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2tebe pra<tADN svm Hof ter oeiten Gebäuve auS in die Apotheke, brachen anscheinend mit einem Stemmeisen mehrere Schubladen auf und enttoenteten aus der Kasse einen noch darin befindlichen geringen Geldbetrag. 3m Gasthause Zum Schwanen" gingen die Diebe auf dieselbe Weise vor, auch hier fiel ihnen nur ein geringer Geldbetrag in die Hände. Die ganze Art dieses Einbruchs läßt daraus schließen, da ßes sich hier um dieselben Täter handelt, die seit längerer Zeit die Einbrüche in die Kreisämter und Rathäuser ausführen. Sofort eingeleitete Nachforschungen nach den Tätern führten bis jetzt noch zu keinem Ergebnis. Gestern tagte in ter WirtschaftZum Anker" eine Ver­sammlung ehem. Angehöriger des Regiments Rr. 8 0 und seiner Kriegssor- mativnen zwecks Gründung einer Ortsgruppe Alsfeld des Verbandes ehemaliger 80er. Rach einem einleitenden Referat von Dr. R 5 h r - Gießen wurde die Gründung einer Orts­gruppe beschlossen, der sofort alle an­wesenden Kameraden beitraten. Zum Vor­sitzenden wurde Prokurist Stumpf- Als'eld und zum Schriftführer und Kassierer Eilendahn-Assi- stent Jung gewählt. Das Denkmal für die Gefallenen des ehemaligen Regiments 80 und seiner Kriegsvormationen soll in Homburg v.d.H. errichtet und noch in kommenden Sommer ein- geweiht werden.

Kreis Wetrlar.

XX Dutenhofen, 2. März. Am 15. April t. 3 wird Pfarrer Przygode uns oer- lassen. um eine Stelle als Oberpfarrer in Magde­burg zu übernehmen. 3n den wenigen Jahren seines Hierseins hat er sich durch fein stets freundlich s Entgegenkommen und seine echt kern­deutsche Art viele Freunde erworben. Während deS Krieges wirkte er als Feldprediger. Wie sehr sein Herz mitfühlte mit den kämpfenden, '.-verwundeten und sterbenden Kriegern, das konnte man auch aus seiner gestrigen Gedächtnisrede hören. Man sieht Pfarrer Przygote nur ungern aus unserer Gemeinde scheiden.

Starkenburg und Nheinheffen.

Darmstadt, 1. März. Der diesjährige Gau» und Kaufmannsgehilfentag des Deutsch­nationalen Handlungsgehilfe n-V e r» bandes (Main-Weser-Gau) findet am 7., 8. und 9. März in Darmstadt statt. Auf der Ta­gung werden Vorträge halten der bisherige Gau­vorsteher Schottin, der neue Gauvorsteher Hein­rich Auerbach-Frankfurt, der Gaujugendvbmann Wilhelm Vr ick-Frankfurt und der Derbandsvvr- steher Bechly-Hamburg.

Darmstadt. 1. März. Der Provtn- zialausschuh hat am Samstag eine Klage der Gemcinderäte Starck, Schanz und Lust zu Zell i. O. gegen den Beschluß des Kreisaus­schusses Erbach wegen Ausspruchs einer Ord­nungsstrafe kostenpflichtig abgewiesen. Die Ge­rn e i n d e r ä t e hatten mit ihrem Vürgermeister Auseinandersetzungen, legten darauf ihre Aemter nieder und blieben den Ge­rn einderatssihungen fern. Die Amts­niederlegung war aber vom Erbacher Kreisamt nicht angenommen worden, daher hätten die Ge- meinteräte in den Sitzungen erscheinen müssen.

Hcfferi-Naffau.

