Einzelbild herunterladen

D i c

Börsenkurse.

103.5

100

Berlin.

und

501

1,4

3.30

13,5

13 50

90

89

90,75

86

41,25

10' 6

6 50

114

6.40

t86,r>0

116

100

2,5

12,50

11,35 91

63,50 i3

3.59

5,07

7,8 112

0 77

94 75

1 75

J2.50

86,50

' 6 0 0 755

745 0

.385 0,82

treten.

* Disco Nto-Gefellschaft,

1 . 665 ' »,720 0 685

0 79 0 34» 0,755

0 90 0,80-5

I ! 91 70 ; 8 f2 43

157 25 ; 109.5

0 675

0.680

0.3 0 0,770

0 95 0 97 94,75 91,65

9.25 37

93 50

82, 0 .1,9

3.60

5,75

16 8

10 13

71 9 >0

736 17,30 42.40

10 30 5.0,13 .1 8) 104. <

156 62

19,75

| 82 50 '85.30

I

I 86.5 ' !43

I 139 '159,25 6,25

' 133,1 1 15 75

fpd. Frankfurt a. M.. 2. April, ßum Andenken cm den verstorbenen Stadtschul­rat Prol. Ziehen sott die SachsenHäuser Oberrealschule den RamenZiehen-Ober- - c a l s ch u l e" erhalten. Ein ungewöhn­lich schwerer Einbruch, bei dem die Diebe wie Vie Wilden hausten, wurde Dienstagabend zwischen 9 und 12 Uhr wahrend der Abwesen­heit der Wohnungsinhaber in der Garlensirahe verübt. Die Liebe drangen vom Garten aus in die Wohnuag ein und zertrüm merten hier mit Stemmeisen und anderen Brechinslru-- menten alleSchränkeundsonstigenBe- Halter. Dann raubten sie alle erreichbaren Schmucksachen von außerordentlich hohem Werte, ferner sämtliche silbernen Geräte und Haushal- rungsgegenstände. Ferner raubten in einer der letzten Rächte Einbrecher eine Villa am -Holzhausenpark aus. Hierbei erbeuteten sie das gesamte Silbergeschirr. In briden Fällen fehlt von den Dieben jede Spur. Die zwölf­jährige Schülerin Helene Knoll wurde Dienstagnachmittag vor der elterlichen Wohnung im Stadtteil Oberrad von einem schnell fahren­den Personeickraftwagen überfahren und auf der Stelle getötet.

fpd. Bad Homburg v. d. H., 2. April. 3n der Rächt brach in der Druckerei des Taunusboten" ein Brand auS, der den Sehersaa! zerstörte und durch einstür­zende Decken auch im Maschinensaal er­heblichen Schaden anrichtete. Der technische ^Betrieb ist zum größten Teil vernichtet, die Maschinen find vorläufig unbenutzbar. Es ist noch nicht abzusehen, wann der Betrieb der Druckerei im alten Umfang wieder ausgenommen werden kann. Der Verlag ist mit allen Kräften bmnüht, durch Benutzung der Einrichtung einer

Frankfurter Abendbörse.

Frankfurt a. M., 2 April. Die Mel­dungen über die Bildung eines Stütz ungkomitees durch die Berliner Großbanken gewinnt an Wahr­scheinlichkeit. Daraufhin konnte die Abendbörse

U.65S

1 12

129,7a

2 2

3.6

2.50

13 0

4.473

3,35

17

72,5

80 5

134 17,25 22 13

6,40

10,5 tl 53

103

3,20

84

86,5

Wirtschaft.

Grohhandelsiude^ziffer.

Holzversteigerung wurden erzielt 'Buchenscheit 14 Wk.. Vuchenknüppel 9 Mk. Buchenreifer 3. Kl. 1L0 Mk. je Am.

Hessen-Nassau.

