Lr bt>n *' A
5 (1 Ie9t
?n. ^«ntoffi M .,. Ä ^rrij
•.rr!S*lk
b%b3Ä,«h
QuStitef»»9e len- Sk. ***&*>•£ fi* u»'faV?l,t V1" eSkn aul' °» ^hS^.ct fchSrä Ä WwTft* IS Kg entsp^'nvriei, 1 M«eSV6» 2«. '.°us ihre Ag?
? 6ie Stimm?
H un6 2" ’S L.
1 tt’jRommen 1
thi L «--->--) £&■ * °urdi üfaiife®«» »Meute L"^L hen. Dix <?., ^8
gut. e falb
I. 8. Ofi. at[ n inerten, tot. It>ti$fi-Ocölanbf(äN o. bes-afiigen die jfoS ^verbesseruilgsgrnvss«, H völlig bnb ÄS!1 biensibarK brdruirick dieses
^Eenm Gemeind» 9-et. die gevissermben - ^ahre 1924 anzuspreche "ung soll so erfolge?, ®®» unö Kreis [i$ an und gleiche Deiche zur .erbet handelt es sich um
i..TL, 8. Oh. Seit 1. Ob SänMg der Vkahenbahn. tfte Autobuslinie in ^obn nicht bedienten Tort» htunoü'e-Escbenheiiner gaffe eingerichlrt vockn. ter neuen steinernen DM len bis zum Dahnjo/ 'vrtgefeyt werken soll. Dr nd den birahenbahniraM Ä seitlichem Zugang uni laben zedoch leine Mi|t t a. M, 8. Oft. Aus kc
"&F*»**
Mchharstadt wurde eie t plumpen Trick um mehr !prelll. Aus dem Bah» *?m Landwirt em UnSefanr- rauf ein zweiter Mtfanti i drei angeblich das gleich n den richtigen Zug fefly ine der Dauner den zwei» Mund, dah er richtig-M» l-i™ «e|ÜIltE,.?w Dach einiger &A ta« eine Brieftasche wieder. S- nächsten 3ua ,«WJ} ie folgenden wissen VE dvirt nochmal zum-ähr' itnsche mit über lovu K ,,tU W « e*
1UU Mfl< I« 4"* * Jftn
* il6, Ä*ök
M mut S^/^rffofletL* t m rS^Jf*** t auf und reW ihr * L Zräulem au» sehen 6«ru^,' nicht d-j PftrSÄ lng über n Ms U . schwarzen Lr-> jugenbli'-bl'L EMing Wrllog 6 Haar, B«- r=»:l - i» n, dl ende" sAler ö^M li und Sie w ^.z wf*6* , c
Itt":
Rlam, waren die beiden Bauernfänger nalürüd) über alle Berge. Man fragt sich wirklich, ob man mehr die Plumpheit des Tricks oder die WMmheit des Betrogenen belachen soll! — Der Arbeitslose Heinrich Spieß hatte in dem Per- «enzuge 972 Frankfurt a. M.—Darmstadt den ft fragen zwischen den Bahnhöfen Louisa inb Isenburg erbrochen und eine Reihe Pa- fde, die ihm wertvoll schienen, geraubt. Den Raub warf er nach und nach auf die Strecke, hat aber in der Dunkelheit nicht alle Pakete i>jedergcsunden. Dadurch und durch die Verletzung brr Plombe wurde die Eisenbahnpolizei auf Raub aufmerksam und konnte in der verflosse- nrn Rächt den Dieb auf frischer Tat unweit Isenburg ertappen und verhaften. Spies; rxttte sich beim Rahen der Beamten unter dem Sagen versteckt, wo er aber rasch entdeckt wurde.
' St will auS Rot gehandelt haben. Die Pakete ^hielten neben manchem anderen auch Pelze, Kleidungsstücke und Lebensmittel.
- Notlandung eines Nrohflugzeuges bei Grünberg.
t Grünberg, 8. Oki. Gestern nachmittag ondete zwischen Grünberg und Lauter ein breimotoriges Verkehrsflugzeug l Zwölfsitzer) wegen Defekts von zwei M o- iÖten. Die Rotlandung verlief glatt, die sechs «l.eisenden fuhren abends mit der Dahn nach, ihanlfurt. Das Flugzeug kam von Essen und mitte nach Frankfurt. Die Piloten gedenken die i-ohrt voraussichtlich am Freitag fortzusetzen.
