrsflugzeug l Zwölfsitzer) wegen Defekts von zwei M o- iÖten. Die Rotlandung verlief glatt, die sechs «l.eisenden fuhren abends mit der Dahn nach, ihanlfurt. Das Flugzeug kam von Essen und mitte nach Frankfurt. Die Piloten gedenken die i-ohrt voraussichtlich am Freitag fortzusetzen.

Die D. D. P. Darmstadt gegen den Oberbürgermeister.

4 Darmstadt, 8. Oft. Die Deutsche D-olkspartei in Darmstadt hat an den Ober- ciLrgermrister Dr. Glässing ein Schreiben ge­richtet, in dem erklärt wird: Die Stadtver­ordnetenfraktion der Deuts che n N olkspartei stellt mit Bedauern seft, dah die zu wiederholten Malen und trotz wiederholter D ersuche, im Wege der Aussprache eine andere Haltung bei Ihnen herbeizuführen, in wichtigen politischen Fragen sich in dem schärfsten Gegen- gch zu der ausgesprochenen Haltung der Deut­en Dolkspartei gesetzt haben und dah Sie eine mit der Haltung der Sozialdemokratischen Partei ibereinstimmende Stellungnahme der Aeberein- Nmmung mit der Deutschen Volkspartei borge- ?S<m haben. Die Stadtverordnelenfraktion der Lsutschen Dolkspartei hat nach diesen wiederhol- tert Vorkommnissen die Möglichkeit irgendwelcher vertrauensvollen Zusammenarbeit mit Ihnen, Herr Oberbürgermeister, verloren und beschlossen, IHnen da« Miht rauen auszusprechen. Die L adtverordnetensraktion der Deutschen Volks­partei wird aus diesem Mißtrauen die Äon« !c qu-enzen ziehen." Das Schriftstück ist unter- -eichnet von dem Vorsitzenden der Stadtverord- nctenfraktion Dr. Roellner irhb dem Vor- litzenden des Landesverbandes der Deutschen dolkspartei, Rechtsanwalt S ingelb et). Die Verstimmung hat in verschiedenen Anlässen ihren ?eunb. So hatte der Oberbürgermeister seine ?Pneigtheit bekundet, einen Platz in der Stadt ^. aitj das Verlangen der SozialdemokratiePlatz O e r Republik" zu benennen. Ferner hat er ' ||$ förmlich entschuldigt, dah die Stadt- irrwaltung bei dem letzten Reichsbanner- lieg nicht offiziell vertreten war. Auch war die 'Deutsche Volkspartei für die Wiederbesetzung tes wichtigen Postens eines Finanzdezer- r ent en lBeigeordneten), während der Ober- türgermeifter, wahrscheinlich nicht ohne Beein- strssung der Sozialdemokratie, dagegen war.

Messeschlutz in Frankfurt a. M.

fvd. Frankfurt a. M., 8. Oft Sang- und flanglos, wie sie eröffnet, so schloß auch die diesjährige Herb st messe. Die große Zahl der Aussteller und die vielen Besucher der Messe lürfen nicht darüber hinrvegtäuschen, daß auf fast ollen Märkten die plmsatze nur recht gering waren. Don allen Branchen machte, oie es scheint, die Svielwarenindustrie te verhältnismäßig besten Geschäfte, vorwiegend freilich in billig-n MeihnachtSwaren. Die Schuh- nef f c, die in Frankfurt einen natürlichen Mittel­punkt hat. klagt über stilles und ruhiges ®e- 'kEft, viele Au Zsteller hatten bereits am letzten Messetag ihre Stände verlassen. Auf der tech­nischen Messe ist der Umsatz ebenfalls recht bedeutungslos gewesen. Die Besucher der Messe Mten meist mehr zu ihrer Orientierung da, als in der Absicht, ernstlich zu kaufen. Lebhaftes Zmteresse fanden die verschiedenen Ausstel- ragen, die mit der Messe verbunden waren, ^insbesonderedie schöne Schweiz", die 'reclich fast nur für Bergbahnen und Winter- l'iK>Tte Propaganda machte, die Ausstellung rus­sischer Heimkunst, die gute, oft eigenartige Qualitätswaren brachte, und die Kunstmesse im Römer zogen viele Besucher an.

