1. Oktober verwendet werden.
dem
den ist
” Zwei schwere Jungen verhaftet. Wem gehören die Sachen? Der Polizeibericht meldet: Gestern wurden hier zwei Männer fest- genommcn, die nachstehend genannte Sachen, über deren f)erfun,t sie jede Aussage verweigerten, mit sich führten: 49 Stuck gegerbte Kalbs-, Schaf- und ZiegenlcUe, zwei Tischdecken, eine schwarze Akten- tasche, einen schwarzen Regenmantel, ein Paar schw. Damenhalbschuhe, Marke Fortschritt, Gr. 5i, eine schwarze Damenhandtosche, eine goldene Brille mit Etui, eine silberne Brosche mit grünem, rundem Stein in der Mitte und vier kleinen lila Steinchen an den Ecken, eine Schere, ein Manikür- kästchen, ein neues, rveißleinenes Säckchen mit der Aufschrift .Hallers Qualitätsmark« Eiersuppenteig", ein kleiner Karton mit Schokolade und Homburger Pfefferminzpastillen, ein graue», leinenes Handtuch und eine' Pistole, Walthers Patent Mod. 9 mit 15 scharfen Patronen. Die angeführten Sachen sind bei der Kriminalpolizei in Gießen sichergestcllt.
spd. Ein Schulsederschwindler. Im Auto fährt ein elegant gekleideter Reisender seit Wochen schor vor Schulen vor. besucht den Schulleiter und macht ihm Angebote zur Lieferung von Schulfedern und Federhaltern. Gr hält eine Liste bereit, die der Rektor nur zu unterzeichnen braucht. Wenn das gescheheir ist. fährt der Reifende bei einem Papierwarengeichäfte des Ortes vor und erzählt hier, daß das Geschäft den Der- trieb der Halter für den Ort erhallen solle. Selbstverständlich gibt man sofort Aufträge und in einzelnen Fällen bereits Vorauszahlung, auf die eö der Mensch besonders abgesehen hat. Wenn sich ein Geschäftsinhaber sofort bei dem
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Kessel. Oekonomierat in Schwabsburg. Durch Rücktritt: Heinrich Jakob Pohl in Erzhausen. Pfarrer Dr. D. Reit In ReckorNeinach. Die ausscheidenden Mitglieder wurden durch Zuruf
Turnen, Sport und Spiel.
'-Nom Turnqnu Hrsscn (D. T.)
.. — Bein diesjährige Bezirk • i u r n s e h hielt der 2. Bezirk (G i e ß e n - W e y l a r) in Slllendorf a. d. Lahn ab; der Bri derverein feierte gleichzeitig die Weihe seiner ersten 0 a b n t. hie von der Bonner Falmeniabrik ne- ichmaävoll hergestellt ist und deren Kausvreii von dem Turnverein aus eigener Kraji beschosst wurde.
Am Samstagabend verfammelten sich die Tur- ner mit den eingeladenen Ortsoerelneu auf der Festwicje zur Weihehandlung, bei der der^ Festpräii- d»nt Friedrich Heinrich die neue Fahne al» Symbol der Einigkeit und als einen Höhepunkt in der 20jährigen Entwicklung des ’uereineleLcn» feierte. 2m Auftrage der Frauen und Iungsrauen iiberreichte Ftt. Emma Häuser eine Hahnen» schleife und brachte in gebundener Wechselrede mit eil. (Emilie Volk den Wahrspruch her D.T. zu eindrucksvollem Dortrag. Der Gesangverein „Einheit" vertiefte die festliche Stimmung durch ein klangvolles Chorlied, und Turnerinnen von Allendors und Klein-Ltuden sowie eine Turnerriege aus den Besten des Bezirks erfreuten durch die Vorführung wohlgelnngener Hebungen, besonders an den Geräten. Durch irühzeiugen Swlust am Abend nistete man sich für den Wettkampf, her durch einen Weckruf am Sonntag früh angekundigt Du rot.