Die D. D. P. Darmstadt gegen den Oberbürgermeister.
4 Darmstadt, 8. Oft. Die Deutsche D-olkspartei in Darmstadt hat an den Ober- ciLrgermrister Dr. Glässing ein Schreiben gerichtet, in dem erklärt wird: Die Stadtverordnetenfraktion der Deuts che n N olkspartei stellt mit Bedauern seft, dah die zu wiederholten Malen und trotz wiederholter D ersuche, im Wege der Aussprache eine andere Haltung bei Ihnen herbeizuführen, in wichtigen politischen Fragen sich in dem schärfsten Gegen- gch zu der ausgesprochenen Haltung der Deuten Dolkspartei gesetzt haben und dah Sie eine mit der Haltung der Sozialdemokratischen Partei ibereinstimmende Stellungnahme der Aeberein- Nmmung mit der Deutschen Volkspartei borge- ■?S<m haben. Die Stadtverordnelenfraktion der Lsutschen Dolkspartei hat nach diesen wiederhol- tert Vorkommnissen die Möglichkeit irgendwelcher vertrauensvollen Zusammenarbeit mit Ihnen, Herr Oberbürgermeister, verloren und beschlossen, IHnen da« Miht rauen auszusprechen. Die L adtverordnetensraktion der Deutschen Volkspartei wird aus diesem Mißtrauen die Äon« !c qu-enzen ziehen." Das Schriftstück ist unter- -eichnet von dem Vorsitzenden der Stadtverord- nctenfraktion Dr. Roellner irhb dem Vor- litzenden des Landesverbandes der Deutschen dolkspartei, Rechtsanwalt S ingelb et). Die Verstimmung hat in verschiedenen Anlässen ihren ?eunb. So hatte der Oberbürgermeister seine ?Pneigtheit bekundet, einen Platz in der Stadt ^. aitj das Verlangen der Sozialdemokratie „Platz O e r Republik" zu benennen. Ferner hat er '• ||$ förmlich entschuldigt, dah die Stadt- irrwaltung bei dem letzten Reichsbanner- lieg nicht offiziell vertreten war. Auch war die 'Deutsche Volkspartei für die Wiederbesetzung tes wichtigen Postens eines Finanzdezer- r ent en lBeigeordneten), während der Ober- türgermeifter, wahrscheinlich nicht ohne Beein- strssung der Sozialdemokratie, dagegen war.
Messeschlutz in Frankfurt a. M.
fvd. Frankfurt a. M., 8. Oft Sang- und flanglos, wie sie eröffnet, so schloß auch die diesjährige Herb st messe. Die große Zahl der Aussteller und die vielen Besucher der Messe lürfen nicht darüber hinrvegtäuschen, daß auf fast ollen Märkten die plmsatze nur recht gering waren. Don allen Branchen machte, oie es scheint, die Svielwarenindustrie te verhältnismäßig besten Geschäfte, vorwiegend freilich in billig-n MeihnachtSwaren. Die Schuh- nef f c, die in Frankfurt einen natürlichen Mittelpunkt hat. klagt über stilles und ruhiges ®e- 'kEft, viele Au Zsteller hatten bereits am letzten Messetag ihre Stände verlassen. Auf der technischen Messe ist der Umsatz ebenfalls recht bedeutungslos gewesen. Die Besucher der Messe Mten meist mehr zu ihrer Orientierung da, als in der Absicht, ernstlich zu kaufen. Lebhaftes Zmteresse fanden die verschiedenen Ausstel- ragen, die mit der Messe verbunden waren, ^insbesondere „die schöne Schweiz", die 'reclich fast nur für Bergbahnen und Winter- l'iK>Tte Propaganda machte, die Ausstellung russischer Heimkunst, die gute, oft eigenartige Qualitätswaren brachte, und die Kunstmesse im Römer zogen viele Besucher an.
Amtsgericht Giehen.