][ Marburg, 2. März. Anläßlich des Volkstrauer tags fanden in allen Kirchen und in der Synagoge Gedenkgo ttesdienste statt. Um 11 tifjr fand bei den Kriegergräbern auf dem Friedhöfe eine vom Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold" veranstaltete schlichte Ge­denkfeier statt, bei der die Professoren D u l t - mann und Rade Ansprachen hielten. Aachmit- tags schloß sich eine große Trauerkundgebung der vaterländischen Verbände bei dem Kriegerdenk­mal auf dem Friedrichsplah an, bei der Oberst D. Immanuel. Pfarrer Frankenberg, Domkapitular Dr. Weber und Provinzial­rabbiner Dr. Cohn die Ansprachen hielten. Arn Samstag fand unter sehr zahlreicher Be­

teiligung in Oen Stadtsäten em vom Hessischen Bauernverein Kreis Marburg veranstalteter Bauerntag statt, mit dem auch eine Kund­gebung zum Dolkstrauertag verbunden war. Den Begrüßungen der Vertreter des Kreises, der Stadt, der tiniversität, des Iun.^landbundes und der Vaterländischen Verbände folgte der Haupt­vortrag des Gießener Professors H o r n e f f e r über das ThemaDer Parlamentarismus und der deutsche Staatsgedanke".

bl. Dillenburg. 28. Febr. 3m nahen Riederscheld verstarb dieser Tage der alte st e Feuerwehrmann im Reg.°Bezirk Wiesbaden, vielleicht ganz Deutschlands, der im 86. Lebensjahr stehende Wagnermeister Georg Frick. 52 3ahre lang hat der Verstorbene der Feuerwehrsache gedient, bis der Tod ihn jetzt aus seinem arbeitsreichen Leben abberief.

spd. Frankfurt a. M, 1. März. Für den Bereich des früheren Fernsprech-Bezirksgesetzcs um Frankfurt wird binnen 3ahresfrist ter tele­phonische Schnellverkehr eingeführt, d .h die Fernsprechteilirehmer dieser Orte be­kommen den gewünschten Anschluß ebenso rasch wie ein Stadtgespräch. 3n diesen Schnellverkehr werden vorläufig folgende Städte einbe­zogen: Oberursel, Bad Homburg. Bad Soden, Königstein, Höchst, Wiesbaden, Mainz. Darm­stadt, Offenbach, Reu-Isenburg, Friedberg und Dad-Rtuheim. tim diese wichtige Reuerung durchführen zu können, werden von Frankfurt nach Darmstadt, Mainz. Wiesbaden und einigen anderen Orten besondere Fernleitungs­kabel gelegt. Die Einführung dieses Schnell­verkehrs bedeutet eine ganz austerordentliche Be­schleunigung d^s Fernsprechverkehrs nach den be­nachbarten Städten und Orten. Wahrscheinlich findet eine Erhöhung der Fernsprechgebühren nicht statt.

Taqunc des

hessischen Grünlandvereins.

(Eigener Bericht desGießener Anzeigers".)

* Frankfurt a. M, 2. März.

tinter starker Beteiligung von Landwirten aus allen Teilen Hessens und in Anwesenheit von Oandwirtschuftslchuldirekloren, Kulturbautech­nikern, Vertretern laiadwirtschöstlicher Korpora­tionen usw. fand heute int hiesigen Hotel Mono­pol-Metropole die diesjährige Generalver­sammlung des Hessischen Grünland- Vereins statt.

Der Vorsitzende, Domänenpachter A u o f f - Konradsdorf. gab in seiner Begrüstunasansprache der Genugtuung über den guten Besuch Ausdruck, begrüßte bZonters die Gäste und stellte mit Bo- st'i digung die Tatsache fest, daiß die Grünland­bewegung auf dem Marsche sei und die bisherige Arbeit aiifange, gute F' üchte zu tragen.