Um 9 Uhr begannen hie Uel'ungen — Freiwett» sprung, Kugelstoßen, Stabhochsprung, 100-Meter- L'auf und eine Freiübung — unter her bewährten Leitung des Bezirkslurnwarts Paul Schüler» Wehlar in dem Wiesental des Kleebachs, der sog. ,.Au", am südlichen Aurgang des Urte». 2n 15 Riegen traten rund 270 Turner on und bei dem vorzüglichen lurnroetter wurde „die Arbeit im Gewand der Freude" fristgerecht getan. Der F e st z u g hielt bei der mächtigen Dorflinde an, und in ihrem Schallen wurde her Gefallenen des Weltkriege» I" sinniger Weise gedacht; unter schlichten Worten legte her erste Sprecher Karl Faber an der Gedenktafel des Turnvereins einen mächtigen Eichenkranz nieder, wahrend die Musik das Lied vom guten Kameraden spielte. Vor den allgemeinen Freiübungen sprach Rektor Bach- Großen Ltnden als Vertreter her (Bau» und Bezirksleitung und betonte, dast das echt turnerische Leben im Verein genährt werde durch den Anschluß an die grösteren Organisationen, (fine schöne Unterhaltung für die zahlreichen Feslgäste boten neben dem Geräteturnen die Sonderwett- kämpfe im Weitsprung, Kugelstoßen, Diskuswurf und einer viermal 100-Meter-^taffel. Dank der fleißigen und selbstlosen Arbeit im Berechnungsaus- schust kannte her Wettkampf durch die Siegerverkündigung gegen abend zu einem würdigen Abschluß gebracht werden.
Don den Turnern errang den 1. Sieg Heinrich Keiler, Tn. Burgsolms, und Friß Weiters» Haus, To. Großen-Linden, den 2. Willi Garten» schläger, To. 1846 Gießen, und Wilh Weist, Id. Großen-Linden, hon 3. Wilh. Magnus, Tv. Gro» ßen-Linden, und Ludwig Malkomesius, Mtv. Gießen.
2n der Fugendoberstufe errang den 1. Sieg Friß Nald, Tv. Weßlar, und Willi G o u - b e a u b , Tv. Heuchelheim, den 2. Heinrich Ianz, Tv. Großen-Linden, den Karl Reiß, In 1846 Gießen. <
2n der Iugendunter stufe errang den 1. Sieg Erich Dilges, Tv. 1846 Gießen, den 2. Albert Würtz, Tv. Krofdorf, den 3. Heinrich Morne» weg, Id. Klein-Linden.
In der Schüler stufe errang den 1. Sieg Grorg Scharf, Io. Laubach, den 2. Otw Berg- biiufer, Io. Nieder-Ginnes, den 3. Richard Bender. Id. Krofdorf.
Der deutsche Rundflug«.
Die letzte Schleife.
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Minderheit geht einmal um den materiellen | sitz, der durch die rumänische Agrarform stark bedroht ist. Da die von dem neuen Agrargei ehe betroffenen deutschen DZitzer durchweg Klein- und Mittelbauern sind, kann von einer fvzralea Rotwendigkeit feine Rede sein. Kulturpolitisch stehl der Kamps um die deutsche Schule und die bürgerlichen Freiheiten tm Mittelpunkt. Die Bukarester Regierung ist bemüjt. auf g festlichem IDege die Jugenderziehung Dom K nd.r ,arten an bis zur höheren Schule den Deutschen zu entreißen und zu romanisieren Durch ein raffiniert ausgeklügeltes Wahlsystem üb^rwi gl auch in bvn Gebieten deutscher Majorität da- rumän sch? Be- amtcnium. durch neue verwaltungstechnisch? 0c- bietseinteilung wird zudem ba-3 Deutschtum | durch Zersplitterung in seiner Widerstandskraft 1 geschwächt. Der deutsche Abwehrkamp' g g-n die rumänisch« Unterdrückung^- und Eitde.'t'chungs- politil hat vor allem die Stärkung de» Berank- worllichkeitSgefühls des Einzelnen goAenüber dem Bolksganzen zum Ziel und leistet dadurch wertvolle nationale Volkserzielmngsarbett. — An dte interessanten Schilderung n des Vortragenden schloß sich eine angeregte und ergiebige Debatte, die den Abend alS Ganzen zu einem wertvollen rmd willkommenen Glied in der Kette notwendiger politischer Aufklärung«- und St- zichungsarbeit abrundete.
