Berlin
Frankfurt a.M.
gSro^izftenborfe.
Börse.
Berliner
im
OSRAM
Oie Osram-N-Lampe
verkörpert den neuesten Fortschritt auf dem Gebiet der elektrischen Glühlampen. Oer neue, durch Patente geschützte Wendeldraht ermöglicht eine bisher bei luftleeren Spiral- drahtlampen unerreichte Oekonomie und Lichtkonstanz, seine Anordnung eine vorteilhafte Lichtverteilung. Oie Osram-N-Lampe ist in hohem Maße geeignet, die bisherigen Lampen mit gestrecktem Oraht zu ersehen. Sie wirb in dem Umfange geliefert, den die Umstellung bet Fabrikation |aW?t.
ergeben hat.
Dor dem Kriege hatten wir eine Kriegs- naetne, die durchweg auf Kohle eingestellt war: oit hatten eine mit Kohle betriebene ansehnliche Handelsflotte und eine entsprechende Binnen-- 'chiffahrtsslotte. Jetzt haben wir die Kriegsmarine großenteils verloren, und auch in der Handels- inb in der Dinnenschiffahrtsflotte erhebliche Ein- duhen erlitten. Soweit die Handelsflotte wieder erstanden ist. ist sie zum großen Teil (etwa V2) vur Oelfeuerung übergegangen. Dadurch ist der .^ohlenverbrauch für Marine, Handels- und Linnenschiffahrtsflotte von 1913 9,3 Mill. Donnen ruf 1924 2,75 Mill. Tonnen zurückgegangen, vor dem Kriege nutzten wir unsere Wasserkräfte stur zu einem Bruchteil au8. WaS wir damals dadurch an Kohlen sparten, mag nur ca. V» Mill. Tonnen betragen haben. 3n neuerer Zeit hat die Ausnutzung der Wasserkraft erhebliche Fortschritte gemacht. Namentlich das kohlenarme Bayern und
Schwedische Noten . . . . Schweizer Noten Spanische Noten Tschechoslowakische Noten Ungarische Noten
Berliner
VERTRETER: H. Elges jr.
Gießen
Seltersweg 68
Berlin, 3. Ott. Am Produttenmarkt blieb das Geschäft unverändert still und die Tendenz weiter schwach. Es kosteten 1000 Kilo: Weizen, mark. 200 bis 204, dto. Oft. 220' L. dto. Dez. 221. dto. März 226, Roggen, märt 144 bis 146, dto. Oft. 159 bis 162, dto. Dez. 165V2 bis 160, dto. Marz 173 bis 174, Gerste, mark. 206 bis 230. Futtergerste 169 bis 174, Hafer, mark. 174 bis 181. dto. Dez. 182, dto. März 190; es kosteten 100 Kilo: Weizenmehl 26,75 bis 30,50, Roggenmehl 20,75 bis 23, Weizenklete 9,70 bis 9,90, Roggenkleie 8,70 bis 8.90. Diktoriaerbsen 26 bis 31, Kleine Speiseerbsen 26 bis 28, Futtererbsen 21 bis 24, Wicken 23 bis 26, Rapskuchen 15, Leinkuchen 21,50, Trockenschmhel 11,20, Torfmelasse 8 bis 8,20. Kartoffelstöcken 15 bis 15,40, Zucker 20.
(Eigener Drahtberichl des „Gießener Anzeigers".)
Berlin, 3. Oft. Der heutige Sonnabendverkehr brachte wieder das am Wochenschlusse übliche Geschäft. Die Lustlosigkeit wurde noch erhöht, da der Orderseingang infolge des frühen Beginns der Börse außerordentlich gering ist. Die Spekulation übte daher größere Zurückhaltung und neigte anfangs zu Realisationen, wenn auch in geringem Umfange. Wenn das herauskommende Material glatt ausgenommen wurde und aus das Kursniveau feinen größeren Kursdruck ausübte, so lag das an der zuversichtlichen Auffassung über die Kursgestaltung der nächsten Tage. Man glaubt, den mit Rußland abgeschlossenen Handelsvertrag und die Diskont- ermähigung der Bank von England hiermit in Zusammenhang bringen zu können. Die ersten offiziellen Rotierungen hielten sich daher auf dem Niveau der Dortage. Lebhafte Schwankungen traten dagegen am Devisenmarkt ein. Hier ging Paris gegen London wieder auf den Stand zurück, der vor der Ab-
Geschäftliches.
