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'STOF

gischen Akademie aus paritätischer Grund­lage an der Universität Frankfurt ein­verstanden. Die ledige Anna Fioretti wurde in dem Augenblick feftgenommen, als sie eineu verwegenen Wansardenein­bruch verüben wollte. D»e weiteren Feststel­lungen ergaben, daß die Frauensperson in ganz Westdeutschland eine gesuchte Sinbrech erin ist und erst kürzlich wegen zahlreicher schwerer Einbrüche eine Gefängnisstrafe von drei Jahren verbüßt hatte. Zahlreiche Mansardenern- brüche und auch viele Wohnungsein- brüche verübte der siebzehnjährige Fürsorge­zögling Heinrich Keßler aus dem Stadtteil Dockenheim. Er und ein weiterer jugendlicher Helfershelfer wurden fe st genommen. Die Ehefrau des Formers Christian Braun im Stadtteil Rödelheim stürzte sich in einem Anfall geistiger ülmnachtung aus dem Fen st er ihrer im vierten Stock belegenen Wohnung auf die Straße. Sie trug dabei zahlreiche Knochenbrüche und schwere innere Ver­letzungen davon, die den Tod der Frau nach kurzer -Zeit zur Folge hatten.

Wirtschaft.

Der Geld- und Kapitalmarkt.

Die Klage über d e Schwierigkeiten, lang­fristige Kapitalien zu bekommen, werden von allen Seiten immer stärker. Auf den ersten Blick müßten sie übertrieben ersehe nen, denn es ist z. B. gestiegen bei 85 deutschen Kreditbanken die Summe dec Einlagen von 145k QKilfonen Mark am 1. Januar 1924 auf 4979 Mill. Mark am 30. April 1925; ausgeliehen waren von diesem Betrage ungefähr 2750 Mill. Mark. Bei den Sparkassen hat sich von Rovember 1924 bis Ende März 1925 der Bestand an Einlagen und Girogeldern vermehrt um 561 Mill, auf 1160 Millionen Mark. Der Gesamtumlauf an Roten und Münzgeld hat sich ebenfalls gesteigert, und zwar von ungefähr 2,5 Milliarden Mark im Frühjahr 1924 auf übtr 4,5 Milliarden Mark jetzt. Dazu kommen noch die Auslandkredite, die insgesamt auf 3 bis 3,5 Milliarden Mark geschätzt werden.

Diese Ziffern verlieren jedoch bei näherer LIntersuchung viel. So z. D. betragen die Ein­lagen bei den Banken im Vergleich zu den Friebenszeiten von 9,6 Milliarden Mark und unter Berücksichtigung des gesunkenen Geld­wertes jetzt nur noch ein Drittel des Vorkriegs- beflandes. In ihnen sind größere Beträge öffent­licher Gelder enthalten, die vielfach unter dem stärksten Druck aus den einzelnen Llnternehmun- gen herausgeholt worden sind. Zur Beurteilung des Wertes der Auslandkredite ist wesentlich der älmstand, daß die meisten von ihnen (man schätzt zwei Drittel) nur verhältnismäßig kurz­fristig gegeben sind. Die Sparkassenernleger haben im Vergleich zu dem Friedensbetrage von 13,1 Milliarden Mark nur erst den achtzehnten Teil erreicht; ihre Höhe entspricht dem Stande von 1872; jetzt kommt auf den Kopf der Bevölkerung ein Betrag von 16,03 Mark gegen 311,58 Mark früher. Wenn man alle diese Momente in Be­tracht zieht, so ergibt sich, daß der Bestand an verwertbarem Kapital zur Zeit höchstens auf 15 bis 20 Proz. der Vorkriegshöhe geschätzt werden kann, während die Ansprüche der Wirt­schaft (legt man die Friedensansprüche zugrunde) auf "ungefähr 80 Proz. der Vorkriegsziffer anschlagt werden können. Das bedeutet, daß die Rachfrage nach Kapital ungefähr vier- bis fünf­mal ftarfcr ist als das Angebot. Daß mit einer besseren Befriedigung der Kap-Lalansprüche in nächster Zeit zu rechnen ist, erscheint unwahr­scheinlich. Es genügt, darauf hinzuweisen, daß der Rotenumlauf der Reichsbank kaum noch ge­steigert werden kann. Gerade die Vermehrung des Rotenumlaufs im Sommer 1924 hat aber damals viel dazu beigetvagen, die derzeitige Kapitalkrise zu beheben.

