Ausgabe 
7.2.1925
 
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Samstag, I. zeorvar 1925

Gießener Anzeiger lSeneral-Anzetger für Gberheffen)

ar. ö2 Viettes Blatt

gespanntes Verhältnis England brauchen wir

7

DCTHOMPSON^

forftmMPelb

4877D

sicherlich

(eine aus zeitfchrift deutschen

Schauseite v.Gebauten

Dichter

Engel

Sänger

Seestadt

Männl. Bornamen

Holländ. Branntwein

Rätsel-Ecke.

Entziff^rungsaufgabc.

(Besuchskarte einer Dame.)

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12345678

gierung Deutschlands Beitritt zu den April- abmachungen, die eine Verstärkung der englischen Stellung im Rillanb enthielten, unter Sicherung der bisherigen deutschen Rechte anbieten, und hoffte, dah sich daran eine allgemeine Erörte­rung über kleinere und aröheve koloniale oder kommerzielle Fragen anknupsen werde. Schwier,g- leiten erwartete man dabei in der ägyptischen Frage nicht, muhte aber eine Enttäuschung er-

das deutsch-englische Verhältnis erwartete er nichts ®utc6: .Es ist nur natürlich, dah d« zunehmende Freundschaft mit Frankreich und die sich daraus ergebende Sichrrlieii. dah von dieser Seite nichts zu fürchten ist. für England lete

Bund mit Ruhland zu lodern, sich von England chre Freund chatt teuer bezahlen zu lassen'. Für

lläucher- 5ägemehl trocken ab Vager liefert 350c

Carl Haas |r Frankfurt.Ltr. 59, Tclevbon 1682.

Deutschland und der Anfang der englisch-französischen Entente. Di« Grohe Politik der Europäischen Kabinetts 1871-1914, ©6.19-27 Don Dr. Gustav Roloff. o. Professor an der Universität Diehen.

nachgab. zumal ihr ja ein RechtStttcl nicht zur Seile stand. So wurde ein Abkommen getroffen (Mitte 3uni 1904). tn dem England den Deut­schen ebenso tote den Franzosen Die Mcisttegun- frigung aus 30 Jahre gewährte und versprach alle Rechte der Deutschen, die aus Vermag und Herkommen beruhten, zu achten, die deutschen Schulen in ihren bisherigen «zrecheiten ju fajut- zen und die in ägyptischen Diensten stehenden Deutschen keinen ungünstigeren Bedingungen zu unterwerfen als die Engländer in ägyptischen Diensten. Deutschland gab dafür, tme c_« von An­fang an gewollt hat. dieselbe Erklärung wie Frankreich, die oben skizziert ist.

Die Verhandlungen hatten den wahren 6 ha- rakter der französisch-englischen Entente zur De- nüge enthüllt. Roch war es gelungen, den ersten Änarisf aus die Deutsche internationale Stellung abzuschlagen, aber schon kündigte sich, wahrend man noch über Aegypten verhandelte, eine neue Offensive auf einem neuen selbe an: Jn -io* rvklo erhoben sich Schwierigkeiten, und eS muhte sich bald zeigen, ob diesmal der Entente das Objekt wichtig genug war. es auf eine wirkliche Kraftprobe anlommen zu lassen.

Dr. Thomosons Seifenpulv-r (Marke Schwan) das Paket 30 Pf

essanl-n ForeÜenfang PomTUrenttiöb oui de» Tfilgäu. Der Inhali wird abgerundet durch tue- rarische Beiträge bdarnitrr Schriftsteller, öle Arthur SchubaN und Walther von Rummel. Die Zeitschrift ,st daS Organ teS .Schuhver­ba iide- bet Dahenfchen Sportangler" und btt sämtlichen ihm ang.schlossenen Derenre und wird schon auS dem Grunde, weil biSdtt höherer Warte stehende Svonfifcherei- cnftiertc. In kurzer Zeit bet den Sports ischem sich cingesühn haben.

