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Gießener Wochenmarktpreise.
am 4. April (Händlerpreise).
sichen Franken wahrend des heutigen vormittags, der eine Folge der gestrigen Kammerdebatte war. Im Zusammenhang damit lag auch der belgische Franken stark im An* g ebot, während das englische Pfund gegenüber Kabel Acuyorr eine geringe Besserung zu verzeichnen hatte. Paris gegen London 93,25. Der Geldmarkt zeigte nur geringfügige Veränderungen, bei der Nachwirkung des Ultimos bleibt der Geldbedarf noch rege. Tägliches Gelb 8—10 Prozent. Monats^eld 9—11 Prozent. Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 3. April. Es wurden notiert: Weizen 19 bis 24, Roggen, inländ. 19 bis 23, Sommergerste für Dcauzwecke 22 dis 29, Hafer, inländ. 17 bis 21,50, Mais, gelb 19,50 bis 19,75, Weizenmehl, inländ.. Spezial 0, 35,75 bis 37, Roggenmehl 33.50 bis 32. Weizen- lleie 13 bis 13,25, Aoggenkleie 14,25 bis 14,50. Tendenz: Flau.
Berliner Produktenbörse.
Berlin, 3. April. Am Produltenmarkt besteht weitere lustlose Haltung und. das Geschäft blieb in engen Grenzen. Es wurden notiert, für je 1000 Kilo: Weizen, märt. 244 bis 247, do. Mai 253 bis 252, do. Juli 248 bis 247 50, Roggen, märt. 223 bis 229. do. Mai 227 bis 226, do. Iuli 215 bis 220, Gerste 220 bis 240, Futtergerste 192 bis 218, Hafer, märt. 188 bis 196, do. Mai 177 bis 178, Mais (loko Berlin 190 bis 195, do. Mai 172 bis 172.25, Raps 395 bis 400, Leinsaat 385 bis 390; für je 100 Kilo: Weizenmehl 32,50 bis 35, Roggenn-ehl 31 bis 33. Weizenkleie 14. Roggenklei- 14,40 bis 14,50. Dittoriaerbsen 23 bin 29, kleine Erbsen 18 bis 20, Futtererbsen 18 bis 19, Peluschken 18 bis 19, Ackerbohnen 18,50 bis 20, Wicken 18 bis 20. Lupinen, blau 10 bis 11,50, do. gelb 12,50 bis 14, Serradelle 13 bis 14,50, Raps- tuchen 15,30 bis 15,60, Leintuchen 21,20 bis 21.40, Trocken! chnihel 9.90 bis 10,20. Torsmelasse 9,20, Kartoffelflocken 19,10 bis 19,15,
Erhältlich im Buch* und Schreibwarenhandel, ferner in jeder Auto* und Fahrradhandlung. Herausgeber: Continental*
Caoutchouc* und Gutta*Percha*Co^ Hannover«
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* Unveränderte Kohleneinfuhr März. Nach vorläufigen Schätzungen betragt, das Fachblatt „Industrie-Kurier" berichtet, die Einfuhr ausländischer Kohlen ohne Tschechoslowakei und Ostoberschlesien etwa 300 000 Tonnen im Monat März. Im Februna stellte sich der Gesamtimport aus ca. 275 000 Tonnen, so daß in Anbetracht des längeren Monats von einer Zunahme nicht gespro-
Devisenmartt Berlin—Frankfurt a. M.
(Sn Billionen Mart mrSgedrückt. BuenoL-AireS, London, Mu* bsrf, Japan, Rio de Janeiro tot eine EAHeit, Wien und 100000 Einheiten, ave« übrige für 100 Einheiten.)