Unter diesen Umständen ist rationellste Ver­wendung des Kapitals erforderlich. Sie scheint \ aber nicht immer vorzuliegen. Es muß z. D. merk- ~ würdig berühren, daß auch aus dem Textil- . gewerbe, dem Kolonialwarenhandel usw.. also aus Gewerben, die doch aus dauernden Zahlungs­eingang aus der Kundschaft rechnen können, so starke Klagen über schleppende Zahlungsweise kommen. Pumpwirtschaft an die Käufer kann dafür nicht verantwortlich gemacht werden, da im allgemeinen doch wohl stärker als früher bar bezahlt werden dürfte. Eine Erklärung dürfte vielleicht darin liegen, daß in den Zwischen- Instanzen zwischen Konsumenten und Produzenten infolge unrationell hoher Geschäftsspesen bzw. überstarken persönlichen Verbrauchs bzw. infolge Festhaltens von Kapital usw. zu viel Geld stecken bleibt; auch der Umstand wird eine große Rolle spielen, daß in Ueberfchätzung der Konjunktur­aussichten bzw. infolge einer den jetzigen Ver­hältnissen gegenüber nicht angebrachten zu starken Auswahl an Waren soviel Geld in Ware fest­gelegt ist. daß ein Verkauf nur langsam und mit

Mühe erfolgen kann. Es wird zweckmäßig fein, diesem wichtigen Problem einmal näher nachzu­gehen. Unbedingt nötig ist, daß dem Kapitalmarkt wieder Vertrauen eingeflößt wird. Gefördert wird dieses sicher nicht dadurch, daß auch solche Gesell­schaften, die wohl dazu in der Lage gewesen wären, jetzt auf Dividendenausschüttung ver­zichten zu können glauben. Unter solchen Um­stünden wird der Anreiz zur Kapitalanlage in industriellen Unternehmungen leider nicht ge­fördert.

Börsenkurse.

Frankfurt a.9)L

Berlin

Sch!«';, h.v»

Sd.lUfci«. i. en> Brie

Schluß, ttu »

StbluB» ijältaq f-rh

'V'rrtnmt

2. 7.

3 7

2. 7.

3 7

5®/0 TentTdöf Rrtch?cmteN)r

0.41

>1 4025

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0.4025

4% Dcu'schr NcichSanleihe

0.5

-

0,555

0,5225

8/»% Deutsche RcichHanleide

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0.495

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V 592-

3®/ Deutsche Reichsan lei he

0,675

0.-8

0.6875

0.72

Deutsche «oparprauiienonlribt

0.28

0,31

0.30

4% Preußische fiousolS

0.53

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1.5075

4° o Hessen

0.6

0.65

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-

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0.58

Deuksche Wertb. Dollar-Anl,

89 75

89.75

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91.75

dto- Doll -Schay-Aowetiug.^

93.3

93,4

93,5

93,4

<®/o Foll türken ........

7,2

7.10

1 7,2

7.2

6°/<t Goldmerikanee . . .

35

Berlin ei Handelsgesellschaft

121 75

120.62

122

120,40

Lommer«- und Privatbank

H8.50

98

98

98

Tarnlst- >md 'Jtaiionalbant

120

120

120.25

120

Deutsche Pank ...

120

119,5

120

120

Deutsche BeretnSbank ....

-

Disconlo Lommaudit

108

108

108,25

108

Mctalldank ......

93

93

Mitteldeutsche Lredttbank . .

97

97

97

97

Criterreid)ifa)t «Lredit anstatt

7 25

7,4

7.90

7.25

Welldank .......

0.1

0,1

0 1

Bochumer <9n9 .......