Freude ist das Hochgefühl des Lebens! Sie soll uns auch in knappen Zeiten nicht verloren gehen. Wieviel Freude kann z. D. eine praktische Hausfrau ihrer Familie ober ihren Gästen bereiten, wenn sie sich der bekannten und beliebten Oester-Fabrikate bedient. Immer wird es Freude geben, wenn ein selbstgebackener Kuchen oder eine Torte, ein herrlicher Oetfer- Pudding mit Früchten ober z. B. Oetkers Dibona- Schofoladencremefpeife aufgetragen wird.
bewegten sich auf dem Niveau des gestrigen Abcndverkehrs. Die geringe Urnfahtätigkeit hielt weiter an. Das variable Geschäft war etwas lebhafter. Am Montanmarkt waren Mannesmann mit 59,25 leicht erholt. Buderus 44 (— 1 Proz.) Der Bankenmarkt lag unverändert. Commerz 94,75. Berliner Handel 125.75 bis 126,25, Österreichische Kredit 7,25, Wiener Bankverein 5,75. Der Chemiemarkt lag weiter flau. Badisch? Anilin 120. Elberfelder Farben 115. 75, Höchster 116, Scheideanstalt 91,75. Der Schifsahrtsmarkt und der Elektro- marki lagen sehr ruhig. Maschinen NSU. 15. Der Freiverkehr war vollkommen geschäftslos. Beckerkohle 57 B, Benz 36 G., Brown-Boveri 54,5 G. Anleihemarkt rückgängig. 5proz. Deutsche Reichsanleihe 0,223. Pfandbriefe: Frankfurter Hypotheken 6,1, Zentral- Hypotheken 5,45. Rheinische 5,75. Industrie- obligationen geschästslos. Die Börse schwächte sich im weiteren Verlaufe weiter ab. Der Geldmarkt ist immer noch stark angespannt, besonders tägliches Geld ist immer noch lebhaft gefragt zwischen 11 und 12,25 Prozent. Bankakzepte werben kaum gehandelt. 3m Devisen- verkehr lag Paris mit 104,65 gegen London und 21,25 gegen Kabel sehr stark abgeschwächt, was auf den ungünstigen Derlauf der fron» zöfisch-amerikanischen Schuldenrerhandlungen zurückzuführen ist. Mailand mit 120,25 gegen London unverändert. Die Reichsmark notiert gegen Kabel unverändert 4.199.
Börsenkurse.
1,185
18,67
101 05 •'0,265
19, 4
168,23
16,93
54.29
69,05
112,29
80,75 •0.10
12,397
4.205
18,77 101.55 20,365
19 54 1694)7
17,01
81 71
59.35
112,85
81.15 '0 40
12,457
Die kleine Besserung, die seit kurzem Auhrbergbau zu verzeichnen ist, darf nicht bar» aber Hinwegtäuschen, daß Grundsätzliches in bezug •auf eine Besserung der jetzigen Lage sich noch nicht
und Schule.