•• D i e Abteilung Bienenkorb des Alicefrauenvereins, die in ihren gemeinnützigen Bestrebungen schon soviel Not lindern hals, bat — so schreibt man inu — wieder eine Aus- fteUung ihrer Erzeugnisse vorbereitet. In dem Ladern lokal Ecke Südanlaae—Frankfurter Straße, das Herr Heinr. H e t t l e r wieder in selbstloser, dankens- werter Weise zur Verfügung gestellt hat, wird die AussteUiing statlfinden. Es liegt im Allgemeininter- esse, den ausgestellten Waren durch Verkauf Absatz zu verschaffen, da die Leitung nur bann in der Lage ist, Materialien zu beschaffen, um die fleißigen Arbeiterinnen auss neue zu beschäftigen. Bei der leider immer noch herrschenden Teuerung sind unsere Rentnerinnen für ihre • bescheidene Lebensführung auf einen kleinen Nebenverdienst angewiesen. Möchte jeder, her dazu tn der Lage ist, dos Unternehmen unterstützen, damit ihm eine gedeihliche Zukunft gesichert sei.
** Der Verband Evangeltsch Kirch - lich er Frauenvereinei n Hessen hat dieser Tage eine Fahrt nach der Wartburg unternommen, Es nahmen daran in zwei Sonderzügen 1853 Frauen teil.
*♦ Wasser wärme der Lahn. Heute vormittag 18 Grad.
Vornotizen.
— Tageskalender für Dienstag. Stadttheater: 8 älhr „Der blaue Vogel".
— Die Deutsche Vol kspart ei hält
schäftSräume und dient ci vorwiegend zur Führung für mehrere Teilnehmer bestimmter Leitungen. so trägt die Deuts^e Reichspost die Kosten der Rohre. Für die Herstallung der Onnen- leitung hat der Teilnehmer die Selbstkosten nach den Bestimmungen der Fernsprechordnung zu entrichten. m .
" Aenderungen tm Paketverlehr mit dem Ausland. Durch Beschlüsse des Weltpostkongresies in Stockholm, die am 1. Oktober d. Zs. in Kraft treten, find die Vordrucke zur Auslands-Paketlarte und zur Zoilinhalts- erfiärung für zollpflichtige Sendungen nach dan AuSlano geändert worde.i. Danach ist der Absender eines Pak<ls nach dem Ausland vorn 1 Oktober an verpflichtet, sowohl auf der Sendung selbst als auch auf der Rückseite der Paketkarte anzugeben, wie ec über ba« Paket zu verfugen tounU;!, wenn es unzustellbar werden sollte. Es dürfen vorn 1. Oktober au zur Versendung von Paketen nach dem Ausland nur noch Paket- karten verwendet werden, auf deren Rückseite ein Dordruck für die Aufnahme der Derfügung de« Absender« vorgesehen ist. Alte Dordrucke zur Inhaltserklärung linnen ausgebraucht werden. Die neuen Dordrucke können schon vor
Schulleiter telephonisch erkundigen will, verschwindet der Betrüger mit dem Auto Zahlreiche Geschäfte der Umgebung wurden bereits auf diese Weife um vielfach erhebliche Summen betrogen.
