Ausgabe 
3.12.1925
 
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Donnerstag. 5. Dezember !)25

Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheflen)

Ar. 285 Drittes Blatt

Pfund Lebendgewicht in Pfennig

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mindester Starke fortgef^l von 1344 neu eröffneten xc

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Roggen war

Banknoten.

Geschenkbuch für den Weihnachtstisch.

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Unser Weihnachts-Verkauf I

zu bedeutend herabgesetzten Preisen hat begonnen!

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Gebrüder Imheuser, GleBen, Marktplatz 9-10

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Dörseaturfe

(Ohne Gewähr.)

den für ein notiert:

papierbesitzer dürfte dieser Begriff nicht ohne mein: res verständlich sein. Der bargeldlose Verkehr, d. h.

Devisenmartt BerlinFrankfurt a. M Telegraphische Auszahlung.

(Ohne Gewahr.)

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* Weite

Tur f c im November. Die herrschende Kreditkrisis prägt sich von Monat zu Monat deutlicher in den Konkursziffern aus. Nachdem bereits im Oktober eine starke Steigerung der Konkurseröffnungen stattgefunden hatte (Sep­tember 896, Oktober 1152), hat sich nach einer

waren aber mehrfach Abgeber am Markt, so dah das Niveau nur wenig anzog. Im Zeithandel stellte sich Weizen Dezember 4 Mk., Märzliefe­rung 7,50 und Mai 6,50 höher. Roggen ca. 2 Mk. gebessert. Gerste lag fester. Auch Hafer höher. Auch Mehl war infolge der Getrejdehauffe eher erholt, Futterartikel ruhig.

, Es notierten pro Tonne: Weizen (märt.) 251 bis 254, Weizen (Dez.) 266,50 bis 265, Weizen (März) 279,50 bis 279. Weizen (Mai) 281 bis 279,50. Roggen (märt.) 158 bis 161/ Roggen (Dez.) 171 bis 170, Roggen (März) 188,50 bis 189 bis 188, Roggen (Mai) 197, Gerste (märt.) 190 bis 214, Futtergerste 155 bis 168, Hafer (mark.) 169 bis 179, Hafer (Dez.) 173 bis 172, Hafer (März) 186, Mais (loko Berlin) 195. Mais (La Plata) 202 bis 205; per Doppel­zentner: Weizenmehl 32,50 bis 37,25, Roggen­mehl 23,75 bis 25,75, Weizenk.eie 11,50 bis 11,60, Roggenkwie 9,80 bis 9,90, Biktoriaerbsen 25 bis 32. kleine Speiseerbsen 22 bis 24, Futtererbsen 19,50 bis 20,50, Peluschken 17 bis 18, Aderbohnen 20 bis 21, Wicken 20 bis 22, Lupinen (blau) 11,75 bis 12,25. Lupinen (gelb) 12 bis 14,50, Serradelle 19 bis 21, Rapskuchen 15 b'.s 15,40, Leinkuchen 23,20 bis 23,40, Trockenschnihel 8,10 bis 8,60, Torfmelasse 7,80 bis 8,00, Kartoffel- flvcken '15 bis 15.50. Soyaschrot 21,50 bis 21,70.

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Zusammenstellung der FinanzzeitschriftDie Dank" die Steigerung im November in unver- ,t und die Rekordhöhe

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Deutsche Derlb. Tollar-Anl. dto- Doll-Schatz-Lnweisng.*)

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Deutsch Unrcmbucg ... issclsentirchencr Bergwerke Harpcncr Bergbau .... Ikal,werte Aschersleben. . Kaliwerk Westeregeln. . . Lourabütte Oberbedari . . .... Phönix Bergbau .... Ryeinstahl ..... Rtebeck Moistan...... TelluS Bergbau. .... Hamburg-Amerika Paket. Norddeutscher Llovd Cberamischc Werke Albin Zementwerk Heidelberg . Pbilipv Holzmann ...

