Ausgabe 
5.5.1925
 
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Dolkshalle. Lrichtung einer Fenerbestatlungsanlage nuf dem Muen Friedhof, Crhebung einer vonder- steuer vom bebauten Grundbesitz für das Jtedjnungs* iahr 1925.

Der Lau der volkshalle auf dem Irieb Hal geftern oormiilag mit den Ausfchachtungs- arbeiten begonnen. 2ie Arbeiten werden mit oller graft gefördert, so daß man sich bald dem Beton - bau xumcnben kann. . L

* Gießen als Luftverkehr »Hafen. Der Vortrag, den Direktor G r e tz« Frankfurt a. M. über Meie wichtige Frage am vächsien Donnerstag, abend in der Neuen Aula halten wird, tmdet auf Sermtfdffunfl der <)anbel5(ammer Gtoßen stall. Der Gießener ilerem für Luftfahrt unierstutzl bie bedeut tarnen Bestrebungen noch feder Richtung hin mit allen Kräften.

Cin Fackelug zu Ehrrn de» Reiche Präsident en o. Hindenburg fall am imchsten Montagabend hier ftattfmbcn. In un- lerem heutigen Anzeigenteil wird zu dieser Beran- ftaltuno ernffelaben.

Heber Me »ahr pretfe bet toif* fenfchaftlichen Fahrten teilt die Deutsche ReichSbahngesettschalt mit: 3n der Oesfentlichkrit vielfach die Meinung verbreitet, daß von der Erhöhung des Fahrpreises für Iugendsahrten auch die Fahrten zu wissenschaftlichen und be­lehrenden paeden (Schulfahrten) betroffen ©er­ben seien Die- ist nicht der Fall. Zur Fahrten zu wissenschastlichen und belehrenden Zwecken, bie von Studierenden, akademischen Anstalten mit Schulern öffentlicher Schulen unter Leitung von Lehrern unternommen werden, wird vielmehr naa> wie vor eine Ermäßigung von 50 Prozent de» gewöhnlichen Fahrpreise« gewährt.

spd. Sin Meifterflug. Ctei, dem schwe­ren Sturm, der am Freitag über Süddeutschland fegte und vielerlei Schaden anrichtete, konnte der Luftfahrdienst zwischen Frankfurt und den verschiedenen Städten voll ausrechterbalten wer­den, ein Beweis für die außerordentliche Stabili­tät der deutschen Flugzeuge. So stieg bei Fürth Inmitten de« heftigsten Sturme« ein Großflugzeug mit einem Passagier, dem Polizeimajor Sta­de lm eher au« Hurnbetfl, auf, machte in Ba­benhausen eine Zwischenlandung und konnte im- descpädig' auf dem Frankfurter Flugha'engelände niedergehen und landen. 'Die Sturmfahrt diese« Flugzeuge e ruft in Fachkreisen berechtigte Be­wunderung hervor

!'! Der Verband der oberhessisch en Geflügelzuchtvereine hielt gestern im Hotel Stovleß* feine Der ban d«t a g u n g ab, woran auch der Dertreter der Landwtrtschaft«- fammev teilnabm. Den Geschäftsbericht erstattete der Derbandsvors iycnde Kolter- Bad-Rau- heim E. lerichtete über den günstigen Verlauf der VelbanlsauSstellung in Schlitz, ßu Rech- nungsplüiern wurden Äug. Schwan- Gießen und Mathe«- Bauernheim gewählt, den, Rech­ner Reinhardt- Schlitz wurde Entlastung er­teilt. Dem Verein Lollar wird die P r o- vinztal-Geslügel-Ausftellung 1926 ütertraflen. Der Der ein Bad-Rauheim veran­staltet bn September eine Iubiläum-schau au« Anlaß seines 25jährigen Bestehens, womit eine Be-irtSgeslügelau-stellurg für den Bezirk Dad- Rauheim verbunden werden soll. Zur den Be­zirk Lauterbach-Schlitz ist ebenfalls eine Ge- flügelausstellung vorg sehen. Die Dorfrandswahl hatte folgendes Resultat: 1. Dorschen der 3oh. Kolter- Dad-Rauheim. 2. Vor scheu der Otto Södler-Rieder-Gemünden. Schriftführer D ol- I i n g e r - Alsfeld. Rechner Reinhardt- Schlitz. Beisitzer Aug. Schwan- ® eßen. Dah­in c r-Butzbach, D e r h a r d t-Kiichgön«. M o a k- Echzrll. ßu Ehrenmitgliedern de« Verbände« tourten Aug. Schwan- Gießen und P o st-AlS- fcld ernannt. Äm Schluß? totute die DerbandS- tagung der hessischen LandeSgeslügrlzuchtvereine kesprochen. die unter dem Dorsche dr« Herrn JK Untermann» Offenbach am 10. Mai in F anksurt ftattfrnbet.

