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Zum goldenen Engel".

Frühjahrs-Neuheiten

Neu erschienen:Fips Lachxeitung für liebe kleine Kinder."

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Schaden uno gab bem Flurhüter den Ann rag. den vermeintlichen Täler A. seinen Aachbarn. anzuzeigen. Der Flurhüter tot dies auch und X wurde mit einer Polizeiftraic belegt Au» leinen Antrag auf gerkb "'.ix EnNcheidung wurde R vvm Amtegericht Wetzlar freigesprochen, nach­dem ietzgesteill worden war. dal) er seit fünf Jahren schon nicht mehr der Aachbar des An geklagten ist. wurde nun ein Verfahren wogen wissentlich falscher Anschuldigung einge­leitel S>et Flurhüter, der Gehilfe sowie der Angeklagte bekundeten beute ubereinftiin inend, bah sie bi» zur ixruraligen Verhandlung in Wetzlar der bcftimuiten Meinung waren, dall Ä. der 2lad>bar de» Angei lagt en fei Au» tiefen Schluftsolgcrungct'. he rau».- Iprach das Gericht den Angeklagten in Ikbercmftimmung mit dem Der leidiger und der Staatsanwaltschaft frei und legte auch die Kosten der Verteidigung der Staatskasse zur Last.

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Offenbach-Ltadr: der Verwalt ungSrnspertvr Adolf A ü f f e r zu Offenbach zum geschäftSl.-itenden Berwaltungsinfpektor bei dem Kreisarnt Schotten: der Oberlandmeffer Friedrich Bischoff zu Bü­dingen zum Oberlonbrneflei beim Bermestungs- amt Friedberg: der Oberlandmesser Georg Hol­ler zu Friedberg zum Vorstand des Der- meffungsamt» .yürtb L £).; der SchularntSanwär- ter Cugen Döll au» Ufa. Kreis Lchotten. »um Lehrer an der VoUsichule zu Schabenbach. Kreis Alssrtd, der Schularnlsanwärtei Wilhelm Si-

des Angeklagten zsgesprochen worden Der An­geklagte besetz» tn Obetwp mebcerr Morgei Land BiS vor etwa 5 3adoen war fein Aachdai bet Baler de» bcutiflca ^Krügen R.. feit bittet 3eu ist der Landwirt K. fein Aachbar Der An geklagte gab an. baö er eine Schreinerwerkstat! mit etwa 10 (Menen betreibe und sich um dir Landwirtschaft nicht kümmern tonne, diese viel

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* wenfuyru n g oer oommer^ett tu, besetzten Gebiet. In der Nacht vom 4. zum 5. April wird im besetzten Gebiet die westeuropäifdzc Sommerzeit ingeführt. Da in Deutschland von der Einführung der Sommerzeit abgesehen worden ist und die mitteleuropäische Zeit bestehen bleibt, stimmen die Uhren überein, und die seist bestehen­den Zeitdiftrenzen aus den llebergangsftationfn fallen weg. Be> Rückkehr zur westeuropäischen Zeit, die in der Zeit pom 3. zum 4. Oktober stattsindet. treten feistverständlich die alten Abweichungen wie der ein.

-d Städtische Autzholzverfteigc. i'ung Bei der gestrigen Schnitt- und Bau. holzversleigerung der Stadt Gieften wurden fol­gende Preise erzielt: Gichenschnettholz 1. Klasse 145 ML. 2 Kl 120 Mk. 3. ÄL 30 THf . 4. ÄL

mon aus Friedberg zum Sehrer an der Volks- (djute zu Sttingslxiu'en. Är. Gieften Johanne» AllhauS aus Biebenkopf zum Pfleger an der Landes-Heil- und Pflegeanstalt Giesten. Bertctzt wurden: der Förster der Försterei Stornfels Adam Jakob zu Stornfels in gleicher Dienst­eigenschaft in die Försterei Alchen. Forstamt Sieburg; der Förster der Försterei Helpershain Friedrich B e n s e l zu Ulrichstein m gleicher Dienfteigenschast m die Fvrsterci Mitteldick, Forst- amt Kelsterbach 3n denKubeftanb verletzt wur­den: der ordentliche Professor für ibstematische Theologie m der theologischen Falultät der Lan- deSuniverfität G i e st e n Dr. Emil Hugo Walter Mayer zu Giehen auf fern Aachsuchen mit Wirkung vom l. 2Lt>ril 1925 ab. der Oberneal- lebrcr an der Höheren Mödchciischule zu G ic hen Georg Straub auf fein Aachfuchen mit Wir­kung vom 16. April 1925 ab; der Gendarmerie» wachtmeisier Eberhard Klein in Kondors auf sein 2kachsuchen unter Anerkennung feiner dem Staate geleisteten Dienste mit Wirtung vom 1. Mai 1925; der Oberauffebet bei dem Staat­lichen Brauntohlenwert L dwigshvftnung dec Bergwerks- und Är aftiuerf »bir ?f tion Wölfers heim Frtedcich F a s s a u e r in Wöllersheim auf fein 2kachfttchen vom 1. April 1925 an.