Amtsgericht Giehen.

* Gießen, 6. Ott. Einem hiesigen Steuer- iolen R., der auch das Cinziehen von Vereins» kiträgen besorgt, waren 100 Mark in Papier- <cCb, die er in einem Schränkchen in seiner Woh­nung aufbewahrt hatte, abhanden gekommen. Sein , bei dacht lenkte sich auf einen im gleichen Hause tonenden jungen Mann namens D. Bald dar- cuf war wiederum ein Betrag von etwa 70 Mark, 111 in demselben Schränkchen aufbewahrt wor- <n war, verschwunden. Auch jetzt fiel der Der- ocht wieder auf den jungen D. Eine Anzeige i i?r6IieB in beiden FÄlen, weil man der Mei- vng war, daß der Dieb das Geld sicher schon riseite geschafft habe, und daß eine Haussuchung cshalb erfolglos bleiben werde. Der Enkelsohn es R. hatte jedoch von der Sache erzählen vren und einem Angehörigen des B. gelegentlich le Sache vorgehalten. Es gab daraufhin zwi- hen D. und den Eheleuten R. heftige AuS- inandersetzungen, in denen naturgemäß auch eine -leihe gegenseitiger Beleidigungen vorkam. D. tcrflagte daraufhin die Eheleute R. wegen De- lndigung, die mit einer Widerklage antworteten. Oad Ende vom 52ied war, daß nach erfolgter 3r1veiSaufnahme beide Teile ihre Beleidigungen nit Bedauern zurücknahmen, und dah jeder Teil Inne eigenen Kosten einschließlich derjenigen seines Vertreters und die Hälfte der Gerichtskosten über­nahm. Die Parteien verpflrchteten sich weiter, Ich gegenseitig in Ruhe zu lassen, die Eeheleute - versprachen außerdem irrxh, in Zukunft nicht nchr den Dorwurf des Diebstahls gegen D. ra erheben.

Wirtschaft.

Deutschlands Roheisen- und Ltahlgewinnung.

Der iBerein Deutscher Eisen- und Stahlindu­strieller veröffentlicht jetzt wieder in der Fachzeitschrift Stahl und Eisen" ausführlich die Ergebnisse seiner Erhebungen über die Gewinnung von Roheisen und Rohstahl im Deutschen Reiche. Wir sind in der Lage, diesen Auszug bekanntzugeben.

2ahr

Roheisen To.

°/o

Rohstahl To.