Gastwirleausstellung in Offenbach.

I Offenbach. S. Mai.

Seit langen Jahren hat in Offenbach keine Ausstellung mehr ftattgefunben. Run hat im vorigen Hahr der Rhein-Main-Gast- wirteverband beschlossen, seine 4 2. Der- bandstaguu g 192 5 in Offenbach abzuhalten, und da« hat dem Gastwirteverein für Offenbach und Umgebung Veranlassung geg?ben, eins 5 ad)- ausstellungsür das Hotel- und ®aft- wirtsgewerbe und verwandte Be­rufe zu veranstalten

Diefe Ausstellung wurde gestern in An­wesenheit zahlreicher Ehrengäste, staatlicher und städtischer Behörden feierlich eröffnet. Dor Vor­sitzende de« Offenbacher GaftwirtevereinS Hage­dorn begrüßte die Erschienenen. Ihm schloß sich der Vorsitzende des Rhein-Main-Gastwirte- r-erbanbe« Schnauder-Darmstadt an. Ober­bürgermeister Grenzin hieß die Teilnehmer namens der Stadt Offenbach willkommen und sprach auch freundliche Worte namens de« Pro- vin,lala Schuss es der Provinz Ctartatburg. Als weitere behördliche Dertreter grüß'en noch Kreis- bitellor Werner und Polizeidireltor Ditt- m a r. Schirmherr der Ausstellung ist der Staats­präsident Ulrich, der aber durch eine Anlo- trannc am Erscheinen verhindert wurde. 'Beiandere Verdienste um da« gute Gelingen der Ausstel­lung hat sich der Geschästssührer Der Gastwirte Mar Laskowski erworben. Die Ausstellung ist imStabtgarten untergebradn. der durch erhebliche Opfer der Stadt ein schmuctes Aus­sehen erhallen hat. ßnxi Säle, der Garte«' faal und eine eigen« aufgestellte ßelthalle sind dicht besetzt. Mehrere Aussteller haben sich mit einem Platz im Freien begnügen müssen ßtoed der Awistälung toarv den Fachmännern den heutigen Stand der cinschlägigen Industrien und die neuesten Fortschrille zu zeigen. Anregungen zur Anbahnung von Gefchäftsbeziehungen TomL dazu zu geben, daß die Gastwirte und Hotel­besitzer sich die modernen Einrichtungen zunutze madyen möchten. Schlieh'ich erhält aber auch das Publikum einen interessanten Einblick in das vielgestaltige Getriebe eine« neuzeitlichen Hotel- bdricb« llnfere Hausfrauen finden in der AnS- stellung ebenfalls manches Rühliche. SS ist un­möglich. auf Einzelheiten einzugehen Man findet Kellereieinrichtungen, Büfetts. Eisschränke. Kühl­anlagen, Kücheneinrichtrmqen. Ausstattungen. Maschinen. Gerate für Wir schastsbetriebe. sani­täre Anlagen. Inventar, Mobiliar, Dekoration, Bureauutensilien. Rahrungs- und Gemißmittel in feftem und flüssigem ßustand wovon übri­gen« mit recht eindringlicher Ei 'lad ng 5toft- und Trinkproben dargereicht werden Tafeldelora- turnen, allgemeine Gebrauch-gegenständ? und sonstig'« m-hr. Im ganzen bittet die Ausstellung ein recht hübsches Bild. Die Ausstattung jedes einzelnen Stande« ist geschmackvoll und einladend Wertvolle Ehrenpreise stehen denjenigen in Aus­sicht. deren Au-stellungSobjekte die bewndrre An­erkennung der Preisrichter finden. D'efe haben gestern bereits ihre Arbeit begonnen. Die Preis­bekanntgabe und -Verteilung findet nächsten Don­nerstag nachmittag statt. Bi« dahin ist die Aus­stellung täglich geöffnet, und es finden auch täg­lich 5tonzerte statt. Der Besuch war heute stark.

Schöffengericht Gießen.

