Feuer am Nordpol.
Technisch-politischer Nomon aus der Gegenwart. Don Karl-August von Laffert.
37. jZonletzung. (Nachdruck verboten.!
13.
Auf einem schönen Plage der Stabt Dijon steht eine Lronzestatue bei heiligen Bern Harb, ber mit frommoerklärten Blicken in die niedrigen Fenster einer kleinen Bar hineinschaut, in der es weniger fromm herzugehen pflegt.
Hier war ber Gefängnisaufseher Duprct oon seinem alten Freunbe Henri zu einem solennen Abendessen gelaben worben. Seit Jahren hatten sie sich nicht gesehen, so bafo sie die Erneuerung ihrer alten Freunbjchaft mit vielen Aperitifs unb einigen Flaschen des feurigen Weines ber (töte b'Dr feierten, besonders da Henri zahlte.
„Du bist etwas heruntergekommen, mein Alter", sagte Henri. „Wo find die schönen Zeilen geblieben, als du noch Sergeantmajor bei den Bierten Spahis warst und ich dein erster Gehilfe und ftompagnie* chreiber? Jetzt hat man dich zum Wärter der Ge- angenen gewacht, nach meiner Ansicht eine immun Hfl« Beschastigung für einen alten, ruhmreichen Soldaten."
„Ja, was soll man tun?" seufzte Duprct. „Ich mußte leider den aktiven Dienst quittieren.“
„(Befiel es dir nicht mehr unter ber Fuchtel ber Vorgesetzten?"
„Ach, bas war nicht so schlimm wenn es nur Gerechtigkeit gegeben hätte'“
„Die war nie sehr stark bei uns", bestätigte Henri. „Immer gab es zweierlei Moral in ber Armee, eine für bie Offiziere, benen alles erlaubt, unb eine für bie Solbaten, benen alles verboten war.“
Das ist nun mal nicht anbers in ber Welt!" seufzte Duprct.
„3n Frankreich wohl, aber nicht in Rußlanb", erklärte Henri. „Zwei Jahre war ich in biesern gesegnetem Lande. Da hat unsereiner es gut, sage ich Dir. Wir sind dort bie Herren unb nicht bie Offiziere unb Kapitalisten. Wer nur ein bißchen geschickt ist unb sich umzusehen weiß, ber ist halb ein gemachter
Mann. Sieh mich an! Als armer cdjludcr mit einer jammervollen Kriegspension kam ich vor zwei Jahren dorthin, unb jetzt besitze ich ein Bankkonto oon mehreren hunberttausenb Frank."
„Ich mag nicht in ein fremdes Land gehen, wo man kein Französisch versteht.“
„Dann geh in die Schweiz zu deiner Braut, von ber bu mir erzählt hast. Auch dort kannst bu den Sowjets bienen."
„ Wie wäre das möglich?"
„Es ist möglich. Ich will dir einen Weg zeigen, auf dem du nichl nur hhi Frank, die dir zur Verheiratung noch schien, sondern das Sechsfache ver- bienen kannst. Aber eine Bebingung ist babei.
„Welche?" fragte Dupret zitternd vor Erregung.
„Du mußt vorher unserer Partei beitreten." „Unb wozu verpflichte ich mich damit?“ „Zunächst nur zum unverbrüchlichen Stillschweigen. Alles Ucbrigc, das man dir vorschlagen wird, brauchst bu nicht zu tun, wenn es gegen bein Gewissen gehl."
„Wie kann ich in bie Partei ausgenommen werben?“
„Durch mich", sagte Henri bebeulungsooll. „Ich bin einer ber geheimen Delegierten für Frankreich.“
„Wenn cs wirklich zutrjfft, baß ich mir, ohne Unrecht zu tun, 30 000 Frank verbienen kann, bann nimm mich, bitte, an", sagte Dupret eifrig.
„Gut. Auf beinen ausbrücklichen Wunsch soll es geschehen. Dann sprich mir bie Eibessormel nach.“
Er erhob sich unb zog einen Sowjetstern aus seiner Tasche. Auch Dupret ftanb auf unb legte (eine Hanb auf bas ihm vorgehaltene Wahrzeichen ber Kommunisten. Henri sprach bie Eibesformel in kurzen Absätzen, bie Dupret langsam wieberholte.
„Jetzt gehörst bu zu uns, Genosse. Ich mache dich barauf aufmerksam, daß ein Verfloß gegen deinen Eid den sicheren Tod bedeutet. Unb wenn bu bich in bie äußerste Wüste begäbest ober in bie eisigen ©efilbe bes Norbpols, wenn bu dich mit den stärksten Mauern umschlössest ober von den tapfersten Soldaten verteidigen ließest — keine Macht ber Welt würbe bich schützen gegen bie un« abroenbbare Rache. Kommst bu anbererfeits in Ge- fahr, in ber bir sonst kein Mensch helfen würbe, so
werden wir, deine Genossen, dich nie im Stich lassen, sondern dich früher ober später befreien."
»Habt ihr solche Macht?"
„Das will ich bir sofort praktisch beweisen", sagte Henri. „Einer ber Unseren sitzt hier aus ber Zi- tabelle in deinem Gewahrsam. Ihn zu befreien, bin ich ausgeschickt. Mein erster Versuch gilt bir. Gelingt er nicht, weil bu bich weigerst, bann werden meine Freunbe anbcrc Heiser finden. Du aber kannst uns nicht verraten, denn dein Eid bindet dich."