* Gießen, 6. Ott. Einem hiesigen Steuer- iolen R., der auch das Cinziehen von Vereins» kiträgen besorgt, waren 100 Mark in Papier- <cCb, die er in einem Schränkchen in seiner Wohnung aufbewahrt hatte, abhanden gekommen. Sein , bei dacht lenkte sich auf einen im gleichen Hause tonenden jungen Mann namens D. Bald dar- cuf war wiederum ein Betrag von etwa 70 Mark, 111 in demselben Schränkchen aufbewahrt wor- <n war, verschwunden. Auch jetzt fiel der Der- ocht wieder auf den jungen D. Eine Anzeige i i?r6IieB in beiden FÄlen, weil man der Mei- vng war, daß der Dieb das Geld sicher schon riseite geschafft habe, und daß eine Haussuchung cshalb erfolglos bleiben werde. Der Enkelsohn es R. hatte jedoch von der Sache erzählen vren und einem Angehörigen des B. gelegentlich le Sache vorgehalten. Es gab daraufhin zwi- hen D. und den Eheleuten R. heftige AuS- inandersetzungen, in denen naturgemäß auch eine -leihe gegenseitiger Beleidigungen vorkam. D. tcrflagte daraufhin die Eheleute R. wegen De- lndigung, die mit einer Widerklage antworteten. Oad Ende vom 52ied war, daß nach erfolgter 3r1veiSaufnahme beide Teile ihre Beleidigungen nit Bedauern zurücknahmen, und dah jeder Teil Inne eigenen Kosten einschließlich derjenigen seines Vertreters und die Hälfte der Gerichtskosten übernahm. Die Parteien verpflrchteten sich weiter, Ich gegenseitig in Ruhe zu lassen, die Eeheleute - versprachen außerdem irrxh, in Zukunft nicht nchr den Dorwurf des Diebstahls gegen D. ra erheben.
Wirtschaft.
Deutschlands Roheisen- und Ltahlgewinnung.
Der iBerein Deutscher Eisen- und Stahlindustrieller veröffentlicht jetzt wieder in der Fachzeitschrift „Stahl und Eisen" ausführlich die Ergebnisse seiner Erhebungen über die Gewinnung von Roheisen und Rohstahl im Deutschen Reiche. Wir sind in der Lage, diesen Auszug bekanntzugeben.
2ahr
Roheisen To.
°/o
Rohstahl To.
1913
16 761311
100
17 598 826
100
1919
6 283 873
37
7 874 356
45
1920
7 043 617
42
9 277 882
53
1921
7 845 346
47
9 996 538
57
1922
9 395 670
56
11 714 302
67
1923
4 936 340
29
6 305 250
36
1924
7 812 231
47
9 835 255
56
1913
Monatsdurchschnitt
1 396 776
100
1 466 569
100
1925
Januar
909 849
65
1 180 908
81
Februar
873 319
63
1 155 351
79
März
990 606
71
1 209 294
82
April
896 362
64
1 064 420
73
Mai
960 541
69
1 114 746
76
Juni
941 201
67
1 108 748
76
Juli
885 880
63
1030 983
70
August
765 901
55
899 421
61
Sa.: Jan.—Aug. 25
7 223 659
65
8 763 871
75
Seit dem Jahre 1919 ist ein allmählicher und nachhaltiger Wiederaufstieg in der deutschen Eisen- unb Stahlgewinung zu verzeichnen, der im Jahre 1922, einem Inflationsiahr,. zunächst die höchste Höhe erreicht hat. Die Rückschläge, die das Ruhrkampsjahr 1923 brachte, ließen die Produktionsleistungen ganz Deutschlands fast.auf die Hälfte des Jahres 1922 zurücksinken, und brachten im ganzen genommen nur etwa ein Drittel der Vorkriegsleistung. Das erste Jahr der Stabilisierung 1924 leitete einen schnellen Wiederaufstieg ein, der bis in das erste Vierteljahr 1925 anhielt. Im März wurden 71 Proz. der Vor« kriegsleistung an Roheisen und 92 Proz. derjenigen an Rohstahl erzielt. Die Aufnahmefähigkeit des In- und Auslandmarktes hat jedoch im Laufe des Jahres schwer gelitten, so daß Stillegungen von Hochöfen und Stahlöfen vorgenommen werden mußten. Im August sind nur 55 Proz. der Roheisen- und 61 Proz. der Rohstahlzisfer der Vorkriegszeit erreicht worden. Im Monatsdurchschnitt Januar—August 1925 wurden 65 Proz. des Roheisens und 75 Proz. des Rohstahls der Vorkriegszeit gewonnen.
Iinsermatziguny für die Mittelftandskredite.
