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fttn Sonntag im Saalbau Sauer. Man beachte die heutige Anzeige.

Das Schauspiel General Bork"' vpn Geheimrat Prof. Dr. König wird am nach, (ten Samstagabend noch einmal als Wohltätig- kettsoorstellung aufgeführt. (Siehe heutige Anzeige.)

Der «eil. Lehrcrlurnvcrein feiert in Darmstadt am 11. und 12 September |cin 25jähr«ges Bestehen DaS Jubiläum, daS im Rahmen des Darmstädter Sommers statt- findet, bringt interessante Vorführungen im neu­zeitlichen Schulturnen, im Schwimmen und im Spiel. Don besonderer Anziehungskraft dürften die beiden Dortrage von Direktor Reuen- Dorff von der Preuh. Hochschule für Leibes­übungen sein. Man darf diesen Vorträgen mit lebhafter Spannung entgegensetzen Wan be­achte die heutige Anzeige.

Rheins ahrt der Siebener Dolksschulen. Dor einigen Tagen fuhren die Knaben und Mädchen der hiesigen DolkS- schulen an den Tlhein. Dank der ftnanztellen Unterstützung seitens der Stadt Gießen war es möglich geworden, den fünf oberen Jahrgängen aller Drei Schulgruppen einen Teil lenes Stuckes deutschen Bodens zu zeigen, um den die Völker aller Zeiten kämpften und heute wieder ringen. Dach der Dahufahrt mit einem Sonderxug über Friedberg Bad Homburg. Höchst nach Mainz- Kastel wurde Dort die Rheinstrahenbrücke über­schritten. und man sah daSgoldene Mainz" mit seinen zahlreichen Tünnen. Der Dampfer ..Al­bertus Magnus", der für beide Tage gemietet war. bot ausreichend Platz für Kinder und Leh­rer und beherbergte diese für neun volle Stun­den. Der Rheingau mit seinen Schlössern, Höhen und weiten Weinbergen, das Rationaldenkmal auf dem Riederwald. daS "Binger Loch mit dem Wauseturm. die zahlreichen Rumen, Bürgen und lieblichen Dörfer und Städtchen im engen Tale, die hohen Felsen und steilen Abhänge rechts und links des Batet Rheins biS hinab zur sagen­umwobenen Lorelev. der überaus rege inter­nationale Schiffsverkehr, unzählige, unseren Kin­dern bisher fremde Dinge, wurden mit begei­sterten Augen geschaut und hinterliehen Ein­drücke. die weder Wort noch Bild hervorzurufen imstande sind. Um 12'/, Uhr drehte das Schiff vor St. Goar und brachte in ruhiger Fahrt die freudvolle Kinderschar wieder zurück nach Mainz. Pünklich 9.39 lief der Zug im Bahnhof Gießen ein, wo die Eltern ihre Kinder herzlich in Empfang nehmen konnten. Das war eine sinnvolle Rheinlandfeier und zugleich ein Erleb­nis für unsere Jugend.

Beihilfe an die DolkSbiblio - theken deS KreifeS Giehen. Für die Unterstützung der Volk Büchereien im Kreise sind dem KreiSschulamt Gießen Mittel zur Dersügung gestellt worden. Anträge auf Beihilfen, denen «ine Angabe über den Umfang der Bücherei, so­wie über die ihr von anderen Seiten zufliehenden Bct'äge beizusügen ist. können bis zum 1. Oktober bei dem Kreisschulamt eingereicht werden.

RDV. Wieder Seife und Handtücher auf der Eisenbahn! In fünf V-Zugpaaren werden, wie bte Reichszentrale für Deutsche Ber- kehrswerbung mitteilt, Seife und Handtücher ver­suchsweise schon seit längerer Zeit mitgeführt. Für Die Aborte in den F D 3 ü g e n ist die Mitfüh- rung neuerdings angeordnet worden. Bewähren sich die Seisenständcr und werden die Handtücher nicht wieder entwendet, so besteht wie wir von zu- ständiger Stelle erfahren, Aussicht, daß sämt­

liche O-Züge während des Winter» wieder dielen Utensilien ausgerüstet werden,

" Richt M. sondern RM. 3n Schecks und Wechseln ist unbedingt ,RM" (Reichsmark, und nicht ein einfachesTT" zu setzen. Sv hat daS preußische Kammergericht ertfdbieben Aul _M" ausgestellte Schecks und Wechsel gelten mir noch als auf Paviermark lautend Um e ner Rechts - unsicher heil vorzubeugen, au» der sich unange­nehme Folgen ergeben können, schreib: man also stets .RM".