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Berlin. 3. April. , „ .
gen Eingreifen der Berliner Großbanken für eine energische Stütze des Äursniveaus der Aktienmärkte erwartet hatte, daß die Börse heute auf Hausse gestimmt sei, sah sich entschieden getäuscht. Der einzige Erfolg der Banken war der, daß ein weiteres Sinken der Kurse nach der Befestigung im gestrigen Aachbörsen- verkehr nicht eintrat. Der G e s ch ä f t s u m f a n g blieb bei Beginn der heutigen Börse unverändert mini mal, da das Publikum noch keineswegs am Markte war. Auch der A n ■ leihemarkt scheint jetzt als Spekulationsobjekt ausgespielt zu haben, denn die Umsätze schrumpften hier während der letzten Tage auf ein Mindestmaß zusammen und begannen jetzt noch kleiner zu werden. Die Kurse dieser Werte behaupteten sich allerdings, wie auch diejenigen der Dor* kriegspfandb riefe, die vollkommen vernachlässigt waren. Lebhaft beachtet wurde an der Börse der starke Sturz des sranzö-
werden. ,, ., ,
- Metallbank und Metallurgische Gesellschaft 21.®. in Frankfurt a.M. Wie die ..Franks. Ztg." meldet, ist die der Gesellschaft nahestehende Metallverarbeitungsgefell- schaft in Köln umgeformt worden, und zwar in Anlehnung an die -um Konzern der Metallbank gehörenden Heddernheimer Kupferwerke und Süddeutschen Kabelwerke. Der Sitz der Firma wurde zugleich von Köln nach Frankfurt a. M., wo sich die Zentralbank des Konzerns befindet, verlegt.
41 Hugo-Stinnes-A iebeck-Mon- tan- und Oelwerke A.G. in Halle. Wie die Gesellschaft in einem Börsenprospekt aus- führt, kann für das Geschäftsjahr 1924/25 eine Dividende in bescheidenem Umfange in Aussicht gestellt werden. Der Absatz in Kohlen und Kohlenerzeuanissen war bis Ende des Jahres zufriedenstellend, ebenso der Absatz in chemischen Erzeugnissen. Dagegen seien die Preise unter Berücksichtigung der gestiegenen Selbstkosten als nicht befriedigend zu bezeichnen.
* Kronenberger & Co., K.-G. a. A. in Mainz. Aus dem Reingewinn werden 50000 ReichsmaiF der Rücklage zugeführt, der Rest wird vorgetragen. Gleichzeitig erfolgt eine Erhöhung des Kommanditkapitals auf insgesamt 1 Million I Reichsmark durch Ausgabe von 500 000 Rm. Anteilen zu je 110 Prozent. Die Aktien befinden sich bekanntlich in Händen der Dorbefitzer.
Frankfurter Abeubbörse.
Frankfurt a. 21t., 3. April. 3m heutigen Abendverkehr kamen die Abgaben, die sich mittags stark bemerkbar machten, zum Stillstand. Die wenigen Rotizen, die zustande tarnen, zeigten teilweise eine leichte Besserung, oder waren gehalten. 3m großen ganzen stand die Börse aber wieder unter dem Zeichen großer Lustlosigkeit, nachdem die Ernüchterung über die beabsichtigte Intervention durch die Großbanken schärfere Formen angenommen hat. Kaufneigung oder 3nteresse für einzelne Werte trat nach keiner Richtung hervor. 3m freien Verkehr gingen 5prvz. Deutsche Reichsanleihen zu 0.662 um. Die Börse schloß bet behaupteten Kursen geschäftslos. Ausländische Renten: Zoll türken 9.25. Bankaktien: Commerzbank 109.50, Deutsche Bank 135.25, Disconto 117.75, Dresdner Bank' 115.25, Metallbank 115.25. Mitteldeutsche Creditbank 100, Reichsbank 142. Oesterreichische Kreditaktien 8.50. I Montcmattien: Gelsenkirchen 82.25, 3lse Bergbau
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Büchertisch.
Karl Engelhardt: .,Sonnen-Sohn* Heimatscholle n-Verlag, Melsungen. — Auch diese Sammlung nachgelassener Gedichte des viel zu früh verstorbenen hessischen Dichters läßt ermessen, was die deutsche Literatur mit Karl Engelhard verloren hat. Welche Tiefe des Empfindens, welche Freude am deutschen Wesen, welche Reife und Weite der bewußt auf dem Boden der germanischen Rita aufgebauten Welt* anschauung verkünden diese Gedichte! Der Hei- matschollen-Derlag hat sich ein großes Verdienst durch die Herausgabe dieses Bändchens erworben, aus dem der Herzschlag und die Seetensehnsucht eines wahrhaft deutfchen Dichters dem Leser entgegenklingt. S-— .