Änglo Lom.°8uano . . . Badische Aniltn......

Chemische Mayer Alavdt Goldschmidt Wric-31 eimer Tlectron . . Höchster Farbwerke.... Holzvrrkoblnng.....

Rülgerswerke Echeideanftalt ......

«llg. TlektrirttätS-Gesellschast Bergmann Mainkrastwerke ....... Schlickert . . ........ Siemens & Halske......

Adlerwerle Kiener ..... Daimler Motoren Heyligenstaedt . .. Meguin.............

Motorenwerke Mannheim ssrgnlftrrtcr Armaturen Konservenfabrik Braun . .

Metallgekell «hast Frankfurt.

Per. Union A.'0>). . . . , .

Schuhiabrtk Herz . . . . Sichel. . . Zellstoff Waldbof......

Zuckerfabrik Frankenthal . . Zuckerfabrik WagbÜutel . .

Darmst. und Nastonalbank .

Deutsche Bank.........

Deutsche BereinSbank - - . .

Dis.omo Counnandit . .

Metallbonk..........

Mitteldeutsche Kreditbank. . Oesterrcichische Lrcditanstalt Westbank ........

Bochumer 8aß

Der Giroeffektenverkehr.

Wichtig für Besitzer von Wertpapieren.

Man schreibt uns: Zur Zeit wird von den Bonten ein Rundschreiben verschickt, in dem die Kundschaft darauf hingewiesen wird, daß wegen des geringen Effektenwertes fast sämtlicher auf Reichsmark um- gestellter Aktien und der übrigen aufzuwertenden Papiere eine erhebliche Erhöhung der Depot- und Efsektenkommissionsgebühren unumgänglich nötig wird, wenn die gegenwärtige Handhabung des 23er wahrungs- und Lieferungsgeschäfts beibehalten wird. Eine große Zahl von Wertpapieren ist durch Zu­sammenlegung, 'Abstempelung und Auswertung auf Beträge von 100 bis zu 20 Reichsmark, ja in vielen Fällen auf noch geringere Beträge herab­gesetzt worden.

Es wird deshalb geplant, den Giroeffekten- verkehr einzuführen. Wohl für die meisten Wert-

die Begleichung von Rechnlmgcn aller Äri durch Bankübertraguna oder Postscheck, ist allmählich so Allgemeingut aller geworden, daß sich durch einen Vergleich hiermit das Verständnis für den Giro efsektenverkchr leicht klarmachen läßt. Wenn heute A einen Betrag an B zu zahlen hat, so trägt er das

'cht mehr zu B, sondern gibt seiner Dank Postscheck

(Eigener Drahtberichl desGietzener Anzeigers".)

Frankfurt, 3. Dez. Tendenz: Schwach. Die Börse stand im Zeichen der akut gewordenen Kabinettskrise und der dadurch wieder in den Vordergrund tretenden innerpolitischen Lage. Die unsichere und schwankende Lage wurde bei Er­öffnung der Börse durch den weiteren Rück­gang des Frankens noch mehr beeinträchtigt, so dah wieder kursdrückende Abgaben zu verzeichnen waren, die besonders bei Chemie- und Mon­tanwerten in Erscheinung traten. Schiff- j.ahrtswerte bildeten dabei eine Ausnahme und waren weiter lebhaft gefragt. Die Kurse dieser Werke gingen höher. Rach kurzem Verlaufe konnte die Meldung, dah Außenminister Stresemann- seine Heimreise überParis anzutreten beobsich-

das andere vorgenommen werden. Kauft z. B. je­mand ein Wertpapier an der Berliner Börse, so wird dieses dem Käufer oder der vermittelnden Bank nicht in natura zugefchickt, sondern es wird ihm lediglich eine Gutscbrislsaufgabe erteilt, während der Verkäufer dieses Papieres eine Belastungsaus gäbe erhält, genau wie beim bargeldlosen lieber weisungsverkehr.