ttnrob, 3. Oft. Nachdem ui einen schmucken Menst ®irb gegmröttig burdf lscher- Alsfeld bie Turm- ch die Anbringung eines ss und eines verzinsten ni, während baä stmsivvll :unntm$ deibchosten wurde. K Gemeinde hat von jeher ften gescheut, um ihr Sollei- .rbig auszustatten. 6chon bei elben. 1696 bis 1712, reiften rjnde nach Holland, um hier nsbrüdern um milde Taben nen nicht mit leeren Händen her Umbau der Kirche wurde
Die überlieichenen Dilder vangelisten an den Emporen Frankfurter Waler freigelegt Sine Sanbsteinplatte vor dm nt des Pfarrers K reu der st dessen Leichenstem erhm linken Innenseite der Änfe ic Jlasbilder. der SaenMN ? D irden dem einen Fenster
reife Eaillaux nach Amerika notiert wurde Paris gab gegen London auf 104,55 nach. London konnte sich gegen Kabel von dem ermäßigten Dortagsturs nicht erholen. Nordische Daluten und Amsterdam lagen dagegen fest. Die spanischen Erfolge in Marokko wirkten auf den Stand der spanischen Daluten nicht ein. Am Geldmärkte waren bie Abschlüsse außerordentlich minimal. Tägliches Geld 10 bis 11 Prozent. Monatsgeld ebenso. Die Reichsmark notierte in London mit 20,32 sehr fest. Amsterdam meldete bie Mark mit 59,21,/4.
Devisenmarkt Berlin—Frankfurt a. M.
/In Simonen Mark <m»gLdrückt. BuenoS-Atrr«, London, Nea« Dorf. Japan. Rio de Janeiro für eine Ein heil, Wien nnb BnbaDtd kür 100000 beiten, alle- übrige für 100 Etnhrttro.I
Telegraphische Auszahlung.
Baden haben sich hier betätigt. Der damit befriedigte Kraftbedarf wiegt jetzt etwa 2.3 Mill. Tonnen Steinkohle auf; von dem Mehr gegenüber 1913 entfällt allein auf den Ruhrbergbau ca. 1,4 Mill. Tonnen. Weil die Steinkohle während des Krieges und nach dem Kriege nicht hinreichend verfügbar war und weil die Derwen- dung der Braunkohle wirtschaftlicher schien, setzte man die großen Clektrizitätszentralen auf Braunkohle. Die dadurch entstandene Verschiebung bedeutet für die Ruhr gegenüber 1913 einen Verlust von nahezu 21/» Mill. Tonnen. Die steigende Verwendung der Braunkohle in 3ndustrie und Haushalt hat zur Folge gehabt, daß an Braunkohle ein Wert von 6 500 000 Tonnen Steinkohle mehr in den Hausbrand geht als 1913, wovon etwa 5 000000 Tonnen zulasten der Ruhr zu rechnen sein werden. Nach dem Kriege zwang die Not zu sparsamer Wärmewirtschast. 3n Amerika berechnet man den Bedarfsrückgang (1919 unb 1924 gegenübergestellt) auf fast 9 Proz. Veranschlagen wir ihn für uns nur mit 8 Proz., so betragt dieser Ausfall an Kohlenverbrauch für den Ruhrbergbau unter Berücksichtigung der früher aufgezählten Rückgangserfcheinungen 6,8 Mill. Tonnen.
Auf dem Auslandsmarkt hat sich das Bild ebenfalls geändert. Auch auf ihm gibt es Wärme- Wirtschaft, Wasserkraft, steigenden Oelverbrauch ufto. Mit dieser Einschränkung des Kohlenoer- brauchs ging Hand in »Hand die Ausnutzung eigener Kohlenvorkommen und die Steigerung der vorhandenen Förderung. Dadurch mindert sich die Ausfuhr. AuS diesem Grunde hat unsere Ausfuhr von der Ruhr im 3ahre 1924 einfchl. Reparationslieferung (23 415 000 Tonnen) noch nicht die Ausfuhr von 1913 (26 415 000 Tonnen) erreicht, die abgetretenen Gebiete als Ausland gerechnet; feit einiger Zeit ist hier jedoch eine Besserung zu merken.
Ziehen wir die Ausfälle für den Ruhrbergbau zusammen, so ergibt sich folgendes Bild:
Schiffsverlust 5,24 Mill. Tonnen. Wasserkraftwerke 1,4, Draunkohlenkraftwerke 2,5, Braunkohlenbriketts im Hausbrand, 3ndustrie 5,0, Wärmewirtschaft 6,8, Ausfuhrrückgang 2,96, zusammen 23,90 Mill. Tonnen.