1913

16 761311

100

17 598 826

100

1919

6 283 873

37

7 874 356

45

1920

7 043 617

42

9 277 882

53

1921

7 845 346

47

9 996 538

57

1922

9 395 670

56

11 714 302

67

1923

4 936 340

29

6 305 250

36

1924

7 812 231

47

9 835 255

56

1913

Monatsdurchschnitt

1 396 776

100

1 466 569

100

1925

Januar

909 849

65

1 180 908

81

Februar

873 319

63

1 155 351

79

März

990 606

71

1 209 294

82

April

896 362

64

1 064 420

73

Mai

960 541

69

1 114 746

76

Juni

941 201

67

1 108 748

76

Juli

885 880

63

1030 983

70

August

765 901

55

899 421

61

Sa.: Jan.Aug. 25

7 223 659

65

8 763 871

75

Seit dem Jahre 1919 ist ein allmählicher und nachhaltiger Wiederaufstieg in der deutschen Eisen- unb Stahlgewinung zu verzeichnen, der im Jahre 1922, einem Inflationsiahr,. zunächst die höchste Höhe erreicht hat. Die Rückschläge, die das Ruhrkampsjahr 1923 brachte, ließen die Produktionsleistungen ganz Deutschlands fast.auf die Hälfte des Jahres 1922 zurücksinken, und brachten im ganzen genommen nur etwa ein Drittel der Vorkriegsleistung. Das erste Jahr der Stabilisierung 1924 leitete einen schnellen Wiederaufstieg ein, der bis in das erste Vierteljahr 1925 anhielt. Im März wurden 71 Proz. der Vor« kriegsleistung an Roheisen und 92 Proz. derjenigen an Rohstahl erzielt. Die Aufnahmefähigkeit des In- und Auslandmarktes hat jedoch im Laufe des Jahres schwer gelitten, so daß Stillegungen von Hochöfen und Stahlöfen vorgenommen werden mußten. Im August sind nur 55 Proz. der Roheisen- und 61 Proz. der Rohstahlzisfer der Vorkriegszeit erreicht worden. Im Monatsdurchschnitt JanuarAugust 1925 wur­den 65 Proz. des Roheisens und 75 Proz. des Roh­stahls der Vorkriegszeit gewonnen.

Iinsermatziguny für die Mittelftandskredite.

66 Millionen Reichsmark zur Verfügung gestellt.

Der amtliche preußische Pressedienst teilt mit: Zur Linderung der Kreditnot des gewerblichen und kaufmännischen Mittelstandes war seitens des Reichs eine Kredithilfe ein geleitet worden, in Derfolg deren die Preußische Staats­bank (Seehandlung) über die mit der Weiter­leitung betrauten Zentralstellen den in Frage kommenden Kreisen im Darlehnswege 2 2 Mil­lionen Reichsmark zur Verfügung gestellt hat. 3n Ergänzung dieser Maßnahmen hat dann die Preußische Regierung, einer Ent­schließung deS Landtags folgend, ihrerseits ebenfalls 22 Millionen Reichsmark durch die Preußische Staatsbank bereitstellen lassen. Gleichzeitig hat sie den Kreditinsti- tuten, welche die Weiterleitung dieser Mittel übernommen haben, aufgegeben, für denselben Zweck einen gleich hohen Betrag aus eige­nen Mitteln herzugeben. Damit sind nunmehr, abgesehen von Sonderkrediten für bestimmte Landesteile, dem gewerblichen und kaufmänni­schen Mittelstand Preußens rund 66 Millio­nen Reichsmark zur Verfügung gestellt worden.

3n Verfolg der kürzlich ein geleiteten Sen­kung der Zinssätze der öffentlichen Gelder hat die Preußische Staatsbank auch die Zinssätze für die genannten Mittelstands- kredite um 1 Prozent herabgesetzt. Damit wird der von dem letzten Kreditnehmer zu zah­lende Zins auf 11 Prozent jährlich ermäßigt.

*

Die AmerikaeAnleihe der Stadt Frankfurt a. M. abgeschlossen. Die durchDermittlung der Bankfirmen Lazard Speyer- Ellisen und Jacob S. H. Stern, Frankfurt a. M., mit den Herren Speyer & Co., Reuyork, als Führer eines amerikanischen Konsortiums und mit den Herren Mendelssohn & Co., Amsterdam, welche eine holländische Bankengruppe vertreten, geführten Verhandlungen über eine Ausland­anleihe der Stadt Frankfurt a. M. sind Dienstag zum Abschluß gekommen. Rähere Einzelheiten können erst bekanntgegeben werden, nachdem die erforderliche Genehmigung durch die zuständigen Behörden ausgesprochen ist. Es verlautet aber, daß ein Teilbetrag der Anleihe auch in der Schweiz durch den Schweizer Bankverein unter­gebracht werden soll.