— Geschichte der Musik. Von Pro,. Dr. 3ohannes Wolf (Wissenschaft und Bildung Rr. 203). 1. Teil. Leinenband 1.60 Mk. Quelle S Meyer in Leipzig. Die Literaturgeschichte hat von jeher einen Platz unter den Bildungssächern der Schule behaupte«. 'Die Musikgeschichte aber ehlte noch gänzlich im allgemeinen Erziehungs- plane. Erst ut den letzten Jahren hat sich hier ein Wandel bemerkbar gemacht, in dem der Gesangunterricht zum Musikunterricht unter Berücksichtigung der Musikgeschichte ausgestaltet wurde. 3st es doch von höchstem 3ntereffe, auf Grund überlieferter Quellen die musikalischen Ausdrucksformen vergangener Jahrhunderte, ja 3ahrtausende nachzuempfinden. Diese kleine Musikgeschichte des bekannten Berliner Musikforschers führt mit außerordentlichem didakti- chen Geschick in die Musik des Altertums, des Mittelalters und der Renaissance ein. Zahlreiche Musikbeispiele ermöglichen dem Musikfreund, die musikalischen Rhythmen in sich Wiedererstehen zu lassen. 154
— F. W. Weber: Dreizehnlinden. Epische Dichtung. Heft Mt. 1.20, Band Mk. 1.80. (PH. Reclam.) Eine tiefe ethische Wirkung geh« von dieser Liebes- und Bekchrungsgeschichte aus, um die sich das ganze blühende Leben des 9.3ahrhunderts ranft. Der endgültige Sieg des Christentums über das Heidentum in Westfalen bildet den Stoff zu „Dreizehnlinden". Raturliebe, Heimattreue, nationales Selbstbewußtsein, tiefes, reines Liebessehnen, ja sogar liebenswürdiger, urwüchsiger Humor sind die kennzeichnenden Merkmale dieses Werkes. 105
Aus dem Amtsverkündigungsblatt.
* Das Amtsver kündigu ngsblatk Ar 27 vom 3. April enthält: Festsetzung der Aprilmiete. - Schußzeit für Waldschnepfen. — Berkehr mit Zahlungsmitteln — Auswärtige Amtstage. — Straßensperre. — Beurlaubungen Der Lehrer und Lehrerinnen. — Dienstnachrichten.
denn Die Erfahrungen Der letzten Monaie yaoen gelehrt, daß die ersten Tage des neuen Monats in dieser Beziehung noch Ueberraschungen bringen können. Auf der anderen Seite trägt die völlige Ge- schästsstagnation zur Flüssigkeitdes Geldmarktes bei, da naturgemäß die Ansprüche Der Börse entsprechend gering sind. Heutige Gerüchte, daß in absehbarer Zeit die Reichsbank eine weitere Diskonter Mäßigung beabsichtige, sind angesichts der bekannten Bestrebungen dec Reichsbank, für eine Verbilligung der Getdsätze Sorge zu tragen, nicht von Der HanD zu weisen, umsomehr, als Die Befürchtungen anläßlich der letzten Diskontermäßigung, daß diese zu einer über großen Anspannung der Kredite führen wurde, nicht eingetroffen sind. Die Entwicklung des Privat- diskontmarktes macht weitere Fortschritte, was besonders stark bei dem Bankausweis per Ultimo Februar in einer Steigerung der Akzeptbestände zum Ausdruck gekommen ist. Es hat denAn- schein, als wenn auch das Ausland, in erster Linie Holland, größeres Interesse für deutsches Prioat- diskontmaterial zeige. Die Absicht, ab Freitag wieder eine offizielle Notierung des Privalfatzes vorzunehmen, spricht ebenfalls dafür, daß man Die derzeitige Grundlage des Marktes bereits für grt niigend erstarkt hält.