* Gießen, 30. April. Die Eheleute Sch. in ®le&en betrieben hier zuerst ein Heiratsver- mittlungsbureau. Rach und nach gingen sie aber auch dazu über, zahlreichen Frauen und Mädchen, diein Rot" waren, gefällig zu fein und zu helfen". Von diesem Treiben erhielt die Staats­anwaltschaft zu Anfang des Jahres 1924 Kennt - ni« und leitete ein umfangreiches Ermittlungs­verfahren wegen Verdreh en« gegen das keimende

Leben (Paragraphen 218, 219 StGB.) gegen die Eheleute Sch. und die der Abtreibung verdäch­tigen Frauenspersonen ein Die fast ein Jahr dauernde Voruntersuchung richtete lich gegen über 60 Personen aus mehreren Teilen Overhessens, aus Franksurt, Marburg ulw. Auf Antrag der Staatsanwaltschast wurden etwa 15 Beschuldigte aufjer Verfolgung gefetzt gegen die übrigen wurde Anklage erhoben Für die Verhandlung sind drei Tage vorgesehen. Am ersten Tage kamen folgende Fälle zur. Aburteilung:

1. ßwei Frauen und ein Mädeben au« der Gegend von Schotten wurden wegen 'Versuchs der Abtreibung bzw. wegen vollendeter Abtrei­bung zu einem Monat zwei Wochen, zu sieben und zu zwei Monaten ® e f ä n g n i« verurteilt. Der Ehemann der einen 3jrau und eine weitere Frau erhielten wegen Beihilfe einen Monat zwei Wochen imb zwei Monate ® e f än gwi«

2. Eine Ehefrau au« G. wurde wegen zweier darunter ein Versuch der Abtreibung zu zusammen sieben Monaten Gefängnis verurteilt. Ein Monat der erlittenen Unter­suchungshaft wurde angerechnet.

3. Eine Kontoristin aus Frankfurt a. W. und ein Kaufmann erhielten wegen vollendeten Verbrechens gegen § 218 Abs. 1 StGB. bzw. Bei­hilfe hierzu acht M o n a te und vier M o - n a t e Gefängnis. Der Fall lag um des­willen besonders schwer, als sich die Beschuldigte bereits im achten Monat der Schwangerschast befand. Eine wegen Beihilfe angellagtc Steno­typistin wurde fr eigesprochen.

4. Sine Ehefrau au« A. und ein junger Mann wurden wegen AbtreibungsverfuchS und Beihilfe hierzu mit zwei Monaten und drei Wochen Gefängnis belegt.

In den meisten Fallen, in denen Verurtei­lung erfolgte, wurden die strafbaren Eingriffe von dem Ehemann Sch., in den übrigen von der Ehefrau Sch. vorgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschakt wurde das Urteil gegen die Eheleute Sch. bis zum Schlüsse der Verhandlung der übrigen Fälle ausgesetzt Die Verhandlungen finden unter Ausschluß der Öffentlichkeit statt

Buntes Allerlei.

Die Perlentaucher von Ceylon.

Nach einer Unterbrechung von 19 Jahren ist jetzt die Perlenfiicherei im Golf von Mannar unter der Leitung des Meerbiologen der Regierung von Ceylon Dr. Pearson wieder ausgenommen wor den. Die Perlenoänke von Ceylon sind seit jenen fernen Tagen berühmt, da der erste König von Ceylon Vijaya im 6. Jahrhundert v. Chr. kost' bare Perlen feinem Schwiegervater, dem König von Mandura, zum Geschenk sandte. Unterbrechun­gen in der Fischerei sind immer wieder vorgelom- men durch das Verschwinden des Laiches und der jungen Austern, die duro' widrige Strömungen ober allzuhe'tige Ausbeutui n hervorgerufen wurden. Aber die Art des Perlentauchens, wie sie heute gc übt wird, Hot sich seit den Tagen des Königs Vijaya nicht verändert und bietet noch heute das gleiche malerische Bild.