Ziehen wir diese Menge von dem Absatz von 1913 in Höhe von ca. 115 Mill. Tonnen ab, so bleibt eine jährliche Absatzmöglichkeit von ca. 90,0. Der augenblickliche jährliche Absatz wird auf dieser Grundlage sich bewegen; einschließlich Zcchenselbstverbrauch und Deputatlohlen wird die Förderung entsprechend höher sein. Die jetzige Förderung und die Absatzmöglichkeit wird wohl noch für längere Zeit über ihren heutigen Stand sich nicht erheben können. Förderung und Absatz sind jetzt in Einklang gebracht. (Sine (Steigerung der Förderung wird nur erfolgen können gemäß dem Anwachsen des Bedarfs; ob und wann dieser anziehen wird, sei dahingestellt; die Schwankungen im Inland- und Auslandsabsatz sind so stark, daß ein klares Bild noch nicht gewonnen ist. Mit einer grundlegenden Besserung im Bergbau ist deshalb für absehbare Zeit noch nicht zu rechnen.
*
* Weitere deutsche Anleihe-Emissionen in Neuyork. Für die Rhein-Main- Donau-Kanalgesellschaft werden von den Bankftrrnen Lee. Higginson & Co. und Schröder & Co. demnächst 6 Mill. Dollar als 7Lprozentige Anleihe aus- gegeben. Eine 4-Millionen-Dollaranleihe, die mit 7 Prozent verzinslich ist, kündigt die Bankfirma Harriman & Co. für die Deutsch-Atlantische Tole- graphen-Gesellschaft in Berlin an. Dieser Anleiheerlös ist in der Hauptsache für den Bau des Emden- Azoren-Kabels bestimmt, der der Gesellschaft bekanntlich übertragen wurde.
* Der Stick st offabsah in der zw ei - t e n Septemberhälfte. Das Geschäft in Stickstoffdünger im Inland ist in der zweiten Hälfte September ruhiger geworden. Der Herbstbedarf der Landwirtschaft scheint gedeckt zu fein. Für spätere Termine bestand weiterhin Nachfrage. Die Erzeugung und der Versand verliefen ohne Störung.
* F r. Krupp-Essen. Die Verwaltung bestätigt nunmehr den Uebergang der Gewerkschaft Norddeutschland an Fr. Hemr. ßintfort (de Wendel- Gruppe) zu einem sehr befriedigenden Preise. Es wird nochmals feftgeftellt, daß die Firma Krupp mit erstklassigen Kohlen ausreichend versehen ist, so daß ein Rückhalten dieser Felder nicht mehr nötig war.
• Die Preußische Central-Bode n- k r e d i t - A k t i e n g e s e l l s ch a f t bietet ihre 8proz. Central-Goldpfandbriefe und 8proz. Gold- Communal-Schuldverschreibungey zum Kurse von 84 Proz. bzw. 80,50 Proz. an. Sie sind auf Feingold abgestellt und durch Feingold-LInter- lagen wertbeständig gedeckt. Eine Kündigung kann vor 1930 nicht erfolgen, doch muß die Tilgung 1960 bzw. 1955 beendet sein. Da sie an der Börse zu Berlin, die Goldpfandbriefe auch in Frankfurt, bereits eingeführt find, werden sie dort regelmäßig notiert. Die Lieferung der Stücke erfolgt sofort. (Siehe Anzeige in der Samstagnummer.)
* Herabsetzung des Zinsfußes der Niederländischen Bank. Die Niederländische Bank hat den Bankzinsfuß von 4 auf 34 Prozent herabgesetzt. Die Ermäßigung tritt mit Wirkung vom 3. Oktober an in Kraft.
Frankfurter Börse.
(Eigener Drahtberichl des „Gießener Anzeigers".) Frankfurt a. M, 3. Oktober. Tendenz: Lustlos, aber abgeschwächt. — Die Börse war weiterhin verstimmt und flau. Die Kurse
Rundfunk-Programm
des Frankfurter Senders.
(Aus der „Nadio-Amschau".)