einschätzen, ja, sie sogar prcisaeben wollen. Hc man in Wetzlar auch so kleinlich gedacht? W Den Gang der Geschehnisse betrachtet, wird Diese Frage verneinen. Der Kamps gegen Die Wohnungsnot Durch Erbauung von Wohnungen ist gewiß notwendig: jedoch auf diesem Gebiete hat unsere Stadtverwaltung bisher schon immer nach Lage der Dinge das Bestmögliche geleiftet, und sie wird hier zweifellos in Zukunft nicht passiv bleiben. Man Darf aber auch die Weg* berettung für eine gedeihliche Aufwärtsentwicklung Des Gemeinwesens Durch Die Schaffung verkehrswerbender Einrichtungen, Die Geld in Die Stadt hereinbringen, nicht vergessen. Bessere Einnahmemöglichkeiten winken nach der Erbauung einer Volkshalle direkt oder indirekt Der gesamten Geschäftswelt. Diese sollte deshalb ohne Ausnahme sich dazu verstehen, Den Bau durch weitgehende Zeichnung von Anteilscheinen zu ermöglichen. Ein Kaufmann, ein Fabrikant oder ein Handwerksmeister, Der feinen Umsatz und damit auch seinen Verdienst steigern Will, vervollkommnet zunächst seinen Betrieb, D. h. er steckt Geld hinein, Dann kann er auch mehr herauswirtschaften. Genau dieselbe Richtlinie gilt für Das Verhältnis zwischen Der Geschäftswelt und Dem geplanten Volkshalle-Bau Bisher hat man vielfach gelingt, es geschehe in Gießen nicht genug, oder auch gar nichts für die Verkehrswerbung, und Darunter habe unsere Geschäftswelt zu leiden. Jetzt soll nun etwas ganz Großzügiges geschaffen werden, ein Verkehrswerbemittel zukunftsreichster Art, und da sollen Kleinlichkeit und Kirchturmshorizont wieder die Oberhand gewinnen? Blicken wir bei dieser Frage nur mal wieder nach Wetzlar! Dort schreitet man schaffensfroh und kräftig voran, unter gelegentlichen Opfern zwar, aber auch mit Der Gewißheit, Damit eine gedeihliche, eine bessere Zukunft zu gewinnen. Sollten wir Daraus nicht lernen? Dürfen wir in Gießen Die Möglichkeit außer acht lassen, daß uns Wetzlar wirftchaftlich weit überflügeln kann, daß vielleicht sogar mal eine Zeit anbricht, in Der viele Käufer nicht mehr von Wetzlar nach Gießen zum Einkauf fahren, sondern die Reise umgekehrt gemacht wird — wenn wir in Gießen kleinlich und eng
herzig sind unD uns nur groß zeigen in verpaßten Gelegenheite n? 3etzt, bei Dem geplanten Dolkshalle-Bau, geht es wieder mal um diese Frage. Beantworten wir sie recht, zeigen wir uns großzügig und weitblickend, zumal ja hier kein Opfer verlangt wird, sondern Die Anteilscheine verzinst und zu- rückgezahlt werden sollen, spannen wir alle Kräfte an zur Verwirklichung des Planes, bringen wir unsere Mithilfe schnell! Rur Den Tatmenschen gehört Die Zukunft!
Hochschulnachrichten.
Bon der Landes-Universität Gießen.
LU. Der ordentliche Professor für neuere Deutsche Literaturgeschichte an unserer Universität, Dr. Hermann August Korfs, hat einen Ruf km die Universität Leipzig erhalten.
Wirtschaft.
Börse und Geldmarkt.