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Kleine Straskommer Wetzlar.

- Wetzlar, I April. Unter dem Vorsitz des Landgerichksdirektors Gunst kamen heute drei Straf fälle vor dem Beruf ungsgerich' zur Verhatrdlmrg. Die Anilage wurde durch Ober­staatsanwalt Sv. Backmeister vertreten.

DaS Servierfräulein Seima D. kam eines Abends im März 1922 in die Gastwirtschaft Aölch in Wetzlar, um dort eine Stelle als Kellnerin an^utreten. Mil einer Ehefrau M. übernachtete sie in einem Zimmer. Am nächsten Morgen verschwand die D plötzlich aus Wetzlar, und die Ehefrau M. muhte feftttellen, Last ihr aus der Tasche ihres Mantel. der im Schlaf- jjimmer hing, 45 Mari abhanden gekommen waren. Als Täter kommt nur die Angeklagte in Frage. Sie ist dieserhalb vom hiesigen« Schöffengericht am 22. Juni 1923 zu einer G e - fängnis strafe von 1 M o na k verurteilt worden Mil der Begründung. daft sie unschul­dig sei, bat fie gegen dieses Urteil Berufung eingelegt. Diese wurde heute verworfen, da die AngeÜagtc nicht erschienen war.

Nutzholz-Submission

Die Kirchengemeinde Crumbach ver­lauft auf den, Wege der Submission folgendes Autzholz.

Los 1 Schniustämme 8Stück mit 6,45 5fhn. Fichten. Aadelholzstämme 2. Kl. 12 Stück mit 16,63 Fstm. Fichterr.

2 Aadelholzstämme 3. KL 71 Stück mit 45,61 Fstm. Fichten.

3 Aadelholzstämme 4. KL 290 Stück mit 70,06 Fstm.vFichten.

4 Srlen-Auhstämme 5 Stück mit 1,58 Fstm. Srlen Erlen-Autzrollen 4 Am. 2 Mtr. lang.

Auskunft erteilt Herr Förster Zesrich. grantenbad). Angevote bis 16. April, mittags 2 ilfcr ans Pfarramt Crumbach. Aenderungen und Genehmigung bleibt Vorbehalten. Gleichzeitig wird bekannt­gegeben, daham Dienstag, dem 14. April, vormittag- von 10 Llhr ab in Crum­bach 84 Stangen L KL, 80 Stangen 2. Kl., 30 Stangen 3. Kl. versteigert werden.

Crumbach (Poft Aodhenn a. d- Bieber), den 1. April 1925.

Der Kirchenvorstand.

3 A.: W. A. Schmidt. 341SV

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Der Händler A). aue Wetztai ist