61.5

80,5

81

81

BudernS ....... . .

57 25

15

57.1

55.3

Laro ...........

53

52

51

50

Deutsch-Luxemburg .....

Gelsenkirchener Bergwerke. .

73.25

62

71

60

72.25

61.75

71

60

Harpcucr Bergbau .....

Kaliwerke Aschersleben. . ..

117

114,75

117.13

115.25

15.13

14.90

15.4

107 5

Kaliwerk Westeregeln.....

125

12i

19.2

19,13

Lauradülke . .......

51

51.5

52,75

51,25

Oberbedors ..........

55.5

54,25

5 ,5

55

Phönix Bergbau ......

ÄbtinfiQbl ..........

Rtedrck Montan........

91

90

91.75

90,4

74.40

75.5

72.25

74,5

4,50

76,25

72.25

75

Tellus Bergbau ......

3,25

2,25

Hamburg-Amerika Paket. . .

Norddeutscher Llovd . . .

58

56,50

58

56,50

60

59,25

60.40

59

lLchcrarnische Werke Albin . .

Zementwerk Heidelberg . . .

74.25

74

Philipp HoUmann .....

62.5

62

63

62,5

Anglo-Lmu.-Guano ....

101.5

101

Badische Anilin..... . ,

Chemische Mauer Aland! ..

123,9

122

125,13

122.75

0.45

0,455

Goldschmidt ......

87

85.62

88

86.5

Gries trimer (Electron ....

116

113.40

116.75

114.25

Höchster Farbwerke......

115,75

115

115.90

114,75

Holzverkohlung ........

6,25

6.20

Niikgerswerke ........

74

72.5

73.9

73,4

e chciücanstalt ........

108

108

«Ng EiektrUttätK^Iesellschaft

95,5

94.75

95,5

95

Bergmann .........

Tramfrafttocrfe . .......

87

75,25

85,5

75

74,2

Echuckert .........

63.75

63

64.25

62

Elemens & Halske......

81,5

80

80.80

80

Adlerwerke filetier ......

62,5

60

63,13

62

Daimler Motor«. ......

59,751

58,25

59

59

£>et)liQeirftocbt . Meguin. ...........

Motorenwerke Mannheim .

43

43

43

42

44

46

69,9

69

Frankfurter Armaturen . .

0,41

Konservenfabrik Braun . . .

0.86

0,9

~1

0,87

Metallgesell'chast Frankfurt.

Pet. Unton S.-G. .....

105.9

68

105,25

68

2

2

Schuhfabrik Herz..... .

2 8

2,6

2.7

40

>

Sichel..............

Zellstoff Waldhof......

Zuckerfabrik Frankenthal ..

Zuckerfabrik SBaobäirid . .

41,50

40

40,25

10.7

9,6

10.9

9,75

83.25

83,5

67.5

-

67,21

67,25

69

* Der Großhandelsindex. Die auf den Stichtag des 1. 3uli berechnete Grohhandels- richtzahl des Statistischen Reichsamts ist gegen­über dem Stande vom 24. Suni (134,2) um 0,5 v. H. auf 134,9 gestiegen.

Hessen-Rassauische Gas A.G. in Höchst a. M. Die Hessen-Rassauische Gas- Gesellschaft, Höchst a. M. hat das Gaswerk Salmünster (Kreis Schlüchtern) angekauft und auch bereits in Betrieb genommen.

* Wiedererstarken der deutschen Mittelmeerschiffahrt. Aus der amtlichen Statistik über das Anlegen von Schiffen im Hafen von Malta ist für das Jahr 1924 festzustellen, daß laut Meldung des FachblattesIndustrie- kurier" Deutschland wieder an zweiter Stelle der seefahrenden Rationen steht, nachdem es im Jahre 1920 den zehnten Platz einnahm. Von insgesamt 1986 ein- und auslaufenden Dampfern sind 463, d. h. ungefähr 23 Proz., unter deutscher Flagge gefahren. Das bedeutet im übrigen gegenüber den: Vorjahre eine Zunahme von 91 Schiffen. Auch dasDeutsche Kohlendepot" in Malta konnte gut arbeiten, denn es sind 98 917 Tonnen eingefügt worden, während auch England nur 102 208 Tonnen für seine Schiffe gebraucht hat.