Dienstag, 6. Oktober:
4.30 bis 6 Uhr: Nachmittagskonzert des .Hausorchesters: Die Oper der Woche. 6 bis 6.30 Uhr Die Lesestunde (Meisterwerke der Weltliteratur): Aus „Don Quichote" von Cervantes. 6.30 bis 7 Uhr Die Bücherstunde. 7 bis 7.30 Uhr Uebertragung oon Kassel, Bortrag von Intendant W. Sieg: „Das Theater und efine soziale Bedeutung in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft". 7.30 bis 8 Uhr Funkhochschule Frankfurt: „Aus dem Städelschen Kunstinstitut III", Vortrag von Dr. Oswald Götz, Assistent am Städelschen Kunstinstitut. 8 bis 8.30 Uhr Schachstunde. 8.30 bis 9.30 Uhr Das deutsche Lied bis Schubert. 10 bis 11 Uhr Uebertragung von Kassel: Große Kasseler Zissel.
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Amerikanische Noten Belgische Noten Tonische Noten ..... Englische Noten ....... Französische Noten Holländische Noten Italienische Noten Norwegische Noten Deutsch Lesterr., a 100 Kronen Rumänische Noten......
an der linken Deitenwanö eingefügt. Eine Kirchen- | Heizung mit einer Dreifeuerung machte auch den Aufenthalt in der Kirche im Winter angenehm. Der Schoden, der unserem Gotteshaus durch Wegnahme einer Glocke und der Profpeltpseifen an der Orgel entstand, wurde bald nach Deendi- jung des Krieges wieder ausgemerzt. Die noch übrige Glocke wurde Totenglocke, und ein ganz neues Geläute mit drei Glocken an- zeichasst, ebenfalls die Orgel gründlich ausgebessert. Auch eine elektrische Lichtanlage bekam unser Gotteshaus. Vortreffliche Seelsorger haben ich ebenfalls um die Ausschmückung des Gotteshauses und des kirchlichen Lebens unserer Gemeinde verdient gemacht. 3n besonderem Angedenken stehen noch Pfarrer Schwabe, nachmaliger Pfarrer in Gießen und Verfasser des Festspiels „Die Retterin von Stumpertenrod". Pfarrer S c r i b a, gegenwärtig Dekan des Dekanats Schotten, unter dem die Renovierung der Kirche vorgenommen wurde, Pfarrer Glock, jetzt Pfarrer in Mainz, der die Erbauung eines Det- la.iteS für die Bibelstunden veranlaßte, und Pfarrer Södler, unter dem die gegenwärtigen Arbeiten vorgenommen v>«den.
*
Kirchliche Dien st Nachricht. In den stuhsstand versetzt wurde der evangelische Pfarrer itirchenrat O 11 0 W i s s i g zu B a d - N a u h e i m aus sein Nachsuchen und unter Anerkennung seiner langjährigen treuen Dienste.
Landwirtschaft.
Der Abtrieb des Jungviehs von den Jungviehweiden Wenings", Tiergarten bei Hungen, Zell- N 0 mr 0 d und Lauterbach ist im Laufe der vorigen Woche erfolgt. Das Ergebnis ist als vorzüglich zu bezeichnen und beweist wieder, wie über- jus wichtig der Aufenthalt auf freier Bahn gerade für die Nachzucht unseres Viehbestandes ist- H u n - 3 e n war beschickt mit 35 Fohlen und 74 Rindern, oimmentaler und Vogelsberger Rasse, Lau ter- bad) mit 55 Rindern beider Rassen, 3 e 11 mit M Fohlen und 60 Rindern Simmentaler Rasse, W e ° nings mit 37 Fohlen und 50Rindern Simmentaler Hasse. Die sehr günstige diesjährige Weide- periobe weist sehr hohe Zahlen bei der Gewichts- mnahme des Jungviehs auf. In H u n g e n ist die Gewichtszunahme am höchsten, ste schwankt zwischen 35 Kilo und 200 Kilo für ein Tier, bei W e n 1 n g s unb Zell sind die Zahlen nicht ganz so hoch, doch -mürben im Durchschnitt auch 100 Kilo als Durchschnitt erreicht. Dod) damit ist das vorteilhafte Ergebnis Les Weideganges nicht erschöpft. Er wirkt nicht nur künftig auf die Gewichtszunahme, sondern auch ouf bie Entwicklung des Tierkörpers und seiner formen, die Tiere werden widerstandsfähiger gegen Krankheiten, die inneren Organe, besonders Herz unb Lunge, bilden sich besser aus, bas Tier selbst iDirb gängiger. Der Gesunbheitszuftanb ber weidenden Tiere war sehr gut, Unglücksfälle durch Tob rber Verletzungen sind ganz wenig zu verzeichnen. 2ie Weibebefchickcr haben allen Grund, mit der diesjährigen Weideperiode zufrieden zu sein. !*'.