Angesichts der überaus schwierigen Sage der Wirtschaft, die man schon wieder einmal als eine Wirtschaftskrise bezeichnen kann, hat sich der Börse eine starke Depression bemächtigt. Neben der bekannten trostlosen Lage des Kohlenmarktes | häufen sich auf anderen Gebieten die Anzeichen für eine Stockung des Gcfchäftsleoens. Es vergeht kaum ein Tag, ohne daß aus der Textilindustrie Zusammenbrüche gemeldet werden, von der schwierigen Lage, in der sich der Produktenmarkt infolge der amerikanischen Kursstürze befindet, gar nicht zu reden. Die Auslassungen in den Generalversammlungen größerer Gesellschaften wer- \ den immer pessimistischer, und da ist es kein Wun der. wenn die Börse reagiert, obwohl infolge der allgemeinen Kapitalarmut der Kursstand der meisten Aktien seinen inneren Wert schon längst unterschritten hat. Die Börse ist eben lediglich auf die Spekulation angewiesen, und daß ihr diese in schwierigen Zeiten, wie den fetzigen, keinen Halt bietet, liegt auf der Hand. Wenn sich nicht ein großer Teil des erstklassigen deutschen Aktiemnar- tes in festen Hände befände, würde sicherlich das Bild noch viel "trauriger fein. Bekanntlich findet an der Börse, ebenso wie im allgemeinen Wirtschaftsleben ein Kreislauf statt, indem die Deut c f f i o n an der Börse eine Folgeerscheinung der schwierigen Wirtschaftslage ist und gleichzeitig wiedrum zur Berschlechterung dieser Wirtschaftslage beiträgt. Auch aus diesem Grunde ist es begreiflich, daß die Banken den Rückgängen Einhalt zu tun versuchen, indem iic intervenieren, was allem Anschein nach bereits der Fall gewesen ist. Erleichtert wurde der Schritt der Banken durch die verhältnismäßig gute Ueberroinbung des Ultimos, die allerdings angesichts der großen Mittel, die die öffentlichen Kaffen dem Goldmarlt vermittels der Reichsbcmk zur Verfügung stellen konnten, zu erwarten war, wobei allerdings nicht gesagt werden kann, ob die völlige Ueberroinbung bereits zur Tatsache geworden ist:
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* Dresdner Bank. In der H. B. wurden die Bilanz und der Dividendenvorschlag von acht Proz. debattelos genehmigt. Die Direktion erklärte über den Geschäftgang im lausenden Jahre folgendes: Das erste Quartal des neuen Geschaftjahres ist verhältnismäßig ruhig verlaufen. Die fremden Gelder haben weiter zugenommen, und das Kontokorrentgeschäft dürfte trotz Verringerung der Spannung zwischen Kredit- und Debetzinsen noch ertragreich geblieben fein. Wie wir aber schon im Jahresbericht betont haben, kann die im Interesse bet Wirtschaft wünschenswerte Ermäßigung der Kredit- bebingungen nur langsam und im Zusammenhang mit Ersparnissen auf bem Unkostenkonto vor sich gehen. Das Effektengeschäft ist äußerst leblos, nur der Absatz in hochverzinslichen Anlagewerten hat in mäßigem Rahmen angehalten. Unser Akzeptkonto hat im Zusammenhang mit der Entwicklung des Privatdrskontmarktes eine allmähliche Zunahme erfahren. Der Geldmarkt ist ziemlich stabil. In der Hereinnahme von Auslandkrediten hat sich das Tempo verlangsamt, eine Erscheinung, die im Interesse einer ruhigeren Entwicklung des Geldmarktes nur zu begrüßen ist. Der Abschluß verschiedener Handelsverträge und weitere Abkommen dieser Art werden, wie zu hoffen ist, dem deutschen Außenhandel eine gesicherte, breite Grundlage geben. Daneben dürste die durchaus mögliche Steigerung der landwirtschaftlichen Produktion eines der wichtigsten Mittel zur Herbeiführung eines Ausgleichs der Handelsbilanz sein.