Aus dem Bericht des Geschäftsführers Dr. K ö n e k a m p - Dad-Rauheim ging ebenfalls an Hand von Zahlen der Mitgliederliste hervor, daß die Bewegung in gutem Aufwärtsschreiten ist, während die weiteren Darlegungen des Geschäfts­berichts den Beweis erbrachten, daß der Verein auch wirtschaftlich auf kräftigen Füßen steht und seinen Mitgliedern zahlreiche wertvolle Vorteile (z. D. beim Sämereienbezug) Bietet.

Mit dem Voranschlag für 1925, der einen tieberschuh ter Einnahmen erwarten läßt, erklärte sich die Versammlung einverstanden. Für einen Grünlandtag 1 925 soll ter Vorstand noch geeignete Vorschläge machen, in Aussicht genom­men sind auch Besichtigungsfahrten, eine u. a. in die Kreise Lauterbach und Alsfeld und zum Deligeahof.

Den Höhepunkt ter Tagung bildete ter außerordentlich interessante und sachlich sehr tief­schürfende Vortrag des Vorsitzenden, Dömänen- pächters R u o f f - Konradsdorf über das Thema: 3ntenfü>e Grünlandbewirtschaftung als Grund­lage erfolgreicher Viehzucht und guter Acker­erträge". Die Ausführungen tourjen mit ge­spanntester Aufmerksamkeit angehört und lösten

Wie aus einer Viedermeieruhr eine Daunensteppdecke wurde.

Don H. Hambruch.

Es war das überhaupt späteste und scheußlichste Biedermeier, das diese tihr, groß, protzig, tinnef- golden, au zuweisen hatte, tinö fein Mensch in unserer Familie mochte sie, die schließlich in der dunkelsten Ecke des Fremdenzim aers ein sehr liebloses Plätzchen auf hoher Konsole unter einer leicht angebufften Glaskuppel gefunden hatte. Aus dem Rachlah einer sehr entfernten hollän­dischen Tante stammte sie. tind als mein guter Vater starb, stand sie mitten unter den wenigen Gegenständen, die mir laut letztem Willen ge­hören sollten, tind ich konnte bei Gott nichts damit anfangen, weder in meiner dichtgedrängten Wohnung, noch in meinem angeblich sp absonder­lichen Geschmack. So sagte ich denn zu meiner Mutter:Wirf das Ding in den Müleimerl Oder verschenke es zu einer Hochzeit, zu einer Konfirmation, zu einer Taufe".Aber fein Mensch wird dir Dank für dieses Kitschchen mit Amoretten und Schmetterlingen huch! wissen, sondern dich hinfort nicht mehr einlaten. Verkaufen willst du's? Für den Metallwert aller- höchstens! Aber die Kosten des Transportes kriegst du nicht dabei heraus."

Meine Mutter darf nicht nur, weil sie viel älter als ich ist, für sich das Recht in Anspruch nehmen, kluger zu sein, tind so ging sie denn zu einem Antiqitätenhändler, bei dem mein Vater bisweilen einige Kleinigkeiten billig gekauft hatte. Der Mann war wirklich so gutmütig, sich das tinlium von tihr persönlich bei uns anzusehen er erschrak aber sichtlich, als er hörte, daß meine Mutter mindestens hundert Mark für dieses Stuck echtesten Kitschwoods haben wollte. Von Ankäufen könne leider bei den schlechten Zeiten nicht die Rede fein; und wenn er die tihr schließ­

lich in Kommission übernehme und im Schaufenster ausstelle, so tue er es eigentlich überhaupt mehr aus Freundschaft für den verehrten Taten, ter ihm immer ein lieber Kunde gewesen sei.