•• Der Verein f ür das Deutschtum im Ausland. Ortsgruppe Gießen, hatte am Freitag abend zu seinem ersten Grenzland polt- tischen Abend interessierte Kreise cingelabcn. Der Vorfistende Dr. F. Könia begründeie die Rotwendigkeit. durch rege politische Arbeit die ®r- kenntnis der volkltchen Einheit des Deutschtums über die staatspolitischen Grenzen hinaus zu sordern und die Pflicht de» im Reich geeinten Deutschtums die gewaltigen Teile des deutschen Volkskörprrs jenseits der politischen Grenzer, vornehmlich auf kulturpolitischem Gebiet zu betreuen. Der Landesgruppe Hessen-Darmstadt ist hierbei die Sorge für die 8 bl« 10 000 Deutschen in der Dobrudscha besonders anvertraut. In die Lage dieser deutschen Brüder In dem durch die Friedensverträge geschaffenen großrumäntschen Staate führte der Anwalt des deutsch- fiebenbürgischen Volksbundes. Rechtsanwalt Rösler, Hermannstadt, durch seine Haren. aufschlußreichen Ausführungen ein. Von den Deutschen in Großrumänien haben durch die Umwälzung auf dem Balkan am meisten die Siebenbürger Sachsen verloren. Ein; durch 8 Jahrhunderte hindurch zäh verteidigte Autonomie auf kulturpolitischem und verwaltungstechnischem Gebiet. Al» Dezember 1918 die Rumänen Ungarns al« stärkste« Minderheitenvolk deS damaligen ungarischen Staates für Anschluß an da« Königreich Rumänien optierten, verhießen sie den andern Minderheiten volle Selbstverwaltung im großrumänischen Staat. Das Richteinhalten diese« Versprechens durch die rumänische Regierung führte das getarnte Deutschtum Rumänien«, also die Siebcubürger Sachsen, die Banater Schwaben, die Deutschen in der Dobrudscha. der Bukowina und in Bessarabien, zusammen zur Verteidigung ihrer nationalen Rechte. Dte Führung übernahmen die von starkem Rational- bewußtsein getragenen Siebenbürger Sachsen. Die Ausgabe war nicht leicht, da in den anderen Teilen des Reiches die Deutschen konfessionell gespalten sind und zum Teil unter der Führung madjarischer und polnischer Geistlichen schon stark
Berlin, 8. Juni. Heute früh 4 Uhr stieacn zu der 5. und letzten Schleifenfahrt des heuigen Rundfluges insgesamt 37 Flugzeuge auf. Flugzeug 639 (Bäume r), das als 16. gestartet war und bereits als erstes Breslau erreicht hatte, landete heute mittag 12.51 Uhr als erste» Flugzeug wieder in Berlin. Bäumer hat somit für die 1034 Kilometer betragende Strecke einschließlich der Zwischenlandungen 8 Stunden und 8 Minuten gebraucht. Den zweiten Platz belegte der Verkehrs- flieget Polte auf Übet U 8, der heute morgen um 4.58 mit feinen Bordwarl Redler gestartet war und besten Landung auf Dem Tempelhofer Feld um 1.40 nachmittags erfolgte Als Dritter landete der alte Friedensflieger Baffer, der auf seinen Heinkel» flugzeug heute morgen 5.07 das Tempelhoser Feld verlassen und um 2.10 Uhr das Zielband überflog. Uebereinftimmcnb lagen Die Piloten aus, baß her Flug befonber» aur her letzten Etappe von Rostock nach Berlin über bas sehr seenreiche Gebiet Mecklenburgs infolge starker Böen recht schwierig gewesen sei.
— Zweiter Welckervorirao. Man schreibt uns: Am nächsten Freitag wird Professor H e p b i n g über das Gymnasium von P e r = A a m o n sprechen. (Siehe heutiges Inserat.) Dieses Gymnasium her burch den großen Zeusaltar, den , .