Es ist begreiflich, dah derartige umwälzenden 'Neuerungen anfangs auf vielfachen Widerstand stoßen, und dah das Gefühl, Papiere, die vielleicht schon von Eltern oder Großeltern stammen, nicht mehr selbst zu besitzen oder nicht mehr bei seiner Bank zu wissen, etwas Ungewohntes an sich hat. Ja, manche glauben sogar, dah es sich hier um eine Maßnahme handelt, dem Besitzer das Recht auf seine Papiere zu nehmen, also gewissermaßen eine Sozia­lisierung eintreten zu lassen. Der erste Gedanke ist wohl mit dem einfachen Hinweis zu widerlegen, dah sich das Publikum schon lange daran gewöhnt Hai, sein Geld auf die Bank oder die Sparkasse zu geben, ohne beim 'Abheben dieselben Scheine, die es eingezahli hat, wieder zurückzuerhalten. Und was den letzteren Einwand betrifft, so kann hiervon gar keine Rede sein. Der Effektenbesitzer wird,durch das Zusammenlegen der Papiere an einer zentralen Stelle in keiner Weise geschädigt oder schlechter ge­stellt als bisher. Seine rechtlichen 'Ansprüche bleiben genau dieselben. Er hat sogar den Vorteil, dah die Spesen der Verwaltung gegen jetzt nicht hinaufgesetzt werden müssen, was der Fall ist, wenn er sich dem Giroesscktenverkehr nicht anschließt. Auherdem ist die Sicherheit noch größer als bisher. In den Sammeldepots werden die Wertpapiere eben­falls nach Bogen imtr Mänteln in ganz voneinander getrennten Stellen aufbewahrt, so dah die Gefahr der Unterschlagung ober der unrechtmäßigen Ver­wertung durch gewissenlose Personen ausgeschlossen ist. Die Papiere werden nicht etwa Eigentum der betreffenden Banken ober des Berliner Kassenver-- eins und haften demnach auch nicht für deren Ver- bindlichteiten, sondern die Besitzer behalten ihr Eigentum an den Werten, nur können sie keinen An­spruch erheben, dah ihnen genau dieselben 'Hummern wieder zugestellt werden, die sie eingeliefert haben. Ausdrücklich bemerkt muh werden, daß Wertpapiere, bei denen, die betr. Nummern bei einer evtl. Aus­losung eine besondere Rolle spielen, für die Hinter­legung im Sammeldepot nicht in Frage kommen. Diese Papiere werden nach wie vor bei den betref­fenden Bankinstituten aufbewahrt oder dem Besitzer ausgeliefert. Schon heute erfolgt vielfach zur Ver­meidung von Versandspesen die Aufbewahrung von in Berlin oder Frankfurt gekauften Wertpapieren bei den Zentralstellen der beauftragten Bank, ohne daß sich für die Kundschaft irgendwelche Schwierig­keiten hieraus ergeben haben.

Auf technische Einzelheiten, wie sich der Verkehr im einzelnen später abwickeln wird, soll hier nicht weiter eingegangen werden. Der Zweck dieser Zeilen soll nur das sein, das Publikum auf diese groß­zügige und umwälzende Neuerung hinzuweisen, das Mißtrauen, das dagegen austreten könnte, zu be­seitigen und es zu veranlassen, möglichst einheitlich dieser Neuerung sich anzuschließen, deren restlose Durchführung mit Rücksicht auf unsere allgemeine Verarmung und die Vereinfachung des ganzen Effek­tenverkehrs im Interesse der Allgemeinheit liegt.