Zwei starke Männer hoben sich beinahe einen Bruch an der Gewichtigkeit des schrillheiser mahnenden Zeitweisers und brachen aus der Glastuppel, um sich wenigstens etwas zu rächen, noch ein ansehnliches Stückchen heraus, tind dann stand die sogenannte Bietermeie'uhr wochenlang im Schaufenster und alle Passanten wandten s ch hohnlachend von dem Scheusal ab. So kam Denn die liebe Weihnachtszeit heran und war schon wieder im Schoße des sinkenden 3ahres ver­schwunden, ohne daß sich ein. wenn auch noch so wenig bietender Leibhaber für dieses schlimme Erbstück gefunden hätte. Jeden Mittag ging meine Mutter erwartungsvoll an dem Laden vor­bei, um immer wieder festzustellen: sie steht noch da! Dis sie eines Tages strahlend nach Hause kam.

Sie ist verkauft! tinö wie verkauft! 3ch wußte es ja. tind dann erzählte sie und schickte mich schleunigst zu dem Händler, der noch ein­mal erzählen mußte, um mir den Glauben an dieses Wunder langsam, aber sicher beizubringen:

Jäh das war am Silvesterabend. Putzig, noch? 3ch wollte meinen Laden schon schließen. Am Silvesterabend, nicht wahr, da dars man seinen Laden wohl schon etwas früher als sonst schließen, meine ich. Da geht die Tür knarrend sie klemmt nämlich fo n buschen, müssen Sie wissen auf. tinö wer tritt da ein, frage ich Sie? So ein netter, dicker Gutsbesitzer aus der Lüneburger Heide. Was sagen Sie dazu? tind fragt mich, ob er wohl die hübsche alte Dendule laufen solle. Frage ich ihn gleich, well ich mich gar nicht traue, einen Preis zu nennen, was ihm Denn wohl die hübsche alte Pendule wert sei. Sagt er denn: Auf Öen Preis soll es mir gar

starken Beifall aus. 3n einer kurzen Aussprache wurden die leitenden Gedanken des Redners von mehreren Rednern unterstrichen. Wir werden über den Vortrag noch berichten.

Einstimmig wurde schließlich noch folgende Entschließung an die Hessische Staatsregierung zur Frage der Saatgut­kredite angenommen:Die am 2. März zu Frank­furt a. M. versammelken Mitglieder des Hess. Gründlandvereins richten an das hohe Mini­sterium für Arbeit und Wirtschaft, Abteilung für Ernährung und Landwirtschaft, Abteilung der dem Ministerium im 3anuar ds. 3s. von Der Geschäftsstelle des Vereins unterbreiteten Denk­schrift gebührende Beachtung schenken und sich den darin im 3nteresse ter Förderung unserer heimischen Zuttererzeugung au gestellten Forde- run. en nicht verschließen zu wollen. Die zeit­gemäßen Bestrebungen nach Erzeugung von mehr u;ib gehaltreicherem Wirtscha tösultei können nur dann von durch reifen, er Wirksamkeit fein, wenn die Landwirte bei der 2lcuanlaqe und Verbesse­rung von Grunläuteceien hochwertiges deut­sches Saatgut zu verwenden in ter Lage sind. Der Eri'ällung dieser Forderung stehen insofern Hindernifse im Wege, als einmal die Preise für deutsches Grünlandsaataut infolge der ge­ringen Ernte 1921 starke Steigerungen erfahren haben und zum anderen die Kaufkraft unserer hessischen Landwirtschaft aus bekannten Gründen eine besorgniserregende Schwä hung erlitten hat. Eingedenk dessen, daß die Futtererzeuaung die Grundlage einer erfolgreichen Viehwirtfchast so­wie guter Ackererzeugnisse öarftetlt, sind die hier versammelten Lanowirte davon überzeugt, daß die Hess. Staatsre^ierung die in ter Denkschrift vom 3cnuar ausgesiebten Belange voll würdigen und den darum nach buchenden Landwirten die Beschaffung von Gras- und Kleesämereien für das Frühjahr 1925 durch Gewährung von Kre­diten bei tragbaren Bedingungen ermöglichen wird. Die vollproduktive Verwertung derselben wird durch die tieberwachung seitens des Hess. Grünlandvereins gewährleistet."