103 50

13.5

13»

0.3

117 75

113,25

1U0

8 6

0,11

103,5

3 3

84

befreundeten Druckerei sobald als mögiicy ocn Taunusboten", wenn auch nur in geringem Umfang, wieder erscheinen zu lassen. Homburg ist vorläufig ohne Tageszeitung

fpd. Höchst a. M 2. April. Rach sozial- demotratischen Versammlungen kam es in den Rachbarorten Aied und Zeilsheim zu folgenschweren Z u s a m m e n st ö st e n mit t o m- munist is ch en Ueb erfallko mma n d os. Bei Aied wurden heimkehrende Sozialdemokraten von Mitgliedern des Roten Front­kämpferbundes überfallen und mit Gummi- tnütteln und Messern derart bearbeitet, dast einige Personen dem ^ankenhause zugeführt werden mußten. Die Polizei nahm noch in der Rächt die Verhaftung von sechs der Haupt- rädelssührer vor. Ferne fielen in einem Saal des Stadtteils Zeilsheim Kommunisten über Äcichsbannerleute her und ver­letzten drei von diesen gleichfalls schwer. Dann zerstörten die Leute die Saaleinrichtung teilweise.

0 691 , 0.7S , 0,79(1 0 825

0,40 !

0.871 .

0,8 ' 0 95 : 0,89 s 91 75 : 91 65 I

9,50 !

Ul

110,6»

27 135 7,8

16.2 > 138

H 2 9')

.% 1 63 5 «2,5 ' 35 5,55

3 8

16.75

71,75 79

135,25

Berliner Dorfe.

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeiger»".) Berlin, 2. April. Die heutige Börse eröff­nete wieder in ihrer gestrigen Lustlosigkeit. Bei Be­ginn des ^terkehrs wurden auf allen Gebieten an­scheinend Exekutio-Derkäufe vorgenommen, die man in Zusammenhang brachte mit der augenblicklichen schwierigen Lage einer Anzahl von Warenhandels­firmen und der mehr oder weniger kritischen Situa­tion des Gerreidehandels. Die Spekulation benutzte aber die teilweise erheblichen Abschwächungen zu Rückkäufen, die dem Markt gegen Schluß der ersten Stunde ein lebhafteres Bild gaben. Mehrfach konn­ten daher die ersten offiziellen Notierungen die Schlußturse der Vortages überschreiten. Immerhin blieben die Umsätze unverändert minimal, da die Geschäftstätigkeit ziemlich allein von der Stekulaticn bestritten wird. Die schwierige Ge­staltung dec chandelsvertragsverhandlungen in Paris, di? Notlage des deutschen Bergbaues, die auch in den gestrigen Beratungen des Reichskoh­lenrates zum Ausdruck kam, und die un­klaren innerpolitischen Verhältnisse wirkten

deprimierend auf die Gesamtstimmung ein.

Der Geldmarkt bot keine neuen Momente. Die

57' Deutsche R-lchSaokeyr 4% Deutsche NeickSanletd« . 3/a% Deutsche Neichsanlethe 3% LeaSietchsanleibe . Derulche sparpramienanuth« 4°/o Preu irische KousolS . . o Hefteu...........

3Vig/o Hessen S»/o Hessen...........

Deutsche Wend. Dollar-Anl. bto- Dvll-Schatz-Anlretsng.') 47o Zoiltürteu ....... I 9% Goldmcrikaner..... I

Srrliner HaliLelsgcsellsÄaft. Commerz, unb Privat-Bank Darmst. und 'Jiadonalbaat . Deutichc Pauk Deutsche Beremsbank .... DiScouro Lorr.mandtt .... Meluttdavk...........

MitteldeuUcke Crcdttbank . . EDeftetre chische Cvehitanftait SSt Maut............

Bochumer <3w8 .....

ÄuderuS

Caro Deutsch Lrucmburg 0)eisen«rchencc Bergwerke. . Hawcuer Bergbau Kaliwerk AsurerSleben. . . . .ikaliwerk Westeregeln. .... Laurahüttt...........

Obrrbedarf...........

P'iönir Sergda».......

Nheiuirahl...........

Rttücck MoMa»........

Lellus Bergbau

Hamburg-Amerika Paket. . Norddeutscher Lkovd ....

Lheramische Werke 8UMb . . Zementwerk Heidelberg .. , Philipp Holzmanu......

Anglo-Coitl -Guano .... Baduche Äuiltu 8 he mische Mayer Alapüt .. Oioldschmidk .........

GrieS cimer Ekrciron .... Höchster Sarbtoerte ..... Hotzvertoylung........