* AuS dem Sichel-Konzern. Am Dienstag tagte der Gläubigerrat der Julius Sichel & Co., G. m. b. H, Frankfurt a. M, der auf Grund erneuter Prüfung des Status sich bereit erklärte, im Einvernehmen mit der Oe» schäftSaufsichtSperson die Verlängerung der Ge­schäftsaufsicht um weitere zwei Monate zu be­fürworten und den übrigen Gläubigern den ent­sprechenden Antrag zur Annahme zu empfehlen. Es werden u. a. auch Verhandlungen über Veräußerungen des Geschäftes en bloc geführt, doch sind die Aussichten dieser Verhandlungen noch unsicher. Die Forderungen der Mainzer Muttergesellschaft gegen daS Frankfurter Unter-, nehmen in Höhe von 150 000 Rm. dürften vor­aussichtlich gestrichen werden, doch bleibt trotz­dem noch ein erheblicher Passivsaldo, der ver­schieden geschätzt wird, aber unschwer eine Viertelmillion oder mehr erreichen könnte.

* Brown-Boveri & C i e., A.-G.,

Mannheim. Für das abgelaufene Geschäfts­jahr ergibt sich ein Rohgewinn von 10 084 305 Reichsmark. Abschreibungen beanspruchten 569 442 Reichsmark, Generalunkosten 8 334 691 Reichs­mark und Steuern 1 331 172 Reichsmark, so dah ein Verlust von 141 000 Reichsmark verbleibt, der auf neue Rechnung vorgetragen werden soll. Der Geschäftsbericht fügt insbesondere über die hohe Steuerlast, die die Umstellung auf eine ge­ordnete und einen bescheidenen Ertrag ver­sprechende Basis verhindere und die Konkurrenz­fähigkeit auf dem Weltmarkt unterbinde. Außer­dem habe die Abwicklung älterer, aus bet In­flationszeit stammender Geschäfte das Berichts­jahr noch stark belastet und werde erst im laufen­

den Zahr ganz beendet werden. Die Entwicklung der Betriebe habe jedoch trotz aller Schwierig­keiten erfreuliche Fortschritte gemacht. Die Bilanz verzeichnet 10 983815 Reichsmark Kreditoren und 10 491 738 Reichsmark Anzahlungen. Demgegen­über erscheinen Debitoren mit 8 110 909 Reichs­mark., Kasse und Wechsel mit 134 747 Reichsmark, Wertpapiere und Beteiligungen mit 890 772 Reichsmark und Vorräte mit 11 235 277 Reichs­mark. 3n der ordentlichen Hauptversammlung, die diesen Abschluß genehmigte, erklärte der Vor­sitzende, daß der AuftragSemgang im laufenden 3ahr befriedigend sei, jedoch bei unzureichenden Preisen. Für das laufende Jahr könne mit einem besseren Ergebnis gerechnet werden.

* Bochum er Verein für Bergbau und Guhstahlfabrikation, Bochum. Zufolge ständigen Rückganges des Auftrags­bestandes sollen, wie der DHD. von Verrvaltungs- feite ersährt, beim Bochumer Verein voraussicht­lich auf drei Walzstraßen der Stahlindustrie Sonntag und Montag, auf zwei anderen Straßen und im Hammerwerk voraussichtlich am Montag Feierschichten eingelegt werden. Am vergangenen Montag und Dienstag wurden bereits auf der Dlankstahlstraße zwei Feierschichten eingelegt. Die Beschäftigungsmöglichkeit wird seitens der Werks­leitung infolge der Auswirkung der schlechten Konjunktur auch für die nächste Zeit als un­befriedigend beurteilt.

Börsenkurse

Tfftnm:

©elletmrAaier Bergwerke . . H«rpcner Sergda«.....

M«Iitoer!e Nschrrälebeir. . . jteliwcr? Mesreregeln. . . . Laurahütte..........

DbabcHti...........

Mime Bergbau .....

5% Deutsche ReichSanleibe . 4e/ Deutsche NcichSimleihe . 3///« TfirHftt ArichSaxlellie 3% Deutsche JicnHinlribe . T<«ijche «varprSanttxmlethe 4♦/, Hr,u»tsche Konsole . . .

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3V//« »effen......

3*/. yejfts...........

Deutsche Dcrtb. Dollar Anl. dto- Doll.-Schar»-Anweisng-.)

4% Hontürfen 5*/. Golbmerikaner

Berliner HantzclSaesellschaft. Commerz- und 'privat-Bank Dar«st. and sltanoaalbank . Dearlch« vanf........