Mit auffeuernten Worten zur Verbreitung des Grü ilandgedankens in immer weitere Kreise ter Landwirtschaft zum Besten des ganzen Volkes schloß der Vorsitzende die anregende Tagung.

turnen, Sport und Spiel.

Turngau Hessen (D. T.)

o Sonntag, 1. März trat der Turngau Hessen (D. T.) im Svalbau Sauer zu Gießen zu seinem 93. Gauturntag zusammen. Mit rund' 150 stimmberechtigten Vertretern war die Ta­gung im Vergleich zu den letzten 3ahren stark besucht, ein erfreuliches Zeichen für das leben­dige Interesse der Gauvereine. Zu Vertretung des beruflich abwesenden 1. G tuvertreters Arthur Pfeiffer (Wchlar) leitete der 2. Gauvertreter K. Schneider (Butzbach) die Verhandlungen. Seine ersten Worte, bei denen die Versammlung sich erhob, waren als am Volkstrauertag dem Ge­dächtnis der im Weltkrieg Gefallenen und an­schließend ter Trauerbotschaft vom Tode des Reichspräsidenten gewidmet. Die Ber.chte des Gauvertreters, des Obergautumwartes, der Gau­warte für Volkstumen, Fechten, Jugendpflege und turnerisches Geistesleben. Schwimmen und Spielen gaben ein anschauliches Bild von der treuen unb ersprießlichen Arbeit, die von ein­zelnen Turnern, den Vereinen und dem Gau im abgelaufenen 3ahr geleistet worden ist. Bei der Rechnungsablage wurde der schwere Druck, der immer noch auf unserem gesamten Arbeits­und Wirtschaftsleben liegt, deutlich sichtbar! auf Antrag der Gießener Turnerschaft, die die Rech­nung geprüft hat. wird dem Gaurechner Her­mann Post (Alsfeld) Entlastung erteilt und ihm vom Vorsitzenden unter lebhafter Zustim­mung des Turntages in warmen Worten der Dank für seine in den letzten 3ahren doppelt schwere Arbeit ausgesprochen, die er nunmehr gerade 25 3ahre treu und gewissenhaft dem Gau nicht so sehr ankommen, kann ich Ihnen sagen, als vielmehr auf die Pösie. Wie bei Pökel­fleisch sagt er Pösie und nicht Poesie. Komisch, nöch c Aber es kommt noch viel komischer. Sagt er: Ach, wenn ich diese Pösie ich hab mir näm­lich all mein ganzes Leben so etwas mit Schmet­terlingen und Anors und P eien und Bmmen in mein neues Haus gewünscht, das ich mir in der Inflationszeit gebaut habe ich meine für, sogen wir hundert Mark haben könnte, so wären wir gleich handelseinig. Ob wir denn wohl handelseinig sein könnten? Run hätte ich ja noch handeln können, werden sie sicher meinen. Hätte ich vielleicht auch. Aber es war doch Silvester benö, wissen Sie. und ich wollte doch meinen Laden gerade schließen, tind vielleicht wär er auch wieder tpeggegangen, wenn ich was von hundertzwanzig daher geredet bitte. Al o? 3a und hier sind nun die hundert Mark."

Ich war sprachlos. Ich quittierte mit dem dümmsten Ge.icht der Welt und stotterte etwas, wieviel Prozent er sich denn für den famosen Verkauf abziehe.

Da dadavon wollen wir überhaupt kein Wort von reden, müssen Sie wissen. Ihr Herr Vater war ein fo feiner und ein fo netter Mann, daß ich das Ihrer Frau Mutter gamicht antun könnte. Aber, wenn Sie meinen Leuten, die damals so schwer an der tihr zu tragen hatten, vielleicht e in kleines Trinkgeld ich meine nur nein, zehn Mark ist wirklich dadafür zu viel, sollten Sie wissen aber gut, wie Sie wollen! tind ich danke auch schön. Ob er an der kaputten Kuppel nicht Anstoß genommen hat. Iwoher- denna Er sagte noch: da sehe man doch, daß es sich wirklich um ein ganz altes Stück handle, und solche Pösie gebe es ja heute überhaupt nicht mehr. 3a, denn man auf Wiedersehen, wenn wenn Sie mal wieder was nötig haben. Sollen, wie Ihr Herr Vater Immer reell bedient werden."