Gerichtssaal.
* Darmstadt, 3. Oft. 3m April d. 3. -eurde der Landwirt 3 oh. Franz VII. aus -.'-ürstadt von Sorffbeamten festgenommen, als mau' vermutete, daß er im Walde auf dem Gefiele des Forstamles Lorsch etwa 20 Schlingen <x; a: hatte. Man fand in seinem Rucksack ein SX.'b, dos mit einer Schlinge gefangen und dann <1: lötet fein mußte. Das Tier war sachgemäß ousaenommen und mit Moos ausgestopst, um zu verhindern, daß sich verräterische Blutstropfen < igcn könnten. An dem Messer des Angeklagten klebten noch Rehhaare; auch weitere Llmstände tiefen darauf hin. daß er die Wilderei betreibe. Der Staatsanwalt beantragte 6 Monate Cefängnis; das Dezirlsschöffengericht. vor dem Franz stand, nahm aber gewerbsmäßige Wilddieberei an und verurteilte ihn zu einem Jahr G ef ä ngnis, auch wurde feine sofortige Verhaftung angeordnet. :_
Wirtschaft.
Noch immer Absatzkrisis im Ruhrbergbau.
(Von unserem Essener Mitarbeiter.)
2 Oktbr.
3. Lktor.
Amtliche
Qoti ruiig
Amtliche Notierung
Geld
Brici
Brief
ÄMst-- 9i0tt.
168.09
169,01
168.61
169,06
Bueu. -lireS
1,701
1.70 t
18,80
1,705
1.709
Brss.-Antw-
18 76
18,77
18,80
Clirisliania -
SUH
84,31
84,39
84,61
Kopenhagen
101,27
101.53
101,32
101,68
Stockholm •
112,58
112,86
112.60
112,88
Helsingfors.
10.552
10,592
10..552
10,592
Italien. .
16.9(1
10.94
16.88
16.92
London. .
-'0.305
20.355
t0,30.
20,366
Nenhork . .
4.195
4.205
4,195
4,205
Paris. . .
19.69
19,73
19.47
19,51
Schweiz . .
80 92
81,12
80.89
81,09
Spanien .
60.22
60.58
GO.27
6-1.43
Japan . . .
1,713 ) 598
1.717
1,715
1,719
Rio de Jan Wien in D--
1.6OO
0.597
0.599
Oest. abgeft.
59,20
59,34
59,20
59,34
Prag .... Belgrad . .
12.424
12,414
12,422
12.462
7.41
7.43
7.43
7.45
Budapest. . Bulgarien
5.872
5,8'2
5,872
5.892
3.055
3,IHi5
3.055
.4,065
Lissabon
2t 075
21,125
21,175
-.0.225
Danzig. - -
80 50
80.70
80,50
80.70
.ltonstantin-
2,32
2.33
1,32
2.33
Athen. .
6 09
6.11
6 09
6 H
Canada. .
4,197
1,207
1.197
4.207
Urnguan
4.19
1.20
4.19
4,20
Banknoten.
Berlin,
$ Oktbr.
1
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—
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0.255
0,270
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0.43 i
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>.4575 |
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Deutsche Sparprämienanlcihe
—
0 135 ,
1.1425
4°/0 Preuüiscpc 5konsolS . . .