Rütgerswcrke

Lcheideaaftalt .....

«llg. E!ektrizitä«-Sesellschaft Bergmann ......... Mainirainverke...... .

Echuckert

Siemens & HalSke .

Adlcrwrrke Kleyer ..... Daimler Moto re». ...... Heyligenffaedt. . ......

" eguin. Motorcuwerke Mcumbetm .

Frankfurter Armaturen . . Konservenfabrik Braun . . . Metallgesell chaft Frankfurt. Bel Unton A--G Sckub'abri? Herz . . . . . . Sichel ........ Zellstoff Waldhof ...... .^ucfcrtdbrif

Zuckerfabrik Waghäusel - . .

* Krofdorf, 3. April. Bei der gestrigen ' ' für

In der ordentlichen Hauptversammlung wurde die s oorgelegte Bilanz netrft Gewinn und Verlustrech- i nung für das Geschäftsjahr 1924, die wir beerits oeröffemlicht haben, cinsttmmiz genehmigt. Von dem Roherträge des Geschäftsjahres in Höhe von 65 575 880 Rm. find Verwaliungskoften, Steuern usw. mit 54 802 897 Rm. abzüsetzen, so daß ein Reingewinn von 10 772 982 Rm. verbleibt. Hiervon entfallen 10 Prozent Gewinnanteil sowie Gewinn­beteiligung des Auffichtsrales 9 595135 Rm., an die besondere Reserve 1 Million Rm. und auf neue Rechnung 177 847 Rm. Die Verwaltung erhielt die Entlastung der Versammlung.

Eintritt der Firma Röchling in das französische Eisensyndikat. Die ge­samten im Eomitee des Forges de la Saar ver­einigten Eisenindustrien des Saargebietes sind mit Ausnahme der Finna Röchling-Völklingen damals bekanntlich dem neugegründeten Verband der fran­zösischen Hütten sofort beigetreten. Rach einer Blättermeldunq hat nun auch Röfling seinen Ein­tritt in das O. S. P. M. (französisches Eisensyndikat) vollzogen.

Stillegung englischer Eisen­werke. Infolge des schlechten Geschäftsganges müssen in England verschiedene Eisenwerke ihren Betrieb ganz oder teilweise einstellen. Am Tees sind zwei Werke stillgelegt worden. Die Seatow- Garew-Wertc haben von drei Hochöfen zwei a u s b l a s e n müssen und auch der letzte wird noch stillgelegt werden. Die Thersby-Werke, die auch drei Hochöfen im Gang« hatten, haben vollständig gefchlossen. Die englische Roheisenerzeugung betrug im Februar 534100 Tonnen gegen 774 500 im Januar und 612 700 im Februar des vorigen Jahres. Ende des Februar waren acht Hochösen weniger im Betrieb als am Ende des vergangenen Monats. Die Stahlerzeugung betrug 646 400 To. und verzeichnet damit ein Mehr von 41 300 To. gegenüber dem Januar, während sich die Ziffer für Februar 1024 auf 677 600 Tonnen belaufen hatte.

* Stark «'Passivität der polnischen Handelsbilanz. Aus Warschau wird gemel­det: Wie verlautet, hat die Passivität der polnischen Handelsbilanz im letzten Monat allein die außer­ordentliche Summe von 60 Mill. Zloty, also etwa 50 Prozent des gesamten Außenhandels, erreicht, während sich das Gesamtpassivum im Jahre 1924 auf etwa 20 Mill. Zloty belief.