Die Buchstaben AAAAA BB C D G EEEEEE F DGGG

R OOO RRR RRR SSS DL DL 11 B sind so m die Felder des Quadratesern zu tragen, dah man in den wagerechten Rethen von der oben angegebnen ^eittw^ urchm ber mit 1 bis 7 b^ichveten Schrägreihe einen Monatsnamen liest.

Tilben-Rätsel.

a ar ba bar da bet et ta la le man mU mo iu> no pol ra rat fta tar tiv Den öwx.

AuS vorstehenden 23 Silben sind 9 Wörter zu bilden, die in ihren Anfangsbuchstaben von vom nach hinten und ihren Endbuchstaben von hinten nach vom gelesen ein Wintervergnugen und den genaueren Zeitabschnitt, in dem dieses stattsindet, ergeben. , nrT( . _ ..

Die Wörter bedeuten: 1. Alleinhandel. 2 Weiblicher Personenname. 3. Gestell. 4. $cil- pflanze. 5. Männlicher Personenname. 6. Iusttz- beamier. 7. Weiblicher Personenname. 8. Ge­tränk. 9. Wohlriechende Pflanze.

Auflösungen.

Silbenrätsel.

MenbelSfohn. ..Ruy Blas". Messmg. Emanuel. Relke. Dobra. Enha, Laubsanger. Sa« ratow, Santiago, Ochsenauge.

Desuchskarten-Rösselsprung.

Friedlich Oerftädcr.

Versteck-Rätsel.

Friedrich Rückert.

Kopfwechsel.

Dohle Kohle.

DerwandlungSaufgade.

Blei Elli Kali Karl Warm Wald Dold.

Zahlenrätsel.

1 Dionysos. 2. Irokesen. 3. Eli, 4.$er Dorch 5 Architekt. 6. Themis. 7. Irmgard. 8. ©hmpbonU. 9. Tiber, 10. Andujar, 11. Llchtenau 12. Lieb­reich, 13. Epigramm. Zitat:Die Tat ist alleS, nichts der Ruhm."__________

LonntaiSdicust v.Rerzte u. Apotheken am 8.2.2k nr Wolf ftrl. Dr. Gürtler. vlrfchavotheke.

3abnatzt: I)r. i>ifcker, SelterSwea

lassen. .

Es war getvih eine ebenso geringschätzige wie oberflächliche Beurteilung, die der Dernstorfs- schen Ansicht zu Grunde lag. Heber bas Ver­fehlte der Bemerkungen über den Südafrikani­schen Krieg ist ja kein Wort zu verlieren, und die Behauptung über die Gewöhnet der Engländer ihre Freunde für sich bluten zu lassen, ist nicht toeniger falsch man braucht ja nur an den Krimkrieg und die Rapoleonische Zeit zu er- tönern Aber der Irrtum wurde tn Berlin ge­teilt Bülow hat sich schon wiederhol! ähnlich ausgesprochen und jetzt führte er baS Abkom­men cbciijail« wesentlich auf daS Beburfnts zu­rück sich vor einer Beteiligung am ostasiatischen Kriege zu sichern und meinte, bei Kr.egsente toevte die Freundschaft wieder zerfallen. Tat­sächlich war das Abkommen dem englischen Wunsche, eine Anlehnung an einer Kontinental- macht zur Lösung bestimmter internationaler Streitfragen zu suchen. «^Drungen- unbter ostasiatische Krieg kann höchstens nigung bcS Abschluss-S beigetragen h^en. Der .Kaiser freilich war weniger optimistisch als die Diplomaten. Er fand, dah die Franzosen einen groben Erfolg davongotragen batten, .otynv oas

Die DewifsenSkafse.