Deutsche SttihtSbcnf . . .

DiSconto 6e»mt«nbif

ActoNdank..........

Miltekdeutschc Creditbank. . Ocsterreichisaic Credilanstalt. Aefibanl

Bochumer (Suö ...... B«der,S...........

Laro

9tkfee« Montan .......

TcSaS Bergbau. ......

Samburg-Lmerila .

Norddeutscher Llovd.....

Eheramische Werke Albin .

Zementwerk Heidelberg Philivv Holzmann

Analo-Lont.-Guano . . . ..

Badische Anilin...... .

Hchrmnchc Maver Alaviu . . Goldschmidt GrieS. eimer Electron . . .. Höchster ^flrtteerte .....

6oU»erte|la«g ........

NlitgerSwerke .........

Lcheideanstalt ........

Mg. ElektrtLitätS-Gesellschaft 3er<rot«nn .......

Mamkraftwerke

Schuekert . . .

Siemens <6 HaKke .....

Adlerwerke Kleyer ..... Daimler Motoren. ..... Heiiligenstaedt Megvtn.......... ,

Motorenwerke Mannheim . Frankfurter Armaturen . .

Äonseroensabrik Braun .

Metallgcsell'chaft Frankfurt.

Per. Union A.-G

Echuhlabrik Herz......

^cSrtnri Waldhos

-Zuckcrlabrtk kkrartkenthal . .

Zuckerfabrik Wagbäulel . .

Frankfurt a-M.

Berlin

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55

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54.5

Devisenmarkt BerlinFrankfurt a. M.

(Sn LiLivuen Mark aoSgedrückr. Buenos-MreS, London, Nea-

York. Äio de Sanetro fflt etne tMbeit, und iöudave» fär lOOCflO Em beiten, alles übrige für 100 LiNdelten.!

Telegraphische Auszahlung.

7 Oktbr.

Oktrr.

Amtliche Noturung Geld 1 Brief

Amtliche Notierung i^eld I Brief

Amu--Nou Buen.-Aircs Brff.-Antw- Christiania. Kopenhoaen Stockholm . HellingforS. Italien. . . London. . Neunork . .

PapiS - - . ELweij . .

Svanien.

Javan . . . Ni» de Jan Wien in D>- Ceft. abgeft Prcg .... Beli rad . . Dudapelt. .

Dul,arien Lissabon .

Danzia. . . -fionftcmtin. Alben. . .

Canada. .

Uruguay

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1,721

13,62

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101,17

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Berlin, 8 Oktbr

Geld

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Belgische Noten........

18,78

18,88

Dänische Noten........

100,95

101,45

Englische Roten. .......

Frant»silche Note« ......

20,27

19,41

20,37

19 53

Holländische Noten......

148,23

169,07

Jtallenilchr Noten......

16,86

16,94

Norwegische Noten......

Dem<ch-Oeßerr.,6too Kronen

Rumänische Noten......

83.11

59.02

83.63

59,32

Lchwedischc Noten.......

112,17

112,73

Schweizer Noten.......

60,6 >

81,05

Spanische Noten.......

-.0.10

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Tschech.ll.waklsche Noten . .

12.285

12.445

Ungarische Noten . ......

5.825

5.865

Frankfurter AbendvorsL.

Frankfurt a. M. 8. Ott. Die freundliche Stimmung des Mittags- und nachbörslichen Ver­kehrs hielt auch an der heutigen Mendbörse weiter an . Ein Teil der Kurse zog erneut leicht an, doch war daS Geschäft auf allen Märkten gering. 1902er Russen und Anleihen waren ge­sucht und fest. Starke Rachfra^r bestand für