in zuveMchtlicyer und weiter gevefterier yaitung verkehren. Die hierdurch gegebene Anregung Eant in lebhafteren Umsätzen zum 2luÄ>ruck. wobei neue Kursavancen namentlich am Montanmartt erzielt wurden, wo Harpener um weitere 21/? Prozent gebessert waren. Die Spekulation zeigte sich im Hinblick darauf, dast die Ultimvengage- ments in der Hauptsache als erledigt zu be­trachten sind, unternehniungslusiiger und setzte die Deckungskäufe in mastigem Umfange fort. Reben Mvntanwerten bestand auch Interesse fut chemische Aktien, während die übrigen Märkte die ruhige und wenig veränderte Haltung bds behielt. Auch der deutsche Rentenmarkt lag still. 5proz. Reichsanleihen wurden im freien Verkehr au 6Z21, j bis zu 675 gehandelt. Lebhafteres Ge­schäft entwickelte sich wieder auf dem Pfandbrief- markt, ohne dast es zu nennenswerten Äursvec- änderungen kam. Die Börse schloß lebhaft und fest. Bankaktien: Commerzbani 109,50. Darm­städter Donk 137.50. Deutsche Bank 135. Dis- kontogefellschaft 117,75. Dresdner Bank 11425, Metallbcnck 115,25. Mitteldeutsche Errdi.bant 100, Oesterretchische Kreditaktien 8.60. Montanaktien: Buderus 17, Harpener 138, Biannesmamr 62.87, Marisfelder 90, Phönix 61, Rheinstahl 53, Kali Aschersleben 1725. Westeregeln 22,12. Chemische Aktien: Badische Anilin 141, Chemische Gries­heim 27, Scheideanstalt 138. Elberfelder Farben 27.12, Th Goldschmidt 110,62. Höchster Farben 135. Holzverkohlung 7,80, Rütgerswerke 16,25. Transportaktien: Hapag 84, Rordd. Lloyd 86.50, Schantungbahn 3,90. IrLustrieccktierr: Kletzer 3,55, Aschaffenburger Zellstoff 106. Dyckechost 4,60. Holzmann 89, Gebr. Iunghans 11.75. Lechwerke 85.90. Pokorny 6.25. Rheinmetall 63,50, Julius Sichel 2,50. Badischer Zucker 3,35, Heilbronn- Zucker 3,30. Ausländischen Renten. Zolltürken 925.

Die für den Monatsdurchschnitt im März auf den Stichtag des 1. April berechnete Groß Han­delsindexziffer ist gegenüber dem ©taube vom 25. März um 0,5 Prozent auf 132.3 zurückge- gangcn. Für den Durchschnitt des Monats Marz cgi6t sich ein Rückgang der Grosthandelsindex- zifser von 136,5 im Durchschnitt des Februar auf 134.4 oder um 1,5 Prozent.

* Leichte Besserungen a nt Eijen­er z m a r k t im Lahn- und Dillgebiet. Während des März machten sich auf den Eisenerz- mätten Ansätze einer leichten Besserung bemerk­bar. Mit der Belebung des Hochofenbetriebes fetzte laut FachblattJndustriekurier" in beschränktem Umfang eine Nachfrage nach Eisensorten ein, und es kam verschiedentlich^ zu vorläufigen Abschlüssen. Nach den geringen Sorten Roheisenftein und man­ganhaltigen Brauneisenerzen dritter Sorte bestand keinerlei Nachfrage. Dieser 'Absatzmangel ist größ­tenteils aus das "Ausbleiben der feit langem er­strebten Frachtermäßigung für Eisenerze (Aus­nahmetarif 7a) zurückzuführen.

* Zunahme der Konkurse im ersten Vierteljahr 19 2 5. Die Kontursstatistik, die im 4. Quartal 1924 eine gewisse Besserung der Konjunktur nach der Kreditrestriktions-Krisiis des Sommers erkennen ließ, hat sich in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres wieder verschlech­tert. Nach einer Zusammenstellung der Finanzzeit­schriftDie Bank" sind seit Jahresbeginn 2163 Kon­kurse eröffnet worden, gegen 1977 im vorhergehen­den Quartal und gegen 132 Konkurse im ersten Vierteljahr 1924.

' Der deutsche Kaliabsatz im März. Der Kaliabsatz hat im März 1,4 Millionen Doppel­zentner betragen, womit sich der gesamte Absatz im ersten Quartal 1925 auf über 5 Millionen Doppel­zentner stellt gegen 8 Millionen Doppelzentner im ganzen Jahre 1924. .

Genehmigung de r erhöhten St'ali- preise. Der Wirrfchattsminister hat die vom Reichsral erhöhten Jnlandpreiie bestätigt. Die neuen Preise werden demnach am 16. April in Kratt

114,7.

119.2

26,12

134 25

15.9 i 1.0

05 !