3m obersten Stock des amerikanischen Schatz­amtes in Washington gibt eS eine Sammlung menschlicher Dokumente tausende und tausende meist anonymer Briefe von Leuten, die der Steuerbehörde mitgclcilt haben, dah he Tie ein­mal betrogen haben und die das Geld nach- träglid) einsenden, von ihrem Gewissen getrie­ben Der erste dieser Briefe stammt aus dem Jahre 1811. Damals schickte ein anonymer Sün­der fünf Dollar: der damalige Präsident Madi­son. der von dem Vorfall erfuhr befahl, hab ein eigener®on«ctence Fund" g-schaffen werde, und biete .Gewissenskaffe" eriftiert noch heute I keine unbeträchtliche Kasse, denn in den letz- ten Jahren werden durchschnittlich e^a 40 000 Dollars auf diese Weise nach Washington gv> sandt meist in kleineren Summen, aber e« gibt einen berühmten Rekvrdfall. in dein icmanb ein Vaket schickte mit 30 Tausend-Dollarnoten mit ber Bemerkung: .DieS und noch 80 000 Dollar, die ich zu verschiedenen Zeiten überwies, machen daS Vierfache des Betrages aus. den ick vor Jahren der Regierung nahm." Viele der Briese stammen aus Kriegszeiten, von Leuten die sich eine Unehrlichkeit vorzuwerfen hatten. In vielen Fällen mühte es möglich sein den Ramen der Absender auS irgendwelchen Anzeichen zu er­raten aber ein ungeschriebenes Gesetz des

I Schatzamtes verbietet cs. Rachforschungen anzu- ftdien Wer der GcwissenSkasse Geld schickt, der kann gewih sein, dah man ihn weiter nicht be­helligt. Das Geld wird nach einiger Zeit der normalen Staatskasse zugeführt und die Briefe bleiben im Archiv auf bewahrt, solange die Ver­einigten Staaten bestehen bleiben, als em Denk­mal der beleidigten und gesühnten Steuermoral.

Ein Gorch-Fock-Haus auf Finkenwärder.

Gorch Fock, der in der Skagerrak-Schlacht gefallene Schilde«! teuschen Seemanns und Fischerlebens. soll jetzt ein bleibendes Denkmal erhalten. Die Fifcherinsel Finkenwärder, die durch Focks Werke, vor allem durch den Roman Seefahrt ist Rot", bekannt geworden ist, will zur Erinnerung an ihn an Go r ch- Fock - 55 a u 6 mit einer würdigen Ged äch tn isha l le schaffen. Das Haus soll den Rammi-des.Dichter« bewahren, eine Stätte für die Geistesbildung und körperliche Erziehung ber Jugend bieten allen Besuchern der Insel offenstehen und als Volks- Heim für Heimatabende Verwendung finken. Es hat sich ein EhrenauSschuh gebildet, dem hervor­ragende Vertreter des niederdeutschen Schrifttums angehören, und dieser erläßt einen Aufruf an alle Freunde des Dichters, durch Hebertoeifung I von Mitteln tatkräftig bei der Verwirklichung deS Planes zu helfen.

Der Sportfischer

heiht eine illustrierte Monatsschrift für bie ge­samte Sportftscherei. dieim Fischtteisportverlag Dr HannS Schindler, München (Karlftrahe 44) erscheint. Die erste vor kurzem erschienene Rüm­mer ist sehr reichhaltig, vor allem auch sehr gut bebildert. Pros. Dr. Marianne Plehn-Munchen hat einen Aussatz _ Fischkrankheiten urch Sport- ftscherei" beigesteuert. Prof. 2

schrieb über5>afcnflud)t zum Spinnfischen . Dr. , Hmrns Schindler selbst beschreibt einen inter-

Buntes Allerlei.

Ein lciftungSsähiger Zecher.