" Das Fröbel-Seminar veranstaltet in feinen Räume n. Gartenstraße 30. von Donners­tag. 10. biS einfchl Sonntag, 13. Sept eine Ausstellung von Schülerinnenarbeiten, die sowohl im Handarbeit»- als auch im Werkunterricht an­gefertigt wurden. Die Zuteilung ist täglich von 11 bis 1 Uhr norm, und 3 bis 5 Uhr nachm. ge­öffnet Die neuen Kurse beginnen Montag, 12. Oktober.

Oberhesfischer Missionsverein für Basel.

y. Schotten. 7. Sept. Eine gut besuchte Jahresversammlung des Oberhessischen Missionsvereins für Basel wurde heute in der ..Krone" dahier abgehalten. Eingeleitet wurde die Tagung durch ein MissionSfest in Ruddingshain (Kirchspiel Schotten) und einen Lichtbildervortrag von Missionar Gaul in der schönen Schottener Kirche am gestrigen Abend.

Heute vormittag hielten Missionare Dorträge in den Schulen und um 11 Uhr eröffnete der Dorsihende des DereinS, Dekan Buhmann- Kirchberg. die Hauptversammlung mit Ansprache und Gebet. Aus dem erstatteten Jahresbericht geht hervor, dah dem Derein jetzt 100 ober­hessische Bereine angeschlossen sind und die Dc- russarbeiter Basels, die Oberhessen zur Verfü­gung stehen, der Missionar Gaul- Frankfurt a. M.. 111 m a n n - Hersfeld. Schlaudraff- Giehen und Waller- Beuern sind. Es wurde zu energischer Missionsarbeit in den oberhefsi- schen Gemeinden aufgerufen, weil die weltweiten Aufgaben wachsen und diese ohne eine aktive Heimatgemeinde nicht gelöst werden können. Be­schlossen wurde, neben dem Dorsihenden, der als Vertreter des oberhessischen Vereins dem Mis­sionsparlament Basels angehört, noch einen zwei­ten Vertreter abwechselnd aus den verschiedenen Dekanaten jährlich nach Basel zur Festwoche zu senden, um Anregungen Den Gemeinden zu vermitteln. Die Rechnungsablage ergab ein gün­stiges Bild. An Stelle des langjährigen Rech­ners. Dekan V o g e l - Bruchenbrücken, der wegen Arbeitsüberlastung sein Amt niederlegte und dem herzlicher Dank für seine sorgfältige Arbeit ausgesprochen wurde, wurde Pfarrer S t a u - bad>- Watzenborn gewählt. Der Vortrag von Missionar Gaul über die wichtigsten Arbeits­gebiete der Deutschen evangelischen Mission gab eine meisterhafte, sehr intcr Plante Uebersicht, zeigte aber auch, wie weit England und Amerika seit Jahren an der Spitze marschieren, nicht nur mit finanziellen Mitteln, sondern vor allem mit persönlichen Arbeitskräften, denn unter den 2900 evangelischen MissionSkräften sind nur 1000 deutsche, von den 180 Millionen. Die für evan­gelische Mission jährlich verausgabt werden, kom­men nur 5 Millionen aus Deutschland.

In der Rachmittagsversammlung sprach Psr. Dr. V o e m e l - BergeberSbach über die Gage der

Mission in ^Hina Gr gab ein höchst anschau­liches Bild über die guten und schlechten Mächte die diese» Riesenreich beherrschen, und verstand es. vor allem auch zum Bewußtsein zu bringen daß man es hier mit einem eiten Kultur- Volk zu tun hat. DaS von vielen unterschätzt weil nicht gekannt wird. Da er 10 Jahre als Missionar in China lebte und erst vor kurzem von einer zweijährigen Inspektionsreise im Auf­trage Bafels zurückgekehrt ist. Augenzeuge Der Zustande in Kanton ufw war. gelang eS ihm. ein lehr anschauliches Bild Der Dortigen politi­schen. sozialen und religiösen Verhältnisse zu entwerfen. Der Deutschen evangelischen Mission stehen die Chinesen freundlich gegenüber.