Das erste, was inan an den Banken entdeckt, ist eine lange Reihe von roten, weihen ober roh weiften Fahnen, Die über den Gewässern des Indi­schen Ozeans im Morgenwind flattern. Dann er scheinen in Abständen die Schleppschiffe, die die Fischerflotte mit den altertümlichen Booten, den D h o n e y s", nach sich ziehen. Diese Boote sind überfüllt mit Den Tauchern und ihren ..Munducks, den Männern, die die Taucher an Seifen aus dem Boot berunterlaften und sie mit Den Austern wieder Heraufziehen. Sobald die Boote verankert sind, wer- fei- Die Taucher ihre an und für sich schon spärliche Kleidung ab und hängen sie an die Masten, die eine bunte Sammlung von farbigen Stossen und Tur­banen ausweisen. Es gibt Tamil-Tau cher von der Sudküste Indiens und arabische Taucher

com persischen Golf. Die Arader sind Die besseren Taucher, sie sind ruhiger, sorgsamer und bleiben länger unter Vaster. Mit einer Stopp-Uhr wurde sestg<stc!it, dos; ein guter Taucher zwei Minuten in Der Meerestiese verbleib, der durchschnittliche Aufenthalt ist jedoch nur zwischen W' und 70 Se künden. Der Taucher geht herunter mit einem stet nemea oder metallenen Gewicht an einem Fuß. da.- an fintm Tau befestigt ist. Mit einer Hand er greift er ein anderes Tau. an dem ein neuartiger Sarf ]ür die Muttern hangt. Ist das Wasser ruhig, j_. tarnt man das Her ab gleiten der hellbraunen y.otper bis zum Meeresgründe folgen. Der Taucher schaufelt die Muscheln hastig ch den Sack, zieht am Tau und wird von demMunduck" herausaeholt. Du arabischen Taucher schießen, dos Seil fest in der Hand ballend, hinaus, die Tamilen schwimmen bisweilen an die Oberfläche. Die Taucher arbeiten poairoeife und bie von ihnen gesammelten Muscheln

Boote« m größere Säcke oei padi. C"i l!> ines Feuer brennt am Hinterteil der Dhone.), und wenn sie vor Kälte zittern, so warnten sich die Tauckur hier ein paar Minuten, aber nicht lange, denn s:e dursen keine Zeit verlieren. Das Perlcr.iouchen hort um 12 Uhr auf, und dann führ derSie g c I b ea m te" in seiner Barkasse ^eiv» Stund.' und länger von Boot au Boot, um die Säcke mit dtm Regi» iungssiegel zu schließen. Daraus vor sammeln ftch die Boote wieder nm die Schlepvschii' bi: sic nach Marichchukaddi, derPerlei, ftabt, zurückzuziehen.

Im Angesicht des Hafens lösen sich die Bom.' von den Schleppern, und nun beginnt eine wild« Wettfahrt, alle haben sie ihre braunen und weißen Segel geictzl, und wie merkwürdig« Vögel schieße- sie nun über das Meer, weil jeder zuerst cm» Pont kommen will, um seine Austern abzuladen. Auf ihren Kopsen tragen die Taucher die Säcke an Xlanb, und nachdem die Austern von Reyierungs- beamten gezählt worden sind, erhalten sie em Drittel als Lohn, und bann beginnt Der Markt aus einem großen offenen Platz. Scharen von Hänblern warten hier. Tamilen, Singhalesen, Malaien, Mauren, und unter großem Gelärm vollzieht sich bet Handel. Die Käufer stürzen mit ihrer Beute fort, und an einer anderen Stelle der Küste beginnen sie eine fieber­hafte Jagd nach Perlen. In der wie ein Pilz auf geschossenenPerlenstadt" gibt es eine Reihe von Hütten, in Denen Die eigentlichen Perlenhändler sitzen, ehrwürdige, langbärtige Inder, zu denen nun die Austernkäufer die gefundenen Perlen tragen, und die sie einer eingehenden Prüfung und Bewer tung unterwerfen. Um 9 Uhr findet der Verkauf durch die Regierung statt, und zwar wird in drei Sprachen, in Singhalesisch, Tamilisch und Arabisch, angeboten. Da entsteht ein Stimmengewirr wie beim Turmbau zu Babel. Die Austern werden immer in lausend Stuck zusammen verkauft. Man läßt die Mv schein liegen, bis sie in Verwesung übergehen. Der Inhalt wird gesiebt und immer wieder gesiebt, bis auch nicht die geringste Hoffnung mehr besteht, noch eine kleine Perle zu finden. Dies ist die widrigste Arbeit bei der Perlenfischerei, aber sie belohnt sich häufig, denn aus der verwesten Maste wird noch manche schöne Perle gewonnen.

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zu kaufen oder zu pachten. Schrift, liche Angebote unter 03940 an den Gießener Anzeiger erbeten.

Bekanntmachung.