66 Millionen Reichsmark zur Verfügung gestellt.
Der amtliche preußische Pressedienst teilt mit: Zur Linderung der Kreditnot des gewerblichen und kaufmännischen Mittelstandes war seitens des Reichs eine Kredithilfe ein geleitet worden, in Derfolg deren die Preußische Staatsbank (Seehandlung) über die mit der Weiterleitung betrauten Zentralstellen den in Frage kommenden Kreisen im Darlehnswege 2 2 Millionen Reichsmark zur Verfügung gestellt hat. 3n Ergänzung dieser Maßnahmen hat dann die Preußische Regierung, einer Entschließung deS Landtags folgend, ihrerseits ebenfalls 22 Millionen Reichsmark durch die Preußische Staatsbank bereitstellen lassen. Gleichzeitig hat sie den Kreditinsti- tuten, welche die Weiterleitung dieser Mittel übernommen haben, aufgegeben, für denselben Zweck einen gleich hohen Betrag aus eigenen Mitteln herzugeben. Damit sind nunmehr, abgesehen von Sonderkrediten für bestimmte Landesteile, dem gewerblichen und kaufmännischen Mittelstand Preußens rund 66 Millionen Reichsmark zur Verfügung gestellt worden.
3n Verfolg der kürzlich ein geleiteten Senkung der Zinssätze der öffentlichen Gelder hat die Preußische Staatsbank auch die Zinssätze für die genannten Mittelstands- kredite um 1 Prozent herabgesetzt. Damit wird der von dem letzten Kreditnehmer zu zahlende Zins auf 11 Prozent jährlich ermäßigt.
*
• Die AmerikaeAnleihe der Stadt Frankfurt a. M. abgeschlossen. Die durchDermittlung der Bankfirmen Lazard Speyer- Ellisen und Jacob S. H. Stern, Frankfurt a. M., mit den Herren Speyer & Co., Reuyork, als Führer eines amerikanischen Konsortiums und mit den Herren Mendelssohn & Co., Amsterdam, welche eine holländische Bankengruppe vertreten, geführten Verhandlungen über eine Auslandanleihe der Stadt Frankfurt a. M. sind Dienstag zum Abschluß gekommen. Rähere Einzelheiten können erst bekanntgegeben werden, nachdem die erforderliche Genehmigung durch die zuständigen Behörden ausgesprochen ist. Es verlautet aber, daß ein Teilbetrag der Anleihe auch in der Schweiz durch den Schweizer Bankverein untergebracht werden soll.
* AuS dem Sichel-Konzern. Am Dienstag tagte der Gläubigerrat der Julius Sichel & Co., G. m. b. H, Frankfurt a. M, der auf Grund erneuter Prüfung des Status sich bereit erklärte, im Einvernehmen mit der Oe» schäftSaufsichtSperson die Verlängerung der Geschäftsaufsicht um weitere zwei Monate zu befürworten und den übrigen Gläubigern den entsprechenden Antrag zur Annahme zu empfehlen. Es werden u. a. auch Verhandlungen über Veräußerungen des Geschäftes en bloc geführt, doch sind die Aussichten dieser Verhandlungen noch unsicher. Die Forderungen der Mainzer Muttergesellschaft gegen daS Frankfurter Unter-, nehmen in Höhe von 150 000 Rm. dürften voraussichtlich gestrichen werden, doch bleibt trotzdem noch ein erheblicher Passivsaldo, der verschieden geschätzt wird, aber unschwer eine Viertelmillion oder mehr erreichen könnte.
* Brown-Boveri & C i e., A.-G.,
Mannheim. Für das abgelaufene Geschäftsjahr ergibt sich ein Rohgewinn von 10 084 305 Reichsmark. Abschreibungen beanspruchten 569 442 Reichsmark, Generalunkosten 8 334 691 Reichsmark und Steuern 1 331 172 Reichsmark, so dah ein Verlust von 141 000 Reichsmark verbleibt, der auf neue Rechnung vorgetragen werden soll. Der Geschäftsbericht fügt insbesondere über die hohe Steuerlast, die die Umstellung auf eine geordnete und einen bescheidenen Ertrag versprechende Basis verhindere und die Konkurrenzfähigkeit auf dem Weltmarkt unterbinde. Außerdem habe die Abwicklung älterer, aus bet Inflationszeit stammender Geschäfte das Berichtsjahr noch stark belastet und werde erst im laufen
den Zahr ganz beendet werden. Die Entwicklung der Betriebe habe jedoch trotz aller Schwierigkeiten erfreuliche Fortschritte gemacht. Die Bilanz verzeichnet 10 983815 Reichsmark Kreditoren und 10 491 738 Reichsmark Anzahlungen. Demgegenüber erscheinen Debitoren mit 8 110 909 Reichsmark., Kasse und Wechsel mit 134 747 Reichsmark, Wertpapiere und Beteiligungen mit 890 772 Reichsmark und Vorräte mit 11 235 277 Reichsmark. 3n der ordentlichen Hauptversammlung, die diesen Abschluß genehmigte, erklärte der Vorsitzende, daß der AuftragSemgang im laufenden 3ahr befriedigend sei, jedoch bei unzureichenden Preisen. Für das laufende Jahr könne mit einem besseren Ergebnis gerechnet werden.