99 5

IG 2» ,

abMttat in der Stadt eine BerkebrStafel auhufkUen. Ms Platz ist bad Gelände vor dem Bahnhof in Aussicht genommen. Der Antrag wurde genehmigt. Aeufestsetzung des Kraftstromtar isS: Die größeren Kraft- strvmabnehmer bet Stabt sind an die Bürger­meisterei herangetreten mit dem Antrag, die Kraftfirompreifc herabzufetzen, da Re andernfalls Oelmotore für ihre Fabrikbetriebe anschaffen wür­den. Wie der Vorsitzende dazu mitteilt. habe in der Angelegenheit eine Besprechung der Elek- trizttätswerkskommifsion mit den Kraft strom- abnehmern im Beisein des Direktors von Stadler »om Ueberlandwerk Oberhessen statt­gefunden. in der man sich über eine airderweite Staffelung des Kraftstrompreises geeinigt habe. Es erhalten darnach diejenigen Abnehmer, die einen Jahresverbrauch von mindestens 3000 Kwst. gewährleisten, den Staffeltarif von 23 bis 17 Pf. für die Kwst.. während für die anderen Abnehmer unter 3000 Kwst. der allgemein gül­tige Stromiarif der Provinz für die Klein­abnehmer in Betracht kommt, der mit 28 Pf für die Kwst. anfängt. Der neue Stromtarif wurde nach kurzer Aussprache gegen die Stimmen der sozialdemokratischen Mitglieder angenommen. (sine Aenderung des §4 des Kanal- st a t u t S. die für die neue Siedlungsanlage in der Rombach wegen der dortigen besonderen Ver­hältnisse notwendig geworden war. wurde gut­geheißen. Der Antrag der Bautommstsivn wogen E r h ung der K ana lbe n u h u ngs-> gebühren wurde nochmals an diese Koni- Mission zurückverwiesen zwecks Prüfung, ob nicht eine gerechtere und bessere Grmrdlage als der Brandversicherungswert der Gebäude dem Aus­schlag der jährlichen KanalbenuhungSgebühr zu­grunde zu legen fei. etwa der gemeine Wert der angeschlvssenen Hauser. ®tnc Aendeiung des § 2 des Vertrags mit dem Turn- n e r e i n wurde ohne Aussprache genehmigst- Der Verpachtung eines Stückes Grab­land hinter dem Schlachthaus wurde zugestimmt. Verschiedene Rechn u n gs s a ch e n wurden durch besondere UnterMyrift erledigt. An die vssenkliche Sitzung schloß sich eine nichtöffentliche Sitzung an, in welcher die Beschlußfassung über die eingegangenen Anträge auf Gewährung der städtischen Baudarlehen für die privaten Bauvorhaben erfolgte genial} den von der Stadt herausgegcbenen Richtlinien und Bedingungen, an welche die Gewährung dieser Darlehen geknüpft ist.

Kreis Lauterbach.

hmst Lauterbach. 2. April. Dr. 2l0ud , 6er Leiter der Darmstädter Madrigal­vereinigung. öeranfialtrte am Dienstag­abend in der fyiefigen Stadttirche eine Paffi- o n s f e i e r. Rach dem, was uns von den Sängern schon im vorigen Jahre geboten wurde, war es nicht anders zu erwarten, als daß das geräumige Gotteshaus sehr gut besucht war. Es war eine heilige Feierstunde, die die andächtig lauschenden Zuhörer erlebten. Die klaren Ctn- (titungen, die Dr. Roack zu den einzelnen Ge­sängen gab. erleichterten das Mitfuhlrn und Bestehen dieser wunderbaren Musik. Es erüb­rigt sich, über die sichere Leitung und große Kunst von Privatdozent Dr. Roack sowie die vorzüglichen Leistungen der Sänger und Sänge­rinnen Worte zu verlieren. Das waren wieder Glanzleistungen, für die wir nicht dankbar genug fein können. Es war ein Gottesdienst^ der zur Erbauung der Gemeinde diente. Der Höhepuntr wurde wohl mit dem vollendeten, ttefergreifen- Ven Vorttag von Ioh. Seb. Bachs Stimmiger Motette: ^Komm. Jesu, komm" erreicht. Der

Roack und feinen Damen und Herren vielfach xiusgefprochene Dank kam aus vieler Herzen, ebenso auch der Wunsch, unsere Darmstädtern Gästen bald wieder einmal zuhören zu dürfen.