„Wer ist ber Gefangene?" fragte Dupret.
„Hin Deutscher namens Martens."
„Das soll ein Bolschewist sein?" fragte Duprct erstaunt. „Da irrst bu bich. Es ist ein reicher In- buftrieUer, ber in seiner Fabrik verbotene Flug- zeuge für bie Deutschen baute."
„Er hat biefe Flugzeuge für Rußland gebaut", sagte Henri bestimmt, „daher werden wir ihn befreien."
„Aber wenn cs hcrauskommt, bin ich verloren", klagte Dupret.
„Als Mitglied ber mächtigen bolschewistischen Organisation bist bu niemals verloren, map ba kommen, was will. Außerbcm sinb alle Vorbereitungen getroffen, baß eine Entbcckung unmöglich ist. Zwei Autos stehen bereit, bie uns in wenigen Stauben über bie Grenze nach Lausanne bringen. Falsche Pässe für alle sinb vorhanben. Jetzt mußt bu uns nur noch ben Weg angeben, wie wir bes Gefangenen habhaft werden "
„Unb wer verbürgt mir, baß ich auch bas versprochene Geld erhalte?"
„Zunächst biefe Anzahlung", sagte Henri unb zog ein Paket Banknoten aus der Tasche. „Hier sind 5000 Frank, bie bu behalten kannst, ganz gleich, ob unser Anschlag gelingt ober nicht. Den Rest er* hältst du in Lausanne ausbezahlt."
Immer noch ungläubig, griff Dupret nach dem Gelbe. Es stimmte genau. Fünf schöne, neue 1000* Frank-Scheine ber Bank von Frankreich. Unent* chlossen ließ er sie wieber los. Aber Henri steckte ie ihm ohne weiteres in bie Rocktasche unb befahl ategorisch:
„Jetzt mach keine Umftänbe mehr, fonbern sage, wie mir ben Martens befreien können."
„Das ist nicht fo schwierig“, seufzte Dupret. „Die politischen Gefangenen werben nicht sehr streng be=
mach,, weil sie ja kaum aus Frankreich entfliehen können. Wir müssen für ben Deutschen nur irgend eine Berkleibung beioraen, bann kann sch ihn ohne weiterens aus feiner Zelle mit mir herausnehmen. Der Posten am Tor ber Zitabelle wirb es nicht wagen, mich anzuhaiten, bu er mich genau kennt "
„Eine passende Berlleibung haben wir bereits im Auto", jagte Henri „Können mir nicht heute abend noch bie cadje unternehmen? Man wirb Dann frühestens am morgigen Tage Deine Abwesenheit unb die Flucht von Martens bemerken."
„An unb für sich ginge cs schon heute. Ich möchte aber zunächst noch in meine Wohnung, um die nötigen Zachen zu packen. Rach Frankreich kann ich ja doch fürs erste nicht wieber zurück."
„Damit bu durch ungeschicktes Benehmen die Leute noch aufmerksam machst! Daraus wird nichts", sagte Henri brutal. „Deine paar plunbrigen Sachen läßt bu gefälligst hier. Die werden dir ersetzt '
„Ader ich habe noch Gelb zu Hause unb wichtige Briese", jammerte Duprct.
„Laß sie schießen, lieber Freund. — Garton, en rief et dem eintretenben Kellner pt, „ich muß mit bem Nachtzug nach Lyon!"
14.
Nach lleberminbung bes manbschurischen Erzgebirges gelangte ber Ekpreßzug in ba» Tal ber reifjenben Jngoba und näherte sich Tschita, der Hauptstabt bes Amurgebietes, wo ein Aufenthalt von sechs Stunben vorgesehen mar.
Vor bem großen, weißen Bahnhofsgebäude fanb feierlicher Empfang burch bie Behörbcn statt, der auf ausbrücklichen Befehl aus Moskau erfolgte. Die Sowjetregierung benutzte bie Gelegenheit, um ber Weit zu zeigen wie hoch sie bie Ergebnisse der von ihr ins Werk gesetzten Polare^pebition ein- schätzte.
Jeder ber Reisenben erhielt im großen, neu eingerichteten Astoriahotel, bem Bahnhof birckt gegenüber, ein Zimmer mit Baberaum zugewiesen, um,-sich vom Schmutz ber langen Fahrt zu säubern. Im prunkvollen Speisesaal lud ber Regierungskom missar zu einem feierlichen unb opulenten Frühstück ein. wobei er in schwungvoller Bebe, bie alsbald durch Funkspruch ber übrigen Welt verkündet wurde, bie Bcrbienfte aller Teilnehmer tiefer wissenschaftlichen Expedition gebührenb hervorhob.
(Fortsetzung folgt.)
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Die Arbeiten zur Erneuerung des Anstrichs der sichtbaren Eisenteile sämtlicher Kreisstraßenbrücken deS Kreises Gießen sollen öffentlich vergeben werden.
Die Bedingungen liegen bei uns offen, woselbst die Angebote bis Dienstag, den 19. Mai d. 36., vormittags 10 Ahr, einzureichen sind.
Zuschlagsfrist 3 Wochen.
Gießen, den 5. Mai 1925.
Kreis bauverwaltung.
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Mainz, den 23. April 1925.
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