* Lebhafte Zurückziehung fran­zösischer Spar kaffenguthaben. Die französischen Sparkassenguthaben werden weiter zwecks Devisenanschaffung in charakteristischer Weise vermindert. Bei der Straßburger Spar­kasse wurden laut D. H. D. in der Woche vom 22. bis 27. Juni von 758 Einlegern (davon 60 neuen), 451 931,69 Franken eingezahlt und an

1470 Einleger (davon 121 ganz ausgezahlt), 1 201 158,64 Franken zurückgezahlt.

Lebff._e.i h Frankfurt a. M.

(In Billionen Mark auSgedrückt. DuenoS-ÄtreS, Landon, Neu» York, Japan, Rio de Janeiro für eine Einheit, Wien und Budapest für 100000 ®mbeiten, alles übrige für 100 Einbeiten.)

Telegraphische Auszahlung.

Banknoten.

l,

3 Juli

Amtliche Noti rung

Amtliche Notierung

Weib

Briet

Geld

Briet

Omlt.-lHoti.

168 02

168.44

168.09

16',51

Buc n.-Aires

1.692

1.696

1.691

1.69.

Brks.-Antw.

19 08

19.12

19.43

19.47

Lhristiania

76.30

;i>,50

76,. 0

Ni.80

fiop.-nhagen

86.19

Sr .41

86,24

83.4h

Stockholm

112.53

112.83

112,42

112,70

belstngsorS

10 5t 3

10.603

10. ßh

10,60

(Italien - .

14 08

1412

14 78

14.80

London. 'fieunort . .

20.388

20.440

20,389

20,441

4.195

4.205

4,195

4,205

Paris. . .

Schweiz . .

19.09

19.13

19,63

19,67

81 44

81,1.4

81,40

81,60

Spanien -

61.02

61,18

61.02

61,18

yapan . .

1.709

1,713

1.708

1,712

'n io de Jan Wien in D.-

) 446

L448

0.449

0.451

Ceft. abgest

59.05-

59,197

59,097

59,19

Prag . . .

Belgrad . .

12,43

12,4.

12.432

12.472

7.38

:,40

7,29

7.31

Budapest. . Bulaarteu

5.895

5,915

M'5

5.915

3.03

3.04

3,025

3,035

Lissabon

20 525

-0.575

20,525

20,575

Danzig. . .

Konstantin.

80 86

81.06

80,86

81.06

2 26

2,27

2.-65

2,2'5"

Athen

6 99

7.01

6.99

7.01

Berlin, 3 Juli.

Meld

Brief

Amerikanische Note» .....

4,177

4.197

Belgische Noten .......

19,37

19.47

Dänische Noten .......

86.48

86.92

Englische Noten. . ......

20,356

20,456

Französische Noten ......

19,52

19,62

Holländische Noten .....

167,68

168,52

Italienische Roten ......

Norwegische Noten......

14.81

14,89

76,71

77,09

Deutsch-Ocsterr, 5 ioo Kronen

59.15

59.45

Rumänische Noten......

Schwedische Noten......

112,22

112,78

Schweizer Noten.......

81,70

82,10

Spanische Noten.......

Tschechoslowakische Noten - -

60,80

12,40

61,10

12,46

Ungarische Noten . ...

Berliner

5.M Börse.

5.88

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeigers".)