„Stuhl des Satans", weltbekannten Königstadt der DetOClUO l)Cfflfa)Cr iQtlötD. Attaliden ist eine her großartigsten Anlagen her hellenistischen Zeit. Es ist vom Deutschen Archüw logischen Institut in den Jahren 1902 bis 1913 ' Darmstadt. 7. 3uni. Der Verband
ausgegraben worben. Professor Hepbing nahm an Hess, lanbto. Genossenschaften hielt tn ben Kampagnen von 1904 05, 1908/09 unb 1912/13 Darmstadt unter dem Vorsitz des VerbandSpräfi- teil; zuletzt leitete er felbftänbia die Ausgrabungen. bcntcn Dill-Ostheim seinen VerbaudStag ab. Wir haben also auch hier den seltenen Vorzug, von Derbandsdirektvr Berg erstattete den IahreS- einem der nächstbeteiligten Forscher unterrichtet zu bericht für 1924; er vertrat darin den Stand- merben. Wem das humanistische Gymnasium von punkt. weniger auf Staatshilfe zu sehen, als heute nicht besonders zusagt, der laste sich in Wort auf Selbsthilfe. Die Zahl der Genossenfchaften und Bild dies hellenistische Gymnasium vorführen; beträgt 993: davon sind 187 Genossenschaften mit vielleicht gefällt cs ihm besser. Auch wer sehen will, unbeschränlter 798 mit beschränkter Haftpflicht, was man damals für die körperliche Ertüch - je 4 find Aktiengesellschaften und Gesellschaften tigung getan hat, versäume ben Vortrag nicht, m. b. H. Die Umstellung wurde bei allen De- — Die Gießener Waldbühne. fo nofsenschasten durchgesührt. Die Spareinlagen beschreibt man uns. will auch in diesem Sommer trugen bei den 364 Genossenschaften, die darüber ihren Freunden wieder zeigen, daß sie inzwischen berichtet haben, zusammen 6 Millionen Mark nicht müßig war. Mit Fleiß und Sorgfalt ist im Jahre 1924 gegenüber 95 Millionen im Jahre ein lustige« Märchenspiel einstudiert worden. 1913. Die Molkereigenossenschaften haben sich dessen Uraufführung am 14. 3uni, nachmittags günstiger entwickelt, es zeigen sich aber auch 41 , Ubr. stattfinden» soll; cs wird allen, die schon die Schwierigkeiten der Absatzstockung, vor dann zur altvertrauten Stätte hinauspilge. n. allem bei der Versorgung der Städte mit Frischs eine wirklich große Freude bringen. Das Lust- milch. Es muß auch dafür gesorgt werden, daß spiel, von einem Frankfurter Künstler bearbeitet, die Qualität der Molkereiprodukte besser wird, ist betitelt: .Ein Sommertraum in Dinkelsbühl" Jahresrechnung und Bilanz wurden genehmigt und zeigt tm Rahmen eines Märchens, wie Aus dem Verbands aus schuß schieden aus durch derber, lustiger Alltag und feine verträumte Ablauf der Wahlperiode: Philipp Damm el. Poesie immer wieder kunterbunt durcheinander- I Landwirt tn Bischofsheim. 3ohs. Bill. Molpurzeln, wie eines ohne das andere nicht sein kereidirektor in Ost heim. Fench e l. LandtagS- kann und beide sich als Gegensätze heben und abgeordneter in Oberhörgern. 3oh. Kneipp, ergänzen. Wie zu jedem Märchenspiel Musik ge- Molkereidirektor in Wallenrod. Philipp Dett- bört so fehlt sie auch hier nicht. Man beachte weiler. Landwirt in Pfeddersheim. Wilhelm öie heutige Anzeige. I Schütz. Direktor der Volksban kin Gonsenheim.
uni> die Luftverkehr-A.-G. Oberheflen-Lahnyau.