Ludwig Devrient. ber geniale Schauspieler, sah einmal in seinem Stammlokal, der Altberluier Weinstube von Cutter und Wegener, als er einen Maurer sah. der mit groher Umständlichkeit eine Prise nahm. Das reizte Dev-ient nun. 'ene Trnik- kunst zu zeigen. Als ber Maurer sich anschickte die nächste Prise zu nehmen begann Devrient im gleichen Augenblick eine Flasche Sekt anzu- b'cchcn und seiner trinkgcwandten Kehle gelang denn tatsächlich das Kunststück, die Flasche eher zu leeren, als ber Maurer mit der $nje fertig toar. Von Devrient stammt bekanntlich auch dic- heute allgemein übliche Bezeichnung von Sekt" für Schaumwein. Man batte vordem immer nur gewisse spanische Sühweinsorten Sekt genannt Devrient aber, wenn er den tfallftan gespielt hatte, verlangte bei Lulltt und.Wegener immer nach ..Seft". meinte jedoch damit Chain- pagner. Daraufhin gaben auch die anderen Gaste dem Schaumwein diesen Ramen. der sich auch bis heute erhalten hat. m'-

In dem englisch-französischen Vertrag war I ausgesprochen, dah Frankreich die englische Stel­lung in Aegypten anerkenne und nie die Räumung verlangen werde, sowie, bah es mit der Aus­dehnung der englischen Rechte in der ägyptischen Finanzverwallung und im internationalen Schul­dendienst Aegyptens einverstanden fei. ©nglanb sicherte daher Frankreich alle feine bisherigen Rechte auf mindestens 30 Jahre zu. Auch Deutsch- land standen ähnliche Rechte wie Frankreich zu, vornehmlich dic Meistbegünstigung im Handel und in der Pflege deutscher Schulen. Man hatte in Berlin als sewstverständlich angenommen, dah diese Befugnisse durch den Aprilvertrag nicht berührt werden könnten, muhte aber ttfabren, dah die englische Regierung zwar von Deutsch- land die Zustimmung zu den französischen Ver­sprechungen forderte, ihm aber nicht dasselbe zuteil werden lassen wollte: Sie gab zu ver- I stehen, dah sie ihrem neuen Verbündeten eine Vorzugsstellung vor allen anderen Rationen ge­währen wolle. Deutschland sollte also eine Ver­änderung des allgemeinen geltenden Rechtszu­standes zu seinen Ungunsten hinnehmen.

In Berlin erklärt man sich die englische Zu- i mulung aus der Einwirkung Frankreichs, das eine Gleichstellung mit Deutschland in Aegypten nicht wünsche. Ratürlich war diese Erwägung nicht geeignet, Deutschland nachgiebig zu stimmen. Wenn Deutschland, sagte Holstein mit Recht, gleich bei der ersten Differenz mit ber neuen Entente fein wohlerworbenes Recht vcrllirzen lasse werde Deutschland an Respekt verlieren und sich bald neuen Schwierigkeiten gegernibet- sehenRicht nur England und Frankreich, son­dern auch die übrigen grohen und kleinen <,uh schauer würden fernerhin ihr Verhalten Deutsch-

I land gegenüber nach ber Orunbibee entrichten, I dah man Deutschland vieles bieten kann. Die englische Regierung suchte zwar ihr Begehren mit dem Hinweise zu begründen, bah Frankreich ihr für jene ägyptische Vergünstigung grohe kommerzielle Konzessionen in Marokko gewahre, währenb Deutschland nichts Derartiges biete, aber darauf lieh sich erwidern, icne Abmachung I über Marokko sei vielmehr em Zugeständnis Englands an Frankreich, als umgekehrt, denn England verpflichte sich ja, dem Vorgehen Frank­reichs in Marokko keine Hindernisse mb en Weg legen zu wollen, Unb die teutsche Regierung konnte hinzufügen, bah sich i&r2lnU>ru($, schlechter als Frankreich behanbelt zu werden, auch mit historischen unb moralischen Gründen vertreten lasse: Seit ber Besetzung Im Jahre 1882 habe Deutschlanb stets burch ferne wohl­wollende Haltung den Englänbern nicht nur die Okkupation, sondern auch bie Behauptung Aegyp­tens gegen bie Opposition Frankreichs unb Rutz- [anbei erleichtert. Habe es boch noch seine Zu> ftimmung vor wenigen Jahren die Heranziehung ber ägyptischen Staats gelber zurSeftreitung Der Kriegskosten gegen ben Widerstanb ürankreichs unb Ruhlanbs ermöglicht. Objektive Engländer stauben burchaus auf ber Sette Deutschlands, so bet Botschafter in Berlin. Sir Frank Lascelles unb Lord Cromer. ber Sirbar in Aegypten, dem besonbers eine Verstänbigung im Interesse der wirtschaftlichen unb kulturellen Aufgaben Aegyp­tens am Herzen lag. Ihrem Einfluh unb ber beutschen Stanbhaftigkeit ist cs benn auch zuzu- schreiben, dah schliehlich die englische Regierung