* Berliner Handelsgesellschaft. 3n der ordentlichen Hauptversammlung wurde der bekannte Jahresbericht der Geschäftsinhaber und des Verwaltungsrates für 1924 entgegengenommen. Die Bilanz nebst Gewinn- und Verlustrechnung für 1924 und die Gewinnverteilung wurden ohne Aussprache einstimmig genehmigt, Geschäftsinhaber und Derwaltungsrat entlastet. Aus einem Rohgewinn von 10 092 981 Rrn. verbleiben nach Kürzung der Derwaltungskosten — I einschließlich Tantiemen Steuern und Pen* I sionsleistungen in einer Gefamthohe von
Am 2 562105 Rm. als Reingewinn. Von diesem Reingewinn entfallen 10 Prozent Gewinnanteil auf das 22 Mill. Rm. betragende Kommandit- kapital =- 2,2 Mill. Rm., als Gewinnanteil an Den Verwaltungsrat, 136 629 Rm., wahrenD 225 475 Rm. auf neue Rechnung vorgetragen
Es kosteten auf dem heutigen Wochenmarkte: Butter 2,20, Mate 35, Käse 70, Wirsing 50, Weißkraut 20, Rotkraut 30, gelbe Rüben 10, rote Rüben 10, Spinat 45, Unter-Kohlrabi 8, Misch- gemüse 20, Grünkohl 25, Rosenkohl 70,Feldsalat 100, Tomaten 150, Zwiebeln 30, Meerrettich 60 bis 100, Schwarzwurzeln 70, Kartoffeln 5, Aepfel 15 bis 20, Birnen 12, Dörrobst 35, Honig 40, junge Hahnen 100. Suppenhühner 120, Gänse 120,^ Eier Stück 12, Blumenkohl 60—150, oalat 50, Salah gurten 150, Endivien 80, Lauch 5—10, Sellerie 40 bis 80, Radieschen Bd. 20—40 Pf.
5% Deutsche Retchsanlethe . 4% Dcu-schc DlcidjSanleibe . 37e°/o Deutsche Neich--anlcihe 3°/, Deutsche Reichse.nleihe . Deutsche Svarpramicnanleihe 4°/o Preußische IkonsolS . . . 4° o Hessen...........
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Deutsche Wertb. DoUcir-Anl. bto. Doll-Schatz-Anwcisng.')
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Berliner HandelSacsellschaft. Commerz- und Pnvat-Bank. Darmst. und Nationalbank . Deutsche Bank Deutsche Bereinsbank .... Disconto Commandil .... Metallbank...........
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Bochumer Guß ....... Buderus.....
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Kalliverke Aschersleben. . . . Kaliwerk Westeregeln.....
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Oberbedarf Phönix Bergbau Rhcinilabl...........
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Hamburg-Amertka Paket. . . Norddeutscher Llovd Cheramische Werke Albin . . Zementwerk Heidelberg . . . Philipp Holzmann......
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groöe Smncytung Der 'Rachbarstadt Wetzlar erinnert. an Die Schaffung Der Spilb urg. dieses ausgezeichneten Verkehrswerbungs--Inftru- nlents, und Der Dabei bekundeten Großzügigkeit Wetzlars Die Kleinlichkeit, Den engbegrenzten Blick gegenüberstellt, mit Dem man in unserer Stabt Den geplanten Bau einer Volkshalle noch immer betrachtet. Die Gegner dieses Planes begehen Den großen Fehler, Daß sie über Dem Heute sehr wichtige Belange Der Zukunft gering ---- • " e - --rr— ÄQf
Zö.<ö, Mannesmann 63.25, '21üntifetoer 90, Phönix 60.50, Rheinische Braunkohlen 146, Kali Westeregeln 22. Chemische Aktien: Th. Goldschmidt 112.25, Holzverkohlung 7.75, Chemische Rhenania 5.37, Rütgerswerke 16. GtaDuftrie- aftien: ADlerwerke Kleyer 3.55, AEG. 11.37, Dingwerke 3.50, Dyckerhoff 4.50, Holzmann 88, Gebr. Iunghaus 11.75, Rheinmetall 62.50, Zu- lius Sichel 2.50, Schuckert 64.50, Wayß und Freytag 3.40.
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£.06 19,975
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n.
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1
Berlin, 3. April.
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Amerikanische Note» . • * «« Belgische Noten ......
Englische Noten. ...... Französische Note« ...... Holländische Noten ...... Italienische Noten ...... Norwegische Noten......
Dcutsch-Lestcrr, i 100 Äronai Rumänische Noten......
Schwedische Noten......
Schweizer Noten.......
Spanische Noten.......
Tschechoslowakische Nottu • • Ungarische Noten .
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20 018
1 57 1'6 86
17 26 <6 31 L8.95
112 84
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4,199
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17 38 t6 63 69,25
518,42 M 19 59,90
IL 45
5,795