ligi, um dort mit Brianb weitere Beratungen zu pflegen, eine freundlichere Stimmung hervor- bringen, die aber nur von kurzer Dauer war und rasch wieder unter dem Einfluß der eingangs er- wähnten Momente verdrängt wurde. Während bei der vorübergehenden Befestigung die Kurse zumeist über die Notierungen des gestrigen Abendverkehrs hinausgingen, brachten die neuen Abschwächungen einen s o scharfen Kursdruck hervor, daß die Kurse u n t e r b e n S t a n d ber geftriaen Mittagsbörse zurückgingen. Die Rückschläge betrafen fast den ganzen Markt, nur Schiffahrtswerte konnten sich weiterhin beleben und blieben im Kurse behaup­tet. Auch Bankaktien waren nur wenig ver­ändert. Deutsche Anleihen lagen ohne Ge- schäft. Ausländische Renten blieben wei­ter begünstigt, besonders Türken und Ungarn, die ihren Kursstand in kleinem Umfange erneut zu be festigen vennochten. Der Freivcrkehi war voll­kommen geschäftslos. Api 0,38, Benz 25, Becker Kohle 35, Brown Booeri 53, Entreprise 8,5, Oro- wag 38, Ufa 48,5 Prozent, Unterfranken 50,25 Proz. Auch im späteren Verlaufe war die Haltung der Börse Schwankungen ausgesetzt. Die Tendenz blieb im allgemeinen schwach. Das Geschäft zeigte vor- iibergehend einige Belebung, was aber nur Öen Terminaktien der Schiffahrtswerte zugute kam. Der Geldmarkt war flüssig, tägliches Geld ist reich­lich angeboten. Monatsgeld unverändert 10 bis 11,5 Prozent. Im internationalen Devi - senverkehr blieb Paris weiter schwach. Paris notierte gegen London 127,50 bis 128. Watlchau war bei 10,25 gegen Kabel leicht erholt. Die übrigen Valuten lagen unverändert.

Frankfurter Getreidebörse.

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeigers".)

Frank-furt a. M.. 3. Dez. Es wurden notiert: Weizen lWetterauer) 25,75 bis 26, Roggen (inländ.) 18,25 bis 18,50, Sommergerste (für Brauzwecke) 23 bis 25.50, Hafer (inländ.) 18,50 bis 21,75. Mais (gelb) 20,50 bis 20,75, Weizenmehl (inländ., Spezial 0) 41 bis 42, Roggenmehl 27 bis 27,25, Weizenkleie 10,75 bis 11, Roggenkleie 11 bis 11,25. Tendenz: Stetig.

Frankfurter Schlachtbiehmarkt.

«gigencr Drahtbericht desGießener Anzeigers".) Frankfurt a. M., 3. Dez. Auftrieb:

3 Rinder. 3 Kühe, 726 Kälber, 827 Schafe, 546 Schweine. Kälber: Feinste Mastkälber 62 bis 70, mittlere Mast- und beste Saugkälber 52 bis 60, geringere Mast- und gute Saugkälber 40 bis 50. Schafe. Weidemastschafe. Mastlämmer und Masthämmel 40 bis 46, geringere Mast-- hämmel und Schafe 32 bis 39, mäßig genährte Hammel und Schafe (Merzschafei 24 bis 31. Schweine: Vollfleischige von 80 bis 100 Kilo­gramm 85 bis 87, vollstes chige unter 80 Kilo­gramm 78 bis 84. volls«ei'chige von 100 bis 120 Kilogramm 86 bis 90, vollsleischige von 120 bis 150 Kilogramm 85 bis 88. Marktverkauf: Bei gedrücktem Handel geräumt. Der Schlacht­viehmarkt vom 24. Dezember ist auf Mittwoch, den 23. Dezember, verlegt und der vom 31. auf Mittwoch, den 30. Dezember.

Ts?liner Produktenbörse.

Die starken Preissteigerungen sämtlicher Aus­landmärkte, ferner die dauernden Exportfragen gegenüber geringfügigem Angebot für Brot­getreide brachten auch dem Berliner Produkten­handel Deckung und Kaufbegehr, so daß die Preise speziell für Weizen sehr emporfchnellten.