Phönix-Aktien, die um l/4 Prozent höher wur­den. Die Börse schloß in festerer Haltung. Deutsche Anleihen: 5pro-«ntige ReichSanleih« 0.2271 /., 4prozentige Schutzgebiete 5,45. Aus­ländische Renten: 4proz,ntige Bagdad H 6*/« bis 6,80, 4prvz«ntige Zolltürken 7,70. Bank­aktien: Commerzbank 94 (Medio 94), Darm­städter 104, (Medio 104), Deutsche Verein-Pank 101 (Medio 101,5), Dresdener Bank 100, Mittel- deutsch: Kredit 92, Reichsbank 1321/,, Oester- reichische Kredit 7,30. Bergwcrks.iklien: Kall Aschersleben 113, Rheinstahl 55. 3nbuftrieafticn: Dyckerhofs & Widmann 33, Elberfelder US'/,. Elektrisch Licht und Kraft 92, Goldschmidt 67* 4. Höchster 116V., Holzverkohlung 51L, 3nag 0,41, Zunghans Krauß Lokomotiv 35. Zucker Baden 55, Frankenthal 56. Privritätsvbliga- tionen: 41/» Anatolier II 6,90, 3prozentige Saloni- que Monastir 10.

Berliner Börse.

(Eigener Drahtberichl desGießener Anzeigers".)

Berlin, 8. Ott. Rachdem bereits vorbörs­lich die Rachrichten aus Locarno eine freund­liche Stimmung hervorgerufen hatten, setzte die Börse auf allen Marktgebieten lebhaft und f e ft ein. Die Meldungen von der Zu­sammenkunft Dr. Luthers und Briands und vor allem die hieran geknüpften zuversichtlich klin­genden Aeußerungen der beiden Staatsmänner haben die Stimmung der Börse sehr gefördert, zumal auch verlautet, dah das Ausland, beson­ders England und Holland. Kaufaufträge hierher gelegt hätten. Die Mitteilungen von der Er­höhung des Mit-telstandSkredileS auf 66 Mil­lionen Mark wirkten stimulierend und nicht zu­mindest knüpfte auch die Börse an die bevor­stehende Reise Dr. Schachts nach Amerika Hoff­nungen auf eine Besserung der Geldkalamität in Deutschland. Die Mitteimngen der Manncs- mann-Rdhrenwerle über eine Besserung des Ab­satzes sanden unter diesen Umständen mehr Be­achtung als die bevorstehenden weiteren Be- triebSeinschränkungen beim Bochumer Berg­werksverein. Die Börse ist überhaupt geneigt, die Lage der Industrie etwas zuversichtlicher zu beurteilen. ES ist ja auch nicht zu leugnen« daß im Ruhrkohlenbergbau der Gipfel der Schwierigkeiten überwunden sein dürfte .sofern nicht die Bergarbeiter durch übertriebene Lohn­forderungen der Besserung erneut Einhalt tun. Am Montanmarkt brachten die ersten Kurse bereits Besserungen von 1 biS 2 Prozent und nach Festsetzung der ersten Rotierunge« machte die Aufwärtsbewegung weitere Fort­schritte. Harpener erreichten wieder den Pari­kurs. ManneSmann gewannen durch die Mit­teilungen dieser Gesellschaft fast 3 Prozent. Bankaktien waren durchschnittlich um 0,5 Prozent gebessert. Bon Elektr oaktien standen ATG. aus den bereits gestern gemeldeten Gründen im Bordergrunbe deS Interesses und erzielten lebhafte Steigerungen. Auch Farb­werte waren stärker gefragt, namentlich Ba­dische Anilin. Man rechnet hier mit einer Oppo­sition der Aktionäre gegen die beabsichtigte Gleichstellung mit den übrigen Werten der Interessengemeinschaft. Am Rentenmarkt blieb das Interesse für Schutzgebiet rege, der Kurs stellte sich anfangs auf 5,65, später auf 5,55. Kriegsanleihe 0,22778 fester. y>

Frankfurter Getreidebörse.

(Eigener Drahtberichl desGießener Anzeigers".)

Frankfurt a. M., 8. Ott. ES wurden notiert: Weizen, Wetterauer, 23, Roggen, inlän­discher, 17.25, Sommergerste für Brauzwecke 25 bis 26, Hafer, ausländischer. 19.50 bis 21, Mais (gelb) 19.50, Weizenmehl, inländisches. Spezial 0, 37 bis 37.25. Roggenmehl 25 bis 26.25. Weizen­kleie 9.75 bis 10, Roggenkleie 10.25 bis 10.50« Tendenz -Schwächer.