* Bochum er Verein für Bergbau und Guhstahlfabrikation, Bochum. Zufolge ständigen Rückganges des Auftragsbestandes sollen, wie der DHD. von Verrvaltungs- feite ersährt, beim Bochumer Verein voraussichtlich auf drei Walzstraßen der Stahlindustrie Sonntag und Montag, auf zwei anderen Straßen und im Hammerwerk voraussichtlich am Montag Feierschichten eingelegt werden. Am vergangenen Montag und Dienstag wurden bereits auf der Dlankstahlstraße zwei Feierschichten eingelegt. Die Beschäftigungsmöglichkeit wird seitens der Werksleitung infolge der Auswirkung der schlechten Konjunktur auch für die nächste Zeit als unbefriedigend beurteilt.
Börsenkurse
Tfftnm:
©elletmrAaier Bergwerke . . H«rpcner Sergda«.....
M«Iitoer!e Nschrrälebeir. . . jteliwcr? Mesreregeln. . . . Laurahütte..........
DbabcHti...........
Mime Bergbau .....
5% Deutsche ReichSanleibe . 4e/„ Deutsche NcichSimleihe . 3’///« TfirHftt ArichSaxlellie 3% Deutsche JicnHinlribe . T<«ijche «varprSanttxmlethe 4♦/, Hr,u»tsche Konsole . . .
4* . »Xprn........
3V//« »effen......
3*/. yejfts...........
Deutsche Dcrtb. Dollar Anl. dto- Doll.-Schar»-Anweisng-.)
4% Hontürfen 5*/. Golbmerikaner
Berliner HantzclSaesellschaft. Commerz- und 'privat-Bank Dar«st. and sltanoaalbank . Dearlch« vanf........
Deutsche SttihtSbcnf . . .
DiSconto 6e»mt«nbif
ActoNdank..........
Miltekdeutschc Creditbank. . Ocsterreichisaic Credilanstalt. Aefibanl
Bochumer (Suö ...... B«der,S...........
Laro
9tkfee« Montan .......
TcSaS Bergbau. ......
Samburg-Lmerila .
Norddeutscher Llovd.....
Eheramische Werke Albin .
Zementwerk Heidelberg Philivv Holzmann
Analo-Lont.-Guano . . . ..
Badische Anilin...... .
Hchrmnchc Maver Alaviu . . Goldschmidt GrieS. eimer Electron . . .. Höchster ^flrtteerte .....
6oU»erte|la«g ........
NlitgerSwerke .........
Lcheideanstalt ........
Mg. ElektrtLitätS-Gesellschaft 3er<rot«nn .......
Mamkraftwerke
Schuekert . . .
Siemens <6 HaKke .....
Adlerwerke Kleyer ..... Daimler Motoren. ..... Heiiligenstaedt Megvtn.......... ,
Motorenwerke Mannheim . Frankfurter Armaturen . .
Äonseroensabrik Braun .
Metallgcsell'chaft Frankfurt.
Per. Union A.-G
Echuhlabrik Herz......
^cSrtnri Waldhos
-Zuckcrlabrtk kkrartkenthal . .
Zuckerfabrik Wagbäulel ■ . .
Frankfurt a-M.
Berlin
Schlay. Änrs
tTöene- -Rrtt
Schluß.
6411U6» Dtlttei bst«.
z. n.
8 10. |
7. 10.