Wirtschaft.

Von den deutschen Schlachlvieh- märkten.

An den deutschen Schlachtviehmärkten der vorigen Woche war ber Marktoerlauf ber Rinder, Kälber und Schafe überwiegend langsam, vielfach sogar schlecht, bei Schweinen ebenfalls zumeist langsam unb nur vereinzelt etwas besser. Die Auftriebsziffern zeigen für Schweine eine mäßige Abnahme, für Rinder unb Kalber eine mäßige Zunahme: bei Schafen haben die Auftriebsziffern eine ziemlich beträchtliche Zunahme erfahren. Die Preise gaben für Rinder und Schafe etwas nach, für Schweicke konnten sie sich nur knapp behaupten, während die Notierungen für Kälber ausgesprochen schwach lagen.

Auf den nachstehend verzeichneten Märkten wur-

bie Geschäftsaufsichten zeigen diese stark steigende Tendenz Es finb verhängt worden: im Sep­tember 452. im Oft ober 599 im November 921 Geschäftsaufsichten.

Zahlungsschwierigleiten inOf­fen b a ch. Die betannte Schuhfabrik Habicht A.-G. Offenbach-Mühlheim mit einem A.-K. von 200 000 Rm. ist in Zahlungsschwierigkeiten ge­raten. Grund hierzu ist der Mangel an Be­triebskapital. Die Aufnahme von Geldern ist an ben hohen Forderungen der Geldgeber geschei­tert. Die Verwaltung hat die nötigen Schritte unternommen, um den Betrieb voll oder teil­weise aufrechtzuerhalten. Die Bankfirma W. Ermold in Offenbach ist ebenfalls in Zahlungs­schwierigkeiten geraten und beantragte Geschäfts­aufsicht.

' Kelsterbacher Kunstseidefabrik in Kelsterbach. Die Firma hat wegen zu schlechten Betriebsganges ihren Betrieb still­legen müssen. 1100 Arbeiter sind zur Entlassung gekommen.

Berliner Börse.

(Eigener Drahtberichl des ..Gießener Anzetgers".)

Berlin, 3. Dez. Die freundliche Verfassung der Börse, die im gestrigen Spätverkehr vorherrschte, hielt zunächst nickst an. Während ber Vormittags­stunden mahnte em weiterer Rückgang des französischen Frankens auf 127,75 gegen London zur Zurückhaltung. Gleichzeitig benutzte die Spekulation die gebesserten Kurse zu Gewinnmit­nahmen. Wenn trotzde rnfeine nennenswerten Rück­gänge an den Aktienmärkten eintraten, sondern die Kurse im allgemeinen behauptet lagen, so ist das auf die Einigung in den deutsch-französi­schen K o h l e n ve rh a n d l u N g e n zurückzusüh- ren und auf die Erwartungen, die die Börse in bezug auf die Ausführungen des Reichsbankpräsi­denten in ber im Augenblick noch stattfindenden Zentralausschußsitzung sagte. Man glaubt, daß diese Günstiges für die Freigabe deutscher Ver­mögen in Amerika enthalten werden, und interessierte sich daher vor allem für die in Frage kommenden Werte. Sehr lebhaft umgesetzt wurden Schiffahrtsaktien, die roteberum im Mittelpunkte des Geschäftes standen. Die Gewinne blieben jedoch trotz reger Abschlüsse gering. Ferner fanden Elektrowerte bevor­zugte Beachtung, wobei die Dividendenerklärung von Felten & Guilleaume stimulierte. Bekanntlich hegt man auch bei anderen Unternehmungen dieser Branche Dividendenhoffnungen. Vör allem gingen ferner AEG. sehr lebhaft um. Nach Festsetzung der erstem Kurse hörte man saft' nur Geldangebote, da die Flüssigkeit des Geldmarktes zu Käufen ar.regte. Kurzfristige Mittel waren nur schwer unter­zubringen. Die Satze erfuhren daher eine Ermäßi­gung auf 7,5 bis 9 Prozent. Monatsgeld war da­gegen wenig angeboten unb stellte sich nominell auf 10 bis 11,5 Prozent. Im D e v i s e n o e r k e h r ging Warschau gegen Kabel mit 9 um, diese Befestigung ist auf Interventionen zurückzuführen. Die Reichs­mark notierte gegen Mittag in London 20,34, Am­sterdam, 59,20.