Berlin, 3. Suli. Die Kontremine scheint die Zeit für gekommen zu halten, einen neuen Baisse-Dor st oh zu unternehmen. Cs kam aus den Kreisen der Börse bei Beginn des Verkehrs in sämtlichen Dividendenpapieren Ma­terial heraus, das eine Senkung der Kurse dadurch förderte, daß die Deckungskäufe und Exekutionen der letzten Tage zum größten Teil ihre Erledigung gefunden haben. Die vorliegen­den Rachrichten über einen neuen bedeutenden Abbau bei Thyssen und die weiteren Betriebs- einschränkungen bei Rheinmetall, ferner die immer weitere Hinausschiebung in der Entschei­dung der Pariser Wirtschastsverhandlungen und die Börsengerüchte über ein angebliches Scheitern des Sicherheitspaktes dienten hierzu als will­kommener Anlaß. Als einziges Marktgebiet lagen An leihewerte stabil, namentlich Vorkriegspfandbriefe. 5prozentige Reichsanleihe wurden mit 0,402'/s rege gehandelt. Die Rach­frage nach täglichem Geld ist lebhaft, und zwar zu 9,5 bis 10 Prozent. Da in diesem Monat die Steuervvrauszahlungen für das neue Viertel­jahr fällig sind, beurteilt man die nächsten Aus­sichten des Geldmarktes geteilt. Monatsgeld nominell 10,5 bis 11,5 Prozent. Der Franken­kurs erfuhr im heutigen Devifenverkehr eine bedeutende Befestigung mit 103,70 ge­gen London. Vormittags wurde er bereits ein­mal mit 102,70 genannt. Auch Mailand und Brüssel lagen besser. Die Reichsmarke notierte in London 20,40, in Zürich 122,65, in Amster­dam 59,42V», in Paris 5,10.

Frankfurter Vbendbörse.

Frankfurt a. M., 3. 3uli. Die Abend- borfe war durch neue Abgaben wiederum un­günstig beeinflußt. Bei engbegrenzter Geschäfts­tätigkeit setzten sich die Rückgänge in bescheidenem Ausmaße fort. Interesse bestand für kein Gebiet, mit Ausnahme für Pfandbriefe, die im Zu­sammenhang mit den Aussichten der Aufwertung etwas lebhafter umgesetzt wurden und feste Ten­denz zeigten. Dagegen verkehrten deutsche An­leihen fast ohne llmsätze. Kriegsanleihen gingen im freien Verkehr unverändert zu 0,4021/2 um. Einige der wenigen Rotierungen, so Badische Anilin, sowie AEG. und der Dankaktienmarkt hatten gehaltene Kurse. Die Dörse schloß die Woche in lustloser und zu weiterem Rachgeben geneigter Haltung. Deutsche Anleihen: Schuhge­bietsanleihe 5,700. Ausländische Renten: Bul­garische Tabak 18, do. 16,75. Bankaktien: Com­merzbank 98, Darmstädter Dank 120, Deutsche Dank 119,50, Discontogesellschaft 108, Dresdner Dank 102,25, Mitteldeutsche Kreditbank 97, Rhei­nische Kreditbank 90, Oesterreichische Kreditaktien 7,37. Montanattien: Mansfelder 62,25, Phönix 90, Rheinstahl 72, Kali Aschersleben 14,57, Kali Westeregeln 126. Chemische Aktien: Badische Ani­lin 122, Chemische Griesheim 113,37, Elberfelder

Farben 114,62, Th. Goldschmidt 85,62 Höchster Farben 115. Schiffahrtsaktien: Rordd. Lloyd 59,25. Industrieaktien: AEG. 94,75, Dyckerhoff 42, Holzmann 62, Gebr. Iunghans 70,50, Rheinische- Metall 34,37, Lechwerke 76,50, Badischer Zucker 67,50, Heilbronnzucker 67,70.

r-er Getreidebörse.

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeigers*.) Frankfurt a. M., 3. Juli Cs wurden notiert: Weizen (Wetterauer) 21,50 bis 23,50. Voggen (inländischer) 19 bis 21,50 Hafer (in­ländischer) 18,50 bis 22,50, Mais (gelb) 21 bis 22. Weizenmehl (inländisches, Spezial 0) 36,25 bis 36,50, Roggenmehl 29,50 bis 30, Weizenkleie 11.75, Roggenkleie 12,50 bis 12,75.

Berliner Produt e.