Ingenieurschule

OkKSUeUlcrrm. laidiiÄWb.Eiekirv- tM*eU>vtomobitt Pr»Uw.VerT<^rMl' .efttediwenoetk Aem- P.ee: Apr a.Ofcl

gemeinsam zu beschränken.

Die Bülowsche Auffassung fand emen be­redten Vertreter in dem Grafen Bernstorfs, ber vorübergehend ben Botschafter tn London, den Grafen Paul Metternich vertrat. In einem be­stechend geschriebenem, eher ehren flotten Rovel- .listen als einen Diplomaten verratenden Gut- , uebttn febitberte er mit teb&afto, Sarbav öaß und >n der Pitcg- d«ullch-r hie ungeheure Mehrheit ber englischen Ration m Berlin als felbstverstandl frieblicbenb fei, denn der Südafrikanische Krieg, her. wie er behauptet, äu einem Mißerfolg ge- sührt habe, schrecke von einer Wiederholung eines | solchen Experimentes ab: die Staatspapiere seien , seitdem gestürzt, bie Verschuldung ans Ausland , unb die Steuerlast habe ^genommen, Transvaal fet verwüstet unb die Armee diskreditiert.Wenn nicht alle Zeichen trügen, befindet sich England jetzt in voller Reaktion gegen den IingoiSmus her Chamberlainschen Epoche". Auch der russisch- japanische Krieg, ber seit Februar 1904 im vollen Zuge war, muhte nach Bernstorfs den englischen Friedenswillen stärken: England habe sich vor zwei Jahren mit Japan verbunden, um nach alter Tradition der Britenlieber ihre Freunde für sich kämpfen zu lassen als ihre eigene Haut zu Markte zu tragen". Da aber Japan zu selbständig sei. um sich von London aus leiten zu lassen, liege bie Möglichkeit vor, bah England durch diesen Bundesgenossen in den Krieg mit Ruhland unb infolgedessen mit Frankreich ver­wickelt werbe, cs suche habet mit allen Kräften, den Krieg in Ostasien zu lokalisieren. Zu diesem Zweck habe es bas Abkommen mit Frankreich geschlossen unb sich gegen seine Gewohn­heit - zu groben kolonialen Opfern herbei- gelassen, um Frankreich an sich hcranzuzichen und von einer Einmischung in Ostasien. die auch England zum Eingreifen gezwungen hatte, ab­zuhalten. Bei dieser friedlichen Stimmung brauche sich Deutschland auch nicht durch einige deutschfeindliche Presseartikel beunruhigen zu

Mit dem Wohnort einer an der Zschopau ge­legenen Stadt Lachsen» erhält man zualcich den Schlüffcl zur Entzifferung dcS RamenS der Dame. 2«ldcnkapsclrätsel.

Kronenorden. Postkarte. Subscc. StriLveste^ Andromeda. Laubenheimer. Whistpartie, Dasein, Abbestellung.

In iedem ber vorstehenden Worte ist eine Silbe eines Sprichwortes enthalten.

Magisches Dreieck.

Tic Buchstaben der Figur sind so zu ordnen, dah die Wagerechten und die entsprechenden Senkrechten Worte von folgender Be­deutung ergeben: 1. Ital Maler. 2. Stadl in Istrien, 3. Abgabe. 4. Fluh in El- sah. 5. Fluh in Kurland, 6. Konsonanten.