Bargeld nii -----

ober dem Postscheckamt durch Zahlungszcttel oder Scheck den Auftrag, den Betrag auf das Konto des B zu übertragen. Genau so fall sich fernerhin ber Effektenverkehr abwickeln. Die Wertpapiere sollen nicht mehr bei ber betreffenden Lank, mit ber der Besitzer in Verbindung steht, aufbewahrt, sondern an Sammelstellen zusammengelegt werden, die sich in Berlin oder Frankfurt oder an sonstigen großen Börsenplätzen befinden. In Berlin kommen hierfür die Riesentresors des Berliner Kassenoereins in der Hauptsache in Frage. Die jetzt bei vielen Stellen ausbewahrten Wertpapiere werden nach Gattungen vorerst sollen nur Aktien an die Reihe kommen in diesen eammelbepots vereinigt. Das Endziel dieses Effekten-Giroverkehrs besteht darin, daß jede Wertpapiergattung in einem großen Gesamtdepot vereinigt wird und dieses als Unterlage für den stückelosen Effektenverkehr dient. Im Gegensatz zu jetzt wird sich in Zukunft der Verkehr mit geringen Ausnahmen so abwickeln, daß nur noch auf Grund von Effektenschecks Buchungen von einem Konto auf

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Börse.

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Amerikanische 'Jlotee .... «dntfebe Noien ...... Dänvche Noten ....... Englische Noten ....... Fran;öilsche Noten ..... Holländische Noten ...... Italienische Noten ...... Norwegische Noten......

Dentsch-Oesterr., ä 100 Kronen Rumänische Noten......

Schwedische Noten Schweizer Noten Spanische Noten . .

Tschechoslowakische Noten . .

Ungarische Noten ...

Frankfurter

Büchertisch.

D i e Brüder des Königs Fried­richs des Großen. Ein Iridericus-Rex-Ro- man. Von Henriette von Meerheimb. Verlag von Walter Richter, Leipzig. 284 S. Halbleinen 4 Mk., Leinenband 5 Mk., Halbleder 7,50 Mk., Ganzleder­band 20 Mk. In diesem Buche entrollt die Ver­fasserin ein Sittenbild des Hoflebens der damaligen Zeit, eine Schilderung der Liebes- und Eheoerhäft- niffe der drei Brüder des Königs und ihrer Be­ziehungen zu dem alle überragenden König, ein Gedenkblatt der Pflichttreue desersten Dieners des Staates" unb des gewaltigen Ringens im Siebenjährigen Kriege, ein Spiegelbild von den Vorzügen unb Fehlern eines Voltaire, Mauper- tuis und Argons. Sanssouci, Rheinsberg, Oranien­burg und Berlin sind die hauptsächlichsten Orte der Handlung. Diesen Fridericus-Roman lieft man mit außerordentlichem Interesse: man erfreut sich an den prächtig gelungenen Charakterzeichnungen, an ber Schönheit der Sprache unb der vollendeten Ge­staltungskunst der Verfasserin. Ein ausgezeichnetes

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Danzig.

Konst ntin.

80.59

80.7!)

80 64

80.34

1.225

2,235

2,225

2,235

Athen

6 49

5 51

5 19

5.51

Canada. .

4.197

1.207

4 197

4,2 7

Uruonah

4.285

4.295

4.285

4,295