Um 5 Uhr schloß der Vorsitzende mit herz­lichen DankeSworten die Versammlung.

Turnen, Sport und Spiel

25 Jahre Gietzener Sport-Club.

Man schreibt uns: Zum 25. Male jährte sich der Tag. an dem Der Sport-Elub Giehen 1 9 00 c. V. ins Geben gerufen wurde Bei Der großen Bedeutung dieser Bewegung, bei der Stellung des G. S. E. 1900 alS verdienter Pio­nier im deutschen Sport, soll dieser Tag in stolzer Erinnerung würdig gefeiert werden. Vom ersten Tage an hat ev der Club verstanden, die Beziehungen mit dem In- und Auslande und ganz besonders mit den benachbarten Ver­einen zu pflegen. Wenn der Club jetzt die 25 Jahre an sich vorüberziehen läht, so will er vor allem der Vereine gcDentcn, welche mit ihm seinen Sport haben hochhalten helfen, und dazu gehört, außer unseren engeren Rachbarn Wetzlar und Marburg, vor allen Kassel. Siegen. Hanau, und zwar der Hanauer Fußball-Club 1893. Die Beziehungen, die Hanau 93 mit Gießen 1900 verbindet, sind Tradition. Vom ersten Tage an war Hanau 93 der Verein, der mit Gießen 1900 Freud und Geiö teilte. Jetzt, am 25. Geburtstag, wird es wieder Hanau 93 sein, den der G. S. C. 1900 seinen Anhängern vorstcllcn wird. Die Hanauer Mannschaft tritt komplett in folgender Aufstellung an:

Steinebach.

Krebs. Schlett, Röthardt II.. Krieger, Hoffmann.

Krause, Röthardt I., Karl, Herzog, Klinger. Karl spielte am vergangenen Sonntag in Der süddeutschen Mannschaft gegen Rorddeutschland. Die zuletzt erzielten Resultate gegen Kurhessen Marburg 140. ..Wormatia" Worms 21 und gegen den andalusischen Meister Real "Vatis Ralampie Sevilla (Spanien) 61 zeigen von großem Können und bürgen für gutes Spiel. Vorher finden Spiele der 1. Jugend gegen V. f. L. Frankfurt und der alten Herren gegen die alten Herren von Hanau 93 statt. Bei Den A. H. von Hanau finden wir ebenfalls be­kannte Ramen, wie Baum, Dietrich, Möller, Hofmann, Heck usw. Durchschnittsalter dieser Mannschaft ist 38 Jahre. Räheres durch Jn- fcralc am Donnerstag und Freitag.

Schwimniwettkamps Budapest-Magdeburg.

Das Wettschwimmen der Städte Budapest und Magdeburg gewann M a g d e b u r g im Verhältnis von 3:2. Das viermal 66?/g.Mete»

Gemischte-Stafettmrfchwimmen gewann Magdc - barg in 3 Minuten 2 Sekunden Budapest wurde zweiter mit 3 Minuten 32 Sekunden. Die viermal 100-Meter-Stafetre gewann Budapest mit 4 Minuten 21.4 Sekunden. Magdeburg wurde zweiter mit 4 Minuten 24.8 Sekunden Den Maßcrpolomatch gewann ebenfalls Budapest im Verhältnis von 4:1 (Halbzeit 1:0).

Deutsch-ungarischer Tennis» wettkampf.

D>e ungarische DcimiSmeisterfchaft gewann der Ungar Kehrltna gegen Bergmann «Deutschlandl im Verhältnis von 6:3 und 3:3. 3m Männer-Doppestpiel siegten Bergmann - Rodziankv gegen K e h r l i n g - F i t t t e r im Verhältnis von 6:4, 7:5, 4:8. 6:4. Reichsalpenfahrt des A.D.A.C.

1925.

In ber mit den Standarten und Wimveln des AD. A. C. und feiner einzelnen Gaue geschmückten Deutschen Derkebrsausstellung in München sand die Reichsalpenfahrt des A.D.A.C. 11*25 ihren Abschluß. Insgesamt kamen in den ersten Rach- Mittagsstunden etwa 40 Wagen und 20 Motorräder am Ziele der Reichsalpenfahrt in München nn. In geschlossener Fahrt begaben sich die Teilnehmer zur Berkehrsausstellung, wo sie um 5 Uhr nachmittag» eintrafen.

Der Mörder Meon.