Kreis Wetzlar.

1'30 ; 8 59 ; o,2

78 <5 ! 16 50

10,13 74

. 80

,135.75 ! 17,5

31 90

' 7> 50 0 35 60.23 in 103.25

135 135

',25 :117,7>

^ronntrf t <n*.

-NF-Md

«'«'le

.r(ttaq

1,1,1 t-rir

Datum:

t. 4 ! 2 4

1.4. 2 4

jiadjfrage vuev zwar rege, sie tonme aber zu oei> bisherigen Sätzen befriedigt werden. Tagesaett 810 Prozent, Monatsgeld 911 Prozent pa. Pri vatdiskont 8 Prozent. Am Anleihemarkt wur die Tendenz für Kriegsanleihen ^zunächst flau, wäh rend die übrigen heimischen Staatsanleihen ihre letzten Slurfe im wesentlichen behaupten konnten Am K o l v n i a ( m q r 11 bestand einiges Inter esse für Diamant-Shares. Devisen lagen inter­national still, da der Bedarf des Warenhandels gering ist und daneben das Interesse der Speku­lation fehlst Der französische Frank unterlag am Vormittag mehreren Schwankungen nach unten, so daß die Pfundparität mit 92,10 genannt wurde Gegen Mittag befestigte sich der Kurs des Franken wieder um eine Kleinigkeit. Auch Belgien und Italien lagen im Angebot, während sich das eng lifche Pfund gut behauptete.

Devisenmarkt BerlinFrankfurt a. M.

lgn Mark eHSeebriidt. Buenos-Aires, London. Nev' York. Iapcin, Rio de ^ciniro für eine TinbeU, TBien unb BnbaDeö tot 100060 Eiul^Uen. alles übrige für 100 Ein Helten)

Telegraphische Auszahlung.

Original-Entfettungskur

unschädlich 2910D wirksam

Allein eckt: WöriSbvsener Naturherl, Elberfeld. Ntederl.: General-Devot und Nieder ü für Gießen: Reformhaus Paul Scholz. Gießen, Kreuzvlatz 5.

Banknoten.

1. April

UmtHtte 9iotttrnna

Amtliche Jtoher 111

»r!»

textet

t*cl»

No::.

Nil. »4

16, ,66

167.24 '

167.66

Br.en-AircS

1,617

1,621

1,6 OS

1,612

Brn. Antw-

?t 37

21 43

21 34 !

21 40

(ibritiania.

66 0*

66 18

f6 27

65 43

jfüpenbaccu

90

'.r io

76 9(1

77 10

Stcickvokm .

113,94

M3. <3

113,04

113.33

He'.niiciforS.

10.M5

10,60".

10,^7

10,607

Italien . .

Lvirdou. . .

17.34

17 38

17.27

17 31

20.47

20 97

20 043

20,093

Ncuvorl . .

Paris. . .

4,195

4,2fä

4,195

4,205

22.03

22 06

21 81

21 K

Schweiz . .

80 90

81 10

80 9)

81,10

Dvki'.iru -

Java« - -

6« 83

59 97

60 7S

59.92

1,733

1,737

1,733

1,737

'Tito de Jau

0,431

V.433

0.441

0.443

Wien in D-- S?efL abgeft

55,095

69,235

59,07

69.21

'Prag . . . - Belgrad . .

12,435

12,175

12.415

12.455

6.77

6 79

6 72

6,74

Budavefi. . Bulgarien

6.805

8,665

5,825

8,075

6,80

3,051

5,82

3,065

Lissabon

19,975

20 02".

19,97i

20 02 »

Danzig. . .

75,77

79 97

79 60

79 80

.ftcuft inltn

i 18

2 19

2,182

2,192

Llthen. . -

6,79

k 81

6,69

6.71

Berlin, 2. April.

Amerikanische Rott» ....

Belgische Rott« .......

Dänisch.- Rote» .......