Frankfurter Schlachtviehmartt.

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeigers".)

Frankfurt a. M, 8. Oft Auftrieb: 2 Rinder, 907 Kälber, 1027 Schafe, 916 Schweine. Kälber: Feinste Mastkälber 90 bis 95, mittlere Mast- und beste Saugkälber 80 bis 88, geringere Mast- und gute Saugkälber 70 bis 78, geringe Saugkälber 60 bis 68. Schafe: Mastlammer und Masthämmel 50 bis 54, geringere Mast­hammel und Schafe 40 bis 48, mäßig genährte Hammel und Schafe (Merzschase) 30 6i8 38. Schweine. Bollfleischige von 80 bis 100 Kilo­gramm 88 bis 90, vollfleischige unter 80 Kilo­gramm 78 bis 85, vollfleischige von 100 bis 120 Kilogramm 83 bis 90, vollfleischige von 120 bis 150 Kilogramm 88 bis 90, unreine Sauen und geschnittene Eber 70 bis 80. Marktverlauf: Klein­vieh lebhaft, Schweine ruhig, Markt geräumt

Bt ",2t V-;c*.t:.börse.

Berlin, 8. Oft. Der Produktenmarkt er­litt durch die wieder abgeflauten Auslandskurse ebenfalls eine Abschwächung. Die Preise gaben ca. 3 bis 4 Mk. nach. Bon einer GeschaftS- belebung war nichts zu merken. Es notierten pro 1000 Kg.: Weizen (märt) 210 bis 212, Weizew (Oktober) 228 bis 228.50, Weizen (De­zember) 230 bis 229.50, Weizen (Marz) 234 biS bis 233, Roggen (mark.) 152 bis 154, Rogge« (Oktober) 168 bis 167.50, Roggen (Dezember) 171.50, Roggen (März) 180, Gerste (märt) 210 bis 233, Futtergerste 170 bis 175, Hafer (märt.) 182 bis 190, Hafer (westpr.) 174 bi« 181, Hafer (Dezember) 185, Hafer, iMärz) 190; für je 100 Kg.: Weizenmehl 27.25 biS 31.25, Roggenmehk 21.75 bis 24.25, Weizenkleie 10.25 bi« 10.50. Roggenlleie 8.90 bis 9.10, Biktoriaerbsen 26 bis 31, kleine Speileerbsen 26 bis 28, Futter- erbfen 21 bis 24, Wicken 22 bis 25, RapSkuche» 14.50, Leinkuchen 21.30 bis 21.60, Trockenschnihel 10 bis 10.25, Torfmelaffe 8.50 bis 9. Kartoffel­flocken 14.60 bis 15.20, Zucker 20 bis 20.20.

AunS,unk-Programm

des frankfurter Senders.

(Aus derRadio-Umschau".)

Ea-rrstag, 10. Oktober:

4.30 bis 6 Uhr: Rachmittagskonzert deS HausorchesterS: Reue Tanzmusik. 6 biS 6.30 ähr: Die Lesestunde (für die reifere Jugend): AusDie rote Koppel", eine Tiergeschichte von Svend Fleuron. 6.30 biS 7 ilfcr: Der Brief­kasten. 7 bis 7.30 injr: Die Bücherstunde. 7.30 bis 8 illjr: Stenographischer Fortbildunas- kursus für alle Systeme (Diktat von 80 Silben aufwärts). 8 bis 8L0 ilßr: Stunde des Frank» furter Bundes für BollSbildung Dvrtrag von Prof. Dr. v. Düring:Reuere Anschauungen der Seelenfunde" (nachgeholt). 8.30 Uhr: Pre- ciosa. Schauspiel in 4 Aufzügen von Pius Alexander Wolff. Musik von Earl Wart« v. Wsber. __u