0 265
0.26
0.27
1.2625
4% Hessen........ • •
— ,
—
0.27
0 27
3'/t°/n Heften..........
—
—
0 26
0.25
3% Heften...........
0,24
—
0.27.,
0.245
Deutsche Verth. Dollar Aul.
90, '5
—
91.25
91.75
dto- Doll.-Schah-Anlrcisng..)
95 25
95,2
95 3
95,3
4°/0 Zolltürkcn.........
775
—
7.7
7.1
5% Goldniexilaner .....
—-
—
41,5
—
Berliner Handelsgesellschaft.
— *
125.25
122.7*
124.7*
«Lommcr;- und Privat Bonk
95*
94.4
95*
94.75*
Tarmst. und Naiionalbank
102.7'
103.5
104*
103,7*
Deutsche Bank.........
_•
103
104'
103.5*
Deutsche Bercinsbank ....
61
63
—
DiSconto Conunandit . . .
101'
101.2*
101*
101.2*
Metallbank...........
<<
78
—
Mitteldeutsche Crcditbauk. -
* *
92*
S2*
—
Ocstet-rcichische Creditanstalt.
7.35
7 25
7.25
7.25
Westbauk .........
0,018
—
0.03
0,02)
Bochumer Guß........
'-L.
63.75
63.9*
Buderus ..........
45
10,5
43.6
39
Caro ............
39.5
— *
Deutsch Luxemburg...... Zellen tu chener Bergwerke . .
63.25*
63
65" 67.25*
63.75*
68*
Harpener Bergbau......
99,25*
99.75
99"
98.5*
.ikaltwerkc Äichcrsleben....
1 .1.2',
111,5
113
112.25
Kaliwerk Westeregeln.....
117,5
117,9
17.75
17,25
^anrahntte...........
34.3
34,5
35
32
Oberbcdarf...........
-*
48
Phönir Bergbau ......
68*
67,5
68.25*
68*
Ryeinitahl...........
Niebeck Montan........
.14
—
J4*
53 9*
Tellus Bergbau .......
—
57
—
—
Hamburg-Amerika Paket. . .
57.5
60*
57,75*
Norddeutscher Llohd . ...
64,5*
63,75
65*
65*
Chcramischc Werke Albin . .
—
Zementwerk Heidelberg . . .
65,5
66
—
—
Philipp Holzmunn......
53,5
54
53.9
53,25
Anglo-Cont -Guano .....
_
95,5
94
Badische Anilin........
119,62
119,9
119 75
119 75
Chemische Maper Alapin . .
-
Koldschmidi.........
67,5
67,25
67 1
Gries! eimer Electron ....
115.25
115.25
115.25
115.H
Höchster Jarbwcrkc......
115,9
[15,5
115.5
115.9
Hotzvcrkohlung ........
Rütgerswcrke.........
53 i5
65
52.5
67
67
61
Scheideanstalt ........
92
91.75
Allg. Elektrizitäts-Gesellschaft
91 5*
90,1
91*
'90.25*
Bergmann .........
——
—
71.75
1 71.75
Mamkraftwerkc ........
71.9
76
_
_
Schuckert...........
65*
58.5
59*
59,5*
Siemens & HalLke......
<5*
75
14,5*
174.25*
Adlcrwcrke Kleycr ......
38
37
38
1 38
Daimler Motoren.......
36,25
34
37 25
33
Hcnlincnstaedl.........
28
28
■■
Mcguin . ■. 9......
56
36
| 35
Motorenwerke Mannheim .
—
—
49
Frankfurter Armaturen . . .
Konservenfabrik Braun . . .
0,325
—
—
Metallgcsell schäft Frankfurt.
99.25
99
—
—
Pct. Union Ä^G.......
61
61
60
59,25
tvchukstabrik Hrr;......
24
24
—-
Sichel..............
4.25
1 4
4 25
1 r. 4
gellstosf Waidbof.......
85
80
81,5
1 79,5
Zuckerfabrik Frankenthal . .
58
58
Zuckerfabrik Waghäusel . . .
54.5
54
57
54