► 10
0 2175
0 2275
i 2175
0.2275
—
—
1.282-,
0,29
—
0 29
0.27
0,28
0,455
—
0.4.15
0.4
-
—
1,1325
1.1325
0.27
0,26
0,25
0.26.5
—-
0.26
0 28
*
0,36
0 25
—
0,24
0,28
90.25
91.25
91 75
95 6
95,6
95,8
96
7,4
7,7
7.25
7.4
-
—
—
—
122 5
124
123'
124'
V4-
94*
94,5*
94.75'
tot
104*
10.3,5'
104.2'
103
134.13
103,5*
104,6*
70
101,5'
io«,ri
100.75
101.4*
101,7*
77.5
77.5
9*
92
92'
_
7 25
7.3
7,9*3
7.4
0,0285
0,028
—
0,025
-
63.75*
64,75*
42
43
42,25
38.5
38
— *
_
04,25*
66*
63.62*
65'
63,75
es. y
65,4*
63.5'
9«;
um
97.5'
99.75-
110,5
113
111,5
112,9
116
118,25
17,4
17.62
33,25
3*i
35,5
38,4
42
42.5
69 75
_ •
67.25
.30
53,5'
65*
71.5
71
72
54
54
57
58*1
57.25'
_
63
63
63,9'
64.75'
67
67
52,1
52,75
52
52.1
—
—
89.75
89.75
117
119.5
117,5
119,5
•*—
«■»
65,5
67.25
67.25
67,5
115
115.75
115
lii
115
116 5
114,5
116
51,5
51.5
—
61
62
61,25
63,25
SO
d9
—
90.75*
76,5
11.23*
90.75*
92 75'
70,5
70,5
71
73
71.5
58.5
60
58,76*
60,5*
73
7M
72.75*
73,6'
34
34,5
34,6
34.75
34
34 5
34
34.25
26
26
—
24
35
85
35
0,3
0,3
—
93,75
95.5
59 .5
—
-
59,5
.53
57,5
26
26
—
*
4
4,55
4,25
76,75
55.75
78
56,1
51
57
—
54.25
55
54,13
54.5
Devisenmarkt Berlin—Frankfurt a. M.
(Sn LiLivuen Mark aoSgedrückr. Buenos-MreS, London, Nea-
York. Äio de Sanetro fflt etne tMbeit, und iöudave» fär lOOCflO Em beiten, alles übrige für 100 LiNdelten.!
Telegraphische Auszahlung.
7 Oktbr.
• Oktrr.
Amtliche Noturung Geld 1 Brief
Amtliche Notierung i^eld I Brief
Amu--Nou Buen.-Aircs Brff.-Antw- Christiania. Kopenhoaen Stockholm . HellingforS. Italien. . . London. . Neunork . .
PapiS - - . ELweij . .
Svanien.
Javan . . . Ni» de Jan Wien in D>- Ceft. abgeft Prcg .... Beli rad . . Dudapelt. .
Dul,arien Lissabon .
Danzia. . . -fionftcmtin. Alben. . .
Canada. .
Uruguay
168 59
1,721
13,62
83,40
101,17
112,56
10.555
16.83
20,311
4.195
19,40 KO 87
60,30
1.717
0.627
59,17
12,42
7.4.3
5 872
3,045
21 225
80,55
2,405
6 09
4,195
4.205
Bc
NV.0I 1,725 -8,86 83,60
101, »3
112,84
10,559
16.87 20,361
4.205 .9,44
81,07 60,46
1,721 >.629
59,31
12.45
7,45 5,8'2 3,055
21,275 80.75
2,415 ii-11
4,207
1.215
n f n o t e
168,62 1.723
18.84
82.35
101,22
112.44
10,555 16-81
20,316
4,195
19,44
80.88
60,31 1,716 1.629
59,17
12,425
7,4.3
5,875
3,05.1
21,225
>0.50 2.435 6.04
4.195
4 26
N.
169,04 1,725 18,88 82,55
101,48 112,72 10,595
16.88
20,366 4,2)5 19,48 81,08 60.47 1.720 0.63'5
69,31
12,465
7.41 5,8)5 1,065
.0,275 80.75 2.415
0 11
4.205
4.26
Berlin, 8 Oktbr
Geld
Arier
?lmcrikonische Note».....
4,18.5
4.205
Belgische Noten........
18,78
18,88
Dänische Noten........
100,95
101,45
Englische Roten. .......
Frant»silche Note« ......
20,27
19,41
20,37
19 53
Holländische Noten......
148,23
169,07
Jtallenilchr Noten......
16,86
16,94
Norwegische Noten......
Dem<ch-Oeßerr.,6too Kronen
Rumänische Noten......
83.11
59.02
83.63
59,32
Lchwedischc Noten.......
112,17
112,73
Schweizer Noten.......
60,6 >
81,05
Spanische Noten.......