2, Bad-Rauh c im. 6 Juni Gestern abcrd fand in Anwesenheit eines Vertreters der Luftverkehr A. G 0L cri:e fen-£,a6ngau mit Vertretern der Stadt, der Hoiina, des Einzelhandel« u. a. eine Besprechung statt, in der der Anschluß B a d - R a u h e i m s an die in G esten gegründete Luftverkehr-AG Oberhes- sen-Lahngau erworen wurde Eine Beteiligung mit etwa 50 000 Mark Aktienkapital wurde pabei für notwendig erachtet, wovon etwa 30 000 Mark von der Stadt, der Rest von privater Seite aufzubringen wären. Den Zlugvkatz müßte gegebeneniacks die Stadt stellen. Genannt wurde bereits der Goldstein, eine wirtfchastlich nicht sehr ergiebige Hochsläcke zwilchen dem Witter- und d.-m Ufatale, nicht weit vom Bahnkörper der Main-Weser-Bahn. Damit bis zur Ausnahme des Luftverkehrs im 3uli Dad-Rauheim schon in das Berlehrsney ausgenommen werden könnte, wäre zunächst ein Rotlandeplah bereitzu- stelle:', als solchen hielt man das Gelände an den Sporlplotzwiesen, unweit des Promenadenweges zwischen hier und Friedberg für geeignet. Obwohl die Aussprach? nur den Charakter einer Vorbesprechung ohne bindende Beschlüsse tragen konnte, fand b.e Anregung des Anschlusses an die (Siebener Gesellschaft und der Errichtung eines Flugplatzes allseits begeisterte Aufnahme. In Anbetracht der zunehmenden Bedeutung des Luftverkehrs hielt man den A n- schluß unseres Weltbades für eine dringende Rotwendtgkeit. Einmal tst damit zu rechnen, daß schon tn den nächsten Jahren Kurgäste im eignen Flugzeug die Reise nach hier ausführen werden. Zum andern verspricht man sich sehr viel von der Veranstaltung von Rundflügen, die hier während der Saison rege in Anspruch genommen würden. Ob die maßgebenden Kreise trotz alledem zu einer raschen Entscheidung in der Frage kommen werden ,kann noch nicht gesagt werden. Bedenken, die mit Einführung de« Luft-
! Verkehrs die Ruhe und den Frieden
des Heilbades gefährdet sehen, kann man ent- acgonbalKn, daß der in ungeahnt ein Maße über- vani> genommene Autoverkehr, über die gerade in letzter Zeit von Kurgästen geklagt wurde, auch nicht zu bannen war. und das ^Reisen in der Lust" mit der Zeit sicherlich dazu berufen ist. den die Straßen unsicher machenden Autoverkehr zu entlasten. Am schwierigsten dürfte die Geländefrage zu lösen sein. Landwirtschaftlich wertvolles Land dürfte zunächst wohl kaum I xu entbehren sein. Die beiden einzigen Gebiete, I die in Frage kämen und die oben schon genannt sind. gehSren dem Staat und Fömrtvn nur auf - - j Ol ... . , dem Wege des Umtausche« von der Stadt er-
morgen. MMwoch, abends 8' ,, Uhr un Gewerbe- worben werden. Der Goldstein trägt dazu zum Haus Saal la ihre Monatsversammlung ab. Dte posten Teil eine Gchölzanlage. deren'Beseitigung
Landtagsabgeordnete Frl Blrnbaum wird m »Dm Standpunkt des Raturschutzes aus zu be-
ihrem Bericht alle potttischen Fragen behandeln, ^uern wäre, andere Teile des Goldsteiirs find deren Entwickelung heute jeder Delttfch- mit industrielle Anlagen und für den Wohnungsbrennendem Sntereffe »erfolgt, während der Ge- bau ^rgesehen Am Gelände am Promenaden- schäftSführer TB ei ff er über dre wichtigster dagegen würde der neuangclegte Sport-
wirtschaftlichen Tagessragen berichten wird. nä$ft cin Hindernis sein. Doch müssen sich
(Siehe gestrige Anzeige.) auch hier Wege finden lassen, die zu einer be-
( „ n friedigenden Lösung führen, wenn einmal der • Gedanke des Anschlusses für richtig erkannt roor-
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AieBeschränkma aufwemgeMaM ist iooo gukgefchulten jarbeiÄreuöMÄrm- Itir Haus^euerÄira ehenlo tcaöitioneffi schm gewidmet ist. Daß (mrch diese Au- wie die 6er Geschichte seiner chemischen sammensalsung vieler Kräfte aus wenige Heimat entnommenen heraldischen EinZelleistungen auch dem Raucher Dor
mewAie neue -"R^venki-AU - ist öle jung teile geboten werden, solt in omSateöer fte der b Lotten 1 deren fachmännischer • J&VENKLAlb emeut und eindringlich Herstellung die Sorge von über WWWÄ Äusdrucssgebracht werden
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