Quadraträtsel.

-Iflöle.lenSÄ G;cM, j BexeiisM

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Heute zweifelt niemand mehr, dah dtt ent­scheidende Wendnng zuungunsten Deutschlands in der internationalen Lage durch das englifch- ftaiiAöfische Abkommen vom 8. April 1934 über Aegypten. Marokko und andere koloniale^ Fragen bervorgerufen worden ist Zur Zeit des Ab-

^4 h»r Konvention glaubte man im deutschen , ........ .

OhiüIrSrtirten Amt ihr eine derartige Bedeutung Rücksichtnahme auf Ulis mehr unb Niehr tn den

ÄSn iu sollen Lange Zeit hatten die Hintergrund treten lassen will." Es uxir eine

deutschen Politik. Graf Befürchtung, die an die von Bülow früher

Bülow und Geheimrat Holstein, nicht an die wiederholt ausgesprochene Ansicht anknupfte. dah

MoalichkeitO einer wirklichen Verständigung zwi- England stets Deutschlands W2.,lwol.eo notig

, . rx 1^1) Frankreich glauben wollen: habe, um sich gegen Frankreich zu sichern. R«- Bülow batte sogar dem Kaiser gelegentlich aus- malS. hatte er torebcrbolt aus geführt, werde TCtührt b« englisch-russische Krieg komme mit Frankreich gegen England aufzutreten toagw. p;n6>r öirt Raturwcndigkeit. unb da Frankreich wenn es Deutschlands Bunbesgen-ssen choit nicht fick nie aea^n RuhÜnd gebrauchen laff?n werde, habe. Daher werde schon die deutsche Reiitra- * au* Än« intime engüfd>.franj6fif*e Bor- lität Sngianb nor Srantrei» htm un» »tmnge (ftinhinuna ein Ding der Unmöglichkeit. Als also auch England zur Rucksich.iiahme auf man von englisch-französischen Verhandlungen er- Dnitschlanb. Diese DulowscheTy^rde toar letzt hthr betrachtete man sic daher mit Gleichmut, nicht mehr anwendbar trotzen wollte aber k«r a Bülow sagte dem englischen Botschafter der Kanzler von seiner optimistischen assung »bin ben bevorstehenden Abschluh meldete lassen, bis bie Tatsachen der Besorgnis des <S April 1904). Deutschland könne eine solche Kaisers Recht gaben. ....

Verständigung nur begrüben, denn sie liege im Da man in Berlin m dem englischen Ruh Interesse ^bes Friedens. Als dann der Vertrag bcdürfnis bas Hauptmotiv zu dem Vertrage sah, im Worllcrut vorlag. gab Bülow die Losung kam man auf den Gedanken, zur ?^tigung ter aus JxiÄ jetzt untei^ciSnctc englisch-französilche englisch-deutschen Dcziehungen ein ahnliches 21b Kolonialabkommcn tn unserer Presse ohne jede kommen anzubieten, unb zwar wollte man Die (»ereiAtteit nach Eifersucht al8 ein neues Symp- Verhanblungen baruber mit ter tom für bie friedliche Gestaltung der Welllage" | Frage beginnen. Man wollte der englischen^Re^ zu besprochen >9. 2lpril). unb einige Tage spater tagte er im Reichstage. Das Abkommen enthalte keine Spitze gegen eine dritte Wacht, unb die Beseitigung einer 2lnzahl kolonialer Streitpunkte sei zu begrüben:ein gespanntes Verhältnis zwischen Franfi-cich und England brauchen wir schon deshalb nicht zu wünschen, weil ein solches eine Gefährdung des Weltfriedens wäre, dessen Aufrecktterhaltung wir aufrichtig erstreben". Diese Auffassung war ohiie Zweifel richtig unter der Voraussetzung, dah auch die beiden Westmachte von derselben aufrichfigen Friedensliebe wie Deutschland beseelt waren unb ihre neue Einig­keit nicht dazu benutzten, bie Rec^e Anderer

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