-.0.10
>0.4U
Tschech.ll.waklsche Noten . .
12.285
12.445
Ungarische Noten . ......
5.825
5.865
Frankfurter AbendvorsL.
Frankfurt a. M. 8. Ott. Die freundliche Stimmung des Mittags- und nachbörslichen Verkehrs hielt auch an der heutigen Mendbörse weiter an . Ein Teil der Kurse zog erneut leicht an, doch war daS Geschäft auf allen Märkten gering. 1902er Russen und Anleihen waren gesucht und fest. Starke Rachfra^r bestand für
Phönix-Aktien, die um l/4 Prozent höher wurden. Die Börse schloß in festerer Haltung. Deutsche Anleihen: 5pro-«ntige ReichSanleih« 0.2271 /., 4prozentige Schutzgebiete 5,45. Ausländische Renten: 4proz,ntige Bagdad H 6*/« bis 6,80, 4prvz«ntige Zolltürken 7,70. Bankaktien: Commerzbank 94 (Medio 94), Darmstädter 104, (Medio 104), Deutsche Verein-Pank 101 (Medio 101,5), Dresdener Bank 100, Mittel- deutsch: Kredit 92, Reichsbank 1321/,, Oester- reichische Kredit 7,30. Bergwcrks.iklien: Kall Aschersleben 113, Rheinstahl 55. 3nbuftrieafticn: Dyckerhofs & Widmann 33, Elberfelder US'/,. Elektrisch Licht und Kraft 92, Goldschmidt 67* 4. Höchster 116V., Holzverkohlung 51L, 3nag 0,41, Zunghans Krauß Lokomotiv 35. Zucker Baden 55, Frankenthal 56. Privritätsvbliga- tionen: 41/» Anatolier II 6,90, 3prozentige Saloni- que Monastir 10.
Berliner Börse.
(Eigener Drahtberichl des „Gießener Anzeigers".)
Berlin, 8. Ott. Rachdem bereits vorbörslich die Rachrichten aus Locarno eine freundliche Stimmung hervorgerufen hatten, setzte die Börse auf allen Marktgebieten lebhaft und f e ft ein. Die Meldungen von der Zusammenkunft Dr. Luthers und Briands und vor allem die hieran geknüpften zuversichtlich klingenden Aeußerungen der beiden Staatsmänner haben die Stimmung der Börse sehr gefördert, zumal auch verlautet, dah das Ausland, besonders England und Holland. Kaufaufträge hierher gelegt hätten. Die Mitteilungen von der Erhöhung des Mit-telstandSkredileS auf 66 Millionen Mark wirkten stimulierend und nicht zumindest knüpfte auch die Börse an die bevorstehende Reise Dr. Schachts nach Amerika Hoffnungen auf eine Besserung der Geldkalamität in Deutschland. Die Mitteimngen der Manncs- mann-Rdhrenwerle über eine Besserung des Absatzes sanden unter diesen Umständen mehr Beachtung als die bevorstehenden weiteren Be- triebSeinschränkungen beim Bochumer Bergwerksverein. Die Börse ist überhaupt geneigt, die Lage der Industrie etwas zuversichtlicher zu beurteilen. ES ist ja auch nicht zu leugnen« daß im Ruhrkohlenbergbau der Gipfel der Schwierigkeiten überwunden sein dürfte .sofern nicht die Bergarbeiter durch übertriebene Lohnforderungen der Besserung erneut Einhalt tun. Am Montanmarkt brachten die ersten Kurse bereits Besserungen von 1 biS 2 Prozent und nach Festsetzung der ersten Rotierunge« machte die Aufwärtsbewegung weitere Fortschritte. Harpener erreichten wieder den Parikurs. ManneSmann gewannen durch die Mitteilungen dieser Gesellschaft fast 3 Prozent. Bankaktien waren durchschnittlich um 0,5 Prozent gebessert. Bon Elektr oaktien standen ATG. aus den bereits gestern gemeldeten Gründen im Bordergrunbe deS Interesses und erzielten lebhafte Steigerungen. Auch Farbwerte waren stärker gefragt, namentlich Badische Anilin. Man rechnet hier mit einer Opposition der Aktionäre gegen die beabsichtigte Gleichstellung mit den übrigen Werten der Interessengemeinschaft. Am Rentenmarkt blieb das Interesse für Schutzgebiet rege, der Kurs stellte sich anfangs auf 5,65, später auf 5,55. Kriegsanleihe 0,22778 fester. y>
Frankfurter Getreidebörse.