Darmftabt, 8. Sept. Wie schon gemeldet, ist der Mädchenmörder Joses Meon In Gotha ergriffen worden. Soweit jetzt feftsteht, hat er den Mord an der Stütze Anna Gillmann, die von Frankfurt aus hierher gekommen war. in der Rocht zum 21. August begangen. Montag, 24. August, hat er bann Darmstadt verlassen, wurde aber wenige Tage darauf von einer Dame aus Darmstadt, bei der er früher einmal eine Zeitlang gewohnt hatte, zufällig im Wartesaal des Gothaer Bahn- Hofs gesehen. Die Spur hat dann zu seiner Der Haftung geführt. In Darmstadt batte Meon aus großem Fuße gelebt, und es ist immer noch nicht ganz aufgeklärt, woher er die Aufwendungen be­stritt. Jetzt neigt man zu der Annahme, daß Meon in der letzten Zeit sich die Mittel durch Dieb» stähle verschafft Hot: er soll Fahrroddieb ft ä f) l c und ähnliche Straftaten begangen haben. Er dürste durch die Untersuchung nach dieser Rich­tung hin überführt werden.

Gerichtssaal.

fpd. Frankfurt a. M., 8. Sept. Der neun- undzwonzigjährige Techniker Wilhelm P Hi­li p s e n b u r g aus Essen ist ein Meister der Gaben» biebe. Seine Spezialität besteht Darin, während der Mittagsstunde in die verschlossenen Geschäfte einzudringen und aus diesen zu stehlen, was ihm unter die Finger gerät. In mehr als fünfzig Städten gab der Mann in den letzten Jahren Gast- rollen, die Zahl seiner Einbrüche geht in die Hun­derte. Fünfundsechzig Einbrüche für einen Zeitraum von einem halben Jahr gc stand der Mann bei seiner kürzlich in Stuttgart erfolgten Verhaftung ein. Jetzt verurteilte ihn bas hiesige Gericht zu ber höchsten zulässigen Strafe von f ü n f a e h n Jahren Zuchthaus, zu zehn Jahren Ehrverlust und dauernder Stellung unter Polizeiaufsicht.

Seit ich die Pneu- mette habe, emp­finde ich keinen Schmerz mehr.

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Versteigerung: Montag, den 14. Sevtbr., vormittags 11 Uhr

Der Borstpende: Or. Hangen, Wabnfried.

Lieferungsvergebung.

Die Lieferung von etwa 400 cbm ge­siebten Lahnkies soll für die Kabellegung zur Lieferung bis 15. Oktober d. I. ver­geben werden.

Angebote sind verfchlosicn bis zum 14. d. M.. Vormittags 10 Uhr, bei der Direktion Der Elektrizitätswerke. Zimmer Dr. 4, einzureichen.

Freie Auswahl unter den Bewerbern bleibt Vorbehalten.

Giehen, den 7. September 1925. Städtische Elektrizitätswerke.

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Zagdverpachlung.

Die Jagdnutzung des gemeinschaftlichen Jagdbezirkes LützeUinden soll am SamS» tag, dem 12. September 1925, nach­mittags 4 Uhr, auf Dem hiesigen Rat- Haufe für die Zeit vom 1. 4. 1925 bis zum 31. 3. 1934 in 2 Bezirken öffentlich meistbietend verpachtet werden. Bezirk I umfaßt 513 ha Feld und 115 ha Wald und Bezirk II 275 ha Feld mit einigen Holzungen. Die beiden Bezirke werden zunächst einzeln und bann zufammen aus­geboten.

In demfelben Termin gelangt auch die an den gemeinschaftlichen Jagdbezirk unmittelbar angrenzende, auf hessischem Gebiete - in der Gemarkung Großen- Linden - bdegene Markwatdjagd Der hiesigen Gemeinde in Gröhe von 126 ha auf die gleiche Zeitdauer öffentlich meist­bietend zur Verpachtung.

Es handelt sich um gute Reh-, Hasen- und Hühnerjagden.

Die Pachtbedingungen werden im Ver­pachtungstermin bekonntgegeben.

Rähere Auskunft erteilt der unter- zeichnete Jagdvorstcher.

Lützellinden iKr. Wetzlar), 26. August 1925.

Der Jagdvorsteher: Rorsch. 8051D

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Beginn der neuen Kurse: Montag, den 12. Oktober 1925.

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