pom hiesigen Amtsgerichr wegen ürfimbenräl' schung zu einer GesMgnisst rate von 2 Mosat en verurteilt worden, während feine Ehefrau wegen des gleichen Deliktes mit einer Geldstrafe ixm 90 Mark an Stelle von 1 Monat Gefängnis davvnkam Beide Angeklagic haben gegen d«ses Urteil Berufung eingelegt, während ein früherer dritter Mitangeklagter W., der wegen Beihilfe zur Llrkundensälfchung an Stelle von 15 Lagen Gefängnis zu einer Geldstrafe von 45 Mark verurteilt war. sich bei dem Urteil beruhigt hat. Bei 'Beginn der heutigen Hauptverlrandlling liest auch die Angellagte Ehefrau W. durch ihren Verteidiger erklären, bah auch sic ihre Berufung zurücknehme Die Derhandluirg ergab folgenden Sachverhali 3n dem Hause des AngeNagten in Wetzlar wohnte das Ehepaar D. zur Miete. Der Cehemann D. befindet sich seit längerer Feit in Strafhaft, und so tarn cs. dah Frau D mit der Miete im Rückstände war. Der Haus­eigentümer wollte daher die Zeugin D.. mit der er auf gespanntem Fuste lebte, zur Abgabe eines ZimmerS bewegen Die Ehefrau deS An fleflagten hat nun den früheren Mitangeklagten W. Dciaulaht. bah er dieser eine Bescheinigung anfcitigtc, imch der das Wohnungsamt der Zeu­gin D. aufgab, an die Eheleute W ein Zinuner abzurreten. Diese Befcheinigung hat der frühere Mitangeklagte noch mit dem Hainen eines Be amten vorn l>icfigen Wohnungsamt versehen Der Angeklagte gibt nun an. er habe diese Bescheini­gung eines Lages auf dem Lisch feines Zimmers vorgesnnden, und da das Wohnungsamt an und fih sich mit dieser Aäumungsfache beschäftigt war, habe er angenommen, dast diele Bescheini-' gung tatsächlich die Entscheidmrg des Wohnungs­amts darstelle. Mil dieser Bescheinigung ging er in die Wohnung der Feugin D, las ihr diese vor uiü> fragte, ob sie nun bereit sei. das Zimmer zu räumen. Die Zeugin D. willigte ein. und baS Zimmer wurde sogleich geräumt. Aach voll­zogener Aäumung übergab der Angeklagte b'C Besd-einigung der Zeugin D, die sie dann an ihre Mutter weitergab. Auf diese Weife kam die Fälschung an das Tageslicht Der Ange­klagte betritt gan* entschiedet', gewnstr au haben, dast die Befcheinigting gesälfcht fei. fönst hätte er sie zerrissen und leinen Gebrauch davon ge­macht. sie keineswegs ober feiner Gegnerin aus­gehändigt, um to die ISntdeckung der Fälschung nod> zu erleichtern. Die Zeugin D. gab an, aus Angst vor dem Angeklagten bei ihrer polizei­lichen Vernehmung zunächst die Anwahrheit ge­sagt zu haben, sie gab weiter an, der Angeklagts habe versuch!, sie dahin zu überreden, dast |ic vor Gericht auslage, sie habe die genannte Bescheini­gung vor der Türe ihrer Wohnung gefunden. Da auch der Qlugellagte sich in Widenprüche verwickelte, sah das Gericht seine Schuld als erwiesen an und erkannte auf Verwerfung der Berufung

Der Schreinermeister Hch, V. aus O b c r = ir e y ist vom hiesigen Amtsgericht wegen iviffent- sich falscher Anschuldigung zu 300 M t Geld­strafe üerurteilt, ferner ist dem Deleidiglrnc

Heute abend Werbe- Umzug der Aadfahrer. Man schreibt im8 Der von den vier ®iefunei Radfahret>Bereinen im Bunde deutscher Aadsahr^r für heute s Freitag) abend vorgesehene Lampion-Llmzug mit Muiik wird um 8 ilbr in der ANcestraste seine Aufstellung haben und von dort aus folgenden Weg n Omen: Alice- strafte - Westanlage Baynhvfstvoche - Ka- vlansgasfc Selters weg Südanlage Reuen BSue Schulftrabe KirchenplaN - Linden­platz - Landgraf-Philipp-Platz - dencTcnberg- strafte Moltkestrahe -- Kaiserallee Liebigs» höhe. Die Ansprache auf dem LandgraftPhilipp« Matz wird gegen 8.45 Uhr sein. Wie bereits aus den Anzeigen in unserem Blatte ersichtlich, fall die Veranstaltung den Zweck verfolgen, eine arofte Werbetätigkeit für den Bund 'Deutscher Aad- fobrer zu entfalten, insbesondere ist hierbei an 5te Jugend gedacht Der Bund Delttscher Rad­fahrer ist im Fahre 1884 gegründet, er erstreckt sich über daS gesamte Beichsgebiet. @r ist ber älteste und gröfttc Aadsportverband des Aeiches und ist al» einziger Radfportverband mit Sih und Stimme im deutschen Aeichsausschuh für Leibesübungen ®r ist frei von allen politischen und lonfeflierteilen Bestrebungen. Die radsport­liche Fugenderganisativn des Bundes Deutscher Radfahrer hat sich $u einem beachtenswerten 'Faktor für die Srtsichttgung unseres Nachwuchses mlwickell

*e Eine öffentliche Sitzung des Provinzialausschusses der Provinz Oberhe|fen findet am Samstag, 4. April, vor­mittags im Sitzungssaal des Regiernngsgebäudes .zu Tieften statt mit folgender Tagesordnung: 1. Die Besoldung des Bürgermeisters und der Ge- meinbebeamten in Nieder-Ofleiden; hier: Berufung des jkreisdirektors des Kreises Alsfeld gegen das Urteil des Kreisausfchuffes des Kreises Alsfeld vom 15. Oktober 1924. 2. Antrag der Gewerkschaft ..Louise" in Nieder Ohmen auf Enteignung von Grundstücten in den Gemarkungen Freiensee»» und Lardenbach auf Grund des 'Kn. 123 ff. des Berg­gesetzes zur Erweiterung einer Klärteich-Anlage.

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