Berlin, 3. Juli. Der Produktenmarkt war in der Tendenz unverändert. Prompte Ware blieb Weiler knapp, ke'onders in "Roggen. Winter­gerste reichlich angeboten. Hafer, Mais in erster Ware und Mehl fest. Futterartikel behauptet. Es notierten pro Tonne. Weizen (sächsischer) 270 bis 275, Weizen (Juli) 258,50 bis 259,50, Roggen (märk.) 227 bis 230, Roggen (Juli) 216,50 bis 218,50 guttergerfte 204 bis 218, Futtergerste (neue) 202 bis 207, Hafer (märk.) 232 bis 241. Hafer (Juli) 195, Raps 350 bis 360; pro Doppel­zentner: Wei-enmebl 33,50 bis 36, Roggenmehl 30,75 bis 32,75, Weizenkleie 12,80.

Gießener « greise.

am 4. Juli 1925 (Händlerpreise).

Cs kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt: Butter 200, Matte 35 bis 40, Käse 65, Wirsing 35 bis 40, Weißkraut 40, rote Rüben 15. Römisch-- kohl 15, Dohnen 75 bis 90, Erbsen 40, Misch­gemüse 20, Tomaten 70 bis 120, Zwiebeln 20. Rhabarber 20, alte Kartoffeln 7, neue Kartoffeln 13 bis 15, Aepfel 120, Dörrobst 35, Kirschen 60 bis 80, Heidelbeeren 60, Stachelbeeren 30 bis 40, Johannisbeeren 35, Erdbeeren 120, Him­beeren 70 bis 80, Honig 40, junge Hahnen 100, Suppenhühner 120 Pf. das Pfund, Eier 13, Blumenkohl 70 bis 150, Salat 10 bis 20, Salat­gurken 40 bis 80, Einmachqurken 10 bis 15, Ober- Kohlrabi 20, Rettich 20 bis 40 Pf. das Stück, gelbe Rüben Päckchen 25 Pf., Radieschen Dd. 15 Pf.

Spielplan der Frankfurter Theater-

Opernhaus. Sonntag, 5. Juli bis einschl. Freitag, 10. Juli täglich: Die große älnbefannte. Samstag, 11. und Sonntag, 12. Juli: Auf Befehl der Kaiserin. Schauspielhaus. Sonntag, 5. Juli: Dummelstudenten. Montag, 6.:: Die drei Zwillinge. Dienstag, 7.: Sechs ePrfonen suchen einen Autor. Mittwoch, 8.: Emst (Dunbury). Donnerstag, 9.: Jacqueline. Freitag, 10.: Toten­tanz. Samstag, 11.: Jacqueline. Sonntag, 12.: Einer von unsere Leut.

(In einem Teil der Auflage wiederholl.)

Das Todesurteil im Moskauer

Deutschen-Prozeh.

Moskau, 3. Juli. sDrahlbericht TU.) Der Oberste Gerichtshof hat nach biffünbiger Beratung gegen alle drei angeklagten deutschen Studenten das Todesurteil verkündet, von amtlichen Berliner Stellen wird diese Nach­richt bestätigt.

Deutsch-Oesterreichische Alpenfahrt

20. bis 27. Juni 1925

Schwerste Material-, Leistungs- und Zuverlässigkeits-Prüfung. Schärfste internationale Konkurrenz.

Ueberragende Erfolge des 6 Zylinder-STEYRS

Von sämtlichen gestarteten 45 Konkurrenten nur 18 in Konkurrenz, darunter 8 STEYR-Wagen am Ziel.

Generalvertretung

6603 c

Frankfurt am Main Dupont A.-<1 Frankfurt am Main

Verkauf und Ausstellungsräume Kaiserstraße 64 Werkstätten und Garagen: Kreuznacher Straße 18. Telephon Hansa 6836, 4694

1. Alpenpokal

2. Beste Gesamtwertung

3. Fabrikteam-Ehrenpreis

4. Katschbcrg- Preis

STEYR errang folgende Preise:

5. Ehrenpreis Flachrennen Wiener Neustadt

6. Spezialpreis für hervorragende Leistung (nur ein Strafpunkt)

7. Silberne Plakette

8. Bronzene Plakette