Hessen geleistet hat. Reu auf genommen tourten die Turnvereine zu Eifa bei Alsfeld, Löhl­bach und Battenhausen bet Frankenberg, und der Turn- und Sportverein der Aufbauschule zu Frankenberg. Die Gausteuer für 1925 soll 1,60 Mark pro Kops betragen, davon 36 Pf. für die Gauverwaltung, deren äußerste Sparsamkeit durchaus anerkannt wird, und 1,24 Mark für den Mittelrheinkreis und die Deutsche Turnerschast einschl. ter tinfallkasse. Bezüglich des tinfalldienstes soll bei tem nächsten Krets- turntag in Darmstadt beantragt werden, daß die Einnahmen wie die tinterstützungen in Zukunft unabhängig von der übrigen Gausteuer geführt werden. Der Turntag genehmigte ferner, daß der 2. Gauvertveter Mitglied des engeren Gau­vorst andes wird und daß die im Herbst jeden Jahres zu veranstaltende G a u st a f f e l zu Ehren des langjährigen verdienstvollen Obergauturn- toartes Wilhelm Will (Gießen)Will- Staffel" genannt wird. Die Wahlen ergeben: K. Schneider (Butzbach) 2. Gauvertreter, K. Wenzel (Gießen) Gauschriftsührer, M. Textor (Marburg) Gauwart für das Männerturnen, H. Ri hsch (Dad-Rauheim) Gaufechtwart, R. Paul (Gi hen) Gauwart für das Frauenturnen (bis 192?) und W. Seibert (Wetzlar) Gauspielwart (bis 1926). Das Gaufest für 1 926 erhält nach 2öjahriper Pause ter Turnverein Ridda, nachdem Alsfeld. Butzbach und Kirchhain ihre Meldung zugunsten jenes älteren Anspruches zurückgezogen haben. Die AuSscheidungs- kämpse im Dolksturnen sollen am 14. Juni l. 3. in Marburg flattfinten, das Gaujugendtreffen am 13. September in Mün­zender g. Mit einer sehr regen Aussprache über die Ziele und Formen der 3ugenbbctoegung schloß die arbeitsreiche Tagung

Städtewettkampf Eisenach Fulda (8 eßen im Kunstturnen.

Der Kampf, der am Sonntag im vollbesetzten herrlichen Saale des Fürstenhofes zu Eisenach zum zweitenmal zum Austrag kam, endete mit einem Siege der Eisenacher Turner- schäft. G. erreichte 373 Punkte gegen 354 beim ersten Kampf, wahrend Fulda mit 341 und G i e- f) en mit 337 Punkten sich ungefähr gleich waren. Gießen ging durch den Ausfall seines besten Turners Reuter nur mit geringen Aussichten in den Kampf, hat aber gegen den ersten Kampf, bei dem es nur 324 Punkte erreichte, 13 Punkte aufgeholt, während Fulda hinter seiner vorjäh­rigen Leistung von 361 um 20 Punkte zurückblieb.

Die an den einzelnen Geräten erreichten Punktzahlen zeigt nachstehende Tabelle:

Freiübg. Pferd Darren Reck Zus. Eisenach 95 91 £6 91 3'3

Fulda 93 77 88 83 311

Gießen 90 77 89 81 337

3m einzelnen wurden Sieger: 1. Linß, 2. Ruch, 3. Rest 1 er , färnilich E.senach. 4. Hch. Drechsler. Tv. 1846 Gießen, ferner vom Tv. 1 846 Gießen: 7. Albert Hofmann. 8. Ludwig Dep l e r . 9. Gg. Da um, 10. K. Strack.