Englische Noten ..... ^ran;önsche Note« ..... Horläiidi'cke Note« ...... t)t?lirntsche Rott« ..... Rorwrgitche Nottu......

D-alsch Cvf'ert. 100Äctmt» Ruuiänische Noten.....

Schwedische Noten Schätzer Nottr». .

©pantidh' Noten.......

Tscheckoito!v>,si'Äe Rot« . UnLcrische Noten . . . « «

0>eld

»tW\

4.177

4,197

21 30

21 40

76 66

77 04

20 01S

20.118

t 94

22 06

316 88

167 71

17 36

17 44

tG 09

16 41

68.-8

69,28

112 82

113 40

88

81 28

59,99

G0,20

U 39

U

5.775

5,795

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M.. 2. April. Es wurdet notiert: Weizen, Wetterauer 19 bis 24.5V, Roggen inlänb. 19 bis 24, Sommergerste für Brcmzweck- 23 bis 29.50, Hafer, inland. 17 bi« 21.50, Mais gelb 19,50 bis 20, Weizenmehl, inländisches, Spezial 0 37 bis 38 Roggcnmebl 31,50 bis 33 Weizenkleie 13,25, Roggenkleie 14,50. Tendenz Stetig.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M.. 2 April. Auftrieb 4 Färsen und Kühe, 1302 Kälber, 450 Schafe. 1078 Schweine. Gs wurden bezahlt für 100 Kg Lebendgewicht: Kälber: Feinste Maftkälber 78 bis 85, mittlere Mast- und beste Saugkälber 70 bis 77 geringere Mast- und gute Saug­kälber 60 bis 68, geringe Saugkälber 50 bi« 58 Mari : Schass Mastlämmer und MasthSmmel 46 bis 50, geringere Masthämmel und Schafe 40 bis 44, mäßig genährte Hammel und Schafe (Märzschafe) 25 bis 35 Mk.; Schweine: vollst von 80 bis 100 Kg. 66 bis 68, unter 80 Kg 60 bis 65. von IOC bis 120 Kg. 65 bis 67, vor. 120 bis 150 Kg. 65 bis 67, unreine Sauen und geschnittene Eber 50 bis 60 Mk. Marktverkauf Reger Handel, ausverkauft.

Berliner Produktenbörse.

Berlin, 2. April. Der Produktenmartt bleibt außerordentlich still und luftlos. Das An­gebot von Inlandgetreide bleibt weiter klein, und die hohen Forderungen sind nicht durch­zusehen. Gerste sehr still. Hafer dagegen bei Rachfrage fest. Futterarttkel ruhrg. Gs notierten für ie 1000 Kilo: Weizen, märst 246 bis 249, do. Mai 265.50 bis 262, do. Juli 260 bis 256. Roggen, märt. 232 bis 234 do. April 231 bis 230 dv. Mai 235.50 bis 232, do. Juli 228 biS 225 Gerste, märst 220 bis 243, Futtergerste Ito bis 220 Hafer, märst 188 bis 196, do. Mai 182 bis 180. Raps 395 bis 400, Leinsaat 385 bis 390 für te 100 Kilo: Weizenmehl 33 bis 35,75. Rog- aenmehl 31,50 bis 33,50, Weizenkleie 14, Roggen-- fteie 14 40 bis 14.50, Biktoriaerbsen 22 bis 29, kleine Erbsen 18 bis 20, Futtererbsen 18 bis 19, Delufchken 18 bis 19, Ackerbohnen 19 biss 20 Micken 18 bis 20, Lupinen, blau 10,50 bis 11,50, bt> gelb 12,50 bis 14,50, Serradelle 13 bis 15. RarZkuchen 15.30 bis 15,60, Leinkuchen 21,20. Twckenschnihel 10 bis 10,20, Torfmelaffe 9,20. Kartoftelslocken 19,20 bis 19,50.

Als die Römer im Taunus sich niederliehen. erkannten sie sofort den hohen Wert der dort entfpringenden Kochfalzquellen. Aus den beiden besten derselben werden seit 40 Jahren die bekannten Fays echten Sodener Mineral- Pastillen hergestellt, die gegen Husten, Heiserkeit und Verschleimung Weltruf genießen. 833ss