In unser Handelsregister Abt- B wurde cm 25. Februar 1925 bei der Firma H. Echaffstaedt. Gesellschaft mll beschränkter Haftung, Gieren und bei den ßtocig- niederlastunaen der Gefellfchafl in die Handelsregister der Amtsgerichte Berlin- Mitte am 20. April 1925, Königsberg i. Pr. am 10. März 1925, Hamburg am 24 März 1925 und München am 7. März 1925, folgendes eingetragen: Durch 2c- chluß bet Descllschatterversammlungcn vom 12. Rovern der 1924 und 26. Januar 1925 ist das Sigenkapital auf 600 000 Reichsmark umgestellt wordem Atz 4, 5. 6 de« Gesell'chaftsvertrags sind geändert.

Gießen, den 1. Mai 1925. 4608c

Hessisches Amtsgericht.

Mittwoch, den 6. Mai, nachmittags 2 Uhr versteigere ich Deuenweg 28 (im Löwen) gegen Barzahlung:

s) Zwangsweise bestimmt:

Damenfahrrad, 1 älteres Motor­rad, 5 Motorraddecken. 1 Autoreifen, 2 neue Windjacken, 2 Labenschränke, 1 Theke, 1 Schaufensterkasten, mehr. Eimer Schmierseife.

b) Voraussichtlich ein großer Teil bestimmt:

1 großer Ei «schrank (neu), 1 Au s- stellkasten, 1 Grudeherd, 4 Gasherde, 1 Kachelofen, 1 Personenauto, eine Schreibmaschine, 2 Schreibtische, 2 Rähmaschinen, 1 Eßzimmer (Eiche- Büfett, Kredenz, Ausziehtisch, vier Stühle, 1 Sofa, 3 Motorraddecken, 3 Motorradreifen, 1 Partie Fahr­radketten, 58) Büchs enDohnerwachS, 1 Iagdwagen, 1 Kafsenschrank, eine Schreibmaschine, 1 Düchrrschrant, 1 Schreibtisch, 1 Küchenbüfett, einen Diwan, 1 Dertiko, 1 Sofa, 1 Tru- meauspiegel, 1 eerbte tisch, 1 runder Tisch und 2 Stühle.

c) Freiwillig bestimmt:

1 Partie Damenftrickjacken u. Herren- westen, 1 eiserne Bettstelle mit Ma­tratze, 1 Regulator, 1 Pendule und sonstige Möbel. 4*29D

Junker, Gerichtsvollzieher.

Bekanntmachung.

In unser Handelsregister Abt. B wurde am 21. April 1925 bei der Firma Chemische« Laboratorium Dr. Eisenach & Co.. tzandel«gesellschast mit beschränkter Haftung in Gießen folgendes eingetragen: Ewald Mühleisen und Hans Rühl sind al« Geschäftsführer ausgefchieden. An ihrer Stelle sind Dr. Heinrich Eisenach und Dr. Rolf Macheleidt als Geschäfts­führer bestellt. Das GesellfchaftSkapital ist auf 2500 Reichsmark umgestellt. Der GeiellfchaftSvertrag ist dementsprechend geändert.

Gießen, den 1. Mai 1925. 4609c

Hessische« Amtsgericht.

Bekanntmachung

DerDoranschlag der Gemeinde Mainz­lar Rj. 1925 liegt von Donnerstag, den 7.. bi« einschließlich Mittwoch, Sen 13. Mai d. I., auf unserem Dienstzirn- mer zur Einsichtnahme offen. Es ist die Erhebung einer Umlage beschlossen, zu der auch die Ausmärker bei-utragen haben.

MainUar, den 4. Mai 1925.

Hessische Bürgermeisterei Mainzlar.

Vogel.4636 D

Bet schwerem, fiHeraus störendem

Dar Herr Tr. m?t» TL in B. mit Ctxrirxicfi mab

elu'n gtxn'o ii-cüen tote VtVVvvVulWV ooaft jnD' .-oia erjtrx Q l

Sur Sio<k>veri2NvNm« ft .^erMSrttr.e i'C* ionK'.'s :;< kf 0'Men. ?> esv-n fn oflen

Der Plan über die Herstellung von unlerirdischen Telegraphenlinieu an der Kreisstrahe von Leihgestern nach Reuhoi liegt bei dem Postamt in Gießen von heute ab 4 Wochen aus.

Gießen, den 4. Mai 1925

Telegraphenbau am l. 4616D

Die erstklassigen 4531D

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