Der dritte unb letzte Kampf wird nun im Herbst in Gießen stattfinden.

Um die süddeutsche Fußball-Meisterschaft.

C. Nürnberg S. D. Frankfurt am Main 1:1 (0:1).

Es war gewiß fein sehr erhebendes Spiel, aber hätte Rürnberg gewonnen, so wäre das durchaus verdient gewesen. In ter 14. Minute konnte ein flinker Frankfurter den Ball dem Rürn-berger Torwächter Stuhlfaut aus der Hand ins Tor senden. Bis kurz vor Schluß des Spiels verteidigte Frankfurt sich sehr erfolgreich. 3m letzten Teil ter Spielzeit beging Frankfurt aber Öen Fehler, zuviel Leute zurückzuziehen, unb in der vierten Minute vor Schluß konnte Rürn­berg durch Strobel ausgleichen.

tinö nun stand ich da mit unverhofften neun­zig Mark plötzlich in der Hand, überlegend, wie ich sie wohl am besten gleich auf den Kopp, wie man so sagt, hauen könne. Da war eine Rech­nung beim Zahnarzt zu bezahlen. Da war das und jenes nein, dieser tinglaubllchkeit hatte eine andere, ausgefallene, kühnste zu entsprechen, tind d egerate an allen Schaufenstern daö eine ZauberwortInventur uöverkausl" prangte, ver- stieg ich mich zu dem Größenwahn, für öle Summe vielleicht eine hübsche, vor allem aber echte Daunenstepp' ecke verlangen zu k innen.

Der Größenw-hn erwies sich a s Descheiöen- heit. Eine Viertelstunde spater hatte ich die schönste Daunendecke der Welt, tind wenn ich mich nun abends so recht müde in diese violette Decke hineinkuschle, so wirds in meinem Herzen ganz rührenb-tent'bar warm für die alte, fehl entfernte holländische Tante, für meinen guten Vater, für meine kluge Mutter, die das Kitschchen für viel zu wertvoll erachtete, um es' in den Mülleimer zu werfen, aber auch für den Lieben netten, dicken Gutsbesitzer aus der Lüneburger Heide, der jetzt vielleicht just mit feuchten Augen vor seiner srckcherworbenen Pösie im Backens uh l sitzt, die ihm viel mehr denn Goethe und Schiller zusammen bedeutet, die ihm mit gar nicht mehr schrillheiserem Glockenll ng von der guten alten Zeit erzählt unb alle prosaische Gegenwart ver­sinken läßt. Dann weiß ich eigentlich aarnldjt, wem von euch allen ich am meisten Dankbarkeit, heißeste, entgegenbringen soll, tind vor lauter Dankbarkeit werde ich dann so wundervoll müde und schlafe selig lächelnd wie niemals zuvor ein, im kältesten Traum noch gewärmt von einer Biedermeieruhr. die dennoch schon aus den Grun- derjrhren stammte und trotz aller anscheinenden Scheußlichkeit für einen Menschen so schön war und hoffentlich noch recht schon bleiben wird. Ratürlich nicht annähernd so schon, wie mir meine Daunenfteppdecke immer noch vorkommt.

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LIEBIG

FLEISCH-EXTRAKT

140 Pfund Ochsenfleisch mußte die Haustrau vollständig | auskochen, um die Fleischbrühe zu gewinnen die einem Pfund Liebig Fleisch-Extrakt entspricht; deshalb gibt schon | e>ne geringe Menge den Speisen kräftigen Fleiscv,gecchmack i

In unveränderter

Qualität

in jeder Küche zur Kräftigung der Speisen un­entbehrliche Hilfsmittel in den einschlägigen Geschäften wieder zu haben

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