(Eigener Drahtberichl des „Gießener Anzeigers".)
Frankfurt a. M., 8. Ott. ES wurden notiert: Weizen, Wetterauer, 23, Roggen, inländischer, 17.25, Sommergerste für Brauzwecke 25 bis 26, Hafer, ausländischer. 19.50 bis 21, Mais (gelb) 19.50, Weizenmehl, inländisches. Spezial 0, 37 bis 37.25. Roggenmehl 25 bis 26.25. Weizenkleie 9.75 bis 10, Roggenkleie 10.25 bis 10.50« Tendenz -Schwächer.
Frankfurter Schlachtviehmartt.
(Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeigers".)
Frankfurt a. M, 8. Oft Auftrieb: 2 Rinder, 907 Kälber, 1027 Schafe, 916 Schweine. Kälber: Feinste Mastkälber 90 bis 95, mittlere Mast- und beste Saugkälber 80 bis 88, geringere Mast- und gute Saugkälber 70 bis 78, geringe Saugkälber 60 bis 68. Schafe: Mastlammer und Masthämmel 50 bis 54, geringere Masthammel und Schafe 40 bis 48, mäßig genährte Hammel und Schafe (Merzschase) 30 6i8 38. Schweine. Bollfleischige von 80 bis 100 Kilogramm 88 bis 90, vollfleischige unter 80 Kilogramm 78 bis 85, vollfleischige von 100 bis 120 Kilogramm 83 bis 90, vollfleischige von 120 bis 150 Kilogramm 88 bis 90, unreine Sauen und geschnittene Eber 70 bis 80. Marktverlauf: Kleinvieh lebhaft, Schweine ruhig, Markt geräumt
Bt • ",2t V-;c*‘.t:‘ —.börse.
Berlin, 8. Oft. Der Produktenmarkt erlitt durch die wieder abgeflauten Auslandskurse ebenfalls eine Abschwächung. Die Preise gaben ca. 3 bis 4 Mk. nach. Bon einer GeschaftS- belebung war nichts zu merken. Es notierten pro 1000 Kg.: Weizen (märt) 210 bis 212, Weizew (Oktober) 228 bis 228.50, Weizen (Dezember) 230 bis 229.50, Weizen (Marz) 234 biS bis 233, Roggen (mark.) 152 bis 154, Rogge« (Oktober) 168 bis 167.50, Roggen (Dezember) 171.50, Roggen (März) 180, Gerste (märt) 210 bis 233, Futtergerste 170 bis 175, Hafer (märt.) 182 bis 190, Hafer (westpr.) 174 bi« 181, Hafer (Dezember) 185, Hafer, iMärz) 190; für je 100 Kg.: Weizenmehl 27.25 biS 31.25, Roggenmehk 21.75 bis 24.25, Weizenkleie 10.25 bi« 10.50. Roggenlleie 8.90 bis 9.10, Biktoriaerbsen 26 bis 31, kleine Speileerbsen 26 bis 28, Futter- erbfen 21 bis 24, Wicken 22 bis 25, RapSkuche» 14.50, Leinkuchen 21.30 bis 21.60, Trockenschnihel 10 bis 10.25, Torfmelaffe 8.50 bis 9. Kartoffelflocken 14.60 bis 15.20, Zucker 20 bis 20.20.
AunS,unk-Programm
des frankfurter Senders.
(Aus der „Radio-Umschau".)
Ea-rrstag, 10. Oktober:
4.30 bis 6 Uhr: Rachmittagskonzert deS HausorchesterS: Reue Tanzmusik. 6 biS 6.30 ähr: Die Lesestunde (für die reifere Jugend): Aus „Die rote Koppel", eine Tiergeschichte von Svend Fleuron. 6.30 biS 7 ilfcr: Der Briefkasten. 7 bis 7.30 injr: Die Bücherstunde. 7.30 bis 8 illjr: Stenographischer Fortbildunas- kursus für alle Systeme (Diktat von 80 Silben aufwärts). 8 bis 8L0 ilßr: Stunde des Frank» furter Bundes für BollSbildung — Dvrtrag von Prof. Dr. v. Düring: „Reuere Anschauungen der Seelenfunde" (nachgeholt). 8.30 Uhr: Pre- ciosa. Schauspiel in 4 Aufzügen von Pius Alexander Wolff. Musik von Earl Wart« v. Wsber. __u


